CH483268A - Schleppanlage für Transport- und Sportzwecke - Google Patents

Schleppanlage für Transport- und Sportzwecke

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CH483268A
CH483268A CH110866A CH110866A CH483268A CH 483268 A CH483268 A CH 483268A CH 110866 A CH110866 A CH 110866A CH 110866 A CH110866 A CH 110866A CH 483268 A CH483268 A CH 483268A
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CH
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rope
curvature
ropes
strut
pulling element
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CH110866A
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Rixen Bruno
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Rixen Bruno
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    • B61B12/127Cable grippers; Haulage clips for ski lift, sleigh lift or like trackless systems
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    • B63B34/63Holding means for the user, e.g. handle bars or harnesses

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Description


  Schleppanlage     für    Transport- und Sportzwecke    Die Erfindung betrifft eine Schleppanlage für Trans  port- und Sportzwecke mit einem endlosen angetriebe  nen Zugorgan, das mittels Antriebs- und Umlenkrollen  anordnungen geführt ist und an dem Schleppelemente  vorgesehen sind. Dabei kann die Erfindung mit einem  Zugorgan arbeiten, das im wesentlichen parallel zur  Schleppfläche mittels Antriebs- und Umlenkrollen ge  führt ist und mit mehreren Kupplungseinrichtungen aus  gestattet ist, an welche Schleppleinen ankuppelbar sind.  Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine An  lage zum Wasserskilaufen, wobei das Zugorgan über  der Wasseroberfläche geführt ist und an den Schlepp  leinen Handgriffe     angeordnet    sind, an welchen sich der  Skiläufer hält.  



  Die Erfindung ist jedoch nicht auf das Wasserski  laufen beschränkt. Beispielsweise ist es denkbar, mit  bestimmten Merkmalen der Erfindung Seilbahnen über  Land zum Transport von Personen oder Gegenständen  zu betreiben. Die Erfindung wird im folgenden unter  Bezugnahme auf das Wasserskilaufen beschrieben, da  hierin die bevorzugte Anwendungsform gesehen wird.  



  Bisherige Vorschläge zum Wasserskilaufen haben  erhebliche Mängel, so dass sie sich noch nicht in der  Praxis durchsetzen konnten.. Ein Problem beim Wasser  skilaufen liegt auch darin, dass das Zugorgan mit glei  cher, für das Wasserskilaufen ausreichenden Geschwin  digkeit umlaufen soll und ein Kurvenlaufen möglich  sein soll, bei welchem sich der     Läufer    unter Zug an  der Schleppleine und Verkantung der Ski gegen das  Wasser stemmt, so dass weiterhin bei Schwüngen be  lastungsfreie Zeiten in der Schleppleine entstehen  können.  



  Ein weiteres Problem liegt darin, dass ein im wesent  lichen horizontal längs eines geschlossenen Weges ge  führtes Seil unter einer Drallwirkung steht, die bestrebt  ist, das Seil jeweils um den eigenen Umfang zu drehen.  Dieses ergibt sich daraus, dass das Seil aus     schrauben-          linienförmig    gewickelten Strängen     besteht.    Wenn ein    solches Seil als Zugorgan verwendet wird, führt die  Drallwirkung dazu, dass sich die Schleppleinen um das  Seil, das sich um seine Achse dreht, aufwickeln. Diese  Gefahr ist besonders gross, wenn das Zugorgan ständig  mit der gewünschten     konstanten    maximalen Geschwin  digkeit, beispielsweise 40-50 km in der Stunde, um  läuft.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zugrunde,    eine  Schleppanlage zu schaffen, die mit grosser Betriebssicher  heit zulässt, dass mit einer beträchtlich hohen Geschwin  digkeit gefahren wird, und die darüber hinaus auch  eine Umlenkung in verschiedene Richtungen ermöglicht.  



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,  dass das Zugorgan aus wenigstens zwei mit Abstand von  einander und in ihrer gegenseitigen Lage wenigstens  abschnittsweise fest verbundenen Seilen besteht, dass als  Verbindungseinrichtung zwischen den Seilen Streben  vorgesehen sind, an denen die Seile befestigt sind, und  dass wenigstens ein zu einer Befestigungsstelle mit einem  Seil hinführendes Strebenende nach einer Seite zu einer  durch die Seile gebildeten Ebenen hin abgewinkelt ist  und die von den durch die Abwinklung gebildeten  Strebenabschnitten abgekehrten Seite des Zugorgans mit  den Umlenkrollen in Eingriff kommt.  



  Gemäss. einer besonders wesentlichen Ausführungs  form ist das Zugorgan als Doppelseil ausgeführt, und  beide Enden der Streben sind abgewinkelt.  



  Bei einer besonderen Ausgestaltung der Anlage ist  vorgesehen, dass das abgewinkelte Ende der Strebe an  der Befestigungsstelle mit einem Seil eine Einbuchtung  aufweist, die im wesentlichen in der durch die Verlaufs  richtung     eines    Seiles und durch die Verlaufsrichtung  der Strebenabwinklung definierten Ebene     (Krümmungs-          ebene)        liegt,    wobei der     Krümmungsmittelpunkt    auf der  von der Strebe abgewandten und damit den     Umlenk-          rollen    zugewandten Seite des Zugorgans liegt und das  Seil durch ein es umgreifendes Befestigungsmittel in  der Einbuchtung festgelegt ist,

   und dass im Anschluss      an die Einbuchtung nach jeder Seite in Verlaufsrich  tung eines Seiles flügelartige Glieder angeordnet sind,  deren dem Seil zugewandte Schmalränder bogenförmig  in der gleichen Ebene wie die Einbuchtungen, jedoch  im entgegengesetzten Sinne gekrümmt sind, wobei die  Krümmungsmittelpunkte von dadurch gebildeten Bögen  auf der den Streben zugewandten und damit den Um  lenkrollen abgewandten Seite des Zugorgans liegen und  die Krümmungsradien grösser sind als der Krümmungs  radius der Einbuchtung und im wesentlichen dem Krüm  mungsradius der Umlenkrollen entsprechen und die  Krümmungsmittelpunkte der Bögen höchstens im Ab  stand von einem Krümmungsradius voneinander ent  fernt liegen,

   und dass das Seil sich auf den Bögen der  flügelartigen Glieder abstützt und beim     Passieren    der  Umlenkrollen auf den Bögen abwälzt. Durch diese Aus  bildung wird erreicht, dass die einzelnen Seile des Zug  organs entlastet werden, so dass es nicht mehr notwendig  ist, bestimmte schlagartige     Beanspruchungen    zu berück  sichtigzn. Die Erfindung ermöglicht einen beliebigen Ein  satz der Schleppanlage, ohne dass es     erforderlich    wäre,  eine Anlage in mehrere Bahnabschnitte zu unterbrechen,  weil besondere Geländebedingungen zu     berücksichtigen     sind.  



  Das Zugorgan wird durch wenigstens zwei oder  auch     mehrere    Seile gebildet, die so nahe     aneinander-          liegen    können, dass praktisch ein geschlossener Quer  schnitt vorhanden ist, der dem     Querschnitt    eines Bandes  entspricht, das die Stärke eines Seildurchmessers hat.  Wenn die einzelnen Seile mit Abstand in einer Ebene  liegend angeordnet sind, ist dann der Querschnitt mit  Öffnungen zwischen den Seilen versehen. Eine bevor  zugte     Ausführungsform    besteht aus zwei Seilen. Diese  beiden Seile sind dabei über getrennte Antriebs- und  Umlenkrollen geführt, wobei für wesentlich erachtet  wird, dass der Antrieb über ein Differential stattfindet.

    Dadurch ist nicht nur ein erwünschter Ausgleich hin  sichtlich einer Schrägstellung der Rollen und einer grösse  ren Länge des unteren Seiles möglich, sondern     zugleich     eine Sicherheitsmassnahme geschaffen, die im Falle des  Risses eines Seiles die Anlage automatisch zum Still  stand bringt und somit verhindert, dass das zweite Seil  abläuft und die schwebenden Umlenkrollen herunter  fallen.  



  Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der  folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen her  vor, die in der Zeichnung dargestellt sind. In der Zeich  nung zeigen:  Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Schlepp  anlage,  Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf Fig. 1,  Fig. 3 eine Ausführungsform der Schleppleinen  ausbildung mit Handgriff,  Fig. 4, 5 und 6 eine Seitenansicht, eine Vorder  ansicht und eine Draufsicht auf eine besondere Kupp  lungseinrichtung für eine Schleppleinenausführung ge  mäss Fig. 3,  Fig. 7 und 8 die schematische Seitenteilansicht und  Draufsicht einer besonderen     Ausführungsform    einer  Schleppanlage mit einem bandförmigen Zugorgan,  Fig. 9 und 10 eine Seitenteilansicht bzw. eine Drauf  sicht einer Antriebsrollenanordnung für ein Zugorgan  gemäss den Fig.

   7 und 8, wobei Abstütztmaste und der  gleichen nur teilweise dargestellt sind,  Fig. 11 und 12 Teilansichten, teilweise im Schnitt,  von Verbindungselementen für das Zugorgan gemäss  den Fig. 7-10 in der Anordnung an einer Umlenkrolle    in einem gegenüber den vorhergehenden Figuren stark  vergrösserten Massstab,  Fig. 13 eine schematische Teildarstellung einer be  sonderen erfindungsgemäss vorgesehenen Seilführung.  



  In der folgenden     Beschreibung    wird anstelle des  Wortes Zugorgan der     Ausdruck    Umlaufseil verwendet.  Dabei wird darauf hingewiesen, dass unter entsprechen  der Kombination der Merkmale einzelner Ausführungs  formen der Ausdruck Umlaufseil auch eine bandförmige  Ausführung, beispielsweise aus zwei verbundenen Seilen,  umfasst.  



  Nach Fig. 1 und 2 ist beispielsweise eine quadra  tische Schleppeinrichtung - zwei Seiten sind unter  brochen gezeichnet - auf einem Teil eines Sees dar  gestellt. Um Ufer 1 befinden sieh entweder im flachen  Wasser oder auf dem festen Land leicht eingegraben  und zur Anlage hin geneigt die Maste 2, 3 und 4.  Mast 3     trägt    an seiner Spitze das Antriebsaggregat 6.  Abspannseile für die Masten können längenveränder  bar ausgeführt sein, um bei einer starren Anordnung  des Antriebsaggregates oder der Umlenkrollen an der  Mastspitze die Achsenneigung dieser Antriebs- oder Um  lenkungsrollen einzustellen. Das Umlaufseil 7 läuft über  die Antriebsrolle 8 des Mastes 3, über die Umlenkungs  rolle 9 des Mastes 4, über die Umlenkrolle 10 des  Mastes 5 und über die     Seilrolle    11 des Mastes 2.

   Die  Umlenkrolle 9 ist mit Mast 4 durch die Tragseile 12  und 13 verbunden und Umlenkrolle 13 mit Mast 5  durch die Tragseile 14 und 15. Umlenkrolle 11 ist  mit Mast 2 direkt verbunden. Selbstverständlich können  auch die Maste 4 und 5 aufgestellt werden wie die  Maste 2 und 3, um frei von Gewichtsfragen grössere  oder mehrere Seilrollen an einem Mast anbringen zu  können. Der Mast 2 wird durch die     Abspannseile    18  und 19 in seiner Lage gehalten und Mast 3 durch die       Abspannseiie    20 und 21.

   Die     Abapannseile    22 und 23  halten den Mast 4 zur     Umlenkrolle    hin so geneigt,  dass er ohne drittes, wasserseitiges     Abspannseil    bei  einem Ablaufen des Umlaufseiles 7 in seiner Lage blei  ben würde.     Ähnlich    wird Mast 5 durch die Pendel  stütze 24 in seiner geneigten Lage gehalten, wobei das       Verbindungsseil    25 fest mit der Spitze des Mastes 5  und der     Pendelstütze    24 und einem auf dem Grund  stehenden Gewicht 65 verbunden ist.

   Um die Pendel  stütze 24 und den Mast 5 auch ohne die Zugkraft des  Umlaufseils 7 im Gleichgewicht zu wissen, kann die  Pendelstütze mit einer Stütze versehen sein oder die  Spitze des Mastes 5 mit einem auf dem Grund stehen  den Gewicht verbunden sein, das grösser ist als das  auszugleichende Gewicht der Pendelstütze. Dir Ab  spannseile können an eingeschraubten,     korkenzieher-          ähnlichen    Schnecken 66 befestigt werden, die besonders  bei     Verankerung    auf dem Grund des Gewässers grosse  Sicherheit bei einfacher Montage bieten.  



  Die Startbahn ist gegenüber der Rolle vor der An  triebsrolle im Abstand der     Schleppleine    27 angebracht,  so dass die Schleppleine 27     in    Startposition senkrecht  zum Umlaufseil 7 steht. Dadurch liegen die ersten  sekundlichen Teilwege der Schleppkurve 28 auf der  Startbahn 26, so dass der     Übergang    ins Wasser mit  schon selbsttragender Geschwindigkeit erfolgt.  



  Zur Verbindung der Schleppleine 27 mit dem Um  laufseil 7 sind auf diesem für den     kontinuierlichen    Be  trieb eine Anzahl Kupplungseinrichtungen angeordnet,  die noch näher beschrieben werden. Beispielsweise sind  die Kupplungseinrichtungen im Abstand von 100 bis      200 m in gleichmässiger Verteilung aufgebracht. Bei  kontinuierlichem Betrieb ist das Umlaufseil 7 ständig  in Bewegung. Der Skiläufer befördert das Ende mit der  Kupplungseinrichtung der Schleppleine 27 mittels einer  Auszugsvorrichtung nach dem Mastkorb 16 (Fig. 1  und 2) und hakt den Griff der Schleppleine in einen  Haken an der Startbahn 26 ein.  



  Um es Anfängern leichter zu machen, ist es zweck  mässig, die Kurven konstanter Fahrgeschwindigkeit bis  45  und 60  Ausscherung durch z. B. verankerte kleine  Bälle oder Bojen 64 anzuzeigen (Fig. 2).  



  Eine andere bevorzugte Ausführungsform geht aus  Fig. 3 hervor. Hier ist die Schleppleine mit 33 bezeich  net. Sie entspricht in der Anordnung der Schleppleine  27 in Fig. 1. Ein Bestandteil der Kupplungseinrichtung  ist dabei an der Schleppleine angeordnet. Hierbei han  delt es sich um eine kleine Kugel oder einen Konus  34, der mittels eines Stahlseilstripps 35 mit der Schlepp  leine verbunden ist. Die Schleppleine 33 ist an dem  mit dem Haltegriff 36 verbundenen Ende in zwei  Stränge 37, 38     unterteilt.    Der Haltegriff ist an wenig  stens einem Ende mit einer Umfangsnut 41 versehen.  Dieses Ende wird frei in eine von dem Strang 38 ge  bildete Schlinge eingelegt, während der andere Strang  37 beispielsweise durch eine Bohrung 40 mit dem Halte  griff 36 unverlierbar verbunden ist.

   Wenn der Halte  griff auf das Wasser schlägt, löst er sich aus der Schlinge  39 und wird gradlinig unter dem Umlaufseil geschleppt,  wobei sich eine verhältnismässig ruhige Bewegung ergibt,  die den Griff gleichmässig auf der Wasseroberfläche ohne  Sprünge entlanglaufen lässt, so dass das Umlaufseil keine  Schwingungen von nachgeschleppten Haltegriffen erhält.  Der Griff ist zweckmässig aus einem sehr leichten Werk  stoff und vorteilhaft mit     einem    weichen Ende, und zwar  an der Seite der Bohrung 40,     ausgeführt.    Eine weitere  Ausgestaltung liegt darin, dass der Griff an beiden Enden  mit Umfangsnuten entsprechend der Nut 41 versehen  ist und insgesamt lösbar befestigt ist.  



  Der zu dem Teil 34 der Kupplungseinrichtung  korrespondierende Teil ist in den Fig. 10-12 in ver  schiedenen Ansichten dargestellt. Diese Kupplungs  einrichtung hat deshalb hervorragende Bedeutung, weil  sie es ermöglicht, nicht nur eine einwandfreie Kupplung  an dem angetriebenen Umlaufseil herzustellen, sondern  auch die Schleppleine nach Belieben und ohne Still  setzung des Umlaufseiles abzukuppeln, sei es, dass ein  Läufer die gewünschte Anzahl von Umläufen gemacht  hat, sei es, dass :ein Läufer gestützt ist und eine weitere  Mitführung der Schleppleine hinderlich und störend ist.  Eine derartige Anordnung zum Abkuppeln der Schlepp  leine ist absolut neu und erschliesst erst die Möglich  keit eines sicheren Massenbetriebs.

   Ein wesentliches  Merkmal der Kupplungseinrichtung ist eine sich unter  Federkraft schliessende Zange, deren Bügel bogenförmig  verlaufen und mit ihren Enden in geschlossenem Zu  stand schräg auseinandergehen, wobei die Abschnitte  des Auseinanderlaufs in eine Richtung parallel zur Be  wegungsrichtung abgebogen sind.  



  Diese Zange bildet eine Fangtasche für den Keil  oder die Kugel 34, welche bei normaler Belastung sicher  gehalten wird, bei Öffnung der Zange aber von selbst  herausgleitet. Dabei kann nach Wahl des Materials für  die Kugel oder den Konus 34 die sich aus der Masse  der Kugel ergebende Zentrifugalkraft bei einer Um  lenkung des Umlaufseils zum Herausschleudern mit aus  genutzt werden.  



  Die in den Fig. 4, 5, 6 im ganzen mit 42 be-    zeichnete Zange ist an einem Umlaufseil dargestellt, das  noch ausführlicher anhand der Fig. 7-12 beschrieben  wird. Um das Verständnis zu erleichtern, sind gleiche  Teile wie in den genannten Figuren mit gleichen Be  zugszeichen bezeichnet, d. h.<B>111</B> ist ein Teil des Um  laufseils, das aus zwei Seilen 110, 111 besteht     (Fig.    9),  welche in noch näher zu beschreibender Weise mittels       Abstandsstangen    112 und 113 verbunden sind. Eine  solche Abstandsstange<B>113</B> ist teilweise in den     Fig.    4  bis 6 gezeigt. Ferner ist die Anordnung in einem Augen  blick dargestellt, in welchem eine Umlenkung um eine  Rolle 43 stattfindet. Die Rolle 43 ist nur teilweise dar  gestellt.

   Sie entspricht beispielsweise in der Anordnung  der Rolle 11 oder 9 in     Fig.    1 bzw. ist Teil einer  Doppelrolle 116, 116' gemäss der     Fig.    9, und zwar     in     diesem Fall entsprechend der Rolle 117. Die Zange 42  besitzt einen unteren Finger 44 und einen oberen Finger  46. Der untere Finger ist mit einer Seiltasche 47 fest  verbunden, Diese Seiltasche ist beispielsweise ein     U-          Profil-förmiges    Stück mit verschieden langen Schen  keln.

   In dem     kürzeren    Schenkel 48 ist das Umlauf  seil 111 befestigt, während     andern    oberen Schenkel 49  die Abstandsstange 113 angeordnet     ist.    Die verschieden  lange Ausführung der Schenkel hat den Zweck, einer  seits die unten erläuterte Kugeltasche     im    Abschnitt 50  im wesentlichen über dem Umlaufseil<B>111</B> vorzusehen,  vor allem aber die anhand der     Fig.    9     erläuterten          Diagonalseile    114,<B>115</B> auf einer Kurve innerhalb des       Zugseilverlaufes    zu führen, wenn dieses über eine Um  lenkrolle läuft.  



  Es versteht sich, dass der untere Finger 44     einteilig     mit der Seiltasche 47 ausgeführt sein kann. Er hat  einen Abschnitt, der etwa parallel zur Ebene des U  verläuft, vorteilhaft aber an dieser Stelle entsprechend       einem    Bogen mit verhältnismässig kleinem Radius ge  krümmt ist, wie in     Fig.    6 bei 50     gezeigt    ist. Der  Finger verläuft dann in einem Abschnitt 51 unter sehr  spitzem Winkel vom Umlaufseil 111 fort, um dann  bogenförmig zu dem geradlinigen     Umlaufseil    längs eines       Abschnittes    52 zurückzulaufen. Insbesondere dieser  letztere Abschnitt 52 ist der Teil, in welchem die Finger  44, 46 bei geschlossener Zange schräg voneinander fort  laufen.

   Der obere Finger 46     ist    entsprechend ausge  führt. Er ist jedoch um einen Gelenkzapfen 53     ver-          schwenkbar        gelagert,    der in dem Schenkel 49 der Seil  tasche in einer an sich bekannten Weise angeordnet  ist. Der obere Finger 46 ist in der aus     Fig.    6 ersicht  lichen Weise mit einer hebelartigen Verlängerung 54  ausgeführt, an welcher das Auge 55 angeordnet ist,  das auf dem     Zapfen    53 sitzt. Der Hebel 54 ist an  seiner bezüglich des Zapfens 53 von dem Finger 46  abgekehrten Seite mit einer Feder 56 verbunden, deren  anderes Ende an der Abstandsstange 113 befestigt ist.  Diese Feder ist daher bestrebt, die Zange zu schliessen.

    Sie öffnet sich, wenn die hebelartige Verlängerung 54  beispielsweise mittels einer Keilfläche nach unten ge  drückt wird.  



  Aus     Fig.    6 ist zu entnehmen, dass der obere Finger       entsprechend    dem Abschnitt 50 einen kreisbogenförmi  gen Abschnitt hat, der bis nahe an die Abstandsstange  113 herangeführt ist, an welcher dann die hebelartige  Verlängerung 54 nach einer     Abkröpfung    vorbeigeht.  



  Die Krümmung des Abschnittes 50 ist der der  Kugel 34 angepasst bzw. entsprechend einem Konus  bemessen, welcher an der Seilseite der Kugel     ausgeführt     ist.      Die Kupplung erfolgt folgendermassen:  An dem Stahlstripp 35 ist mit einem geringen Ab  stand von der Kugel 34 eine etwa 2 cm lange Bund  hülse 57 aus festem     Material        angeordnet.    Diese Bund  hülse wird in eine federnde Klammer eines. Aufzuges,       beispielsweise    entsprechend der Ausführung der Teile  l39-140 der Fig. 9 gedrückt und in die Bahn einer  Mitnehmerzange 42 des Umlaufseiles gebracht, so dass  die Kugel hinter die Finger 46, 44 der Zange greift.

    Die Kugel gleitet dann in die in Fig. 6 eingezeichnete  Stellung, wobei die Zange durch die Feder 56 geschlos  sen gehalten wird. Die Abbiegung des Abschnitts 50  und die Form des sich daran anschliessenden Abschnitts  51 der Finger stellt dabei eine sichere Kupplung auch  bei seitlichen Schwüngen bzw. Auslenkungen der  Schleppleine sicher.  



  Es ist ersichtlich, dass die Anordnung so getroffen  ist, dass die Kugel der Schleppleine bei jeder Zugrich  tung an dieser in der Mitte der durch die Zange ge  schaffenen Seilklemme und oberhalb des Umlaufseiles  111 gehalten ist, so dass zum Umlaufseil kein Biege  moment entsteht, wenn die Seilklemme an einer Um  lenkrolle unter schlagartiger Änderung der Zugrichtung  umläuft.  



  Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass der Finger 46 so  geformt ist, dass ein Spalt zum Durchtritt des Zugseiles  bzw. des Stahlstripps 35 verbleibt.  



  Aus Fig. 6 ist die Befestigung des Umlaufseiles 111  zu entnehmen. Dieses ist schlaufenartig in eine konische  Tasche 58 gezogen und in dieser     mittels    eines Keiles  59 festgeklemmt. Die Seiltasche hat in Richtung des  Umlaufseiles Ansätze 60, 61, die das Umlaufseil mit  angemessenem Krümmungsradius in die normale Rich  tung führen.  



  Beispielsweise über der dargestellten Rolle 43 ist  eine keilförmige schiefe Ebene 62 angeordnet. Diese  schiefe Ebene ist dabei mit der Rollenachse oder bei  spielsweise dem Gehäuse 133 des Differentials (Fig. 9)  verbunden, so dass sie nicht mit der Rolle umläuft. Es  versteht sich, dass diese schiefe Ebene beispielsweise  mittels einer Hebelanordnung, wie sie in Fig. 10. an  gedeutet ist, höhenverstellbar angeordnet sein kann, da  mit eine Entkupplung, d. h. eine Öffnung der Zange  nach Wahl erfolgt. Der Drehpunkt 63 des Schwenk  hebels 64 ist beispielsweise in nicht dargestellter Weise  an dem Gehäuse<B>133</B> befestigt. Es wird darauf hin  gewiesen, dass der Zapfen 53 des Fingers 46 so weit von  der Lage der Kugel 34 entfernt ist, dass sich die Kugel  beim Öffnen der Zange nicht in dem Drehpunktwinkel       verfangen    kann.  



  Für die keilförmige schiefe Ebene ist es wichtig,  dass sie etwa an einer Stelle     beginnt,    an der das Um  laufseil auf die Rolle 43 aufläuft. Dann schliesst sich  ein sich über einen Bogen von etwa 45  erstreckender  Abschnitt an und an diesen ein im     wesentlichen    parallel  zur Ebene der Rolle verlaufender, kurzer Abschnitt.  Es besteht die Möglichkeit, bei richtiger Bemessung die  keilförmige schiefe Ebene so kurz auszuführen, dass  hinter der gleichen Umlenkrolle die Ankupplung einer  neuen Schleppleine in der beschriebenen Weise möglich  <B>ist.</B>  



  Insbesondere stellt die     Ausführung    der Kugel 34  mit einem Konus als Keil eine vorzügliche überlast  kupplung dar, da sich je nach Einstellung der Feder 56  die Zange bei Überlastung öffnet. Wenn daher ein stür  zender Läufer den Haltegriff der Schleppleine nicht    freigibt, verstärkt sich der Zug an der     Schleppleine    so  stark, dass die Kugel oder insbesondere der Konus unter  zwangläufiger Öffnung der Zange aus dieser heraus  gleitet. Bei Verwendung des Konusses sind die Ab  schnitte 50 der Finger an der Innenseite vorzugsweise  entsprechend der Neigung des Konusses ausgeführt, so  dass sich auch durch die Einstellung der sich daraus  ergebenden Keilwirkung die Öffnung der Zange bei  einer bestimmten     überlast    herbeiführen lässt.  



  Um im übrigen zu verhindern, dass die Schleppleine  beim Umlauf an einer Umlenkrolle über die Rolle 43  rutscht, ist deren obere Kante mit einigen Warzen 65  versehen, die die Schleppleine sofort wieder von der  Rolle abhalten.  



  Nunmehr wird auf die     Fig.    7-12 Bezug genommen.  In diesen     ist    eine Ausführungsform mit einem Umlauf  organ bzw. Zugseil dargestellt, das in einer Ebene     ge--          streckt    ist, wobei in dem Beispiel die Parallelverbin  dung zweier Seile dargestellt ist. Es versteht sich, dass  die Darstellung in den     Fig.    1 und 2 symbolisch nur  ein Zugorgan zeigt, das praktisch aus zwei Strängen  besteht. Ferner wird darauf hingewiesen, dass eine ent  sprechende Verbindung mehrerer Seile einbezogen wird.

    Die Verbindung von zwei oder mehreren Seilen parallel  zu einem bestimmten Abstand ist besonders bei grösse  ren     Anlagen    vorteilhaft, und zwar hinsichtlich der  Lebensdauer und Betriebssicherheit, sowie auch hin  sichtlich der Vereinfachung des Kupplungsvorganges,  der an einem derartigen Seilband leichter durchzuführen  ist als an einem einzelnen Seil. Weiterhin liegt ein mass  geblicher Vorteil der     Verwendung    eines Doppelseiles  darin; dass die Einflüsse des Seildralls beseitigt werden.  



  In den     Fig.    7-12 ist das Prinzip dieser Anlage, dar  gestellt, wobei hier Teildarstellungen ausreichen, weil  die Gesichtspunkte der gesamten Anlage anwendbar  sind, welche in den vorherigen Figuren dargestellt und  anhand dieser beschrieben sind. Das Umlaufseil ist je  ein Seilpaar 110 und 111, das durch die Abstands  stangen 112 und 113 und die diagonalen Spannseile  114 und 115 genau in dem Abstand gehalten wird,  in dem auch die Antriebsrollen<B>116</B> und<B>117</B> sowie  die anderen     Umlenkrollen    und die Unterstützungsrollen  118 und 119 montiert sind. Die Rollen sind an Masten  montiert, von denen einer bei<B>136</B> mit seinem     oberen     Ende dargestellt ist.

   Er kann im übrigen entsprechend  den Masten 2, 3 ausgeführt und abgestützt sein, wobei  durch     Verschwenkung    der Masten der Winkel der  Rollen 116, 117 gegenüber einer Horizontalen einstell  bar ist bzw. kann eine Rollenanordnung im Winkel ein  stehbar nach dem anhand der     Fig.    3 erläuterten System  aufgehängt sein.  



  Die     Spannseile    114 und 115 sind zur genauen Ein  stellung mit je einem     Spannschloss    120 versehen. Die       hintere    Verbindungsstange 113 weist einen schräg nach  vorn aussen     zeigenden        Kupplungszapfen    121 auf. Um  diesen     liegt    das mittlere Stück der Schleppleine 27 in  der Ausführung gemäss     Fig.    6, wobei davon ausgegangen  werden kann, dass der Kupplungszapfen 121 dem Haken  101 entspricht. Es besteht jedoch eine bevorzugte Aus  führungsform darin, eine Kupplungsanordnung gemäss  den     Fig.    5 und 6 in Verbindung mit einer Abstands  stange zu benutzen.  



  Die     Verbindung    der Abstandsstangen mit den Um  laufseilen 110 und 111 kann hier eine Klemmverbindung  sein, wie sie in     Fig.    10 und 11     beispielsweise    dar  gestellt ist, da es möglich     ist,    durch Verwendung eines  rechts- und linksgängigen Seiles dessen Drehmomente      durch den Seildrall aufzuheben oder den Abstand der  Umlaufseile so gross zu wählen, dass der Hebelarm und  das Gewicht des unteren Seilstückes, das beim Um  schlagen angehoben werden muss, grösser ist als das  Drall-Moment. Zur Befestigung des Umlaufseiles, bei  spielsweise 110, wird insbesondere auf die Fig. 11 und  12 Bezug genommen. In Fig. 12 ist gezeigt, dass die  Streben bzw.

   Abstandsstangen 112, 113 vor den das  Zugorgan bildenden Umlaufseilen 110,<B>111</B> abgewin  kelt sind, wobei die abgewinkelten Abschnitte, die auch  als Abkröpfung bezeichnet sein können, mit 122 be  zeichnet sind. Diese Abwinklung kann als angeschweiss  tes Rohrstück ausgeführt sein. In dem Rohrstück be  findet sich eine Schraube 123, die unten ausserhalb des  Rohrstückes 122 eine Anflächung 124 aufweist, deren  Querschnitt (Fig. 11) dem Rillengrund entspricht mit  etwas kleinerem Flankenwinkel. Durch diese Anflächung  124 ist eine Bohrung als Befestigungsmittel 125 mit  dem Durchmesser des Umlaufseiles 110 angebracht,  deren untere Wand kreisbogenförmig zur Seilrolle<B>116</B>  hin abgearbeitet ist.  



  Es ist nun erkennbar, dass an das Rohrstück 122  zwei flügelartige Glieder 126     angeschweisst    sind, deren  dem Seil 110 zugeordnete Schmalränder bogenförmig  in der gleichen Ebene wie die Einbuchtung 175, jedoch  in     entgegengesetztem    Sinne gekrümmt sind. In die Ein  buchtung 175 wird das Seil 110, 111 durch die Schraube  123 gezogen. Es versteht sich dabei, dass die Schmal  ränder der flügelartigen Glieder 126 in entgegengesetz  tem Sinne wie die Einbuchtung 175 gekrümmt sind.

    Die Krümmungsmittelpunkte der Bögen der flügelarti  gen Glieder 126, von denen ein Radius mit 176 be  zeichnet ist,     liegen    auf der den Streben 112,<B>113</B> zu  gewandten und damit den Umlenkrollen 116, 117 ab  gewandten Seite des Zugorgans 110, 111, und die  Krümmungsradien 176 sind grösser als der Krümmungs  radius 177 der Einbuchtung 175 und entsprechen im  wesentlichen dem Krümmungsradius 178 der Umlenk  rollen 116, 117. Die Seile 110, 111 stützen sich auf  den Bögen der     flügelartigen    Glieder 126 ab und wälzen  sich beim Passieren der Umlenkrollen auf den Bögen ab.  



  Dabei ist erkennbar, dass der bogenförmige Verlauf  der flügelartigen Glieder 126 der unteren Hohlkante  zum Zwecke des Übergangs aus zwei Radien gebildet  wird, von denen einer 177 auf der Mittellinie der  Schraube 123 zum Mittelpunkt der Umlenkrollen 116,  117 hin liegt und beispielsweise um Umlaufseilstärke  grösser als der Kreisbogenradius der Wandabrundung  der Bohrung 125 ist.     Der    andere Radius 176, der etwa  gleich dem Rillengrundradius ausserhalb der Seilrolle  116, 117 liegt, ist Mittelpunkt, so dass beide Bögen  ineinander übergehen. Die Bögen der flügelartigen Glie  der 126 stellen dabei sicher, dass sich das Umlaufseil  an diesen Bögen mit verhältnismässig grossem Krüm  mungsradius abwälzt, wenn es sich zu einer Umlenk  rolle hin oder von dieser fort bewegt, d. h. wenn die  Seiltasche eine Rolle überläuft.

   Daher ist es wichtig,  dass die seilführenden Abschnitte der flügelartigen Glie  der 126 bogenförmig über den Abschnitt des Seils zur  Umlenkrolle hin verlaufen. Entsprechende Gesichts  punkte gelten im übrigen auch für die Ansätze 60, 61,  deren seilführende Flächen bogenförmig verlaufen, wo  bei die Krümmungsmittelpunkte der Bögen auf der  Seite der Seiltasche liegen, Der Gewindestift 128 sichert  zusätzlich, dass das als Bohrung ausgeführte Befesti  gungsmittel 125 in Richtung der Flügel 126 verbleibt.  Die Abstandsstange 112 ist ausserhalb der Flanke der         Seilrolle    116 an das Rohrstück 122 rechtwinklig zu den  Flügeln 126 angeschweisst und bis zur Ebene der Um  laufseile 110 und 111 durchgekröpft.

   Das Spannseil  114 ist mittels des Winkelhebels 129 mit dem Rohr  stück 122 verbunden, welcher schräg nach hinten in  der Richtung     des    Spannseiles an das Rohrstück an  geschweisst ist. Der freie Schenkel des Winkelhebels  129 ist so lang, dass die gut abgerundete Aufnahme  bohrung 130 für das Spannseil 114 unterhalb des Kreis  bogens mit dem Radius des Rillengrundes plus halber  Umlaufseilstärke liegt (Fig. 11). Auch diese Anordnung  mit dem Winkelhebel 129 hat den Zweck, dass die  Spannseile 114, 115 bezüglich der Anordnung von Um  laufrollen oder einer Kurvenführung des Umlaufseiles  gegenüber diesem auf der Innenseite der Kurve liegen.  Unter dem gleichen Gesichtspunkt sind die Abkröpfun  gen der Streben 112 zu beurteilen.  



       Der    Antrieb der Antriebsrollen 116 und 117     erfolgt     von einem Elektromotor 131 über ein Getriebe<B>132</B>  mit oder ohne Kupplung und über ein Differential  getriebe 133, die in einem Rahmen 134 montiert sind  und durch den Bügel 135 mit dem Mast 136 fest oder  auch in der Neigung einstellbar verbunden sind.  



  Das Differential hat den Vorteil, dass bei Riss des  Seiles auch die Rolle für das andere Seil stillsteht,  wodurch ein erhöhter Sicherheitsfaktor geschaffen wird.  An dem Mast 136 sind senkrecht zwei Seilrollenpaare  137 und 138 so angebracht, dass dadurch ein Kupp  lungsrahmen 139 mit zwei waagrechten Haltezapfen  140 und 141 für die Schleppleine 27 in die Bahn des       Kupplungszapfens    121 gebracht werden kann. Eine  U-förmige Anschlagtasche 142 gibt dem Kupplungs  rahmen 139 die richtige Endstellung und den seitlichen  Halt beim Kupplungsvorgang. Lage und Stellung der  Haltezapfen 140, 141 zur Seilrolle und Richtung der  Schleppleine 27 kann dabei so gewählt werden, dass  der Kupplungshaken mit Sicherheit die Schlaufe der  Schleppleine 27 ergreift.

   In diesem Zusammenhang sei  darauf hingewiesen, dass die Startrampe beispielsweise  in der anhand der     Fig.    2 beschriebenen Weise ausser  halb des     Umfangseils    am Ufer angebracht worden ist.  Hat ein Läufer die Startposition eingenommen, legt der  Bedienungsmann die erkennbar gemachte Mitte der  Schleppleine um die Haltezapfen 140 und 141 und  bewegt sie mit dem     Förd rseilpaar    143 nach oben,  aber erst dann ganz gegen die Anschlagtasche 142,  wenn sich ein nicht belegter Kupplungszapfen 121  nähert. Dieser stösst dann gegen das     Schleppleinenstück     zwischen den Haltezapfen 140 und 141 und hebt es  von diesen ab,     wodurch    die Schleppleine mitgenommen  wird.

   Die Beschleunigung ist bei gleicher konstanter       Umlaufseilgeschwindigkeit    um so geringer, je länger die  Schleppleine ist und je weiter somit der Startpunkt von  dem Umlaufseil senkrecht entfernt sein kann.  



       In        Fig.    13 ist ein besonderes System einer erfin  dungsgemässen Seilführung gezeigt, bei welcher das Zug  organ gemäss den Darstellungen in den     Fig.    7-10 aus  zwei Seilen 110, 111     besteht.    Zur Erläuterung dieser  Ausführungsform ist ein Führungsabschnitt mit drei  Masten 150, 151, 152 gezeigt. Jeder Mast trägt zwei  Rollen 153, 154, 155, 156, 157, 158, die vorteilhaft  mittels einer in der Mitte angeordneten Lageranordnung  <B>159</B> bzw. 160 unabhängig voneinander drehbar gelagert  sind, wobei die Einheit 159 oder 160 beispielsweise  auch eine     Antriebsgruppe    entsprechend den Teilen 131,  132, 133     gemäss        Fig.    9 sein kann.

        Abspannungen der Maste, um diese in einer be  stimmten Schräglage einzustellen, oder Gelenke in den  Rollenhalterungen, um den Rollenachsen eine bestimmte  Neigung zu geben, sind in Fig. 13 nicht gezeigt. Ge  mäss der perspektivischen Ansicht kann das Zugorgan  beispielsweise längs der gestrichelten Linie 170 in sich  geschlossen sein.  



  Bei Bewegungsrichtung entsprechend dem Pfeil 171  wird das Zugorgan aus den Seilen 110, 111 zunächst  nach rechts umgelenkt, worauf die Seile unter die mit  horizontaler Achse angeordneten Rollen 155, 156 ge  führt werden. Das schafft die Möglichkeit, bei einer  erhöhten Ausführung des Mastes 152 auch eine ab  schnittsweise Führung des Zugorgans in Richtung schräg  nach oben zu bewirken. Dabei sind die Rollen 155,  156 so gelagert, dass sie nicht nach oben ausweichen  können. Es versteht sich, dass eine derartige schräg  nach oben verlaufende Führung, insbesondere auch bei  Landbahnen zur Anpassung an bestimmte Gelände  formen, wie Erhöhungen, vorteilhaft ist.  



  An dem nächsten Mast 152 wird das Zugorgan  an den Rollen 157, 158 nach links abgelenkt. Dabei  ist zu beachten, dass das über die Rolle 153 laufende  Seil 111 am Mast 150 unten liegt und am Mast 152  oben über die Rolle 157 läuft. Hierdurch ist durch  das Mehrseilsystem der Erfindung die Voraussetzung  für eine beliebige Führung geschaffen. Die Seile 110,  111 sind     beispielsweise    mit Verbindungseinrichtungen  172, 173, 174 versehen, an die die Schleppleine 27  entsprechend einer beschriebenen Ausführungsform ge  kuppelt ist. Die Abkröpfungen (Fig. 12) liegen so, dass  sich die Rohrstücke 122 bei der Verbindungseinrich  tung 172     links    von dem Zugorgan 110, 111, bei der  Verbindungseinrichtung 173 unter diesem und bei der  Verbindungseinrichtung 174 rechts von dem Zugorgan  befinden.

   Dadurch ist gewährleistet, dass die Abspann  seile 114, 115 (Fig. 9) jeweils an der Innenseite des  von dem Zugorgan beschriebenen Bogens liegen. Somit  ist eine Anlage geschaffen, bei welcher durch Einlegen  zum Beispiel des zunächst unteren Seiles bei einem  nächsten Umlenkrollenpaar in die obere Rille das: Seil  paar im anderen Drehsinn als bei einem vorherigen  Umlenkrollenpaar, zum Beispiel rechts herum, umgelegt  werden kann, wobei zwischen diesen Rollen auf halbem  Wege die Seile eine Strecke waagrecht zueinander ver  laufen.  



  Sinngemäss kann man durch die Niederhalterollen  155, 156 das Seilpaar auch nach oben ablenken, da  hier die Verbindungseinrichtung mit der Schleppseil  kupplung zwangsweise eine Schwenkbewegung mit dem  Seilpaar mitmachen muss, was bei bekannten Kupplungs  elementen nicht der Fall ist, deren Neigung von der  Zugrichtung der Nutzlast und dem Seildrall abhängig  ist.  



  Es ist nicht beabsichtigt, die     Erfindung    auf     einzelne     Konstruktionsmerkmale zu beschränken. Abwandlungen  und Modifikationen können, soweit sie im Be  reich des Fachwissens liegen, durchgeführt werden,  ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen. Ferner  erstreckt sich die Erfindung auch auf beliebige Kombi  nationen und Unterkombinationen einzelner beschriebe  ner Merkmale.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleppanlage für Transport- und Sportzwecke mit einem endlosen angetriebenen Zugorgan, das mittels Antriebs- und Umlenkrollenanordnungen geführt ist und an dem Schleppelemente vorgesehen sind, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zugorgan aus wenigstens zwei mit Abstand voneinander und in ihrer gegenseitigen Lage wenigstens abschnittsweise fest verbundenen Seilen (110,<B>111)</B> besteht, dass als Verbindungseinrichtung zwi schen den Seilen (110, 111) Streben (112, 113) vor gesehen sind, an denen die Seile befestigt sind,
    und dass wenigstens ein zu einer Befestigungsstelle mit einem Seil hinführendes Strebenende nach einer Seite zu einer durch die Seile gebildeten Ebene hin abgewinkelt ist und die von den durch die Abwinklung gebildeten Strebenabschnitten abgekehrten Seite des Zugorgans mit den Umlenkrollen (116, 117) in Eingriff kommt. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zugorgan als Doppelseil (110, 111) ausgeführt ist und beide Enden der Strebe abgewinkelt sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein durch die Abwinklung gebildeter Strebenabschnitt Führungen (122) aufweist, die mit einem Befestigungsmittel (123, 124) für eines der meh reren Seile zusammenarbeiten. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das abgewinkelte Ende der Strebe (112, 113) an der Befestigungsstelle mit einem Seil eine Ein buchtung aufweist, die im wesentlichen in der durch die Verlaufsrichtung eines Seiles und durch die Ver laufsrichtung der Strebenabwinklung definierten Ebene (Krümmungsebene) liegt, wobei der Krümmungsmittel punkt auf der von der Strebe (112) abgewandten und damit den Umlenkrolllen zugewandten Seite des Zug organs (l10, 111) liegt und das Seil durch ein es um greifendes Befestigungsmittel (125) in der Einbuchtung (175) festgelegt ist, und dass im Anschluss an die Ein buchtung nach jeder Seite in Verlaufsrichtung eines Seiles flügelartige Glieder (126) angeordnet sind, deren dem Seil (110, 111)
    zugewandte Schmalränder bogen förmig in der gleichen Ebene wie die Einbuchtung (l75), jedoch im entgegengesetzten Sinne gekrümmt sind, wo bei die Krümmungsmittelpunkte von dadurch gebildeten Bögen auf der den Streben zugewandten und damit den Umlenkrollen (116, 117) abgewandten Seite des Zugorgans liegen und die Krümmungsradien (176) grösser sind als der Krümmungsradius der Einbuchtung und im wesentlichen dem Krümmungsradius der Um lenkrollen (116, 117) entsprechen und die Krümmungs- mittelpunkte der Bögen höchstens im Abstand von einem Krümmungsradius voneinander entfernt liegen, und dass das Seil (110)
    sich auf den Bögen der flügel artigen Glieder (126) abstützt und beim Passieren der Umlenkrollen auf den Bögen abwälzt. 4. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Rollenanordnung mit zwei koaxial zueinander angeordneten Antriebsrollen (116,<B>117)</B> vor gesehen ist, zwischen denen ein Differential (133) an geordnet ist. 5. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass von den zwei mit Abstand zueinander verbundenen Seilen (110,<B>111)</B> hinsichtlich der Strang windungen eines rechts- und das andere linksgängig angeordnet ist. 6.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Verbindungseinrichtung aus Gruppen von jeweils zwei mit Abstand voneinander angeordneten Streben (112, 113) besteht, zwischen deren Enden diagonale Verspannungselemente (114, 115) angeordnet sind. 7. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zugorgan (110, 111), das längs einer geschlossenen Strecke verläuft, in verschiedenen Rich tungen umgelenkt wird, indem es an gegebenenfalls nicht unmittelbar hintereinander liegenden Umlenk rollenanordnungen (153, 154, 155, 156, 157, 158) an verschiedenen Seiten dieser Rollenanordnungen geführt ist, wobei zwischen diesen Umlenkrollenanordnungen ein Abschnitt liegt,
    in welchem das Zugorgan im wesent lichen horizontal verläuft und hinsichtlich der genann- ten Umlenkrollenanordnungen eine Führung der Seile des Zugorgans von einer oberen zu einer unteren bzw. von einer unteren zu einer oberen Rolle erfolgt. B. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem Abschnitt, in welchem das Zug organ einen horizontal verlaufenden Querschnitt hat, ein Umlenkrollenpaar mit im wesentlichen horizontalen Achsen angeordnet ist, an welchen Umlenkrollen das Zugorgan unten geführt ist.
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