CH483439A - Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten Oxazolinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten Oxazolinen

Info

Publication number
CH483439A
CH483439A CH251469A CH251469A CH483439A CH 483439 A CH483439 A CH 483439A CH 251469 A CH251469 A CH 251469A CH 251469 A CH251469 A CH 251469A CH 483439 A CH483439 A CH 483439A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hydroxyethyl
catalyst
amide
substituted
oxazoline
Prior art date
Application number
CH251469A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Litt Morton
Joel Levy Alan
Original Assignee
Allied Chem
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allied Chem filed Critical Allied Chem
Priority claimed from CH977765A external-priority patent/CH471806A/de
Publication of CH483439A publication Critical patent/CH483439A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D263/00Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings
    • C07D263/02Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D263/08Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D263/10Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D263/00Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings
    • C07D263/02Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D263/08Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D263/10Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D263/12Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms with radicals containing only hydrogen and carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/041,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines
    • C07D265/061,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines not condensed with other rings
    • C07D265/081,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten Oxazolinen
Es ist schon bekannt, 2-substituierte Oxazoline herzustellen, indem man N-(ss-Hydroxyäthyl)-amide erhitzt, um durch thermische Zersetzung eine Cyclodehydratation herbeizuführen. Nach diesem Verfahren konnten 2-nieder. alkylsubstituierte 2-Oxazoline, wie 2-Methyl-2oxazolin und   2-Athyl-2-oxazolin,    in geringen Ausbeuten erhalten werden. Das 2-Phenyl-2-oxazolin konnte jedoch nach diesem Verfahren nicht erhalten werden.



  Vielmehr war es zur Herstellung des 2-Phenyl-2-oxazolins erforderlich, dem Reaktionsgemisch Kondensationsmittel, wie Phosphorpentoxyd, zuzusetzen, und auch dann wurden nur geringe Ausbeuten erzielt.



   Die vorliegende Erfindung bietet ein neues Verfahren zur Cyclodehydratation von   N-(ss-Hydroxyäthyl)-    amiden, die zur Herstellung 2-substituierter 2-Oxazoline verwendet werden können.



   Gemäss der Verfahren der Erfindung werden   N-(ss-    Hydroxyäthyl)-amide der Formel
EMI1.1     
 worin R ein Alkylrest mit vorzugsweise 1-20 Kohlenstoffatomen oder ein Aralkylrest oder ein gegebenenfalls durch Alkyl oder/und Chlor substituierter Arylrest ist, in   2-substituierte    Oxazoline der Formel
EMI1.2     
 umgewandelt, indem man dampfförmiges N-(ss-Hydroxyäthyl)-amid in Kontakt mit einem Siliciumdioxyd/Aluminiumoxyd- und bzw. oder Siliciumdioxyd/Magnesiumoxyd-Katalysator bringt, der eine Temperatur von wenigstens   1500    C, vorzugsweise   200-400"    C, aufweist.



  Nach diesem Verfahren können 2-substituierte 2-Oxazoline in Ausbeuten bis nahezu 100   O/o    erhalten werden.



   Die als Ausgangsmaterialien für das Verfahren der Erfindung verwendbaren   N-(ss-Hydroxyalkyl)-amide    können erhalten werden, indem man einen   ss-Amino-    alkohol entweder mit einer Carbonsäure nach der Gleichung
EMI1.3     
 worin R die oben angegebenen Bedeutungen hat, oder mit einem Ester nach der Gleichung
EMI1.4     
 worin R die oben angegebenen Bedeutungen hat und R' ein Alkylrest ist, umsetzt. 



   Der Katalysator liegt vorzugsweise in der Form von Teilchen solcher Grösse, dass ein Dampf leicht durch ein Bett solcher Teilchen strömen kann, vor.



  Die bevorzugten Katalysatoren bestehen aus Siliciumdioxyd und Aluminiumoxyd, und die besten Ergebnisse werden mit Siliciumdioxyd/Aluminiumoxyd-Tonen erzielt.



   Der Katalysator muss bei einer Temperatur von wenigstens   1500    C und vorzugsweise bei einer Temperatur von wenigstens etwa   200     C gehalten werden. Im allgemeinen steigt die Umwandlung oder die prozentuale Menge an Ausgangsmaterial, die in den 2-substituierten cyclischen Iminoäther umgewandelt wird, bei gegebener Kontaktzeit mit dem Katalysator mit steigender Temperatur. Bei Temperaturen über etwa 4000 C bilden sich jedoch Zersetzungsprodukte, wodurch die Ausbeuten an dem gewünschten Produkt sinken.

   Wenn der Katalysator bei sehr hohen Temperaturen gehalten wird, kann die Bildung von Zersetzungsprodukten teilweise dadurch verhindert werden, dass die Kontaktzeit mit dem Katalysator verringert wird, entweder indem die Weglänge des Dampfes durch das Katalysatorbett verkürzt oder indem die Strömungsgeschwindigkeit des Dampfes erhöht wird.



   Gemäss einer bevorzugten Durchführungsform des Verfahrens der Erfindung wird N-(ss-Hydroxyäthyl)-amid durch Anwendung von Wärme verdampft, die Dämpfe werden durch ein erwärmtes Bett, das einen oder mehrere der oben erwähnten Katalysatoren enthält, geleitet, und die aus dem Bett austretenden Dämpfe werden gekühlt, so dass sich eine Flüssigkeit kondensiert, die das gewünschte   2-substituierte    Oxazolin enthält. Die Verdampfung kann dadurch begünstigt werden, dass das Verfahren unter vermindertem Druck durchgeführt wird, und ausserdem kann ein Gas in das flüssige N-(ss Hydroxyäthyl)-amid eingeleitet werden. Dieses Gas ist vorzugsweise ein inertes Gas, wie Stickstoff, damit das Endprodukt möglichst wenig verfärbt wird.



   Die nach dem Verfahren der Erfindung erhältlichen 2-substituierten 2-Oxazoline können in Gegenwart von Initiatoren, wie Dimethylsulfat und Schwefelsäure, polymerisiert werden. Die dabei erhaltenen Polymerisate können für die Herstellung von Filmen und Folien, Fäden, Lacken und auf anderen Anwendungsgebieten von Polymerisaten verwendet werden.



   Ausserdem können die nach dem Verfahren der Erfindung erhaltenen Verbindungen auch beispielsweise als Lösungsmittel verwendet werden, da sie ungewöhn  liche Verträglichkeitseigenschaften    besitzen, und aus dem gleichen Grunde auch als Weichmacher für viele Kunststoffe verwendet werden. Durch Variieren der an das Ringstickstoffatom gebundenen Gruppe können sie vielen Arten von Kunststoffen und vielen Anwendungsarten solcher Kunststoffe angepasst werden.



   Im folgenden Abschnitt A wird zunächst ein Beispiel für die Herstellung des als Ausgangsmaterial zu verwendenden N-(ss-Hydroxyäthyl)-amids gegeben. Dann folgen Beispiele des erfindungsgemässen Verfahrens.



   Beispiel A
In einen   11-Kolben    mit einer Dean-Stark-Falle und mechanischem Rührer wurden 2 Mol Isobuttersäure, 2,2 Mol 5-Aminoäthanol und 50 ml Xylol eingebracht.



  Das Reaktionsgemisch wurde unter Rühren zum Rückfluss erhitzt, und das bei der Umsetzung gebildete Wasser wurde durch azeotropische Destillation entfernt. Das Gemisch wurde so lange erhitzt, bis die theoretische Menge an Wasser (36 g) in der Dean-Stark-Falle gesammelt waren. Dann wurde das Reaktionsgemisch fraktioniert destilliert, wobei N-(ss-Hydroxyäthyl)-benzamid in guter Ausbeute erhalten wurde.



   Beispiel 1
Die für dieses Beispiel verwendete Apparatur bestand aus einer mit Katalysator gefüllten Kolonne mit einem Durchmesser von 2,5 cm und einer Länge von 25,4 cm, deren eines Ende mittels eines Claison-Aufsatzes mit einem Kolben und deren anderes Ende mittels eines Verbindungsstückes mit einem Seitenarm mit einer Vorlage verbunden war. Die Kolonne war in einem kleinen Winkel von dem Claison-Aufsatz von der Vorlage geneigt. Kolben und Kolonne waren mit voneinander getrennten Heizmitteln ausgestattet, und die Vorlage wurde mittels eines Trockeneis/Aceton-Bades gekühlt. Der Kolben war mit einem Gaseinleitungsrohr zur Einleitung von Stickstoff in die flüssige Beschickung in dem Kolben ausgestattet. Der Seitenarm des Verbindungsstückes zwischen der Kolonne und der Vorlage war mit einer Vakuumpumpe verbunden.

   Der Katalysator bestand aus 88,2 g Kaolinplätzchen (Sili  ciumdioxyd/Aluminiumoxyd-Ton).   



   108 g   N-(ss-Hydroxyäthyl)-isobutyramid    wurden in den Kolben der oben beschriebenen Apparatur eingebracht. Das Katalysatorbett wurde auf   290     C erhitzt, und der Druck wurde auf etwa 2,5 mm Hg eingestellt.



  Das   N-(ss-Hydroxyäthyl)-isobutyramid    wurde bei einer Temperatur von etwa   1700    C destilliert, während Stickstoff durch die flüssige Beschickung geleitet wurde, und der Dampf wurde durch das heisse Katalysatorbett in die gekühlte Vorlage geleitet. Die in der Vorlage kondensierte Flüssigkeit wurde fraktioniert destilliert, wobei in   990/oiger    Ausbeute 2-Isopropyl-2-Oxazolin mit   520/o    iger Umwandlung erhalten wurde.



   Beispiel 2
N-(ss-Hydroxyäthyl)-heptansäureamid wurde hergestellt, indem 2,0 Mol n-Heptansäure nach dem Verfahren von Abschnitt A mit 2,2 Mol Aminoäthanol umgesetzt wurden. 176,5 g des N-(ss-Hydroxyäthyl)-heptan  säureamids    wurden unter Verwendung der Apparatur und des Verfahrens von Beispiel 1, jedoch mit 80,1 g Kaolinpellets als Katalysator in   2-n-Hexyl-2-oxazolin    umgewandelt. Der Druck wurde bei etwa 1,9 mm Hg gehalten, während Stickstoff durch die flüssige Beschikkung in dem Kolben geleitet wurde, und das Katalysatorbett wurde auf 3100 C geheizt. Das N-(ss-Hydroxy äthyl)-heptansäureamid wurde bei etwa   197     C verdampft, und der Dampf wurde durch das geheizte Katalysatorbett in die gekühlte Vorlage geleitet.

   Die in der Vorlage kondensierte Flüssigkeit wurde fraktioniert destilliert, und man erhielt in 970/oiger Ausbeute 2-n-Hexyl-2-oxazolin. Die Umwandlung betrug 47   0/0.   



   Beispiel 3    N-(ss-Hydroxyäthyl)-isovaleroamid    wurde hergestellt, indem ein Gemisch von 7,1 Mol Isovaleriansäure, 8,3 Mol 2-Aminoäthanol und 100 ccm Xylol in einem 2-1 Dreihalskolben mit Rührer, Thermometer, Kühler und Dean-Stark-Falle nach dem Verfahren von Abschnitt A am Rückfluss gekocht wurde. Das   N-(p-Hydroxyäthyl)-    isovaleroamid wurde unter Verwendung einer Apparatur, wie in (A), jedoch grösser und mit einer   91,5-cm-    Kolonne mit 235 g des synthetischen Siliciumdioxyd/ Aluminiumoxyd-Katalysators von Beispiel 1, in 2-Isobutyl-2-oxazolin umgewandelt. Das N-(ss-Hydroxyäthyl)isovaleroamid wurde verdampft, und der Dampf wurde durch das bei   275     C gehaltene Katalysatorbett geleitet.



  In der Vorlage sammelten sich 279 g 2-Isobutyl-2oxazolin.



   Beispiel 4
N-(ss-Hydroxyäthyl)-acetamid wurde hergestellt, indem 10 Mol Essigsäure nach dem Verfahren von Abschnitt A mit 11 Mol 2-Aminoäthanol umgesetzt wurden. 501,9 g des N-(ss-Hydroxyäthyl)-acetamids wurden unter Verwendung der Apparatur von Beispiel 1, jedoch mit 86 g Kaolintonpellets als Katalysator in 2 Methyl-2-oxazolin umgewandelt. Der Druck wurde bei 2,9 mm Hg gehalten, während Stickstoff durch die flüssige Beschickung in dem Kolben geleitet wurde. Das Katalysatorbett wurde auf   275-290"    C geheizt. Das N-(ss-Hydroxyäthyl)-acetamid wurde verdampft, und der Dampf wurde durch das geheizte Katalysatorbett in die gekühlte Vorlage geleitet.

   Die in der Vorlage kondensierte Flüssigkeit wurde fraktioniert destilliert, um Wasser und nicht umgesetztes   N-(ss-Hydroxyäthyl)-    acetamid von dem 2-Methyl-2-oxazolin abzutrennen.



  Das Produkt wurde weiter mit CaO getrocknet und erneut fraktioniert destilliert. Man erhielt 333,4 g 2-Methyl-2-oxazolin.



   Beispiel 5
N-(ss-Hydroxyäthyl)-benzamid wurde hergestellt, indem 2,0 Mol Benzoesäure nach dem Verfahren von (A) mit 2,2 Mol 2-Aminoäthanol umgesetzt wurden. 150 g des   N-(ss-Hydroxyäthyl)-benzamids    wurden unter Verwendung der Apparatur von (A) und des gleichen Katalysators, des gleichen Drucks und der gleichen Katalysatortemperatur in 2-Phenyl-2-oxazolin umgewandelt.



   Beispiel 6    N-(ss-Hydroxyäthyl)-n-lauramid    wurde durch Umsetzen von Laurinsäure mit 2-Aminoäthanol hergestellt.



     149 9    g des N-(ss-Hydroxyäthyl)-n-lauramids wurden unter Verwendung der Apparatur von Beispiel 1 mit einem Katalysator aus Kaolintonpellets cyclodehydratisiert. Das System wurde unter einer Stickstoffatmosphäre gehalten, und der Druck wurde auf etwa 3 mm eingestellt. Die Temperatur des Katalysatorbettes wurde bei etwa   300     C gehalten. Das   N-(ss-Hydroxyäthyl)-n-    lauramid wurde bei   270     C verdampft, und der Dampf wurde durch das geheizte Katalysatorbett in die gekühlte Vorlage geleitet. Die in der Vorlage kondensierte Flüssigkeit wurde fraktioniert destilliert, und man erhielt 80 g 2-n-Undecyl-2-oxazolin vom Kp 1140 C/0,5 mm und F   27,8-28,40    C.



   Beispiel 7
Dieses Beispiel wurde mit der Apparatur von Beispiel 1 bei der jedoch eine druckausgleichende Beschikkungsvorrichtung mit dem Kolben verbunden war und der Katalysator aus 93,5 g Kaolintonpellets bestand, durchgeführt.



   Das Katalysatorbett wurde auf 3100 C geheizt, und der Druck wurde mit einer Stickstoffatmosphäre auf 0,1 mm Hg eingestellt. 54,2 g N-(ss-Hydroxyäthyl)-pchlorbenzamid wurden in die Beschickungsapparatur eingebracht und diese wurde erhitzt, um das Amid zu schmelzen. Das verflüssigte Amid wurde tropfenweise in den Kolben eingebracht, während dieser bei   320     C gehalten wurde. Der entstehende Dampf wurde durch das heisse Katalysatorbett in die gekühlte Vorlage geleitet. Die tropfenweise Zugabe des verflüssigten Amids zu dem Kolben erforderte 3 Stunden. Danach wurde der Katalysator noch eine Stunde bei 3100 C gehalten.



  In der Vorlage kondensierten insgesamt 43 g Produkt.



  Nach Umkristallisieren aus Äthyläther erhielt man 36 g 2-p-Chlorphenyl-2-oxazolin vom F etwa 830 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten Oxazolinen der Formel (I) EMI3.1 in welcher R einen Alkyl- oder Aralkyl oder einen gegebenenfalls mit Alkyl oder/und Chlor substituierten Arylrest bedeutet, durch Cyclodehydratisierung des entsprechenden N-(ss-Hydroxyäthyl)-amides, dadurch gekennzeichnet, dass man dampfförmiges N-(ss-Hydroxy äthyl)-amid der Formel (II) EMI3.2 mit einem Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd- und/oder Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Katalysator in Kontakt bringt, der eine Temperatur von mindestens 1500 C aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator bei einer Temperatur von 200-4000 C eingesetzt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein N-(ss-Hydroxyäthyl)-amid verwendet wird, in welchem R einen Alkylrest mit 1-20 C-Atomen darstellt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd Ton-Katalysator verwendet wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine der folgenden Verbindungen verwendet wird: N-(ss-Hydroxyäthyl)-isobutyramid, N (ss-Hydroxyäthyl)-heptanoamid, N-(ss-Hydroxyäthyl)-iso- valeramid, N-(ss-Hydroxyäthyl)-acetamid, N-(ss-Hy- droxyäthyl)-benzamid oder N-(ss-Hydroxyäthyl)-p-chlorbenzamid.
CH251469A 1964-07-13 1965-07-13 Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten Oxazolinen CH483439A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US38234264A 1964-07-13 1964-07-13
CH977765A CH471806A (de) 1964-07-13 1965-07-13 Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten Oxazinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH483439A true CH483439A (de) 1969-12-31

Family

ID=25705316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH251469A CH483439A (de) 1964-07-13 1965-07-13 Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten Oxazolinen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH483439A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2816516C2 (de) Verfahren zur Herstellung N-substituierter Acryl- und Methacrylamide
DE1545550A1 (de) Verfahren zur Herstellung cyclischer AEther
US2507700A (en) N, n', n''-triacylmelamines
CH483439A (de) Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten Oxazolinen
DE2824782B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Glycidylmethacrylat oder Glycidylacrylat
DE2642140A1 (de) Verfahren zur herstellung von benzoylcyanid
US2290281A (en) Substituted amine derivatives
US3535332A (en) Production of vinyl oxazoline esters
EP0394854A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Alkyl- bzw. Alkenyl-2-oxazolinen aus Fettsäureglyceriden
DE1279020B (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von aliphatischen oder aromatischen Nitrilen aus Carbonsaeureestern
US2971021A (en) 1-amino-1-carboalkoxycyclohexanes
DE920546C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 3-(4'-Oxyphenyl)-3-(4"-oxy-3"-aminomethyl-phenyl)-oxindols
AT222646B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzoxazolen
DE1263007B (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten delta 2-Oxazolinen
JPS62126164A (ja) 4−アルコキシ−2−オキソ−ピロリジン−1−酢酸アルキルエステルおよびその製法
DE732743C (de) Verfahren zur Herstellung ª†ú¼ª†-substituierter Pimelinsaeurenitrile oder -amide
US3162648A (en) Alpha-methyl-alpha-phenyl
DE857362C (de) Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Nitrocarbonsaeuren und deren Derivaten
US3249605A (en) Lower-alkyl esters of 8-chloro-6-nitro-2-oxo-2h-1, 4-benzoxazine-3-lower-alkanoic acids
AT230893B (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten s-Triazinen
DE1958619C3 (de) Verfahren zur Herstellung substituierter Pyrazine
AT208860B (de) Verfahren zur Herstellung von Pyridinmonocarbonsäureestern
AT216500B (de) Verfahren zur Herstellung neuer, basisch substituierter β - Phenyl-hydracrylsäure-bzw. O-Acyl-β-phenyl-hydracrylsäureester und deren Salze
DE1470133C (de) Substituierte alpha Pyrazinyl succinimide und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1670476A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Amidgruppen enthaltenden Lactonen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased