CH482156A - Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflächenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen - Google Patents

Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflächenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen

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Publication number
CH482156A
CH482156A CH532669A CH532669A CH482156A CH 482156 A CH482156 A CH 482156A CH 532669 A CH532669 A CH 532669A CH 532669 A CH532669 A CH 532669A CH 482156 A CH482156 A CH 482156A
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CH
Switzerland
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water
dependent
heating element
space
vessels
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Application number
CH532669A
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English (en)
Inventor
Studer Rudolf
Original Assignee
Rudolf Studer Fabrik Elek Sche
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/02Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
    • F24F6/04Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using stationary unheated wet elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflächenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen Im schweizerischen Hauptpatent Nr. 412 259 ist eine Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch    Oberflä-      chenverdunstung   zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen beschrieben. Obschon sich diese Vorrichtung über viele Jahre hinweg    bewährt   hat - Reparaturen waren in diesem Zeitraum praktisch keine vorgekommen - drängt sich dennoch eine Verbesserung derselben kategorisch auf. 



  Durch Unachtsamkeit Erwachsener und häufiger noch von    Kindern   kann es vorkommen, dass die Vorrichtung trotz ihrer hohen Standfestigkeit umkippt, das ungefähr 80 C warme Wasser ausläuft und Gebäude-, Teppich- und    Mobiliarschäden   anrichtet oder    Verbrü-      hungen   am Körper von Kindern hervorruft. 



  Die    vorliegende      Erfindung   bezweckt die Vorrichtung nach dem schweizerischen Hauptpatent Nr. 412 259 dahingehend zu verbessern, dass ein Auslaufen von Wasser aus der umgekippten Vorrichtung ausgeschlossen ist. 



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflächenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen besitzt ein der Aufnahme des zu verdunstenden Wassers dienendes Innengefäss, welches mit einem elektrischen Heizelement zusammenwirkt, wobei das    Innen-      gefäss   unter Freilassung eines Zwischenraumes von einem Aussengefäss umgeben und der Raum zwischen den beiden Gefässen mindestens teilweise mit einem wärmeisolierenden Stoff ausgefüllt ist.    Erfindungs-      gemäss   weist die Vorrichtung beim Umkippen derselben selbsttätig wirksam werdende Mittel auf, welche eine Öffnung in einer Deckplatte des Aussengefässes, die zum Einfüllen des zu verdunstenden Wassers bzw. für das Entweichen des Wasserdampfes dient, schliessen.

   Auf diese Weise ist - abgesehen von etwaigen    Leckverlusten   -kein Wasseraustritt aus der Vorrichtung möglich. 



  Nachfolgend wird anhand der beiliegenden Zeichnung eine beispielsweise Ausführungsform der    erfin-      dungsgemässen   Vorrichtung bezüglich des konstruktiven Aufbaus und der Wirkungsweise näher erläutert.    Fig.   1 veranschaulicht die Vorrichtung im Aufriss, teilweise geschnitten, um    Konstruktionseinzelheiten   zu offenbaren. 



     Fig.2   zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine Variante der in    Fig.   1 veranschaulichten Vorrichtung, die Mittel zur Verhütung eines Trockenganges derselben aufweist. 



  Mit 1 ist in der    Fig.   1 der Mantel des Aussengefässes bezeichnet, an dessen unterem und offenen Ende ein mit Füssen 2 versehener Boden 3 befestigt ist. Innerhalb des aus den Teilen 1 und 3 bestehenden Aussengefässes ist ein der Aufnahme des zu verdunstenden Wassers dienendes Innengefäss 5 so angeordnet, dass sowohl zwischen den Mantel- als auch zwischen den Bodenflächen der beiden Gefässe ein Zwischenraum vorhanden ist, der mindestens teilweise mit einem den Abfluss der Wärmeenergie    verhindernden   Kunststoff 6,    z.B.    Styropor , ausgefüllt ist. 



  Das unterste Drittel der Aussenfläche des    Innengefäs-      ses   5 ist von einem elektrischen Heizelement 7,    z.B.   in Bandform, umgeben; das mittels eines metallenen Spannbandes unverrückbar auf die Aussenfläche des    Innenge-      fässes   5 niedergepresst wird. Es ist trivial, dass das Heizelement auch an anderer Stelle des Innengefässes    angeordnet   sein kann. Im Raum zwischen den Bodenflächen der beiden Gefässe ist ein elektrisches Sicherheitselement,    z.B.   ein    Bimetallschalter,   an einer an einem Schraubenbolzen befestigten Lasche angeordnet, das mit dem elektrischen Heizelement 7 in Reihe    geschaltet   ist.

   Das Sicherheitselement unterbricht bei Trockengang der Vorrichtung die weitere Zufuhr elektrischer Energie zum Heizelement 7    intermittierend.   



  Auf dem oberen Rand des Innengefässes 5 ist eine Dichtung 19 aus wenig temperaturempfindlichem und    alterungsbeständigem   Material aufgesetzt. Ferner sind am oberen Ende des Innengefässes an dessen Innenflächen mindestens drei    ungleichschenklige   Winkel 20 aus nichtrostendem Material,    z.B.   durch    Punktschweissung,   befestigt. Der kürzere Schenkel jedes Winkels 20 ist mit einer Gewindebohrung versehen. Mittels Schrauben wird das oben bis auf eine zentrale Öffnung 24 geschlossene 

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 Aussengefäss 1 unter Zusammenquetschung der Dichtung 19 auf den kürzeren Schenkel der Winkel 20 befestigt. 



  An den längeren    Schenkeln   der Winkel 20 ist je ein bewegliches Aufhängemittel 22 befestigt, welche Aufhängemittel 22 zusammen eine Verschlussplatte 23 tragen. Als Aufhängemittel können Federn aus nichtrostendem Material, Ketten aus nichtrostendem Material, Gummizüge oder Schnüre aus Textil- oder Kunststoffmaterial verwendet werden; die Verschlussplatte. 23 kann aus Kunststoff oder aus nicht rostendem metallischen Material bestehen. Die einen Enden der Aufhängemittel 22 sind am Rand der Verschlussplatte 23 auf irgend eine bekannte Art befestigt. 



  Wird die gesamte, wassergefüllte Vorrichtung aus Unachtsamkeit umgekippt, so legt sich die    Verschluss-      platte   23 auf die zentrale Öffnung 24 der Deckplatte 25 des Aussengefässes und verhindert wirksam ein    Ausflies-      sen   des nahezu 80  warmen Wassers. Gebäude-, Teppich- und    Mobiliarbeschädigungen   oder    Verbrühungen   von Kindern durch das ausfliessende Wasser kommen bei der beschriebenen Ausführungsform nicht mehr vor. Es war selbst für den Erfinder völlig überraschend, dass mit Hilfe der beschriebenen Mitteln bei geringstem Materialaufwand ein einwandfreier Verschluss der zentralen    Wasser-Einfüllöffnung   24 erzielbar war, der völlig ohne Störung arbeitet. 



  Da bei der Ausführungsform nach    Fig.   1 die    Ver-      schlussplatte   23 die freie Sicht in das    Innengefäss   5 ausschliesst, ist bei der Variante nach    Fig.2   zusätzlich zum    Bimetallschalter   noch ein von einem Schwimmer    beaufschlagter,   den Trockengang der Vorrichtung ausschliessender Mikroschalter 28 vorgesehen. An einem Schwimmkörper 26, der vorzugsweise aus Kunststoff    oder   Chromstahl gefertigt ist, sitzt eine Stange 27 aus dem gleichen Werkstoff. Die Stange durchsetzt eine Bohrung in der Deckplatte des Aussengefässes und ihr oberes Ende ist als Farbmarke ausgebildet und in einer Bohrung einer Verstärkung einer    Abdeckhaube   32 verschiebbar geführt.

   Die    Abdeckhaube   32 ist mittels Schrauben    an   der Deckplatte und am Mantel des    Aussen-      gefässes   befestigt und überdeckt den Mikroschalter 28. Zwischen den beiden genannten als Führungen für die Stange 27 dienenden Bohrungen sitzt unverrückbar auf der Stange 27 ein Zylinder 33, der die Hubbewegung des Schwimmers begrenzt und eine    federne   Zunge 34 trägt, die mit dem Fühler 28a des Mikroschalters 28 zusammenarbeitet. 



  Enthält die Vorrichtung noch genügend Wasser, so ragt das freie, als Farbmarke ausgebildete Ende der Stange über die    Abdeckhaube   hinaus. Mit 30 ist eine elektrische Signallampe bezeichnet, welche den Arbeitszustand der Vorrichtung anzeigt. 



  Ein weiterer, nicht gezeichneter Schutzschalter ist in einem der Füsse 2 angeordnet; dieser öffnet beim Kippvorgang,    d.h.   beim Umstürzen der Vorrichtung, augenblicklich und unterbricht dadurch die    Stromzufuhr   zum elektrischen Heizelement. Der Mikroschalter 28, der    Bimetallschalter   und der zusätzliche Schutzschalter sind mit dem elektrischen Heizelement 7 elektrisch in Reihe geschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflächenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen, welche ein der Aufnahme des zu verdunstenden Wassers dienendes Innenge- fäss (5) besitzt, welches mit einem elektrischen Heizele- ment (7) zusammenwirkt, wobei das Innengefäss (5) unter Freilassung eines Zwischenraumes von einem Aus- sengefäss (1) umgeben und der Raum zwischen den beiden Gefässen mindestens teilweise mit einem wärme-, isolierenden Stoff ausgefüllt ist, gekennzeichnet durch beim Umkippen der Vorrichtung selbsttätig wirksam werdende Mittel, welche eine Öffnung (24) in einer Deckplatte (25) des Aussengefässes (1),
    die zum Einfüllen des zu verdunstenden Wassers bzw. zum Entweichen des Wasserdampfes dient, schliessen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den oberen Rand des Innengefäs- ses eine Dichtung (19) aufgesetzt ist, welche das Eindringen von Wasser in den Raum zwischen den beiden Gefässen (1, 5) verhindert. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 > dadurch gekennzeichnet, dass die das Auslaufen des in der Vorrichtung enthaltenen Wassers aus- schliessenden Mittel aus einer Verschlussplatte (23) und Aufhängemitteln (20, 22) für dieselbe bestehen, wobei die Verschlussplatte und die Aufhängemittel für dieselbe aus nichtrostendem Material, z.B. Kunststoff, bestehen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein eine Farbmarke tragender Schwimmer (26) vorgesehen ist, der mit einem Mikroschalter (28) zusammenwirkt, der vor Erreichen eines Trockengangs die Energiezufuhr zum elektrischen Heizelement (7) unterbricht. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen weiteren, in einem der Füsse der Vorrichtung untergebrachten Schutzschalter, welcher beim Umwerfen der Vorrichtung augenblicklich die Energiezufuhr zum elektrischen Heiz- element (7) öffnet. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch. gekennzeichnet, dass im Raum zwischen den beiden Gefässen ein Bimetallschalter angeordnet ist, der bei Trockengang anspricht, wobei dieser Schalter, der vom Schwimmer (26) beaufschlagte Mikroschalter (28) sowie der Schutzschalter elektrisch in. Reihe geschaltet sind.
CH532669A 1969-04-05 1969-04-05 Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflächenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen CH482156A (de)

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