CH483647A - Dreidimensional wirkendes Flachbild - Google Patents

Dreidimensional wirkendes Flachbild

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CH483647A
CH483647A CH1058866A CH1058866A CH483647A CH 483647 A CH483647 A CH 483647A CH 1058866 A CH1058866 A CH 1058866A CH 1058866 A CH1058866 A CH 1058866A CH 483647 A CH483647 A CH 483647A
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Cahn Leo
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/18Stereoscopic photography by simultaneous viewing
    • G03B35/24Stereoscopic photography by simultaneous viewing using apertured or refractive resolving means on screens or between screen and eye

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description


  Dreidimensional     wirkendes    Flachbild    Die Erfindung betrifft ein dreidimensional wirkendes  Flachbild, bestehend aus zwei, bezüglich der Betrach  tungsrichtung, senkrecht streifenförmig unterteilten, ste  reoskopischen Teilbildern, deren einzelne Streifen in  regelmässig abwechselnder Folge paarweise zu einem  flächigen, aus den beiden Teilbildern gemischten Gesamt  bild zusammengefügt sind.  



  Derartige Bilder, die nach verschiedenen bekannten  Druckverfahren hergestellt werden, sind seit mehreren  Jahrzehnten bekannt. Sie bestehen im allgemeinen aus  durchscheinenden oder durchsichtigen Blättern aus Pa  pier, Pappe, Kunststoff, usw., die mit einem Aufdruck in       Schwarz-Weiss    oder in Farbe versehen und mit einer  linsenförmigen Frontplatte aus durchsichtigem Material  zusammengeschichtet sind. Andererseits bestehen diese  Bilder oftmals aus einer durchsichtigen     Kunststoff-Trä-          gerfolie,    deren Rückseite mit einem Aufdruck versehen  ist, der durch die Kunststoff-Folie hindurch zu betrach  ten ist, wobei die Vorderseite ein Linsensystem aufweist.  Der Aufdruck besteht im wesentlichen aus zwei Bildern,  die in abwechselnden Streifenbildungen kombiniert sind.

    Die senkrechten Linienelemente oder Streifen des einen  Bildes wechseln mit entsprechenden Linienelementen  oder Streifen des zweiten Bildes ab, wodurch ein aus  parallelen senkrechten Linien bestehender Streifenraster  gebildet wird. Das eine der Bilder zeigt eine Ansicht des  Objektes für das rechte Auge während das andere Bild  eine Ansicht desselben Objektes für das linke Auge zeigt,  und zwar bei der normalen visuellen     Parallaxe.    Da die  Frontplatte auf ihrer Oberfläche eine senkrechte Riffe  lung trägt, die das oben angegebene senkrechte verlaufen  de Linsensystem bildet, wird ein optischer Effekt erzielt.  Unter  senkrecht  sind dann senkrecht verlaufende Li  nien eines Bildes zu verstehen, wenn es so gehalten wird,  dass es den Augen des Betrachters gegenüberliegt.

   Unter        waagrecht     ist eine imaginäre Linie zu verstehen, die  durch die zwei Pupillen der Augen des Betrachters recht  winklig zu den angegebenen senkrechten Linien verläuft.  Die  Riffelung  besteht aus senkrechten parallelen Erhe  bungen, die eine nahezu parabolische oder kreisförmig  glatte Oberfläche aufweisen, wodurch ein     Vielfach-Lin-          sensystem    aus konvexen Linsen gebildet wird. Diese  konvexen Linsen weisen eine flache Seite auf, die an dem    hinteren Ende der flachen Folie der Kunststoffplatte  gebildet ist.

   Diese plankonvexen Linsen bewirken nun  den gewünschten optischen Effekt, der darin besteht,  dass die Lichtstrahlen von den die Elemente des Bildes  für das rechte Auge bildenden Streifen in das rechte Auge  abgelenkt werden, während in der gleichen Weise die  Elemente des Bildes für das linke Auge in das linke Auge  des Betrachters abgelenkt werden, wodurch die Illusion  einer dreidimensionalen Bilddarstellung beim Betrachter  erzeugt wird. Die meisten der auf das Bild auftreffenden  Lichtstrahlen werden, nachdem dieselben durch die       Kunststoff-Folienoberfläche    hindurchgetreten sind, re  flektiert, einige derselben absorbiert.

   Auf ihrer Bahn  zurück von dem Bild durch das Linsensystem werden  einige Strahlen vollständig abgelenkt und unwirksam, ein  bestimmter Prozentsatz dieser Strahlen jedoch tritt durch  das Linsensystem aus und wird durch den Brennpunkt  jeder Linse nach dem entsprechenden Auge hin abge  lenkt. Die Bilder für das linke und für das rechte Auge  werden so getrennt, da jede Linse des Systems dergestalt  angeordnet ist, dass sie möglichst genau ein Paar  abwechselnder Bildelemente für das linke und das rechte  Auge abdeckt. Die von den Bildelementen für das rechte  Auge kommenden Lichtstrahlen werden in das rechte  Auge des Betrachters fokussiert. In entsprechender Weise  schicken die Bildelemente für das linke Auge einen Strahl  durch den Brennpunkt des linsenförmigen Systems in das  linke Auge des Betrachters.

   Die Summe aller dieser  Lichtstrahlen erzeugt nun beim Betrachter die Illusion  des dreidimensionalen Bildes.  



  Es besteht ein offensichtlicher Zusammenhang zwi  schen der Breite der Bildelemente oder Streifen für das  rechte und das linke Auge und der Dicke der linsenför  migen Folie oder Platte,     d.h.    es ist eine bestimmte Dicke  erforderlich, um in der richtigen Weise die Lichtstrahlen  in die Augen des Betrachters zu     projezieren.    Die Dicke  dieser Platte oder Folie sollte sich auf wenigstens das  Zwei- bis Dreifache der Streifenbreite der Linsen belau  fen. Hierdurch ergeben sich bestimmte Beschränkungen  und Einschränkungen bezüglich des zu verwendenden  Linsensystems.

   So sind     z.B.    bei grösseren     Bildern    die  Streifen breiter und die Tiefe der linsenförmigen Platte      grösser, bis eine Grösse erreicht wird, die zu     voluminös,     unzweckmässig und schlecht handhabbar wird.  



  Demgegenüber ist das     erfindungsgemässe    Flachbild  dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils dem ersten  Teilbild angehörende Streifen eines Streifenpaares auf  einem ersten, für das linke Auge     bestimmte    Teilabschnitt  und der jeweils dem zweiten Teilbild angehörende Strei  fen des betreffenden Streifenpaares auf einem zweiten,  für das rechte Auge bestimmten Teilabschnitt der Be  trachtungsseite einer durch     Wellung    in regelmässige  Abschnitte unterteilten     Reflektorfläche    angebracht  sind.  



  Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme  auf die beigefügten Zeichnungen beispielsweise erläu  tert:       Fig.    1 zeigt in     Diagrammform    einen Querschnitt  durch ein herkömmliches Flachbild.  



       Fig.2    ist ein Querschnitt einer ersten Ausführungs  form des erfindungsgemässen Flachbildes, teilweise fer  tiggestellt.  



       Fig.    3 ist ein Querschnitt eines fertiggestellten Flach  bildes.  



       Fig.    4 zeigt in     Diagrammform    die Art und Weise, in  der eine     Reflektion    der Lichtstrahlen durch die abwech  selnden Streifen bei dem zu beschreibenden Flachbild  erfolgt.  



       Fig.    5 ist eine der     Fig.4    entsprechende Ansicht, die  eine weitere Ausführungsform des     erfindungsgemässen     Flachbildes wiedergibt.  



       Fig.    6 ist eine der     Fig.4    entsprechende Ansicht, die  eine dritte Ausführungsform wiedergibt.  



       Fig.7    ist eine der     Fig.    4 entsprechende Ansicht, die  eine vierte Ausführungsform wiedergibt.  



       Fig.    8 zeigt in     Diagrammform    einen Querschnitt  durch ein Element einer fünften Ausführungsform, wobei  der restliche Anteil des Flachbildes weggeschnitten ist.  



  Bei den verschiedenen Figuren beziehen sich gleiche  Bezugszeichen auf gleiche Teile.  



  Der Stand der Technik, wie er weiter oben erläutert  ist, ist in der     Fig.    1 der Zeichnung dargestellt. Diese Art  der Anordnung ist allgemein bekannt, wobei hier ledig  lich auszuführen ist, dass ein Bild vorgesehen ist, welches  abwechselnde Streifen 10 und 11 aufweist, nämlich für  das linke und das rechte Auge. Vor den Streifenpaaren  10, 11 ist eine linsenförmige (12) Trägerfolie 13 vorgese  hen. Die Anordnung der Bahn der Lichtstrahlen ist in der       Fig.    1 angezeigt, wobei die Linie 14 das Strahlenmuster  vom Teil 10 des Bildes für das linke Auge zeigt, während  die Linie 15 das Strahlenmuster vom Teil 11 des Bildes  für das rechte Auge zeigt.

   Die Linien 14 und 15 stellen  verwendbare, vom Bild 10, 11 aus kommende, jedoch  nicht alle Lichtstrahlen dar, lediglich eine genügende  Anzahl typischer Strahlen, um die Arbeitsweise der An  ordnung aufzuzeigen.  



  In der     Fig.    2 der Zeichnung ist eine teilweise fertigge  stellte erste Ausführungsform der erfindungsgemässen  Anordnung wiedergegeben. Zunächst liegt eine Trägerfo  lie 16 vor,     z.B.    Papier, Pappe, Kunststoff oder Metall. An  der Trägerfolie 16 ist eine reflektierende Folie 17 befe  stigt oder hiermit verbunden. Die reflektierende Folie 17  kann in Form eines Überzuges vorliegen, der durch  Aufbringen eines Metalls nach herkömmlichen Arbeits  weisen gebildet ist,     z.B.    chemisch, durch Vakuum oder  mittels eines Filmbildners, der blattförmige Metallteil  chen auf einer Trägerfolie aufweist.

   Andererseits kann  eine spiegelnde     Oberfläche    in Form eines Schichtkörpers  benützt werden,     z.B.    handelsübliche Metallfolien auf einer    Unterlage 16 aus Papier oder Pappe. Weiterhin können  auch imitierte     Metalloberflächen,        z.B.    feine Teilchen aus  natürlichem oder synthetischem Perlmutt oder eine Art  als      Mermiculit     bezeichneter Glimmer, auf einer Trä  gerfolie Anwendung finden. Eine polierte Metallfolien  oberfläche kann ebenfalls als stark reflektierende Ober  fläche 17 verwendet werden.  



  Die Streifen für das rechte Auge 19 und das linke  Auge 18 sind senkrechte, aus einem stereoskopischen  Material bestehende Streifen,     z.B.    Photographien, welche  auf die stark reflektierende Oberfläche 17 mittels eines  herkömmlichen Druckverfahrens aufgedruckt sind. Da  durch wird eine praktisch durchsichtige Schicht 20  gebildet. Die Durchsichtigkeit ergibt sich durch Verwen  dung durchsichtiger Druckfarben. Der Ausdruck  prak  tisch durchsichtig  bedeutet, dass Lichtstrahlen durch die  Schicht     hindurchtreten    können um nachher von der stark  reflektierenden Oberfläche 17 reflektiert zu werden.  Somit kann die praktisch durchsichtige Schicht von klar  durchsichtig bis durchscheinend und in einigen kleinen  Flächen sogar durchschimmernd sein.

   Schliesslich kann  die gesamte Oberfläche mit einer Schutzschicht 21  überzogen sein, die allerdings eine klardurchsichtige  Schicht sein muss.  



  Bei der bevorzugten Ausführungsform findet ein  klardurchsichtiger     Vinyl-    oder     Nitrocelluloselack    Anwen  dung.  



  Abschliessend werden die konkaven, konvexen oder  abwechselnd konkaven und konvexen reflektierenden  Oberfläche für die verschiedenen Ausführungsformen  gebildet, mittels welchen die Illusion der dreidimen  sionalen Tiefenwirkung bei Betrachten der abwechseln  den Streifen bewirkt wird. Sie werden mittels hochpo  lierter, genauer Stempel in einem Prägeverfahren gebil  det,     z.B.    durch Platten- oder     Walzenprägen.    Somit wer  den bei der Ausführungsform nach     Fig.4    parallele  konkave Spiegel 22 in dem Verbundblatt oder Bildrah  men 23 gepresst.  



  Die Spiegel 22 besitzen somit     eine    konkave optische  Oberfläche, die aus der reflektierenden Oberfläche 17  gebildet wurde. Die Spiegel 22 sind senkrecht in der oben  definierten Weise angeordnet und weisen giebelförmige  Kanten 24 auf, die möglichst genau mit einem Paar der       abwechselnden    Streifen für das linke Auge 18 und das  rechte Auge 19 ausgerichtet sind. Es liegen somit immer  zwei benachbarte, abwechselnde Streifen 19, 18 für das  rechte bzw. linke Auge innerhalb eines konkaven Spiegel  elements 22 und an der Vorderseite dieses Spiegelele  ments 22.  



  Die konkaven Spiegel 22 der Ausführungsform nach  der     Fig.    4 haben im Querschnitt die Form einer     Parabel-          oder    eines Kreissegments. Die Tiefe des Spiegels beläuft  sich bei einer bevorzugten Ausführungsform auf 20 bis       30%        der        Entfernung        zwischen        den        höchsten        Punkten        des     Spiegels 22. Diese Abmessungen sind keineswegs als  verbindlich, sondern als bevorzugte Ausführungsbeispiele  zu verstehen.

   Dabei kann jede Abmessung gewählt  werden, die zu der gewünschten dreidimensionalen Illu  sion     führt.     



  In der     Fig.    4 ist das Prinzip erläutert, durch das die  gleichen Ergebnisse wie bei dem herkömmlichen Linsen  system erzielt werden. Wie weiter oben ausgeführt, wird  bei dem herkömmlichen Linsensystem das einfallende  Licht von den Bildelementen 11 für das rechte Auge und  10 für das linke Auge reflektiert und durch den Brenn  punkt der Linsen 12 in die Augen des Betrachters  abgelenkt. In entsprechender Weise werden bei der neuen      Anordnung nach     Fig.    4 die eintretenden Strahlen 25, 26,  27 und 28 als Strahlen 25a, 26a, 27a und 28a in das  rechte Auge bzw. das linke Auge des Betrachters abge  lenkt.

   Einige Strahlen werden natürlich nicht in der  richtigen Richtung abgelenkt und gehen für den Effekt  verloren, jedoch wird ein grosser Teil der Strahlen in der  gewünschten Weise geführt und bewirkt den dreidimen  sionalen Effekt. Zwecks Erläuterung sind hier die Strahlen  parallel zur optischen Achse wiedergegeben. Es ergibt  sich somit, dass der optische Effekt ähnlich, jedoch nicht  identisch, demjenigen ist, wie er mittels der herkömmli  chen Anordnung erreicht wird. Der Unterschied zwischen  den beiden Anordnungen ist so erheblich bezüglich deren  praktischer Wirkung, dass die neue Anordnung wesentli  che Vorteile gegenüber der herkömmlichen Linsenanord  nung besitzt. Diese Vorteile sind im folgenden angege  ben:  1. Die neue Anordnung ist weniger kostspielig bezüg  lich der Herstellung.

   Es ist nicht notwendig, eine vorge  formte Kunststoff-Folie zu verwenden, die linsenförmig  ist, und es ist ebenfalls nicht notwendig, eine     Kunststoff-          Folie    aufzubringen, wozu eine verwickelte und kostspie  lige Vorrichtung erforderlich ist. Somit kommen diese  Kosten in Fortfall.  



  z. Bei Fortfall des aus Kunststoff gefertigten Linsen  systems ergibt sich ebenfalls eine Verringerung der  Plattendicke und somit auch des Gewichtes derselben.  



  3. Die neue Anordnung ist bestens für die Massen  herstellung geeignet. Sie kann industriell auf eine her  kömmliche Folie aufgedruckt werden, die     z.B.    in einer  herkömmlichen Vorrichtung geprägt worden ist, wobei  die einzige Anforderung darin besteht, dass eine annehm  bare Ausrichtung der einzelnen Elemente erfolgt.  



  4. Es wird ein klareres Bild als mit dem herkömmli  chen Linsensystem erreicht, da die Lichtstrahlen sowohl  bei dem Eintritt als auch bei dem Austritt nicht durch die  Kunststofflinsen     hindurchtreten    müssen.  



  In den     Fig.    5, 6, 7 und 8 der Zeichnungen sind weitere  Ausführungsformen aufgezeigt, die verschiedene Arten  senkrecht angeordneter Riffelungen besitzen, welche ent  weder insgesamt konkav geformte Riffelungen oder  konvex geformte Riffelungen aufweisen, oder aber eine  Kombination von abwechselnd angeordneten konkaven  und konvexen Riffelungen vorgesehen sind. Bei der  Ausführungsform nach der     Fig.    5 sind die Riffelungen 30  konkav. Diese Ausführungsform ist praktisch identisch  mit der Ausführungsform nach der     Fig.4.    Es ist eine  stark reflektierende     Oberfläche    31 und eine praktisch  durchsichtige Schicht 32 aus abwechselnden Streifen 33  und 34 für das rechte Auge 35, 36 für das linke Auge  vorgesehen.

   Es besteht ein wesentlicher Unterschied  zwischen der Ausführungsform nach der     Fig.5    und  derjenigen nach der     Fig.4.    Bei der Ausführungsform  nach der     Fig.4    ist ein Paar abwechselnder Streifen 19  und 18 für das rechte bzw. das linke Auge vorgesehen. In  der     Fig.    5 ist jeweils mehr als ein Streifen für das rechte  und das linke Auge innerhalb jedes konkaven oder  geriffelten Teils 30 vorgesehen. Somit liegen in jedem der  geriffelten konkaven Teile 30 zwei Streifenpaare vor, so  dass sich insgesamt vier Streifen ergeben,     d.h.    zwei  Streifen für jedes Auge.

   Wenn auch festgestellt wurde,  dass diese mehrfache Streifenbildung nach der     Fig.    5  zu einer Lösung führt, bei der einige der Streifen optisch  weniger wirksam werden, kann doch der Gesamt  eindruck des Bildes bezüglich des dreidimensionalen  Aussehens hierdurch besser werden.    In der     Fig.    6 ist eine weitere Ausführungsform wie  dergegeben,     bei    der die senkrechten Riffelungen konvex  und nicht konkav sind. Bei dieser Ausführungsform sind  konvexe Spiegel 40 mit stark reflektierender Oberfläche  41 vorgesehen, und oben auf denselben befindet sich eine  praktisch durchsichtige Schicht 43, die das     streifenförmi-          ge    Material enthält.

   Bei dieser Ausführungsform sind, da  die Spiegel konvex und nicht konkav sind, eine Anzahl  Streifen 43 für das linke Auge an der linken Seite der  Anordnung für den Betrachter, und eine Reihe Streifen  44 für das rechte Auge an der für den Betrachter rechten  Seite der Riffelungen, vorgesehen. Somit treten die Licht  strahlen 43a in das linke Auge und die Lichtstrahlen 44a  in das rechte Auge ein.  



  In der     Fig.    7 ist eine weitere Ausführungsform wie  dergegeben, bei der die Riffelungen abwechselnd konkav  45 und konvex 46 angeordnet sind. Diese Ausführungs  form weist eine stark reflektierende Oberfläche 47 und  eine praktisch durchsichtige Schicht 48 auf. Es sind  Riffelungen 70 für das rechte Auge und 71 für das linke  Auge in der praktisch durchsichtigen Schicht 48 vorgese  hen, um so zwei stereoskopische Bilder für das Gesamt  bild zu erzeugen.

   Bei dieser Ausführungsform geben die  fest ausgezogenen Strahlenlinien nach     Fig.    7 die     Reflek-          tion    der Lichtstrahlen von den konvexen Teilen der  Riffelungen und die punktierten Linien die     Reflektion     der Lichtstrahlen von den konkaven Teilen der Riffelun  gen wieder. Die Strahlen 49a verlaufen in das rechte  Auge und die Strahlen 50a in das linke Auge.  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    8 ist das dem  Stand der Technik entsprechende Bild nach der     Fig.    1  modifiziert, indem geriffelte Streifen anstelle der flachen  Streifen 10 und 11 nach     Fig.    1 vorgesehen sind. Die  geriffelten Streifen 60 können paarweise - 61 für das  rechte Auge und 62 für das linke Auge - vorgesehen  sein. Die Streifen 60 können ebenfalls in Mehrfachform  vorliegen, wie es die     Fig.    5 zeigt. Mit anderen Worten es  können vier oder mehr Streifen für jede Riffelung bei  dieser Ausführungsform vorliegen.

   Durch Riffeln der  Streifen, in diesem Fall durch Ausbilden einer konvexen  Reihe Riffelungen, ist es möglich die Dicke der Linse 13a  zu verringern, jedoch trotzdem die Wirkung der dickeren  Linse 13 nach der     Fig.    1 zu erreichen. Mit anderen  Worten, durch Anpassen der konvexen Streifenbildung  auf die Linse ergibt sich eine Verbundphotographie, bei  der die     vorbekannte    Linse wohl vorgesehen ist, jedoch  eine wesentlich dünnere Linse vorliegt, als dies nach dem  Stande der Technik normalerweise möglich war. Dies  wird mittels der Ausführungsform nach     Fig.    8 ermöglicht,  wobei die Brennweite gegenüber dem Stande der Technik  vergrössert ist. Der Brennpunkt F' ist mit dem Brenn  punkt F nach dem Stande der Technik zu vergleichen.

    Durch das Bezugszeichen 74A wird die Strahlenlinie zu  dem linken Auge und durch das Bezugszeichen 75A die  Strahlenlinie zu dem rechten Auge gekennzeichnet.  



  Es ergibt sich somit ein konkav-konvexes linsenförmi  ges Element, bei dem das streifenförmige Verbundbild  mit der Oberfläche auf die konkaven Elemente der Linse  aufgebracht ist. Das konkav-konvexe linsenförmige Ele  ment kann leicht durch gleichzeitige Herstellung der  konvexen Oberfläche und der konkaven hinteren Fläche  hergestellt werden. Hierbei trägt die obere Pressplatte der  Prägevorrichtung den negativen Stempel und die untere  Pressplatte den positiven Stempel als ein entsprechend  ausgerichtetes  Gegenelement .  



  Bei den verschiedenen Ausführungsformen befinden  sich Formen, bei denen nur ein Paar Streifen bei      jeder     Riffelung    vorliegt, sowie     andere    Formen, bei denen  eine mehrfache Streifenbildung bezüglich jeder Riffelung  vorgesehen ist. In den Darstellungen sind zwei Paare als  die     Mehrfach-Streifenbildung    wiedergegeben. Dies ist  lediglich als erläuternd zu verstehen, da auch drei oder  vier oder sogar fünf Streifenpaare bezüglich jeder Riffe  lung vorliegen können. Weiterhin können Mehrfachstrei  fen sowohl für konkave als auch konvexe Riffelungen  angewandt werden, sogar bei der Ausführungsform, wo  abwechselnd konkave und konvexe Riffelungen vorlie  gen,     bzw.    für jede andere Ausführungsform.  



  Es können weitere Abwandlungen vorgesehen wer  den,     z.B.    können die Streifen der Bilder für das rechte  und das linke Auge direkt auf hochpolierte     Metallfolien          vermittels    lithographischer Verfahren mit durchsichtiger  Druckfarbe aufgedruckt werden. Das hochpolierte Metall  kann sodann einem Prägeverfahren     zwecks    Ausbilden  der konkaven Spiegel unterworfen werden.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel würde darin beste  hen, dass eine Metallplatte oder Folie mit einer stark  reflektierenden Oberfläche bereits mit den Spiegeln ge  prägt vorgebildet wird und man sodann eine durchsichti  ge Masse aufbringt oder direkt auf dieses vorgebildete  Metall druckt. Das Drucken kann ebenfalls in der  üblichen Weise vermittels     Offsetdruckens    oder     Siebdruk-          kens    erfolgen.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel besteht darin, dass  eine Kunststoff-Folie mit Riffelung an der Rückseite eine  stark reflektierende Oberfläche oder Spiegel trägt. Auf  der Oberfläche der Folie wird sodann eine photoemp  findliche Emulsion oder Schicht angeordnet. Die Folie in  dieser vorbereiteten Ausführungsform wird sodann in  einer Kamera genau so wie jede lichtempfindliche Platte  belichtet mit der Ausnahme, dass die Kamera für die  Belichtung eine spezielle     Stereoskopkamera    ist, bei der  die rechte Augenlinse Streifen für das rechte Augenbild  und die linke Augenlinse Streifen für das linke Augenbild  belichtet, wonach die Streifen     abwechselnd    zueinander  vorliegen.

   Bei dem Herstellen und Belichten des Negativs  dieser     Ausführungsform    wird eine Vorrichtung und ein  Verfahren angewandt, wie es in der     USA-Patent-          schrift    2 506 131 beschrieben ist.  



  Ein weiteres Beispiel betrifft flexible geriffelte Folien  aus einem Material mit einer stark reflektierenden Ober  fläche,     z.B.    eine parallele Anordnung dünner Metalldräh  te oder Fäden aus     Fiberglas    oder Kunststoffen, die eine  metallartige     Reflektion    aufweisen. Diese Drähte oder  Fäden bilden zusammen die geriffelte oder konvexe  Oberfläche, die erforderlich ist und die ihrerseits mit  einem streifenförmigen     Bilderpaar    bedeckt werden kann,  wie es bei anderen Ausführungsformen der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Dreidimensional wirkendes Flachbild, bestehend aus zwei, bezüglich der Betrachtungsrichtung, senkrecht strei- fenförmig unterteilten, stereoskopischen Teilbildern, de ren einzelne Streifen in regelmässig abwechselnder Folge paarweise zu einem flächigen, aus den beiden Teilbildern gemischten Gesamtbild zusammengefügt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils dem ersten Teilbild angehörende Streifen eines Streifenpaares auf einem ersten, für das linke Auge bestimmten Teilabschnitt und der jeweils dem zweiten Teilbild angehörende Streifen des betreffenden Streifenpaares auf einem zweiten,
    für das rechte Auge bestimmte Teilabschnitt der Betrach tungsseite einer durch Wellung in regelmässige Abschnit te unterteilten Reflektorfläche angebracht sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Flachbild nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilbilder durchsichtig sind. 2. Flachbild nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilbilder einfarbig sind. 3. Flachbild nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilbilder auf die Reflektorfläche mit durchsichtiger Druckfarbe gedruckt sind. 4. Flachbild nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilbilder mehrfarbig sind. 5.
    Flachbild nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilbilder mit einer durchsichtigen äusseren Schutzschicht versehen sind. 6. Flachbild nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine rückseitige Trägerschicht. 7. Flachbild nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abschnitte der gewellten Reflektorflä- che konkav, konvex oder abwechselnd konkav und konvex ausgebildet sind. B. Flachbild nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abschnitte der Reflektorfläche strei- fenförmig sind und jeweils eines oder mehrere der genannten Streifenpaare aufweisen. 9.
    Flachbild nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere parallel zu den Streifenpaaren verlaufen den Linsenelemente in Form konkaver und konvexer oder ebenfalls konkaver Teilelemente. PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zur Herstellung des Flachbildes nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass stereosko pische Teilbilder hergestellt und in senkrechte, den parallaxen Ansichten für das linke und das rechte Auge entsprechende Streifenpaare unterteilt werden, dass diese Streifenpaare mittels eines praktisch durchsichtigen Mediums auf einer Reflektorfläche in abwechselnder Folge aufgedruckt werden,
    und dass schlussendlich das Schichtgebilde zwischen Walzen hindurchgeführt wird, welche ihm eine Wellenform verleihen, wobei jeder Wellenabschnitt mit einem Streifenpaar zusammenfällt. UNTERANSPRUCH 10. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das aufgedruckte Bild mit einem durchsichtigen Schutzüberzug versehen wird.
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