CH483849A - Gliederkante für Schier - Google Patents

Gliederkante für Schier

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CH483849A
CH483849A CH559469A CH559469A CH483849A CH 483849 A CH483849 A CH 483849A CH 559469 A CH559469 A CH 559469A CH 559469 A CH559469 A CH 559469A CH 483849 A CH483849 A CH 483849A
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CH
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CH559469A
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Deutsch Friedrich
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Deutsch Friedrich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  Gliederkante für Schier    Die Erfindung bezieht sich auf eine Gliederkante für  Schier, welche in Abständen quer zu ihrer     Längserstrek-          kung    verlaufende Schlitze aufweist, die sich über einen  Teil der Kantenbreite erstrecken und in lochartige     Aus-          nehmungen    münden, deren Randpartien ein im wesentli  chen U-förmiges Verbindungsglied zwischen zwei durch  einen Schlitz getrennten Kantenteilen verkörpern.  



  Neben der geteilten     Lamellenkante    und der durchge  henden Spannkante gibt es als dritten Kantentyp die  Gliederkante welche üblicherweise ebenfalls eine im  wesentlichen über die ganze Länge des Schis durchgehen  de Kante ist, aber im Gegensatz zur durchgehenden       Spannkante    quer zur Längserstreckung verlaufende  Schlitze aufweist und dadurch gelenkig sowie leicht  dehnbar ist. Bei der     Urform    dieser Gliederkanten wurden  von beiden Rändern der Kante ausgehende, sich über  einen Teil der Kantenbreite erstreckende, einfache Quer  schlitze ausgebildet.  



  Es zeigte sich jedoch, dass diese Gliederkanten infol  ge der gebrauchsgemässen wiederholten Dehnungen und  der     dabei    am Schlitzende auftretenden Kerbwirkung  stark bruchgefährdet waren. Man versuchte diesen übel  stand dadurch zu beheben, dass man die Schlitze in  lochartige     Ausnehmungen    der Kante münden liess.

   Da  durch konnten zwar die schädlichen Kerbwirkungen  teilweise beseitigt werden, die Bruchanfälligkeit blieb  jedoch bestehen, da nunmehr die inneren Randpartien  der Kante, welche die lochartigen     Ausnehmungen    be  grenzen und der Mündung der Schlitze gegenüberliegen,  also gewissermassen die Schlitze überbrücken, bei Längs  dehnungen der Gliederkante     u.a.    auch stark auf Biegung  beansprucht sind, wobei sich bei den bekannten Vor  schlägen diese Biegebeanspruchung praktisch auf eine  Stelle pro Schlitz konzentriert. Diese Stelle ist demnach  stark bruchgefährdet. Weiter weisen die bekannten Glie  derkanten eine relativ geringe Dehnbarkeit auf und ihre  Elastizität,     d.h.    ihr     Rückfederungsvermögen,    ist schlecht.

    Bei Längsdehnungen treten sehr leicht bleibende Verfor  mungen auf. Ausserdem können auch bei jenen Glieder  kanten, bei welchen die Schlitze in lochartige     Ausneh-          mungen    münden, die Kerbwirkungen die man damit zu  verhindern suchte, an anderen Stellen wieder auftreten.

      In jenem bekannten Fall einer Gliederkante,     z.B.    bei  welchem je zwei durch einen Schlitz getrennte Kanten  partien durch ein nahezu ringförmig gekrümmtes Verbin  dungsglied verbunden     sind,    treten an den Stellen, wo das  Verbindungsglied in den äusseren Kantensteg mündet,  Kerbwirkungen auf, weil dort im belasteten (gedehnten)  Zustand der Kraftfluss, der wegen des Schlitzes     über    das  Verbindungsglied führt, stark umgelenkt wird.  



  Diese Nachteile werden     erfindungsgemäss    dadurch       behoben,    dass wenigstens die zur Kantenlängsrichtung  quer verlaufenden Schenkel des im wesentlichen     U-          förmigen    Verbindungsgliedes einen konkav gekrümmten  Aussenrand aufweisen, und dass der Innenrand dieser  Schenkel parallel zum Aussenrand     verläuft.     



  Auf diese Weise wird der Kraftfluss beim Eintritt in  das Verbindungsglied nicht mehr scharf umgelenkt, son  dern unter allmählicher Ablenkung in das Verbindungs  glied eingeleitet. Dadurch werden an diesen Stellen  schädliche Kerbwirkungen vermieden.  



  Ferner haben Versuche ergeben, dass eine Glieder  kante mit den erfindungsgemässen Merkmalen eine gute  Dehnbarkeit und Elastizität aufweist,     d.h.    die erfindungs  gemässe Gliederkante lässt sich relativ stark dehnen, und  nach Aufhören der Belastung erfolgt wieder eine Rückfe  derung in den     ungedehnten    Zustand. Die     erfindungsge-          mässen    Gliederkanten weisen also neben einer guten  Dehnbarkeit auch eine gute Elastizität auf, was sich auch  auf das elastische Verhalten des Schis günstig auswirkt,  auf welchem die erfindungsgemässen Gliederkanten mon  tiert sind.  



  Zerreissversuche, welche mit den erfindungsgemässen  Gliederkanten und vergleichsweise mit bekannten Glie  derkanten angestellt wurden, haben ergeben, dass die  erfindungsgemässe Gliederkante eine höhere Bruchfestig  keit bei Längsdehnung aufweist.  



  Im Hinblick auf den technischen Effekt der     erfin-          dungsgemässen    Gliederkante ist es zweckmässig, wenn  auch der im wesentlichen in Kantenlängsrichtung verlau  fende Teil des Verbindungsgliedes einen konkav ge  krümmten Aussenrand aufweist und vorzugsweise einen  parallel dazu verlaufenden Innenrand.

   Im Hinblick auf  eine gleichmässige Beanspruchung der Partien des Ver-           bindungsgliedes    zu beiden Seiten des Schlitzes ist es  vorteilhaft, wenn die Schlitze senkrecht zur     Kantenlängs-          erstreckung    und schräg zur Kantenoberfläche verlaufen  und die Mitte der Projektion der Schlitze auf die       Kantenoberfläche    bzw. auf eine dazu parallele Ebene in  der Mitte zwischen den beiden Schenkeln des Verbin  dungsgliedes liegt.  



  Die Erfindung ist anhand der     Zeichnung    durch ein  Ausführungsbeispiel näher erläutert, ohne darauf be  schränkt zu sein.  



       Fig.    1 zeigt eine     erfindungsgemässe        Gliederkante    in  einer Draufsicht auf die Kantenunterseite und     Fig.2     einen Schnitt gemäss     II-11    der     Fig.    1.  



  Die Gliederkante aus Stahl gemäss     Fig.l    und 2  besitzt ein     L-Profil.    Der Steg 1 der Kante ist in Abstän  den mit Schlitzen 2 versehen, welche senkrecht zur  Längserstreckung der Kante und schräg zur Kantenober  fläche     (Fig.    2) verlaufen.  



  An den Steg 1 der Kante sind Laschen 3 mit Löchern  4 sowie Verbindungsglieder 5 angeschlossen, welche die  durch die Schlitze 2 getrennten Teilstücke des Steges 1  verbinden. Die Schlitze 2 münden in die von den  Verbindungsgliedern umschlossenen     lochartigen        Ausneh-          mungen    6. Die Verbindungsglieder 5 stellen eine beson  dere Art von Federelementen dar. Sie weisen im wesentli  chen     U-Form    auf und ihre quer zur     Kantenlängserstrek-          kung    verlaufenden Schenkel 7 besitzen einen konkav  gekrümmten Aussenrand. Auch der Aussenrand der im  wesentlichen in Kantenlängsrichtung verlaufenden Teile  8 der Verbindungsglieder 5 besitzt einen konkav ge  krümmten Aussenrand.

   Die     Innenrandpartien    des Ver  bindungsgliedes 5 verlaufen parallel zu den entsprechen  den     Aussenrandpartien.     



  Die schrägen Schlitze 2 sind so angeordnet, dass die  Mitte ihrer Projektion auf die Kantenoberfläche bzw. auf  eine dazu parallele Ebene in der Mitte zwischen den  beiden Schenkeln 6 liegt.  



  Die dargestellte Gliederkante kann durch eine der  üblichen Arten mit dem Schi verbunden werden, und  zwar durch Verschrauben, durch Kleben oder durch       Aufvulkanisieren.     



  Im Rahmen der     Erfindung    sind verschiedene Varian  ten des dargestellten     Ausführungsbeispieles    möglich,    wenn auch das dargestellte Ausführungsbeispiel sich als  besonders zweckmässig erwiesen hat. Beispielsweise sei  erwähnt, dass der die beiden Schenkel 7 verbindende Teil  8 auch einen geraden oder konvex gekrümmten Aussen  rand aufweisen kann. Ferner sei auf die Möglichkeit  hingewiesen, dass die     Innenrandpartien    des Verbindungs  gliedes 5 nicht bzw. nicht überall parallel zu den       Aussenrandpartien    verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gliederkante für Schier, welche in Abständen quer zu ihrer Längserstreckung verlaufende Schlitze aufweist, die sich über einen Teil der Kantenbreite erstrecken und in lochartige Ausnehmungen münden, deren Randpartien ein im wesentlichen U-förmiges Verbindungsglied zwi schen zwei durch einen Schlitz getrennten Kantenteilen verkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die zur Kantenlängsrichtung quer verlaufenden Schenkel (7) des im wesentlichen U-förmigen Verbindungsgliedes einen konkav gekrümmten Aussenrand aufweisen und dass der Innenrand dieser Schenkel (7) parallel zum Aussenrand verläuft.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gliederkante nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auch der im wesentlichen in Kanten längsrichtung verlaufende Teil (8) des Verbindungsglie des einen konkav gekrümmten Aussenrand und vorzugs weise einen parallel dazu verlaufenden Innenrand auf weist. 2. Gliederkante nach Patentanspruch dadurch ge kennzeichnet, dass die Schlitze (2) senkrecht zur Kanten längserstreckung und schräg zur Kantenoberfläche ver laufen und die Mitte der Projektion der Schlitze auf die Kantenoberfläche bzw. auf eine dazu parallele Ebene in der Mitte zwischen den beiden Schenkeln (7) der Verbin dungsglieder liegt.
CH559469A 1968-04-24 1969-04-14 Gliederkante für Schier CH483849A (de)

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AT379313B (de) * 1984-04-16 1985-12-27 Deutsch Friedrich Skikante mit integriertem spitzen- und bzw. oder endenschutz

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AT290360B (de) 1971-05-25
DE6914731U (de) 1969-09-04

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