CH483863A - Verfahren zur Steuerung des Arbeitszyklus von Filteranlagen - Google Patents

Verfahren zur Steuerung des Arbeitszyklus von Filteranlagen

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CH483863A
CH483863A CH1910768A CH1910768A CH483863A CH 483863 A CH483863 A CH 483863A CH 1910768 A CH1910768 A CH 1910768A CH 1910768 A CH1910768 A CH 1910768A CH 483863 A CH483863 A CH 483863A
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Mueller Hans Ing Dr
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/02Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B11/06Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness ; e.g. of sheet material
    • G01B11/0616Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness ; e.g. of sheet material of coating
    • G01B11/0625Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness ; e.g. of sheet material of coating with measurement of absorption or reflection
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/14Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
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Description


  



  Verfahren zur Steuerung des Arbeitszyklus von Filteranlagen
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur
Steuerung des Arbeitszyklus von Filteranlagen in Abhän gigkeit von der Menge der auf dem Filtermedium abgelagerten Feststoffe. Diese auf dem Filtermedium als sogenannter Filterkuchen abgelagerten Feststoffe nehmen je nach dem Gehalt der filtrierten Flüssigkeit an Feststof fen mehr oder weniger rasch zu, die Dicke des Filterku chens wächst also entsprechend verschieden rasch an.

   Die
Steuerung des Arbeitszyklus von Filteranlagen, etwa nach einem Zeitprogramm: Bildung der Anschwemmfil    terschicht - Filtration - Leerdrücken - Auswaschen    des
Rückstandes - Trocknen - Kuchenabwurf und Austragung ist deshalb nicht möglich, weil die Filtrationsdauer von den jeweils verschiedenen Feststoffgehalten der fil trierten Flüssigkeit abhängt und demgemäss stark wech seln kann.

   Ist in dem programmierten Filterzyklus die Zeit der eigentlichen Filtration einem hohen Feststoffgehalt angepasst, so wird die Ausnützung der Filteranlage ungünstige Werte geben, weil die Filtrationszeit gegen  über den Totzeiten zu kurz bemessen ist; wenn aber die Filtrationszeit einem geringen Feststoffgehalt angepasst und daher lang bemessen ist, steigt die Dicke des Filterkuchens rascher an als vorgesehen ist, was zur Leistungsverminderung oder auch Beschädigungen der Filterelemente führen kann.

   Da mit der Dicke des Filterkuchens auch der Filterwiderstand, also die Druckdifferenz zwischen   Ein- und    Ausgang der Filtervorrichtung steigt, hat man zur Steuerung des Filterzyklus diese Druckdifferenz herangezogen, indem ein   Druckdifferenz-    messer einen Steuerimpuls auslöst, der die Unterbrechung der Filtrationsarbeit und die zur Reinigung des Filters erforderlichen Aktionen in Gang setzt. Wenn der Filterkuchen eine feste Masse bildet. so kann auch ein mechanischer Taster angewandt werden, der die Dicke des Kuchens von Zeit zu Zeit abfühlt, nach Erreichen einer festgelegten Grenze die Filtration unterbricht. Alle diese Möglichkeiten sind jedoch nicht anwendbar, wenn der Filterkuchen einen verhältnismässig geringen Filterwiderstand aufweist und aus leicht gegeneinander verschieblichen Feststoffteilen besteht.

   Anderseits kann aber auch ein solcher Filterkuchen den Ablauf eines programmierten Filterzyklus erheblich stören, besonders wenn es sich um Filtervorrichtungen mit automatischem Kuchen abwurf handelt. Ist nämlich bei einer solchen Filtervor richtung eine grössere Zahl von nahe beieinanderliegen den Filterelementen vorhanden, ist eine völlige Ausfül lung der Zwischenräume für einen Kuchenabwurf hin derlich.

   Bei Kerzenfiltern mit einer zum Kuchenabwurf   atmenden  also sich ausdehnenden Zylinderoberfläche werden die auf den Kerzen abgelagerten und ohne
Zwischenraum benachbarten Filterkuchen nicht abge worfen. sondern zusammengepresst, und bei Scheibenele mentfiltern, die zum Abwurf des Filterkuchens durch
Zentrifugalkraft in rasche Drehung versetzt werden, werden die zwischen den Scheibenfilterelementen festge schwemmten Kuchen nicht oder nur unvollkommen ausgeschleudert.



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu lehren, nach welchem auch bei weniger festen Filterku chen eine Überladung der Filterelemente vermieden und der Arbeitszyklus der Filteranlage in Abhängigkeit von der Menge der auf dem Filtermedium abgelagerten
Feststoffe gesteuert wird. Das Verfahren besteht darin, dass der die Nachbehandlung der ausgeschiedenen Fest stoffe in Gang setzende Steuerimpuls durch eine im
Bereich der Schichtdickengrenze des Filterkuchens ange ordnete, aus Strahlenquelle und Strahlendetektor beste hende Vorrichtung ausgelöst wird.



   Zur Durchführung des Verfahrens wird beispielsweise in der Gehäusewand der Filtervorrichtung eine durch
Druckmittelkolben oder auch mechanisch bewegliche
Vorrichtung angebracht, die zu Beginn der Filtration mit ihrem vordersten Teil, welcher eine Lichtquelle und eine
Photozelle trägt, einem der Filterelemente so genähert wird, dass der von der Lichtquelle zur Photozelle gerichtete Lichtstrahl im Bereich der zugelassenen Kuchendik ke liegt.

   Erreicht der Filterkuchen dann die zulässige
Dicke, wird der Lichtstrahl unterbrochen und der durch den Lichtmangel in der Photozelle bewirkten Änderung des Widerstandes (bzw. der Spannung) entspricht ein zur
Steuerungsanlage gegebenes Signal zur Auslösung des
Arbeitszyklus: Zurückziehen der photoelektrischen Ab tastvorrichtung aus dem Bereich des Filterelements 
Schliessen des Zulaufventils zur Filteranlage - Leer drücken des Filters - Auswaschen des Filterkuchens   Extrahieren - Trocknen - Kuchenabwurf - Entleeren -    usw. (Je nach der Art des Filtergutes und der Filtervorrichtung wird der Ablauf des Arbeitszyklus in üblicher Weise festgelegt). Als letzter Schritt, vor Ingangsetzen der nächsten Filtration folgt im Programm das Wiedereinfahren der photoelektrischen Abtastvorrichtung in den Bereich der zulässigen Filterkuchendicke an dem Filterelement.

   Damit kann der Zyklus von neuem beginnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Steuerung des Arbeitszyklus von Filteranlagen in Abhängigkeit von der Menge der auf dem Filtermedium abgelagerten Feststoffe, dadurch gekennzeichnet, dass der die Nachbehandlung der ausgeschiedenen Feststoffe in Gang setzende Steuerimpuls durch eine im Bereich der Schichtdickengrenze des Filterkuchens angeordnete, aus Strahlenquelle und Strahlendetektor bestehende Vorrichtung ausgelöst wird.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Schichtdickengrenze des Filterkuchens angeordnete Vorrichtung nach Auslösen des Steuerimpulses mittels einer durch diesen Impuls gesteuerten Einrichtung aus dem Bereich des Filterkuchens wegbewegt und nach Ablauf des Nachbehandlungszyklus wieder in seine-AusgangsstelIung gebracht wird.
CH1910768A 1968-11-22 1968-12-16 Verfahren zur Steuerung des Arbeitszyklus von Filteranlagen CH483863A (de)

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BE741823D BE741823A (de) 1968-11-22 1969-11-18
NL6917357A NL6917357A (de) 1968-11-22 1969-11-19
SE15869/69A SE353025B (de) 1968-11-22 1969-11-19
DK611269AA DK134144B (da) 1968-11-22 1969-11-19 Centrifugalrensningsfilter.
DE19691958568 DE1958568A1 (de) 1968-11-22 1969-11-21 Zentrifugalreinigungsfilter
FR6940301A FR2023942A1 (de) 1968-11-22 1969-11-21
US00878654A US3712471A (en) 1968-11-22 1969-11-21 Filter device
GB1290492D GB1290492A (de) 1968-11-22 1969-11-21
CS7696A CS161736B2 (de) 1968-11-22 1969-11-21
DE6945240U DE6945240U (de) 1968-11-22 1969-11-21 Zentrifugalreinigungsfilter

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