CH482320A - Elektrische Mehrfach-Steckverbindung - Google Patents

Elektrische Mehrfach-Steckverbindung

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CH482320A
CH482320A CH60269A CH60269A CH482320A CH 482320 A CH482320 A CH 482320A CH 60269 A CH60269 A CH 60269A CH 60269 A CH60269 A CH 60269A CH 482320 A CH482320 A CH 482320A
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CH60269A
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Mayer Georg
Glaser Egon
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Sprecher & Schuh Ag
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Description


  Elektrische     Mehrfach-Steckverbindung       Die Erfindung betrifft eine elektrische     Mehrfach-          Steckverbindung,    bei welcher eine Mehrzahl Stecker  stifte in einem     Steckerblock    und eine entsprechende  Anzahl Buchsen in einem     Buchsenblock    gleicher Form  angeordnet und die Blöcke auf der Anschlussseite mit  Deckeln abgeschlossen sind.  



  Bei der Serienfabrikation von Steckvorrichtungen  für eine Vielzahl elektrischer Verbindungen werden im  allgemeinen komplizierte Formen und umfangreiche  Vorrichtungen benötigt, welche eine preisgünstige Her  stellung nur bei grösseren Stückzahlen zulassen. Zur  Vereinfachung des Herstellungsverfahrens sowie Ein  sparung an Formen und Vorrichtungen ist es bekannt,  den beiden, die     Steckerstifte    und die Buchsen tragenden  Isolationskörpern gleiche Form zu geben und die       Steckerstifte    und Buchsen mit Halteorganen auszustat  ten, durch welche sie in den geeignet ausgebildeten  Öffnungen oder Bohrungen der Isolationskörper fest  gehalten werden.

   Auf den Blöcken sind die Stecker  stifte und Buchsen mit Ziffern und/oder Buchstaben  bezeichnet, um ein schnelles Auffinden der für die  verschiedenen Verbindungen zusammengehörigen Stifte  und Buchsen zu ermöglichen. Diese Bezeichnungen wer  den in die Blöcke bei deren Herstellung gleich     mitein-          geprägt.    Damit identische Blöcke sowohl für Stecker  als auch für Buchsen verwendet werden können, wer  den die Bohrungen im Block in Form einer Matrix  mit Zeilen und Spalten angeordnet und diese mit Zif  fern und Buchstaben bezeichnet.

   Die Blockform ist  üblicherweise so gewählt, dass in der Steckverbindung  der eine Block in bezug auf den anderen um 180   gedreht ist, d. h. dass die Anschlussseite eines Blockes,  in der die Anschlussdrähte münden, und die Verbin  dungsseite desselben bei Verwendung des Blockes so  wohl als     Steckerteil    als auch als     Buchsenteil    dieselben  bleiben. Es sind jedoch auch Blockformen gebräuch  lich, bei welchen ein und dieselbe Blockseite in der  Steckverbindung bei dem einen Verbindungsteil als     An-          schlussseite    und beim anderen Verbindungsteil als Ver  bindungsseite benutzt wird, wobei in der Steckverbin-         dung    die Lage der Blöcke erhalten bleibt und keine  Drehung stattfindet.

   Dementsprechend werden die Aus  gestaltung der Aufnahmeöffnungen bzw. Bohrungen für  die     Steckerstifte    und Buchsen, deren Bezeichnungen  und auch die Ausführung der Halteorgane auf den  Steckern und Buchsen geplant, wobei ausserdem zu be  rücksichtigen ist, dass die Verbindungselemente (Buch  sen oder auch Stecker) des     spannungführenden    Teiles  der Steckverbindung gegen Berührung geschützt sind.  Für die Befestigung der     Steckerstifte    und Buchsen in  den Blöcken ist noch von Bedeutung, dass eine gute  Kontaktgabe der Verbindungselemente gewährleistet,  aber jede stärkere Verspannung der Blöcke bei herge  stellter Steckverbindung vermieden ist. Das Vorsehen  spezieller Halteorgane bei den Verbindungselementen  erhöht natürlich die Herstellungskosten.  



  Die     Steckerelemente    in einem Block müssen je nach  der Höhe der angelegten Spannung voneinander einen  bestimmten Mindestabstand haben, der um so grösser  ist, je höher die Spannung ist. Bekannte     Mehrfach-          Steckvorrichtungen    sind jeweils immer nur für eine be  stimmte Stromstärke bzw. Spannung ausgebildet. Bei  elektrischen Geräten, welche mit verschiedenen Span  nungen und Stromstärken, wie mit Stark- oder Haupt  strom (500 Volt, 40 Ampere), Steuerstrom (220 Volt,  10 Ampere) und Schwachstrom (50 V, 6     Amp.)        ge-          spiesen    werden, müssen deshalb verschiedene Steckvor  richtungen vorgesehen werden.

   Dies bedeutet zusätzlich  benötigten Raum, der ohnehin häufig nur sehr knapp  bemessen ist, und erhöhte Kosten, was für viele Geräte  von besonderem Nachteil ist, da aus Gründen der Wirt  schaftlichkeit die benötigten Steckvorrichtungen die Ge  rätekosten nur minimal beeinflussen sollten.  



  Zweck der Erfindung ist eine elektrische Steckver  bindung, deren Ausbildung eine wirtschaftliche Her  stellung auch in kleinen Stückzahlen ermöglicht und  insbesondere für Geräte mit Speiseströmen verschiede  ner Stromstärke und Spannungen     vorteilhaft    ist.  



  Die erfindungsgemässe     Mehrfachsteckverbindung     ist dadurch gekennzeichnet, dass der     Steckerblock    und      der     Buchsenblock    Bohrungen zur Aufnahme von       Schwachstrom-Steckerstiften    bzw.     Schwachstrom-Buch-          sen    und im Durchmesser grössere Bohrungen zur Auf  nahme von     Starkstrom-Steckerstiften    bzw.     Starkstrom-          Buchsen    enthalten und die in     mindestens    einigen der  Bohrungen mit Spiel eingesetzten     Steckerstifte    bzw.  Buchsen in den an den Blöcken befestigten Deckeln  gehalten sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt in perspektivischer Darstellung den  Stecker- und     Buchsenteil    einer     Mehrfach-Steckverbin-          dung    nach der Erfindung und       Fig.    2 schematisch in Aufsicht der Verbindungssei  ten des Stecker- und     Buchsenteiles    mit den Bezeichnun  gen für die Steckverbindungen.  



  Wie in     Fig.    1 ersichtlich, haben der     Steckerblock    1  und der     Buchsenblock    2 der     Mehrfach-Steckverbindung     gleiche Form und bestehen aus einem für Steckvor  richtungen üblicherweise verwendeten Kunststoff, wie  z. B. einem Polykarbonat. Die     Grundform    jedes Blockes  1 bzw. 2 ist ein     langgestreckter    Quader, dessen beide  Stirnseiten je einen Flansch 3a, 3b mit einer Bohrung  4 zur Befestigung des einen Blockes, im allgemeinen  des     Steckerblockes    1, an einem Geräteteil tragen. Auf  der Anschlussseite weist der Block an seinen beiden  Enden je einen     Vorsprung    5a, 5b auf.

   Zwischen die  beiden Vorsprünge 5a, 5b     kommt    bei fertig montiertem  Verbindungsteil der Blockdeckel zu     liegen.    Der Block  deckel besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus  drei identischen Teilen 6a, 6b, 6c. Jeder Deckelteil  besteht aus einer Kunststoffplatte mit     trapezförmiger          Grundfläche    und weist auf letzterer zwei Zapfen 7a,  7b auf, welche in auf der Anschlussseite des Blockes  entsprechend angeordnete     Sackbohrungen    8 passen.

   Zur  Befestigung der Deckelteile 6a, 6b, 6c     besitzt    jeder  Block 1, 2 in Form von federnden Schnappnasen 9a,  9b ausgebildete     Arretierungen,    und zwar für jeden  Deckelteil deren zwei, welche in entsprechend ange  ordneten und ausgebildeten Deckelöffnungen 10a, 10b  einrasten und bei der Herstellung der Blöcke im gleichen  Arbeitsgang gepresst werden.  



  Die dargestellte Steckverbindung ist für neun     Haupt-          oder        Starkstrom-Steckverbindungen    und siebenund  zwanzig     Schwachstrom-Steckverbindungen    bzw. acht  zehn     Steuerstrom-Steckverbindungen    ausgelegt.  



  Bei den Haupt- oder     Starkstrom-Steckerstiften    11  trägt ein zylindrischer Mittelteil 11a am einen Ende  unter Bildung einer Schulter den Steckkontakt 11b und  am anderen Ende, ebenfalls unter Bildung einer Schul  ter, eine Hülse 11c zur Aufnahme des anzuschliessenden  Drahtendes.  



  Bei den Starkstrombuchsen 12 enthält der zylin  drische Mittelteil 12a die     Buchsenbohrung    13, im übri  gen sind die Starkstrombuchsen 12 genau so dimen  sioniert wie die Starkstromstecker 11 und tragen eine  gleiche Anschlusshülse 12c. Die Innenwand der Buch  senbohrung 13 weist axial verlaufende Lamellen 14  auf, so dass eine sichere Kontaktgabe gewährleistet ist.  



  Die Schwachstrom-Stecker 15 sind     ähnlich    ausge  bildet, wobei jedoch wegen des kleineren Durchmessers  nur die Steckkontakte 15b mit den zylindrischen Teilen  15a eine Schulter bilden und letztere glatt in die     An-          schlusshülsen    15c übergehen. Die     Schwachstrom-Buch-          sen    16 haben eine entsprechende Form, ihr zylindrischer  Körper, der den gleichen Durchmesser und die gleiche  Länge wie der Körper 15a und Anschlusshülse 15c des    Schwachstromsteckers hat, enthält am einen Ende die       Buchsenbohrung    16b und am anderen Ende die Hül  senbohrung 16c.

   Die     Innenwand    der     Buchsenbohrung     weist axial verlaufende Lamellen 17 auf. Zur Aufnahme  der Stark- und     Schwachstrom-Steckerstifte    11, 15 und  -Buchsen 12, 16 sind im Block 1 bzw. 2 durchgehende  Bohrungen 19, 20 vorgesehen. Jede Bohrung 19, 20       enthält    an dem auf der Verbindungsseite des Blockes  liegenden Ende einen Innenflansch 21 bzw. 22. Der  Durchmesser der     Bohrungen    19, 20 ist etwas grösser  als der Durchmesser der Körper der     Steckerstifte    bzw.

    Buchsen, so dass letztere in den     Bohrungen    etwas Spiel  haben bzw. in den Bohrungen schwimmend gelagert  sind, wobei die Innenflansche 21 bzw. 22 einen     Be-          rührungsschutz    für     die    eingesetzten Buchsen 12 bzw.  16 bilden. Gehalten sind die     Steckerstifte    11, 15 und  die Buchsen 12, 16 in den Blockdeckeln 6, welche  entsprechende     Bohrungen    23, 24 zur Aufnahme der  Anschlusshülsen der     Steckerstifte    und Buchsen aufwei  sen.

   Von jeder Deckelbohrung 23, 24 führt ein Schlitz  25, 26 zum Deckelrand, wodurch ein leichtes Auf  schieben und zugleich ein Einrasten des Deckelteiles  auf die mit den Anschlussdrähten bereits versehenen       Steckerstifte    und Buchsen sichergestellt ist.  



  Die Anordnung der     Bohrungen    19 und 20 für die       Steckerstifte    und Buchsen im Block ist in     Fig.2    er  sichtlich, welche schematisch die Verbindungsseiten  eines     Buchsenblockes    2 und eines     Steckerblockes    1 in  Aufsicht zeigt. Die Bohrungen 20 für die Schwach  strom-Steckerstifte 15 und     Schwachstrom-Buchsen    16  sind in zwei äusseren, zu den Blocklängsseiten parallelen  Längsreihen angeordnet. In jeder Reihe sind die Boh  rungen in     Dreiergruppen    aufgeteilt, wobei die eine Reihe  fünf solche     Dreiergruppen    und die andere Reihe deren  vier umfasst.

   In der Gruppe haben die Bohrungen glei  chen Abstand und der Abstand zwischen den auf  einanderfolgenden Gruppen ist gleich dem Abstand zwi  schen den beiden äusseren     Bohrungen    einer     Gruppe.     Einer     Dreiergruppe    der einen Reihe liegt immer eine  Lücke zwischen zwei     Dreiergruppen    der anderen     Reihe     gegenüber. Die mittlere     Bohrung    der die fünf Dreier  gruppen umfassenden Reihe liegt in der Mittelebene,  welche in     Fig.    2 durch die Gerade S angedeutet ist.

    Diese Mittelebene ist für den Block die einzige Sym  metrieebene, so dass die eine Blockhälfte das Spiegel  bild zur anderen Blockhälfte darstellt, und zwar sowohl  in der Blockform als auch in der Anordnung der Boh  rungen. Auf den Anschlussseiten der Blöcke befinden  sich, wie bereits beschrieben, die Deckelteile, welche  hier durch     strichlierte    Linien wiedergegeben sind. In  der Steckverbindung passen zwei Blöcke als Stecker  und     Buchsenblock    nur dann zusammen, wenn, wie in       Fig.2    ersichtlich, der eine Block in bezug auf den  anderen um 180   um die zu den     Axen    der     Bohrungen     parallele     Blockaxe    gedreht ist.

   Dies ermöglicht eine  einfache     Identifizierung    der einzelnen Steckverbindun  gen. Hierzu ist am Block jede     Bohrung    mit einer Zahl  bezeichnet. Die     Zählung    der     Bohrungen    kann der Reihe  nach erfolgen, beginnend mit der ersten     Dreiergruppe     der die fünf Gruppen umfassenden Reihe, über die  erste     Dreiergruppe    der anderen Reihe     Bohrungen    zur  zweiten     Dreiergruppe    der ersten Reihe usw. bis zur  fünften Dreiergruppe.  



  Da die beiden Blöcke identisch sind, wird in der  Steckverbindung wegen der um 180   gedrehten Lage  des einen Blockes gegenüber dem anderen,     z.B.    dem  Stecker Nr. 1, die Buchse Nr. 27 zugehören, zum      Stecker Nr. 2 gehört     dann    die Buchse Nr. 26 usw.  Die Summe aus der     Steckerzahl    und     Buchsenzahl    ist  für alle Verbindungen der Steckvorrichtung konstant  und beträgt in diesem Falle 28. Es ist also leicht fest  zustellen, zu welchem Stecker welche Buchse     gehört.     



  Bei dem in     Fig.    2 gezeigten     Ausführungsbeispiel    ist  ein etwas abgewandeltes Bezeichnungssystem gewählt.  Den Deckelteilen entsprechend sind die     Bohrungen    im  Block in drei Felder mit je drei Dreiergruppen Boh  rungen für     Schwachstrom-Steckerstifte    bzw. Schwach  strom-Buchsen und je drei     Starkstrom-Steckerstifte    bzw.  Starkstrombuchsen aufgeteilt. Die in jedem Feld ent  haltenen neun Bohrungen für     Schwachstrom-Stecker-          stifte    sind der Reihe nach mit den fortlaufenden Zahlen  einer Zehnerdekade bezeichnet, z. B. (41)<B>...</B> (49),  (51)<B>...</B> (59) und (61)<B>...</B> (69).

   Die in der Symmetrie  ebene     liegende     Schwachstrombohrung  erhält die Zahl  (55), so dass die für diesen Block massgebende kon  stante Zahl 110 ist. Den in diesem mittleren Feld zur  Symmetrieebene symmetrisch liegenden Paaren von       Bohrungen    sind dann Zahlen zugeordnet, deren Summe  die konstante  Blockzahl  110 für Schwachstromver  bindungen ist. Die Zahlenfolgen in den beiden an  grenzenden Felder müssen ebenfalls so gewählt werden,  dass den symmetrisch zur Symmetrieebene liegenden  Paaren von     Bohrungen    Zahlen zugeordnet sind, deren  Summe diese konstante Blockzahl 110 ergibt. Im oberen  Feld beginnt die Zählung der     Bohrungen,    z.

   B. bei  der obersten     Bohrung    mit der Zahl 41 und analog im  unteren Feld bei der im Feld obersten     Bohrung    mit  der Zahl 61. Ein solches Bezeichnungssystem gestattet  eine schnelle     Orientierung    über zusammengehörige       Steckerstifte    und Buchsen auch bei Blöcken mit sehr  vielen Verbindungen.  



  Die     Bohrungen    19 für die     Starkstrom-Steckerstifte     bzw. -Buchsen sind ebenfalls in zwei parallelen Reihen  angeordnet, wobei die     Bohrungen    der beiden Reihen  auf Lücke versetzt sind.  



  In den Reihen haben die     Bohrungen    19 den für  diese Spannung (500 Volt) zulässigen minimalsten Ab  stand. Für jede Dreiergruppe  Schwachstrombohrun  gen  20 ist eine      Starkstrombohrung     19 vorgesehen.  Die Bezeichnung der     Starkstrombohrungen    19 ist nach  demselben Prinzip durchgeführt wie bei den Schwach  strombohrungen. Die drei     Starkstrombohrungen    19 in  den drei Feldern haben z. B., wie dargestellt, die Be  zeichnungszahlen (11), (12), (13); (21), (22), (23) und  (31), (32), (33), so dass der in der Symmetrieebene  liegenden Bohrung die Zahl (22) zugeordnet und damit  die konstante Blockzahl für die     Starkstrombohrungen     die Zahl 44 ist.

   Die Summe der Bezeichnungszahlen  jedes zur Symmetrieebene     symmetrisch    liegenden Paares       Starkstrombohrungen    beträgt dann wiederum 44.  



  Die Abstände der     Bohrungen    sind entsprechend  den     CSA-Vorschriften    gewählt, so dass die minimalste       Grundfläche    des Blocks durch die gewünschte Anzahl  und Art der Steckverbindungen bestimmt ist.  



  Jeder Block enthält, wie in     Fig.    2 ersichtlich, an  seinen Enden zusätzlich je eine grössere und eine klei  nere     Bohrung    27a, 27b bzw. 28a, 28b. Diese     wiederum     symmetrisch zur Symmetrieebene S angeordneten Boh  rungen führen im Bereich der Ansätze 5a, 5b     (Fig.    1)  durch den Block hindurch und dienen zur Aufnahme  von     Vorspurstiften    und den Steckern bzw. Buchsen  für     Erd-    und Nulleiter.  



  Die     Bohrungen    28a, 28b für die beiden     Vorspur-          stifte    29a,     29b    tragen an ihren an der Anschlussseite    des Blocks liegenden Enden Innengewinde 30, in die  die aus Stahl bestehenden und eine konische Spitze  aufweisenden     Vorspurstifte,eingeschraubt    sind.  



  Die Bohrungen 27a, 27b für die     Erd-    und Nulleiter  verbindungen sind wie die      Starkstrombohrungen     19  mit einem Innenflansch     (Fig.    1) versehen. Unmittelbar  neben jeder     Bohrung    27a, 27b befindet sich eine zweite       Bohrung    27a', 27b' mit Innengewinde. Die     Erdungs-          stecker    31 und     Nulleiter-Stecker    sowie die     Erdungs-          buchsen    32 und     Nulleiter-Buchsen    sind genau wie die  Starkstrom-Stecker bzw.

   Buchsen     ausgeführt    und wei  sen eine Schulter zwischen Mittelteil und     Anschluss-          hülse    auf. Zur Befestigung dieser Verbindungselemente  werden in die     Nebenbohrungen    27a', 27b' Kopfschrau  ben 33 eingeschraubt, deren Kopf auf der Stecker- bzw.       Buchsenschulter    aufliegt und den Stecker bzw. die  Buchse an den Innenflansch der Bohrung andrückt.

    In ihren Längen sind die     Vorspurstifte,    die     Erd-    und       Nulleiter-Stecker    und die Starkstrom- und Schwach  stromstecker wie üblich so bemessen, dass beim Zu  sammenstecken von Stecker- und     Buchsenteil    der Steck  verbindung zuerst die     Vorspurstifte    in die zugehörigen  Bohrungen, dann die     Erd-    und     Nulleiter-Stecker    in  deren Buchsen, darauf die Starkstromstecker und zu  letzt die Schwachstromstecker in die entsprechenden  Buchsen einlaufen.  



  Zur Serienfabrikation der vorstehend an einem Aus  führungsbeispiel     beschriebenen    elektrischen Mehrfach  Steckverbindung ist lediglich eine Form für die Blöcke  und eine Form für die Deckel erforderlich, wobei zu  dem die Block- und Deckelform verhältnismässig ein  fach ist. Die Stecker und Buchsen weisen keine zu  sätzlichen Halteorgane auf und sind von so einfacher  Gestalt, dass sie ohne Schwierigkeiten auch bei kleinsten  Stückzahlen billig hergestellt werden können. Zur Be  festigung der     Steckerstifte    und Buchsen in den Deckeln  sind keine besonderen Werkzeuge erforderlich und ihre  schwimmende     Lagerung    in den Blöcken verhütet trotz  sicherer Kontaktgabe jede Verspannung.

   Die Bezeich  nung jeder einzelnen     Blockbohrung    ermöglicht ein  schnelles Auffinden der gewünschten Verbindungen und       erleichtert    die Montage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Mehrfach-Steckverbindung, bei welcher eine Mehrzahl Stecker-Stifte in einem Steckerblock und eine entsprechende Anzahl Buchsen in einem Buchsen block gleicher Form angeordnet und die Blöcke auf der Anschlussseite mit Deckeln abgeschlossen sind, da durch gekennzeichnet, dass der Steckerblock (1) und der Buchsenblock (2) Bohrungen (20) zur Aufnahme von Schwachstrom-Steckerstiften (15) bzw.
    Schwach strom-Buchsen (16) und im Durchmesser grössere Boh rungen (19) zur Aufnahme von Starkstrom-Stecker- stiften (11) bzw. Starkstrom-Buchsen (12) enthalten und die in mindestens einigen der Bohrungen mit Spiel eingesetzten Steckerstifte bzw. Buchsen in den an den Blöcken (1, 2) befestigten Deckeln (6a, 6b, 6c) ge halten sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mehrfach-Steckverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (12, 16) und Steckerstifte (11, 15) aus gleich langen zylindrischen Körpern (11a, 12a, 15a, 16a) mit einer koaxialen An- schlusshülse (11c, 12c, 15c, 16c) zur Aufnahme des anzuschliessenden Drahtendes bestehen und mit den Anschlusshülsen in entsprechenden Bohrungen (23, 24) in den Deckeln (6a, 6b, 6c) gehalten sind.
    2. Mehrfach-Steckverbindung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Steckerstiften (11, 15) die Steckkontakte (11b, 15b) an die Stecker körper (11a, 15a) unter Bildung einer Schulter ange setzt sind und die Bohrungen (19, 20) in den Blöcken (1, 2) auf deren Verbindungsseite Innenflansche (21, 22) aufweisen, an welchen sich die Stecker- und Buch senkörper abstützen. 3. Mehrfach-Steckverbindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel (6a, 6b, 6c) an den Blöcken (1, 2) durch federnde Schnappnasen (9a, 9b) befestigt sind.
    4. Mehrfach-Steckverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerblock (1) und der formgleiche Buchsenblock (2) nur eine zu den Axen der Bohrungen parallele und den Block in zwei Hälften teilende Symmetrieebene (S) besitzt, so dass die eine Blockhälfte das Spiegelbild der anderen Blockhälfte dar stellt und eine Steckverbindung nur hergestellt werden kann, wenn die beiden Blöcke gegeneinander um 180 gedreht sind.
    5. Mehrfach-Steckverbindung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (20) für die Schwachstrom-Steckerstifte (15) bzw. -Buchsen (16) und die Bohrungen (19) für die Starkstrom-Stecker- stifte (11) bzw. -Buchsen (12) im Block in mindestens je einer Reihe und symmetrisch in bezug auf die ge nannte Symmetrieebene (S) angeordnet sind. 6. Mehrfach-Steckverbindung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Bohrungen (19, 20) für die Steckerstifte bzw.
    Buchsen am Block mit einer eigenen Kennzahl bezeichnet ist, und die Kennzahlen so gewählt sind, dass die Summe .der beiden Kennzahlen jedes Paares zur Symmetrieebene (S) sym metrisch liegender Bohrungen eine je für die Stark- und Schwachstromverbindungen konstante Block-Kennzahl ist und die Kennzahlen der auf der Symmetrieebene liegenden Bohrungen die halben Werte der Block-Kenn- zahlen sind.
    7. Mehrfach-Steckverbindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Deckel für Steckerblock (1) und Buchsenblock (2) formgleich sind und von jeder ihrer Bohrungen (23, 24) zur Aufnahme der Anschlusshülsen der Stecker bzw. Buchsen ein Schlitz (25 bzw. 26) zum Deckelrand geführt ist, wobei der Deckel (6a, 6b, 6c) für jeden Block (1, 2) mehrteilig ist, wenn im Block mehr als zwei Reihen Stecker- bzw. Buchsenbohrungen vorhanden sind.
    B. Mehrfach-Steckverbindung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelteile (6a, 6b, 6c) untereinander formgleich sind. 9. Mehrfach-Steckverbindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Blöcke (1, 2) an ihren beiden Enden je zwei weitere Bohrungen (27a, 28a und 27b, 28b) auf weisen zur Aufnahme von Steckerstiften (31) bzw.
    Buchsen (32) für Erdung und Nulleiter und Vorspur- stiften (29a, 29b), wobei die beiden Bohrungen (27a, 27b) für Erdung und Nulleiter und die beiden Boh rungen (28a, 28b) für die Vorspurstifte (29a, 29b) im Block symmetrisch zur Symmetrieebene (S) angeordnet sind und die Steckerstifte (31) und Buchsen (32) für Erdung und Nulleiter sowie die Vorspurstifte (29a, 29b) im Block befestigt sind.
CH60269A 1969-01-16 1969-01-16 Elektrische Mehrfach-Steckverbindung CH482320A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2404321A1 (fr) * 1977-09-23 1979-04-20 Bryant Mfg Pty Ltd Connecteur male et femelle pour circuits electriques
EP0194424A1 (de) * 1985-02-08 1986-09-17 BBC Brown Boveri AG Vorrichtung zum Schutz elektrischer Schaltungen

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