CH483977A - Dehnbarer Spanndorn für rohrförmige Kerne - Google Patents

Dehnbarer Spanndorn für rohrförmige Kerne

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CH483977A
CH483977A CH1616067A CH1616067A CH483977A CH 483977 A CH483977 A CH 483977A CH 1616067 A CH1616067 A CH 1616067A CH 1616067 A CH1616067 A CH 1616067A CH 483977 A CH483977 A CH 483977A
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C Wright Leon
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Sonoco Products Co
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • B65H75/242Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages
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Description


      Dehnbarer    Spanndorn     für    rohrförmige Kerne    Die Erfindung bezieht sich auf einen dehnbaren  Spanndorn für rohrförmige Kerne; dabei handelt es sich  besonders um einen dehnbaren Spanndorn zum Fest  halten eines     rohrförmigen    Kernes auf einer Welle.  



  Beim Aufwickeln und Abwickeln von Blattmaterial,  etwa Papier, Kunststoffolien und dergleichen, wird das  Blattmaterial im allgemeinen auf einen rohrförmigen  Kern aus Papier oder Metall aufgewickelt. Da ein     Pa-          pierrohrkern    verhältnismässig preiswert ist, wird dieser  nach seinem einzigen Gebrauch fortgeworfen. Beim Auf  wickeln und Abwickeln wird die Papierrolle durch  Wellenstummel gehalten, welche eine kurze Strecke in  jedes Ende des Rohrkernes eingefügt sind.  



  Bei vielen     Papierverarbeitungsvorgängen,    bei  denen     Aufwickelvorrichtungen,        Abwickelvorrichtungen,     Schlitzvorrichtungen und dergleichen verwendet werden,  ist vorgeschlagen worden, die Wellenstummel mit dehn  baren Spanndornen zu versehen, welche in Berührung  mit der Innenwand eines     Papierrollenkernes    nach aussen  gedrückt werden können. Ein typischer     Abwickelvor-          gang    ergibt sich z. B. in der Zeitungsindustrie, in der  Papierrollen zum Abwickeln des Papiers von Stützein  richtungen gehalten werden, etwa Wellenstummeln,  welche an jedem Ende in den     Papierrollenkern    einge  fügt sind.

   Der Innendurchmesser des Papierkernes un  terliegt grossen Schwankungen auf Grund der grossen  Herstellungstoleranzen, Dimensionsänderungen auf  Grund von Feuchtigkeit usw. Demgemäss ist für der  artige Zwecke ein dehnbarer Spanndorn bei den Wel  lenstummeln zum Halten der Papierrollen vorgeschlagen  worden. Diese dehnbaren Spanndorne weisen Segmente  auf, welche radial nach aussen in Antriebsverbindung  mit der Innenwand des     Kernes    gedrückt werden können.  



  Bei den hohen Drehzahlen, mit denen die Papier  rollen abgewickelt werden, führt eine unrichtige     Fluch-          tung    zwischen der Achse des Papierwickels und den  Wellenstummeln, von denen die Papierrolle gehalten  wird, leicht zu einem ungewünschten Ungleichgewicht,  welches den     Abwickelvorgang    ungünstig beeinflusst. Es  sind eine Reihe Spanndorne bekannt, welche eine nok-         kenartige    Wirkung zur Antriebsverbindung des Spann  dornes mit dem     Papierrollenkern    verwenden.

   Die bis  her bekannten Spanndorne ergeben jedoch gelegentlich  Abweichungen der axialen     Fluchtung    zwischen dem  Spanndorn und dem Kern, so dass der     Abwickelvor-          gang    wiederum ungünstig beeinflusst wird wegen der  ungleichmässigen Bewegung der     Nockenelemente.    Die  bekannten Spanndorne ergeben auch nicht immer einen  gleichmässigen Kontakt zwischen dem Spanndorn und  der Wand des Kernes, so dass gelegentlich ein Schlupf  zwischen diesen Teilen auftritt. Es sind bisher auch  noch keine Spanndorne bekannt, bei denen die radiale  Auswärtsbewegung ein Reissen des Kernes, insbesondere  bei dünnwandigen Kernrohren, vermeidet.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  dehnbaren Spanndorn für rohrförmige Kerne zu schaf  fen, der gleichmässig an der Innenwand eines Kernes  angreift und irgendwelche Relativbewegungen zwischen       d,2m    Spanndorn und dem Kern sowie eine Beschädigung  der Wand des Kernes vermeidet.  



  Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäss       gegeben    durch eine Welle mit einem Zwischenbereich  von polygonaler     Querschnittsform,    wobei benachbarte  Flächen des Zwischenbereichs Kanten miteinander bil  den, durch eine Anzahl in Umfangsrichtung im Abstand  voneinander angeordneter Segmente, welche in Ruhe  tage mit     Abstand    über dem     Zwischenbereich    der Welle  angebracht sind, durch eine V-förmige Innenfläche an  jedem Segment, die entsprechend zwei     aneinandergren-          zenden    Flächen des Zwischenbereichs der Welle ausge  bildet ist und mit diesen zusammenpasst,

   durch Kragen  teile auf der Welle in der Nähe der Enden des Zwi  schenbereichs derselben zum Begrenzen der radialen  Auswärtsbewegung der Segmente und durch eine Ein  richtung zum Anpressen der Segmente radial nach aussen  in     Berührung    mit den Kragenteilen und in gleiche  parallele Abstände zum Zwischenbereich der Welle,  das Ganze derart, dass bei einer relativen Drehbewegung  zwischen den Segmenten und dem Zwischenbereich die  Kanten an letzterem die Segmente durch     Nockenwirkung         radial nach aussen in     Antriebsverbindung    mit einem  auf den     Spanndorn    gesteckten Rohrkern bringen.  



  Die Erfindung ist im folgenden anhand schemati  scher Zeichnungen an Ausführungsbeispielen beschrie  ben.  



       Fig.    1 ist eine teilweise im Längsschnitt dargestellte  Seitenansicht eines auf zwei Spanndorne aufgesetzten  Rohrkernes.  



       Fig.    2 ist ein Querschnitt längs der Linie 2-2 von       Fig.    1.  



       Fig.    3 ist ein Längsschnitt durch den Spanndorn.  



       Fig.    4 ist ein Längsschnitt einer     abgeänd rten    Aus  führungsform eines     Spanndorns.     



       Fig.    5 ist ein Querschnitt durch einen Spanndorn, der  die     Scgrnente    in ihrer radial innersten Stellung zeigt.  



       Fig.    6 ist ein Querschnitt längs der Linie     6-m6    von       Fig.    3 in Richtung der Pfeile gesehen.  



       Fig.    1 zeigt ein Paar dehnbarer Spanndorne C. Diese  sind in an sich bekannter Weise an gegenüberliegenden  Enden in einen Rohrkern 11     eingeführt,    der :etwa einen  Papierkern bildet mit einer Innenwand 12. Bei dem dar  gestellten Ausführungsbeispiel ist auf den Papierkern  11 ein Blattmaterial 13 aufgewickelt, etwa Papier, eine  Folie oder dergleichen.

   Das Blattmaterial 13 ist bei  spielsweise     Zeitungsdruckpapier,    das eine Papierrolle  14 Bildet.     D r    dehnbare Spanndorn C lässt sich zum  Aufwickeln oder Abwickeln     verwenden    und dient zu  gleich zum     Halten    der Papierrolle 14     während    des       Abwickelns    beim Drucken von Zeitungen.  



  Gemäss den     Fig.    1 bis 3 umfasst der Spanndorn C  eine Welle 16, die verhältnismässig kurz ist und daher  als Wellenstummel bezeichnet wird. Der Spanndorn C  kann natürlich eine beliebig grosse Länge haben.     Bei-          spicisweise    kann die Welle 16 sich kontinuierlich durch  den gesamten Kern 11 erstrecken und beide Spann  dorne C tragen.  



  Die Welle 16 ist mit einem Zwischenbereich 17  von polygonaler     Querschnittsform    versehen, wie aus den       Fig.    2, 5 und 6 zu     erkennen    ist. Der Zwischenbereich  17 weist eine     hexagonale        Querschnittsform    auf mit  sechs Flächen 18, zwischen denen spitze Kanten 18a  liegen.  



  Es sind eine Anzahl in Umfangsrichtung im Ab  stand voneinander angeordneter Segmente 21, 22 und  23 vorgesehen, welche über dem Zwischenbereich 17  der Wolle frei beweglich angeordnet sind. Jedes der  drei gleich ausgebildeten Segmente 21 bis 23 ist mit  einer     V-förmigen    Innenfläche 26, 27 bzw. 28 ver  sehen, die Kanten 26a, 27a bzw 28a aufweisen. Die  Innenflächen 26 bis 28 der Segmente 21 bis 23 sind  komplementär zu einem Paar     aneinanderliegender    Flä  chen 18 des Zwischenbereichs 17 ausgebildet und     lie-          gAn    über diesen Flächen, wie am besten aus     Fig.    5  zu erkennen ist.

   In der dort dargestellten Stellung     lie-          g-,n    die Flächen 18 innerhalb der V-förmigen Innen  flächen 26 bis 28 der Segmente 21 bis 23, wobei die  Kanten 18a des Zwischenbereichs 17 in den Innen  kanten 26a bis 28a der Segmente 21 bis 23 liegen.  



  Die Segmente 21 bis 23 lassen sich also radial     be-          wegün    und die Kragenteile am Ende des Zwischen  bereiches 17 begrenzen die radiale Auswärtsbewegung  der Segmente. Wie insbesondere in     Fig.    3 dargestellt  ist, weisen die ringförmigen Kragenteile 31, 32 Innen  bohrungen 33, 34 auf und sind mit Schrauben 36, 37  in der Nähe der Enden des Zwischenbereiches 17 mit  der Welle 16 verbunden. Die Kragenteile 31, 32 sind  mit nach innen     vorstehenden    Ringflanschen 38     bzw.       39 versehen, unter die sich die gegenüberliegenden  Enden der Segmente 21 bis 23 erstrecken.  



  Die äussere Oberfläche der Segmente 21 bis 23  ist mit Einrichtungen versehen zum Halten der Innen  wand 12 des rohrförmigen Kernes 11, wenn die Seg  mente radial in Berührung mit derselben bewegt werden.  Zu dem Zweck sind die     Segemnte    21 bis 23 mit in  Längsrichtung sich erstreckenden Rillen 41 bis 43 ver  sehen, die sich radial nach aussen erstrecken. Diese Keil  nuten 41 bis 43 enden an den angrenzenden Enden der  Segmente 21 bis 23 und erstrecken sich zwischen den  Flanschen 38, 39 im zusammengebauten Zustand, wo  bei die Endbereiche der Segmente unter die Flansche  38, 39 greifen.  



  Es sind Einrichtungen vorgesehen, um die Segmente  21 bis 23 radial nach aussen in Berührung mit den  Flanschen 39, 38 vorzuspannen, so     dass    sie' in     gleich-          mässigem    Abstand parallel zu dem Zwischenbereich  17 liegen. Zu dem Zweck     ist    wenigstens eine Feder  zwischen     aneinandergrenzenden    Längsseitenflächen der  Segmente 21 bis 23 angeordnet, wie in den     Fig.    3 und 6  zu erkennen ist.

   Vorzugsweise ist jede der Längsseiten  flächen.     21a-21b,        22a-22b    und     23a-23b    der Segmente  21 bis 23 mit wenigstens einem zugeordneten Paar  einander gegenüberliegender und     fluchtender        Ausneh-          mungen    46 . versehen, die eine Feder 44 aufnehmen,  welche zwischen den Enden jedes der     Segment;,    21 bis  23 zentral angeordnet ist, wie in     Fig.    3 zu erkennen  ist. Es können natürlich auch noch zusätzliche Federn  44 und     Ausnehmungen    46 in Längsrichtung zwischen  den     aneinanderliegenden    Längsseitenflächen der Seg  mente angebracht sein.

    



  Wie bereits oben erwähnt, sind ein Paar dehnbarer  Spanndorne C so angeordnet, dass sie sich in axialer  Richtung hin und her gehend bewegen lassen, so dass  sie wahlweise in die Enden des Kernes 11 einer Papier  rolle 14 eingeführt und herausgenommen werden kön  nen. Vor dem Einführen des     Spanndornes    C in das  Ende des rohrförmigen Kernes 11 werden die     Segmente     21 bis 23 radial mittels der Federn 44 nach aussen ge  drückt, und zwar in die in den     Fig.    3 und 6 darge  stellte     Stellung,    wobei die     Segmente    an den Flanschen  38, 39 anliegen und eine weitere radiale Auswärtsbe  wegung verhindern.

   Als Folge der von den     ]Federn    44  ausgeübten Druckkräfte werden die Segmente 21 bis 23  in gleichmässigem Abstand um den Zwischenbereich  17 gelagert.  



  Wenn der Spanndorn in das Ende des Kernes 11  eingeführt wird, bewegen sich die Segmente 21 bis  23 gleichmässig radial nach innen in eine Zwischen  stellung     zwischon    den in den     Fig.    3 und 6 darge  stellten Stellungen     ,einerseits    und der voll zusammenge  drückten Stellung nach     Fig.    5 anderseits, wobei diese  Zwischenstellung in     Fig.    2 gestrichelt eingezeichnet ist.  Die Federn 44 drücken die Segmente 21 bis 23 gegen  die Innenwand 12 des Kernes 11, so dass eine wirksame  Antriebsverbindung erzielt ist als Folge des Eindrückens  der Keilnuten 41 bis 43 der     Segmente    in die Innen  wand 12 des Kernes 11.  



  Wenn die Spanndorne C gemäss     Fig.    1     in    den Kern  eingeführt sind und das Abwickeln beginnt, dreht sich  die Papierrolle 14 in Richtung des Pfeiles I, und es wird  eine     Rückhaltekraft    auf die Welle 16 ausgeübt. Da sich  die     Segmente    21 bis 23 in derselben Richtung     bewegen     wie die Papierrolle 14, nimmt der Zwischenbereich  17 die in ausgezogenen Linien     in        Fig.    2 dargestellte re  lative Lage     eint    und     liegt        nockenartig    mit den V-förmi-      gen Innenflächen 26 bis 28 an den Segmenten 21 bis  23 an.

   Die Segmente werden daher     nockenartig    radial  nach aussen in Antriebsverbindung mit der Innenwand  12 des Kernes 11     bewegt,    jedoch radial nach innen von  den Flanschen 38, 39, so dass die Spannung auf die  sich abwickelnde     Papierrollle    14 durch die Rückhalte  kraft bestimmt wird, welche in der entgegengesetzten  Richtung auf die Welle 16 ausgeübt wird.  



  Die     Fig.    4 bis 6 zeigen eine abgeänderte Ausfüh  rungsform eines dehnbaren Spanndornes nach der Neue  rung, der sich insbesondere für Anlagen eignet, die  verhältnismässig kurze Wellenstummel 16 erfordern, je  doch eine maximale Länge der     Segmente    21 bis 23. Bei  den     Fig.    4 bis 6 sind     gleiche    oder ähnliche Bauteile mit  gleichen Bezugsziffern versehen, wobei die Änderungen  durch den Buchstaben C bezeichnet sind.  



  Gemäss     Fig.    4 ist das vordere Kragenteil 49 mit dem  vorderen Ende des Wellenstummels 16 mittels einer  oder     mehrerer    Maschinenschrauben 51 verbunden, wel  che sich parallel zur Achse der Welle 16 erstreckt. Das  vordere Kragenteil 49 ist mit einem nach innen vor=       stehenden    Ringflansch 52 versehen, der an dem Kanten  bereich des     Ringflansches    53 angreift, der radial nach  innen weist und durch Schweissen oder     dergleichen    mit  jedem der     Segm@-inte    21 bis 23 verbunden ist.

   Auf diese  Weise wird der äussere Flansch 52 von den Segmenten  21 bis 23 aus radial nach innen gebracht, so dass das  äussere Ende des Spanndornes     C    durch das vordere  Ende der Segmente 21 bis 23 begrenzt ist. Die Wir  kungsweise dieser abgeänderten Ausführungsform ent  spricht im wesentlichen dem Spanndorn nach     Fig.    2.  



  Die     Spanndornkonstruktion    nach der Neuerung ver  wendet also Segmente, welche durch     Nockenwirkung     in Antriebsverbindung mit einem rohrförmigen Kern  gebracht werden. Ein wesentliches Merkmal des     Spann-          dornes    besteht darin, dass die Segmente in gleichmä  ssigem Abstand in bezug auf die darunter liegende Welle  gebracht werden, so dass z. B. das Einführen eines  Spanndornes in das Ende eines     Pappenkernes    alle     Seb          mente    radial gleichmässig nach innen bewegt, wodurch  eine richtige Antriebsverbindung und eine koaxiale       Fluchtung    zwischen Spanndorn und Kern herbeigeführt  wird.

   Die     Vorspannung    der Segmente gegen die Wand  des Kernes durch nachgiebige Einrichtungen, etwa Fe  dern, ermöglicht einen unmittelbaren Angriff der     Seg=          mente    an der Innenwandung des     Pappenkernes,    so dass  eine Relativbewegung zwischen diesem und den Seg  menten vor der     Nockenwirkung    auf die Segmente ver  mieden ist. Die Verwendung von Kragenteilen bringt  weitere Vorteile     mit_    sich, indem eine radiale Auswärts  bewegung der Segmente in eine solche radiale Stellung,  dass ein Schlupf der Welle gegenüber den Segmenten auf  treten     könnte,vermieden    ist.

   Das Begrenzen der maxi  malen radialen Auswärtsbewegung der Segmente ver  hindert auch eine Zerstörung der Wand des Pappen  kernes durch Reissen desselben, was insbesondere bei  dünnwandigen Rohrkernen vorkommen kann, wenn  diese mit den üblichen Spanndornen zusammen verwen  det werden. Die     Spanndornkonstruktion    nach der Neue  rung lässt sich nicht nur für Wellenstummel verwenden,  sondern in ähnlicher Weise auch für eine durchlaufende  Welle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dehnbarer Spanndorn für rohrförmige Kerne, ge kennzeichnet durch eine Welle mit einem Zwischenbe- reich von polygonaler Querschnittsform, wobei benach barte Flächen des Zwischenbereichs Kanten miteinander bilden, durch eine Anzahl in Umfangsrichtung im Ab stand voneinander angeordneter Segmente, welche in Ruhelage mit Abstand über dem Zwischenbereich der Welle angebracht sind, durch eine V-förmige Innen fläche an jedem Segment, die entsprechend zwei anein- andergrenzenden Flächen des Zwischenbereichs der Welle ausgebildet ist und mit diesen zusammenpasst,
    durch Kragenteile auf der Welle in der Nähe der Enden des Zwischenbereichs derselben zum Begrenzen der radialen Auswärtsbewegung der Segmente und durch eine Einrichtung zum Anpressen der Segmente radial nach aussen in Berührung mit den Kragenteilen und in gleich parallele Abstände zu dem Zwischenbereich der Welle, das Ganze derart, dass bei einer relativen Drehbe wegung zwischen den Segmenten und dem Zwischen bereich die Kanten an letzterem die Segmente durch Nockenwirkung radial nach aussen in Antriebsverbin dung mit einem auf den Spanndorn gesteckten Rohr kern bringen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Spanndorn nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zwischenbereich eine hexagonale Querschnittsform aufweist und dass drei Segmente vor g2sehen sind. 2. Spanndorn nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Anpressen der Segmente eine Anzahl Federn um fasst, welche zwischen benachbarten Längsseitenflächen der Segmente angeordnet sind und diese auseinander zudrücken bestrebt sind. 3. Spanndorn nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Oberflächen der Segmente Einrichtungen auf weisen für einen Reibungsschluss mit der Innenwand eines aufzuspannenden Rohrkernes. 4.
    Spanndorn nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussere Oberfläche der Segmente Keilnuten aufweist. 5. Spanndorn nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seg mente an jedem Ende einen abgesetzten Rand aufwei sen und dass die Kragenteile einen Kragen mit einem ringförmigen, abnehmbar auf der Welle in der Nähe der Enden des Zwischenbereichs angebrachten Ring flansch aufweisen zur Begrenzung der radialen Aus wärtsbewegung der Segmente,
    dass wenigstens ein Paar gegenüberliegend und in Fluchtung angeordneter Aus- nehmungen in den aneinandergrenzenden Längsseiten flächen der Segmente vorgesehen sind und dass die Ausnehmungen Federn aufnehmen, welche die Segmente radial nach aussen drücken, bis die gekrümmten vor springenden Ränder an den Ringflanschen anliegen und die Segmente gleichmässig im Abstand parallel zum Zwischenbereich ausgerichtet sind. 6. Spanndorn nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der abgesetzte Rand sich an einem Ende der Segmente radial nach innen erstreckt und der zugeordnete Kragen unter den Segmenten liegt.
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