CH483540A - Offener, aus Einzelteilen bestehender Grossbehälter für Flüssigkeiten - Google Patents

Offener, aus Einzelteilen bestehender Grossbehälter für Flüssigkeiten

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CH483540A
CH483540A CH1670067A CH1670067A CH483540A CH 483540 A CH483540 A CH 483540A CH 1670067 A CH1670067 A CH 1670067A CH 1670067 A CH1670067 A CH 1670067A CH 483540 A CH483540 A CH 483540A
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CH1670067A
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Inventor
B Hoelscher Wolf
Original Assignee
B Hoelscher Wolf
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/02Large containers rigid
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


  



  Offener, aus Einzelteilen bestehender Grossbehälter für Flüssigkeiten
Die Erfindung betrifft einen offenen Grossbehälter für Flüssigkeiten zur Verwendung als Speichergefässe, Sedimentierbecken, Schwimmbecken oder dgl. und bezieht sich insbesondere auf die Gestaltung der Einzelabschnitte, aus denen derartige Behälter zusammengesetzt sind.



   Grosse Flüssigkeitsbehälter zur Verwendung als Speichergefässe, Sedimentierbecken, Schwimmbecken oder dgl. wurden bisher in der Regel am Verwendungsort aus Beton hergestellt. Die aufwendige Herstellungsweise, die Gefahr von Undichtigkeiten und die Schwierigkeiten einer zuverlässigen Oberflächenversiegelung gegen agressive Flüssigkeietn führten dazu, dass statt Beton anderes Material verwendet wurde. Für die Errichtung von Grossbehältern sind deshalb neben Stahl und Aluminium Kunststoffe, insbesondere duroplastische Kunststoffe mit Glasfaserarmierung, vorgeschlagen worden, die ausser hoher Korrosionsbeständigkeit den Vorteil hoher Festigkeit bei geringem spezifischem Gewicht haben.



   Die grundsätzlichen Probleme aller Fertigkonstruktionen von Grossbehältern bestehen neben ausreichender statischer Festigkeit, insbesondere in der Begrenzung der Teilgrössen von Einzel abschnitten auf noch transportierbare Teilabschnitte, die vorgefertigt zum Aufstellungsort transportiert und dort zusammenmontiert werden durch Schweissen, Kleben oder Verschrauben. Unvermeidlich ist diese Art der Montage und des Transportes mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden. Wird die Verbindung durch Schweissung erreicht, besteht die Gefahr von Verzug des Materials, weiterhin ist ein zuverlässiger Korrosionsschutz im montierten Zustand sehr schwierig. Werden die Behälterteile verschraubt, so stellt die Abdichtung der Teile erhebliche Probleme.

   Je kleiner und zahlreicher die Einzelabschnitte der ganzen Behälterkonstruktion sind, um so mehr ergeben sich auch Verbindungsstellen, mit sich kreuzenden Fugen, die besonders schwer abzudichten sind.



   Mit dem Gegenstand der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, einen vorgefertigten Grossbehälter aus Einzelabschnitten zu schaffen, die in ihrer Gesamtheit trotz relativ grosser Einzelabmessungen mit einer kleinen Transportraumbeanspruchung, aber selbstverständlich vertretbaren Abmessungen für den Transport auf Schiene oder Strasse, auskommen und dessen Einzelabschnitte beim Zusammenstellen mit Rücksicht auf die Abdichtung nur zu ebenen, gerade durchlaufenden, sich im Bereich der Flüssigkeitsfüllung nicht kreuzenden Verbindungsfugen führen.



   Diese Aufgabe ist mit einem Behälter gelöst, der nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, dass. die Einzelabschnitte aus zwei Endabschnitten und mindestens einem U-förmigen Zwischenabschnitt bestehen, wobei der eine Endabschnitt im Mittel breiter und weniger tief als der andere Endabschnitt ausgebildet ist und der oder die Zwischenabschnitte mittlere Tiefen- und Breitenmasse haben, die zwischen den Tiefen- und Breitenmassen der Endabschnitte liegen und die sich aneinander anschliessenden Querschnitte aller Einzelabschnitte mit gleicher, entsprechend abgestufter Grösse ausgebildet sind.



   Ein Endabschnitt eines derartigen Grossbehälters, und zwar der mit geringerer Breite, kann vorteilhaft zu einer oder mehreren Kammern ausgebildet werden, die zur Regelung des Flüssigkeitsniveaus im Behälter durch Überlaufen und Beseitigung schwimmender Schmutzteile von der Flüssigkeitsoberfläche dienen. In einer dieser Kammern kann auch eine Umwälzanlage angeordnet sein.



   Anhand einer schematischen zeichnerischen Darstellung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel eines  Grossbehälters nach der Erfindung näher erläutert. In dieser Darstellung zeigt:
Fig. 1 den Behälter in der Draufsicht;
Fig. 2 den Behälter in Seitenansicht;
Fig. 3 die für den Transport ineinandergesetzten Einzelabschnitte;
Fig. 4 einen Endabschnitt mit Kammernunterteilung und
Fig. 5 eine Baugrube in Vorbereitung für die Aufnahme des Behälters.



   Gemäss der Fig. 1 und 2 hat der zusammengesetzte Behälter sowohl in Drauf- als auch in Seitenansicht etwa trapezförmigen Querschnitt und besteht aus zwei Endabschnitten 1, 4 und Zwischenabschnitten 2, 3, von denen selbstverständlich in entsprechender Anpassung an die jeweilige Beckengrösse und die Endabschnitte auch eine grössere Anzahl vorgesehen sein kann. Vorzugsweise hat der Endabschnitt 1 gegenüber dem Endabschnitt 4 eine grössere Länge und Breite, aber geringere Tiefe, da dieser Abschnitt, wie in Fig. 3 dargestellt, für Transportzwecke oder zur Lagerung beim Hersteller oder Verkäufer die anderen Abschnitte aufnehmen soll, so dass alle diese Abschnitte im ineinandergeschachtelten Zustand ein relativ kleines Transport- und Lagervolumen beanspruchen.

   Die Einzelabschnitte sind an den Stossstellen 12 mit Flanschen   12' und    an ihren Oberkanten mit Flanschen 10 versehen, die für die Zuordnung von Randversteifungselementen 5, 6, 7 dienen, deren Stossstellen 11 vorteilhaft nicht in den Stossstellen 12 in der Lage übereinstimmen. Vorzugsweise kann der Endabschnitt 4 mit einer Trennwand 8 gem.



  Fig. 4 versehen sein, deren Oberkante   8' etwas    unterhalb der vorgesehenen Niveauhöhe der Behälterfüllung liegt, so dass sich eine   Überlaufkammer    ergibt. Die Anordnung weiterer Trennwände, im gezeigten Beispiel nur einer Trennwand 9', führt zur Ausbildung mehrerer Kammern 9.



   Bei der Anordnung derartiger Wände können selbstverständlich alle Massnahmen berücksichtigt werden, wie sie bereits im Schwimmbeckenbau berücksichtigt werden, d. h. die Wand 8 kann volle Abschnittshöhe haben und mit   Überlaufschlitzen    versehen sein oder nur eine Kammer kann als überlauf dienen, während in der anderen Kammer eine Umwälzfilteranlage oder dgl. angeordnet werden kann.



   Für montierbare Grossbehälter dieser Art besteht das Problem des genau waagrechten Einbaus auf einer ebenen Fläche. Dies ist notwendig, damit der Behälter sich nicht verziehen kann und dadurch ungleichmässig belastet wird. Ferner ist der genau ausgerichtete Einbau wichtig für die Funktion eines Umwälzsystems mit Überlaufrinne oder Überlaufkante zur Reinigung der Flüssigkeitsoberfläche. Man versuchte bisher häufig, eine Betonplatte vorher eben und waagrecht bzw. mit einem vorgeplanten Gefälle herzustellen. Der Nachteil dabei ist jedoch, dass die Sohle des Behälters nicht immer vollflächig auf der starren Betonfläche ruhte.

   Nur zur Erläuterung für die Installation des Grossbehälters gemäss Erfindung an Ort und Stelle wird auf Fig. 5 verwiesen, nach der durch schablonenartige Lehren der Untergrund so vorbereitet wird, dass eine Betonsohle sich der Behältersohle nach Füllung des Behälters mit Flüssigkeit anpassen kann, bevor der Beton aushärtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Offener Grossbehälter für Flüssigkeiten, bestehend aus vorfabrizierten, mit verschraub- oder verklebbaren, den Behälter versteifenden Verbindungsflanschen versehenen Einzelabschnitten, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelabschnitte aus zwei Endabschnitten (1, 4) und mindestens einem U-förmigen Zwischenabschnitt bestehen, wobei der eine Endabschnitt (1) im Mittel breiter und weniger tief als der andere Endabschnitt (4) ausgebildet ist und der oder die Zwischenabschnitte (2, 3) mittlere Tiefen- und Breitenmasse haben, die zwischen den Tiefen- und Breitenmassen der Endabschnitte (1, 4) liegen und die sich aneinander anschliessenden Querschnitten aller Einzelabschnitte (1 4) mit gleicher, entsprechend abgestufter Grösse ausgebildet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Offener Grossbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelabschnitte (1-4) vom Endabschnitt (1) bis zum anderen Endabschnitt (4) mit kleiner werdenden Längen (13) ausgebildet sind.
    2. Offener Grossbehälter nach Patentanspruch und/ oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelabschnitte zur oberen Randaussteifung mit Flanschen (10) versehen sind.
    3. Offener Grossbehälter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Flanschen (10) Randversteifungselemente (5, 6, 7) zugeordnet sind, deren Stossstellen (11) ausserhalb der Bereiche der Stossstellen (12) der Einzelabschnitte liegen.
    4. Offener Grossbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass im Endteil (4) mindestens eine Überlaufkammer (9) angeordnet ist.
    5. Grossbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterteile aus glasfaserverstärktem, duroplastischem Kunststoff hergestellt und mittels Flanschverbindungen und Schrauben aus Kunststoff verbunden sind.
CH1670067A 1967-11-28 1967-11-28 Offener, aus Einzelteilen bestehender Grossbehälter für Flüssigkeiten CH483540A (de)

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