CH483940A - Gleitschutz- und Reifenschutzkette für Fahrzeugreifen - Google Patents

Gleitschutz- und Reifenschutzkette für Fahrzeugreifen

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CH483940A
CH483940A CH618868A CH618868A CH483940A CH 483940 A CH483940 A CH 483940A CH 618868 A CH618868 A CH 618868A CH 618868 A CH618868 A CH 618868A CH 483940 A CH483940 A CH 483940A
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CH
Switzerland
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vertical
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dependent
horizontal
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Application number
CH618868A
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English (en)
Inventor
Werner Dipl Ing Rieger
Original Assignee
Rud Ketten Rieger & Dietz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/08Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables involving lugs or rings taking up wear, e.g. chain links, chain connectors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


  Gleitschutz- und     Reifenschutzkette        für        Fahrzeugreifen       Die Erfindung betrifft eine Gleitschutz- und     Rei-          fenschutzkette    für Fahrzeugreifen, aus abwechselnd ho  rizontalen und vertikalen ringförmigen Kettengliedern.  



  Es sind Ketten der vorstehenden Art bekannt, bei  denen sowohl die Horizontalglieder als auch die Verti  kalglieder als     Rundstahlglieder    üblicher     Art    ausgebildet  sind, so dass sie sich im wesentlichen an jeweils einem  einzigen Punkt berühren. Die     Übertragung    der Kräfte  an nur einem Punkt ist naturgemäss mit vergleichsweise  hohen spezifischen Belastungen in den     Berührungszonen     verbunden und man hat daher nach Wegen     gQsucht,    die  Punktberührung durch eine Linienberührung zu er  setzen. So ist eine Konstruktion bekanntgeworden, bei  der die vertikalen Glieder als Rollen ausgebildet sind,  die in ihrer ganzen Breite an den horizontalen Ringen  anliegen.

   Hierbei begegnet man jedoch der Schwierig  keit, dass es nur unter grossem Aufwand möglich ist, die  erwünschte Anpassung der Vertikalglieder an die Hori  zontalglieder zu verwirklichen. In der Massenfertigung,  wie sie bei der Herstellung von Kettengliedern unum  gänglich ist, lassen sich gewisse Toleranzen nicht ver  meiden und es besteht die Gefahr, dass die     angestrebte     Anpassung nicht erreicht wird, weil die     Krümmungs-          radien    der für die     Linienberührung    vorgesehenen Flä  chen der miteinander verbundenen     ,Kettenglieder    nicht  genau gleich sind; man erhält so unbestimmte     Abstütz-          und    Verschleissverhältnisse.

   Das angedeutete Problem  taucht insbesondere dann auf, wenn man     gesenkge-          schmiedete    Vertikalglieder verwendet. Hier wirkt sich  nämlich jeder in der Mittelebene des Kettengliedes be  findliche auch noch so schwache Grat störend aus, da  er über die übrige Fläche des Gliedes vorsteht und  über ihn die Kraftübertragung wie bei den zuerst be  schriebenen Ketten ebenfalls punktförmig erfolgt.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  Gleitschutz- und     Reifenschutzkette    für Fahrzeugreifen  zu entwickeln, bei der zur Erzielung statisch bestimmter  Verhältnisse einerseits an einem horizontalen Ring nur    drei Vertikalglieder angreifen, und bei der anderseits  gegenüber der bisherigen     Einpunktberührung    zwischen  den Horizontal- und     Vertikalgliedern    eine verminderte  spezifische Belastung in den Berührungszonen erreicht  wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die verti  kalen Glieder im Innern zwei im Abstand voneinander  angeordnete ringförmige Zonen für eine     Zw-#ipunktab-          stützung    der     Vertikalglieder    an den Horizontalgliedern  aufweisen.  



  Die Erfindung wird im folgenden an Hand der  zwei Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung nä  her erläutert.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Kette besteht aus hori  zontalen     Rundstahlgliedern    11, deren innere Breite etwa  gleich dem vierfachen Wert des Durchmessers des zu  ihrer Herstellung verwendeten     Rundstahlmaterials    ist.  An jedem Horizontalglied 11 greifen jeweils drei Verti  kalglieder 12 an, deren innere Breite etwa 2,4 d beträgt  und die daher sehr kompakt sind. Ihr Verschleissvolumen  ist bewusst höher gehalten als das Verschleissvolumen  der Horizontalglieder, die dem Verschleissangriff weni  ger stark ausgesetzt sind. Der Haltbarkeit kommt auch  die gewählte     Trapezform    des Querschnitts der     gesenk-          geschmiedeten    Vertikalglieder entgegen.  



  Dadurch, dass die Vertikalglieder 12 im Innern  durch eine im wesentlichen zylindrische Fläche 13 be  grenzt werden, stützt das Vertikalglied 12 sich an je  weils zwei Punkten 14, 15 am Horizontalglied 11 ab,  die auf Ringzonen 16, 17 liegen. Infolge eines aus  reichend grossen zwischen der Innenfläche 13 des Ver  tikalgliedes 12 und der Innenfläche des Horizontal  gliedes 11 verbleibenden Hohlraums 18 können even  tuell in der Mittelebene des     Vertikalgliedes    befindliche,  auf den     Gesenkschmiedevorgang    zurückgehende Grat  reste nicht störend in Erscheinung treten. Man erhält  vielmehr stets eine klar definierte     Zweipunktabstützung     zwischen den miteinander verbundenen Gliedern.

        In     Fig.    2 sind 21 ebenfalls     ringförmige    Horizontal  glieder, deren innere Breite in etwa     gleich    dem vier  fachen     Rundstahldurchmesser    d der Glieder ist. Diese  Horizontalglieder 21 bilden zusammen mit den Verti  kalgliedern 22 das Netz der     Reifenschutzkette.    Die       Vertikalglieder    bestehen aus zwei Einzelringen 23, 24,  die im Bereich ihrer gegeneinander anliegenden Flächen  miteinander verschweisst sind. Um eine gute Anlage  zwischen den     Berührungsflächen    sicherzustellen, sind  diese bei 25     abgeflacht.     



  Die aus     draht-    oder stangenförmigem Material ge  bogenen Einzelringe sind an ihren Stossstellen 26, 27  nicht miteinander verbunden. Die Stossfugen treten je  doch nicht störend in Erscheinung, da die Stossstellen  benachbarter Ringe versetzt zueinander angeordnet sind,  wie dies aus     Fig.    3 erkennbar ist.  



  Die     in    den     Fig.    1 und 2 dargestellte     Sechseckform     eines     Kettennetzelementes,    bei der sowohl die Vertikal  glieder als auch die Horizontalglieder von Ringgliedern  gebildet werden, bietet die Gewähr dafür, dass sämtliche  sich während des Betriebes drehenden Kettenglieder  gleichmässig verschleissen und     eine    vorzeitige Zerstörung  der Kette durch örtliche Überbeanspruchung vermieden  wird.

   Der gleichmässige Angriff der Vertikalglieder an  drei Stellen mit den Horizontalgliedern erweist sich  sowohl im Hinblick auf die Festigkeit als auch im  Hinblick auf eine     gleichmässige    Verschleissbeanspru  chung der Kettenglieder als     vorteilhaft.     



  Die beschriebene Kette bietet infolge der Form  ihrer Vertikalglieder den Vorteil, dass die Übertragung  der Kräfte zwischen den Gliedern an jeweils zwei Punk  ten erfolgt. Die spezifische Belastung des Gliedmaterials       erfährt    hierdurch gegenüber Verbindungen von zwei       Rundstahlgliedern    eine bemerkenswerte Verminderung.  Gleichzeitig ist eine Abstützung der Glieder an vor  herbestimmten     voneinander    im Abstand angeordneten  Stellen gewährleistet und das     Kettennetzelement    bildet  einen statisch bestimmten Verband.

   Die neuartige wohl  definierte Abstützung zwischen den Vertikal- und Hori  zontalgliedern wirkt sich     darüberhinaus    insofern vor  teilhaft aus, als sie das Drehen der     Kettenglieder    um  ihre Mittelachse     erleichtert    und so     einen    gleichmässigen  Kettenverschleiss verhindert.  



  Die Verwendung von     gesenkgeschmiedeten    Hori  zontalgliedern ist mit einem vergleichsweise hohen Ko  stenaufwand verbunden, da teure Werkzeuge und Ma  schinen zur Herstellung der Glieder benötigt werden.  Bei einer besonders     vorteilhaften    Ausführungsform der  Erfindung können die Herstellungskosten der Vertikal  glieder dadurch     geringer    als bei Herstellung durch     Ge-          senkschmieden    gehalten werden, da die Vertikalglieder  aus vorzugsweise     jeweils    zwei     nebeneinanderliegend    mit  einander verschweissten Gliederteilen gebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleitschutz- und Reifenschutzkette für Fahrzeug reifen aus abwechselnd horizontalen und vertikalen ring förmigen Kettengliedern, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Glieder (12) im Innern zwei im Abstand voneinander angeordnete ringförmige Zonen (16, 17) für eine Zweipunktabstützung der Vertikalglieder an den Horizontalgliedern aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kette nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die vertikalen Glieder (12) gesenkge- schmiedet sind und einen sich nach aussen verbreitern den, im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt auf weisen. 2. Kette nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Glieddurch messer der Vertikalglieder (12) etwa dem 2,4fachen Rundstahldurchmesser (d) der Horizontalglieder (11) entspricht. 3.
    Kette nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (13) der Vertikalglieder (12) im wesentlichen zylindrisch ist und eine Breite aufweist, die etwa dem 1,75fachen Rundstahldurchmesser (d) der Horizontalglieder (11) entspricht. 4. Kette nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die vertikalen Glieder (22) aus vorzugs weise zwei nebeneinanderliegend miteinander ver schweissten Vertikalgliederteilen (23, 24) gebildet wer den. 5.
    Kette nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalgliederteile (23, 24) aus Draht- oder Stangenmaterial gebogen sind und offene Stossstellen (26, 27) aufweisen, die versetzt zueinander angeordnet sind. 6. Kette nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossstellen (26, 27) der Vertikalgliederteile (23, 24) um mindestens 90 zueinander versetzt angeordnet sind. 7. Kette nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander verbundenen Vertikalgliederteile (23, 24) an den Be rührungsstellen (25) abgeflacht sind. B.
    Kette nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflachung beider Vertikalgliederteile (23, 24) etwa 0,25 d beträgt. 9. Kette nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Glied durchmesser der Vertikalglieder (22) etwa 2,2 d be trägt, wobei d der Rundstahldurchmesser der Horizon talglieder (21) ist. 10. Kette nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass alle Glieder im wesentlichen aus Rundstahlmaterial mit dem gleichen Durchmesser d gebildet sind. 11. Kette nach Patentanspruch oder einem der vor angehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Glieddurchmesser der Horizontalglieder (11, 21) etwa 4d beträgt. 12.
    Kette nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Horizontal- und Vertikalglieder kreis förmig sind. 13. Kette nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Hori zontalglieder aus jeweils zwei nebeneinanderliegend mit einander verschweissten Gliederteilen gebildet werden. 14. Kette nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die durch Horizontalglieder (11) verbunde nen Vertikalglieder (12) so angeordnet sind, dass sie die Sechseckform eines Kettennetzelementes bilden.
CH618868A 1967-04-29 1968-04-25 Gleitschutz- und Reifenschutzkette für Fahrzeugreifen CH483940A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE1967R0035069 DE1967551U (de) 1967-04-29 1967-04-29 Reifenschutzkette.
DE1967R0035068 DE1967550U (de) 1967-04-29 1967-04-29 Reifenschutzkette.

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CH483940A true CH483940A (de) 1970-01-15

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CH618868A CH483940A (de) 1967-04-29 1968-04-25 Gleitschutz- und Reifenschutzkette für Fahrzeugreifen

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CH (1) CH483940A (de)
FR (1) FR1571444A (de)

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FR1571444A (de) 1969-06-20
BE714399A (de) 1968-09-16

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