CH484036A - Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestern

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CH484036A
CH484036A CH163367A CH163367A CH484036A CH 484036 A CH484036 A CH 484036A CH 163367 A CH163367 A CH 163367A CH 163367 A CH163367 A CH 163367A CH 484036 A CH484036 A CH 484036A
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CH
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alkyl esters
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dialkoxyacetic
acid
acid alkyl
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Application number
CH163367A
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English (en)
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Hans Dr Gross
Juergen Dipl Chem Freiberg
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Akad Wissenschaften Ddr
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/41Preparation of salts of carboxylic acids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestern aus Dichloressigsäure.



  Es ist bekannt zur Herstellung dieser Verbindungen Dichloressigsäure als Ausgangsprodukt einzusetzen, die zunächst durch längeres Kochen mit Natriummethylat zum Natriumsalz der Dimethoxyessigsäure umgesetzt wird.



  Dann wird Methanol abdestilliert, der Rückstand im Wasser gelöst,   CO    bis zur neutralen Reaktion eingeleitet, dann wieder bis zur völligen Trockne eingedampft und das Natriumsalz der Dimethoxyessigsäure 5 mal mit absolutem Methanol extrahiert.



   Die methanolische Lösung wird anschliessend mit überschüssiger methanolischer HCI versetzt und nach beendeter Veresterung mit Natriummethylat neutralisiert und eingedampft. Nach Vermischen mit Wasser wurde ausgeäthert und abdestilliert.



   Diese Umsetzung erfolgt nach folgendem Reaktionsschema:
EMI1.1     

Dieses bekannte Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestern ist sehr zeitraubend und umständlich, da es die Isolierung der Zwischenprodukte erfordert. Es führt darüber hinaus nicht zu guten Ausbeuten, da das bei der Veresterung entstehende Wasser in Gegenwart von   NC1    die Acetalgruppen wieder zum Teil hydrolysiert. Zur Herstellung von grösseren Mengen Dialkoxyessigsäurealkylester ist dieses Verfahren somit nicht geeignet.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestern zu entwickeln, das wesentlich einfacher arbeitet und in grösserem Massstab durchführbar ist sowie die Nachteile des bekannten Verfahrens vermeidet.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestem der Formel
EMI1.2     
 in der R ein Alkylrest ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass eine durch Umsetzung von Dichloressigsäure mit RONa erhaltene Lösung von dialkoxyessigsaurem Natrium, in welcher das zur Esterbildung erforderliche RONa zugegen ist, gegebenenfalls nach Neutralisation von überschüssigem RONa, zur Esterbildung mit molaren Mengen von anorganischen Säurehalogeniden versetzt wird.



   Die gegebenenfalls durchzuführende Neutralisation von überschüssigem RONa erfolgt vorzugsweise mit alkoholischer HCI.



   Die insbesondere verwendeten anorganischen Säurehalogenide, die als Kondensationsmittel wirken, sind   SOCl2    und   PCI3.   



   Das bei der Reaktion abgeschiedene NaCI wird meistens abgesaugt und dann der entsprechende Dialkoxy essigsäurealkylester ohne weitere Reinigungsoperation unmittelbar durch Destillation aufgearbeitet.



   Der Umsetzung liegt folgendes Reaktionsschema zugrunde:
EMI2.1     

Das erfindungsgemässe Verfahren benötigt weniger als ein Viertel der Arbeitszeit des bekannten Herstellungsverfahrens. Es verläuft ohne die umständliche und technisch schwierige Isolierung des dialkoxyessigsauren Natriums als Einstufenverfahren. Das bei einer Veresterung normalerweise entstehende Wasser wird hier durch das Kondensationsmittel gebunden, wodurch die Ausbeute gegenüber dem bekannten Verfahren wesentlich verbessert werden kann, da die Acetalgruppen nicht mehr der Hydrolyse unterliegen. Schliesslich ist das Verfahren auch leicht in grösserem Massstab durchführbar und bietet demzufolge gegenüber dem bekannten Stand der Technik eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung.



   Dialkoxyessigsäurealkylester sind Zwischenprodukte für eine Vielzahl organisch-chemischer Reaktionen.



  U.a. beruht ein neues universell anwendbares Verfahren für die Herstellung von   sc-Aminosäuren    auf Dialkoxyessigsäurealkylestern als Ausgangsprodukt.



   Die Erfindung soll nachstehend an zwei Beispielen näher erläutert werden.



   Beispiel I    322 g    metallisches Natrium werden in 3 Liter   abso-    lutem Methanol gelöst. Zu dieser Lösung tropft man in der Siedehitze unter Rühren   516 g    Dichloressigsäure innerhalb 40 min hinzu. Man kocht 3 Stunden Rückfluss.



  Das Reaktionsgemisch wird im Eisbad gekühlt und mit methanolischer HCI gegen Phenolphthalein neutralisiert (Umschlagspunkt des Na-Salzes). Hierbei soll die Innentemperatur im Reaktionsgefäss möglichst 300 C nicht übersteigen. Zur Lösung wird anschliessend unter gleichen Bedingungen 238 g (2 Mole) Thionylchlorid hinzugetropft. Nach dem Aufbewahren über Nacht bei Zimmertemperatur saugt man vom Natriumchlorid ab und destilliert das saure Filtrat über eine Kolonne auf dem Wasserbad. Der Rückstand wird im Wasserstrahlvakuum destilliert. Es werden 429 g (80% der Theorie) Dimethoxyessigsäuremethylester mit einem   Kplo    = 54 bis 550 C erhalten.



   Beispiel 2
80 g metallisches Natrium werden in 900   cm3    absolutem Äthanol gelöst. Zu dieser Lösung tropft man in der Siedehitze unter Rühren 129 g Dichloressigsäure hinzu und kocht 5 Stunden unter Rückfluss. Das Reaktionsgemisch wird im Eisbad gekühlt, mit äthanolischer Salzsäure neutralisiert und mit   68,7 g    Phosphortrichlor so versetzt, dass die Innentemperatur im Reaktionsgefäss nicht 300 C übersteigt. Nach dem -Aufbewahren über Nacht bei Zimmertemperatur saugt man vom Natriumchlorid ab und destilliert das Filtrat über eine Kolonne.



  Der Rückstand ergibt, im Wasserstrahlvakuum destilliert,   137 g      (78,2ob    der Theorie) Diäthoxyessigsäureäthylester mit einem Siedepunkt von   Kp,,    = 86 bis 880 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestern der Formel EMI2.2 in der R ein Alkylrest ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch Umsetzung von Dichloressigsäure mit RONa erhaltene Lösung von dialkoxyessigsaurem Natrium, in welcher das zur Esterbildung erforderliche RlONa zugegen ist, gegebenenfalls nach Neutralisation von überschüssigem RONa, zur Esterbildung mit molaren Mengen von anorganischen Säurehalogeniden versetzt wird.
CH163367A 1966-02-03 1967-02-03 Verfahren zur Herstellung von Dialkoxyessigsäurealkylestern CH484036A (de)

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