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Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflächenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen Im schweizerischen Hauptpatent Nr. 412 259 ist eine Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflä- chenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen beschrieben. Obschon sich diese Vorrichtung über viele Jahre hinweg bewährt hat - Reparaturen waren in diesem Zeitraum praktisch keine vorgekommen - drängt sich dennoch eine Verbesserung derselben kategorisch auf.
Durch Unachtsamkeit Erwachsener und häufiger noch von Kindern kann es vorkommen, dass die Vorrichtung trotz ihrer hohen Standfestigkeit umkippt, das ungefähr 80 C warme Wasser ausläuft und Gebäude-, Teppich- und Mobiliarschäden anrichtet oder Verbrü- hungen am Körper von Kindern hervorruft.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vorrichtung nach dem schweizerischen Hauptpatent Nr. 412 259 dahingehend zu verbessern, dass ein Auslaufen von Wasser aus der umgekippten Vorrichtung ausgeschlossen ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Befeuchtung von Luft durch Oberflächenverdunstung zur Klimatisierung von gewerblichen, Wohn- und Versammlungsräumen besitzt ein der Aufnahme des zu verdunstenden Wassers dienendes Innengefäss, welches mit einem elektrischen Heizelement zusammenwirkt, wobei das Innen- gefäss unter Freilassung eines Zwischenraumes von einem Aussengefäss umgeben und der Raum zwischen den beiden Gefässen mindestens teilweise mit einem wärmeisolierenden Stoff ausgefüllt ist. Erfindungs- gemäss weist die Vorrichtung beim Umkippen derselben selbsttätig wirksam werdende Mittel auf, welche eine Öffnung in einer Deckplatte des Aussengefässes, die zum Einfüllen des zu verdunstenden Wassers bzw. für das Entweichen des Wasserdampfes dient, schliessen.
Auf diese Weise ist - abgesehen von etwaigen Leckverlusten -kein Wasseraustritt aus der Vorrichtung möglich.
Nachfolgend wird anhand der beiliegenden Zeichnung eine beispielsweise Ausführungsform der erfin- dungsgemässen Vorrichtung bezüglich des konstruktiven Aufbaus und der Wirkungsweise näher erläutert. Fig. 1 veranschaulicht die Vorrichtung im Aufriss, teilweise geschnitten, um Konstruktionseinzelheiten zu offenbaren.
Fig.2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine Variante der in Fig. 1 veranschaulichten Vorrichtung, die Mittel zur Verhütung eines Trockenganges derselben aufweist.
Mit 1 ist in der Fig. 1 der Mantel des Aussengefässes bezeichnet, an dessen unterem und offenen Ende ein mit Füssen 2 versehener Boden 3 befestigt ist. Innerhalb des aus den Teilen 1 und 3 bestehenden Aussengefässes ist ein der Aufnahme des zu verdunstenden Wassers dienendes Innengefäss 5 so angeordnet, dass sowohl zwischen den Mantel- als auch zwischen den Bodenflächen der beiden Gefässe ein Zwischenraum vorhanden ist, der mindestens teilweise mit einem den Abfluss der Wärmeenergie verhindernden Kunststoff 6, z.B. Styropor , ausgefüllt ist.
Das unterste Drittel der Aussenfläche des Innengefäs- ses 5 ist von einem elektrischen Heizelement 7, z.B. in Bandform, umgeben; das mittels eines metallenen Spannbandes unverrückbar auf die Aussenfläche des Innenge- fässes 5 niedergepresst wird. Es ist trivial, dass das Heizelement auch an anderer Stelle des Innengefässes angeordnet sein kann. Im Raum zwischen den Bodenflächen der beiden Gefässe ist ein elektrisches Sicherheitselement, z.B. ein Bimetallschalter, an einer an einem Schraubenbolzen befestigten Lasche angeordnet, das mit dem elektrischen Heizelement 7 in Reihe geschaltet ist.
Das Sicherheitselement unterbricht bei Trockengang der Vorrichtung die weitere Zufuhr elektrischer Energie zum Heizelement 7 intermittierend.
Auf dem oberen Rand des Innengefässes 5 ist eine Dichtung 19 aus wenig temperaturempfindlichem und alterungsbeständigem Material aufgesetzt. Ferner sind am oberen Ende des Innengefässes an dessen Innenflächen mindestens drei ungleichschenklige Winkel 20 aus nichtrostendem Material, z.B. durch Punktschweissung, befestigt. Der kürzere Schenkel jedes Winkels 20 ist mit einer Gewindebohrung versehen. Mittels Schrauben wird das oben bis auf eine zentrale Öffnung 24 geschlossene
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Aussengefäss 1 unter Zusammenquetschung der Dichtung 19 auf den kürzeren Schenkel der Winkel 20 befestigt.
An den längeren Schenkeln der Winkel 20 ist je ein bewegliches Aufhängemittel 22 befestigt, welche Aufhängemittel 22 zusammen eine Verschlussplatte 23 tragen. Als Aufhängemittel können Federn aus nichtrostendem Material, Ketten aus nichtrostendem Material, Gummizüge oder Schnüre aus Textil- oder Kunststoffmaterial verwendet werden; die Verschlussplatte. 23 kann aus Kunststoff oder aus nicht rostendem metallischen Material bestehen. Die einen Enden der Aufhängemittel 22 sind am Rand der Verschlussplatte 23 auf irgend eine bekannte Art befestigt.
Wird die gesamte, wassergefüllte Vorrichtung aus Unachtsamkeit umgekippt, so legt sich die Verschluss- platte 23 auf die zentrale Öffnung 24 der Deckplatte 25 des Aussengefässes und verhindert wirksam ein Ausflies- sen des nahezu 80 warmen Wassers. Gebäude-, Teppich- und Mobiliarbeschädigungen oder Verbrühungen von Kindern durch das ausfliessende Wasser kommen bei der beschriebenen Ausführungsform nicht mehr vor. Es war selbst für den Erfinder völlig überraschend, dass mit Hilfe der beschriebenen Mitteln bei geringstem Materialaufwand ein einwandfreier Verschluss der zentralen Wasser-Einfüllöffnung 24 erzielbar war, der völlig ohne Störung arbeitet.
Da bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die Ver- schlussplatte 23 die freie Sicht in das Innengefäss 5 ausschliesst, ist bei der Variante nach Fig.2 zusätzlich zum Bimetallschalter noch ein von einem Schwimmer beaufschlagter, den Trockengang der Vorrichtung ausschliessender Mikroschalter 28 vorgesehen. An einem Schwimmkörper 26, der vorzugsweise aus Kunststoff oder Chromstahl gefertigt ist, sitzt eine Stange 27 aus dem gleichen Werkstoff. Die Stange durchsetzt eine Bohrung in der Deckplatte des Aussengefässes und ihr oberes Ende ist als Farbmarke ausgebildet und in einer Bohrung einer Verstärkung einer Abdeckhaube 32 verschiebbar geführt.
Die Abdeckhaube 32 ist mittels Schrauben an der Deckplatte und am Mantel des Aussen- gefässes befestigt und überdeckt den Mikroschalter 28. Zwischen den beiden genannten als Führungen für die Stange 27 dienenden Bohrungen sitzt unverrückbar auf der Stange 27 ein Zylinder 33, der die Hubbewegung des Schwimmers begrenzt und eine federne Zunge 34 trägt, die mit dem Fühler 28a des Mikroschalters 28 zusammenarbeitet.
Enthält die Vorrichtung noch genügend Wasser, so ragt das freie, als Farbmarke ausgebildete Ende der Stange über die Abdeckhaube hinaus. Mit 30 ist eine elektrische Signallampe bezeichnet, welche den Arbeitszustand der Vorrichtung anzeigt.
Ein weiterer, nicht gezeichneter Schutzschalter ist in einem der Füsse 2 angeordnet; dieser öffnet beim Kippvorgang, d.h. beim Umstürzen der Vorrichtung, augenblicklich und unterbricht dadurch die Stromzufuhr zum elektrischen Heizelement. Der Mikroschalter 28, der Bimetallschalter und der zusätzliche Schutzschalter sind mit dem elektrischen Heizelement 7 elektrisch in Reihe geschaltet.