Schleppanlage für Transport- und Sportzwecke Die Erfindung betrifft eine Schleppanlage für Trans port- und Sportzwecke mit einem endlosen angetriebe nen Zugorgan, das mittels Antriebs- und Umlenkrollen anordnungen geführt ist und an dem Schleppelemente vorgesehen sind. Dabei kann die Erfindung mit einem Zugorgan arbeiten, das im wesentlichen parallel zur Schleppfläche mittels Antriebs- und Umlenkrollen ge führt ist und mit mehreren Kupplungseinrichtungen aus gestattet ist, an welche Schleppleinen ankuppelbar sind. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine An lage zum Wasserskilaufen, wobei das Zugorgan über der Wasseroberfläche geführt ist und an den Schlepp leinen Handgriffe angeordnet sind, an welchen sich der Skiläufer hält.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf das Wasserski laufen beschränkt. Beispielsweise ist es denkbar, mit bestimmten Merkmalen der Erfindung Seilbahnen über Land zum Transport von Personen oder Gegenständen zu betreiben. Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf das Wasserskilaufen beschrieben, da hierin die bevorzugte Anwendungsform gesehen wird.
Bisherige Vorschläge zum Wasserskilaufen haben erhebliche Mängel, so dass sie sich noch nicht in der Praxis durchsetzen konnten.. Ein Problem beim Wasser skilaufen liegt auch darin, dass das Zugorgan mit glei cher, für das Wasserskilaufen ausreichenden Geschwin digkeit umlaufen soll und ein Kurvenlaufen möglich sein soll, bei welchem sich der Läufer unter Zug an der Schleppleine und Verkantung der Ski gegen das Wasser stemmt, so dass weiterhin bei Schwüngen be lastungsfreie Zeiten in der Schleppleine entstehen können.
Ein weiteres Problem liegt darin, dass ein im wesent lichen horizontal längs eines geschlossenen Weges ge führtes Seil unter einer Drallwirkung steht, die bestrebt ist, das Seil jeweils um den eigenen Umfang zu drehen. Dieses ergibt sich daraus, dass das Seil aus schrauben- linienförmig gewickelten Strängen besteht. Wenn ein solches Seil als Zugorgan verwendet wird, führt die Drallwirkung dazu, dass sich die Schleppleinen um das Seil, das sich um seine Achse dreht, aufwickeln. Diese Gefahr ist besonders gross, wenn das Zugorgan ständig mit der gewünschten konstanten maximalen Geschwin digkeit, beispielsweise 40-50 km in der Stunde, um läuft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleppanlage zu schaffen, die mit grosser Betriebssicher heit zulässt, dass mit einer beträchtlich hohen Geschwin digkeit gefahren wird, und die darüber hinaus auch eine Umlenkung in verschiedene Richtungen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Zugorgan aus wenigstens zwei mit Abstand von einander und in ihrer gegenseitigen Lage wenigstens abschnittsweise fest verbundenen Seilen besteht, dass als Verbindungseinrichtung zwischen den Seilen Streben vorgesehen sind, an denen die Seile befestigt sind, und dass wenigstens ein zu einer Befestigungsstelle mit einem Seil hinführendes Strebenende nach einer Seite zu einer durch die Seile gebildeten Ebenen hin abgewinkelt ist und die von den durch die Abwinklung gebildeten Strebenabschnitten abgekehrten Seite des Zugorgans mit den Umlenkrollen in Eingriff kommt.
Gemäss. einer besonders wesentlichen Ausführungs form ist das Zugorgan als Doppelseil ausgeführt, und beide Enden der Streben sind abgewinkelt.
Bei einer besonderen Ausgestaltung der Anlage ist vorgesehen, dass das abgewinkelte Ende der Strebe an der Befestigungsstelle mit einem Seil eine Einbuchtung aufweist, die im wesentlichen in der durch die Verlaufs richtung eines Seiles und durch die Verlaufsrichtung der Strebenabwinklung definierten Ebene (Krümmungs- ebene) liegt, wobei der Krümmungsmittelpunkt auf der von der Strebe abgewandten und damit den Umlenk- rollen zugewandten Seite des Zugorgans liegt und das Seil durch ein es umgreifendes Befestigungsmittel in der Einbuchtung festgelegt ist,
und dass im Anschluss an die Einbuchtung nach jeder Seite in Verlaufsrich tung eines Seiles flügelartige Glieder angeordnet sind, deren dem Seil zugewandte Schmalränder bogenförmig in der gleichen Ebene wie die Einbuchtungen, jedoch im entgegengesetzten Sinne gekrümmt sind, wobei die Krümmungsmittelpunkte von dadurch gebildeten Bögen auf der den Streben zugewandten und damit den Um lenkrollen abgewandten Seite des Zugorgans liegen und die Krümmungsradien grösser sind als der Krümmungs radius der Einbuchtung und im wesentlichen dem Krüm mungsradius der Umlenkrollen entsprechen und die Krümmungsmittelpunkte der Bögen höchstens im Ab stand von einem Krümmungsradius voneinander ent fernt liegen,
und dass das Seil sich auf den Bögen der flügelartigen Glieder abstützt und beim Passieren der Umlenkrollen auf den Bögen abwälzt. Durch diese Aus bildung wird erreicht, dass die einzelnen Seile des Zug organs entlastet werden, so dass es nicht mehr notwendig ist, bestimmte schlagartige Beanspruchungen zu berück sichtigzn. Die Erfindung ermöglicht einen beliebigen Ein satz der Schleppanlage, ohne dass es erforderlich wäre, eine Anlage in mehrere Bahnabschnitte zu unterbrechen, weil besondere Geländebedingungen zu berücksichtigen sind.
Das Zugorgan wird durch wenigstens zwei oder auch mehrere Seile gebildet, die so nahe aneinander- liegen können, dass praktisch ein geschlossener Quer schnitt vorhanden ist, der dem Querschnitt eines Bandes entspricht, das die Stärke eines Seildurchmessers hat. Wenn die einzelnen Seile mit Abstand in einer Ebene liegend angeordnet sind, ist dann der Querschnitt mit Öffnungen zwischen den Seilen versehen. Eine bevor zugte Ausführungsform besteht aus zwei Seilen. Diese beiden Seile sind dabei über getrennte Antriebs- und Umlenkrollen geführt, wobei für wesentlich erachtet wird, dass der Antrieb über ein Differential stattfindet.
Dadurch ist nicht nur ein erwünschter Ausgleich hin sichtlich einer Schrägstellung der Rollen und einer grösse ren Länge des unteren Seiles möglich, sondern zugleich eine Sicherheitsmassnahme geschaffen, die im Falle des Risses eines Seiles die Anlage automatisch zum Still stand bringt und somit verhindert, dass das zweite Seil abläuft und die schwebenden Umlenkrollen herunter fallen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen her vor, die in der Zeichnung dargestellt sind. In der Zeich nung zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Schlepp anlage, Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf Fig. 1, Fig. 3 eine Ausführungsform der Schleppleinen ausbildung mit Handgriff, Fig. 4, 5 und 6 eine Seitenansicht, eine Vorder ansicht und eine Draufsicht auf eine besondere Kupp lungseinrichtung für eine Schleppleinenausführung ge mäss Fig. 3, Fig. 7 und 8 die schematische Seitenteilansicht und Draufsicht einer besonderen Ausführungsform einer Schleppanlage mit einem bandförmigen Zugorgan, Fig. 9 und 10 eine Seitenteilansicht bzw. eine Drauf sicht einer Antriebsrollenanordnung für ein Zugorgan gemäss den Fig.
7 und 8, wobei Abstütztmaste und der gleichen nur teilweise dargestellt sind, Fig. 11 und 12 Teilansichten, teilweise im Schnitt, von Verbindungselementen für das Zugorgan gemäss den Fig. 7-10 in der Anordnung an einer Umlenkrolle in einem gegenüber den vorhergehenden Figuren stark vergrösserten Massstab, Fig. 13 eine schematische Teildarstellung einer be sonderen erfindungsgemäss vorgesehenen Seilführung.
In der folgenden Beschreibung wird anstelle des Wortes Zugorgan der Ausdruck Umlaufseil verwendet. Dabei wird darauf hingewiesen, dass unter entsprechen der Kombination der Merkmale einzelner Ausführungs formen der Ausdruck Umlaufseil auch eine bandförmige Ausführung, beispielsweise aus zwei verbundenen Seilen, umfasst.
Nach Fig. 1 und 2 ist beispielsweise eine quadra tische Schleppeinrichtung - zwei Seiten sind unter brochen gezeichnet - auf einem Teil eines Sees dar gestellt. Um Ufer 1 befinden sieh entweder im flachen Wasser oder auf dem festen Land leicht eingegraben und zur Anlage hin geneigt die Maste 2, 3 und 4. Mast 3 trägt an seiner Spitze das Antriebsaggregat 6. Abspannseile für die Masten können längenveränder bar ausgeführt sein, um bei einer starren Anordnung des Antriebsaggregates oder der Umlenkrollen an der Mastspitze die Achsenneigung dieser Antriebs- oder Um lenkungsrollen einzustellen. Das Umlaufseil 7 läuft über die Antriebsrolle 8 des Mastes 3, über die Umlenkungs rolle 9 des Mastes 4, über die Umlenkrolle 10 des Mastes 5 und über die Seilrolle 11 des Mastes 2.
Die Umlenkrolle 9 ist mit Mast 4 durch die Tragseile 12 und 13 verbunden und Umlenkrolle 13 mit Mast 5 durch die Tragseile 14 und 15. Umlenkrolle 11 ist mit Mast 2 direkt verbunden. Selbstverständlich können auch die Maste 4 und 5 aufgestellt werden wie die Maste 2 und 3, um frei von Gewichtsfragen grössere oder mehrere Seilrollen an einem Mast anbringen zu können. Der Mast 2 wird durch die Abspannseile 18 und 19 in seiner Lage gehalten und Mast 3 durch die Abspannseiie 20 und 21.
Die Abapannseile 22 und 23 halten den Mast 4 zur Umlenkrolle hin so geneigt, dass er ohne drittes, wasserseitiges Abspannseil bei einem Ablaufen des Umlaufseiles 7 in seiner Lage blei ben würde. Ähnlich wird Mast 5 durch die Pendel stütze 24 in seiner geneigten Lage gehalten, wobei das Verbindungsseil 25 fest mit der Spitze des Mastes 5 und der Pendelstütze 24 und einem auf dem Grund stehenden Gewicht 65 verbunden ist.
Um die Pendel stütze 24 und den Mast 5 auch ohne die Zugkraft des Umlaufseils 7 im Gleichgewicht zu wissen, kann die Pendelstütze mit einer Stütze versehen sein oder die Spitze des Mastes 5 mit einem auf dem Grund stehen den Gewicht verbunden sein, das grösser ist als das auszugleichende Gewicht der Pendelstütze. Dir Ab spannseile können an eingeschraubten, korkenzieher- ähnlichen Schnecken 66 befestigt werden, die besonders bei Verankerung auf dem Grund des Gewässers grosse Sicherheit bei einfacher Montage bieten.
Die Startbahn ist gegenüber der Rolle vor der An triebsrolle im Abstand der Schleppleine 27 angebracht, so dass die Schleppleine 27 in Startposition senkrecht zum Umlaufseil 7 steht. Dadurch liegen die ersten sekundlichen Teilwege der Schleppkurve 28 auf der Startbahn 26, so dass der Übergang ins Wasser mit schon selbsttragender Geschwindigkeit erfolgt.
Zur Verbindung der Schleppleine 27 mit dem Um laufseil 7 sind auf diesem für den kontinuierlichen Be trieb eine Anzahl Kupplungseinrichtungen angeordnet, die noch näher beschrieben werden. Beispielsweise sind die Kupplungseinrichtungen im Abstand von 100 bis 200 m in gleichmässiger Verteilung aufgebracht. Bei kontinuierlichem Betrieb ist das Umlaufseil 7 ständig in Bewegung. Der Skiläufer befördert das Ende mit der Kupplungseinrichtung der Schleppleine 27 mittels einer Auszugsvorrichtung nach dem Mastkorb 16 (Fig. 1 und 2) und hakt den Griff der Schleppleine in einen Haken an der Startbahn 26 ein.
Um es Anfängern leichter zu machen, ist es zweck mässig, die Kurven konstanter Fahrgeschwindigkeit bis 45 und 60 Ausscherung durch z. B. verankerte kleine Bälle oder Bojen 64 anzuzeigen (Fig. 2).
Eine andere bevorzugte Ausführungsform geht aus Fig. 3 hervor. Hier ist die Schleppleine mit 33 bezeich net. Sie entspricht in der Anordnung der Schleppleine 27 in Fig. 1. Ein Bestandteil der Kupplungseinrichtung ist dabei an der Schleppleine angeordnet. Hierbei han delt es sich um eine kleine Kugel oder einen Konus 34, der mittels eines Stahlseilstripps 35 mit der Schlepp leine verbunden ist. Die Schleppleine 33 ist an dem mit dem Haltegriff 36 verbundenen Ende in zwei Stränge 37, 38 unterteilt. Der Haltegriff ist an wenig stens einem Ende mit einer Umfangsnut 41 versehen. Dieses Ende wird frei in eine von dem Strang 38 ge bildete Schlinge eingelegt, während der andere Strang 37 beispielsweise durch eine Bohrung 40 mit dem Halte griff 36 unverlierbar verbunden ist.
Wenn der Halte griff auf das Wasser schlägt, löst er sich aus der Schlinge 39 und wird gradlinig unter dem Umlaufseil geschleppt, wobei sich eine verhältnismässig ruhige Bewegung ergibt, die den Griff gleichmässig auf der Wasseroberfläche ohne Sprünge entlanglaufen lässt, so dass das Umlaufseil keine Schwingungen von nachgeschleppten Haltegriffen erhält. Der Griff ist zweckmässig aus einem sehr leichten Werk stoff und vorteilhaft mit einem weichen Ende, und zwar an der Seite der Bohrung 40, ausgeführt. Eine weitere Ausgestaltung liegt darin, dass der Griff an beiden Enden mit Umfangsnuten entsprechend der Nut 41 versehen ist und insgesamt lösbar befestigt ist.
Der zu dem Teil 34 der Kupplungseinrichtung korrespondierende Teil ist in den Fig. 10-12 in ver schiedenen Ansichten dargestellt. Diese Kupplungs einrichtung hat deshalb hervorragende Bedeutung, weil sie es ermöglicht, nicht nur eine einwandfreie Kupplung an dem angetriebenen Umlaufseil herzustellen, sondern auch die Schleppleine nach Belieben und ohne Still setzung des Umlaufseiles abzukuppeln, sei es, dass ein Läufer die gewünschte Anzahl von Umläufen gemacht hat, sei es, dass :ein Läufer gestützt ist und eine weitere Mitführung der Schleppleine hinderlich und störend ist. Eine derartige Anordnung zum Abkuppeln der Schlepp leine ist absolut neu und erschliesst erst die Möglich keit eines sicheren Massenbetriebs.
Ein wesentliches Merkmal der Kupplungseinrichtung ist eine sich unter Federkraft schliessende Zange, deren Bügel bogenförmig verlaufen und mit ihren Enden in geschlossenem Zu stand schräg auseinandergehen, wobei die Abschnitte des Auseinanderlaufs in eine Richtung parallel zur Be wegungsrichtung abgebogen sind.
Diese Zange bildet eine Fangtasche für den Keil oder die Kugel 34, welche bei normaler Belastung sicher gehalten wird, bei Öffnung der Zange aber von selbst herausgleitet. Dabei kann nach Wahl des Materials für die Kugel oder den Konus 34 die sich aus der Masse der Kugel ergebende Zentrifugalkraft bei einer Um lenkung des Umlaufseils zum Herausschleudern mit aus genutzt werden.
Die in den Fig. 4, 5, 6 im ganzen mit 42 be- zeichnete Zange ist an einem Umlaufseil dargestellt, das noch ausführlicher anhand der Fig. 7-12 beschrieben wird. Um das Verständnis zu erleichtern, sind gleiche Teile wie in den genannten Figuren mit gleichen Be zugszeichen bezeichnet, d. h.<B>111</B> ist ein Teil des Um laufseils, das aus zwei Seilen 110, 111 besteht (Fig. 9), welche in noch näher zu beschreibender Weise mittels Abstandsstangen 112 und 113 verbunden sind. Eine solche Abstandsstange<B>113</B> ist teilweise in den Fig. 4 bis 6 gezeigt. Ferner ist die Anordnung in einem Augen blick dargestellt, in welchem eine Umlenkung um eine Rolle 43 stattfindet. Die Rolle 43 ist nur teilweise dar gestellt.
Sie entspricht beispielsweise in der Anordnung der Rolle 11 oder 9 in Fig. 1 bzw. ist Teil einer Doppelrolle 116, 116' gemäss der Fig. 9, und zwar in diesem Fall entsprechend der Rolle 117. Die Zange 42 besitzt einen unteren Finger 44 und einen oberen Finger 46. Der untere Finger ist mit einer Seiltasche 47 fest verbunden, Diese Seiltasche ist beispielsweise ein U- Profil-förmiges Stück mit verschieden langen Schen keln.
In dem kürzeren Schenkel 48 ist das Umlauf seil 111 befestigt, während andern oberen Schenkel 49 die Abstandsstange 113 angeordnet ist. Die verschieden lange Ausführung der Schenkel hat den Zweck, einer seits die unten erläuterte Kugeltasche im Abschnitt 50 im wesentlichen über dem Umlaufseil<B>111</B> vorzusehen, vor allem aber die anhand der Fig. 9 erläuterten Diagonalseile 114,<B>115</B> auf einer Kurve innerhalb des Zugseilverlaufes zu führen, wenn dieses über eine Um lenkrolle läuft.
Es versteht sich, dass der untere Finger 44 einteilig mit der Seiltasche 47 ausgeführt sein kann. Er hat einen Abschnitt, der etwa parallel zur Ebene des U verläuft, vorteilhaft aber an dieser Stelle entsprechend einem Bogen mit verhältnismässig kleinem Radius ge krümmt ist, wie in Fig. 6 bei 50 gezeigt ist. Der Finger verläuft dann in einem Abschnitt 51 unter sehr spitzem Winkel vom Umlaufseil 111 fort, um dann bogenförmig zu dem geradlinigen Umlaufseil längs eines Abschnittes 52 zurückzulaufen. Insbesondere dieser letztere Abschnitt 52 ist der Teil, in welchem die Finger 44, 46 bei geschlossener Zange schräg voneinander fort laufen.
Der obere Finger 46 ist entsprechend ausge führt. Er ist jedoch um einen Gelenkzapfen 53 ver- schwenkbar gelagert, der in dem Schenkel 49 der Seil tasche in einer an sich bekannten Weise angeordnet ist. Der obere Finger 46 ist in der aus Fig. 6 ersicht lichen Weise mit einer hebelartigen Verlängerung 54 ausgeführt, an welcher das Auge 55 angeordnet ist, das auf dem Zapfen 53 sitzt. Der Hebel 54 ist an seiner bezüglich des Zapfens 53 von dem Finger 46 abgekehrten Seite mit einer Feder 56 verbunden, deren anderes Ende an der Abstandsstange 113 befestigt ist. Diese Feder ist daher bestrebt, die Zange zu schliessen.
Sie öffnet sich, wenn die hebelartige Verlängerung 54 beispielsweise mittels einer Keilfläche nach unten ge drückt wird.
Aus Fig. 6 ist zu entnehmen, dass der obere Finger entsprechend dem Abschnitt 50 einen kreisbogenförmi gen Abschnitt hat, der bis nahe an die Abstandsstange 113 herangeführt ist, an welcher dann die hebelartige Verlängerung 54 nach einer Abkröpfung vorbeigeht.
Die Krümmung des Abschnittes 50 ist der der Kugel 34 angepasst bzw. entsprechend einem Konus bemessen, welcher an der Seilseite der Kugel ausgeführt ist. Die Kupplung erfolgt folgendermassen: An dem Stahlstripp 35 ist mit einem geringen Ab stand von der Kugel 34 eine etwa 2 cm lange Bund hülse 57 aus festem Material angeordnet. Diese Bund hülse wird in eine federnde Klammer eines. Aufzuges, beispielsweise entsprechend der Ausführung der Teile l39-140 der Fig. 9 gedrückt und in die Bahn einer Mitnehmerzange 42 des Umlaufseiles gebracht, so dass die Kugel hinter die Finger 46, 44 der Zange greift.
Die Kugel gleitet dann in die in Fig. 6 eingezeichnete Stellung, wobei die Zange durch die Feder 56 geschlos sen gehalten wird. Die Abbiegung des Abschnitts 50 und die Form des sich daran anschliessenden Abschnitts 51 der Finger stellt dabei eine sichere Kupplung auch bei seitlichen Schwüngen bzw. Auslenkungen der Schleppleine sicher.
Es ist ersichtlich, dass die Anordnung so getroffen ist, dass die Kugel der Schleppleine bei jeder Zugrich tung an dieser in der Mitte der durch die Zange ge schaffenen Seilklemme und oberhalb des Umlaufseiles 111 gehalten ist, so dass zum Umlaufseil kein Biege moment entsteht, wenn die Seilklemme an einer Um lenkrolle unter schlagartiger Änderung der Zugrichtung umläuft.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass der Finger 46 so geformt ist, dass ein Spalt zum Durchtritt des Zugseiles bzw. des Stahlstripps 35 verbleibt.
Aus Fig. 6 ist die Befestigung des Umlaufseiles 111 zu entnehmen. Dieses ist schlaufenartig in eine konische Tasche 58 gezogen und in dieser mittels eines Keiles 59 festgeklemmt. Die Seiltasche hat in Richtung des Umlaufseiles Ansätze 60, 61, die das Umlaufseil mit angemessenem Krümmungsradius in die normale Rich tung führen.
Beispielsweise über der dargestellten Rolle 43 ist eine keilförmige schiefe Ebene 62 angeordnet. Diese schiefe Ebene ist dabei mit der Rollenachse oder bei spielsweise dem Gehäuse 133 des Differentials (Fig. 9) verbunden, so dass sie nicht mit der Rolle umläuft. Es versteht sich, dass diese schiefe Ebene beispielsweise mittels einer Hebelanordnung, wie sie in Fig. 10. an gedeutet ist, höhenverstellbar angeordnet sein kann, da mit eine Entkupplung, d. h. eine Öffnung der Zange nach Wahl erfolgt. Der Drehpunkt 63 des Schwenk hebels 64 ist beispielsweise in nicht dargestellter Weise an dem Gehäuse<B>133</B> befestigt. Es wird darauf hin gewiesen, dass der Zapfen 53 des Fingers 46 so weit von der Lage der Kugel 34 entfernt ist, dass sich die Kugel beim Öffnen der Zange nicht in dem Drehpunktwinkel verfangen kann.
Für die keilförmige schiefe Ebene ist es wichtig, dass sie etwa an einer Stelle beginnt, an der das Um laufseil auf die Rolle 43 aufläuft. Dann schliesst sich ein sich über einen Bogen von etwa 45 erstreckender Abschnitt an und an diesen ein im wesentlichen parallel zur Ebene der Rolle verlaufender, kurzer Abschnitt. Es besteht die Möglichkeit, bei richtiger Bemessung die keilförmige schiefe Ebene so kurz auszuführen, dass hinter der gleichen Umlenkrolle die Ankupplung einer neuen Schleppleine in der beschriebenen Weise möglich <B>ist.</B>
Insbesondere stellt die Ausführung der Kugel 34 mit einem Konus als Keil eine vorzügliche überlast kupplung dar, da sich je nach Einstellung der Feder 56 die Zange bei Überlastung öffnet. Wenn daher ein stür zender Läufer den Haltegriff der Schleppleine nicht freigibt, verstärkt sich der Zug an der Schleppleine so stark, dass die Kugel oder insbesondere der Konus unter zwangläufiger Öffnung der Zange aus dieser heraus gleitet. Bei Verwendung des Konusses sind die Ab schnitte 50 der Finger an der Innenseite vorzugsweise entsprechend der Neigung des Konusses ausgeführt, so dass sich auch durch die Einstellung der sich daraus ergebenden Keilwirkung die Öffnung der Zange bei einer bestimmten überlast herbeiführen lässt.
Um im übrigen zu verhindern, dass die Schleppleine beim Umlauf an einer Umlenkrolle über die Rolle 43 rutscht, ist deren obere Kante mit einigen Warzen 65 versehen, die die Schleppleine sofort wieder von der Rolle abhalten.
Nunmehr wird auf die Fig. 7-12 Bezug genommen. In diesen ist eine Ausführungsform mit einem Umlauf organ bzw. Zugseil dargestellt, das in einer Ebene ge-- streckt ist, wobei in dem Beispiel die Parallelverbin dung zweier Seile dargestellt ist. Es versteht sich, dass die Darstellung in den Fig. 1 und 2 symbolisch nur ein Zugorgan zeigt, das praktisch aus zwei Strängen besteht. Ferner wird darauf hingewiesen, dass eine ent sprechende Verbindung mehrerer Seile einbezogen wird.
Die Verbindung von zwei oder mehreren Seilen parallel zu einem bestimmten Abstand ist besonders bei grösse ren Anlagen vorteilhaft, und zwar hinsichtlich der Lebensdauer und Betriebssicherheit, sowie auch hin sichtlich der Vereinfachung des Kupplungsvorganges, der an einem derartigen Seilband leichter durchzuführen ist als an einem einzelnen Seil. Weiterhin liegt ein mass geblicher Vorteil der Verwendung eines Doppelseiles darin; dass die Einflüsse des Seildralls beseitigt werden.
In den Fig. 7-12 ist das Prinzip dieser Anlage, dar gestellt, wobei hier Teildarstellungen ausreichen, weil die Gesichtspunkte der gesamten Anlage anwendbar sind, welche in den vorherigen Figuren dargestellt und anhand dieser beschrieben sind. Das Umlaufseil ist je ein Seilpaar 110 und 111, das durch die Abstands stangen 112 und 113 und die diagonalen Spannseile 114 und 115 genau in dem Abstand gehalten wird, in dem auch die Antriebsrollen<B>116</B> und<B>117</B> sowie die anderen Umlenkrollen und die Unterstützungsrollen 118 und 119 montiert sind. Die Rollen sind an Masten montiert, von denen einer bei<B>136</B> mit seinem oberen Ende dargestellt ist.
Er kann im übrigen entsprechend den Masten 2, 3 ausgeführt und abgestützt sein, wobei durch Verschwenkung der Masten der Winkel der Rollen 116, 117 gegenüber einer Horizontalen einstell bar ist bzw. kann eine Rollenanordnung im Winkel ein stehbar nach dem anhand der Fig. 3 erläuterten System aufgehängt sein.
Die Spannseile 114 und 115 sind zur genauen Ein stellung mit je einem Spannschloss 120 versehen. Die hintere Verbindungsstange 113 weist einen schräg nach vorn aussen zeigenden Kupplungszapfen 121 auf. Um diesen liegt das mittlere Stück der Schleppleine 27 in der Ausführung gemäss Fig. 6, wobei davon ausgegangen werden kann, dass der Kupplungszapfen 121 dem Haken 101 entspricht. Es besteht jedoch eine bevorzugte Aus führungsform darin, eine Kupplungsanordnung gemäss den Fig. 5 und 6 in Verbindung mit einer Abstands stange zu benutzen.
Die Verbindung der Abstandsstangen mit den Um laufseilen 110 und 111 kann hier eine Klemmverbindung sein, wie sie in Fig. 10 und 11 beispielsweise dar gestellt ist, da es möglich ist, durch Verwendung eines rechts- und linksgängigen Seiles dessen Drehmomente durch den Seildrall aufzuheben oder den Abstand der Umlaufseile so gross zu wählen, dass der Hebelarm und das Gewicht des unteren Seilstückes, das beim Um schlagen angehoben werden muss, grösser ist als das Drall-Moment. Zur Befestigung des Umlaufseiles, bei spielsweise 110, wird insbesondere auf die Fig. 11 und 12 Bezug genommen. In Fig. 12 ist gezeigt, dass die Streben bzw.
Abstandsstangen 112, 113 vor den das Zugorgan bildenden Umlaufseilen 110,<B>111</B> abgewin kelt sind, wobei die abgewinkelten Abschnitte, die auch als Abkröpfung bezeichnet sein können, mit 122 be zeichnet sind. Diese Abwinklung kann als angeschweiss tes Rohrstück ausgeführt sein. In dem Rohrstück be findet sich eine Schraube 123, die unten ausserhalb des Rohrstückes 122 eine Anflächung 124 aufweist, deren Querschnitt (Fig. 11) dem Rillengrund entspricht mit etwas kleinerem Flankenwinkel. Durch diese Anflächung 124 ist eine Bohrung als Befestigungsmittel 125 mit dem Durchmesser des Umlaufseiles 110 angebracht, deren untere Wand kreisbogenförmig zur Seilrolle<B>116</B> hin abgearbeitet ist.
Es ist nun erkennbar, dass an das Rohrstück 122 zwei flügelartige Glieder 126 angeschweisst sind, deren dem Seil 110 zugeordnete Schmalränder bogenförmig in der gleichen Ebene wie die Einbuchtung 175, jedoch in entgegengesetztem Sinne gekrümmt sind. In die Ein buchtung 175 wird das Seil 110, 111 durch die Schraube 123 gezogen. Es versteht sich dabei, dass die Schmal ränder der flügelartigen Glieder 126 in entgegengesetz tem Sinne wie die Einbuchtung 175 gekrümmt sind.
Die Krümmungsmittelpunkte der Bögen der flügelarti gen Glieder 126, von denen ein Radius mit 176 be zeichnet ist, liegen auf der den Streben 112,<B>113</B> zu gewandten und damit den Umlenkrollen 116, 117 ab gewandten Seite des Zugorgans 110, 111, und die Krümmungsradien 176 sind grösser als der Krümmungs radius 177 der Einbuchtung 175 und entsprechen im wesentlichen dem Krümmungsradius 178 der Umlenk rollen 116, 117. Die Seile 110, 111 stützen sich auf den Bögen der flügelartigen Glieder 126 ab und wälzen sich beim Passieren der Umlenkrollen auf den Bögen ab.
Dabei ist erkennbar, dass der bogenförmige Verlauf der flügelartigen Glieder 126 der unteren Hohlkante zum Zwecke des Übergangs aus zwei Radien gebildet wird, von denen einer 177 auf der Mittellinie der Schraube 123 zum Mittelpunkt der Umlenkrollen 116, 117 hin liegt und beispielsweise um Umlaufseilstärke grösser als der Kreisbogenradius der Wandabrundung der Bohrung 125 ist. Der andere Radius 176, der etwa gleich dem Rillengrundradius ausserhalb der Seilrolle 116, 117 liegt, ist Mittelpunkt, so dass beide Bögen ineinander übergehen. Die Bögen der flügelartigen Glie der 126 stellen dabei sicher, dass sich das Umlaufseil an diesen Bögen mit verhältnismässig grossem Krüm mungsradius abwälzt, wenn es sich zu einer Umlenk rolle hin oder von dieser fort bewegt, d. h. wenn die Seiltasche eine Rolle überläuft.
Daher ist es wichtig, dass die seilführenden Abschnitte der flügelartigen Glie der 126 bogenförmig über den Abschnitt des Seils zur Umlenkrolle hin verlaufen. Entsprechende Gesichts punkte gelten im übrigen auch für die Ansätze 60, 61, deren seilführende Flächen bogenförmig verlaufen, wo bei die Krümmungsmittelpunkte der Bögen auf der Seite der Seiltasche liegen, Der Gewindestift 128 sichert zusätzlich, dass das als Bohrung ausgeführte Befesti gungsmittel 125 in Richtung der Flügel 126 verbleibt. Die Abstandsstange 112 ist ausserhalb der Flanke der Seilrolle 116 an das Rohrstück 122 rechtwinklig zu den Flügeln 126 angeschweisst und bis zur Ebene der Um laufseile 110 und 111 durchgekröpft.
Das Spannseil 114 ist mittels des Winkelhebels 129 mit dem Rohr stück 122 verbunden, welcher schräg nach hinten in der Richtung des Spannseiles an das Rohrstück an geschweisst ist. Der freie Schenkel des Winkelhebels 129 ist so lang, dass die gut abgerundete Aufnahme bohrung 130 für das Spannseil 114 unterhalb des Kreis bogens mit dem Radius des Rillengrundes plus halber Umlaufseilstärke liegt (Fig. 11). Auch diese Anordnung mit dem Winkelhebel 129 hat den Zweck, dass die Spannseile 114, 115 bezüglich der Anordnung von Um laufrollen oder einer Kurvenführung des Umlaufseiles gegenüber diesem auf der Innenseite der Kurve liegen. Unter dem gleichen Gesichtspunkt sind die Abkröpfun gen der Streben 112 zu beurteilen.
Der Antrieb der Antriebsrollen 116 und 117 erfolgt von einem Elektromotor 131 über ein Getriebe<B>132</B> mit oder ohne Kupplung und über ein Differential getriebe 133, die in einem Rahmen 134 montiert sind und durch den Bügel 135 mit dem Mast 136 fest oder auch in der Neigung einstellbar verbunden sind.
Das Differential hat den Vorteil, dass bei Riss des Seiles auch die Rolle für das andere Seil stillsteht, wodurch ein erhöhter Sicherheitsfaktor geschaffen wird. An dem Mast 136 sind senkrecht zwei Seilrollenpaare 137 und 138 so angebracht, dass dadurch ein Kupp lungsrahmen 139 mit zwei waagrechten Haltezapfen 140 und 141 für die Schleppleine 27 in die Bahn des Kupplungszapfens 121 gebracht werden kann. Eine U-förmige Anschlagtasche 142 gibt dem Kupplungs rahmen 139 die richtige Endstellung und den seitlichen Halt beim Kupplungsvorgang. Lage und Stellung der Haltezapfen 140, 141 zur Seilrolle und Richtung der Schleppleine 27 kann dabei so gewählt werden, dass der Kupplungshaken mit Sicherheit die Schlaufe der Schleppleine 27 ergreift.
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Startrampe beispielsweise in der anhand der Fig. 2 beschriebenen Weise ausser halb des Umfangseils am Ufer angebracht worden ist. Hat ein Läufer die Startposition eingenommen, legt der Bedienungsmann die erkennbar gemachte Mitte der Schleppleine um die Haltezapfen 140 und 141 und bewegt sie mit dem Förd rseilpaar 143 nach oben, aber erst dann ganz gegen die Anschlagtasche 142, wenn sich ein nicht belegter Kupplungszapfen 121 nähert. Dieser stösst dann gegen das Schleppleinenstück zwischen den Haltezapfen 140 und 141 und hebt es von diesen ab, wodurch die Schleppleine mitgenommen wird.
Die Beschleunigung ist bei gleicher konstanter Umlaufseilgeschwindigkeit um so geringer, je länger die Schleppleine ist und je weiter somit der Startpunkt von dem Umlaufseil senkrecht entfernt sein kann.
In Fig. 13 ist ein besonderes System einer erfin dungsgemässen Seilführung gezeigt, bei welcher das Zug organ gemäss den Darstellungen in den Fig. 7-10 aus zwei Seilen 110, 111 besteht. Zur Erläuterung dieser Ausführungsform ist ein Führungsabschnitt mit drei Masten 150, 151, 152 gezeigt. Jeder Mast trägt zwei Rollen 153, 154, 155, 156, 157, 158, die vorteilhaft mittels einer in der Mitte angeordneten Lageranordnung <B>159</B> bzw. 160 unabhängig voneinander drehbar gelagert sind, wobei die Einheit 159 oder 160 beispielsweise auch eine Antriebsgruppe entsprechend den Teilen 131, 132, 133 gemäss Fig. 9 sein kann.
Abspannungen der Maste, um diese in einer be stimmten Schräglage einzustellen, oder Gelenke in den Rollenhalterungen, um den Rollenachsen eine bestimmte Neigung zu geben, sind in Fig. 13 nicht gezeigt. Ge mäss der perspektivischen Ansicht kann das Zugorgan beispielsweise längs der gestrichelten Linie 170 in sich geschlossen sein.
Bei Bewegungsrichtung entsprechend dem Pfeil 171 wird das Zugorgan aus den Seilen 110, 111 zunächst nach rechts umgelenkt, worauf die Seile unter die mit horizontaler Achse angeordneten Rollen 155, 156 ge führt werden. Das schafft die Möglichkeit, bei einer erhöhten Ausführung des Mastes 152 auch eine ab schnittsweise Führung des Zugorgans in Richtung schräg nach oben zu bewirken. Dabei sind die Rollen 155, 156 so gelagert, dass sie nicht nach oben ausweichen können. Es versteht sich, dass eine derartige schräg nach oben verlaufende Führung, insbesondere auch bei Landbahnen zur Anpassung an bestimmte Gelände formen, wie Erhöhungen, vorteilhaft ist.
An dem nächsten Mast 152 wird das Zugorgan an den Rollen 157, 158 nach links abgelenkt. Dabei ist zu beachten, dass das über die Rolle 153 laufende Seil 111 am Mast 150 unten liegt und am Mast 152 oben über die Rolle 157 läuft. Hierdurch ist durch das Mehrseilsystem der Erfindung die Voraussetzung für eine beliebige Führung geschaffen. Die Seile 110, 111 sind beispielsweise mit Verbindungseinrichtungen 172, 173, 174 versehen, an die die Schleppleine 27 entsprechend einer beschriebenen Ausführungsform ge kuppelt ist. Die Abkröpfungen (Fig. 12) liegen so, dass sich die Rohrstücke 122 bei der Verbindungseinrich tung 172 links von dem Zugorgan 110, 111, bei der Verbindungseinrichtung 173 unter diesem und bei der Verbindungseinrichtung 174 rechts von dem Zugorgan befinden.
Dadurch ist gewährleistet, dass die Abspann seile 114, 115 (Fig. 9) jeweils an der Innenseite des von dem Zugorgan beschriebenen Bogens liegen. Somit ist eine Anlage geschaffen, bei welcher durch Einlegen zum Beispiel des zunächst unteren Seiles bei einem nächsten Umlenkrollenpaar in die obere Rille das: Seil paar im anderen Drehsinn als bei einem vorherigen Umlenkrollenpaar, zum Beispiel rechts herum, umgelegt werden kann, wobei zwischen diesen Rollen auf halbem Wege die Seile eine Strecke waagrecht zueinander ver laufen.
Sinngemäss kann man durch die Niederhalterollen 155, 156 das Seilpaar auch nach oben ablenken, da hier die Verbindungseinrichtung mit der Schleppseil kupplung zwangsweise eine Schwenkbewegung mit dem Seilpaar mitmachen muss, was bei bekannten Kupplungs elementen nicht der Fall ist, deren Neigung von der Zugrichtung der Nutzlast und dem Seildrall abhängig ist.
Es ist nicht beabsichtigt, die Erfindung auf einzelne Konstruktionsmerkmale zu beschränken. Abwandlungen und Modifikationen können, soweit sie im Be reich des Fachwissens liegen, durchgeführt werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen. Ferner erstreckt sich die Erfindung auch auf beliebige Kombi nationen und Unterkombinationen einzelner beschriebe ner Merkmale.