CH483025A - Elektrooptische Einrichtung in einer Distanzmessanlage - Google Patents

Elektrooptische Einrichtung in einer Distanzmessanlage

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CH483025A
CH483025A CH181769A CH181769A CH483025A CH 483025 A CH483025 A CH 483025A CH 181769 A CH181769 A CH 181769A CH 181769 A CH181769 A CH 181769A CH 483025 A CH483025 A CH 483025A
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CH
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crystals
modulation
resonator
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axis
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CH181769A
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Davy Froome Keith
Howard Bradsell Robert
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Nat Res Dev
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    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S17/00—Systems using the reflection or reradiation of electromagnetic waves other than radio waves, e.g. lidar systems
    • G01S17/02—Systems using the reflection of electromagnetic waves other than radio waves
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    • G01S17/08—Systems determining position data of a target for measuring distance only
    • G01S17/32—Systems determining position data of a target for measuring distance only using transmission of continuous waves, whether amplitude-, frequency-, or phase-modulated, or unmodulated

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Description


  



  Elektrooptische Einrichtung in einer Distanzmessanlage
Die vorliegend, e Erfindung betrifft eine elektrooptische Einrichtung in einer nach dem Rückstrahlprinzip arbeitenden Distanzmessanlage.



   Eine solche Einrichtung ist   gemä# der Erfindung ge-    kennzeichnet durch einen Hohlraumresontor, einen Oszillator zur Erzeugung einer elektromagnetischen Mo  dulationsschwingung im Resonator    und zwei den direkten, linearen, elektrooptischen Pockels-Effekt   bewir-      kende Kristalle, welche    im Hohlraumresonator oder in separaten, durch die Modulationsschwingung synchron erregten Resonatoren angeordnet sind, wobei durch diese Kristalle und parallel zu deren z-Achsen das abgehende bzw.

   das zurückkehrende Strahlenbündel hindurchläuft, wobei die x-oder die y-Achse jedes Kristalls parallel zur Polarisationsebene des betreffenden durchgehenden Strahlenbündels ist, und ferner gekennzeichnet durch Mittel zur Veränderung der   Modulationswellenlänge    und/oder des vom Strahlenbündel zwischen seinen Durchgängen durch die beiden Kristalle zurückgelegten   Gesamtweges vorbanden    sind, um die Messung dieses Weges in durch die   Modulationswellenlänge gegebenen    Einheiten zu ermöglichen.



   Vorzugsweise stehen die x-Achsen der beiden Kristalle senkrecht zueinander, und die z-Achse jedes Kristalls ist vorzugsweise parallel zu der am Kristall herr  schenden    elektrischen n Feldstärke ausgerichtet.



   Es können mit Vorteil zwei weitere Kristalle vorgesehen sein, welche praktisch gleich ausgeführt sind wie die beiden erstgenannten Kristalle und welche, mit ihren z-Achsen auf die z-Achsen der beiden erstgenannten Kri  stalle ausgerichtet,    in Bereichen angeordnet sind, wo die elektrische Feldstärke im Resonator oder einem   zugeord-    neten Resonator in Richtung der betreffenden z-Achsen und entgegengesetzt zur Feldstärke an den beiden erstgenannten Kristallen gerichtet ist, wobei sowohl das abgehende als auch das zurückkehrende Strahlenbündel der Reihe nach durch einen der erstgenannten und einen der weiteren Kristalle hindurchläuft, und wobei die x Achse jedes der weiteren Kristalle zur x-Achse des benachbarten der erstgenannten Kristalle senkrecht steht.



   Bei einer bevorzugten Ausführung der genannten Einrichtung weist der   Modulationsresonator    einen Innenleiter und einen Aussenleiter auf, welche Leiter im wesentlichen zylindrisch und zueinander koaxial angeordnet sind, wobei die genannten Kristalle mit ihren z Achsen im wesentlichen in radialer Richtung quer durch den Ringraum zwischen den beiden Leitern angeordnet sind.



   Jeder der genannten weiteren Kristalle ist vorzugsweise auf der in bezug auf den Innenleiter diametral gegenüberliegenden Seite zum zugeordneten erstgenannten Kristall angeordnet. Es können dabei die Kristalle in einem gemeinsamen Hohlraumresonator montiert sein, dessen Innen- und Aussenleiter zwei Paare von aufeinander ausgerichteten Öffnungen aufweisen, durch welche das abgehende und das   rückkehrende    Strahlenbündel in praktisch diametral entgegengesetzten Rich  tungen hindurchtreten.   



   Die Erfindung wird nachstehend   anhand von Aus-    führungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.



   Fig. 1 zeigt schematisch Teile einer Distanzmesseinrichtung mit der elektrooptischen Einrichtung gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel.



   Fig. 2 zeigt einen schematischen   Schmit2 durch    einen Teil der Einrichtung nach Fig. 1.



   Fig. la und 2a zeigen eine Variante von Einzelteilen der Anordnung nach Fig.   l    und 2, wobei die Fig. la einen Schnitt entlang der Linie   bu-bus    in Fig. 2a darstellt, und
Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines   Datenauswertungs-    blattes zur Verwendung bei der   Distanzmesseinricbtung.   



   Bei der Anordnung nach Fig. 1 geht ein Lichtstrahl bi von einer durch eine Blitzlampe gebild, eten Lichtquelle F aus und durchläuft eine   kurzbrennweitige Sammellinse      L1 (Brennweite etwa    38 mm) und hierauf einen Linear  Polarisator Pl.    Das linear polarisierte Licht, welches aus dem Polarisator   Pi    austritt, wird durch   en'erses    Paar von aufeinander   ausgerichteten Offnungen Hl    in einem Hohlraummodulator M gerichtet. Der Hohlraummodula tor M dient dazu, in weiter unten beschriebener Weise einen in seiner Polarisierung   moduliertenn, abgehenden    Lichtstrahl   b2    zu erzeugen.



   Der in der   Polarisierung modulierte Strahl bg    wird durch einen Spiegel   Rs    gegen eine   kurzbrennweitige    Linse L 2 (Brennweite 25, 4 mm) und ein Objektiv   L3    (Brennweite 2Q3 mm, Durchmesser 63, 5 mm) abgelenkt.



  Das Objektiv   Lg richtet den abgehenden Strahl Bg von    etwa   1,      5    Millirad Öffnung über eine Messstrecke, deren Länge zu   bsstimmen    ist. Ein (nicht dargestellter) Reflektor, z. B. in Form eines Katzenauges oder einer   Würfel-    ecke, befindet sich am   entfernten Ende der Me#strecke    und dient zur Rückstrahlung des modulierten Lichtstrahls, welcher als reflektierter Strahl b3 wieder am Objektiv L3 eintrifft. Der reflektierte Strahl b3 wird mittels geneigter Reflektoren   Ra und Rg in    einen einstellbaren   Lichtwegvariator    VP gelenkt.



   Der einstellbare   Lichtwegvariator    VP kann von be  kannter    Ausführung sein und enthält im vorliegenden Beispiel zwei Spiegel R4, R5, die zueinander senkrecht stehen und beide gegenüber dem einfallenden,   reflektier-    ten Strahl   bg    um 45  geneigt sind. Der Variator VP ist mittels einer nicht dargestellten Einstellschraube in Richtung des Strahl,   b ; ; geradlinig verschiebbar.    Mit dem Variator VP ist ein in   Längeneinheiten      geeichtes    Stahlband T verbunden, dem ein   Ablese-Nonius    VR   gegen-    übersteht. Bei Verschiebung des Variators VP wird das Stahlband T von einer drehbaren Trommel D   abge-    wickelt oder auf diese aufgewickelt.



   Die Trommel D trägt ein Zahnrad Gi, welches mit einem Kegelrad   G.    (strichpunktiert eingezeichnet) in Eingriff steht. Das Kegelrad G2 sitzt auf   einer Dreh-      achse Sl, welche    einen ersten Zeiger Bo lose, aber reibungsschlüssig verstellbar trägt. Der Zeiger B1 dreht gegenüber einer feststehenden Kreisskala B. Die Achse S trägt ferner ein   Zahnrad G3, welches mit einem    vierten Zahnrad G4 in Eingriff steht. Dieses sitzt auf einer Achse   S, welche einen zweiten Zeiger Ai ebenfalls      reibungsschlüssig trägt. Der Zeiger Ai dreht gegenüber    einer zweiten   festsbehenden    Skala A. Die Anzeige und Funktion dieser Anordnung mit den Skalen A und B wird weiter unten beschrieben.



   Nach Durchlauf des   einstellbaren Lichtwegvariators    VP wird der reflektierte Strahl b3 durch einen Spiegel   R, : auf    ein   Empfangsobjektiv    L4 (Brennweite 203 mm, Durchmesser 38 mm) und eine   kurzbrennweitige    Linse   LJ (Brennweite    25, 4 mm) und anschliessend durch ein zweites Paar von aufeinander ausgerichteten Öffnungen H3 2 im Hohlraummodulator M hindurch gerichtet. Nach dem Durchlauf passiert der austrebende Strahl b4 einen Analysator   p1    und gelangt dann über   einen Spiegel R ?    in einen Photomultiplier PM ; der Analysator P2 ist bezüglich seiner Polarisationsebene gegenüber derjenigen des Polarisators   Pi    gekreuzt angeordnet.



   Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, enthält der Modulator M einen   Hohlraumresonator    mit   1/4-Koaxialleitung,    deren im wesentlichen zylindrischer Aussenleiter mit O und   deren Innenleiter mit I bezeichnet    ist. Die   Anofd-    nung   M    bildet den Resonator eines   Triodenmodulations-    oszillators, der schematisch dargestellt und mit V bezeichnet ist. Der Resonator M kann während Intervallen von 40  s durch Verwendung einer Scheibentroide zu starken Schwingungen angeregt werden.

   Ein begrenzter   Einstell-oder      Abgleichbereich    der Modulationswellenlänge des Resonators M wird durch einen Ab  stimmkörper    TM aus Isoliermaterial erreicht, welcher Körper im Ringraum zwischen   Innen-und    Aussenleiter axial verschiebbar angeordnet ist.



   Die beiden Paare von Öffnungen   H1    und   He    sind im Bereich des einen Endes des   Innenleiters    I in einer   gemeinsamen Querschnittebene    des Resonators M im Innenleiter I wie auch im   Au#enleiter O    angebracht (Fig. 1). Die   gemeinsamen Achsen der betreff enden Paare    von Öffnungen verlaufen zueinander parallel und annähernd diametral zum   zylindrischen Au#enleiter O.   



   Eine   Polarisationsmodulation    des Strahl. s b1 wird mittels Kristallen, beispielsweise aus   Kalium-Dihydrogen-    Phosphat (KDP) erreicht, welche den direkten, linearen, elektrooptischen Pockels-Effekt aufweisen. Beim darge stellten Beispiel nach Fig.   1    und   2    sind vier im   wesent-    lichen identische   KDP-Kristalle    im Modulator M montiert.



  Ein   erstes Kristallpaar Xi, Xg ist in den Öffnungen Hi ein-    gesetzt, wobei die z-Achsen der Kristalle aufeinander und auf die Verbindungsachse der Öffnungen   HI,    das heisst auf die Richtung des Strahls bi, ausgerichtet sind. Der Kristall   Xi    ist mit seiner x-Achse parallel zur Polarisationsebene des   einfallenden Strahls bi    ausgerichtet, während die x-Achse des Kristalls   X2    zur x-Achse des Kristalls Xi senkrecht steht.

   Aus der Geometrie des Resonators M ergibt sich ferner, dass die Richtung der elektrischen
Feldstärke   E    an den Stellen der Kristalle X1,   X    mit deren z-Achsen zusammenfallen, wobei die   Feldstärke-       Vektoren entlang den Kristallen Xi    und X wie ange deutet, in entgegengesetzter Richtung verlaufen.



   In ähnlicher Weise sind zwei weitere Kristalle X3 und X in den Öffnungen H2 eingesetzst. Die z-Achsen der    Kristalle Xg    und X4 sind somit aufeinander wie auch auf die Verbindungsachse der öffnungen   H2, das hei#t    auf den   rückkehrenden    Strahl b3 ausgerichtet. Die x
Achse des Kristalls X4   Hegt    parallel zu derjenigen, des
Kristalls   Xi,    während die x-Achse des Kristalls   X3    zu derjenigen des Kristalls Xt senkrecht steht.



   Die Abmessungen der Kristalle Xi bis   Xi    sind klein, im Vergleich mit der   Modulationswellenlänge    des Hohl    raummodulators    M. In einem spezifischen Beispiel be trägt die Länge der Kristalle je 12, 7 mm und deren
Durchmesser 5 mm, während die Modulationswellen länge etwa 61 cm beträgt.



   Die Einwirkung der elektrischen Feldstärke E auf jeden der Kristalle X1 bis X4 ergibt   gemä# dem Pockels-   
Effekt eine elliptische Polarisation des die Kristalle durchlaufenden Strahls. Dabei ist das   Halbachsenverhält-    nis linear von der elektrischen Feldstärke abhängig. Der
Strahl   b2    nach Durchlauf der Kristalle Xi,   X2    ist somit polarisationsmoduliert, wobei die   Modulationswellen-    länge von der   Wellenlänge der Schwingungen des elek-    trischen Feldes im   Hohlraufmmodulator    M abhängt.



   Dank der Anordnung von zwei orthogonal versetzten    Kristallen Xl, X2 hintereinander    in Regionen mit   ent-    gegengesetzt gerichteter elektrischer Feldstärke gerichteter ergibt sich die doppelte Wirkung, das heisst der Grad der Pola    risationsmodulation    im austretenden Strahl nach Durch lauf von .zwei Kristallen ist gegenüber der Anwendung von nur einem Kristall verdoppelt.



   Nach Durchlauf der zu messenden Weglänge und des
Lichtwegvariators VP passiert der rückkehrende Strahl b3 hintereinander die Kristalle   Xa,    X3 in den öffnungen
H2, wobei das Halbachsenverhältnis der elliptischen Pola    risation des Strahls    im allgemeinen'entweder vergrössert oder verkleinert wird, je   nach der relativen Modulations-    phase des rückkehrenden Strahls b3 in bezug auf die momentane Phasenlage der Modulationsschwingung im
Modulator M.

   Deshalb wird bei dem in den Analysator  P, eintretenden Strahl b4 im allgemeinen die Polarisa  tionsebene    gegenüber derjenigen des ursprünglichen   StraSs    b1 verdreht sein, und die Intensität des durch den Analysator P2 hindurchtretenden Lichtes wird deshalb abhängig sein von der genannten   relativen Modulations-    phase zwischen dem abgehenden   Strahll bS    und dem rück  kehrenden    Strahl b3. Wenn der gesamte   Lichtweg    mit dem Variator VP verändert wird, durchläuft die relative Modulationsphase nacheinander mehrere vollständige e Zyklen, was am Photomultiplier PM durch entsprechende Schwankungen zwischen n Minimal- und   Maximalwerten    feststellbar ist.

   Ein am Photomultiplier PM angeschlossener Indikator PI ermöglicht deshalb die Anzeige eines bestimmten Wertes der relativen Modulationsphase ; im vorliegenden Fall ist die relative   Modulationsphase    gleich Null, wenn der Indikator PI einen Minimalwert anzeigt.



     Die Modulationswellenlänge    kann durch Verschieben des Abstimmkörpers TM verändert werden, vorzugsweise in einem Verschiebungsbereich der Frequenz von 11 %.



  Mit Hilfe eine, einzelnen Hohlraumresonators SR, welcher als   Bezugsresonator    dient, werden nacheinander vorbestimmte Werte der Wellenlänge eingestellt oder gesteuert. Der Bezugsresonator SR (Fig. 2) ist über eine Leitung J und über   einen Frequenzvervielfacher FM    mit   einem Koppelkörper    P verbunden, der r am einen Ende im Innern des   Modulationsresonators    M angeordnet ist.



  Durch   Anderung    des Übersetzungsverhältnisses des Frequenzvervielfachers FM von einem ersten auf einen zweiten Wert, z. B.   mittels eines (nicht dargestellten) hand-    betätigten Schalters kann der Bezugsresonator SR bei zwei verschiedenen Modulationswellenlängen der vom Modulationsresonator r M aufgenommenen Signale in Resonanz gebracht werden. Die Resonanz des Bezugsresonators SR wird mit einem daran angeschlossenen Resonanzindikator RI festgestellt.



   Beim Frequenzvervielfacher FM handelt es sich vorzugsweise um eine Schaltung mit einer Speicherschaltdiode (  Step   recovery      Diode  ,   snap Diode  ),    und beim vorliegenden Beispiel ist er so beschaffen, dass er die Modulationsfrequenz der Schwingungen aus dem Resonator M entweder mit dem Faktor 9 oder dem Faktor 10 multipliziert.



   Der   Bezugshohlraumresonator    SR enthält eine Halb  wellenleitung, bestehend    aus einem zylindrischen Aussenleiter SO aus Kupfer oder metallisiertem Quarz und einem Innenleiter SI aus vergoldetem Quarz. Durch geeignete Bemessung des Aussenleiters und des   Innenieiters    in bezug aufeinander kann erreicht werden, dass der Temperaturkoeffizient des Bezugsresonators SR im Vakuum Null beträgt.



   Der Innenraum des   Bezugsresonators    SR enthält getrocknete Luft bei praktisch gleicher Temperatur und gleichem Druck wie die Luft entlang der Messstrecke.



  Zu diesem Zweck ist der Resonatorhohlraum mit einer ein Trockenmittel DR enthaltenden Kammer verbunden, welche ihrerseits in einen elastischen Balg PE mündet, welcher den Druckausgleich zwischen der Innenseite und der Aussenseite   des Bezugsresonators    SR gewährleistet.



   Die Verwendung eines solchen   Hohlraumresonators    mit   Trockenluft,    unter den gleichen Bedingungen wie die Umgebungsluft, bei der Steuerung der   Modlulations-    wellenlänge ermöglicht, dass die   Modulationswellenlänge    allein durch die Dimensionen des Resonators bestimmt, jedoch vom   Brechungsindexder    Luft entlang der   Me#-    strecke praktisch unabhängig ist.



   Die Anwendung eines Frequenzvervielfachers FM mit zwei unterschiedlichen,   Übersetzungsverhältnissen or-    möglicht die Verwendung eines einzigen   Bezugsresona-    tors SR zur Steuerung und Aufrechterhaltung von zwei verschiedenen   Modulationswellenlängen.    Ein weiterer Vorteil der Einschaltung eines Frequenzvervielfachers FM zwischen dem   Modulationsresonator    M und dem   Bezugsresonator    SR besteht darin, dass bei einer gegebenen Modulationswellenlänge die geometrischen Abmessungen des   Bezugsresonators    verglichen mit der Wellenlänge klein sind, was eine Ausführung des Resonators SR mit hohem Gütefaktor erlaubt.



   Um die   Modulationswelilenlänge weiter variieren    und trotzdem durch den einen   Bezugsresonator    SR   über-    wachen zu können, sind eine Anzahl von   Quarzüber-      lagerungsoszillatorea    LO (nur einer in Fig. 2 dargestellt) vorgesehen, die über eine   Mischstufe    MX und einen Umschalter SW an die Leitung J anschaltbar sind. Der Umschalter SW gibt das Ausgangssignal der   Mischstufe    MX entweder vor oder hinter dem Frequenzvervielfacher FM auf die Leitung J, und auf einer weiteren Schaltstellung des Umschalters SW ist die Mischstufe MX vollständig von der Leitung J getrennt.



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist ähnlich derjenigen, wie sie in der Zeitschrift   The Journal of   Scientific    Instruments  , Band 43, Seiten 129 bis 133 (März 1966) beschrieben wurde. Die Distanz D   zwi-    schen dem   Modulationsresonator    M und dem Reflektor am entfernten Ende der Messstrecke kann in Einheiten der   Modulatioaswellenlän. ge A    wie folgt ausgedrückt werden :

      D = I/2 A (N + 8 + p) (1)   
Hierbei bedeuten N die Anzahl der in der Distanz D voll enthaltenen halben Wellenlängen (ganze Zahl),   b    den Bruchteil von halben Wellenlängen, um den die Distanz D die genannte ganze Zahl von halben Wellenlängen   übersteigt, und p einen Phasenfaktor,    der durch die Natur des Demodulations-oder Detektionsvorganges im Modulationsresonator M bestimmt ist.



   Der   Phasenfaktor    p ist Null, wenn die Kristalle Xi und   X2    wie beim beschriebenen Beispiel angeordnet sind, nämlich mit ihren x-Achsen senkrecht zu den x-Achsen der Kristalle X3 bzw.   X4,    wobei ferner die x-Achsen der Kristalle Xi und X2 zueinander senkrecht stehen ; mit dieser Anordnung, das heisst mit p gleich Null, vereinfacht sich die obige Formel   (1).   



   Mit zwei verschiedenen Werten A,   und A2    der Modula  tionswellenlänge    und zugeordneten Werten N1,   61    und   NgiltD=(N,+)(2)   
D = 1/2   A2 (N2    +    < )(3)   
Aus den Gleichungen (2) und (3) folgt :
EMI3.1     
 wobei n =   N1-N2.   



   Beim Gebrauch der Einrichtung ist es zweckmässig, den Bruchteil   bi    bei der ersten Modulationswellenlänge Al durch eine entsprechende Anfangseinstellung des Licht  wegvariators    VP auf Null zu reduzieren und die be  treffende    Einstellung am Stahlband T und   Nonius    V abzulesen. Diese   Anfangseinstellung    wird   notiert    und ge  hört    zu den für die genaue Distanzerittlung benötigten Daten, wie weiter unten beschrieben wird. Setzt man in der Gleichung (4)   61    =   0,    so ergibt sich    N1 = nR - R#2    (5) wobei mit R das Verhältnis   #2/(#2 - #1)    bezeichnet ist. 



   Bei der oben erwähnten, bekannten Einrichtung wurde die Distanz D so bestimmt, dass der Wert   #2    auf einem   Lichtwegvariator    gemessen und die ganze Zahl n durch Auszählen der Anzahl vollständiger Zyklen am Ausgang der Phasendetektormittel (auf das vorliegende Beispiel übertragen : am Photomultiplier PM) ermittelt wurde, während die   Modulationswellenlänge      von At    auf   ie    geändert wurde.

   Bei der Anordnung gemäss der   vor-    liegenden Erfindung wird die   Modulationswellentänge      von einem ersten Wert RI nacheinander in eine Anzahl @    weiterer   Werte #2, #3... geändert, wobei    nach jeder   An    derung der Wellenlänge ein Abgleich   #2,      #3...    durchgeführt und gemessen wird, um die angezeigte Phasendifferenz auf Null zu bringen.

   Wie mit dem   nachfolgen-    den Beispiel gezeigt werden soll, können die relativen   Werte #1, #2, #3...    der   Well. enlängen    so gewählt werden, dass die zugehörigen Abgleichwerte   #2,      #3...    aufein  anderfolgende    Werte für die Grössenordnung der zu messenden Distanz D ergeben, ohne dass die Zahl n ermittelt werden muss.



   Für die Messung ist es natürlich bequem, dass das Verhältnis R eine ganze Zahl ist, und die beiden   @ Wellen-    längen   z1 und 20    werden dementsprechend ausgewählt.



   Die Ermittlung der zu messenden Distanz aus der Formel (5) wird erheblich vereinfacht, wenn der Wert der   ersten Modulationswellenlänge #1    genau zwei Längeneinheiten beträgt (im folgenden Beispiel wird als Längeneinheit LE 0, 304799 Meter [1 Fuss] angenommen, so   da# #1/2 = 1 LE).    Die entsprechende   Modul ! ationsfre-    quenz im Modulationsresonator M beträgt etwa 492 MHz, und unter der Annahme, dass bei der. ersten    Modulationswellenlänge i der Frequenzvervielfacher    FM mit einem Übersetzungsverhältnis von 9 betrieben wird, muss die genaue Wellenlänge des   Bezugsresonators    SR 2/9 LE betragen, was einer Resonanzfrequenz des   Bezugsresonators von etwa    4428 MHz entspricht.



   Die beschriebene Einrichtung ist zur Messung von Distanzen bis etwa 10 000 LE   (Grössenordnung 3000    Meter) bestimmt, und der Frequenzvervielfacher M und die   Dberlagerungsoszillatoren    LO sind so   bemess. en,    dass die   Modulationswellenlänge    von einem ersten Wert   2.    derart in eine Anzahl aufeinanderfolgender Werte   22      2, #3, #4... geändert   werden können, dass das Verhältnis R jeder folgenden Wellenlänge zu der Differenz zwischen der ersten und der genannten folgenden Wellenlänge nacheinander die Werte 10, 100, 1000 annimmt ;

   mit anderen Worten ausgedrückt, wird für   aufeinander-      folgende Modulationswellenlängen der Wert    R jeweils um den Faktor 10 vergrössert. In dieser Weise ergibt es sich, dass der jeder Wellenlänge zugeordnete Bruchteil   8,    der jeweils durch Abgleich des Lichttwegvariators VP auf eine relative   Modulationsphase    von Null (ersichtlich an der Minimumanzeige des Indikators PI) bestimmt wird, aufeinanderfolgenden   Grö#enordnungen    der zu messenden Distanz entspricht.

   Hingegen vermag keine dieser   aufeinanderfolgenden Abgleichmessungen die    ganze Zahl N von   Halbwellenlängen, die    in der zu messenden Distanz   entbalten sind,    zu liefern, weil die ganze Zahl n [Gleichung (5)] und damit die ordnungszahl der Interferenz zwischen abgehendem und rück  kehrendem    Modulationssignal im Modulationsresonator M nicht bekannt ist. Wenn jedoch eine weitere   Ein  heitsmessung   durchgeführt    wird, welche absichtlich so eingerichtet ist,   da#    die Zahl n genau Eins beträgt, ist es nicht mehr nötig, die Interfgerenzordnungszahl N irgendeiner der vorangehenden, aufeinanderfolgenden Abgleichmessungen zu kennen.

   Zum Zwecke der Durchführung dieser   Einheitsmessung   ist der Modulationsresonator M mit einem fein einstellbaren Tauchkörper FT versehen, welcher in radialer Richtung gegenüber dem ringförmigen Raum zwischen Innenleiter und Aussenleiter mit Hilfe einer Steuerscheibe W bewegbar, deren Rand mit dem Tauchkörper FT in Berührung steht. Die Steuerscheibe W ist exzentrisch auf einer Drehachse gelagert und trägt einen Zeiger, welcher einer Skala C gegenübersteht. Durch Veränderung der Lage   des Tauchkörpers    FE mittels der Steuerscheibe W wird die   Modulationswellenlänge    um einen geringen Betrag verändert, wodurch auch der Wert des Verhältnisses R variiert.

   Bei der   Einheitsmessung   wird so vorgegangen, dass unter Beobachtung des Indikators PI der Wert von R so weit geändert wird,   da#    die relative Modulationsphase genau einen vollständigen Zyklus, durchläuft, das heisst die Anzeige des Indikators PI muss ausgehend vom Minimalwert ansteigen und wieder erstmals auf den Minimalwert absinken. Es ist dann bekannt, dass in der Gleichung (5) n gleich 1 und dementsprechend N gleich R beträgt.   Sornit    ist es möglich, die Skala C bei gegebener Modulationswellenlänge direkt in Distanzeinheiten zu eichen.

   Obschon natürlich an der Skala C die Distanz nur in erster Näherung ablesbar ist, nämlich im   vor-    liegenden Beispiel auf etwa 1000 LE genau, reicht die Anzeigegenauigkeit doch aus, um die   Grö#enordnung    der Distanz festzustellen, woraus der genaue Wert durch den   oben beschriebenen Lichtwegabgteich ermittelt werden    muss, jedoch ohne   dal3    bei irgendeinem Schritt des   Me#-    verfahrens die   Interferenzordnungszahl    N bzw. die ganze Zahl n bekannt sein muss.



   Wenn, wie oben angegeben, der Anfangswert der   Modulationswellenlänge    auf 2 LE und der Anfangswert von R auf 10 festgelegt wird, so ergibt sich eine solche   Anordnung der Zahnräder Gs, Gg und G4, dass    der Zeiger   Bi eine vollständige    Umdrehung ausführt, wenn der   Lichtweg    sich um   1    LE   ändert, während eine voll-    standige Umdrehung des Zeigers   Ai    einer Änderung des   Lichtweges    um   10/9    LE entspricht. Die Skala B wird in zehn gleiche Abschnitte unterteilt, während die Skala   A    in Abschnitten   entspreche, nd 1    LE geeicht ist.



   Das   Distanzme#verfahren unter Verwendung    der beschriebenen Einrichtung wird   nachsbehend    anhand eines spezifischen Beispiels erläutert, wobei davon   ausgegan-    gen wird, dass der   Bezugsresonator    SR eine genaue Wellenlänge von 2/9 LE entsprechend einer Resonanzfrequenz von 4428   MHz aufweist.    Zur Erleichterung der   Distanzermittlung ist    es zu empfehlen, dass die bei den aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten erhaltenen, einzelnen Ablesungen in ein   Datenblattt    eingetragen werden, wie es beispielsweise in der Fig. 3 dargestellt ist.



  Die Messung wickelt sich in der folgenden Weise ab :
1. Die Modulationswellenlänge des Modulationsresonators M wird genau auf 2 LE eingestellt, indem der Frequenzvervielfacher FM auf das   Übersetzungsver-    hältnis 9 eingestellt und der Abstimmkörper TM verschoben wird, bis der Resonanzindikator RI den Resonanzzustand anzeigt. Hierbei ist der Schalter SW in der Ausschaltstellung, bei welcher die Mischstufe MX von der übrigen Schaltung getrennt ist. Wenn der Resonanzzustand hergestellt ist, wird der Indikator des Photo  multipliers    PM im allgemeinen nicht einen Minimalwert anzeigen.

   Der   Lichtwegvariator    VP wird deshalb verstellt, bis am Indikator PI eine   Minimumanzeige    beobachtet wird, wobei die Variation des Lichtweges am Stahlband T und   Nonius    V direkt in Bruchteilen einer Längeneinheit ablesbar ist. Diese erste Ablesung, welche dem          Zest      oder Bruchteil   61    in der Formel (2) entspricht, wird im   Datenblatt    nach Fig. 3 unter der Bezeichnung        Bruchteile eingetragen (Beispiel : 0, 3156 LE).



   2. Die reibungsschlüssig befestigten Zeiger A1,   Bt    auf den Skalen A und B werden auf Null gestellt, da im vorliegenden Fall, wie oben erläutert, die Phasendifferenz p Null ist.



   3. Die Modulationswellenlänge wird nun auf einen Wert   Le    von genau   10/9mal #1 eingestellt,    das heisst auf 2mal 10/9 LE. Dies wird erreicht durch Einstellung des Frequenzvervielfachers FM auf ein Ubersetzungsver  hältnis    von   10,    so dass die Modulationsfrequenz im Modulationsresonator M   (492mal 9/10)    gleich 442, 8 MHz beträgt, wenn der   Bezugsresonator    SR auf Resonanz gebracht wird. Hierfür wird der   Abstimmkörper    TM erneut verschoben, bis am Indikator RI der Reso  nanzzustand    im Bezugsresonator feststellbar ist.

   Die   Modulationswellenlänge beträgt dann genau 12    gleich (2mal 10/9 LE, und das Verhältnis R gleich   A2/A2-Al)    hat bei dieser ersten Messung genau den Wert 10. Der Lichtwegvariator VP wird hierauf wieder abgeglichen und die Stellung des Zeigers A1 auf der Skala A abgelesen. Jeder   Teilstrich    der Skala A entspricht   1    LE. Die Ablesung der Skala A (auf den nächsten ganzzahligen Wert gerundet) wird sodann als  Einer  im Datenblatt eingetragen ; beim vorliegenden Beispiel wird eine Ablesung von 7 angenommen.



   4. Es folgt nun eine zweite Messung mit dem ganz  zahligen Verhältnis    R von 100, welche ein Messergebnis in Einheiten von 10 LE liefert. Zu diesem Zweck   mu#    eine   Modulationswellenlänge A3    von   100/99 #1 gleich    2mal   100/99    LE eingestellt werden. Die entsprechende Modulationsfrequenz beträgt etwa (492-4, 92) MHz, und wenn der Frequenzvervielfacher FM auf ein   tuber-    setzungsverhältnis von 9 eingestellt ist, so hat dessen Ausgangssignal eine Frequenz von (4428-44, 28) MHz. Bei dieser Frequenz kann natürlich der Bezugsresonator SR nicht auf Resonanz gebracht werden.

   Um diese herbeizuführen und die erforderliche Modulations  wellenlänge  3 einhalten    zu können, wird die   Misch-    stufe MX über den Schalter SW eingeschaltet, damit dem   Ausgangssignal des Frequenzvervielfachers    FM ein Signal   des Uberlagerungsoszillators LOl mit    einer Frequenz von 44, 28 MHz überlagert wird. Die Frequenz des oberen Seitenbandes des   Mischsignals    beträgt dann (4428-44, 28 + 44, 28) = 4428 MHz, so dass der Bezugsresonator SR bei dieser Frequenz in Resonanz schwingt.



   Es ist zu erwähnen,   dal3    die gleiche Frequenz des oberen   Seitenbandes    am Ausgang des   Frequenzverviel-    fachers auch bei einer anderen Einstellung des Schalters SW erhalten werden könnte, indem eine Frequenz von 4, 92 MHz eines anderen Uberlagerungsoszillators den Eingang des   Frequenzvervielfachers    FM überlagert würde.



   Nach   Aufschaltung des genannten Uberlagerungs-    signals von geeigneter Frequenz wird der   Abstimmkörper    TM erneut verschoben, bis der   Resonanzindikator    RI den. Resonanzzustand anzeigt, und die Modulations  wellenläge #3    genau 2mal 100/99 LE beträgt. Der LIchtwegvariator VP wird   anschlie#end    wiecer verstellt, bis der Indikator PI am Photomultiplier ein Minimum anzeigt, worauf die Stellung des Zeigers   B1    auf der Skala B abgelesen wird. Weil das Zahnrad   G2    eine vollständige Umdrehung bei einer Wegänderung von   1    LE   (2Hs)    ausführt, entspricht jeder   Teilstrich der Skala    B bei dieser Messung einer Strecke von 10 LE.

   Die Ablesung der Skala B] wird auf dem   Datenblatt    nach Fig. 3 unter der Bezeichnung     Zehnern auf eine    schematische Skalenscheibe übertragen, welche   eino Wiedergabe    der Skala B darstellt. Beim   vorlegenden Beispiel    wird eine   Zehnerablesung    zwischen 60 und 70 angenommen.



   5. Es folgt nun eine Messung mit dem Verhälrtnis R gleich   1000,    was den Übergang auf eine Modulations  wellenlänge #4 von 1000/999 #1 gleich 2mal 1000/999 LE    erfordert. Die entsprechende Moduylationsfrequenz beträgt etwa 492-0, 492) MHz, und das Ausgangssignal am Frequenzvervielfacher FM beim   Übersetzungs-    verhältnis 9 wird deshalb die Frequenz   (4428-44,    28) MHz aufweisen.

   Um bei dieser Modulationswellenlänge   1t    den   Resonanzzustand    im   Bezugsresonator    SR herbeizuführen, ist es dann notwendig, dem Ausgangssignal des   Frequenzvervielfachers    FM ein Signal von 4, 428 MHz aus dem   tJberlagerungsoszillator LO2 zu über-    lagern, wodurch sich eine Frequenz des oberen Seitenbandes von genau 4428 MHz ergibt. Das gleiche   Ergeb-    nis würde auch die Überlagerung eines 0, 492-MHz Signals am Eingang des   Frequenzvervielfachers    FM   l, iefern.   



   Nach Anschaltung der genannten Uberlagerungsfrequenz wird der Abstimmkörper TM erneut verschoben, bis die Resonanz am Indikator RI erkennbar ist, und der   Lichtwegvariator    wird hierauf neu eingestellt, bis der Indikator PI ein Minimum anzeigt. Der Zeiger   B1    auf der Skala B zeigt nun Einheiten von 100 LE an, und die Ablesung wird unter der Bezeichnung   Hunderter   auf eine Skalenscheibe im   Datenblatt    übertragen. Als Beispiel ist eine Ablesung zwischen 800 und   900    LE ange  nommen.   



   6. Zum Schluss ist es notwendig, die Grössenordnung der zu bestimmenden Distanz auf 1000 LE genau festzustellen, zu welchem Zweck der Tauchkörper FT zur Feinabstimmung verwendet wird. Zunächst wird der Modulationsresonator M wieder auf die Modulations  wellenlänge 1 von genau    2 LE   oingestellt,    und der Licht  wegvariator    VP wird bis zur Anzeige eines Minimalwertes am Indikator PI verschoben. Die Steuerscheibe W wird hierauf gedreht, bis der Indikator PI nach Durchlauf einer   Maximumanzeige    den nächsten Minimalwert angibt ; hierauf wird die Skala C abgelesen.

   Der Bereich der Skala C geht in diesem Fall in Einheiten von 1000 LE von Null bis   10000    LE, und die Ablesung wird unter der Bezeichnung     Tausendern    auf eine Skalenscheibe im Datenblatt übertragen   (vorliegendes    Beispiel : Ablesung zwischen 4000 und   5000    LE).



   Es können nun die Eintragungen der einzelnen Messungen auf dem   Datenblatt    zusammengefasst werden, was im vorliegenden Fall ein Messergebnis für die Distanz D von 4867, 3156 LE liefert. Das   Datenblatt trägt einen    Vordruck zur Eintragung von Korrekturen der Distanz D für eine besondere Lage des Reflektors (nicht dargestellt) und die Elevation des Reflektors in bezug auf den Modulationsresonator M. Solche Korrekturen,   wel-    che in jedem Fall klein sind, können bei Bedarf einer Korrekturtabelle entnommen werden.



   Bemerkenswert ist, dass die Überlagerungsoszillatoren LO zur Erzeugung der geeigneten Seitenbandfrequenzen   quarzgesteuerteOszillatorenmiteinerFrequenzstabilität    von nur etwa 1 : 10 000 sein können, so   da#    hierfür keine   Temperaturstabilisierung für die Oszillatorkristalle    er  forderlich    ist. Da die Aufgabe dieser Überlagerungsoszillatoren nur die Hervorrufung von     Seitenbändern    ist, wirkt sich ein Fehler in der Frequenz des Uberlagerungsoszillators nur wenig auf die gewünschte Modulations wellenlänge aus, indem 99 oder 99,   9%    davon immer durch den Bezugshohlraumresonaton SR bestimmt sind.



  Die resultierende Modulationswellenlänge bleibt daher für alle praktischen Anwendungen ausreichend gegen über   Schwankungen des Brechungsnndexes    der   Atmo-      sphäre    kompensiert.



   Bei einer praktischen Ausführung der Einrichtung ist ein Einstellknopf zur Verschiebung des Abstimmkörpers TM zwecks Abgleichs der   Modulationswellenlänge    vorgesehen. Die aufeinanderfolgenden Bewegungen des Ab  stimmkörpers    TM können ausgenützt werden, um über den   Schalte : r    SW, den zugehörigen,   quarzgesteuerten      Uberlagerungsoszillator    LO einzuschalten, indem zu diesem Zweck der Schalter mit dem Einstellknopf mecha  nisch    gekoppelt ist. Ausserdem können mit dem Einstellknopf mechanische Abdeckblenden gekoppelt sein, um jeweils diejenigen der Skalen A, B und C zu verdecken, welche zu der gerade verwendeten Modulationswellenlänge nicht passen,.



   Die Frequenz des   Modulationsresonators    M kann in geringem Ausmass frequenzmoduliert werden, um die synchrone Feststellung des Phasenminimums zu   er-      leichtern.    Ausserdem können der Photomultiplier EM, die Oszillatorröhre V und die Lichtquelle F aus einem ge  meinsamen    Impulsgenerator BP (Fig. 2) impulsweise betrieben werden.



   Bei der in den Fig. la und 2a dargestellten Variante wird ein Modulationshohlraumresonator M mit nur zwei Kristallen   Xi    und X4 verwendet. Der abgehende, linear polarisierte Strahl b1 durchläuft den   KristaM Xi, während    der   rückkehrende    Strahl   b3    den Kristall X4 durchläuft.



  Die z-Achsen der Kristalle   Xi    und X4 stehen senkrecht zur elektrischen Feldstärke E der Schwingung im Modulationsresonator M. Der Innenleiter I trägt eine Endplatte IP, die zu der Stirnwand OP des Aussenleiters O im Abstand parallel steht, wobei die   Krista. lle Xl und X4    zwischen der Endplatte IP und der Stirnwand OP angeordnet sind.



   Bei einer solchen Anordnung beeinflusst ein quergerichteter elektrooptischer Effekt in den Kristallen   Xi    und X4 die Polarisation der betreffenden,   durchlaufen-    den Strahlen bl und   bu.    In diesem Fall ist es nicht wichtig, dass die z-Achsen der Kristalle Xi und X4 genau auf die durchlaufenden Strahlen bi und   b8    ausgerichtet sind, wobei aber die x-achsen der Kristalle   Xi    und X4 zueinander senkrecht stehen sollen, damit wie beim Aus  führungsbeispiel    nach Fig.   1    und 2 der   Phasenfaktor    p gemäss Gleichung (1) Null wird.



   Die elektrische und optische Ausrüstung der Einrichtung nach Fig. la und 2a ist identisch mit derjenigen   gemä#    Fig. 1 und 2 und deshalb hier nicht dargestellt.



   Um die Minmumanzeige des Indikators PI des   Photomultipliers    PM genauer lokalisieren zu können, kann ein (nicht dargestellter)   Frequenzmodulations-    schalter am Resonator M vorgesehen sein. Bei Betätigung dieses Schalters wird eine geringfügige, symmetrische Verschiebung der Modulationsfrequenz jeweils zwischen auf  einanderfolgenden      Lichtimpulsen    erzeugt, und der Photomultiplier PM synchron gesteuert, so dass die Minimumanzeige am Indikator PI in Form einer   Mittelpunkt-    anzeige erscheint.



   Anstelle einer gewöhnlichen Lichtquelle F kann ein Laser verwendet werden.



   Obschon die neue Einrichtung im Zusammenhang mit einer   Polarisationsmodulation    des   Strahls l beschrie-    ben worden ist, leuchtet es ein, dass anstelle der Kristalle   Xi    bis   X4    solche eingesetzt werden konnten, welche den Faraday-Effekt aufweisen, wodurch eine   Phasenmodula-    tion, das   hei#t      Phasenrotation    mit der   Modulationsfre-    quenz, erreicht würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrooptische Einrichtung in einer nach dem Rückstrahlprinzip arbeitenden Distanzme#anlage, ge- kennzeichnet durch einen Hohlraumresonator (M), einen Oszillator (V) zur Erzeugung einer elektromagnetischen Modulationsschwingung im Resonator und zwei den dirckten, limearen, elektrooptischen Pockels-Effekt bewirkende Kristalle (X1, X2), welche im Hohlraumresonator (M) oder in separaten, durch die Modulationsschwingung synchron erregten Resonatoren angeordnet sind, wobei durch diese Kristalle und parallel ;
    zu deren z-Achsen das abgehende bzw. das zurückkehrende Strah- lenbündel hindurchläuft, wobei die x-oder die y-Achse jedes Kristalls parallel zu Polaiisationsebene des be treffenden durchgehenden Strahlcnbündels ist, und ferner gekennzeichnet durch Mittel (TM, FT) zur Veränderung der Modulationswellenlänge und/oder des vom Strahlenbündel zwischen seinen Durchgängen durch die beiden Kristalle zurückgelegten Gesamtweges, um die Messung dieses Weges in durch die Modulationswellenlänge gege benen Einheiten zu ermöglichen.
    UNTERANSPRUCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die x-Achsen der beiden Kristalle (Xi, X2) zueinander senkrecht stehen.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die z-Achse jedes Kristalls (Xi, X2) parallel zu der am Kristall herrschenden elektrischen Feldstärke ausgerichtet ist.
    3. EinrichtungnachPatentanspruch,gekennzeichnet durch weitere Kristalle (X3, X4), welche praktisch gleich ausgeführt sind wie die beiden erstgenannten Kristalle (Xi, X2), und welche mit ihren z-Achsen auf die z Achsen der beiden erstgenannten Kristalle (X1, X2) ausgerichtet, in Bereichen angeordnet sind, wo die elektrische Feldstärke im Resonator (M) oder einem zugeordn, eten Resonator in Richtung der betreffenden z Achson und entgegengesetzt zur Feldstärke an den beiden erstgenannten Kristallen (Xi, Xs) gerichtet ist, wobei sowohl das abgehende als auch das zurückkehrende Strahlenbündel der Reihe nach durch einen der erst genannten (X1, X2) und einen der weiteren Kristalle (X3, X4) hindurchläuft,
    und wobei die x-Achse jedes der weiteren Kristalle (X3, X4) zur x-Achse des benachbarten der erstgenannten Kristalile (Xi, X2) senkrecht steht.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulationsresonator (M) einen Innenleiter (I) und einen Aussenleiter (O) aufweist, welche Leiter im wesentlichen zylindrisch und zuein- ander koaxial angeordnet sind, wobei die genannten Kristalle (Xi bis X4) mit ihren z-Achsen im wesentlichen in radialer Richtung quer durch den Ringraum zwischen n den beiden Leitern (I, O) angeordnet sind.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der genannten weiteren Kristalle (X3, X4) auf der in bezug auf den Innenleiter (I) diametral gegenüberliegenden Seite zum zugeordneten erst- genanten Kristall (X1, X2) angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kristalle in einem gemeinsamen Hohlraumresonator (M) montiert sind, dessen Innen- und Aussenleiter (I. 0) zwei Paare von aufeinander aus gerichteten Offnungen (Hl, H) aufweisen, durch welche das abgehende und das zurückkehrende Strahlenbündel in praktisch diametral entgegengesetzten Richtungen hindurchtreten.
CH181769A 1966-12-01 1967-11-30 Elektrooptische Einrichtung in einer Distanzmessanlage CH483025A (de)

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GB53926/66A GB1156548A (en) 1966-12-01 1966-12-01 Improvements in or relating to Distance Measurement
CH1682567A CH488194A (de) 1966-12-01 1967-11-30 Verfahren und Einrichtung zur Distanzmessung nach dem Rückstrahlprinzip

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114660106A (zh) * 2022-04-22 2022-06-24 恒迈光学精密机械(杭州)有限公司 基于电光效应的硬x射线单色器

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