CH484443A - Vorrichtung zur Scharfeinstellung eines optischen Gerätes - Google Patents

Vorrichtung zur Scharfeinstellung eines optischen Gerätes

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CH484443A
CH484443A CH1565067A CH1565067A CH484443A CH 484443 A CH484443 A CH 484443A CH 1565067 A CH1565067 A CH 1565067A CH 1565067 A CH1565067 A CH 1565067A CH 484443 A CH484443 A CH 484443A
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CH1565067A
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Edwin Humphrey William
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Bell & Howell Co
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/28Systems for automatic generation of focusing signals
    • G02B7/34Systems for automatic generation of focusing signals using different areas in a pupil plane

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Scharfeinstellung     eines        optischen    Gerätes    Die     Erfindung    betrifft eine Vorrichtung zur Scharf  einstellung eines optischen Gerätes mit einer Bildebene,  einer lichtempfindlichen Einrichtung und Mittel, um  aus dem Bereich der Bildebene Licht zu entnehmen und  der     lichtempfindlichen    Einrichtung zuzuführen, wobei  diese ein die Güte der Scharfeinstellung kennzeichnen  des Ausgangssignal liefert, welches dazu bestimmt ist,  einer     Anzeigeeinrichtung    oder einer selbsttätigen     Ver-          stelleinrichtung    für die Optik des Gerätes zum Zwecke  der Scharfeinstellung des Gerätes zugeführt zu werden.  



  Es sind bereits Vorrichtungen für die Scharfein  stellung optischer Geräte bekannt, die ein     beobacht-          bares    Signal oder ein entsprechendes Kriterium, welches  für die optimale Scharfeinstellung eines optischen Bil  des charakteristisch ist, erzeugen können. Solche Vor  richtungen sind für Photoapparate, Entfernungsmesser  und andere optische Instrumente bestimmt, um anzu  zeigen, wann das     Instrument    die richtige Scharfeinstel  lung hat, oder um die Schärfe automatisch einzustellen.  Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei der ein einzi  ger Lichtweg, der von der Bildebene zu einer lichtemp  findlichen Einrichtung führt, bekannt.

   Indessen sind  diese     vorbekannten    Vorrichtungen gewöhnlich     verhält-          nismässig    kompliziert gebaut und empfindlich, und  sie haben in manchen Fällen nur eine geringe Genauig  keit.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Vor  richtung, die vom Grundgedanken Gebrauch macht, dass  ein scharf eingestelltes Bild einen grösseren Intensitäts  unterschied zwischen Licht- und Dunkelstellen aufweist  als ein unscharfes Bild, wobei dieser Intensitätsunter  schied dazu verwendet wird, ein Signal zu erzeugen,  dessen Amplitude in Abhängigkeit von der Schärfe der  Einstellung     variiert.     



  Die Erfindung zeigt damit einen Weg, die vorer  wähnten Schwierigkeiten und Nachteile der bekannten  Einrichtungen zu vermeiden.     Insbesondere    kann die er-         findungsgemässe    Vorrichtung so ausgebildet werden,  dass sie eine einfache und dennoch genaue und eine sehr  stabile Konstruktion aufweist.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die lichtempfindliche Einrichtung  mindestens zwei lichtempfindliche Elemente enthält,  dass die Mittel eine Vielzahl von Lichtwegen umfas  sen, deren     Lichteintrittsenden    im Bereich der Bildebene  angeordnet sind und wobei das     Lichtaustrittsende    eines  jeden Lichtweges jeweils einem der lichtempfindlichen  Elemente zugeordnet ist, und dass diese so geschaltet  sind, dass das kombinierte Ausgangssignal der licht  empfindlichen Elemente der Intensität des aus den Aus  trittsenden der Lichtwege tretenden Lichtes entspricht  und ein Mass für die Scharfeinstellung ist.  



  Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung können die  Lichtwege in Gruppen aufgeteilt werden, deren Aus  gangssignale miteinander verglichen werden. Dies er  gibt die Möglichkeit, ein Differenzsignal zu erhalten,  aus dem die Schwankungen der Grundhelligkeit elimi  niert sind. Durch ein beispielsweise oszillierendes Bewe  gen des bildseitigen Endes des Lichtweges kann zudem  ein maximales Ausgangssignal erhalten werden.  



  Gemäss einer weiteren Ausbildung der     erfindungs-          gemässen    Vorrichtung liegen die Lichtwege an den       Lichteintrittsenden    beieinander, und zu jedem der licht  empfindlichen Elemente führt eine Gruppe von Licht  wegen. Vorteilhaft ist dabei auch vorgesehen, dass die       Lichtaustrittsenden    der Lichtwege in zwei Gruppen von  vorzugsweise gleicher Anzahl aufgeteilt sind und jeder  Gruppe ein lichtempfindliches Element zugeordnet ist,  wobei die lichtempfindliche Einrichtung ein der Diffe  renz der     Lichtintensitäten    an den Austrittsenden der  beiden Gruppen entsprechendes Differenzsignal     abgibt.     



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeich  nung beispielsweise erläutert. In der Zeichnung zeigen:           Fig.    1 in schematischer Darstellung eine     bevorzugte     Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung  zur Erzeugung eines Signals, welches ein Mass für     die     Scharfeinstellung eines optischen Bildes ist;  2.

   Eine Ansicht gemäss der Linie     II-II    der     Fig.    1,  die den Querschnitt eines Bündels optischer Fasern zeigt,  wie es in der Ausführungsform der     Fig.    1 Verwendung  findet;       Fig.3    ein Schaltschema einer lichtempfindlichen  Einrichtung, die zur     Erzeugung    eines die Scharfein  stellung kennzeichnenden Signals verwendet wird;       Fig.4    eine graphische Darstellung der Signalinten  sität in Abhängigkeit von der Einstellung der Optik der  Vorrichtung nach     Fig.    1;

         Fig.    5 eine schematische Darstellung einer modifi  zierten Form der Vorrichtung; und       Fig.    6 eine graphische Darstellung der Signalinten  sität in Abhängigkeit von der Stellung der Optik einer  Vorrichtung nach     Fig.    5.    <I>Wirkungsweise der in den Figuren</I>  <I>dargestellten Ausführungsformen</I>    Gemäss der Ausführungsform der     Fig.    1 werden die  Lichtwege 14 periodisch über verschiedene Bereiche  eines in der Bildebene 11 befindlichen Bildes     geführt,     indem den bildseitigen Enden der Lichtwege eine z. B.  vibrierende Bewegung relativ zum Bild erteilt wird.

   Dies  kann mit     Hilfe    einer Antriebseinrichtung 18 bewerk  stelligt werden, oder kann sich, wenn es sich um eine  tragbare Vorrichtung handelt, aus den unwillkürlichen  Bewegungen der von Hand gehaltenen Vorrichtung  von selbst ergeben. Die Lichtwege bilden an dem Licht  eintrittsende ein Bündel 15, dessen Einzelwege in einer  statistischen Weise auf zwei Teilbündel 17, 1<B>7</B> am       Lichtaustrittsende    verteilt sind, um das vom Bild ent  nommene Licht gleichmässig auf die     Lichtaustrittsen-          den    12, 12' zu     verteilen    und hierdurch den Einfluss  ausgedehnter Hell- und Dunkelbereiche des Bildes auf  die Scharfeinstellung zu eliminieren.  



  Das Licht von einem unscharfen Bild ist  grau  in  den     übergangszonen    der Dunkel- und Hellbereiche, in  denen keine scharfe     Abgrenzung    zwischen dunklen  und hellen Bereichen vorhanden ist. Daher bestehen  keine wesentlichen Unterschiede der Intensitäten der  verschiedenen Bereiche des unscharfen Bildes,     wenn    es  periodisch durch die einzelnen Lichtwege abgetastet  wird, und demgemäss bestehen nur geringe Unterschie  de in der Intensität des an die     Lichtaustrittsenden    über  mittelten Lichtes.  



  Umgekehrt hat ein scharf eingestelltes Bild eine  scharfe Abgrenzung zwischen seinen Hell- und Dunkel  bereichen. Die Gesamtintensität des an den Lichtaus  trittsenden austretenden Lichtes variiert dann zwischen  verhältnismässig hohen und niedrigen Werten, weil die  einzelnen Lichtwege mit ihren     Lichteintrittsenden     dauernd Grenzen zwischen Hell- und Dunkelbereichen  passieren.  



  In einem Zeitpunkt des     Abtastzyklus    werden mehr  Lichtwege auf dunkle Bereiche des Bildes gerichtet sein,  wogegen in einem anderen Zeitpunkt des Zyklus mehr  Lichtwege auf helle Bereiche des Bildes gerichtet sein  werden. Dies bewirkt     natürlich    eine periodische Varia  tion zwischen verhältnismässig niedrigen und hohen     In-          tensitäten    des an den     Lichtaustrittsenden    austretenden  Lichtes.

   Die Differenz zwischen den niedrigen und ho-         hen        Intensitäten    steigt darüber hinaus mit der Schärfe  des Bildes derart, dass eine maximale     Differenz    bei  Vorliegen der optimalen Schärfe des Bildes vorliegen  wird.  



  Eine vorteilhafte einfache und stabile Ausbildung  eines     Lichtwegbündels        wird    gemäss     Fig.    1 dadurch er  halten, dass das Bündel     gabelförmig    aus optischen Fa  sern aufgebaut wird, die am     Lichteintrittsende        zusam-          mengefasst    sind, um bei 11 ein optisches Bild aufzu  nehmen, während die     Lichtaustrittsenden    12, 12' auf  zwei Bündel von im wesentlichen gleicher Faserzahl  verteilt sind.

   Eine solche gabelförmige Anordnung lie  fert einen Unterschied der Intensitäten des an den bei  den Enden der Gabel austretenden Lichtes als Scharf  einstellungssignal, welches frei ist von Variationen der  Intensität der Beleuchtungsquelle.     Im    allgemeinen sind  nämlich die die Scharfeinstellung anzeigenden Intensi  tätsvariationen des von den Enden eines     Lichtwegbün-          dels    austretenden Lichtes, die durch die periodische       Bildabtastung    entstehen, überlagert von     verhältnismäs-          sig    starken Variationen der Grundhelligkeit, beispiels  weise bei Erzeugung des Lichtes durch netzfrequenten  Strom.

   Demgemäss ist es für ein brauchbares Scharf  einstellungssignal wünschenswert, dass die Variation der  Grundhelligkeit eliminiert wird. Diese Variation wird  praktisch in einem Signal eliminiert, welches proportio  nal der     Differenz    der Intensitäten des Lichts ist, das an  den Enden der Gabel austritt, da die Grundintensität  in den beiden zu den Enden führenden Teilbündeln sich  im wesentlichen mit gleichem Betrage auswirkt; dage  gen werden die die Scharfeinstellung anzeigenden Ände  rungen der Intensität im     Differenzsignal    nicht eliminiert.  



  Die Lichtwege im     Bünäel    15, die von der Bildebene  ausgehen, führen statistisch gleich verteilt zu den Enden  12, 12' der  Gabel . Es besteht also gleiche Wahr  scheinlichkeit, dass eine bestimmte Gruppe an der  Bildebene nebeneinander liegender Lichtwege     gleich-          mässig    auf die beiden Gabelenden     verteilt    werden; bei  einer statistischen Verteilung gleicher Wahrscheinlich  keit kann jedoch eine Abweichung gegenüber einer  exakten Gleichverteilung auftreten. Das     Differenzsignal,     welches sich aus den Enden der Gabel ableitet, ist da  her ein Mass für die Scharfeinstellung des Bildes.  



  Hinsichtlich dieser Ausführungsform der     Erfindung     ist zu bemerken, dass im allgemeinen die Lichteintritts  enden der Lichtwege nicht unbedingt relativ zum Bild  bewegt werden müssen, um ein die Bildschärfe anzei  gendes Signal zu erhalten. Diese Relativbewegung er  gibt sich vielmehr aus der Abweichung einer     Verteilung     statistisch gleicher Wahrscheinlichkeit von einer exakten  Gleichverteilung, wie dies im     einzelnen    noch erläutert  werden wird.  



  Das bei Ausführungsform der     Fig.    5 auftretende       Differenzsignal    wird gemäss     Fig.    6 gleich Null, wenn das  Bild scharf eingestellt ist, und wechselt von der einen  Polarität über Null zu der entgegengesetzten Polarität  (d. h. von positiv zu negativ), wenn die Optik 38, die  das Bild erzeugt, von einer Stellung jenseits der Scharf  einstellung zu einer Stellung diesseits der Scharfeinstel  lung geführt wird. Die Polarität des     Signals    gibt daher  an, auf welcher Seite des     Scharfeinstellungspunktes    die  Optik sich befindet. Solch ein Signal ist besonders gut  dazu geeignet, ein     Servosystem    zur automatischen  Scharfeinstellung der Optik zu steuern.  



  Die Vorrichtungen werden im nachfolgenden unter  besonderer Bezugnahme auf sichtbare Bilder beschrie-           ben,    wie sie durch Kameras, Entfernungsmesser, Tele  skope usw. erzeugt werden. Es muss indessen betont  werden, dass die Vorrichtungen auch brauchbar sind in  Anwendungsgebieten, die Strahlungen ausserhalb des  sichtbaren Teiles des Spektrums der elektromagneti  schen Wellen benutzen, z. B. Infrarotstrahlen.  



  Die Lichtwege sind     vorteilhafterweise    optische Fa  sern 14 bzw. 34, 34', die im Bündel 15 bzw. 33 stati  stisch verteilt angeordnet sind. Weiter ist eine Antriebs  einrichtung 18 vorgesehen, um den     Lichteintrittsseiten     der Lichtwege eine oszillierende oder vibrierende Be  wegung zu erteilen, beispielsweise längs eines ellipti  schen Weges in der Bildebene, so dass periodisch ver  schiedene Gruppen der Lichtwege über verschiedene  Bereiche der Bildebene 11 geführt werden.

   Die ver  schiedenen Gruppen der Lichtwege können gemäss     Fig.     2 durch eine perforierte undurchsichtige Maske 16 oder  ein Gitter definiert werden, die an den die die Lichtwege  bildenden Bauteilen am     bildebenseitigen    Ende be  festigt ist und das     auffallende    Licht ausserhalb der  durch die Perforation definierten Gruppen abdeckt. Als  Antriebseinrichtung 18 können verschiedene mechani  sche oder elektromechanische Vorrichtungen verwendet  werden. Die     lichtemplindliche    Einrichtung     (Fig.    1:  20, 20', 21,     Fig.    5: 41) nimmt das von den Lichtwe  gen austretende Licht auf und erzeugt ein Ausgangs  signal, welches die Schärfe des Bildes anzeigt.

   Das  Ausgangssignal kann proportional sein dem Unterschied  zwischen dem Maximum- und Minimumpegel der zy  klischen     Lichtintensitäts        variation,    die bei Bewegung der  Lichtwege in der Bildebene relativ zum Bild erzeugt  werden. Wenn das Bild unscharf oder aus dem Fokus  ist, liegt nur ein geringer Unterschied zwischen     Dunkel-          und    Hellbereichen des Bildes vor und es kann als grau  bezeichnet werden.

   Wenn verschiedene ausgewählte  Gruppen der Lichtwege über verschiedene Bereiche des  Bildes     dahinstreichen,    ist demgemäss nur eine geringe       Intensitätsvariation    vorhanden und ein dem Unterschied  zwischen dem Maximum und Minimum der Variation  des von den Endstellen austretenden Lichtes propor  tionales Signal ist daher nur gering. Sobald natürlich  das Bild scharf eingestellt wird, werden die Grenzen  zwischen den Hell- und Dunkelstellen des Bildes zu  nehmend schärfer. Wenn bestimmte Gruppen der Licht  wege über die     relativ,-n    Licht- und Dunkelstellen des  Bildes streichen, werden zu einem bestimmten Zeitpunkt  sich mehr Lichtwege an hellen Stellen des Bildes be  finden als an dunklen und zu einem anderen Zeitpunkt  wird es umgekehrt sein.

   Demzufolge werden die perio  dischen Variationen der Intensität des von einer     End-          stelle    der Lichtwege austretenden Lichtes, je mehr das  Bild die Scharfeinstellung erreicht, zunehmend prägnan  ter und ebenso steigt entsprechend die Differenz zwi  schen dem Maximum- und Minimumpegel der Varia  tion an. Die beste Schärfe ist demgemäss durch das  maximale Differenzsignal angezeigt. Die Bauteile der  lichtempfindlichen Elemente 20, 20', die in Abhängig  keit von dem von den Enden 12, 12' bzw. 39, 39' der  Lichtwege austretenden Lichtes ein     fokusanzeigendes    Si  gnal herleiten, können beispielsweise Photozellen oder  andere lichtelektrische Wandler zur Erzeugung eines  elektrischen Signals, welches proportional zur Intensität  des darauf fallenden Lichtes ist, sein.

   Es kann dann  z. B. ein     Wechselstromvoltmeter    Verwendung finden,  um die Grösse der periodischen Variation des elektri-    sehen Signals und demgemäss die Güte der Scharfein  stellung des Bildes anzuzeigen. Wie vorstehend be  merkt, ist das     Anzeigesignal    gewöhnlich überlagert durch  ein Hintergrundsignal, welches aus dem Hintergrund  licht entsteht, und in einigen Fällen kann das Hinter  grundsignal verhältnismässig grossen Variationen, ver  glichen mit jenen des     Anzeigesignals,    unterworfen sein.  Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn im Hinter  grundlicht eine der Frequenz des Speisenetzes entspre  chende (50 Hz) Periodizität vorliegt, wie dies bei nor  malem Netzanschluss der Fall ist.

   Unter diesen Um  ständen ist die Variation des     fokusanzeigenden    Signals  im wesentlichen nicht erkennbar infolge der viel     grös-          seren    Variation der     Hintergrundsignalintensität.    Um  dem     abzuhelfen,    ist im Rahmen der Erfindung die     fo-          kusanzeigende    Vorrichtung vorzugsweise mit Bauteilen  zur Eliminierung der     Hintergrundsignalvariationen    ver  sehen.

   Beispielsweise kann ein     50-Hz-Filternetzwerk     Verwendung finden, um eine unerwünschte     50-Hz-Hin-          tergrundkomponente    aus dem dem Voltmeter angeleg  ten elektrischen Signal zu eliminieren. Vorzugsweise ist  aber vorgesehen, die Lichtwege der Vorrichtung auf  zumindest ein Paar von Endpunkten bzw. -stellen auf  zuteilen und ein Signal, welches proportional der Diffe  renz zwischen den Intensitäten des an den jeweiligen  Endpunkten bzw. -stellen austretenden Lichtes ist, als       fokusanzeigendes    Signal herzuleiten. Die     Hinterg-und-          variationen    der Lichtintensität werden hierdurch eli  miniert.

      <I>Detailbeschreibung der in den Figuren</I>  <I>dargestellten</I>     Vorrichtungen       Bei der Vorrichtung nach     Fig.    1 ist eine Mehrzahl  von optischen Lichtwegen vorgesehen, die sich von einer  gemeinsamen Bildebene, die allgemein mit 11 bezeich  net ist, zu einer Mehrzahl von Endstellen 12     erstrek-          ken.    Die Ebene 11 kann beispielsweise die Bildebene  einer einstellbaren Optik 13 einer Kamera oder eines  anderen optischen Instrumentes sein. Die Lichtwege  sind im wesentlichen auf die Endstellen mit statistisch  gleicher Wahrscheinlichkeitsverteilung aufgeteilt. In dem  dargestellten Fall sind die Lichtwege auf ein Paar von  Endstellen . 12 und 12' aufgeteilt.

   Es kann indessen  auch eine grössere Anzahl, wie beispielsweise vier     End-          stellen,    vorgesehen sein. Die Lichtwege sind vorzugs  weise jeweils durch optische Fasern 14 definiert. Das  Faserbündel 15 ist an dem einen Ende, welches an der  Bildebene 11 liegt, eng gebündelt. Vorzugsweise, aber  nicht notwendigerweise, ist eine perforierte Maske 16  über dieses Bündelende gelegt. Die Maskenperforatio  nen wählen eine Anzahl von Fasern aus, zu denen durch  diese Maske ein Lichtzutritt vom Bild in der Bildebene  11 erfolgen kann. Das äussere Ende des Faserbündels  ist in zwei Gruppen bzw. Teilbündel 17 und 17' von im  wesentlichen gleicher Zahl an Fasern 14 gegabelt,  die sich zu den Endstellen 12 und 12' erstrecken.

   Vor  zugsweise sind zusätzlich weiter Bauteile vorgesehen,  um das Bündel 15 in Oszillation oder Vibration längs  beispielsweise eines elliptischen Weges in der Bildebene  11 zu versetzen, um die Fasern, die durch die Masken  perforation festgelegt sind, über verschiedene Bereiche  eines Bildes in der Bildebene periodisch zu bewegen.  Die     Vibrationseinrichtung    ist dabei allgemein mit 18  bezeichnet und die     strichlierte    Linie 19 deutet die wir  kungsmässige Verbindung mit dem Bündel 15 an.

        Es ist klar, dass auf     Grund    der statistischen Ver  teilung der Faser 14 im Bündel 15 eine statistisch       gleiche        Wahrscheinlichkeit        dafür    vorhanden     ist,    dass  von einer ausgewählten Anzahl von Fasern, die an der  Bildebene     aneinander        angrenzen,    gleich viele an den bei  den     Endstellen    12 bzw. 12' enden.

   Im allgemeinen be  steht bei einer solchen statistischen Verteilung aber eine  Abweichung gegenüber einer exakt gleichen Aufteilung  auf die     Endstellen,    und dann führen von einer beliebigen  gegebenen     Anzahl    von Fasern eine grössere Anzahl an  nie eine Endstelle als an die andere Endstelle;     dann    be  steht für irgendeine Gruppe ausgewählter Fasern bei ei  nem scharf eingestellten Bild in der Ebene 11 eine we  s     Lntliche        Differenz    der     Lichtintensitäten    an den End  punkten 12 und 12.

   Natürlich variiert die Grösse der       Differenz    zwischen den     Lichtintensitäten    an den End  punkten 12 und 12' periodisch auf Grund der von der       Vibrationseinrichtung        1$    herbeigeführten Bewegung  der Gruppen ausgewählter Fasern in bezug auf das Bild.  Jede vorliegende scharfe Linie oder     Hell-Dunkel-Grenze     in einem Bild wird periodisch von einer Anzahl von  Fasern überstrichen, so dass     zu    einem gewissen Zeit  punkt im Zyklus mehr Fasern sich an hellen Bereichen  befinden als an dunklen, und zu einem anderen Zeit  punkt zufolge der geänderten Lage mehr Fasern sich  an dunklen Bereichen befinden als an hellen.

   Dadurch  entsteht eine periodisch variierende Differenz zwischen  den Intensitäten des an den Endstellen austretenden  Lichtes. Die Variationen sind verhältnismässig gross,  wenn eine scharfe Abgrenzung zwischen Hell- und Dun  kelbereichen des Bildes vorliegt, wenn dieses sich in der  Scharfeinstellung     befindet,    hingegen verhältnismässig ge  ring, wenn das Bild unscharf und im     wesentlichen    über  die Gesamtfläche gesehen grau ist.

   Darüber hinaus ist  einzusehen, dass die Hintergrundkomponenten in der  Differenz zwischen den von den jeweiligen Endstellen  übermittelten Lichtintensitäten     eliminiert        sind.    Es ist  weiter von Bedeutung zu bemerken, dass infolge der  Fehlerabweichung gegenüber einer exakt gleichen Auf  teilung der Fasern auf die Endstellen 12 und 12' die vor  liegende Ausführungsform der Vorrichtung auch funk  tioniert, ohne dass eine Bewegung des     Bündels    in bezug  zum Bild erforderlich ist.

   Die Differenz zwischen den  Intensitäten des von den jeweiligen Endpunkten 12 und  12' übermittelten Lichtes variiert in Übereinstimmung  mit der     Schärfe    eines Bildes in der Bildebene 11 auch  dann, wenn das Bündel sich in bezug zum Bild in  fixer Lage befindet.  



  Obwohl die statistisch verteilt angeordneten Licht  wege vorzugsweise durch ein Bündel 15 aus optischen  Fasern verkörpert werden, ist einzusehen, dass verschie  dene Alternativen zur Bildung der Lichtwege möglich  sind. Beispielsweise kann eine Mehrzahl von Prismen in  Verbindung mit einem     Plastiklichtleiter    (das ist ein     stab-          förmiger    Lichtleiter, der bei Erwärmung gebogen wer  den kann), um das Licht längs einer Mehrzahl von We  gen zu führen, die an zwei oder mehr Stellen in stati  stisch verteilter Weise enden. Ebenso kann eine Anord  nung von Spiegeln Verwendung finden, um das Licht  längs einer Mehrzahl von Wegen in dieser Weise zu re  flektieren.

   Unabhängig von der Art der als Lichtwege  verwendeten Bauteile ist eine statistische Verteilung der  selben, die der     binomialen    Verteilung der     Wahrschein-          lichkeiten    entspricht, die beste. Es ergibt sich dabei       b:i    einer Aufteilung der Lichtwege auf zwei Endstellen,  wie dies z. B. bei der Aufteilung gemäss     Fig.    1 auf zwei    Endstellen 12 und 12' der Fall ist, für jede ausgewählte  Gruppe von n Lichtwegen, dass
EMI0004.0035  
   Lichtwege  dieser Gruppe an der einen Endstelle enden, wogegen  
EMI0004.0036  
   Lichtwege an der anderen Endstelle enden.

   Da  her besteht in der     Differenz    zwischen den Intensitäten des  Lichtes an den beiden Stellen ein zusätzlicher Effekt,  der zwischen den Fehlerabweichungen
EMI0004.0038  
       liegt,    wenn  eine Grenzlinie zwischen Hell und Dunkel im Bereich  der ausgewählten Gruppe von Lichtwegen vorliegt. Mit  anderen Worten, es ist die     Differenz    zwischen den       Lichtintensitäten    an den Endstellen     proportional        v    n,  wenn Licht- und     Dunkelzonen    im Bereich der ausge  wählten Gruppe von Lichtwegen vorliegen.

   Dieser zwi  schen den Fehlerabweichungen liegende additive     Effekt     ist auch die Ursache, dass ein schärfer anzeigendes Dif  ferenzsignal selbst dann erzeugt wird, wenn die Licht  wege relativ zu dem Bild nicht bewegt werden. In Fäl  len, wo die Lichtwege zu mehr als zwei     Endstellen     führen, an denen die Lichtintensität bestimmt wird, kön  nen durch geeignete algebraische Zusammenfassung der  Einzelsignale die Abweichungen von der Gleichver  teilung der Lichtwege zu den vergleichenden Endstellen  berücksichtigt werden.  



  Hinsichtlich der Bauteile zur Feststellung der Diffe  renzen zwischen den     Intensitäten    des an den     Endstel-          len    12 und 12' austretenden Lichtes, die ein Mass für  die Schärfe eines Bildes in der Bildebene 11 sind, ist  festzustellen, dass diese vorzugsweise ein Photozellen  paar 20 und 20' oder äquivalente Bauteile umfassen,  die jeweils an den Endstellen 12 bzw. 12' in Aufnahme  stellung für das     jeweils    von den Endstellen austretende  Licht stehen. Mit dem Ausdruck  Photozelle , wie er  hier verwendet wird, soll dabei ganz allgemein ein licht  empfindliches Bauelement bezeichnet werden, wie es  beispielsweise durch     Festkörperphotodioden    und Photo  transistoren verkörpert ist.

   Die entsprechenden Photo  zellen erzeugen elektrische Signale, die proportional sind  den Intensitäten des von den Endstellen 12 und 12' aus  tretenden Lichtes. Es ist klar, dass als Alternativanord  nung auch eine einzige Photozelle genügen kann, wenn  dieser mit einem geeigneten     Lichtstrahlunterbrecher    ab  wechselnd das aus den jeweiligen Endstellen austretende  Licht zugeführt wird. Das elektrische Ausgangssignal  aus der     einzelnen    Photozelle ist dabei     impulsförmig,     und die     aufeinanderfolgenden    Impulse sind abwechselnd  proportional den Intensitäten des Lichtes von der jewei  ligen Endstelle.

   Die Anordnung mit einer einzigen Pho  tozelle ist vom Gleichgewichtsstandpunkt vorteilhaft, da  die elektrischen     Anzeigesignale    der Intensität für beide  Endstellen von der gleichen Vorrichtung erzeugt wer  den. Die elektrischen Ausgangssignale der Photozellen  oder der Photozelle können einer Vergleichseinrichtung  21     zugeführt    werden, um ein Signal zu schaffen, welches  proportional der Differenz zwischen den erzeugten elek  trischen Signalen ist, oder es kann in anderer Weise die  Differenz angezeigt werden.  



  Die Vergleichseinrichtung 21 kann verschiedenartig  ausgebildet sein; im Falle der Verwendung von zwei  Photozellen kommt vorzugsweise eine Ausbildung     ge-          mäss        Fig.    3 in Betracht. In dieser Schaltungsanordnung      ist der negative     Anschluss    der einen Photozelle, bei  spielsweise der Photozelle 20, mit dem positiven     An-          schluss    der anderen Photozelle, z.     ts.    der     rnotozeile    2U",  verbunden und weiter der positive Anschluss der Photo  zelle 20 mit dem negativen     Anschluss    der Photozelle 20'  über einen     Symmetriewiderstand    22 verbunden.

   Daher  sind die Photozellen über den Symmetriewiderstand 22  gegeneinander     geschaitet.    Der verschiebbare     Abgritt    23  des Widerstandes 22 ist seinerseits über ein     Voitmeter     24 oder dergleichen     an    den Verbindungspunkt zwischen  dem negativen     Anschluss    der Photozelle 20 und dem  positiven Anschluss der Photozelle 20 bzw. 20' an  gelegt. Zusätzlich kann ein Kompensationswiderstand  26 einer Photozelle parallelgeschaltet werden, im dar  gestellten Fall zur Photozelle 20', um Unterschiede im       Frequenzgang    des jeweiligen Paares von Photozellen 20  und 20', die in dieser Anordnung vorgesehen sind, zu  kompensieren.

   Bei Anordnung einer Vergleichseinrich  tung 21 in der eben beschriebenen Art     ergibt    sich, dass  Licht, welches aus den Endstellen 12 und 12' austritt  und auf die Photozellen 20 und 20' fällt, die Erzeugung  von dem     auffallenden    Licht proportionalen Ausgangs  signalen der Photozellen bewirkt und die     Difterenz    zwi  schen den von den Photozellen erzeugten Ausgangs  signalen am Voltmeter 24 auftritt. Die     Regulierbarkeit     des Symmetriewiderstandes 22 erleichtert die Ein  stellung der     Photozellensignale,    so dass jede Ungleich  heit zwischen den jeweiligen Zweigen des Systems kom  pensiert werden kann, wenn die Bildebene 11 Licht  gleichförmiger Intensität, das heisst graues Licht,  erhält.

   Mit anderen Worten: der Symmetriewiderstand  22     schafft    die Möglichkeit eines     Nullabgleiches    des Sy  stems bei vollständig     defokussiertem    Bild in der Bild  ebene 11, wobei der Widerstand vorerst so einjustiert  wird, dass am Voltmeter 24 keine     Gleichspannung    auf  tritt, wenn graues Licht gleichförmig über die Bildebene  11 verteilt ist. Sobald die Vergleichseinrichtung so ein  justiert ist, entspricht die Anzeige des Voltmeters 24  direkt der Schärfe eines Bildes in der Bildebene 11.

   Es  kann nun die Einstellung der einstellbaren Optik 13  verändert werden, bis das Voltmeter 24 Maximalspan  nung anzeigt, d. h. bis der Unterschied zwischen den     In-          tensitäten    des von den Endstellen 12 und 12' austreten  den Lichtes ein Maximum ist; in diesem Fall weist das  Bild in der Bildebene 11 die maximale Schärfe auf, bzw.  es liegt optimale Trennung zwischen den Hell- und       Dunkelzonen    in dem von einer jeweils ausgewählten  Anzahl von in der Bildebene     aneinanderliegenden    Licht  wegen vor, was für das Vorhandensein optimaler     Fo-          kussierung    charakteristisch ist.

   Die Variation in der Si  gnalintensität, wie sie durch das Voltmeter 24 in bezug  auf die Stellung der     einstellba.en    Optik 13 wiedergege  ben wird, ist in     Fig.    4 dargestellt, worin die     Signalinten-          sitätskurve    ein verhältnismässig scharfes Maximum zeigt,  das an der der Scharfeinstellung der Optik entsprechen  den     strichlierten    Linie 27 liegt.

   Wird die Einstellung der  einstellbaren Optik 13 nach der einen oder anderen  Richtung von der Einstellung 27 weg     verändert,    sinkt  die Intensität des vom Voltmeter 24 angezeigten Signals  schnell zu einem     vernachlässigbaren    Wert ab, wie     Fig.     4     entnehmbar    ist. Bei der Scharfeinstellung der einstell  baren Optik 13 hat das Signal die maximale Amplitude.  



  Obwohl das Voltmeter 24 in dem Vergleichskreis  der     Fig.    3 dazu verwendet wird, eine Anzeige der  Schärfe eines in der Bildebene 11 durch die einstellbare  Optik 13 erzeugten Bildes zu liefern, kann das am Volt-         meter    auftretende Signal ebenso gut auch dazu verwen  det werden, um die Einstellung der Optik selbsttätig zu  steuern, so dass die Einstellung automatisch auf opti  male Schärfe angebracht wird.

   Das Differenzsignal, wel  ches durch die Vergleichseinrichtung 21 erzeugt wird,  kann beispielsweise, wie in     Fig.    1 angedeutet ist, dazu  verwendet werden, um eine Einstellvorrichtung 28 für  die Optik 13, die mit der einstellbaren Optik 13 ge  koppelt ist, derart zu steuern, dass die Einstellung der  Optik in     übereinstimmung    mit dem Signal     verändert     wird.

   Die     Einstellbauvorrichtung    28 kann beispielsweise  ein     Servostellsystem    eines Typs sein, der geeignet ist, auf  das Maximum bzw. auf die Spitze der     Signalintensitäts-          kurve    der     Fig.    4     anzusprechen.    Daher wird bei Vor  handensein eines schwachen Differenzsignals die Ein  stellvorrichtung 28 die Einstellung der einstellbaren Op  tik 13 in Richtung auf die der Linie 27 in     Fig.    4 ent  sprechende Stellung verschieben. Bei Vorliegen der ma  ximalen Intensität des Signals wird die Veränderung  der Einstellung der Optik beendet und die Optik in  dieser einer optimalen Fokussierung entsprechenden  Lage belassen.

   So kann die vorliegende Erfindung Ver  wendung finden für das automatische     Scharleinstellen     von Optiken.  



  Bezüglich einer weiteren Verwendung der     erfin-          dungsgemässen    Vorrichtungen zur Anzeige der Güte der  Fokussierung und zum selbsttätigen Einstellen optima  ler Fokussierung sei auf     Schnittbildentfernungsmesser     oder andere     Schnittbildeinrichtungen    verwiesen, wobei  die erfindungsgemässen Vorrichtungen dazu benutzt  werden können, um ein Anzeige- oder Steuersignal da  für zu erhalten, ob die Spaltbilder übereinstimmen  oder nicht.  



  Im Falle der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 kann  dabei die Bildebene 11, von der die in statistisch ver  teilter Lage angeordneten Lichtwege der Vorrichtung  ausgehen, die Bildebene einer     Spaltbildeinrichtung    sein.  So lang die Bilder gespalten sind, ist der Kontrast zwi  schen den Spaltbildern und dem Hintergrund etwa halb  so gross wie er ist, wenn die Bilder übereinstimmen.  Zusätzlich ist der Bereich der Lichtwege über welchen  sich die Intensitäten der Spaltbilder verteilen etwa zwei  mal so gross, wie der Bereich über den sich die Inten  sität des übereinstimmenden Bildes verteilt.

   Daraus er  gibt sich, dass die Differenz zwischen den Intensitäten  des von den Endstellen 12 und 12' austretenden Lich  tes viel grösser ist, wenn die Bilder übereinstimmen, als  wenn sie aufgespalten sind. Daher ist das Differenz  signal, welches von der erfindungsgemässen Vorrichtung  erzeugt wird in diesem Falle ein Merkmal dafür, ob die  Spaltbilder übereinstimmen oder nicht.  



  In     Fig.    5 ist eine     modifizierte    Form der Vorrichtung  gemäss der Erfindung gezeigt, welche so ausgebildet  ist, dass das Ausgangsmaterial in Abhängigkeit von der  Einstellung der Optik einen Verlauf, wie er in     Fig.    6  dargestellt ist, besitzt. Es ist dabei wesentlich, dass die  Signalintensität für die einer optimalen Scharfeinstellung  der Optik entsprechende Einstellage derselben,     wei    durch  die     strichlierte    Linie 29 angedeutet, null ist. Weiter geht  die     Signalintensitätskurve    durch null symmetrisch von  der einen Polarität zur entgegengesetzten Polarität (d. h.

    von positiv nach negativ), wenn die Einstellung der ein  stellbaren Optik von einer Stellung 31 auf der einen  Seite der besten Scharfeinstellung 29 zu einer Stellung  32 an deren entgegengesetzten Seite verändert wird. Es  ist einzusehen, dass ein Verhalten des Ausgangssignals      gemäss der Kurve in     Fig.    6 besonders gut geeignet ist,  ein Servosystem zu steuern, welches analog wie die Ein  stellvorrichtung 28 zur Veränderung der Einstellung der  einstellbaren Optik 13 verwendet werden kann.     In    die  sem Falle gibt die Polarität des Signals einen Hinweis  auf die     Richtung,    in welcher die Einstellung der Optik  verändert werden muss, um     optimale    Scharfeinstellung  bzw. Fokussierung zu erzielen.

   Im dargestellten Fall  zeigt die positive Polarität an, dass eine Einstellung vor  liegt, die rechts von der optimalen Scharfeinstellung  liegt, wogegen negative Polarität anzeigt, dass die Ein  stellung der Optik     links    der optimalen     Einstellung    steht.  Das Servosystem zur Einstellung der Optik kann daher  so angeordnet sein, dass es die Einstellung nach links  verändert bei einem positiven Signal und nach rechts  bei Vorliegen eines negativen Signals, wogegen die Op  tik, sobald das Signal null wird, in ihrer Einstellung  belassen wird.

   Solche Bewegungen können leicht und  einfach bewerkstelligt werden durch einen polaritäts  empfindlichen Servomotor, welcher je nach Vorliegen  eines positiven oder negativen Signals in entgegenge  setzten Richtungen rotiert, beispielsweise im Uhrzeiger  sinn oder     Gegenuhrzeigersinn.    Die Drehung im     Uhrzeiger-          sinn    kann verwendet werden, um eine Einstellbewegung  der Optik nach links zu erzeugen, wogegen eine Dre  hung im     Gegenuhrzeigersinn    dazu dienen kann, eine  Einstellbewegung der Optik nach rechts     berbeizufüh-          ren.    Daher bewegt der Motor, wenn die ihm zugeführte  Speiseenergie proportional zum Intensitätssignal ist,

   die  Optik in Richtung auf die optimale Scharfstellung und  beendet diese Bewegung, sobald die Speisespannung null  wird, d. h. wenn die Einstellung der Optik optimal ist.  



  Zur Erzielung einer     Signalintensitätskurve    der in       Fig.    6 dargestellten Form sind bei der Ausführungs  form nach     Fig.    5 Lichtwege vorgesehen, die in statisti  scher Verteilung angeordnet sind und die in im wesent  lichen gleicher Anzahl in zwei Ebenen oder Flächen en  den, die in gleichem Abstand an entgegengesetzten Sei  ten der Bildebene einer Optik liegen.

   Die Lichtwege  können dabei durch ein verhältnismässig wenig dichtes  bzw. lose gepacktes Bündel 33 optische Fasern oder  äquivalenter Bauelemente gebildet sein, wobei die ein  zelnen     Fasern    im Bündel statistisch verteilt angeordnet  sind und im wesentlichen     die        Hälfte    der Fasern 34 von  einer Ebene 36 und die andere Hälfte der Fasern 34'  von einer Ebene 36' ausgehen, die sich, in Längsrich  tung gesehen, im Abstand von der Ebene 36     befindet.     Eine geringe Dichte des Bündels ist wünschenswert,  damit benachbarte Fasern verhältnismässig weit von  einander liegen und so das von einem Bild herrühren  de Licht zu den Enden der Fasern an der inneren  Ebene 36' ungehindert Zutritt hat.

   Das Bündel ist so  angeordnet, dass die Bildebene 37, in der von einer ein  stellbaren Optik 38 ein optimal eingestelltes Bild er  zeugt werden soll, in der Mitte zwischen den Ebenen  36 und 36' liegt. Die von der Ebene 36 ausgehenden  Fasern 34 erstrecken sich in einer vorzugsweise statisti  schen Verteilung zu einer ersten Endstelle 39, wogegen  die Fasern 34,' die von der Ebene 36' ausgehen, in  gleicher Weise vorzugsweise in statistischer Verteilung  gebündelt zu einer zweiten Endstelle 39' führen. Es ist  weiter vorgesehen, dass das Bündel 33 in bezug auf das  Bild eine vibrierende Bewegung ausführt, und diesbe  züglich kann eine geeignete mechanische     Vibrationsein-          richtung    vorgesehen sein oder es kann das Bündel von  Hand in vibrierende Bewegung versetzt werden.

   ES ist    klar, dass während einer solchen Vibration oder Bewe  gung die periodische Variation der Intensität des von  der Endstelle 39 übermittelten Lichtes grösser ist, als die  des Lichtes, das von der Endstelle 39'     übermittelt    wird,       wenn    ein Bild in der Ebene 36 schärfer abgebildet ist  als in der Ebene 36' und umgekehrt. Wenn die Schärfe  eines Bildes in bezug auf die beiden Ebenen 36 und 36'  gleich ist, sind die periodischen Variationen der von den  beiden Endstellen 39 und 39' übermittelten     Intensitä-          ten    im wesentlichen gleich. Wenn die Einstellung der  einstellbaren Optik 38 verändert wird, wird die Stellung  einer Abbildung in bezug auf die Ebenen 36 und 36'  in Längsrichtung verschoben.

   Wenn die Lage des scharf  eingestellten Bildes sich zwischen den Ebenen 36 und  36' in einander entgegengesetzten     longitudinalen    Rich  tungen bewegt, wird die Bildlage jeweils von einer Ebe  ne gegen die andere oder umgekehrt bewegt. Daher wird  das Bild, gesehen von der einen Ebene, progressiv we  niger scharf, während die Schärfe des Bildes, gesehen  von der anderen Ebene, zunehmend grösser wird. Die  periodische Variation der Intensität des von einer     End-          stelle    austretenden Lichtes nimmt demgemäss progres  siv ab, wogegen jene des von der anderen Endstelle  austretenden Lichtes progressiv zunimmt, wenn die  Lage des fokussierten Bildes zwischen den Ebenen 36  und 36' verschoben wird.

   Wenn die Lage des scharf  eingestellten Bildes in der Mitte zwischen den Ebenen  36 und 36' liegt, d. h. in der Bildebene 37, zeigen  beide Ebenen gleiche Schärfe des Bildes, und die Varia  tionen der     Lichtintensitäten,    die von den beiden     End-          stellen    39 und 39' übermittelt werden, sind daher gleich.  



  Das Vorstehende kann noch besser verstanden wer  den, wenn angenommen wird, dass ein scharf eingestell  tes Bild sich     links    von der Bildebene 37 befindet und  demgemäss näher der Ebene 36 als der Ebene 36'. Das  Bild wird daher in der Ebene 36 relativ scharf und in  der Ebene 36 relativ unscharf erscheinen. Da verschie  dene ausgewählte Gruppen von Lichtwegen, die an den  jeweiligen Bildebenen 36 und 36' enden, über verschie  dene Bereiche des Bildes durch Vibration des Bündels  33     hinwegschwingen,    ist die periodische Variation der  Intensität des von der Endstelle 39 austretenden  Lichtes grösser als die des von der Endstelle 39' aus  tretenden Lichtes.

   Wenn nun das scharf eingestellte  Bild auf der rechten Seite der Bildebene 37 liegt und  demgemäss näher der Ebene 36' als-der Ebene 36, zeigt  die Ebene 36' ein schärferes Bild als die Ebene 36. Als  Ergebnis ist die periodische Variation des von der     End-          stelle    39' austretenden Lichtes grösser als jene des von  der Endstelle 39 austretenden Lichtes. Wie vorstehend  bemerkt, ist die Schärfe gesehen von den beiden Ebe  nen 36 und 36', gleich, wenn das Bild sich in der  Bildebene 37 befindet, da dann die periodischen In  tensitätsvariationen des von den beiden Endstellen 39  und 39' austretenden Lichtes gleich sind.

   Daher va  riiert die algebraische Differenz zwischen den gleichge  richteten     Gleichspannungskomponenten    der periodischen  Intensitätsvariationen des Signals, das von dem von den  jeweiligen Endstellen austretenden Lichtes hergeleitet  wird, von einer Polarität zur entgegengesetzten Polari  tät, wenn die Lage des scharf eingestellten Bildes sich  durch die     Variation    der Einstellung der einstellbaren  Optik 38 verändert. Die Differenz verschwindet, wenn  das scharfe Bild in der Bildebene 37 liegt und die Optik  sich in der optimalen Scharfeinstellung befindet.

   Daher  ergibt sich ein Verlauf der Gleichspannung     sdifferenz         zwischen den Intensitäten des von den Endstellen 39  und 39' austretenden Lichtes in Abhängigkeit von der  Einstellung der Optik 38 entsprechend der in     Fig.    6  dargestellten Kurve.  



  Um ein elektrisches Signal zu erzielen, welches pro  portional dem Unterschied zwischen den gleichgerichte  ten Gleichstromkomponenten der den Lichtintensitäten  bei 39 und 39' entsprechenden Signale ist und wel  ches demgemäss ein Mass für die Schärfe eines Bildes  ist, sind geeignete photoelektrische Wandler und     gleich-          spannungsdifferenzbildende    Einrichtungen vorgesehen,  die in     Fig.    5 mit 41 bezeichnet sind und die das von den  Endstellen 39 und 39' austretende Licht erfassen. Die  Bauteile der Einrichtung 41 können von herkömmlicher  Art sein.

   Das Signal kann in der vorher beschriebenen  Weise verwendet werden, um eine Vorrichtung zur Ein  stellung einer Optik, die mit der Optik 38 gekoppelt ist,  zu steuern, um die Optik in die optimale Scharfeinstel  lung zu bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Scharfeinstellung eines optischen Gerätes mit einer Bildebene, einer lichtempfindlichen Einrichtung und Mitteln, um aus dem Bereich der Bild ebene Licht zu entnehmen und der lichtempfindlichen Einrichtung zuzuführen, wobei diese ein die Güte der Scharfeinstellung kennzeichnendes Ausgangssignal lie fert, welches dazu bestimmt ist, einer Anzeigeeinrich- tung oder einer selbsttätigen Verstelleinrichtung für die Optik des Gerätes zum Zwecke der Scharfeinstellung des Gerätes zugeführt zu werden, dadurch gekennzeich net, dass die lichtempfindliche Einrichtung (20, 20', 21;
    41) mindestens zwei lichtempfindliche Elemente (20, 20') enthält, dass die Mittel eine Vielzahl von Lichtwegen (14, 34, 34') umfassen, deren Lichtein- trittsenden im Bereich der Bildebene angeordnet sind und wobei das Lichtaustrittsende eines jeden Lichtwe ges jeweils einem der lichtempfindlichen Elemente zugeordnet ist, und dass diese so geschaltet sind, dass das kombinierte Ausgangssignal der lichtempfindlichen Elemente der Intensität des aus den Austrittsenden der Lichtwege tretenden Lichtes entspricht und ein Mass für die Scharfeinstellung ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtwege an den Lichteintritts enden beieinander liegen und zu jedem der lichtemp findlichen Elemente (20, 20') eine Gruppe (17, 17') von Lichtwegen führt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtwege durch ein Bündel optischer Fasern gebildet sind. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtaustrittsenden der Licht wege in zwei Gruppen (17, 17') von vorzugsweise glei cher Anzahl aufgeteilt sind und jeder Gruppe ein licht empfindliches Element (20, 20') zugeordnet ist, wobei die lichtempfindliche Einrichtung (20, 20', 21) ein der Differenz der Lichtintensitäten an den Austrittsenden der beiden Gruppen entsprechendes Differenzsignal ab gibt. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die lichtempfindliche Einrichtung so ausgebildet ist, dass eine Zunahme der Güte der Scharf einstellung einer Zunahme des Differenzsignals ent spricht. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Licht eintrittsenden der Lichtwege periodisch über die Bild ebene zu bewegen. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass als Mittel zum Bewegen eine An triebseinrichtung vorgesehen ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung zur Erzeu gung einer oszillierenden Bewegung der Lichteintritts enden ausgebildet ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung ein Vibrator ist. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtaustrittsenden der Lichtwe ge statistisch auf die zwei Gruppen (17, 17') verteilt sind und die Lichteintrittsenden der Lichtwege jeder der bei den Gruppen in statistischer Verteilung ineinanderge- schaltet sind. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass jede ausgewählte Anzahl an den Lichteintrittsenden benachbart liegender Lichtwege mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf beide Gruppen aufge teilt ist. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass von je n an den Lichteintrittsen- den benachbart liegenden Lichtwegen EMI0007.0024 Licht wege zum Lichtaustrittsende der einen Gruppe und EMI0007.0026 Lichtwege zum Lichtaustrittsende der anderen Gruppe der Lichtwege führen. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Gruppen von Lichtwegen vor gesehen sind, deren Lichteintrittsenden in zwei Ebenen angeordnet sind, die in Richtung des Lichteinfalles äqui- distant zu beiden Seiten der Bildebene liegen. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die lichtempfindlichen Elemente (20, 20') Photozellen sind. 14. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 3 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass an den Lichtaustritts enden jeder Gruppe von Lichtwegen eine Photozelle angeordnet ist und die Photozellen elektrisch gegen einander geschaltet sind. 15.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der positive Pol der einen Photo zelle mit dem negativen Pol der anderen Photozelle ver bunden ist, und ein Symmetriewiderstand (22) mit seinen beiden Enden an den negativen Pol der ersten Photozelle und an den positiven Pol der zweiten Photo zelle angeschlossen ist, und dass dieser Widerstand einen verstellbaren Abgriff (23) besitzt und das Aus- gangssignal zwischen dem Abgriff und den miteinander verbundenen Polen der beiden Photozellen abgenom men wird. 16.
    Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 5 bis 8 und den Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass Gleichrichter vorgesehen sind, de nen die Ausgangssignale der Photozellen zugeführt wer den, und dass das Ausgangssignal der lichtempfindlichen Einrichtung das Differenzsignal der so erhaltenen Gleichspannungssignale ist.
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WO1990001725A1 (en) * 1987-02-06 1990-02-22 Carl Sven Harry Enequist Method and means for producing a measure value or the like indicative for i.a. correct adjusted sharpness at projected pictures

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