CH482866A - Plattenförmige Einlage zum Einlegen in Formen zur Herstellung von Waschbeton- oder Waschputzplatten - Google Patents

Plattenförmige Einlage zum Einlegen in Formen zur Herstellung von Waschbeton- oder Waschputzplatten

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CH482866A
CH482866A CH1142368A CH1142368A CH482866A CH 482866 A CH482866 A CH 482866A CH 1142368 A CH1142368 A CH 1142368A CH 1142368 A CH1142368 A CH 1142368A CH 482866 A CH482866 A CH 482866A
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CH
Switzerland
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paper
molds
layer
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aggregate concrete
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Application number
CH1142368A
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English (en)
Inventor
Rethmeier Jun Fritz
Original Assignee
Fritz Rethmeier Kg Chemische B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/36Linings or coatings, e.g. removable, absorbent linings, permanent anti-stick coatings; Linings becoming a non-permanent layer of the moulded article
    • B28B7/362Linings or coatings, e.g. removable, absorbent linings, permanent anti-stick coatings; Linings becoming a non-permanent layer of the moulded article specially for making moulded articles from concrete with exposed aggregate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description


      Plattenförmige        Einlage    zum     Einlegen        in    Formen zur Herstellung von Waschbeton- oder       Waschputzplatten       Die Erfindung     betrifft    eine plattenförmige Einlage  aus Mischnatron- oder     Natronkraftpapier        zum    Einlegen  in Formen zur Herstellung von Waschbeton- oder       Waschputzplatten.     



  Waschbeton- oder     Waschputzplatten    sind als allge  mein zum Stand der Technik gehörend bekannt.     Diese     Platten weisen eine Oberflächenschicht auf, die aus  freigewaschenen Zuschlagstoffen besteht. In dieser  Oberflächenschicht muss bei der     Herstellung    der Plat  ten eine     Abbindung    des     Mörtels        verhindert    werden.

    Demzufolge ist es bekannt geworden, sogenannte Ver  zögerungsmittel in flüssiger Konsistenz in die Formen       einzubringen.    Diese als     Auswaschhilfe    zur Anwendung  gelangenden Verzögerungsmittel müssen mit der fri  schen Waschbeton- bzw.     Waschputzschicht    in einen in  nigen Kontakt gebracht werden, damit die Wirkstoffe  der Verzögerungsmittel genügend tief eindringen kön  nen.  



  Dieses in     Kontaktbringen    geschieht durch Aufstrei  chen oder Aufsprühen auf die auszuwaschende Ober  fläche. Wenn die     Oberfläche    während der Herstellung  sichtbar bleibt, spricht man von einem     Positiv-Verfah-          ren.    Werden die Wirkstoffe, d. h. die Verzögerungsmit  tel, auf die Schalung bzw. einen Hilfsträger aufgetra  gen, handelt es sich um ein sogenanntes     Negativ-Ver-          fahren.     



  Anstelle des     Aufstreichens    oder     Aufsprühens    der an  sich bekannten Hilfsmittel ist es bekannt geworden,  Papierbogen oder Folien direkt mit diesen Hilfsmitteln       auszurüsten    und zu verwenden, wobei diese Bogen oder  Folien so angewendet werden, dass die mit dem Hilfs  mittel     präparierte    Seite der Waschbeton- bzw. Wasch  putzschicht     zugekehrt    ist.  



  Die DAS 1211098 offenbart eine     folienartige     Zwischenlage aus Papier, Karton oder Pappe, die auf  der dem Beton zugewandten Seite mit einer wasser  abweisenden Schicht überzogen ist, welche aus einem    Werkstoff gebildet ist, die sich bei Feuchtigkeitsauf  nahme ausdehnt. Vorzugsweise kommt hier ein wasser  abweisendes, beschichtetes Pergamentpapier zur An  wendung.  



  Nach dem     DBGm   <B>1920</B> 958 ist eine Einlage für  die Form zur Herstellung von Waschbetonplatten be  kannt, die als rechteckiger Träger ausgebildet ist, der  mit einem     Verzögerer    in kolloidaler Form gleichmässig  imprägniert ist. Der rechteckige Träger besteht nach  dem     DBGm    1 920 958 aus einem verleimten     Natron-          papier,    das an der beschichteten Stelle eine rauhe und  an der anderen, gegenüberliegenden Seite eine glatte       Oberfläche    aufweist.  



  Die     RP    652 073 lässt erkennen, dass vor dem Ver  dichten des Werkstoffes, d. h. dem Waschputz- bzw.  Waschbeton, zwischen dem Werkstoff und der Form  ein weicher, saugfähiger Einlagestoff eingebracht wird.  Als Einlagestoff findet hier ein saugfähiges, weiches  Papier Verwendung, welches mit Wasser und/oder die       Aufrauhung    fördernden, z. B. ätzenden Flüssigkeiten,  oder die     Aufrauhung    hemmenden, fettigen Stoffen, zum  Beispiel ölen oder Seifen, getränkt wird.  



  Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, auf dem       vorbenannten    Gebiet eine weitere     Ausführungsart    in  Form einer plattenförmigen Einlage zu offenbaren, wel  che eine gute     Wassersperre    aufweist und demzufolge  eine einwandfreie Wirksamkeit des     Abbindeverzögerers          garantiert.    Die gestellte Aufgabe wird gelöst durch zwei       übereinanderliegende    Papierbögen in Stärke von je zir  ka 70     ,lc    mit dazwischenliegender     Bitumenschicht    von  zirka 30     lc,

      wobei der eine Papierbogen an seiner  Oberseite einen     imprägnierten    Belag von 20     ,u    und der  andere Papierbogen auf seiner Oberseite eine aus Ab  bindeverzögerermitteln bestehende Schicht von 20 bis  200     ,u    aufweist.  



  Die beiden Papierbögen mit dazwischenliegender       Bitumenschicht,        imprägniertem    Belag und Abbindever-           zögerungschicht    werden erfindungsgemäss zu einer un  lösbaren, biegefähigen Einheit gepresst.  



  Die nachstehende Beschreibung dient zur Erläute  rung des erfindungsgemässen Gegenstandes, von dem  ein     Ausführungsbeispiel    in der Zeichnung schematisch  dargestellt ist.  



  Nach der Zeichnung sind die Papierbögen mit 1  und 2 bezeichnet. Zwischen denselben 1, 2 ist die Bi  tumenschicht eingebracht. Der Papierbogen weist auf  seiner Oberseite 1' einen     imprägnierten    Belag auf, -der  eine Stärke von     20,u    aufweist. Der gegenüberliegende  Papierbogen 2 weist an seiner Oberseite 2' eine aus       Abbindeverzögerungsmitteln    bestehende Schicht 5 auf,  wobei die Stärke dieser Schicht 5 von 20 bis     200,u     betragen     kann.     



  Die beiden Papierbögen 1 und 2 weisen eine gleich  mässige Stärke von je zirka 70     ,u    auf, während     die          dazwischenliegende        Bitumenschicht        30,u    beträgt.  



       Die        erfindungsgemässe,        plattenförmige    Einlage  weist gegenüber dem Bekannten den     Vorteil    auf, dass  sich die Einlage bei     Feuchtigkeitsaufnahme    in Form ih  rer konstruktiven Beschaffenheit nicht mehr ausdehnt,  und demzufolge sich in der Einlage keine Falten bil  den, die sich später im Beton markieren können.  



  Ein weiterer     Vorteil    ist der, dass die Einlage eine  gute     Wassersperre    aufweist, was für eine einwandfreie       Wirksamkeit    des     Abbindeverzögerers        unbedingt    erfor  derlich ist. Die Wassersperre wird     gleichfalls    durch den    erläuterten     konstruktiven    Aufbau der     Einlage    erzielt.  Das im Beton verbleibende Wasser kann nicht durch  den Boden austreten. Demzufolge ist die Wirkung des       Abbindeverzögerers    beim erfindungsgemässen Gegen  stand vollauf gesichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI Plattenförmige Einlage aus Mischnatron- oder Na- tronkraftpapier zum Einlegen in Formen zur Herstel lung von Waschbeton- oder Waschputzplatten, gekenn zeichnet durch zwei übereinanderliegende Papierbögen (1, 2) in Stärke von je zirka 70 ,u mit dazwischen liegender Bitumenschicht (3) von zirka 30 ,u, wobei der eine Papierbogen (1) an seiner Oberseite (1')
    einen imprägnierten Belag (4) von 20 ,u und der andere Pa pierbogen (2) auf seiner Oberseite (2') eine aus Ab- bindeverzögerungsmitteln bestehende Schicht (5) von 20 bis 200 ,u aufweist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung einer Einlage aus Misch natron- oder Natronkraftpapier gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierbögen (1, 2) mit dazwischenliegender Bitumenschicht (3), imprä gnierten Belag (4) und Abbindeverzögerungsschicht (3) zu einer unlösbaren biegefähigen Einheit gepresst wer den.
CH1142368A 1968-03-26 1968-07-30 Plattenförmige Einlage zum Einlegen in Formen zur Herstellung von Waschbeton- oder Waschputzplatten CH482866A (de)

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