CH483524A - Baukonstruktion, Verfahren zur Herstellung derselben, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und eine Verwendung der Baukonstruktion - Google Patents

Baukonstruktion, Verfahren zur Herstellung derselben, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und eine Verwendung der Baukonstruktion

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CH483524A
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David Steadman William
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Steadman William D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/20Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stonelike material

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Description


  Baukonstruktion, Verfahren zur Herstellung derselben, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens  und eine Verwendung der Baukonstruktion    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Baukon  struktion, ein     Verfahren    zur Herstellung derselben, eine  Vorrichtung zur     Durchführung    des Verfahrens und eine  Verwendung der Baukonstruktion.  



  Die Erfindung betrifft eine     Baukonstruktion,    aufge  baut aus einer Anzahl aus wärmedämmendem Isolier  material bestehender, strukturell schwacher     Bauelemen-          ta,    wobei jedes Bauelement Endflächen besitzt, die so  ausgebildet sind, dass jeweils zwischen zwei     stossförmig          aneinandergrenzenden    Bauelementen Kanäle vorliegen,  die mit zu einem im Vergleich zu den Bauelementen  starken strukturellen Skelett erstarrter Kittmasse, z. B.  Mörtel, Beton, Kunststoff oder dgl., gefüllt sind, wo  durch die Bauelemente verstärkt und abgestützt sind.  



  Es gibt heutzutage     Isolierstoffe    zur Herstellung der  besagten Bauelemente, die sich durch besondere Wirt  schaftlichkeit, Leichtigkeit und ausgezeichnete     Isolier-          eigenschaften    auszeichnen und die man, falls     erwünscht,     sogar auf der Baustelle herstellen kann.     Diese    Isolier  stoffe haben     j--doch    keine sehr hohe     Zugfestigkeit,    und  beim Einführen der     flüssigen    bzw. plastischen Kitt  masse, insbesondere betonartiger Massen, genügt unter  Umständen bereits der hydrostatische Druck, die zu  füllenden Kanäle zum Bersten zu bringen.

   Dieser Nach  teil wird noch dadurch vergrössert, dass man zum Ein  führen der Kittmasse vorzugsweise unter     verhältnismäs-          sig    hohem Druck arbeitende Pumpen verwendet. Ein  weiterer Nachteil besteht darin, dass das genaue Zu  sammensetzen der Bauelemente zeitraubend ist und  verhältnismässig viel Geschick     erfordert.     



  Die vorliegende Erfindung setzt sich nun zum Ziel,  diesen Nachteilen zu begegnen. Dabei soll gleichzeitig  die Errichtung von Baukonstruktionen möglich werden,  die qualitätsmässig, z. B. was Aussehen und Dauerhaf  tigkeit betrifft, möglichst weitgehend den herkömmli  chen Baukonstruktionen entsprechen und dadurch die  im allgemeinen dem Fertigbau anhaftenden üblichen    Nachteile vermeiden sollen. Als weitere Vorteile sollen  sich besonders gute Wärme- und Schalldämmung er  geben sowie schnelle und einfache Errichtung, weit  gehend unter Verwendung ungelernter Arbeitskräfte.  Durch die verschiedensten, ebenfalls in den Rahmen der  Erfindung fallenden Weiterbildungen soll sich teilweise  die Abarbeitung z.

   B. durch Verputzen, ganz vermeiden  lassen und das Auftragen von Verputz erheblich er  leichtert und ein Verbund mit dem Verputz geschaffen  werden, der dem vieler herkömmlicher     Fertigbauten     überlegen ist.  



  Die erfindungsgemässe Baukonstruktion ist dadurch  gekennzeichnet, dass     Endflächen        aneinandergrenzender     Bauelemente durch ein Paar länglicher Rahmenelemen  te, die untereinander durch Verbindungselemente ver  bunden sind,     lokalisiert    sind, die sich mit aneinander  grenzenden Flächen der Bauelemente in Eingriff be  finden, und dass die senkrechten Fugen     zwischen        anein-          andergrenzenden    Bauelementen mit Kittmasse gefüllt  und abgedichtet sind und nach aussen hin mittels der  Rahmenelemente abgedeckt sind.  



  Als Kittmasse findet vorzugsweise armierter Beton  Verwendung, oder aber eine andere Kittmasse, wie  Leichtbeton,     unarmierter    Beton, Gemische von Binde  mitteln und Erde oder andere Kittmassen, die zu einer       zusammenhängenden    Struktur     erhärten    und im erhär  teten Zustand ein Skelett bilden, das stärker ist als die  Bauelemente selbst.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Kon  struktion nimmt das Skelett im Längsschnitt parallel zur  Aussenfläche gesehen nur einen kleinen     Bruchteil,    z. B.  weniger als 1/s der Gesamtoberfläche ein. Daraus ergibt  sich eine leichtere Konstruktion, eine Einsparung der  schwereren und gegebenenfalls teureren Baustoffe und  vor allem eine bessere Schall- und Wärmedämmung.  



  Gemäss einer besonders vorteilhaften Weiterbildung  besteht das Bauelement jeweils aus zwei voneinander      lösbaren Schichten des wärme- bzw. schalldämmenden  Materials, deren Trennfläche zwischen den die Wand  flächen oder dgl. des Bauelements bildenden Flächen  hindurchläuft.  



  Bei dem Verfahren zur Herstellung der     erfindungs-          gemässen        Baukonstruktion    wird     zunächst    ein Funda  ment mit einer Mehrzahl nach oben ragender; unten  eingegossener     Ankermittel    gegossen und in von den An  kermitteln beiderseitig bestimmten Positionen eine Mehr  zahl der Bauelemente miteinander in Stossverbindung  gebracht, wobei zwischen mindestens einigen der     Stoss-          flächen    Kanäle entstehen, die mit einer Kittmasse aus  gefüllt werden, die zu einem strukturellen Skelett er  starren gelassen wird.

   Das Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass jeweils bei einem Ankermittel ein  Paar in leiterartiger Weise durch Verbindungselemente  verbundener länglicher Rahmenelemente aufgestellt  wird, und dass     diese    Rahmenelemente ausserdem in die  die Kanäle enthaltenden Fugen eingelassen werden und  dadurch die Fugen nach aussen abgeschlossen und       gleichzeitig    die Lagen der     aneinandergrenzenden    Bau  elemente zueinander festgelegt werden. Dabei werden  vorzugsweise vor dem Einführen der Kittmasse ausser  den Rahmenelementen auch     Armierungsmittel    in die  Kanäle selbst bzw. in das     Wandinnere    eingesetzt.  



  Bei einer bevorzugten Variante des Verfahrens wer  den die Bauelemente auf der Baustelle selbst gegossen,  wozu eine Form verwendet wird, die aus einem zerleg  baren Kasten besteht, deren bevorzugte Ausführung  dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Löcher besitzt,     die     nach aussen hin von einem     Druckzufuhrraum    umschlos  sen sind und die mit nach     innenhinein    durch Druckzu  fuhr in den Druckkasten     hineinblähbaren    blasen- bzw.       ballonartigen    Gebilden aus dehnbarem Material wie  Gummi oder dgl. versehen sind.  



  Weitere     Einzelheiten    ergeben sich aus der nach  folgenden Beschreibung der     Ausführungsbeispiele    unter  Bezugnahme auf die Zeichnungen und aus den Unter  ansprüchen. In den Zeichnungen stellen dar:       Fig.    1 eine Ansicht einer teilweisen aufgebrochenen       Baukonstruktion,    z.

   B. einer Wand, eines Bodens, eines  Daches bzw. einer Decke gemäss der Erfindung;       Fig.    2 eine Draufsicht längs der Schnittfläche 2-2  in     Fig.    1;       Fig.    la eine Ansicht eines in der Baukonstruktion  gemäss     Fig.    1 und 2 verwendeten halben Bauelementes;       Fig.        1b    eine Draufsicht des halben Bauelementes     ge-          mäss        Fig.   <B>l</B> a;       Fig.        1c    eine Seitenansicht des halben Bauelementes  gemäss     Fig.   <B>l</B> a;

         Fig.    3 eine     axonometrische    Ansicht einer weiteren  Ausführung einer     erfindungsgemässen    Baukonstruktion,  insbesondere einer Wand, die allerdings durch gering  fügige     Abänderungen    auch als Fussboden, Dach oder  Decke zu verwenden wäre;       Fig.    3a zeigt im Schnitt eine weitere     Ausführung     eines Bauelementes, insbesondere für die Baukonstruk  tion gemäss     Fig.    3;       Fig.    4 eine Vorderansicht der Baukonstruktion     ge-          mäss        Fig.    3;

         Fig.5    eine     axonometrische    Ansicht einer     Fussbo-          denplatte,    die gleichzeitig als Fundament für die Wand  dient, und auf der die     Errichtung    einer erfindungsge  mässen     Baukonstruktion    in verschiedenen Stufen ange  deutet wird;         Fig.    5a einen     waagrechten    Schnitt eines Teiles der       vollständigen        Wandkonstruktion    gemäss     Fig.    5;       Fig.    6 und 7 waagrechte Schnitte durch     Mauerek-          ken    bzw.

   Maueranschlüsse einer     erfindungsgemässen     Baukonstruktion;       Fig.    8 eine     axonometrische    Ansicht einer weiteren       erfindungsgemässen    Baukonstruktion, die insbesondere       als    Dach ausgebildet ist;       Fig.    8a einen senkrechten Schnitt durch die Verbin  dung zwischen zwei Bauelementen der Konstruktion  gemäss     Fig.    8;

         Fig.    9 einen senkrechten Schnitt durch eine erfin  dungsgemässe     Fussboden-    und     Zwischendeckenplatten-          konstruktion;          Fig.    10 einen Schnitt senkrecht auf die Schnittrich  tung der     Fig.    9 zur Darstellung der Verbindung zwischen  der Platte und der Wand;       Fig.    11 einen ähnlichen Schnitt wie in     Fig.    10 durch  die Verbindung zwischen einem Dach und einer Wand  einer     Baukonstruktion    gemäss der Erfindung;

         Fig.    12 eine     axonometrische    Ansicht einer weiteren  bevorzugten     Ausführung    einer     erfindungsgemässen    Bau  konstruktion bei einem Dach;       Fig.    12a einen senkrechten Schnitt, in welchem die  bevorzugte Form der     Anschlussflächen    der Bauelemente  der Konstruktion gemäss     Fig.    12 ersichtlich wird;

         Fig.    13 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles     III     der     Fig.    12, teilweise im     Schnitt,    worin gleichzeitig der       Anschluss    zwischen dem Dach und einer Wand einer       erfindungsgemässen    Baukonstruktion gezeigt wird;       Fig.    14 einen waagrechten Schnitt durch eine als  Wand, besonders für mehrstöckige Bauten, ausgebildete  erfindungsgemässe Baukonstruktion;       Fig.    15 einen senkrechten Schnitt durch eine Fen  sterbank in einer     erfindungsgemässen    Baukonstruktion;

         Fig.    16 einen waagrechten Schnitt durch eine     Giess-          Form    zur Herstellung der Bauelemente, und       Fig.    17 einen waagrechten Schnitt durch eine Aus  führung der erfindungsgemässen Baukonstruktion für  Innenwände.  



  Gemäss     Fig.    1 und 2 ist die dargestellte Baukon  struktion     als    eine Mauer ausgebildet, könnte aber grund  sätzlich auch auf andere Teile eines Bauwerkes ange  wandt werden. Die Baukonstruktion besteht aus einer  Mehrzahl von Bauelementen, die je aus zwei zunächst  trennbaren Schichten 1, la aus wärme- bzw. schall  dämmendem Isoliermaterial wie Schaum-Kunststoff, ins  besondere expandiertem Polystyrol oder     Polyurethan-          schaum,        Kork-Werkstoff,    Leichtbeton, z. B. Gasbeton,  einem     Fasermaterial    mit     Bindematerial,    z. B. auf Mine  ralfaser oder     Pflanzenfaserbasis    besteht.

   Diese Schich  ten, 1, la, sind Rücken an Rücken zueinander befestigt,  wobei die Grenzfläche zwischen den beiden Schichten  zwischen den     Wandaussenflächen    hindurch, insbeson  dere parallel dazu verläuft. Die Endflächen der Bau  elemente sind so ausgebildet, dass Kanäle 3 entstehen,  die nach der Aneinanderreihung der Bauelemente in  Stossverbindung ein Netzwerk zur Aufnahme von     Ar-          mierungsstangen    4 und 5 sowie einer Kittmasse, ins  besondere Betonmasse bilden, nach deren Härtung das  Wandinnere symmetrisch um deren     Halbierungsfläche     ein     Stahlbetonskelett    6 (siehe     Fig.    2) besitzt.

   Die Ar  mierungsstangen 4 erstrecken sich-durch die senkrechten  Kanäle bis nach unten und sind am unteren Ende an  verhältnismässig kurze in das     Betonfundament    8 einge  bettete Stangen 7     angedrahtet.         Gleich zu Anfang werden die     Isoliermaterialschich-          ten    1, la von den die genannten Rahmenelemente dar  stellenden Lattenpaaren 9 und 9a, die auf entgegenge  setzten Seiten der Wand angebracht sind,     zusammen-          und    in Position gehalten.

   Hierzu besitzen die     Stossflä-          chen    der beiden Schichten 1, la jedes Bauelementes  sich     ringsherum    erstreckende     rillenförmige    Aussparun  gen, wobei die senkrechten Rillen 14 und die waag  rechten Rillen 15 gegeneinander um einen Betrag ver  setzt sind, der der Dicke der Rahmenelemente 9, 9a  entspricht, um dadurch die     überkreuzführung    der Rah  menelemente zu ermöglichen. Die Rahmenelemente  9, 9a werden an beiden Wandseiten miteinander durch  Verbindungsbolzen 13 verbunden.

   Statt die Rillen 14,  15 gegeneinander zu versetzen, ist es auch möglich,  die     Holzrahmenelemente    9, 9a ineinander zu versenken  bzw. mit     U-Profil-Kreuzverbindungsstücken    aus Metall  in einer Ebene zu verbinden.  



  Die     Aussenflächen    der Bauelemente la und 1 sind  besonders zum Auftragen eins Verputzes 10 eingerich  tet. Im gezeigten Beispiel ist zu diesem Zweck ein  Drahtnetz 11 an der     Aussenfläche    des Isoliermaterials  befestigt (siehe     Fig.    l a). In einer anderen     Ausführung     ist die Aussenfläche des     Isoliermaterials    mit     schwalben-          schwanzförmigen    Rippen 12 zum Festhalten der     Ver-          putzschicht    10 versehen.  



  Das Verfahren zur Herstellung der     Baukonstruktion     bedient sich der Rahmenelemente. 9 und 9a, um die Po  sition der einzelnen Bauelemente festzulegen. Zunächst  wird eine erste Schicht der Bauelemente auf das Funda  ment 8 aufgesetzt. Entsprechend werden die Rahmen  elemente 9 und 9a nacheinander aufgestellt. Jedesmal  wenn eine neue Schicht von Bauelementen auf die Bar  unterliegende Schicht aufgelegt wird, werden die jeweili  gen waagrechten Rahmenelemente in die Fuge eingelegt.  Zunächst wird die eine Seite der Wand aus den Bau  elementhälften 1 a vollendet.

   Dann werden die     Armie-          rungseisen    in die entsprechenden     rillenförmigen    Vertie  fungen eingelegt, wonach die andere Seite der Wand aus  den     Bauelementhälften    1 in der bereits beschriebenen  Weise aufgebaut wird. Sodann werden die Bauelemente       f-,st    miteinander mittels der Bolzen 13 verbunden, die  an den Kreuzstellen der Rahmenelemente praktisch ganz  durch die Wand hindurchführen.  



  Das Hineinpumpen des Betons in das so entstandene  Kanalnetzwerk findet vorzugsweise vom unteren Ende  der Wand aus statt, um dadurch Lufteinschlüsse weit  gehend zu vermeiden. Elektrische Verdrahtungsrohre 59  können hineingebracht werden, indem zunächst das  Drahtnetz 11 aufgeschnitten wird und Rillen in das  Isoliermaterial hineingeschnitten werden, und zwar so,  dass die Rohre die Rahmenelemente vermeiden.  



  Die Rohre werden mit Metallstreifen 60 befestigt  und nachträglich durch den Verputz verdeckt.  



       Holzlatten    eignen sich wegen ihrer Leichtigkeit und  Einfachen Verarbeitung besonders für die Rahmenele  mente 9 und 9a, doch lassen sich auch entsprechende  Rahmenelemente aus Metall verwenden.  



  Der Aufbau der Wand aus zwei Isoliermaterial  schichten 1, 1a ergibt den Vorteil, dass zunächst die  eine Wandhälfte errichtet werden kann, wonach dann  sehr leicht die     A. -mierungseisen    eingelegt werden können  und dann in den Kanälen der     Wandkonstruktion    durch       Aufbau    der zweiten Wandschicht eingeschlossen werden  können.    Man verwendet die Bauelemente in standardisier  ten Grössen und zwar so, dass die Tür- und Fenster  rahmenmassen ein     ganzzahliges    Vielfaches der     Bauele-          mentmasse    sind, damit die Rahmen ohne Zerschneiden  der Bauelemente eingesetzt werden können.  



  Die in der bevorzugten     Ausführung    gemäss     Fig.    1  und 2 verwendeten Bauelemente sind in     Fig.    la,     1b     und 1 c abgebildet. Die Rollen 14 und 15 sind gegenein  ander so versetzt, dass sie später die Latten 9 und 9a  über Kreuz gelegt aufnehmen können. Wie bereits oben  gesagt, ist es allerdings auch möglich, die waagrechten  und senkrechten Rahmenelemente nicht gegeneinander  zu versetzen und es ergibt sich dann eine Raumersparnis,  die einen grösseren Querschnitt der Kanäle 3     (Fig.    2)  ermöglicht.

   Die Endflächen der Bauelemente sind so  abgeschrägt, dass sich bei der paarweisen und     stoss-          weisen    Anordnung der     Bauelementenhälften    die Kanäle  3 ergeben. Statt der Verwendung des abgebildeten Draht  netzes 11 bzw. der Rippen 12 wird es auch möglich,  über die gesamte bereits fertig zusammengesetzte Wand  konstruktion ein Drahtnetz aufzuziehen, das dann nicht  nur den Verputz festhält, sondern auch eine mechani  sche Verstärkung der     Gesamtkonstruktion    bildet.  



  Gemäss     Fig.    3 und 4 reicht jedes Bauelement 1 vom  Fussboden bis zur Deckenhöhe, entspricht also der ge  samten Wandhöhe und ist in einem Stück aus dem  wärme- bzw. schalldämmenden Isoliermaterial, z. B.  Kunststoffschaum hergestellt.  



  Diese     plattenförmigen    Bauelemente besitzen in ihrem  Inneren waagrechte Kanäle 15 und die senkrechten       Stossflächen    der Platten 11 sind mit rillen- bzw.     rinnen-          förmigen    Vertiefungen 17 versehen, die mit den Kanälen  15 in Verbindung stehen und die beim Zusammenbau  der Platten senkrechte röhrenförmige Kanäle bilden, die  die waagrechten Kanäle schneiden. In die senkrechten  Kanäle werden     Metall-Armierungsstäbe    17 eingesetzt,  und beim Eingiessen bzw. -pumpen des Betons in die  Kanäle entsteht in diesen ein Netzwerk aus Stahlbeton.  



  Statt jede Platte aus einem einzigen Stück Isolier  material herzustellen, kann man diese wiederum wie im  vorigen Beispiel aus zwei parallel zur Wandoberfläche  orientierten Schichten zusammensetzen, wobei die senk  rechten und waagrechten Kanäle in jeder Schicht zur  Hälfte vorliegen.  



  Die Aussenflächen der plattenförmigen Bauelemente  1 sind vorzugsweise bereits so abgefertigt, dass auf ein  nachträgliches Abarbeiten, z. B. Verputzen, ganz oder  teilweise verzichtet werden kann. Dies wird beispiels  weise dadurch erreicht, dass die Innenoberfläche der  Form zur Herstellung der Bauelemente vor dem Ein  füllen des Isoliermaterials in die Form mit kurzen Glas  fasern ausgelegt, z. B. ausgespritzt,     wid.    Das Endpro  dukt ist dann mit Glasfaser beschichtet. In ähnlicher  Weise kann auch     Marmorsplit    in die Form eingegeben  werden oder man versieht die Platte in beliebiger ande  rer Weise, z. B. durch Prägung mit einer Oberflächen  textur.  



  Wie aus     Fig.    3 klar ersichtlich ist, wird in der Nähe  der     Aussenfläche    in jede der Stossfugen zwischen den  Bauelementen je ein     hölzernes    bzw. metallenes Rahmen  element 18 eingelegt, wozu die Platten 1 mit vorgefertig  ten Rillen 19 versehen sind. Die Rahmenelemente 18  sind paarweise miteinander durch     Metallverbindungs-          stäbe    20 verbunden.

   Diese ersetzen die Bolzen 13     ge-          mäss        Fig.    1 und 2 und verhindern das Aufbersten der      Kanäle 16 bei der     Einfüllung    der     Kittmasse.    In jeden  der senkrechten Kanäle 16 zwischen den Platten 1 wird  ein     Armiereisen    17 eingelegt, dessen unteres Ende       mittels    Draht wie im vorigen Beispiel mit einer aus dem  nicht gezeigten     Fundament    herausragenden     Veranke-          rungsstange    7 verbunden wird.

   Die     Armierungsstangen     werden ferner durch Verschweissen oder in beliebiger  anderer Weise mit einigen der Verbindungsstangen 20  verbunden. In den waagrechten Kanälen 15 befinden  sich ebenfalls     Armiereisen    21, die     mittels    Schlaufen oder       in    beliebiger anderer     Weise    mit den     Verbindungsstäben     20 an den Kreuzpunkten desselben mit den     Armie-          rungseisen    17 verbunden sind.  



  In der Herstellung der Baukonstruktion gemäss     Fig.     3 und 4 werden zunächst mittels der     Verbindungsstäbe     20 verbundenen     Holzlatten    aufgestellt. Dann wird die  erste Platte 1 damit     mittels    der     Rillen    19 in     Eingriff    ge  bracht.     Ein    senkrechtes     Armiereisen    17 wird dann durch  Punktschweissen oder auf beliebige andere Weise be  festigt und die waagrechten     Armierungseisen    21 werden  dann eingelegt. Diese Arbeitsweise wiederholt sich, bis  die ganze Wand aufgestellt ist.  



  Statt der oben beschriebenen Auslegung der Form  innenfläche mit einem Bekleidungsmaterial für die Bau  elemente ist es auch     möglich,    die Platten     nachträglich     mit Kunststoff,     glasfasernverstärktem    Kunststoff, be  liebiger Putzmasse, Tapeten, beliebige     Kunststoff-Schutz-          schichten    und dgl. zu     überziehen.    Es ist aber auch       möglich,    solche Aussenhäute in die Form einzulegen,  wobei die Haut beim Eingiessen der     Isoliermasse,    z. B.

         Polyurethanschaum,    sich von selbst mit der Isoliermasse  verbindet.     Beliebige        Oberflächentexturen    können gege  benenfalls auch nachträglich     in    die Oberfläche der Bau  elemente eingeprägt werden.  



  Bei dieser Ausführung der Bauelemente ist es auch  möglich, die Wasser- und elektrischen     Installationen     schon bei der Fertigung der Platten in die Isoliermasse       einzugiessen.     



       In        ähnlicher    Weise ist es     möglich,    Heisswasser- bzw.  elektrische Heizkörper in die Bauelemente einzubauen,  wobei das verwendete Material der Bauelemente selbst  verständlich genügend wärmebeständig sein muss. Elek  trische     Heizelemente    können beispielsweise in     Asbest-          Zementmasse    eingelassen sein und diese     Asbest-Ze-          mentmasse    bildet dann die Oberfläche des Bauele  mentes bzw. das Herstellungsmaterial für das Bauele  ment selbst.

   In     ähnlicher    Weise, und dies gilt auch für       sämtliche    anderen     erfindungsgemässen    Ausführungen  der Bauelemente, ist es     möglich,    in die Oberfläche der  Bauelemente Kühlelemente, z. B. in Plattenform, ein  zusetzen.  



  Gemäss     Fig.    5 ist eine Betonplatte 26 vorgesehen,  die sowohl als Bodenplatte als auch     als    Fundament  dient. Am Aussenumfang der     Platte    sind eine Anzahl  Ankerstangen 7 eingegossen, die     in    Abständen entspre  chend der     Bauelementbreite    aus der Platte hervorragen.  Im gezeigten Beispiel befinden sich die Bauelemente 1  mit     trogförmigen        länglichen        Rahmenteilen    23 im Ein  griff, die ihrerseits     mittels    Verbindungsstangen 20 leiter  artig verbunden sind.

   Jedes der     trogförmigen    Rahmen  teile 23 besitzt ausgestanzte Laschen 24 zur Befestigung  der Spanndrähte 25, mittels derer die gesamte Kon  struktion verspannt wird. Statt der Drähte 25 könnte       man    auch ein diagonal ausgerichtetes Drahtgewebe ver  wenden. Senkrechte     Armierungsstäbe    17 befinden sich       wiederum    in den senkrechten Kanälen 16 der Bauele-         mente    1, die in diesem Falle wiederum je eine     verhält-          nismässig        geringe    Höhe besitzen und bis zur vollen  Wandhöhe     aufeinandergestapelt    sind.

   Die senkrechten       Armierungsstäbe    17 werden mit Draht an die Anker  stäbe 7 festgebunden. Bei der Errichtung der Baukon  struktion gemäss     Fig.    5 wird zunächst eines der     leiter-          förmigen    Gebilde 20, 23 aufgestellt. Dann werden die  angrenzenden Bauelemente 1 bis zur Mauerhöhe ge  stapelt. Dann wird das nächste leiterartige Gebilde mit  den     Rillen    27 der Bauelemente in Eingriff gebracht  und mit der ersten Leiter mittels Draht 25 bzw. Draht  netz verspannt.  



  Die     Trogform    der Rahmenelemente 23 liefert rin  nenförmige Vertiefungen, in die elektrische Installations  rohre 28 eingelegt werden     können,    die beispielsweise  von Deckenhöhe bis zur Höhe des Schalters 29 hinab  reichend in das entsprechende Bauelement 1 eingelas  sen und an dem Rahmenelement 23 befestigt sind. Die  Seiten der Rahmenelemente sind mit Löchern zur Durch  führung der Rohre 28 versehen. Die zusammenhängen  den Löcher 22 der Bauelemente können ebenfalls zur  Unterbringung elektrischer bzw. von     Wasser-Installatio-          nen    verwendet werden. Die Leichtigkeit der Bauele  mente 1 und insbesondere, wenn diese aus Schaum  kunststoff, z. B. geschäumtem Polystyrol, bestehen, ge  stattet den sehr schnellen Aufbau der Wände.

   Das Ein  giessen der Betonmasse in die senkrechten Kanäle 16  zwischen den     aneinandergrenzenden    Bauelementen 1  schafft eine sehr starre, in sich verspannte Konstruktion  mit ausgezeichneten     Isoliereigenschaften.     



  Die     Aussenflächen    der Wand werden dann verputzt,  wobei die     Spanndrähte    25 gleichzeitig den Verputz ver  ankern. Zur Verbesserung des Putzverbundes können  statt der     schwalbenschwanzförmigen    Rippen der oben  beschriebenen Beispiele auch entsprechend ausgebildete  Löcher 30 in der Aussenfläche der Bauelemente vor  gesehen sein.     Fig.    5a zeigt die Konstruktion gemäss     Fig.     5 im waagrechten Schnitt nach Auftragen der Verputz  schicht 10. Dazu sei ferner bemerkt, dass die Verbindun  gen 20 einen     beliebigen    Querschnitt haben können, z. B.  rund, quadratisch oder streifenförmig.

   Statt der Ver  wendung der Laschen 24 ist es auch     möglich,    die  Spanndrähte 25 in Löcher 31 der Rahmenteile 23 ein  zuhaken.  



  Gemäss     Fig.    6 und 7 werden zur Herstellung von  Mauerecken bzw. Maueranschlüssen besonders ausge  bildete Rahmenteile verwendet, während sich an den  Bauelementen selbst nichts     ändert.     



  Gemäss     Fig.    6 werden ein Eckteil 32 und zwei  Rahmenelemente 23 mittels Verbindungen 33 verbun  den. Sie werden in der Eckposition aufgestellt, wonach  die     Armierungsstangen    17 eingesetzt werden und die  Ecke selbst mit einer besonderen Verschalung verschalt  wird. Dann wird die Ecksäule ausgegossen. Für Fenster  anschlüsse wird an die     Stossfläche    der Bauelemente ein       Anschlussstück    34 aus Stahl,     Aluminium,    Kunststoff  oder beliebigem anderen Material angesetzt.  



  Gemäss     Fig.    7 verwendet man für den Maueran  schluss statt der leiterförmigen Kombination 20, 23       wiederum    ein     trogförmiges    Rahmenelement 23 und zwei  besondere Eckelemente 35, die alle miteinander mittels       Verbindungsstangeh    36 und 37 verbunden sind, neben  denen beiderseitig die     Armierungsstangen    17 eingesetzt  werden.  



  Gemäss     Fig.    8 besitzen die Bauelemente 1 eine et  was andere Form     zur    Herstellung einer Dachkonstruk-           tion.    An den Stossfugen der Bauelemente 1 befinden  sich wieder     trogförmige,    längliche Rahmenelemente 23  und in den Kanälen zwischen den Bauelementen 1 wer  den     wiederum        Armierungsstangen    17 eingelegt. Beton  wird dann von oben in die Spalte 38 eingegossen. Zur       Verringerung    des Wärmeübergangs durch die Verbin  dung ist es ferner möglich, noch eine Verschlussleiste 65  aus Isoliermaterial einzusetzen.  



  Gemäss     Fig.    8a befinden sich die     Armierungseisen     17 der Dachkonstruktion vorzugsweise im unteren     Teil     der Betonfüllung der Fuge, entsprechend der Zugspan  nungen, die in dem Betonskelett auftreten. Die vom  Rahmenelement 23 gebildete,     rinnenförmige    Vertiefung  wird mittels eines einrastenden Deckstreifens 39 bzw.  eines die     Rinne    überbrückenden     Holzdeckstreifens    66  verdeckt. Die     Armiereisen    17 werden mit Verbindungs  stangen 48 in Position gehalten.  



  Gemäss     Fig.    9 besitzt die bevorzugte Konstruktion  für tragende Zwischendecken     wiederum    Bauelemente 1  und an den Stossfugen kastenförmige Rahmenelemente  41, die     aussehensmässig    eine     Holzbalkenkonstruktion     vortäuschen. Das     U-Profil    41 wird von Traversen 40  gehalten,     an    denen die Verbindungen 43 befestigt sind,  die die     Armierungsstangen    42 festhalten, während die       Armierungsstangen    44 unmittelbar unter die Traver  sen 40 angebunden sind.

   Nach Eingiessen des Betons in  die Fugen zwischen den Bauelementen 1 wird auf die  Oberseite der Bauelemente 1 ein     beliebiger    Fussboden  45     aufgelegt.     



  Gemäss     Fig.    10 wird die Fussbodenkonstruktion  gemäss     Fig.    9 dadurch mit den senkrechten Mauern ver  bunden, dass man die Wände der Wand- bzw.     Fussbo-          den-Bauelemente    durchbricht, damit eine Verbindung  zwischen den Betonkanälen 46 der Wandkonstruktion  und den Betonkanälen 47 der     Deckenkonstruktion    ent  steht. Somit entsteht     wiederum    ein monolithisches Be  tonskelett. Es ist aber auch möglich, die ganze eine  Wand einer der beiden     aneinandergrenzenden    Bauele  mente zu entfernen.

   Die     Armier-Eisenstangen    42 und  44 der     fussbodentragenden        Deckenkonstruktion    werden  mittels     eines    Verbindungsstückes 46 an die senkrechten       Armierungsstangen    17 der Wandkonstruktion     festge-          drahtet.    Statt der gezeigten     Zwischendeckenkonstruktion     lässt sich die Wand einer     erfindungsgemässen    Baukon  struktion aber auch mit beliebigen anderen Decken  bzw.     Zwischendeckenkonstruktionen    kombinieren.  



  Gemäss     Fig.    11 wird die Verbindung zwischen ei  nem Dach und der Wand einer erfindungsgemässen       Baukonstruktion    in ähnlicher Weise wie in     Fig.    10 zu  standegebracht, wobei zur besseren Abdichtung eine  Dachkappe 48 aufgesetzt wird.  



  Gemäss     Fig.    12 befindet die in     Fig.    5 als Wand  abgebildete     Baukonstruktion    zur Herstellung     eines    Da  ches Verwendung. Eine Verbindungsstange 49 dient zur  Verbindung der     Armierungseisen    des Daches mit den       Armierungseisen    der Wand. Das Dach wird vorzugs  weise mit einem     Dachverkleidungsmaterial,    vorzugs  weise einem Verputz bzw. Teerüberzug, versehen, in  die zur Verbesserung des Schutzes und des Aussehens  vorzugsweise Split, Dachziegel, Schindel oder dgl. ein  gebettet werden.  



  Gemäss     Fig.    12a sind die     Stossflächen    der Bauein  heiten 1 für Dachkonstruktionen gemäss     Fig.    12 etwas  abgeändert, zur     Schaffung    eines sich nach unten hin ver  breiternden Kanals, der nach Einfüllen des Betons spä  ter einen Dachbalken bildet. Dadurch wird für die         hauptsächlich    in     Zugrichtung        beanspruchte    Unterseite  der Betonfüllung genug Platz für zwei     Armierungseisen     50 geschaffen.  



  Gemäss     Fig.    13 findet die Verbindung des Dach  firstes der     Konstruktion    gemäss     Fig.    12 mit einer     mitti-          gen    Wand im wesentlichen wie in     Fig.    11 statt.  



  Gemäss     Fig.    14 wird die Wandkonstruktion zur Er  höhung der Tragfähigkeit z. B. für mehrstöckige Bauten  abgeändert. Hierzu verwendet man besonders geformte  Zwischenelemente 51 und die Verschalung 52 sowie die       Verbindung    53 mittels derer eine     Vielzahl    senkrechter  schwerer     Armierungsstangen    54 in Position gehalten  werden. Diese Säulenkonstruktion entspricht in der Brei  te den Breiten der Bauelemente 1 und wird mit Beton  ausgefüllt, der mit den waagrechten Kanälen der Kon  struktion ein monolithisches Skelett bildet. Die Zwi  schenelemente 51 können beispielsweise anfangs mittels  herausragender Enden von darin eingegossenen Ver  stärkungsdrähten festgebunden werden.  



       Fig.    15 zeigt die Verwendung einer auf die Bau  elemente 1 aufgesetzten     Fensterbankleiste    67, die eine  beliebige Form besitzen kann und aus beliebigem Ma  terial hergestellt sein kann.  



  Gemäss     Fig.    16 wird zur Herstellung der     erfin-          dungsgemässen    Bauelemente 1 eine besonders ausgebil  dete erfindungsgemässe Form verwendet. Sie ist in der  üblichen Weise zum     Herausnehmen    des fertiggegossenen  Bauelementes zerlegbar und besitzt ausserdem in der  Wandung eine     Anzahl    Löcher 55, durch die eine Anzahl  Gummiblasen in die     Flächen    hineinragen, die den Au  senflächen der fertigen Bauelemente entsprechen. Diese  Blasen stehen mit dem Inneren eines Druckkastens 57  mit einem     Druckmittelstutzen    58 in Verbindung.

   Wenn  durch den Stutzen 58     Druck    angewandt wird, beispiels  weise mittels Wasser oder Luft, oder anderen Druck  mitteln, so werden die Gummiblasen 58 je nach Aus  führung der Blasen kugelförmig oder in anderer er  wünschter Form aufgebläht. Sie bilden dann einen Teil  der Formwandung beim Giessen der Bauelemente. Nach       Erstarrung    der Bauelemente wird der Druck im Druck  kasten 57     gesenkt,    damit die Blasen 56 wieder schrump  fen und sich somit aus der Oberfläche des Formlings  herausziehen lassen. Die so entstehenden Löcher in der       Formlings-Oberfläche    geben dem nachträglich aufgetra  genen Verputz einen starken Halt.

   Gemäss     Fig.    17 kön  nen die Bauelemente 1 für Innenwände erheblich dün  ner sein als die Bauelemente für Aussenwände. In an  derer Hinsicht jedoch entsprechen sie und die daraus  hergestellten     Wandkonstruktionen    den oben beschrie  benen Beispielen.  



  Bei einer Variante des Verfahrens wird, wie gesagt,  der Beton oder dgl. vorzugsweise von unten in das Be  tonskelett festlegende Kanäle eingepumpt, wodurch Luft  einschlüsse weitgehend vermieden werden. An schwie  rig füllbaren Stellen wird an die Wände oder dergleichen  ein kleines tragbares     Vibriergerät    angeschlossen, um  damit einen vollständigen     Betondurchfluss    zu gewähr  leisten.  



  Tür- und Fensteröffnungen und dergleichen werden  bereits beim Aufstellen der Baueinheiten 1 ausgespart  und es ist dabei möglich, die Tür- und     Fensterrahmen     so einzusetzen, dass sie beim Eingiessen des Betons in  das Betonskelett eingegossen werden.  



  Nach     Fertigstellung    der Aussen- und Zwischenwän  de kann die Dachkonstruktion aufgesetzt werden. Zur  Herstellung eines Flachdaches wird zunächst eine An-      zahl der Baueinheiten miteinander verbunden, z. B. mit  Bindedraht oder Drahtnetz     (Fig.    5) oder mit eingescho  benen Stangen     (Fig.    3), um somit Dachabschnitte zu  sammenzusetzen, die sich gewichtsmässig noch bequem  handhaben lassen.

   Diese Abschnitte werden dann auf  gehoben und in die     erwünschte    Position gebracht, was  unter Umständen wegen ihrer Leichtigkeit ohne mecha  nische     Hilfsmittel    möglich ist, und von unten mit     Stahl-          oder        Holzstützen    abgestützt, bis die ganze Dachfläche  mit der     gitterartigen        Struktur    bedeckt ist. Dann werden  die     Armierungsstangen    eingelegt und     die    Dachaussen  kanten abgedichtet und mit Dachrinnen oder     dgl.    ver  sehen.

   Danach wird das     Kanalnetzwerk        in    der bereits  beschriebenen Weise mit Beton ausgefüllt. Nach voll  ständiger     Härtung    des Betons kann auf die Oberseite  ein Zementestrich oder eine     Kunststoffdeckschicht    auf  getragen werden. An der Deckenseite ist es     vorteilhaft,     ein Drahtnetz zur besseren Bindung des Deckenverput  zes vorzusehen. Elektrische Installationen und Wasser  leitungen     können    ebenfalls vor dem     Eingiessen    des Be  tons in die Dachplatte eingelegt werden.  



  Zur Herstellung gewölbter Dächer benutzt man ent  weder in sich     gekrümmte    Dachbauelemente oder aber,  bei der Verwendung doppelschichtiger Bauelemente, be  nutzt man für die untere Schicht kleinere Elemente als  für die obere und erhält so ebenfalls ein     völlig    gewölbtes  Dach.  



  Ganz abgesehen von der ausgezeichneten     Wärme-          und    Schalldämmung der fertigen Konstruktion, erleich  tert und beschleunigt die Leichtigkeit der Bauelemente  die Bauarbeiten so sehr, dass diese Tatsache allein einen  ganz erheblichen Fortschritt mit sich bringt. Das Bau  system eignet sich auch zur     Verwendung    unter Schlecht  wetterbedingungen.  



  Im Falle der Ausführung gemäss     Fig.    1, 2, 3 und 4       ensteht    ein Netzwerk aus senkrechten und waagrechten       Eisenbetonverstrebungen.    Im Falle der     Fig.    5 entstehen  hingegen nur senkrechte Betonpfosten, die aber in Quer  richtung durch     eiserne        Verstrebungsstäbe    bzw. Spann  drähte so miteinander verbunden sind, dass ebenfalls  eine in sich verstärkte und     starre    Konstruktion entsteht.  Es versteht sich von selbst, dass die in den einzelnen  Beispielen gezeigten Variationsmöglichkeiten sich auf  die verschiedenartigste Weise kombinieren lassen.  



  Es ist auch     möglich,    in den Bauelementen Ventila  tionskanäle, z. B. für     Klimaanlagen,    vorzusehen. Für die  meisten Zwecke ist es     in    der     Konstruktion    beispiels  weise     gern.        Fig.    5 notwendig, zwischen der Bodenplatte  und der Wand eine feuchtigkeitsdämmende Schicht vor  zusehen. Es wird dann vorgezogen, die Wände selbst  etwas in die Bodenplatte hinein zu versenken.  



  Abgesehen von der Ersparnis an Arbeitszeit beim  Bauen selbst und der     Möglichkeit,    ungelernte Arbeiter  zu beschäftigen, ergibt sich die     Möglichkeit,    die Bau  elemente auf der Baustelle selbst zu giessen, wobei,     falls     man     schäumbares    Material     verwendet,    die     Rohstoffe        in     Fässern mit verhältnismässig kleinem Rauminhalt her  angefahren werden können. Trotz all dieser     Vorteile    ist  das Endprodukt     aussehensmässig    von herkömmlichen  Häusern praktisch nicht zu unterscheiden, ist jedoch  wesentlich besser gegen Wärmedurchgang isoliert.

   Die  erfindungsgemässe     Dachkonstruktion    benötigt im all  gemeinen keine zusätzlichen Dachträger oder Balken,  was eine bessere Raumausnutzung gestattet.  



  Wie in anderen     Fertighaussystemen    können auch  im erfindungsgemässen Bausystem die Bauelemente mit    eingebauten Wasch- und Spülbecken,     Badewannen    und  Toiletten     geliefert    werden.  



  Als weiterer Vorteil     ergibt    sich, dass die Rahmen  elemente     gleichzeitig    als Stützmittel beim Legen der  Bauelemente für die Dachkonstruktion dienen können,  um dadurch Gerüstwerk zu sparen. Man geht dann bei  spielsweise so vor, dass man zunächst vereinzelte Dach  abschnitte fertigstellt und     ausgiesst    und danach erst die  Zwischenräume ausfüllt.  



  Die Erfindung soll in vielen Fällen die Bauzeit ver  kürzen bzw. es dem unerfahrenen Grundstückseigen  tümer ermöglichen, einen erheblichen Teil seines Wohn  hauses selbst zu errichten, das dann lediglich mit     Hilfe     erfahrener     Betongiesser,    Klempner, Elektriker und an  derer     Spezialhandwerker    zu vervollständigen ist.  



  Die Erfindung ermöglicht ferner erhebliche Erspar  nisse an Transportkosten für Baumaterial und Arbeits  zeitersparnisse im Hantieren mit dem Baumaterial.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Baukonstruktion, aufgebaut aus einer Anzahl aus wärmedämmendem Isoliermaterial bestehender, struk turell schwacher Bauelemente, wobei jedes Bauelement Endflächen besitzt, die so ausgebildet sind, dass jeweils zwischen zwei stossförmig aneinandergrenzenden Bau elementen Kanäle vorliegen, die mit zu einem im Ver gleich zu den Bauelementen starken strukturellen Skelett erstarrter Kittmasse gefüllt sind, wodurch die Bauele mente verstärkt und abgestützt sind, dadurch gekenn- michnet, dass Endflächen aneinandergrenzender Bau elemente (1,
    l a) durch ein Paar länglicher Rahmenele mente (9, 9a bzw. 23), die untereinander durch Ver bindungselemente (13 bzw. 20 bzw. 25) verbunden sind, lokalisiert sind, die sich mit aneinandergrenzenden Flä chen der Bauelemente in Eingriff befinden, und dass die senkrechten Fugen zwischen aneinandergrenzenden Bau elementen mit Kittmasse gefüllt und abgedichtet sind und nach aussen hin mittels der Rahmenelemente abge deckt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Baukonstruktion gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Rahmenelemente in zwei sich im rechten Winkel kreuzenden Richtungen ange bracht sind und ein in die Bauelemente (1, la) einrasten des Gitterwerk bilden. z. Baukonstruktion gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass aufeinanderfolgende Rah menelementpaare (9, 9a bzw. 18) miteinander mittels Armierstäben (21) verbunden sind. 3. Baukonstruktion gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass aufeinanderfolgende Rah- menelementpaare miteinander mittels Spanndrähten (25) verspannt sind. 4.
    Baukonstruktion gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Bauelemente je aus zwei Schichten (1 und 1a) bestehen, die Rücken an Rücken zueinander angeordnet sind. 5. Baukonstruktion gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seite je ein Gitterwerk (9, 9a) vorgesehen ist, und dass die beiden Gitterwerke miteinander mittels durch die Kreuzpunkte der Rahmenelemente geführter Bolzen (13) verbunden sind. 6.
    Baukonstruktion gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Skelett der mit Kitt- masse ausgefüllten Kanäle ein waagrecht und senkrecht zusammenhängendes Gitter bildet, das im Längsschnitt gesehen weniger als 1/s der Gesamtoberfläche der Kon struktion einnimmt. 7. Baukonstruktion gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Bauelemente minde stens teilweise Hohlräume besitzen, die nicht mit den Stossflächen der Bauelemente in Verbindung stehen und nicht mit Kittmasse ausgefüllt sind.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung der Baukonstruktion ge- mäss Patentanspruch I, wobei zunächst ein Fundament mit einer Mehrzahl nach oben ragender, unten einge- gsosener Ankermittel gegossen wird und in von den Ankermitteln beiderseitig bestimmter Positionen eine Mehrzahl der Bauelemente miteinander in Stossverbin- dung gebracht werden und wobei zwischen mindestens einigen der Stossflächen Kanäle entstehen, die mit einer Kittmasse ausgefüllt werden,
    die zu einem strukturellen Skelett erstarren gelassen wird, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils bei einem Ankermittel (7) ein Paar in lei terartiger Weise durch Verbindungselemente (20) ver bundener länglicher Rahmenelemente (18, bzw. 23) auf gestellt wird, und dass diese Rahmenelemente ausser- dem in die die Kanäle enthaltenden Fugen eingelassen erden und dadurch die Fugen nach aussen abgeschlos sen und gleichzeitig die Lagen der aneinandergrenzen- den Bauelemente (1, la) zueinander festgelegt werden. UNTERANSPRüCHE B.
    Verfahren gemäss Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bauelemente auf der Baustelle selbst, aus Schaumkunststoff vergossen werden. 9. Verfahren gemäss Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenflächen der Bauelemente zunächst mit Verputzeingriffsmitteln versehen und nach Zusammensetzung der Bauelemente verputzt werden. 10. Verfahren gemäss Patentanspruch II und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen flächen der Bauelemente mit Drahtnetz bespannt wer den. 11.
    Verfahren gemäss Patentanspruch II und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen flächen der Bauelemente mit ausgekehlten Eingriffsmit- teln oder Löchern (30) oder schwalbenschwanzförmigen Rippen (12) zur Verbundbildung mit einem Verputz versehen werden.
    PATENTANSPRUCH III Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ge- mäss Patentanspruch II und Unteranspruch 8, die als Form ausgebildet und aus einem zerlegbaren Kasten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass sie Löcher (55) besitzt, die nach aussen hin von einem Druckzufuhr raum (57) umschlossen sind und die mit nach innen hinein durch Druckzufuhr in den Druckkasten (57) hineinblähbaren blasenartigen Gebilden (56) versehen sind.
    PATENTANSPRUCH IV Verwendung der Baukonstruktion gemäss Patent anspruch I als tragfähige Wand, dadurch gekennzeich net, dass stellenweise Bauelemente (1, la) ausgespart sind und die Lücke monolithisch mit den übrigen Ka nälen (3 bzw. 15, 16) mit Kittmasse zur Bildung einer Tragsäule ausgegossen ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1998021422A1 (en) * 1996-11-14 1998-05-22 Natalridge Ltd. Building system comprising building elements of cement-bound wood wool

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WO1998021422A1 (en) * 1996-11-14 1998-05-22 Natalridge Ltd. Building system comprising building elements of cement-bound wood wool

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