CH482334A - Verfahren und Anordnung zur Herstellung eines gehärteten Giessharzüberzuges auf achsparallel genuteten zylindrischen Körpern - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Herstellung eines gehärteten Giessharzüberzuges auf achsparallel genuteten zylindrischen Körpern

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CH482334A
CH482334A CH1426767A CH1426767A CH482334A CH 482334 A CH482334 A CH 482334A CH 1426767 A CH1426767 A CH 1426767A CH 1426767 A CH1426767 A CH 1426767A CH 482334 A CH482334 A CH 482334A
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/12Impregnating, moulding insulation, heating or drying of windings, stators, rotors or machines

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  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


  Verfahren und     Anordnung    zur Herstellung eines     gehärteten        Giessharzüberzuges    auf     achsparallel     genuteten     zylindrischen    Körpern    Bei Rotoren und     Statoren    von elektrischen Maschi  nen besteht die     Forderung    nach einer zuverlässigen und  raumsparenden     Nutenisolation.    Die klassischen Isola  tionsmethoden mit     Hartpapier    oder dgl. Einlagen konn  ten insbesondere der zweitgenannten Forderung nicht  genügen.

   Ideal wäre ein gut haftender, gleichmässig dün  ner, kantendeckender,     poren-    und     luftblasenfreier    Über  zug aus gehärtetem Giessharz mit vorzugsweise hohem       Füllstoffgehalt.    Die Herstellung eines solchen Überzuges       stösst    jedoch auf Schwierigkeiten, welche bisher zumin  dest in der Massenfabrikation nicht zufriedenstellend  überwunden werden konnten.  



  In neuester Zeit ist das sogenannte     Wirbelsinterver-          fahren    mit     Sinterpulver    auf Basis von z. B. festen       Epoxyd-    und Polyesterharzen bekannt geworden. Bei  diesem Verfahren müssen die zu beschichtenden Gegen  stände relativ hoch erwärmt werden, damit das Sinter  pulver zu einem homogenen Überzug     schmilzt.    In der  Praxis wird je nach Wärmekapazität des zu überziehen  den Körpers derselbe auf 180 bis 250  C vorgewärmt.  Infolge dieser hohen Temperaturen ergeben sich ver  schiedene Nachteile.

   Einer dieser Nachteile besteht in  der erhöhten     Oxydationsanfälligkeit    des     Metalles,    wo  durch die Adhäsion des Überzuges     vermindert    wird. Ein  weiterer Nachteil besteht in den temperaturbedingten  Dimensionsänderungen, so dass oft Nachbearbeitungen,  insbesondere der Achsen, notwendig werden. Ausserdem  können nichtmetallische Bereiche nicht oder nur unein  heitlich überzogen werden, da ihre Oberflächentempera  tur bzw. Wärmeleitfähigkeit stark von derjenigen der  metallischen Bereiche abweicht. Ferner besteht die Ge  fahr,     dass    gegebenenfalls schon angebrachte Lötstellen  schmelzen bzw. an diesen Stellen im Überzug Ober  flächenfehler entstehen.  



  Anderseits ist ein Verfahren zum Überziehen von  zylindrischen Körpern mit glatten     (ungenuteten)    Ober  flächen bekannt geworden, bei welchem der zu über  ziehende Körper unter Rotation in eine flüssige     Giess-          harzmasse    eingetaucht, aus diesem Bad herausgehoben  und unter Fortsetzung der Rotation ausgehärtet wird.    Die Anwendung dieses an sich einfachen und     zweck-          mässigen    Verfahrens zur Herstellung von gleichmässigen  dünnen Überzügen auf genuteten Körpern ist bisher vor  allem daran gescheitert, dass insbesondere in den Nuten  die geforderte Gleichmässigkeit der     überzugsschicht     nicht erreicht werden konnte.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  eines gehärteten     Giessharzüberzuges    auf achsparallel ge  nuteten zylindrischen     Körpern,    insbesondere magne  tische Eisenkörper von elektrischen Maschinen. Hierbei  werden die aufgezeigten Nachteile der bekannten Ver  fahren erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass zur  Herstellung des Überzuges eine flüssige     Giessharzmasse     verwendet wird, deren Anfangsviskosität im Bereich der  Gelier- und/oder     Härtungstemperatur    unterhalb von  3000     cP    liegt, über ein Zeitintervall von 0,5-5 Minuten  zumindest angenähert konstant bleibt und dann mit einer  durchschnittlichen Geschwindigkeit von zumindest 600       eP/min    ansteigt,

   wobei der zu überziehende Körper min  destens auf die Gelier- bzw.     Härtungstemperatur    vorge  wärmt, mit seinem Umfang so weit in ein Bad dieser flüs  sigen     Giessharzmasse    eingetaucht und darin in Umfangs  richtung gedreht wird, bis jede seiner Nuten über ihre  gesamte Tiefe zumindest einmal vollständig unterhalb  des     Badspiegels    zu liegen kommt, wonach der Körper  aus dem Bad genommen und zumindest bis zum Gelie  ren der anhaftenden     Giessharzschicht    mit wechselnder  Drehrichtung weiter gedreht wird.  



  Beim erfindungsgemässen Verfahren sind infolge der  speziellen     Viskositätscharakteristik    der gewählten     Giess-          harzmasse    und der wechselnden Drehrichtung bis zur  Erstarrung der     Giessharzschicht    ausreichend     gleichmäs-          sig    Überzüge auch in den Nuten und an Kanten erreich  bar, auch bei sehr dünnen Überzügen von etwa 0,5 mm  und darunter. Im Gegensatz zum bekannten Wirbel  sinterverfahren bildet sich auch auf Bereichen geringer  Wärmeleitfähigkeit ein einwandfreier Überzug aus. Da  durch können auch Rotoren mit aus Hartpapier oder  dgl.     Isoliermaterial    bestehenden Endlamellen einwand  frei überzogen werden.

   Das     Flüssigharz    dringt so weit      zwischen die Lamellen ein, dass dadurch einerseits eine  gute Haftung des     Überzuges        gewährleistet    ist und ander  seits eine zusätzliche     Verklebung    des     Lamellenpaketes     erfolgt, wodurch seine Stabilität erhöht wird.  



  Die Erfindung betrifft weiter eine Anordnung zur  Durchführung des neuen     Verfahrens    für innengenutete  Körper, insbesondere     Statoren    von elektrischen Maschi  nen. Diese Anordnung ist     gekennzeichnet    durch ein  Zahnrad, dessen Zahnteilung mit der     Nutteilung    des  Körpers übereinstimmt und welches in wechselnder  Drehrichtung motorisch angetrieben ist, wobei der zu  überziehende Körper mit seiner genuteten Innenfläche  auf dieses Zahnrad aufgelegt ist.  



  Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeich  nung beispielsweise erläutert; es zeigen:       Fig.    1 eine erste Anordnung zur     Durchführung    des  erfindungsgemässen     Verfahrens    in Seitenansicht,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 eine zweite Anordnung zur     Durchführung    des  erfindungsgemässen Verfahrens in Seitenansicht,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    3,

         Fig.    5 eine Variante der in     Fig.    1 gezeigten Anord  nung, gleichfalls in Seitenansicht,       Fig.    6 bis 10 charakteristische Diagramme der     Giess-          harzmassen.     



  Allen Anordnungen gemeinsam sind eine an einen  nicht dargestellten reversiblen und drehzahlregelbaren  Antrieb angeschlossene Antriebswelle 1     mit    einem Ein  spannfutter 3 und eine Wanne 5 mit dem Tauchbad B.  In der Darstellung der     Fig.    1, 3 und 5 ist die vordere  Wannenwand weggelassen bzw. durchsichtig.  



  Gemäss den     Fig.    1 und 2 ist im     Einspannfutter    3 ein  Rotor R mit seiner Achse A eingespannt. Während des  Tauchvorganges befindet sich der Rotor so tief in der  Wanne, dass bei jeder Umdrehung seine Nuten N voll  ständig in das Bad eintauchen. Es ist oft     erwünscht,    dass  insbesondere die an den Rotor anschliessenden beiden  Teile der     Rotorachse    A     mitüberzogen    werden. Hierzu  sind die beiden     Wannenseitenwände    5a und 5b mit  fluchtenden     Ausnehmungen    versehen, deren Ränder mit       lippenartigen    Dichtungen 11 ausgestattet sind     (Fig.    2).

    Der     Badspiegel    ist so eingestellt, dass die     Rotorachse    A  in das Bad eintaucht und daher     mitüberzogen    wird.  



  Gemäss     Fig.    3 ist im     Einspannfutter    3 eine Welle 6  eingespannt. Mit dieser Welle fest verbunden oder     ein-          stückig    ausgebildet ist ein Vierkant 7 mit zwei innen  konischen Anschlägen 8 und 9. Auf diesen Vierkant ist  ein innengenuteter     Stator    S aufgelegt. Der Querschnitt  des Vierkantes entspricht dem Abstand der Nuten N des       Stators    S.

   Der Vierkant greift daher bei Drehung mit  seinen Kanten in aufeinanderfolgende Nuten und über  trägt so seine Drehung mit der entsprechenden     überset-          zung    auf den     Stator.    Ein seitliches Verrutschen des     Sta-          tors    wird durch die beiden Anschläge 8 und 9 verhin  dert. Die     Eintauchtiefe    ist wiederum so bemessen, dass  bei jeder Umdrehung alle Nuten über ihre     gesamte    Tiefe  in das Bad B eintauchen. Anstelle des Vierkantes kann  auch ein Drei-, Fünfkant usw. oder ein Zahnrad ent  sprechender Teilung eingesetzt werden.

   Unterhalb des  durch Vielkant oder Zahnrad gebildeten     Mitnehmers    ist  eine Auffangrinne 10 angeordnet, über welche vom     Sta-          tor    abtropfende     Giessharzmasse    direkt ins Bad     zurück-          fliesst.     



  Bei der in     Fig.5    gezeigten Variante ist das Ein  spannfutter 3 mittels eines Trägers     exzentrisch    und  schräg an die Antriebswelle 1 angesetzt. Die Exzentrizi  tät Ex und Schrägstellung     u    sind so gewählt, dass die im         Einspannfutter        fixierte    Achse A einen horizontal liegen  den Kegel mit einem Öffnungswinkel     ss    von 2 bis 4  be  schreibt.  



  Die     Fig.    1 bis 5 zeigen die Tauchphase des     erfin-          dungsgemässen    Verfahrens. Zur Vorbereitung     dieser     Tauchphase werden die zu überziehenden Rotoren     (Fig.     1, 5),     Statoren        (Fig.    3, 4) oder dgl. entfettet, aus Hart  papier oder dgl. Isolierstoff bestehende Endlamellen E       aufgepresst    und entsprechend der Gelier- und/oder     Här-          tungstemperatur    vorgewärmt.

   Die Endlamellen werden  vorzugsweise mit dem selben Werkzeug gestanzt wie die  Blechlamellen des Rotor- bzw.     Statorpaketes.    Die Vor  wärmtemperatur wird auf die     Giessharzmasse    abge  stimmt und soll zumindest 100  C, vorzugsweise etwa  130-160  C, betragen, wobei für kleinere Stücke der  höhere und für grössere Stücke der tiefere Wert gewählt  wird. Die so vorbereiteten Werkstücke werden in der in  den     Fig.    1 bis 5 gezeigten Anordnung mit ihrem Umfang  durch das Bad B gedreht. Die Tauchzeit kann durch  Wechseln der Drehrichtung im Bad verkürzt werden,  wobei der Drehwinkel in jeder Richtung zumindest dem       1,2fachen    einer Vollumdrehung entsprechen soll.

   Die  Drehzahl in der Tauchphase wird so eingestellt, dass die  Umfangsgeschwindigkeit (aussen) etwa 0,1 bis 2, vor  zugsweise 0,5     m/min,    beträgt.  



  Zum Abschluss der Tauchphase wird der Körper  aus dem Bad herausgehoben oder dieses nach unten ent  fernt. Hierbei wird die Drehbewegung nicht oder nur  kurzzeitig unterbrochen. Rotoren werden beim Heraus  heben aus dem Bad am Umfang abgestreift. Nach dem  Herausheben aus dem Bad wird die Drehrichtung lau  fend gewechselt.

   Diese Drehrichtungswechsel werden so  festgelegt, dass in derjenigen Zeitspanne, in welcher die  Viskosität der     am    Körper     anhaftenden        Giessharzschicht     auf etwa 12 000     cP    (Ende der     Fliessfähigkeit)    ansteigt,  zumindest drei Drehrichtungswechsel liegen, d. h. zwei  volle Umdrehungen in jeder Richtung.     Normalerweise     wird der Drehsinn jeweils nach etwa 1 bis 2 Vollum  drehungen gewechselt. Die Umfangsgeschwindigkeit soll  hierbei 0,1 bis 2     m/min    nicht übersteigen.

   Durch diese  Drehrichtungswechsel erfolgt eine gleichmässige Vertei  lung der     Giessharzmasse,    insbesondere in den Nuten,  wobei dem     Körper    zumindest bis zum Gelieren dauernd  Wärme     zugeführt    wird. Bei der in     Fig.    5 gezeigten Va  riante tritt eine kombinierte Dreh- und     Taumelbewegung     auf, welche in gewissen Fällen auf die Verteilung der       Giessharzmasse,    insbesondere nach dem Herausheben  des Körpers aus dem Bad, einen günstigen Einfluss ha  ben kann. In der Regel kommt man jedoch ohne diese       Taumelbewegung    aus.  



  Die Wärmezufuhr in den zu überziehenden Körper  bzw. auf seine Oberfläche vor und nach dem Tauchen  kann durch Bestrahlung und/oder elektrische Induktion       (Wirbelstromheizung)    erfolgen. Eine besonders wir  kungsvolle     Wärmezuführung    kann durch     Beblasen    mit  Heissluft erreicht werden.  



  Die gelierte Schicht wird im Ofen fertig     gehärtet.    Ge  gebenenfalls werden jedoch zuvor noch die Wicklung  aufgebracht, diese mit einer zweiten     härtbaren        Giess-          harzmasse    imprägniert, z. B. im sogenannten     Träufel-          verfahren,    und abschliessend beide     Giessharzmassen    ge  meinsam ausgehärtet.  



  Die vorzugsweise mit Füllstoff versetzte     Harz-Härte-          mischung    soll einen möglichst hohen     Benetzungsfaktor     bzw. eine möglichst geringe Oberflächenspannung und  ein besonderes     Viskositätsverhalten    aufweisen. Wesent  lich ist, dass die Viskosität bei der Gelier-     bzw.    Här-           tungstemperatur    zunächst einen Wert zwischen 10 und  3000     cP    erreicht, diesen Wert mit     möglichster    Konstanz  für mindestens 0,5-5 min beibehält und danach einen  Anstieg von mindestens 600     cP/min    aufweist.

   Dieser       Konstanzbereich    und anschliessend relativ steile Anstieg  sind für die gleichmässige Verteilung der     Giessharzmasse     durch die     Wechseldrehbewegung    unmittelbar nach dem  Herausheben aus dem Bad wesentlich.  



  Im Diagramm der     Fig.    6 sind die zeitlichen     Viskosi-          tätsverläufe    von vier für das erfindungsgemässe Verfah  ren besonders geeigneten     Giessharzmassen    I,     1I,        III    und  IV bei einer Arbeitstemperatur von 100  C dargestellt;  ihr     Viskositätsverhalten    bei Zimmertemperatur (22 bis  25  C) zeigt das Diagramm der     Fig.    7.

   Die Zusammen  setzung dieser vier     Giessharzmassen    ist wie folgt:    I. a) 100 Gewichtsteile flüssiges     Epoxidharz    auf der  Basis von     Bisphenol-A-Glycidyläther    mit einem       Epoxidgehalt    von 5,3 bis 5,8 Äquivalent/kg und  einer Viskosität von 6500 bis 7500     cP    bei 25  C.  



  b) 1,5 Gewichtsteile rotbraune Pigmentpaste mit  einem flüssigen     Epoxidharz    als Vehikel.  



  c) 85 Gewichtsteile niederviskoser, stark beschleu  nigter Härter auf der Basis eines flüssigen     Di-          carbonsäureanhydrids.     



  d) 210 Gewichtsteile Quarzmehl K 8     (Körnung).            1I.    a) 100 Gewichtsteile flüssiges     Epoxidharz    auf der  Basis von     Bisphenol-A-Glycidyläther,    der mit  einer niedermolekularen     cycloaliphatischen          Epoxidverbindung    modifiziert wird, so dass des  sen     Epoxidgehalt    6,2 bis 6,4 Äquivalent/kg und  die Viskosität 800 bis 1000     cP    bei 25  C betra  gen.  



  b) 1,5 Gewichtsteile rotbraune Pigmentpaste mit  einem flüssigen     Epoxidharz    als Vehikel.  



  c) 100 Gewichtsteile niederviskoser, stark be  schleunigter Härter auf der Basis eines flüssigen       Dicarbonsäureanhydrids.     



  d) 270 Gewichtsteile Quarzmehl K 8     (Körnung).          III.    a) 100 Gewichtsteile flüssiges     Epoxidharz    auf der  Basis von     Bisphenol-A-Glycidyläther,    der mit  einem niedermolekularen     aliphatischen        Diglyci-          dyläther    modifiziert wird, so dass dessen     Epoxid-          gehalt    5,1 bis 5,5 Äquivalent/kg und die Vis  kosität 1200 bis 1650     cP    bei 25  C betragen.  



  b) 1,5 Gewichtsteile rotbraune Pigmentpaste mit  einem     flüssigen        Epoxidharz    als Vehikel.  



  c) 100 Gewichtsteile     niederviskoser,    stark be  schleunigter Härter auf der Basis eines flüssigen       Dicarbonsäureanhydrids.     



  d) 260 Gewichtsteile Quarzmehl K 8 (Körnung).    IV. a) 100 Gewichtsteile flüssiges     Epoxidharz    auf der  Basis von     Bisphenol-A-Glycidyläther    mit einem       Epoxidgehalt    von 5,1 bis 5,5 Äquivalent/kg und  einer Viskosität von 1200 bis 1650     cP    bei 25  C.  



  b) 20 Gewichtsteile     dünnflüssiges        Epoxidharz    mit  flexiblen Eigenschaften, einem     Epoxidgehalt    von  4,0 bis 4,3 Äquivalent/kg und einer Viskosität  von 300 bis 400     cP    bei 25  C.  



  c) 4 Gewichtsteile braune Farbpaste, hergestellt  aus     Siena-Erde    und     Polypropylenglykol    1025.    d) 80 Gewichtsteile     Quarzmehl    QM K 8     (Körnung).     e) 11,3 Gewichtsteile     Härtergemisch    aus einem  weniger reaktiven und einem reaktiven     Amin-          BF-Komplex,        Polypropylenglykol    und     Anti-          foam    A.  



  Besonders gute Ergebnisse wurden mit der unter IV  angegebenen     Giessharzmasse    erzielt. Das     Viskositätsver-          halten    dieser     Giessharzmasse    ist in den Diagrammen der       Fig.    8 bis 10 noch einmal genauer dargestellt.

   In     Fig.    8  geben die unterbrochene Linie den     Viskositätsverlauf          [cP]    über der Zeit [min] bei 100  C und die volle Linie  denjenigen bei 80  C wieder; in     Fig.    9 zeigen die unter  brochene Linie den     zeitlichen    [h]     Viskositätsverlauf        [cP]     bei ca. 22  C und die volle Linie bei 30  C;     Fig.    10 zeigt  die Viskosität     [cP]    in Funktion der Temperatur [ C].  



  In der Praxis wurden auch mit der folgenden Ge  mischzusammensetzung gute Ergebnisse erzielt:  V. a) 100 Gewichtsteile     Epoxidharz    auf der Basis von       Bisphenol-A-Glycidyläther,    der     mit    einer nieder  molekularen     cycloaliphatischen        Epoxidverbin-          dung    modifiziert wird, so dass dessen     Epoxid-          gehalt    6,2 bis 6,4     Äquivalente/kg    und die Vis  kosität 800 bis 1000     cP    bei 25  C betragen.  



  b) 3 Gewichtsteile rotbraune Pigmentpaste mit  einem flüssigen     Epoxidharz    als Vehikel.  



  c) 100 Gewichtsteile niederviskoser, stark be  schleunigter Härter auf der Basis eines flüssigen       Dicarbonsäureanhydrids.     



  d) 200 Gewichtsteile Quarzmehl     Sikron    H 500.  



  e) 2 Tropfen (ca. 0,3     GT)        Türkischrotöl        [(amino-          aktives]    Netzmittel auf der Basis eines     Alkyl-          sulfates,    d. h.     sulfuriertes        Rizinusöl).     



  f) 3 Tropfen (ca. 0,5     GT)        Entschäumungsmittel.     Wesentlich für die angegebenen Mischungen ist     ihr          Viskositätsverlauf        (Fig.    6). Anstelle von     Epoxidharzen     können auch Polyesterharze usw. verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines gehärteten Giess- harzüberzuges auf achsparallel genuteten zylindrischen Körpern, insbesondere magnetische Eisenkörper von elektrischen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung des Überzuges eine flüssige Giessharz- masse verwendet wird, deren Anfangsviskosität im Be reich der Gelier- und/oder Härtungstemperatur unter halb von 3000 cP liegt, über ein Zeitintervall von 0,5 bis 5 Minuten zumindest angenähert konstant bleibt und dann mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von zumindest 600 cP/rnin ansteigt,
    wobei der zu überzie hende Körper mindestens auf die Gelier- bzw. Här- tungstemperatur vorgewärmt, mit seinem Umfang so weit in ein Bad dieser flüssigen Giessharzmasse eingetaucht und darin in Umfangsrichtung gedreht wird, bis jede seiner Nuten über ihre gesamte Tiefe zumindest einmal vollständig unterhalb des Badspiegels zu liegen kommt, wonach der Körper aus dem Bad genommen und zu mindest bis zum Gelieren der anhaftenden Giessharz- schicht mit wechselnder Drehrichtung weiter gedreht wird.
    II. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I für innengenutete Körper, insbe sondere Statoren von elektrischen Maschinen, gekenn zeichnet durch ein Zahnrad, dessen Zahnteilung mit der Nutteilung des Körpers übereinstimmt und welches in wechselnder Drehrichtung motorisch angetrieben ist, wobei der zu überziehende Körper mit seiner genuteten Innenfläche auf dieses Zahnrad aufgelegt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass während des Eintauchens die Um fangsgeschwindigkeit auf 0,1 bis 2, vorzugsweise 0,5 m/ min, eingestellt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass nach dem Herausheben des Körpers aus dem Bad seine Umfangsgeschwindigkeit auf 0,1 bis 2 m/min eingestellt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass nach dem Herausheben des Körpers aus dem Bad seine Drehrichtung so oft umgekehrt wird, dass in demjenigen Zeitintervall, in welchem die Visko sität der am Körper anhaftenden Giessharzschicht auf 12 000 cP ansteigt, zumindest drei Drehrichtungswech sel liegen.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass während des Eintauchens die Dreh richtung gewechselt wird, vorzugsweise jeweils nach dem zumindest 1,2fachen einer Vollumdrehung (360 ). 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass während des Eintauchens die Dreh achse einen horizontal liegenden Kegel mit einem Öff nungswinkel von 2-4 beschreibt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeich net, dass nach dem Herausnehmen des Körpers aus dem Bad seine Drehachse einen horizontal liegenden Kegel mit einem Öffnungswinkel von 2-4. beschreibt. 7. Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zahnrad durch einen Viel-, ins besondere Drei- oder Vierkantbolzen gebildet ist. B. Anordnung nach Patentanspruch 1I oder Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad Anschläge zur Sicherung des genuteten Körpers gegen - axiale Verschiebungen aufweist.
CH1426767A 1967-10-12 1967-10-12 Verfahren und Anordnung zur Herstellung eines gehärteten Giessharzüberzuges auf achsparallel genuteten zylindrischen Körpern CH482334A (de)

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CH1426767A CH482334A (de) 1967-10-12 1967-10-12 Verfahren und Anordnung zur Herstellung eines gehärteten Giessharzüberzuges auf achsparallel genuteten zylindrischen Körpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2557392A1 (fr) * 1983-12-21 1985-06-28 Gen Electric Procede de traitement des enroulements d'un circuit magnetique de machine dynamoelectrique et procede de fabrication et de traitement d'un circuit magnetique bobine lache
WO2022218609A1 (de) * 2021-04-12 2022-10-20 Hedrich Gmbh Sektorenrolltauchanlage

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