CH484710A - Verfahren zur Herstellung von Muttern aus von einem vorgeformten Flachstab abgescherten Abschnitten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Muttern aus von einem vorgeformten Flachstab abgescherten AbschnittenInfo
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- CH484710A CH484710A CH50368A CH50368A CH484710A CH 484710 A CH484710 A CH 484710A CH 50368 A CH50368 A CH 50368A CH 50368 A CH50368 A CH 50368A CH 484710 A CH484710 A CH 484710A
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/64—Making machine elements nuts
- B21K1/68—Making machine elements nuts from round or profiled bars
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Description
Verfahren zur Herstellung von Muttern aus von einem vorgeformten Flachstab abgescherten Abschnitten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Vielkantmuttern, insbesondere Sechskantmuttern, aus vorgeformten, abgescherten Flachstababschnitten, die anschliessend facettiert, beidseitig vorgelocht und alsdann gelocht werden.
Bei dem bekannten Verfahren zur Herstellung von Sechskantmuttern, das es mit der Erfindung zu verbes sern gilt, wird ein Flachstab zunächst im Bereich seiner Schmalseite mit V-förmigen Kerben versehen, wobei die Flanken einer Kerbe einen Winkel von 120 einschliessen und wobei ferner die Kerben paarweise symmetrisch zu einer zur Stablängserstreckung rechtwinklig verlaufenden Ebene angeordnet sind.
Anschliessend werden von die sem vorgeformten Flachstab Abschnitte abgeschert, wo bei jeweils die Scherebene im Bereich der engsten Stelle des vorgeformten Flachstabes verläuft. Daraufhin werden diese Abschnitte bei freier Breitung unter gleichzeitigem Facettieren einem Planier-Richtvorgang unterworfen, wonach sich ein Beschneidvorgang anschliesst. Im weite ren Arbeitsverlauf werden diese Mutternrohlinge beidsei tig vorgelocht und in einem weiteren Arbeitsgang durch gelocht, um anschliessend mit Gewinde versehen zu werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, dieses Verfahren zu vereinfachen und ausserdem den Werk stoffabfall zu vermindern.
Die Lösung dieser Aufgabe liegt darin, dass der Flachstab auf ein gegenüber dem Schlüsselfertigmass geringeres Schlüsselmass vorgeformt wird, dann in einem folgenden Schritt der vorgeformte Flachstababschnitt unter allseitigem Einschluss auf ein grösseres Schlüssel- mass vorkalibriert wird, wobei letzteres jedoch noch kleiner als das Schlüsselfertigmass ist,
ferner dabei der Flachstababschnitt gerichtet und facettiert wird, alsdann dieser Rohling unter mantelseitigem Einschluss beidseitig vorgelocht, dabei auf das Schlüsselfertigmass kalibriert und in der Endphase des Verlochens auf das Muternhö- hen-Fertigmass planiert wird, um anschliessend durchge- locht zu werden.
Durch diese Massnahmen erübrigt sich das bisher erforderliche Beschneiden des facettierten Flachstabab- schnittes woraus einerseits eine Verringerung der zur Herstellung bedingten Arbeitsgänge um einen Arbeits gang als bisher und andererseits eine Verminderung des Werkstoffabfalles von etwa 50% resultiert.
Ferner kann beim Vorkalibrieren und Facettieren der Flachstababschnitt stirnseitig konvex geformt werden. Auf diese Weise wird ein Fliessen des Werkstoffes nach aussen begünstigt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn beim vorbeschriebe- nen Verfahren der vorkalibrierte und facettierte Rohling auf der einen Stirnseite spitz und auf der anderer Stirnseite flach vorgelocht wird.
Hierdurch wird weiterhin das Fliessen des Werkstof fes zur vollständigen Ausfüllung der Kalibrierform unter stützt.
In der Zeichnung ist das Verfahren nach der Erfin dung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zei gen: Fig. 1 das Kerben des Flachstabes, Fig. 2 einen abgescherten, vorgeformten Flachstabab schnitt, Fig. 3 das Vorkalibrieren und Facettieren, Fig. 4 einen Rohling nach diesem Arbeitsgang in de Draufsicht, Fig. 5 desgleichen in der Seitenansicht,
Fig. 6 das Vorlochen des Rohlings in der erste Phase, Fig. 7 desgleichen in der zweiten Phase, Fig. 8 das Durchlochen des Rohlings.
Nach Fig.l wird ein Flachstab 1 mittels zweie Kerbwerkzeuge 2 mit Kerben 3 versehen und davo: Abschnitte 4 abgeschert (Fig. 2).
Letzterer hat ein gegenüber der Fertigform geringere Schlüsselweite un@ wird daran anschliessend in einem aus einem mitti zweigeteilten Gesenk 5 mit Ausstossern 6 bestehende Werkzeug unter allseitigem Einschluss vorkalibriert, fs cettiert und stirnseitig konvex geformt.
Einen solche Rohling zeigen die Fig.4 und 5, dessen Schlüsselweit geringfügig grösser als die des Flachstahlabschnittes, abc noch kleiner als das Schlüsselfertigmass ist. Alsdann wir dieser Rohling 4' mittels zweier Stempel 7 und 8 ir Bereich beider Stirnseiten unter mantelseitigem Ein schluss vorgelocht (Fig.6) und in der Endphase des Vorlochens auf das Mutternhöhenfertigmass gestaucht.
Dabei wird der Werkstoff durch die Vorlochstempel 7 und 8 mantelseitig nach aussen gedrängt, bis die Mantel seiten 9 des Rohlings völlig ausgefüllt sind. Hiernach wird der Rohling 4' mit einem Stempel<B>10</B> durchge- locht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Vielkantmuttern, ins besondere Sechskantmuttern, aus vorgeformten, abge- scherten Flachstababschnitten, die anschliessend facet- tiert, beidseitig vorgelocht und alsdann gelocht werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachstab auf ein gegenüber dem Schlüsselfertigmass geringeres Schlüssel- mass vorgeformt wird,dann in einem folgenden Schritt der vorgeformte Flachstababschnitt unter allseitigem Ein- schluss auf ein grösseres Schlüsselmass vorkalibriert wird, wobei letzteres jedoch noch kleiner als das Schlüs- selfertigmass ist, ferner dabei der Flachstababschnitt gerichtet und facettiert wird, alsdann dieser Rohling unter marftelseitigem Einschluss beidseitig vorgelocht,dabei auf das Schlüsselfertigmass kalibriert und in der Endphase des Vorlochens auf das Mutterhöhen-Fertig- mass planiert wird, um anschliessend durchgelocht zu werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Vorkalibrieren und Facettieren der Flachstahlabschnitt stirnseitig konvex geformt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der vorkalibrierte und facettierte Rohling auf der einen Stirnseite spitz und auf der anderen Stirnseite flach vorgelocht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN0030004 | 1967-02-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH484710A true CH484710A (de) | 1970-01-31 |
Family
ID=7345343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH50368A CH484710A (de) | 1967-02-14 | 1968-01-12 | Verfahren zur Herstellung von Muttern aus von einem vorgeformten Flachstab abgescherten Abschnitten |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE709760A (de) |
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-
1968
- 1968-01-12 CH CH50368A patent/CH484710A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-01-23 BE BE709760D patent/BE709760A/xx unknown
- 1968-02-12 NL NL6801934A patent/NL6801934A/xx unknown
- 1968-02-13 ES ES350446A patent/ES350446A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE709760A (de) | 1968-05-30 |
| NL6801934A (de) | 1968-08-15 |
| ES350446A1 (es) | 1969-11-16 |
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Legal Events
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| PL | Patent ceased |