CH482564A - Hydrostatisch-hydrodynamische Getriebebremse - Google Patents

Hydrostatisch-hydrodynamische Getriebebremse

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CH482564A
CH482564A CH1242868A CH1242868A CH482564A CH 482564 A CH482564 A CH 482564A CH 1242868 A CH1242868 A CH 1242868A CH 1242868 A CH1242868 A CH 1242868A CH 482564 A CH482564 A CH 482564A
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CH
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oil
brake
brake shoe
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dependent
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CH1242868A
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Gustav Ahlen Karl
Original Assignee
Srm Hydromekanik Ab
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/08Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels using fluid or powdered medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D57/00Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders
    • F16D57/06Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders comprising a pump circulating fluid, braking being effected by throttling of the circulation

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Description


      Hydrostatisch-hydrodynamische    Getriebebremse    Die Erfindung betrifft eine     hydrostatisch-hydrodyna-          mische    Getriebebremse, insbesondere für Landfahr  zeuge, bestehend aus einem von der zu bremsenden  Welle nach Art einer Zahnradpumpe angetriebenen,  während des Bremsens in Öl laufenden Zahnradpaar  und einem an die Zahnräder in dem Bereich ihrer Ver  zahnungsabschnitte, in welchem die Zähne in     Eingriff     treten,     stirn-    und     umfangsseitig    je nach gewünschter  Bremskraft mehr oder weniger dicht     anstellbaren    Brems  schuh.  



  Ähnliche Bremsen hydrodynamischer Bauart sind  zwar bereits bekanntgeworden; jedoch weisen die be  kannten Ausführungen den Nachteil auf, dass die Lei  stungsverluste wegen des ständigen Umlaufs der Zahn  räder in Öl bei     ungebremstem    Lauf zu gross sind oder  dass, wenn diese Bremsen ausreichend klein gebaut sind,  um erträgliche     Leerlaufverluste    zu haben, auch die  Bremskapazität so klein ist, dass die Bremsen für mo  derne Lastkraftwagen nicht in Frage kommen.  



  Um die     Leerlaufverluste    einer nach Art einer Zahn  radpumpe arbeitenden Bremse auszuschalten, ist es auch  schon bekannt, zwischen der Bremse und der zu brem  senden Welle eine Reibungskupplung anzuordnen, die  nur zum Bremsen eingekuppelt wird. Durch die zusätz  liche Kupplung und die notwendige hydraulische Aus  gleichssteuerung zur Erzielung eines weichen Greifens  beim Bremsen wird diese     vorbekannte    Konstruktion  jedoch sehr kompliziert und ist deshalb nur für teure  Anlagen verwendbar.  



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Män  gel. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder  während des     ungebremsten    Fahrbetriebs bis auf eine  eventuell notwendige Schmierung trocken laufen und  eine     Ölzufuhr    zu dem Eingriffsbereich, in welchem die  Zähne in Eingriff treten, erst unmittelbar bei Betätigung  des Bremsschuhs erfolgt. Dadurch lassen sich die Leer  laufverluste der Bremse auf weniger als     1/aoo    der bekann  ten Getriebebremsen reduzieren, und unnötige Aufwär  mung des Öls wird ebenso vermieden wie Schäumen und  Ungleichmässigkeit des Bremsverlaufs.

   Erst unter Zu-         hilfenahme    der Erfindung lassen sich daher praktisch  brauchbare Bremsen ohne Trennkupplung mit sehr klei  nen     Leerlaufverlusten    für die notwendigen hohen Brems  kapazitäten moderner, schnellaufender Last- und Per  sonenkraftwagen konstruieren.  



  Da, wie die nachfolgend beschriebenen Ausführungs  beispiele der Erfindung zeigen, die Ölzufuhr zu den  Zahnrädern ebenso schnell erfolgen kann wie das An  drücken des Bremsschuhs, muss der durch die Erfindung  erzielte Vorteil des verlustfreien Laufs während des nor  malen Fahrbetriebs nicht mit dem Nachteil einer länge  ren Ansprechzeit der Bremse erkauft werden.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher er  läutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausfüh  rungsbeispiel einer Bremse gemäss der Erfindung.  



       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     11--I1    in     Fig.    1,       Fig.    3-5 Profile bevorzugter Verzahnungsformen für  die Zahnräder der Bremse,       Fig.    6 die Getriebebremse nach     Fig.    1 und 2, wobei  die Kühlanlage der Getriebebremse mit der Kühlanlage  eines wassergekühlten Motors verbunden ist,       Fig.    7 einen Querschnitt durch ein weiteres Aus  führungsbeispiel einer erfindungsgemässen Getriebe  bremse nach Linie     VII-VII    in     Fig.    8,       Fig.    8 ein     hydrodynamisch-mechanisches    Getriebe,

    auf dessen     Abtriebswelle    eine Getriebebremse gemäss       Fig.    7 angeordnet ist,       Fig.    9 einen mittleren Längsschnitt durch den  Bremsschuh der Getriebebremse nach     Fig.    7 und 8,       Fig.    10 eine Draufsicht auf den Bremsschuh nach       Fig.    9,       Fig.    11 einen Querschnitt durch den Bremsschuh  nach     Fig.    9 und 10 entsprechend der Schnittlinie     XI-XI     in     Fig.    10,

         Fig.    12 eine schematische Darstellung der für die  Betätigung der Bremse gemäss     Fig.    9 und 10 erforder  lichen Ölleitungen und Steuerorgane,           Fig.    13 ein Diagramm der Bremsleistung, aufgetra  gen über der Drehzahl der     Abtriebswelle.     



  Die in     Fig.    1 und 2 dargestellte Getriebebremse, in  ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnet, kann sowohl mitten  in     einem    Antriebsstrang liegen als auch am Ende einer  sich drehenden Welle angeordnet sein, wie z. B. nach       Fig.    6. Die Funktionsweise ist in beiden Fällen die glei  che. Auf der zu bremsenden Getriebewelle sitzt     undreh-          bar    mit dieser verbunden ein Zahnrad 12, welches mit  einem weiteren Zahnrad 14 kämmt. Das letztere läuft  entweder frei drehbar auf     einer    zu der Getriebewelle  parallelliegenden Nebenwelle 16 oder ist mit dieser zu  sammen frei drehbar gelagert.

   Die Umlaufrichtung der  beiden Zahnräder 12 und 14 muss zum Bremsen gleich  bleibend sein, und zwar derart, dass die Zähne entspre  chend der Pfeilrichtung A von unten her gegeneinander  laufen. Daraus folgt, dass die Getriebewelle, z. B. die Ab  triebswelle eines     hydrodynamisch-mechanischen    Getrie  bes, in konstanter Richtung drehen muss. Ein Getriebe  für einen Wechsel der     Drehrichtung,    z. B. zum Umschal  ten zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang, muss also  z. B. bei Schienenfahrzeugen, wo das Bremsaggregat in  beiden Fahrtrichtungen gebraucht wird, in Richtung  des Leistungsflusses gesehen, hinter der Getriebebremse  10 angeordnet sein.  



  Mit den Zahnrädern 12 und 14 wirkt ein Brems  schuh 18 zusammen, welcher auf einer ortsfesten Achse  20     verschwenkbar    gelagert ist. Er weist zwei kreis  förmige     Ausfräsungen    22 auf, deren Durchmesser auf  den     Kopfkreisdurchmesser    der Zahnräder 12 und 14  abgestimmt sind und bei einem     Verschwenken    des  Bremsschuhs 18 um die Achse 20 im     Uhrzeigersinne     sich als umfangsseitige Dichtflächen an die Zahnräder  anlegen. Seitenstege 24 des Bremsschuhs 18 bilden  ausserdem bis über den     Wälzpunkt    der Zahnräder 12  und 14 hochgezogene Dichtflächen an den Stirnseiten  derselben.  



  Wie aus der Zeichnung zu ersehen, sind die kreis  bogenförmigen Dichtflächen 22 nicht mit     spritzwinkli-          gem,    bis zum Eingriff zwischen die Zahnräder 12 und  14 reichendem Übergang ausgeführt, sondern dieser  Übergang wird durch eine zurückgesetzte Fläche 26 ge  bildet. Selbst wenn also der Bremsschuh 18 in Richtung  gegen die Zahnräder 12 und 14 gedrückt wird, bleibt  zwischen der zurückgesetzten Fläche 26 und den bei  den Zahnrädern ein freier Raum 28 bestehen.  



  Im Beispielsfall nach     Fig.    1 und 2 besitzt die Ge  triebebremse ein für sich abgeschlossenes Gehäuse. Es  besteht aus einem Gehäuseoberteil 30 und einem Ge  häuseunterteil 32. Die Wellen der Zahnräder und die  den Bremsschuh 18 tragende Achse 20 sind     im    Ge  häuseoberteil 30 gelagert. In das Gehäuseunterteil 32  sind Zylinder 34 und 36 für einen Betätigungskolben  38 und einen Ausgleichskolben 40 eingearbeitet. Beide  Kolben wirken in dem Sinne auf den Bremsschuh 18,  dass sie bei Betätigung diesen gegen die Zahnräder an  drücken.  



  Eine Bremswirkung wird erzielt, wenn die beiden  Zahnräder 12 und 14     in    Öl laufen und der Bremsschuh  18 gegen sie angedrückt wird. Dann wird nämlich     im     Bereich der     gegeneinanderlaufenden    Zähne auf den Un  terseiten der Zahnräder Öl     in    die Zahnlücken zum Raum  28 hin     mittransportiert,    welches infolge des     Eingriffs    der  Zähne aus den Zahnlücken verdrängt wird, sich jedoch  nur unter Leistungsverbrauch zwischen den kämmenden  Zähnen sowie Stirn- und umfangsseitig zwischen den  Zahnrädern und den Dichtflächen des Bremsschuhs 18    herausquetschen lässt. Der erwähnte Leistungsverbrauch  bildet die Bremsleistung.  



  Gemäss der Erfindung laufen die Zahnräder 12 und  14 nicht ständig in Öl, sondern dieses wird für jeden  Bremsvorgang erst zugeführt. Bei der Ausführung der  Bremse nach     Fig.    1 und 2     ist    vorgesehen, dass das zum  Bremsen benötigte Öl in das abgeschlossene Bremsen  gehäuse eingefüllt wird und dann     darin    verbleibt. Ein  verschliessbarer     öleinlass    42 befindet sich auf der     linken     Seite des Gehäuses 30, 32     in    der Darstellung gemäss       Fig.    1.

   In gelöstem Zustand der Bremse wird Öl, welches  auch die Zylinder 34 und 36 oberhalb der in entspann  ter Lage der Bremse auf dem Boden dieser Zylinder auf  sitzenden Kolben 38 und 40 auffüllt, in den     öleinlass     42     eingegossen,    bis es auf ein Niveau Hl ansteigt. Bei  diesem Ölstand reichen die Zahnräder 3 und 4 auch mit  ihren untersten Zähnen noch nicht bis in das Öl und  laufen infolgedessen mit kleinen Leistungsverlusten,  ohne<B>öl</B> auszuquetschen.  



  Zum Bremsen wird durch     einen    Einlass 44 Press  luft     in    den Zylinder 34 unter den Kolben 38 geleitet.  Dadurch hebt sich der Kolben 38, und zwar unter Span  nung einer zwischen ihm und dem Bremsschuh 18 auf  gespannten Druckfeder 46, welche den Kolben 38 nach  dem Bremsen wieder in seine Ausgangsstellung zurück  drückt; jedoch legt sich dabei wegen einer in Gegen  richtung wirkenden Druckfeder 48 zwischen Bremsschuh  18 und Gehäuseoberteil 30 der letztere noch nicht in  dichtender Anlage an die Zahnräder 12 und 14 an. Zu  nächst steigt mit dem Heben des Kolbens 38 nur der  Ölstand im     Bremsengehäuse    und erreicht die Zahnräder.

    Der Bremsschuh 18 wird durch den Betätigungskolben  erst dann im Uhrzeigersinn um seine Lagerachse 20       verschwenlct,    wenn eine     ballige    Lagerfläche 50 am obe  ren Ende eines nach oben weisenden Kolbenschaftes 52  an einer entsprechenden     balligen    Gegenfläche 54 auf  der Unterseite des Kopfes 56 eines in     einer    axialen Mit  telbohrung durch den Betätigungskolben 38 und seinen  Schaft 52     hindurchgeführten        Bolzens    58 anlegt und über  den     Bolzenkopf    56 gegen den Bremsschuh 18 drückt.

    Wegen der     Verschwenkbewegung    des Bremsschuhs 18  ist zwischen dem letzteren und dem Kopf 56 des Bolzens  58 ein Kugelgelenk 60 vorgesehen. In dieser oberen  Lage des Betätigungskolbens 38 erreicht der Ölstand  das strichpunktiert angedeutete Niveau H2. Bei diesem  Ölstand findet das Bremsen statt. Danach, wenn der  Druck unter dem Betätigungskolben 38 abgelassen wird,  bewegt sich dieser unter dem Druck der Feder 46 wieder  auf den Grund des Zylinders 34, wodurch sowohl der  Bremsschuh 18 von den Zahnrädern 12 und 14 abhebt,  als auch der Ölspiegel wieder auf das Niveau Hl fällt.  



  Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel     ist    der  Betätigungskolben 38 nur deshalb verhältnismässig gross  ausgeführt worden, um ein so grosses Ölvolumen an  heben zu können,     dass    dadurch der Ölstand im gesamten       Bremsengehäuse    vom Stand Hl auf den Stand H2 steigt.  Es soll dagegen mit dieser Massnahme nicht bezweckt  werden, dass die Reaktionskraft des zwischen den Zahn  rädern 12 und 14 und dem Bremsschuh 18 gestauten Öls  auf den letzteren allein durch den Betätigungskolben 38  aufgenommen wird.

   Zur Kompensation des     grössten     Teils der Reaktionskraft dient der Ausgleichskolben 40,  der von unten mit dem grossen Druck des Raumes 28       beaufschlagt        wird.    Zu diesem Zweck führt ein Kanal 62  von der zurückgesetzten Fläche 26     in    senkrechter Rich  tung durch den Bremsschuh 18 und hat Anschluss an  eine     Bohrung    64 in axialer Richtung durch den Aus-           gleichskolben    40 und dessen Schaft 66, welcher, wie  auch im Falle des Betätigungskolbens 38, über ein Ku  gelgelenk 68 am Bremsschuh 18 angreift. über den  Kanal 62 und die Bohrung 64 gelangt Öl mit dem hohen  Druck des Raumes 28 unter den Ausgleichskolben 40  und entlastet dadurch den Betätigungskolben 38.

   Zweck  mässig wird der Durchmesser des letzteren also so be  messen, dass das Maximalmoment der Bremse unter  Ausnutzung des Druckes der vorhandenen Druckluft er  halten wird. Die Abdichtung im Kugelgelenk 68 zwi  schen dem Bremsschuh 18 und dem Kohlenschaft 66  erfolgt dabei durch einen Dichtungsring 70. Für die  Abdichtung der Kolben 38 und 40 in den Zylindern 34  und 36 sind Dichtungen 72 und 74 vorgesehen.  



  Bestimmend für die Bremsleistung der erfindungs  gemässen Getriebebremse ist ausser der dichten Anlage  der Seitenstege 24 des Bremsschuhs 18 an die Stirn  flächen der Zahnräder 12 und 14 der Spalt zwischen  den     umfangseitigen    Dichtflächen 22 und den Zähnen  der Zahnräder. Um eine metallische Berührung zwischen  den Zahnrädern und dem Bremsschuh zu verhindern  und den Kleinstwert des Spaltes einstellen zu können,  weicher, wie später noch zu erörtern, für die Bremsen  charakteristik wichtig ist, wurde     ein    Anschlag für den  Bremsschuh 18 vorgesehen, der z. B. aus einer mehr  oder minder tief in einen Vorsprung 76 des Gehäuse  oberteils 30     einschraubbaren    Stellschraube 78 besteht.  



  Bei Versuchen mit Prototypen der erfindungsgemä  ssen Bremse hat sich gezeigt, dass eine verhältnismässig  starke Geräuschentwicklung auftritt, wenn die Zahn  räder 12 und 14 mit normaler Verzahnung, z. B. einer       Evolventenverzahnung,    ausgeführt werden.  



  Die Geräuschbildung liess sich jedoch, wie gefunden  wurde, schon dadurch wesentlich vermindern, dass die  Zähne am Kopf und/oder am Fuss abgerundet wurden.  In     Fig.    3 ist solch eine bevorzugte Zahnform im Profil  gezeigt, wobei, ausgehend von einer     Evolventenverzah-          nung,    zunächst nur die Zahnköpfe abgerundet wurden.  Eine weitere Verbesserung ergibt sich, wenn gemäss       Fig.    4 zusätzlich die Übergänge am Zahnfuss rund aus  geführt sind. In     Fig.    5 schliesslich sind Zahnprofile ge  zeigt, bei welchen von der     Evolventenform    abgegangen  ist und die Zahnform nur noch durch Kreisbögen be  stimmt wird.

   In diesem Fall ergibt sich ein wesentlicher  Vorteil dadurch, dass die Relativbewegung zwischen Be  rührungspunkten der beiden Räder während der Ein  griffe sehr klein oder überhaupt 0 ist, so dass bei einer  Getriebebremse der in Frage stehenden Art ein hartes  Partikel, das zwischen die Zähne gerät, kein Material  aus dem einen Zahnrad auf das andere überträgt oder  Material auf das eine oder das andere Zahnrad     aufbaut,     was bei der     Evolventenverzahnung    geschehen kann und  dann     zwangläufig    zum Stillstand der Zahnräder führt.  



       Fig.    6 zeigt eine erfindungsgemässe Getriebebremse  von der Art gemäss     Fig.    1 und 2 in einer konkreten An  wendung, anhand derer nachfolgend ein bevorzugtes  Kühlsystem erläutert werden soll. Gezeigt ist ein Motor  80 eines Kraftfahrzeuges oder auch einer Lokomotive,  welcher auf ein Getriebe 82 wirkt, von wo das über  setzte Drehmoment über eine Kupplung 84 und eine  Kardanwelle 86 auf die     Eingangswelle    88 eines Wende  getriebes 90 übertragen wird. Der     Leistungsfluss    geht  dann durch dieses letztere hindurch auf dessen Abtriebs  welle 92 und weiter auf die Antriebsräder des Fahr  zeuges.

   Die Getriebebremse 10 gemäss der Erfindung,  zusammengebaut mit einem Ölkühler 94, greift an der    Verlängerung der     Eingangswelle    88 des Wendegetriebes  90 an, da diese Welle stets gleichsinnig dreht.  



  Zur Erklärung der Wirkungsweise des im Beispiels  falle zur Anwendung kommenden Kühlsystems der Ge  triebebremse 10 in     Fig.    6 wird     wiederum    auf     Fig.    1 und  2 Bezug genommen. Es ist ersichtlich, dass die in der  Bremse entstehende Wärme zunächst vom Bremsöl auf  genommen wird. Man erhält deshalb eine technisch  brauchbare Lösung des normalerweise schwierigen Pro  blems der Kühlung, wenn man an den     Ölvorrat    im       Bremsengehäuse    einen Kühlkreislauf anschliesst, in wel  chem erwärmtes Öl aus dem     Bremsengehäuse    abgesaugt  und zu einem Ölkühler geleitet wird, wonach man es  wieder dem Ölvorrat im     Bremsengehäuse    zuführt.  



  Dieser Grundgedanke lässt sich bei einer Bremse ge  mäss der Erfindung noch weiter entwickeln. Um das Öl  von der Bremse zu dem Ölkühler 94 nach     Fig.    6 und  zurück zu leiten, wird das Druckgefälle zwischen dem  Raum 28 und dem freien Innenraum des Bremsen  gehäuses ausgenützt. Zu diesem Zweck ist in dem  Bremsschuh 18 eine mittlere Querbohrung 96 ange  bracht, welche den von dem Raum 28 zu dem Aus  gleichskolben 40 führenden senkrechten Kanal 62 durch  dringt, so dass Drucköl aus dem Raum 28 auch     in    die       Querbohrung    96 gelangt.

   Aus dieser wird das<B>Öl</B> über  eine wegen der     Verschwenkbarkeit    des Bremsschuhs 18  zwischen diesem und dem Gehäuseoberteil 30 beweglich  gehaltene Leitung von der Art der in     Fig.    2 dargestellten  beweglichen     Anschlussleitung    98 an eine weitere Quer  bohrung 100 und durch eine weiterführende Leitung,  welche der Einfachheit der Darstellung wegen nicht  gezeichnet ist, in den Ölkühler 94 geführt. Die Rück  leitung des Öls erfolgt dann in derselben Weise über die  beweglich gehaltene Zwischenleitung 98 und eine ebenso  ausgebildete parallele Zwischenleitung in die Querboh  rung 100 und eine weitere parallele     Querbohrung    102  im Bremsschuh 18.

   Nuten 104 und 106 öffnen die  Querbohrungen 100 und 102 zu den     Einlaufseiten    der  Dichtflächen 22. Da das vom Ölkühler zurückkommende  Öl nicht frei in das     Bremsengehäuse    einlaufen gelassen  wird, sondern zunächst in den Druckbereich zwischen  den Zahnrädern und dem Bremsschuh     gelangt,    wird ein  Schäumen wirksam verhindert.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist auch  an     eine    Anpassung der Kühlleistung des Ölkühlers 94     an          wechselnde    Bremsbedingungen gedacht worden. Die     in     dieser Hinsicht getroffenen Massnahmen werden mit  Bezug auf     Fig.    6 beschrieben.  



  Der Ölkühler 94 ist als     Wärmeaustauscher    ausgebil  det, dessen Kühlmedium das umlaufende Kühlwasser  des Motors 80 ist. Der installierte Kühlwasserkreislauf  ist in     Fig.    6 durch die Leitungen 108, 110 und<B>1</B>12 an  gedeutet. Durch die Leitung 108 strömt Kühlwasser  von einem eventuell durch Gebläse gekühlten Wasser  kühler 114 zum Motor 80. Die Leitungen 110 und 112  führen vom Motor zum Wasserkühler 114 zurück, wo  bei jedoch der Ölkühler 94 eingeschlossen wird. Am  Wasserkühler 114 ist ausser einem eventuell ohnehin vor  handenen Gebläse ein weiteres Gebläse 115 vorgesehen,  das durch einen     Hydraulikmotor    117     antreibbar    ist.

    Es ist auch möglich, den     Hydraulikmotor    117 zusätzlich  neben dem ein eventuell ohnehin vorhandenes Gebläse  antreibenden Motor auf das Gebläse wirken zu lassen  oder mit dem als Treibmittel des     Hydraulikmotors    die  nenden Drucköl die Kapazität eines auch normalerweise  vorhandenen     Gebläsemotors    zu erhöhen. Das Drucköl  für den im Beispielsfall gezeichneten     Hydraulikmotor         <B>117</B> wird diesem über eine Leitung 119     zugeführt.    Die  Rückleitung des Öls erfolgt über eine Leitung 121. Es  ist     ein    Vorzug der Getriebebremse, dass diese selbst  während des Bremsens das Drucköl für den Hydraulik  motor<B>117</B> liefern kann, indem z.

   B. bei bereits sehr  warmem Motor und einer grösseren,     lang    andauernden  Bremsleistung ein     thermostatisch    gesteuertes Ventil  (nicht gezeigt) bekannter Bauart die Leitung 119 an  eine von den Verbindungsleitungen zwischen der Quer  bohrung 96 und dem Ölkühler 94 anschliesst, so dass  Drucköl aus dem Raum 28 nicht nur zu dem     Ölkühler     94, sondern auch zu dem     Hydraulikmotor    117 fliesst.  Das von diesem durch die Leitung 121 zurückströmende  Öl wird wieder dem Ölvorrat im     Bremsengehäuse        zuge-          führt.     



  Es ist natürlich, dass die Entnahme von Öl aus dem  Raum 28 für den beschriebenen Kühlkreislauf des Öls,  der in bekannter Weise     thermostatisch    geregelt ein- und  ausschaltbar oder auch nach der     Durchflussmenge    ver  änderbar sein kann, sowie ein eventuell zusätzlicher  Verbrauch von Drucköl aus dem Raum 28 für den  Betrieb     eines        Hydraulikmotors    112 für ein Gebläse  wegen des damit verbundenen Druckabfalls zwischen  den Zahnrädern 12 und 14 und dem Bremsschuh 18  zu einer Minderung der Bremskraft an der     Grenzlinie    A  in     Fig.    13 führen muss     (vergl.    weiter unten die Aus  führungen zu     Fig.    13).

   Der Kühlbedarf ist in diesem  untersten     Geschwindigkeitsbereich    jedoch so gering, dass  die Versetzung der Grenzlinie A praktisch nicht ins  Gewicht fällt. Auf der anderen Seite entsteht durch die  beschriebene Anordnung der grosse Vorteil, dass die  Bremse mit der vorgesehenen Kühlungseinrichtung, ins  besondere mit der Vergrösserung der Kapazität der  Motorkühlanlage,     grundsätzlich    für eine grössere Lei  stung ausgelegt werden kann als ohne diese Kühlein  richtung.  



  Ein zweites Ausführungsbeispiel einer Getriebe  bremse gemäss der     Erfindung    ist im Schnitt in     Fig.    7  dargestellt. Anders als bei der ersten Ausführung nach       Fig.    1 und 2, wo ein in sich geschlossenes Bremsen  gehäuse vorgesehen ist, welches einseitig oder, wie nach       Fig.    2, beidseitig an nebenliegende, nicht gezeigte Ge  häuse angeflanscht wird, bedarf es für die Getriebe  bremse nach     Fig.    7 keines in sich abgeschlossenen  Gehäuses, wie das in     Fig.    8 dargestellte Anwendungs  beispiel zeigt.

   Dort ist die erfindungsgemässe Getriebe  bremse an der Antriebswelle 116 eines hydrodynamisch  mechanischen Getriebes angeordnet, und das Bremsen  gehäuse ist     Teil    des Getriebegehäuses.  



  Der Aufbau der Getriebebremse nach     Fig.    7 ist  grundsätzlich dem der Bremse nach     Fig.    1 gleich. Auch  bei der zweiten Ausführung entsteht die Bremswirkung  dadurch, dass Öl zwischen zwei Zahnrädern und einem  mit     stirn-    und umfangsseitigen Dichtungsflächen     ver-          sehenen    Bremsschuh unter Druck eingeschlossen und  durch enge Spalte gequetscht wird. Ebenso wie bei dem       vorbeschriebenen    Ausführungsbeispiel wirken auf den  Bremsschuh auch ein     Betätigungs-    und ein Ausgleichs  kolben.

   Wegen der weitgehenden     Übereinstimmung    sind  die bei beiden beschriebenen     Ausführungsbeispielen    der  erfindungsgemässen Bremse in ihrer Funktion vergleich  baren Einzelteile mit denselben Bezugszeichen versehen  worden. Es braucht an dieser Stelle nur noch auf die  Besonderheiten der Getriebebremse nach     Fig.    7 gegen  über der nach     Fig.    1 eingegangen zu werden.  



  Während die Betätigung der Bremse nach     Fig.    1  durch Druckluft erfolgt, dient bei der     Bremse    nach         Fig.    7 Öl als Druckmedium. Das Drucköl wird durch  einen Kanal 118 dem Zylinder 34 unterhalb des Be  tätigungskolbens 38     zugeführt.    Der Kolben bewegt sich  dadurch nach oben und drückt über das Kugelgelenk  60 gegen den Bremsschuh 18. Gleichzeitig gelangt  Drucköl auch durch eine Bohrung 120 im Kolben 38  und Kolbenschaft 52     in    einen im Kugelgelenk 60 an  die Bohrung 120 anschliessenden Längskanal 122 im  Bremsschuh 18. Dieser Kanal mündet an den     umfangs-          seitigen    Dichtflächen 22.

   Damit das aus dem Längs  kanal 122 austretende Öl     sofort    über die gesamte Zahn  breite verteilt in die Zahnlücken der sich gegen den  Raum 28     hin    bewegenden Zähne gelangt, sind Quer  nuten 124     (vergl.        Fig.    9 bis 11)     in    den Dichtflächen 22  angebracht, welche Anschluss an den Längskanal 122  haben. Drucköl wird also den Zahnlücken an einer  Stelle zugeführt, wo noch     kein    Gegendruck besteht. Es  wird dann zum     Eingriffbereich    der Zahnräder hin mit  geführt und ausgequetscht.  



  Im Beispielsfall verläuft der     Längskanal    122 in  einem Seitensteg 24 des Bremsschuhs 18     (Fig.    10 und  11), und die Quernuten 124 sind bis in     diesen    Seiten  steg hineingezogen. Den Übergang zwischen der Boh  rung 120     im    Kolben 38 und dem seitlich verlegten  Längskanal 122 bildet dann eine     Querbohrung    126       (Fig.    10).

   Der Fachmann     wird    jedoch ohne weiteres  auch einen von dem hier gezeigten Beispiel abweichen  den Verlauf der     Ölführung        im    Bremsschuh 18 bestim  men können, um Drucköl bei Betätigung des Kolbens  38 unmittelbar in die     gegeneinanderlaufenden    Zahn  lücken zu leiten.  



  Das von den Zahnrädern 12 und 14 mitgenommene  Öl staut sich im Raum 28, und es entsteht dort ein  verhältnismässig hoher Druck. Dieser Druck, ebenso wie  der in den jeweils nebenliegenden Zahnlücken, wirkt  auf den Bremsschuh 18 in entgegengesetzter Richtung  wie die vom Betätigungskolben 38 auf den Bremsschuh  ausgeübte Kraft. Selbstverständlich könnte der Kolben  38 entsprechend gross ausgebildet werden, um der     beim     Bremsen entstehenden Reaktionskraft eine ausreichend  hohe Betätigungskraft entgegenzusetzen. Ebenso wie bei  dem     vorbeschriebenen    Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    1  wird jedoch eine Konstruktion mit einem Ausgleichs  kolben 40 bevorzugt, der durch den grossen Druck im  Raum 28     beaufschlagt    wird.

   Die Abdichtung des Kugel  gelenks 68 zwischen dem Bremsschuh 18 und dem  Schaft 66 des Ausgleichskolbens 40 erfolgt gemäss     Fig.    7  abweichend von     Fig.    1 dadurch, dass eine sich am  Grunde des Zylinders 36 abstützende Druckfeder den  Schaft 66     im    Kugelgelenk 68 ständig in dichtender  Anlage gegen den Bremsschuh 18 presst. Die gleiche  Funktion wie die Feder 128 hat hinsichtlich der Dich  tung im Kugelgelenk 60 auch die Feder 48.  



  Die zur Einleitung des Bremsvorganges notwendige  sofortige     Ölzufuhr    erfolgt, wie oben dargelegt, über den  Längskanal 122. Das während des Bremsens an den  Dichtflächen des Bremsschuhs 18 heraustretende     und     von den sich drehenden Zahnrädern abgespritzte Öl  sammelt sich zum Teil in einer     Ölwanne    130, die  den Bremsschuh 18 umgibt     (vergl.        Fig.    7 und 8). Steigt  nun in dieser Ölwanne 130 der Ölstand bis auf ein  Niveau, dass das Öl die in den Bremsschuh 18 einlau  fenden Zähne der Zahnräder 12 und 14 erreicht, so  ergibt sich eine zusätzliche Sicherung dafür, dass genü  gend Öl für den Bremsvorgang zwischen die kämmen  den Zähne der Zahnräder gelangt.

   Zur Erleichterung  des Eintritts des Öls aus der Ölwanne 130 zwischen      das Zahnrad 14 und die entsprechende     umfangsseitige     Dichtfläche 22 des Bremsschuhs 18 ist in diesem eine  sich von aussen in die Dichtfläche 22 hineinziehende       Ausnehmung    132 angebracht     (vergl.        Fig.    7, 9 und 10).  Indessen strömt, auch nachdem die Wanne 130 gefüllt       word,n    ist, weiterhin Öl durch den Druckkolben 38 ein,  und überschüssiges Öl fliesst über die Kante der Ölwanne  130 des Getriebes ab.

   Dadurch ergibt sich von selbst  eine     Kühlölzirkulation,    wobei die Kühlanlage des       hydraulischen    Getriebes auch als Kühlanlage der hydro  statischen Bremse dient.  



  Nach dem Bremsen wird die Ölzufuhr durch den  Längskanal 122 gestoppt. Die sich drehenden Zahnräder  12 und 14 schleudern in kurzer Zeit so viel Öl über  den Rand der Ölwanne 130, dass auch über die     Aus-          nehmung    132, über welche noch das letzte Öl an die  Zahnräder gelangt ist, keines mehr nachfliessen kann.  Die Zahnräder laufen dann, ohne Öl auszuquetschen.  



  Die Steuerung der Getriebebremse nach     Fig.    7 sei  anhand von     Fig.    12 erläutert. Dabei wird auch sichtbar,  warum der Anbau der erfindungsgemässen Bremse an  ein     hydrodynamisch-mechanisches    Getriebe besondere  Vorteile mit sich bringt. Der Grund hierfür liegt nämlich  darin, dass die Steuerorgane der Bremse zwanglos in  das für den hydraulischen     Drehmomentwandler    und,  je nach Ausführung des Getriebes, für die Betätigung  der Schaltkupplungen ohnehin erforderliche Hydraulik  system eingeschaltet werden können. So kann z. B. eine  einzige Ölpumpe 134 Drucköl sowohl für den hydrau  lischen     Drehmomentwandler    wie auch für die Getriebe  bremse liefern.

   Zum Teil können auch Überwachungs  einrichtungen, wie im Beispielsfall ein Überdruckventil  136, beiden Leitungssystemen, sowohl dem des Getrie  bes wie dem der Bremse, dienen.  



  Die Ölpumpe 134, die in bekannter Weise von dem  Motor des Fahrzeuges angetrieben wird, fördert Öl aus  einem Sumpf 138 in Richtung der in     Fig.    12 einge  tragenen Pfeile über eine Leitung 140 zu dem hydrau  lischen     Drehmomentwandler    des Getriebes und über  eine Leitung 142 zum Einlass 144 eines in seiner Ge  samtheit mit 146 bezeichneten Ventils. In dem Ventil  146 ist ein Steuerschieber 148 gegen den     Druck    einer  Feder 150 axial     verschieblich    gelagert. Der Steuerschie  ber 148 wird z. B. durch das Bremspedal eines Kraft  fahrzeuges betätigt. Auf dem Steuerschieber sitzen drei  Ventilkolben, welche im folgenden entsprechend der  Zeichnung mit 152, 154 und 156 bezeichnet sind.

   Von  diesen ist der Ventilkolben 152 zum Öffnen und Schlie  ssen eines Auslasses 158 bestimmt, von dem das dem  Ventil 146 über den Einlass 144 zugeleitete Öl über  eine Leitung 160 und den bereits oben erwähnten Kanal  118 und die Bohrung 120 in den Längskanal 122 im  Bremsschuh 18 gelangt.  



  Der Ventilkolben 152 wirkt mit der     Auslassöffnung     158 als Drossel zusammen, welche je nach dem frei  gegebenen Querschnitt der     Auslassöffnung    den durch das  Überdruckventil 136 bestimmten Öldruck hinter der  Pumpe 134 herabsetzt. Diese Druckregelung ist jedoch  noch nicht feinfühlig genug. Es ist deshalb eine von der  Leitung 160 abzweigende und zu einem Einlass 162 des  Ventils 146 zurückführende Leitung 164 vorgesehen,  die je nachdem, ob der Einlass durch den Ventilkolben  156 oder ein     Auslass    166 des Ventils 146 durch den  Ventilkolben 154 freigegeben oder verschlossen werden,  über eine Rückleitung 168 Anschluss an den Ölsumpf  138 hat oder nicht.    Beim Bremsen wird der Steuerschieber 148 mit  Bezug auf das Ventil 146 links bewegt.

   Dadurch gibt  der Ventilkolben 152 den     Auslass   <B>158</B> zunehmend frei,  während der Ventilkolben 156, der, wie dargestellt, ein  seitig konisch ausgeführt ist, den Einlass 162 zunehmend  verschliesst und dadurch die     Rückflussmöglichkeit    von  Öl aus der Leitung 160 vermindert. Beide Vorgänge,  sowohl das zunehmende Öffnen des Auslasses 158 wie  auch das im Bereich des     Konu@ses    des Ventilkolbens  156 zunehmend stattfindende Verschliessen des     Ölrück-          laufs    zum Sumpf, lassen den Öldruck vor der Getriebe  bremse 10 kontinuierlich und fein     dosierbar    ansteigen.  Nach dem Öldruck bestimmt sich die Bremskraft.  



  Eine Begrenzung der Bremskraft im Bereich kleiner       Geschwindigkeikann    durch Fixierung eines bestimmten       Kleinstwertes    des umfangsseitigen Spaltes zwischen den  Zahnrädern 12 und 14 einerseits und dem Bremsschuh  18 anderseits mittels der Stellschraube 78 vorgenommen  werden, worauf bereits hingewiesen wurde. Die Mög  lichkeit einer oberen Begrenzung der Bremskraft be  steht darin, einen Maximalwert für den Öldruck vor der  Bremse festzulegen. Das kann mittels eines überdruck  ventils 170 geschehen, welches in eine von der Leitung  160 abzweigende und zu einem Einlass 172 des Ventils  146 zurückführende Zweigleitung 174 gelegt ist und  anspricht, wenn der vom Raum 28 zurückwirkende  Druck in der Leitung 160 ein bestimmtes Maximum  überschreitet.

   Das maximale Bremsmoment ist dann  diesem Öldruck proportional. Das über die Leitung 174  in das Ventil 146 einfliessende Öl wird über die Rück  leitung 168 zum Sumpf 138 zurückgeführt. Der Ventil  kolben 154 hindert diesen     Rückfluss    nicht, da er nur bei       unbetätigter    Bremse den     Ventilausfluss    166 verschliesst.  



  Bei einem rückblickenden Vergleich der beiden Aus  führungsbeispiele der erfindungsgemässen Bremse nach       Fig.    1 und 7 lässt sich folgendes feststellen:  Wie bei jeder Zahnradpumpe entstehen auch bei  der Getriebebremse gemäss der Erfindung kurzzeitige  Druckschwankungen bzw. Vibrationen, welche daraus  resultieren, dass bei gleichmässigem Lauf der Zahn  räder 12 und 14 die Ölverdrängung aus den Zahnlücken  ungleichmässig erfolgt. Bei den     vorbekannten    Getriebe  bremsen, bei welchen die Steuerung des Bremsschuhs  unmittelbar über eine mechanische, starre Verbindung  zum Bremspedal des Fahrzeuges erfolgt, wirken sich  diese Vibrationen dort sehr störend aus.

   Bei den be  schriebenen Ausführungen der erfindungsgemässen Ge  triebebremse wird dagegen über ein Drosselventil der  Druck eines zur Betätigung der Bremse benutzten  Druckmediums, in einem Falle Druckluft, im anderen  Drucköl, je nach der gewünschten Bremskraft einge  stellt. Dadurch ist vermieden, dass die Druckschwan  kungen der Bremse am Bremspedal spürbar werden.  Allerdings lässt sich nicht verhindern, dass sich die  Druckschwankungen im Leitungssystem des Druckme  diums auswirken. Die Gefahr dadurch entstehender  Schäden ist natürlich bei Verwendung eines     inkompres-          siblen    Druckmediums, wie z. B. Öl, grösser als bei Ver  wendung von Druckluft, welche die Druckstösse ab  schwächt.

   Es ist deshalb zunächst vorgesehen, die  Bremse nach     Fig.    7 in kleinere Fahrzeuge, wie z. B.  Personenkraftwagen, einzubauen und für grössere Bela  stungen, z. B. bei Lokomotiven und Lastkraftwagen, die  Bremse nach     Fig.    1 zu nehmen.  



  Die genannten Druckschwankungen in der Getriebe  bremse wirken als Wechselkräfte wegen der Form des  Bremsschuhs 18 auch in horizontaler Richtung auf des-      sen Lagerung. Für die Aufnahme dieser Kräfte ist das  vorgesehene Schwenklager des Bremsschuhs grundsätz  lich besser geeignet als dessen     Anbringung    allein auf  einem unten liegenden Betätigungskolben wie bei den       vorbekannten    Bremsen.  



  Weitere Vorteile der erfindungsgemässen     hydrosta-          tisch-hydrodynamischen    Getriebebremse gegenüber den       vorbekannten    Bremsen seien anhand des in     Fig.    13  dargestellten Verlaufs des Bremsmomentes, aufgetra  gen über der Drehzahl, erklärt. Der Kurvenzug A     B-C     gibt das maximale Bremsmoment bei der jeweils auf  der Abszisse abgetragenen Drehzahl bzw. Geschwindig  keit an. Bremswerte unterhalb des Kurvenzugs     A-B-C     ergeben sich aus der jeweiligen Zwischenstellung des  Steuerschiebers des Drosselventils in der Zuleitung des  Druckmediums für die Betätigung der Bremse.

   Bei  einem bestimmten Druck des Druckmediums bleibt die  Bremskraft bzw. das Bremsmoment während des fol  genden Abfalls der Fahrzeuggeschwindigkeit konstant,  bis im unteren Geschwindigkeitsbereich der Kurventeil  A erreicht wird. Die     Bremscharakteristik    ist also bis  auf einen einstellbaren unteren Geschwindigkeitsbereich  hydrostatisch, obgleich der Aufbau der Bremse selbst,  die Umwandlung der mechanischen Energie der gebrem  sten Welle gegen Druck- und kinetische Energie des  Bremsöls und schliesslich     Wärme,    einen hydrodynami  schen, d. h. geschwindigkeitsabhängigen Verlauf des  Bremsmomentes erwarten lässt, wie er bei den     vorbe-          kannten    Getriebebremsen zu verzeichnen ist.

   Das diesen  gegenüber vorteilhafte konstante Bremsmoment wird  durch die Steuerung des Bremsschuhs 18 nicht unmittel  bar durch das Bremspedal, sondern durch ein Druck  medium erreicht.     Ein    bestimmter Betätigungsdruck hat  einen ganz bestimmten Druck im Raum 28 zur Folge  und, abgesehen vom Bereich des Kurventeils A, dieser  ein ganz bestimmtes Drehmoment unabhängig von der  Drehzahl der Zahnräder 12 und 14.

   Der konstante  Druck im Raum 28 bleibt während des Bremsens und  des Abfalls der Geschwindigkeit bis auf den unteren  Bereich erhalten, weil der Bremsschuh 18 entsprechend  der sich mit sinkender Drehzahl der Zahnräder verhin  dernden, von diesen geförderten     Ölmenge    zunehmend  dichter an die Zahnräder 12 und 14 anlegt, bis die  Anschlagschraube 78, mit deren     Hilfe    der Verlauf des  hydrodynamischen Kurventeils A festgelegt werden  kann, eine weitere Annäherung des Bremsschuhs 18  an die Zahnräder verhindert, und so am Ende auch die  metallische Berührung zwischen diesen Teilen aus  schliesst.  



  Der steile Abfall des Bremsmomentes bei niedriger  Geschwindigkeit ist darauf zurückzuführen, dass sich  bei nur langsam drehenden     Zahnrädern    12 und 14 im  Raum 28 kein starker Druck ausbilden kann, weil die  geringe von den     Zahnrädern    zu dem Raum 28 geför  derte Ölmenge, ohne einen hohen Druck zu erzeugen,  durch die Spalte an den Dichtungsflächen des Brems  schuhs 18, insbesondere an den durch die Stellschraube  78 eingestellten Umfangsspalten austreten kann. Ersicht  lich sinkt der Druck im Raum 28, und damit das Brems  moment, sofort auf Null, wenn die Zahnräder 12 und  14 stehen bleiben, was z. B. beim Rutschen des Fahr  zeuges und Blockieren der Räder der Fall wäre.

   Dadurch,  dass die Bremskraft sofort rapide abfällt, wenn die Fahr  zeugräder zum Blockieren neigen, ist dieser von jedem  Fahrer gefürchtete Zustand wirksam verhindert.  



  Die zuletzt geschilderte Wirkung der erfindungsge  mässen Getriebebremse wäre auch typischen hydrodyna-    mischen Bremsen eigen. Der Vorzug der erfindungs  gemässen Getriebebremse den letzteren gegenüber be  steht jedoch darin, dass die     geschwindigkeitsabhängige          Bremswirkung    nur am Ende des Bremsvorganges auf  tritt und einstellbar ist. Der relativ kleine untere Ge  schwindigkeitsbereich ist mit einer Handbremse zu be  herrschen, so dass eine solche, gepaart mit der erfin  dungsgemässen Getriebebremse, ein auch für gesetzliche  Vorschriften voll ausreichendes Bremssystem ergibt.

   Da  gegen wäre die Paarung der bekannten rein hydrodyna  mischen Getriebebremse mit einer Handbremse sinnlos,  weil die letztere den grossen unteren Geschwindigkeits  bereich, in welchem das Bremsmoment der hydrodyna  mischen Bremse gegen Null ausläuft, nicht überbrücken  könnte.  



  Die Einstellung des maximalen Bremsmomentes im  Teilbereich B des Kurvenzuges in     Fig.    13 erfolgt mit  Hilfe des Überdruckventils 170. Der einzustellende       Grösstwert    der Bremskraft richtet sich nach Art und  Grösse des Fahrzeuges sowie insbesondere nach der  vorgesehenen Leistung des Ölkühlers. Ist eine Konstruk  tion wie z. B. nach     Fig.    1 in     Verbindung    mit     Fig.    6  gewählt, bei welcher wegen der Ölkühlung der Bremse  selbst Öl entnommen werden kann, so erhält man auch  bei     längerem    Bremsen und hoher Fahrgeschwindigkeit  keinen Abfall der Bremsleistung.

   Der im oberen Dreh  zahlbereich durch den Kurventeil C angedeutete Abfall  der Bremsleistung ist die Folge eines temperaturgeregel  ten     Reduzierventils,    welches aber normalerweise nicht  notwendig sein wird, da beim Bremsen oberhalb der  in Frage stehenden Grenze schnell     eine        Verzögerung     eintritt und das weitere Bremsen dann innerhalb der  vorgesehenen Grenze stattfindet.  



  In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass  das effektive Bremsmoment aller auf ein Fahrzeug wir  kenden Kräfte während des Bremsens noch etwas grö  sser ist, als maximal durch den Kurvenzug     A-B-C    dar  gestellt. Zu berücksichtigen wäre nämlich noch die  Bremskraft des Motors selbst, die Getriebereibung und  der Luft- und Rollwiderstand.  



  Um zu veranschaulichen, wie geringfügig das Brems  moment der erfindungsgemässen Getriebebremse im  Leerlauf ist, d. h. wenn die     Zahnräder    12 und 14 um  laufen, ohne Öl auszuquetschen, wurde in     Fig.    13 ge  strichelt die entsprechende Kurve D     eingezeichnet.    Es  ist erkennbar, dass im     Gegensatz    zu den bisher bekann  ten Getriebebremsen, bei welchen die Zahnräder auch  im Leerlauf in Öl eingetaucht sind, hier die Leistungs  verluste     vernachlässigbar        gering    bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Hydrostatisch-hydrodynamische Getriebebremse, insbesondere für Landfahrzeuge, bestehend aus einem von der zu bremsenden Welle nach Art einer Zahn radpumpe angetriebenen, während des Bremsens in Öl laufenden Zahnradpaar und einem an die Zahnräder in dem Bereich ihrer Verzahnungsabschnitte, in welchem die Zähne in Eingriff treten, stirn- und umfangsseitig je nach gewünschter Bremskraft mehr oder weniger dicht anstellbaren Bremsschuh, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (12, 14) während des ungebremsten Fahrbetriebes bis auf eine eventuell notwendige Schmie rung trocken laufen und eine Ölzufuhr zu dem Ein griffsbereich,
    in welchem die Zähne in Eingriff treten, erst unmittelbar bei Betätigung des Bremsschuhs (18) erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Getriebebremse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebsmittel für die Anstell- bewegung des Bremsschuhs (18) ein mit einem Druck mittel beaufschlagbarer Betätigungskolben (38) dient, wobei der Druck des Druckmittels entsprechend der gewünschten Bremskraft steuerbar ist. 2.
    Getriebebremse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnradpaar (12, 14) und der Bremsschuh (18) in einem abgeschlossenen Gehäuse (30, 32) montiert sind, in welchem der Ölstand (H1) während des ungebremsten Fahrbetriebs unterhalb der Zahnräder (12, 14) liegt und der Zylinder (34) des Betätigungskolbens (38) unten an das Gehäuse (32) angeschlossen und so gross bemessen ist, dass ein Heben des Betätigungskolbens (38) den Ölstand (H2) bis wenig stens über die Fusskreise der Zahnräder (12, 14) steigen lässt und er mit dem nachfolgenden Senken des Betäti gungskolbens (38) wieder bis unterhalb der Zahnräder (12, 14) sinkt. 3.
    Getriebebremse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsschuh (18) verschwenk- bar gelagert ist und seine Bewegbarkeit in Richtung seiner dichten Anlage an die Zahnräder (12, 14) durch einen Anschlagkörper (78) begrenzt ist. 4. Getriebebremse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnflanken des Zahnradpaares (12, 14) im Querschnitt am Zahnkopf und/oder Zahn fuss abgerundet sind (Fig. 3-5). 5. Getriebebremse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnflanken des Zahnradpaa res (12, 14) im Querschnitt am Zahnkopf und Zahnfuss im wesentlichen kreisförmig ausgebildet sind. 6.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskolben (38) erst dann die zum Bewegen des Bremsschuhs (18) in Rich tung dichtender Anlage an die Zahnräder (12, 14) erfor derliche Kraft auf diesen ausübt, wenn er sich so weit angehoben hat, dass der Ölstand (H2) im Gehäuse (30, 32) bis wenigstens an die Fusskreise der Zahnräder (12, 14) heranreicht. 7.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskolben (38) pneu matisch betätigbar ist und in der Pressluftzuleitung ein steuerbares Druckregelventil (analog 146) angeordnet ist, mit dessen Hilfe die auf den Bremsschuh (18) in Richtung dichtender Anlage an die Zahnräder (12, 14) ausgeübte Kraft entsprechend dem gewünschten Brems moment einstellbar ist. B. Getriebebremse nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ölvorrat im Gehäuse (30, 32) ein Kühlkreislauf (96, 94, 102, 100) angeschlossen ist. 9.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Druckraum (28) der Bremse entnommenes Öl zum Antrieb eines die Wirksamkeit eines Ölkühlers (94) steigernden Gebläsemotors (117) herangezogen ist. 10. Getriebebremse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölzufuhr zu dem Eingriffs bereich der Zähne durch einen Kanal (122) im Brems schuh (18) erfolgt, welcher in umfangsseitige Dicht flächen (22) des Bremsschuhs (18) im Bereich der gegeneinanderlaufenden Zähne der Zahnräder mündet, so dass das zugeführte Öl von dort in den durch die Dichtflächen (22) des Bremsschuhs (18) abgeschlosse- neu Zahnlücken zum Druckraum (28) hin mitgenommen wird. 11.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die stirn- und umfangsseitigen Dichtflächen (22) des Bremsschuhs (18) auch über Verzahnungsabschnitte der Zahnräder (12, 14) erstrek- ken, in welchen die Zähne, noch bevor sie in Eingriff treten, gegeneinander laufen. 12.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die umfangsseitige Dicht fläche (22) des Bremsschuhs (18) im Bereich unmittel bar vor dem Schnittpunkt der Kopfkreise der Zahn räder (12, 14) zurückgesetzt ist, so dass bei dichter An lage des Bremsschuhs (18) an die Zahnräder (12, 14) ein durch die Zahnflanken, die zurückgesetzte Fläche (26) und die stirnseitigen Dichtflächen des Bremsschuhs (18) begrenzter kleiner Druckraum (28) gebildet ist. 13.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck im Druckraum (28) durch einen in der zurückgesetzten Fläche (26) münden den, den Bremsschuh (18) durchdringenden Kanal (62) hinter einen Ausgleichskolben (40) leitbar ist, welcher in gleicher Richtung wie der Betätigungskolben (38) auf den Bremsschuh (18) wirkt. 14. Getriebebremse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem feststehenden Ge häuseteil (30) der Bremse und dem Bremsschuh (18) eine Feder (48) aufgespannt ist, welche den letzteren nach dem Bremsen wieder in seine Ausgangsstellung zurückdrückt. 15. Getriebebremse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Betätigungskolben (38) und dem Bremsschuh (18) eine Rückstellfeder (46) aufgespannt ist. 16.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Öl für den Kühlkreislauf (96, 94, 102, 100) dem Druckraum (28) über einen Kanal (62, 96) im Bremsschuh (18) entnehmbar und über eine zwischen dem Bremsschuh (18) und dem Gehäuse (30, 32) beweglich gehaltene Leitung zu einem ölkühler (94) leitbar ist, von wo es in das Gehäuse (30, 32) zu rückströmt. 17.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass das vom ölkühler (94) zu rückströmende Öl über eine zwischen dem Gehäuse (30, 32) und dem Bremsschuh (18) beweglich gehaltene Leitung (102) und Kanäle (100) im Bremsschuh (18), welche an den umfangsseitigen Dichtflächen (22) im Bereich der gegeneinanderlaufenden Zähne münden, un mittelbar zu den Zahnrädern (12, 14) leitbar ist. 18.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass der Öldurchsatz des Kühl kreislaufs (96, 94, 102, 100) mittels eines in diesen eingeschalteten, durch ein Messgerät für die Öltempera- tur steuerbaren Ventils veränderbar ist. 19. Getriebebremse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuleitungskanal (120, 122) für das Öl durch den Betätigungskolben (38) hindurchge führt ist, welcher mit dem Druck des zuzuführenden Öls beaufschlagbar ist. 20.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen den Zahnrädern (12, 14) sowie zwischen diesen und den Dichtflächen (22) des Bremsschuhs (18) herausgedrückte Öl zum Teil in einer den Bremsschuh (18) umgebenden Ölwanne (130) auffangbar ist und, wenn es darin bis auf ein an die Zahnräder (12, 14) heranreichendes Niveau angestiegen ist, durch einen Einlass (132) im Bremsschuh (18) zwi schen dessen Dichtungsflächen (22) und die Zahnräder (12, 14) leitbar ist. 21. Getriebebremse nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass in der Ölzuleitung (142, 160) zum Betätigungskolben (38) und dem Zahnrad paar (12, 14) ein steuerbares Drosselventil (146, 152) angeordnet ist. 22.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass das Drosselventil (146, 152) einen Einlass (144) aufweist, dem Drucköl mit im we sentlichen konstantem Druck zuführbar ist, und einen Auslass (158), dessen Querschnitt durch eine geeignete Steuerung (148) eines Ventilkolbens (152) veränderbar ist. 23.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassleitung (160) des Dros selventils (146, 152) über eine Zweigleitung (164, 168), in welcher ein zweites Drosselventil (146, 156) ange ordnet ist, mit einem drucklosen Ölsumpf (138) in Ver bindung steht, wobei in der Steuerung der beiden Dros selventile (l46, 152 und 146, 156) Massnahmen getrof- fen sind, dass das zweite Drosselventil (146, 156) zu nehmend schliesst, während das erste Drosselventil (146, 152) zunehmend öffnet. 24.
    Getriebebremse nach Unteranspruch 23, da durch gekennzeichnet, dass beide Drosselventile (146, 152, 156) in einem Gehäuse (146) vereinigt sind und ihre beiden Ventilkolben (152, 156) auf derselben Steuerstange (148) sitzen. PATENTANSPRUCH II Verwendung der Getriebebremse nach Patentan spruch I an der Abtriebswelle eines wassergekühlten Verbrennungsmotors, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel vorgesehen sind, um das Öl der Getriebebremse (10) mit Hilfe des Kühlwassers des Motors zu kühlen.
    UNTERANSPRUCH 25. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Drucköl betriebener Ge- bläsemotor (l17) auf ein Gebläse (115) eines Wasser kühlers (114) wirkt, von dem Kühlwasser zu einem ölkühler (94) des Getriebes geleitet wird.
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