CH483798A - Verfahren zur Herstellung von bulgarischer Sauermilch (Jophurt) mit grösserer Haltbarkeit und verbesserten Geschmackseigenschaften mittels neuisolierter Bakterien-Stämme - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bulgarischer Sauermilch (Jophurt) mit grösserer Haltbarkeit und verbesserten Geschmackseigenschaften mittels neuisolierter Bakterien-Stämme

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CH483798A
CH483798A CH663867A CH663867A CH483798A CH 483798 A CH483798 A CH 483798A CH 663867 A CH663867 A CH 663867A CH 663867 A CH663867 A CH 663867A CH 483798 A CH483798 A CH 483798A
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Tonu Atanassov Girginov D Prof
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Rodopa Staatl Wirtsch Ver
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C9/00Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
    • A23C9/12Fermented milk preparations; Treatment using microorganisms or enzymes
    • A23C9/123Fermented milk preparations; Treatment using microorganisms or enzymes using only microorganisms of the genus lactobacteriaceae; Yoghurt

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren   zur Herstellung von    bulgarischer   Sauermilch    (Jophurt)   mit grösserer    Haltbarkeit   und verbesserten    Geschmackseigenschaften   mittels neuisolierter    Bakterien-Stämme   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von hochwertiger bulgarischer Sauermilch (Joghurt) mit grösserer Haltbarkeit mittels neuisolierter wärmewiderstandsfähiger Bakterien-Stämme von    Lactobacillus      bul-      garicus   und    Streptococcus      thermophilus.   



  Die bislang hergestellte bulgarische Sauermilch aus nicht    eingedickter   (kondensierter) Kuhmilch mit den bisher bekannten Stämmen von    Lactobacillus      bulgaricus   und Str.    thermophilus   nach den bekannten Verfahren weist nicht homogene, dichte Konsistenz auf. sie scheidet leicht Serum (wässrige Bestandteile) ab und ihr Säuregehalt steigt rasch über den vom Verbraucher erwünschten Stand. Das fertige Erzeugnis weist eine    körnige,   nicht homogene Struktur auf und zeigt betont sauren Geschmack ohne das charakteristische Aroma der bulgarischen Sauermilch. 



  Die aus (durch Verdampfung oder durch Zusatz von 3 bis    5%   Trockenmilch kondensierte) Kuhmilch gewonnene Sauermilch zeigt eine bessere Dichte, jedoch ist ihre Konsistenz körniger, ihr Geschmack und    Geruch   verschlechtert und sie sondert rascher und in grösserer Menge Serum (wässrige    Flüssigkeit)   ab. 



  Die so erhaltene, bei einer Temperatur von 0  bis 6 C    aufbewahrte   Milch entwickelt rasch einen bitteren Geschmack und ist nach 3 bis 5 Tagen ungeniessbar. 



  Die mit den erfindungsgemäss verwendeten Kulturen nach dem vorgeschlagenen Verfahren gewonnene bulgarische Sauermilch (Joghurt)    zeigt   erheblich bessere    orga-      noleptische   Kenngrössen wie Geschmack, Geruch, Konsistenz, Struktur, sowie bessere Diät- und Heileigenschaften.

   Das aus frischer, homogenisierter Kuhmilch mit einem Fettgehalt von    2,5%   bis    4%   und mehr zubereitete Joghurt weist ein gut verdichtetes    Koagulat,   glatte, homogene    Stuktur,   weissen Porzellanbruch, verminderte    Synäresis,   angenehm milchsauren Geschmack und den angenehmen Geruch von gut zubereiteter    Sauersahne-      Butter   auf,    d.h.   es drückt sich eine spürbare Fettmaterie aus.

   Jedes Gramm Sauermilch enthält 5 bis 10 und mehr Milliarden aktiver Zellen des    Lactobacillus      bulgaricus   und    Spreptococcus      thermophilus.   Ihre Haltbarkeit ist grösser, sie säuert    lagsamer,   wird im Verlauf von 10 bis 12 Tagen nicht bitter und behält bei der Aufbewahrung längere Zeit ihre    organoleptische   Eigenschaften und aktive Mikroflora. 



  Die    thermoresistenten      (wärmewiderstandsfähigen)   Eigenschaften der Bakterien-Kulturen und ihre Fähigkeit bei hohen und niedrigen Temperaturen zu wachsen, ermöglichen die Erzeugung von Sauermilch (Joghurt) mit gut definierten, gewünschten Geschmacks-, Geruchs-, Dichte- und Struktureigenschaften und bestimmtem Verhältnis der Bakterienarten, die die Nähr-, diätetischen und Heileigenschaften der bulgarischen Sauermilch bestimmen.

   Das ermöglicht, die Kultur in    pasteurisierte,   homogenisierte Kuhmilch, die eine Temperatur von 52  bis 60 C aufweist, einzubringen, die Milch 5 bis 30 Minuten lang bei dieser Temperatur zu halten (oder kürzere Zeit bei höherer Temperatur zu halten (oder kürzere Zeit bei höherer Temperatur) und danach auf 45 C bis 35 C zu kühlen, damit sich bei dieser Temperatur die Kultur entwickelt. 



  Erfindungsgemäss werden zur Durchführung des Verfahrens Kulturen speziell gewählter Stämmen von    Lacto-      bacillus      bolgaricus   und    Streptococcus      thermophilus   mit ausgeprägten    thermoresistenten   Eigenschaften verwendet. Die in die frische Milch gegebenen Zellen des    Streptococ-      cus      thermophilus   halten eine Erwärmung auf 85 C bis zu 20 bis 30 Minuten aus, die des    Lactobacillus      bulgaricus   dagegen eine Temperatur von 75 C bis zu 20 bis 30 Minuten. Einige Stämme der angegebenen Bakterien vertragen eine Temperatur bis 90 C 1 bis 5 Minuten lang. 



  Es stellte sich heraus, dass die frisch zubereitete, in die Milch gegebene und bei 35 C bis 48 C kultivierte Kultur die Milch in durchschnittlich 2 bis 4 Stunden koaguliert je nach der zugegebenen Menge und der Temperatur des    Kultivierens.   Diese Kultur verleiht der koagulierten Milch eine dichte Konsistenz, glatte homogene Struktur, weissen    Prozellanbruch,   besonders angenehmen, milchsauren Geschmack und Geruch und das Produkt ist reich mit aktiven Zellen des    Lactobaeillus      bulgaricus   und    Streptococcus      thermophilus   besiedelt. 



  Es wurde ebenfalls festgestellt, dass die frisch zubereitete, in die pasteurisierte und homogenisierte frische Milch gesetzte, bei einer Temperatur unter 36  bis 38 C 

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 kultivierte Kultur, die Milch langsamer koaguliert als die bei 46  bis 48 C kultivierte, ihr jedoch eine glattere, homogenere Struktur u.    einen   viel ausgeprägteren    Milch-      säure-Diacetyl-Geruch      verleiht.   Die bei der angegebenen Temperatur kultivierten Stämme erzeugen in der Milch weniger Milchsäure, jedoch mehr flüchtige Stoffe (Produkte) und    Diacetyl,   ohne dass der Kultur    aromabildende      Streptokokken   zugesetzt werden. 



  Die Möglichkeit die aus Zellen von    Lactobacillus      bulgaricus   und    Streptococcus      thermophilus   bestehenden    milchsäurebildendenKulturen   für die tägliche Erzeugung bulgarischer    Sauermilch   in frischem,    ungekühlten   Zustand bei einem Säuregehalt von 30  bis 40     SI-I   (nach    Soxiilet-Henlxel)   benutzen zu können, schafft eine Reihe technologischer und wirtschaftlicher Vorzüge. Es sind weder Arbeit noch Produktionsmittel für die    Kühlung   und Aufbewahrung (18 bis 24 Stunden vor dem Einbringen in die Milch) der Kulturen erforderlich, da sie    2Y2   bis 31; Stunden vor dem Einsetzen in die pasteurisierte Milch vorbereitet werden.

   Das ergibt die Möglichkeit, sie denn zu verwenden, wenn in ihnen das beste Verhältnis der Zellen des    Lactobacillus      bulgaricus   gegenüber dem    Stze;lt.      thon@mophilus   vorhanden ist. Es wird Milch mit geringerem Säuregehalt erhalten.

   Die frisch zubereitete,    ungekühlte   Kultur lässt sich leicht vermischen (homogenisieren) und gleichmässig mit der Milch vermengen, (ohne    jeglichen.Zusatz   von Wasser), während die gekühlte Kultur sich schwer vermischen lässt und deshalb zweibis dreimal vor der Nutzung mit Wasser verdünnt werden muss, wobei man mit dem Wasser eine für das fertige Erzeugnis schädliche    Nebenmikroflora      einführt.   Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird das Einsetzen der Kultur in die Milch    (Ansäuerung)   erleichtert, verbilligt und hygienischer gestaltet, ausserdem kann es leichter mechanisiert und automatisiert werden. 



  Die zubereitete Kultur mit einem Säuregehalt von 30     bis      40       SH      wird      in      einer      Menge      von      1%      bis      3%      der   frischen, rein erhaltenen, pasteurisierten (88  bis 96 C mit 15 bis 30 Minuten Verbleib), gut homogenisierten (180 bis 250    at)   Kuhmilch mit einem Fettgehalt von mindestens 2,5%, die keine Antibiotika und andere konservierende Stoffe enthält, zugesetzt. In einer solchen    r.4ilch   entwickeln sich die spezifischen    milchsäurebilden-      den   Bakterien intensiv und zeigen eine gute biochemische Aktivität. 



  Die Milch wird bei einer Temperatur von 52  bis 60 C fünf bis 30 Minuten (oder kürzere Zeit bei höherer Temperatur) gesäuert. Bei dieser Temperatur koagulieren der    Lactobacillus      bulgaricus   und der    Streptococcus      ther-      mophilus   die Milch normal. Wenn die Milch am folgenden Tag, ohne längere    Aufbewahrungszeit   verbraucht wird, kann die    Ansäuerung   auch bei einer Milchtemperatur von 40 C bis 48 C vorgenommen werden. 



  Der Reifeprozess (die Fermentation) der mit der Kultur angesäuerten Milch geht innerhalb von zwei Temperaturbereichen vor sich: bei einer Temperatur von 40  bis 48 C bleibt die Milch ca. 60 bis 70 Minuten, bis ihr Säuregehalt sich auf 10  bis 12  SH    (pH   = 6,0 bis 6,2) erhöht hat, danach erfolgt sofortige Abkühlung auf eine Temperatur von 34  bis 37 C, bei der sie bis zur vollständigen Koagulation gehalten wird. Nach vollständiger Koagulation ist die Milch 20 bis 40 Minuten lang bei Zimmertemperatur zu halten und dann auf 5  bis 10 C zu kühlen. 



  Die Aufbewahrung und der Transport der so erhaltenen Milch ist bei 10  bis 18 C vorzunehmen. Bei dieser Temperatur weist die Milch eine grössere Haltbarkeit auf und wird langsamer bitter als die bei 0  bis 6 C aufbewahrte. 



  Wenn diese Grundforderungen bei der Erzeugung eingehalten werden, erhält man eine hochwertige Sauermilch (Joghurt), die den allseitig durchzuführenden gewünschten mikrobiologischen Prozess ermöglicht.    Aus-      serdem   sind die Herstellungskosten für ein Kilogramm Sauermilch nach dem erfindungsgemässen Verfahren niedriger als nach der bekannten Methode, da der    Reifungsprozess   bei 34 bis 37 C anstatt bei 42 bis 48 C durchgeführt wird. Auf diese Weise wird weniger Wärmeenergie verbraucht. Erfindungsgemäss wird das Kühlen der Milch (von 40  bis 48 C bis auf 34  bis 37 C) in flüssigem Zustand durchgeführt, während nach dem bisherigen Verfahren die Kühlung von 42  bis 48 C auf 5  bis 10 C im allgemeinen erst erfolgt, wenn die Milch bereits in der Verpackung koaguliert ist.

   Es ist bekannt, dass Milch ein schlechter Wärmeleiter ist. Ihr    Wärmeleit-      vermögen   ist noch schlechter, wenn sie in Gefässe gegossen und in festen Zustand übergegangen ist. Die Kosteneinsparung bei dem erfindungsgemässen Verfahren beruht auf der höheren Lager- und Transporttemperatur und auf der Möglichkeit, den Produktionsprozess zu mechanisieren und zu automatisieren. 



     Beispiel   Es wird frische, rein gehaltene, bei 90  bis 96 C pasteurisierte und bei dieser Temperatur 15 bis 30 Minuten lang gehaltene, bei 180 bis 250 Atmosphären homogenisierte Milch verwendet. Nach Kühlung auf 52  bis    60 C   wird die Milch in einen Tank oder in eine Wanne gegossen und mit 1 bis    3 /o   frisch zubereiteter,    ungekühlter      milchsäurebildender   Kultur mit einem Säuregehalt von 30  bis 40  SH angesäuert. Die Milch und die Kultur werden gut vermischt und bei derselben Temperatur 5 bis 30 Minuten lang gehalten und danach sofort auf eine Temperatur von 40 C bis 48 C abgekühlt. 



  Die angesäuerte Milch wird weiterhin entsprechend den technischen Ausrüstungen der Molkereien und er Kapazität der täglichen Erzeugung nach folgenden Varianten bearbeitet: 1. Die pasteurisierte, homogenisierte und angesäuerte Milch verbleibt im Tank oder in der Wanne bei einer Temperatur von 40  bis 48 C, bis ihr Säuregehalt auf 10  bis 12  SH    (pH=6,0   bis 6,2)    zugenommen   hat; danach wird sie auf 34  bis 37 C gekühlt und anschliessend in die Verpackungen gegossen und bei 34  bis 37 C bis zur vollständigen Koagulation der Milch    inkubiert.   



  Das Kühlen der halbfermentierten Milch von 40  bis 48 C auf 34  bis 37 C wird vorgenommen, wenn ihr Säuregehalt 10  bis 12     SII      (pH=6,0   bis 6,2) erreicht hat, indem sie durch    Kühlaustauscher   geführt wird oder indem kalte, pasteurisierte, homogenisierte nicht mit Bakterienkultur versetzte Milch zugesetzt wird, bis die Temperatur der Mischung 34  bis 37 C erreicht. 



  2. Die pasteurisierte und homogenisierte 40  bis 48 C warme Milch wird nach dem    Ansäuren   in    Verpak-      kungen   gegossen und bei der gleichen Temperatur    inku-      biert,   bis sich ihr Säuregehalt auf 10  bis 12  SH    (pH=6,0   bis 6,2) erhöht hat, danach wird sie in der Kammer im Verlauf von 10 bis 12 Minuten auf 34  bis 37 C gekühlt und bei dieser Temperatur reifen gelassen. 



  3. Die pasteurisierte, homogenisierte und angesäuerte Milch verbleibt im Tank oder in der Wanne bei einer 

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 Temperatur von 40 bis 48 C, bis ihr Säuregehalt 10  bis 12  SH erreicht hat, danach wird sie ohne gekühlt zu    vrciden,   in die Verpackungen gegossen und in Räumen mit konstanter Lufttemperatur von 25  bis 26 C    inku-      biert,   bis die Milch vollständig koaguliert. 



  A. Herstellung von Sauermilch nach dem kontinuierlichen Verfahren mit spezieller Anlage, bestehend aus    Pasteurisator,   Tank für das    kontinuierliche   Verbleiben bei bestimmter Temperatur und Tank für das laufende    Selbstansäuern.   Die durch den    Pasteurisator   und den Tank für das kontinuierliche Verbleiben geflossene Milch säuert sich im Tank für das laufende Ansäuern bei einer Temperatur von 40  bis 48 C selbst an und wird bei dieser Temperatur gehalten, bis ihr Säuregehalt sich auf 10  bis 12  SH erhöht hat. Dann wird der Hahn für das Auslaufen der halbfermentierten Milch geöffnet. indem gleichzeitig der Hahn für den Vorschub der pasteurisierten, homogenisierten, nichtangesäuerten Milch mit der Temperatur 40  bis 48 C geöffnet wird.

   Die ein- und auslaufende Milch weist die gleiche Fördermenge auf. Die Milch im Tank hat einen gleichmässigen Säuregehalt von 10  bis 12  SH. Die Milch im Tank ist ständig umzurühren. Die einlaufende,    nichtangesäuerte   Milch verbleibt 28 bis 32 Minuten im Tank und säuert sich beim Einlaufen selbst an. Bakterienkultur wird nur einmal eingeschüttet. Die auslaufende, selbstangesäuerte Milch wird in einer speziellen Sektion der    Pasteurisa-      tionsanlage   auf 34 bis 37 C gekühlt, in die entsprechenden Verpackungen gegossen und bis zur    Koagulation   bei dieser Temperatur    inkubiert.   



  Die koagulierte, nach den angegebenen vier Varianten erhaltene Milch wird 20 bis 40 Minuten bei Zimmertemperatur gehalten und dann auf 5  bis 10  gekühlt. Die Aufbewahrungstemperatur beträgt 10  bis 18 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von bulgarischer Sauermilch aus frischer, pasteurisierter und homogenisierter Kuhmilch mit einem Fettgehalt von mindestens 2,5%, dadurch gekennzeichnet, dass die Milch mit einer aus thermoresistenten Stämmen des Lactobacillus bulgaricus und Streptococcus thermophilus gewonnenen Kultur be- impft und 5 bis 30 Minuten lang bei der Impftemperatur oder kürzere Zeit bei einer erhöhten Temperatur gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Beimpfung bei 52 bis 60 C durchgeführt wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beimpfte Milch bis zur Erhöhung ihres Säuregehaltes auf 10 bis 12 SH bei einer Temperatur von 40 bis 48 C gehalten wird und dann auf eine Temperatur von 34 bis 37 C abgekühlt wird, indem die koagulierte Milch 20 bis 40 Minuten lang auf Zimmertemperatur gehalten und dann auf 5 bis 10 C abgekühlt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die @r Milch, nachdem ihr Säuregehalt auf 10 bis 12 1S-1 gestiegen ist, mit einer Temperatur von 40 bis 48 C in die Verpackungen gegossen wird und bei einer Umgebungstemperatur von 25 bis 26 C koaguliert. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Prozess kontinuierlich durchgeführt wird, indem die pasteurisierte und homogenisierte Milch nach 15 bis 30 Minuten langem Verbleiben bei 88 bis 96 C kontinuierlich einem Tank, der auf einer Temperatur von 40 bis 48 C gehalten wird und in dem unter ständiger Durchmischung Selbstansäuerung erfolgt. zugeführt wird und nach Anstieg des Säuregrades auf 10 bis 12 SH mit derselben Fördermenge wie bei der Zuführung aus dem Tank entfernt wird. 5.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Milch nach Anstieg des Säuregra- des auf 10 bis 12 SH mit derselben Fördergeschwindig- keit wie bei der Zuführung einer Kühlvorrichtung zugeleitet wird, in der sie auf 34 bis 37 C abgekühlt wird, und dass sie mit derselben Temperatur in Verpackungen gegossen wird und bis zur Koagulation bei dieser Temperatur inkubiert wird. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fertigprodukt bei einer Temperatur von l0 bis 18 C aufbewahrt und befördert wird.
CH663867A 1967-05-10 1967-05-10 Verfahren zur Herstellung von bulgarischer Sauermilch (Jophurt) mit grösserer Haltbarkeit und verbesserten Geschmackseigenschaften mittels neuisolierter Bakterien-Stämme CH483798A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0082581A1 (de) * 1981-12-29 1983-06-29 Unilever N.V. Milchsäurebakterien enthaltendes Sauermilchprodukt und Verfahren zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0082581A1 (de) * 1981-12-29 1983-06-29 Unilever N.V. Milchsäurebakterien enthaltendes Sauermilchprodukt und Verfahren zu seiner Herstellung

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