CH484743A - Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Bahnen aus faserhaltigem Material zwecks Herstellung eines Filterstranges - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Bahnen aus faserhaltigem Material zwecks Herstellung eines Filterstranges

Info

Publication number
CH484743A
CH484743A CH759967A CH759967A CH484743A CH 484743 A CH484743 A CH 484743A CH 759967 A CH759967 A CH 759967A CH 759967 A CH759967 A CH 759967A CH 484743 A CH484743 A CH 484743A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller
rollers
gap
web
paper web
Prior art date
Application number
CH759967A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Dipl-Ing Mueller Paul
Original Assignee
Celfil Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US640255A priority Critical patent/US3466358A/en
Application filed by Celfil Co filed Critical Celfil Co
Priority to CH759967A priority patent/CH484743A/de
Publication of CH484743A publication Critical patent/CH484743A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/20Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
    • B31F1/22Making webs in which the channel of each corrugation is longitudinal with the web feed
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes
    • A24D3/02Manufacture of tobacco smoke filters
    • A24D3/0204Preliminary operations before the filter rod forming process, e.g. crimping, blooming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung     zur    Behandlung von Bahnen aus faserhaltigen Material  zwecks Herstellung eines Filterstrange    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein ver  bessertes Verfahren und eine wirksamere Einrichtung  für die Behandlung von endlosen Bahnen aus     faserhal-          tigem    Material, insbesondere Papier, um es für die Zu  mcnraffung in Querrichtung und Umhüllung geeig  net zu machen, zwecks Herstellung eines endlosen, in  Filterstäbe unterteilbaren Filterstrangs.

   Die allgemein  bekannte     Zusammenraffung    und Umhüllung der     längs-          gkreppten    Papierbahn kann in unmittelbarem Anschluss  an die Herstellung dieser Papierbahn erfolgen, oder die       längsgkreppten    Papierbahnen können zu     Bobinen        auf-          gewickeit,    gelagert und anschliessend den üblichen Strang  maschinen zur Erzeugung eines umhüllten Filterstrangs  und     Unterteilung    desselben in Filterstäbe zugeführt wer  den.  



  Normalerweise wird als  gekrepptes Papier  ein       "."laterial    bezeichnet, das bei seiner Herstellung auf     Pa-          pi _rmaschinen    in seiner Laufrichtung gestaucht wird,  so dass es unregelmässige Querrippen aufweist und ein  höheres Gewicht besitzt, als entsprechende, nicht zu  sammengestauchte Papierbahnen.

   Solche gekreppte Pa  piere     wurden    früher zur Herstellung von Zigarettenfil  tern in grossem Umfange verwendet, sind aber schwie  rig zu verarbeiten, da die     Kreppung    quer zur Laufrich  tung der Papierbahnen verläuft und besitzen ausserdem  nur     eine    relativ geringe     Abscheidungswirkung    auf die  aus     d-,m    Tabakrauch durch Verwendung solcher Filter       abzuscheidenden    festen und flüssigen Partikeln.  



  Es sind bereits     längsgekreppte    Papierbahnen bekannt  und im schweizerischen Patent Nr. 331 545 beschrieben,  bei denen die Krepprillen parallel zur Laufrichtung der  endlosen Bahnen verlaufen. Bei der Herstellung     dies r     längsgekappten Bahnen wird das Papier durch zwei     in-          cinandergreifend2,    mit Ringrippen versehene Metallwal  zen hindurchgeführt und dafür gesorgt, dass die     Längs-          rillung    der Papierbahn mindestens zum Teil auf Kosten  der Papierdicke erfolgt.

       Zweckmässigerweise    wird bei  diesem Vorgang das Papier vor der     Längsrillung    nach-         giebig    gemacht, damit auch bei stärkerer     QUCrreCkling     der Querzusammenhang der Papierbahn nicht zerstört  wird, obwohl diese     Querreckung    bis zum Auftreten un  zusammenhängender, kurzer Längsrisse im Papier ge  steigert werden kann. Solche     längsgekrcpptcn    Papierbah  nen haben sich für die Herstellung von Filterstöpseln  für Zigaretten bewährt und werden in grossem Umfange  kommerziell verwendet.  



  Das vorliegende erfindungsgemässe verbesserte Ver  fahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die befeuchtete,  praktisch unelastische Materialbahn kontinuierlich durch  den Spalt zwischen rotierenden geheizten     Rillungs-    und  Reckwalzen hindurchgeleitet wird, die mit engen,     inein-          andergreifenden,    einander aber nicht berührenden Ring  rippen versehen sind, wodurch die     Mat ri        albahn        ',ängs-          gekreppt    und quergereckt wird bis zur Lockerung und  Freilegung von Fasern ohne vollständige Zerstörung des  Querzusammenhangs der Bahn,

   die nach dem Austritt  aus dem Spalt längs eines bestimmten     Umschlingungs-          winkels    auf einer der Walzen liegen bleibt,     dab;    i teil  weise getrocknet, versteift und die gelockerte Struktur  fixiert wird.  



  Ferner betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur  Durchführung dieses verbesserten Verfahrens, die ge  kennzeichnet ist durch mindestens zwei     Riilungs-    und  Reckwalzen mit     ineinandergreifenden,    einander nicht  berührenden, eng nebeneinander angeordneten Ringrip  pen, durch eine Heizung zur     Aufrechterhaltung    einer  Temperatur der Walzen von     100-500     C während     d--s          Durchlaufs    einer angefeuchteten     faserhaltigen    Material  bahn durch den Spalt zwischen den angetriebenen und  rotierenden Walzen, und durch     Umlenkorgane,

      um die  aus dem Spalt austretende     längskreppte    und querge  reckte Materialbahn während eines bestimmten Um  schlingungswinkels auf einer der Walzen zu belassen.  



  Die Erfindung ist nachstehend in einigen Ausfüh  rungsbeispielen anhand der     Fig.    1 bis<B>15</B>     niih-r        criäutert.     Diese zeigen:           Fig.    1 eine schematische Seitenansicht eines Aus  führungsbeispiels der erfindungsgemässen Einrichtung,       Fig.    2 einen vergrösserten Ausschnitt der     ineinan-          dergreifenden        Rillungs-    und Reckwalzen der Einrich  tung nach     Fig.    1, in Richtung der durchlaufenden Ma  terialbahn     -eschen,

            Fig.    3 eine Seitenansicht der     Rillungs-    und Reck  walzen von     Fig.    2 in Richtung der Schnittlinie 3-3 ge  sehen,       Fig.    4 einen Querschnitt durch die     Rillungs-    und  Reckwalzen der     Fig.    3 längs der     Schnitteb;

      ne 4-4,       Fig.    5 bis 12 schematische Ansichten anderer Aus  führungsbeispiele der in     Fig.    1 angegebenen     Rillungs-          und    Reckwalzen,       Fig.    13 eine photographische Reproduktion eines  Stücks des für das vorliegende Verfahren vorzugsweise  verwendeten Rohpapiers, vergrössert,       Fig.    14 eine photographische Reproduktion einer       l;

  ingsgerilltcn    und     qttergercckten    Papierbahn, vergrössert,  nach Behandlung einer     Rohpapicrbahn    entsprechend       Fig.    13 in einer Apparatur der in     Fig.    1 angedeuteten  Bauart,       Fig.    15 eine photographische Reproduktion eines  Querschnitts durch eine Papierbahn nach     Fig.    14, ver  grössert.  



  Für das vorliegende     Verfalir,-n    ist es     wescntliclr,    dass  die zu behandelnde flache und glatte faserhaltige Ma  terialbahn, beispielsweise eine Papierbahn, zuerst nach  giebig gemacht und dann durch einen     Rillungs-    und       Reckprozess    in Längsrichtung     -:.kreppt    und dabei in  Querrichtung gereckt wird. Eine derart     behandelte          liinc,sgekreppte    Papierbahn hat dann kein grösseres Ge  wicht pro Flächeneinheit als die glatte     Rohpapierbahn,     aber die Fasern sind gelockert und freigelegt     zwecks     Erhöhung der Filterwirksamkeit.

   Die längsgekreppt  Papierbahn wird dann wider versteift, um die     gelok-          kerte    Struktur zu fixieren.  



  Eine nach diesem Verfahren behandelte Bahn aus  faserhaltigem Material, etwa Papier, weist eine zerfaserte  Struktur auf und besitzt     angenähert    parallele Längszo  nen oder Streifen von jeweils grösserer bzw. geringerer  Materialdicke.     Dic    Zonen mit grösserer Materialdicke  sind notwendig, um die erwünschte mechanische Fe  stigkeit der Materialbahn in Längsrichtung zu gewähr  l_isten, so dass beim Durchlauf der behandelten Ma  terialbahn durch eine     Strangmaschine    zur Herstellung  eines endlosen, in Filterstäbe unterteilbaren Filterstrangs  kein Abreissen zu befürchten ist.

   Die ganze     faserhaltig;:     Materialbahn,     vorzugsweise    aber die Zonen mit     gerin-          (Terer    Materialdicke, weisen gelockerte und freigelegte  Fasern auf, die einem Filterstöpsel, der eine solche in  Querrichtung zusammengeraffte Materialbahn enthält,  eine hohe Filterwirksamkeit verleihen.

   Die     Längskrcp-          pung    einer solchen Materialbahn erleichtert nicht nur  die     Zusammenraffung    in     Querrichturug    zu einem     end-          sondern        losen        Strang        gewährleistet        beim        Durchlauf        auch        eine        durch        erwünschte        die        Strang'        Gleichmä-          

  ssigkeit    der Füllung eines solchen Filterstrangs in Quer  richtung. Mit einer     längsgekreppten    Papierbahn der an  gegeb:     nen    Struktur tritt auch keine     unerwünschte    Er  weichung des Filterinhalts beim Gebrauch auf, und die  Elastizität der Filterstöpsel in Querrichtung ist auch  während des Rauchens ausreichend.  



  Vor der Durchführung der     Uingsrillung    und     Quer-          reckung,    die     beim    vorliegenden Verfahren gleichzeitig       erfol,t,        muss    die Materialbahn, also beispielsweise eine       Rohpapicrbahn    aus nur wenig     gemalilencn    Fasern, aber         g:nügender        Nassreissfestigkeit,    zunächst nachgiebig ge  macht werden. Dies erfolgt durch Befeuchtung der Ma  terialbahn mit einer Flüssigkeit, beispielsweise durch  Aufsprühen, oder durch andere, in der papierverarbei  tenden Industrie bekannte Methoden, also auch durch  Verwendung von Nass- oder Heissdampf.

   Es muss aber  ein kontinuierlich arbeitendes Verfahren zum     Nachgie-          bigmachen    der Materialbahn verwendet werden, da der       Rillungs-    und     Reckprozess    mit hohen Geschwindigkeiten  durchgeführt     werd n    soll.  



  Der     Rillungs-    und     Reckprozess    des nachgiebig ge  machten Materials erfolgt während des kontinuierlichen       Durchlaufs    der Materialbahn durch     Rillungs-    und Reck  walzen, die weiter unten noch näher beschrieben wer  den.

   Es wird angenommen, dass beim Durchlauf einer       a        n.,efeuchteten        c        Papierbahn        durch        solche        Rillungs-        und     Reckwalzen das Papier an einer Vielzahl     nebcneinander-          liegender    Stellen mehr oder weniger festliegt und in  den dazwischen befindlichen Bereichen in Querrichtung  gereckt und ausgedehnt wird, denn die längsgekreppte  Papierbahn zeigt tatsächlich parallele Längszonen, die  grössere Papierdicken aufweisen als die dazwischen lie  genden, stärker verdünnten Zonen.

   Jedenfalls wird durch  die     Rillungs-    und Reckbehandlung die Oberfläche des  Materials auf Kosten der Materialdicke stark vergrö  ssert, was zur Erhöhung der Filterwirksamkeit von     Be-          d-,utung    ist. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, den       Rillungs-    und Reckvorgang so durchzuführen, dass die  längsgekreppte Papierbahn praktisch die gleiche Breite  aufweist wie die     Rohpapicrbahn,    also eine Schrumpfung  in Querrichtung vermieden ist.

   Wird eine solche     längs-          gekreppte    Papierbahn anschliessend flach ausgebügelt, so  besitzt sie eine wesentlich grössere Breite als die     un-          bchandelte        Rohpapierbahn.     



  Natürlich hängt das Ausmass der     Querreckung    von       angef:=uchteten    Papierbahnen von der Tiefe der einzelnen  Krepprinnen ab. Bei Verwendung geeigneter Papiersor  ten können relativ tiefe Krepprinnen erzeugt werden,  was zur Entstehung sehr dünner Stellen in der Papier  bahn führt, die über die ganze Bahn willkürlich ver  teilt sind.     Eine    solche sehr tiefe     Kreppung    der Papier  bahn wird     zweckmässi5crweise    in mehreren Stufen, also  nicht in einem     Rillungs-    und     Reckprozess    durchgeführt,  was weiter unten noch näher erläutert wird.

   Dabei er  gibt sich aber eine sehr starke     Querrcckung    des Pa  piers auf Kosten der Materialdicke, so dass eine grössere  Anzahl von Fasern gelockert und freigelegt wird und  die Filterwirksamkeit steigt. Falls erwünscht, kann die       Querreckung    so weit getrieben werden, dass willkürlich  verteilte Öffnungen und     Löch:r    in der längsgekreppten  Papierbahn entstehen, aber ohne dass der Querzusam  menhang vollständig zerstört ist.  



  Nach der     Rillungs-    und Reckbehandlung der nach  giebig gemachten Material- oder Papierbahn ist eine  Nachbehandlung erforderlich, und zwar eine Trocknung,  um die längsgekreppte Bahn wieder zu versteifen und  die -:lockerte Struktur zu fixieren. Nach erfolgter Ver  steifung und Trocknung weist die längsgekreppte und  quergereckte Bahn eine Vielzahl von Längsrinnen auf  und besitzt eine hohe Elastizität in Querrichtung.

   Die  oben beschriebene     Rillungs-,    Reck- und Nachbehand  lung kann an beliebig breiten     Rohpapierbahnen    durch  geführt werden, und nach erfolgter Nachbehandlung  kann die dann längsgekreppte Papierbahn in mehrere  parallele Bahnen geringerer Breite unterteilt und zu       Bobinen    aufgewickelt werden, die gelagert werden und  später den     Strangmaschinen    zur Herstellung endloser      Filterstränge zugeführt werden können. Falls     erwünscht,     können solche längsgekreppten Bahnen entsprechender  Breite auch unmittelbar im Anschluss an die Nachbe  handlung einer     Sirangmaschine    zur Herstellung des end  losen, in Filterstäbe unterteilbaren Filterstranges zu  geführt werden.  



  In manchen Fällen ist es erwünscht, in einer solchen  längsgekreppten Materialbahn auch Perforationen vor  zusehen. Vorzugsweise erfolgt eine solche Perforierung  bereits beim Rohpapier, und zwar bevor dasselbe nach  giebig gemacht wurde, oder bei längsgekreppten Papier  bahnen nach deren Versteifung durch eine Nachbehand  lung. Dann liefert eine solche Perforierung nämlich     öff-          nungen    willkürlicher Gestalt mit stark zerfaserten Rän  dern, und die hierbei aus der Papierbahn verdrängten       Tjile    bilden die Ränder der Öffnungen, wie dies bei  spielsweise im schweizerischen Patent Nr. 316 721 be  schrieben ist.  



  Es kann auch     erwünscht    sein, die regelmässige Längs  struktur     einer    längsgekreppten Papierbahn derart nach  zubehandeln, dass durchgehende Längsrinnen vermieden  werden. Dies lässt sich beispielsweise erreichen durch  eine weitere     Rillung,    die nicht parallel zu den Längs  rinnen, sondern schräg dazu erfolgt. Auch eine teilweise  Zusammenpressung der längsgekreppten Papierbahn zur  Abflachung der Längsrippen ist möglich, etwa durch       Aufpressen    eines Musters oder durch gleichmässige  Komprimierung.

   Ein Ausführungsbeispiel einer Einrich  tung zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens ist  in     Fig.    1 schematisch wiedergegeben, eingerichtet für  den kontinuierlichen Durchlauf einer Papierbahn 1, die  von einer     Rohpapierrolle    2 abgewickelt wird. Die Pa  pierbahn muss ausreichende     Nassreissfestigkeit    besitzen  und     zweckmässigerweise    aus wenig oder gar nicht ge  mahlenen Fasern bestehen. Im vorliegenden Ausfüh  rungsbeispiel läuft die Papierbahn 1 zunächst unter einer  Perforationswalze 3 vorbei, die mit einer geeigneten  Gegenwalze 4 zusammenarbeitet;     zweckmässigerweise    ist  eine der beiden Walzen 3, 4 angetrieben.

   Natürlich kön  nen anstelle der schematisch gezeigten Perforiereinrich  tung 3, 4 auch andere geeignete Perforationsmittel be  nützt werden, um in der     Rohpapierbahn    1 Perforationen  zu erzeugen, die durch Verdrängung von Teilen des  Papiers entstehen und bei denen die verdrängten Papier  teile haften bleiben, die Ränder der Perforationsöffnun  gen bilden und stark zerfaserte Kanten aufweisen. Je  nach Ausgestaltung der Perforierorgane auf der Walze 3  können Perforationsöffnungen verschiedener unregelmä  ssiger Gestalt und Grösse erzeugt werden.

   Falls er  wünscht, kann unmittelbar hinter     djr        Perforations;in-          richtung    aus den Walzen 3, 4 eine identische Perfora  tionseinrichtung vorgesehen werden, bei denen     ab-r    die       cntspr-chende    Walze 3     unterhalb    und die Gegenwalze 4  oberhalb der Papierbahn 1 angeordnet ist, so dass die  verdrängten Papierteile in entgegengesetzter Richtung  von der Papierbahn 1 abstehen, wie bei der zuerst     be-          schr;:ibenen        Perforicr inrichtung.     



  Die mit Perforationen versehene Papierbahn 1 läuft  dann durch eine Apparatur, in der es nachgiebig ge  macht wird, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus  einer rotierenden Walze 5 besteht, die in ein Wasser  bad 6 eintaucht und auf seiner Oberfläche einen Was  serfilm aufweist, der die durchlaufende Papierbahn 1       auf    ihrer Unterseite befeuchtet. Die beispielsweise aus  elastischem Material bestehende Gegenwalze 7 drückt  die Papierbahn gegen die rotierende Walze 5.

   Durch  mehr oder     wcnigcr    tiefes     Tauchen    der Walze 5 in das    Wasserbad 6 und durch Regulierung des     Anpressdruckes     der Walze 7 kann innerhalb gewisser Grenzen die An  feuchtung der durchlaufenden Papierbahn reguliert wer  den.     Zweckmässigerweise    wird der Grad der Anfeuch  tung so gewählt, dass das Papier noch eine genügende  Reissfestigkeit in Längsrichtung aufweist, um ohne Ab  zureissen die nachfolgenden Stationen der in     Fig.    1 wie  dergegebenen Einrichtung durchlaufen zu können.

   An  derseits muss aber die Papierbahn nachgiebig genug sein,  um für den     gewünschten    Grad der     Längskreppung    eine  entsprechende     Querreckung    zu erlauben.  



  Nach dem Verlassen der     Befeuchtungsapparatur    ge  langt die nachgiebige Materialbahn in eine     Rillungs-    und  Reckapparatur und läuft dort zunächst in den Spalt zwi  schen den     Rillungs-    und Reckwalzen 8 und 9 ein. Jede  dieser beiden Walzen ist mit einer Vielzahl eng benach  barter Ringrippen versehen, die ohne sich zu berühren,  um einen einstellbaren Betrag     ineinandergreifen.     



  Die Erfahrung zeigt,     dass    es wichtig ist, die     Rillungs-          und    Reckwalzen 8, 9 und ebenfalls die später noch zu  beschreibende     Rillungs-    und Reckwalze 10, auf eine  Temperatur im Bereich von 100-500  C zu erhitzen.  Hierzu können die Walzen mit geeigneten elektrischen  Heizelementen im Inneren versehen werden, die entwe  der stillstehen und dann über die hohlen Achsen dieser  Walzen gespeist werden, oder aber mit den Walzen mit  rotieren, so dass die Stromzuführung über äussere Schleif  ringe erfolgen muss. Natürlich kann eine Heizung auch  mit anderen geeigneten Mitteln erfolgen, beispielsweise  durch Verwendung von Heissdampf, der durch die hoh  len Walzen strömt.

   Es ist dabei wichtig, dass genügend       Heizen--rgie    zugeführt werden kann, um auch bei einer       Durchlaufgeschwindigkeit    der angefeuchteten Papierbahn  bis zu mehreren Metern pro Sekunde die     Rillungs-    und  Reckwalzen auf der gewünschten Temperatur zu halten,  die beispielsweise bei einer Papierbahn von etwa  35 Gramm pro m' und relativ starker Anfeuchtung im  Bereich von 300-450  C gelegen sein soll.

   Beim Durch  laufen der angefeuchteten Papierbahn durch den Spalt  zwischen den     Rillungs-    und Krepprollen 8 und 9 wird  an den diese Rippen berührenden Teilen der Papierbahn  ein  Bügeleffekt  bewirkt, der diese Stellen anscheinend  etwas versteift, so dass die     Querreckung    besonders stark  in den zwischen diesen versteiften Längszonen des Pa  piers erfolgt. Jedenfalls weist das durch den Spalt zwi  schen den Walzen 8 und 9 laufende Papier dann par  allele streifenartige Längszonen unterschiedlicher Ma  terialdicke auf.

   Die     dick--ren    Längszonen, die durch den  genannten      < :Bügeleffekt     erzeugt werden, sind insbeson  dere deshalb vorteilhaft, weil sie die Festigkeit der über  die ganze Breite nachgiebig gemachten Papierbahn in  Längsrichtung erhöhen und dadurch ein Abreissen der  selben bei den nachfolgenden Behandlungen verhüten.  



  Zur     Regulierung    der Eingriffstiefe der beiden     Ril-          lungs-    und Reckwalzen 8 und 9 ist es vorteilhaft, wenn  die Drehachse der Walze 8 relativ zu der Drehachse  der Walze 9 verstellt werden kann. Diese Verstellung  muss aber beispielsweise durch zwei gemeinsam angetrie  bene und die Drehachse der Walze 8 am vorderen und  rückwärtigen Ende tragende Schraubenspindeln erfolgen,  damit gewährleistet ist, dass bei einer Höhenverstellung  der Drehachse der Walze 8 diese Drehachse genau par  allel zur Drehachse der Walze 9 bleibt.

   Die Höhenver  stellung selbst muss so fein einstellbar sein, dass es mög  lich ist, den Eingriff der gegenseitigen Ringrippen, etwa  im Bereich zwischen 0 und 1 mm Eingriffstiefe, auf  Bruchteile eines Zehntelmillimeters genau und reprodu-      zierbar     einzujustieren.        Zweckmässigerweise    ist die Ver  steileinrichtung mit einer geeichten Skala und einer Mar  kierung versehen, um gewährleisten zu können, dass eine  gewünschte Eingriffstiefe jederzeit wieder eingestellt  werden kann, wenn aus irgendwelchen Gründen der Ein  griff verändert     wurde.    Ausserdem ist vorgesehen, dass  die     Rillungs-    und Reckwalze 8 auf ihrer Drehachse in  axialer Richtung justiert werden kann,

   um die Ring  rippen der Walze 9 genau in die Mitte zwischen die  Ringrippen der Walze 8 zu stellen. Es hat sich auch  gezeigt, dass anscheinend durch geringfügige axiale Ver  schiebung der Walze 8 relativ zur Walze 9 der Cha  rakter der     Längskreppung    in der Papierbahn verändert  werden kann, indem entweder die Flanken der Längs  rinnen eine geringere Materialdicke aufweisen als der  Rippenkopf, oder umgekehrt diese Flanken steifer und  dicker sind als die Rippenoberteile.  



  Die den Spalt zwischen den     Rillungs-    und Reckwal  zen 8 und 9 durchlaufende Papierbahn bleibt nach dem  Verlassen dieses Spaltes, der eine     Rillungs-    und Reck  zone der Einrichtung darstellt, auf der Oberfläche der  Walze 9 liegen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel  längs eines     Umschlingungswinkels    von etwa 180  und  gelangt dann in den Spalt zwischen diesem Spalt 9 und  einer dritten     Rillungs-    und Reckwalze 10.

   Während des       Verweilens    der bereits längsgerillten und quergereckten  Papierbahn auf der Oberfläche der Walze 9 werden die  in Kontakt mit den Ringrippen dieser Walze befindli  chen Teile der Papierbahn etwas getrocknet und ver  steift, wodurch die in der ersten     Rillungs-    und Reck  zone erzeugte gelockerte Struktur das Papier fixiert wird,  also keine Gefahr mehr besteht, dass durch die Weich  heit und Nachgiebigkeit des Papiers diese Struktur nach  teilig beeinflusst werden kann.  



  Die     Rillungs-    und Reckwalze 10 ist identisch wie  die Walze 9 aufgebaut, besitzt entsprechende Ringrippen  und rotiert um eine Drehachse parallel zu derjenigen  der Walze 9. Auch diese Drehachse der Walze 10 ist  relativ zur Drehachse der Walze 9 höhenverstellbar, und  ausserdem ist eine geringfügige axiale Verstellung der  Walze 10 auf ihrer Drehachse vorgesehen, in gleicher  Weise wie dies bereits oben für die     Rillungs-    und Reck  walze 8 beschrieben ist.

   Beim Durchlauf der bereits  längsgerillten und in gewissem Umfange quergereckten  Papierbahn durch die zweite     Rillungs-    und Reckzone,  wie durch den Spalt zwischen den     ineinandergreifenden     Walzen 9 und 10 gebildet wird, kann eine weitere Ver  tiefung der     Längskreppung    und Steigerung der     Quer-          reckung    erzeugt werden, wobei gewährleistet ist, dass  die Lage der Papierbahn in der     Rillungs-    und Reckzone  zwischen den Walzen 9 und<B>10</B> die gleiche ist wie zwi  schen den Walzen 8 und 9.

   Nach dem Verlassen des  Spaltes zwischen den Walzen 9 und 10 bleibt die nun  in zwei Stufen längsgekreppte und quergereckte Papier  bahn längs eines     Umschlingungswinkels    von 180  C auf  der Walze 10 liegen und wird von dort über eine Um  lenk-rolle 11 in horizontaler Richtung abgezogen. Es ist  von Wichtigkeit, dass während der     Verweilzeit    der Pa  pierbahn auf der Walze 10 jene Teile die erhitzten  Ringrippen berühren, die sich beim Durchlaufen des       Umschlingungswinkels    der Walze 9 jeweils zwischen be  nachbarten Rippen befanden, also die Ringrippen der  Walze 9 nicht berührt haben. Auf diese Weise ist ge  währleistet, dass die von der Walze 10 abgezogene Pa  pierbahn auf ihrer Ober- und Unterseite in gleicher  Wise vorgetrocknet und versteift ist.

      Die so in zwei Stufen längsgekreppte und querge  reckte Papierbahn ist durch den Kontakt mit den Wal  zen 9 bzw. 10 von einem Teil der enthaltenen über  schüssigen Feuchtigkeit bereits befreit. Je nach dem  Feuchtigkeitsgrad der Papierbahn kann dieselbe über die       Umlenkrollen    11 und 12 noch einer weiteren     Trock-          nungseinrichtung    13 zugeführt werden, die in bekannter  Weise, also etwa durch elektrische Heizung oder durch  Heissluft, einen weiteren Teil der Papierfeuchtigkeit aus  der durchlaufenden längsgekreppten Papierbahn elimi  niert.

   1n vielen Fällen ist es aber möglich, auf eine  solche zusätzliche     Trocknungseinrichtung    13 zu verzich  ten, da der     Trocknungseffekt    der erhitzten Walzen 9  und 10 ausreicht, um die längsgekreppte Papierbahn so  weit vorzutrocknen, dass die eventuell     gewünscht-,    Nach  behandlung stattfinden kann.  



  Diese Nachbehandlung dient im Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    2 zur Verringerung oder Vermeidung durch  gehender Längskanäle in der längsgekreppten Papier  bahn, beispielsweise durch die Einwirkung der beiden  Walzen 14 und 15, die eine grob oder fein     gerändelte     Oberfläche besitzen und einen einstellbaren Spalt bilden,  durch den die Papierbahn hindurchläuft. Falls erwünscht,  können diese Walzen 14 und 15 aber auch mit einstell  barem Druck gegeneinander gepresst werden, um eine  maximale Veränderung der     längsg kreppten    Papierbahn  zu erhalten.

   Falls erwünscht, können die Walzen 14  und 15 auch mit einer ganz glatten polierten Oberflä  che ausgestattet werden, damit beim Durchlauf der  längsgekreppten Papierbahn die Höhe der     Kreppung    um       ;:inen    einstellbaren Betrag vermindert wird.  



  Falls erforderlich, kann die Papierbahn nach dieser  Nachbehandlung nochmals getrocknet     wzrden,    falls sie  noch unerwünschte überschüssige Feuchtigkeit aufweist.  Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 kann die  Trocknung mittels einer umlaufenden Trockentrommel  16 erfolgen, die einen luftdurchlässigen Mantel besitzt  und im Innenraum geeignete Heizelemente aufweist, so  wie im Bedarfsfalle einen Luftstrom über die hohle  Drehachse zugeführt erhält.  



  Schliesslich kann die gänzlich getrocknete Papierbahn  noch einer Nachbehandlung durch eine Perforation er  halten, beispielsweise mittels einer mit messerartigen       Fortsätzen        versehenen    Perforationswalze 17 und einer  damit zusammenwirkenden Gegenwalze 18. Diese Nach  perforation muss nicht über die gesamte Breite der durch  laufenden Papierbahn gleichmässig erfolgen, sondern  kann sich auf einige parallele Längsbereiche beschrän  ken, falls dies gewünscht wird.  



  Bei der Durchführung des     Rillungs-    und Reckpro  zesses in der oben beschriebenen Art ergibt sich mei  stens eine Verringerung der Bahnbreite, insbesondere  beim Durchlauf der Trockeneinrichtungen 13 bzw. 16.  Diese seitliche Schrumpfung hängt natürlich auch von  der Art der verwendeten faserhaltigen Bahnen, also bei  spielsweise von der Art des verwendeten Rohpapiers,  ab und von den im Papier durch die     Querreckung    er  zeugten dünneren Stellen, die ihrerseits von der Tiefe  der Längsrinnen im Papier abhängen.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte Ausführungsbeispiel einer  Einrichtung zur Durchführung des vorliegenden verbes  serten Verfahrens für die Herstellung von     l5ngsgekrepp-          ten    und quergereckten faserhaltigen Materialbahnen kann  natürlich, je nach Bedarf, auch vereinfacht werden.

   Bei  spielsweise kann die     Vorperforation    durch die Walzen 3  und 4 sowie die Nachperforation durch die Walzen 17  und 18 wegfallen, insbesondere dann, wenn die Quer-           rcckung    beim zweistufigen     Rillungs-    und     Reckprozess     in den Walzen 8, 9 und 10 derart weit getrieben wird,  dass willkürlich verteilte schmale,     langgestreckte        öffnun-          gen    entstehen, die aber unzusammenhängend sind.

   Na  türlich wird durch eine derart weit getriebene     Quer-          reckung    der Papierbahn eine starke     Zerfaserung    dersel  ben erzielt und eine Vielzahl von Fasern, besonders in  der Umgebung der Längsöffnungen, freigelegt. Je nach  dem Feuchtigkeitsgehalt der nachgiebig gemachten Roh  papierbahn kann auch auf die     Trocknungseinrichtungen     13 und 16 verzichtet werden, wenn die überschüssige  Feuchtigkeit während der     Verweilzeit    der Bahn auf den  geheizten Walzen 9 und 10 in genügendem Umfange  eliminiert wird.

   Auch die Nachbehandlung der längs  gekreppten und quergereckten Papierbahn durch das  Walzenpaar 14, 15 kann unterbleiben, falls das Vorhan  densein durchgehender Längsrinnen in der längsgekrepp  ten Papierbahn nicht stört. Insbesondere besteht die  Möglichkeit, eine Einrichtung nach     Fig.    1 dann     @L@cit-          gehend    zu vereinfachen, wenn die hergestellte     länasge-          kreppte    und quergereckte Papierbahn direkt in die Zu  sammenraffeinrichtuna einer     Strangmaschine    bekannter  Bauart geleitet wird, denn hierbei ist es     geleg:

  ntlich    von  Vorteil,     wznn    die Papierbahn nicht vollständig getrock  net ist, sondern nach erfolgter Umfüllung und Untertei  lung in Filterstäbe nachtrocknen kann. Falls besonders  schnellaufende     Strangmaschinen    unmittelbar mit einer  solchen Papierbahn beschickt werden sollten, ist es even  tuell zweckmässig, unmittelbar hinter den     Umlenkrollen     11, 12 eine rotierende     Trocknungstrommel    16 vorzuse  hen.  



  Anstelle der mit drei     ineinandergreifenden    Walzen 8,  9 und 10 ausgestatteten     Rillungs-    und Reckstation der  Einrichtung nach     Fig.    1 können auch Stationen anderer  Bauart     verwendet    werden, wie sie beispielsweise in den       Fig.    5-12 schematisch dargestellt sind.     W sentlich    ist,  dass entweder vor oder nach dem Passieren einer ersten       Rillungs-    und Kreppzone die durchlaufende     faserhaltige     Materialbahn während eines bestimmten     Umschlingungs-          \vinkels    auf einer der Walzen bzw. deren Ringrippen  liegen bleibt.

   Die Einzelheiten solcher anders aufgebau  ten     Rillungs-    und Reckstationen werden weiter unten  noch erläutert.  



  Die für den vorliegenden     Rillungs-    und     Reckprozess          vcrwendetcn    Walzen besitzen Ringrippen mit ebenen  senkrecht zur Walzenachse verlaufenden Flanken und  angenähert rechteckiger     Querschnittsform    mit zylindri  schen Stirnseiten, die vorzugsweise scharfkantig an die  Flanken     gr nzen.    Beispielsweise haben sich Ringrippen  bewährt, die einen gegenseitigen Abstand von 0,7 mm  und eine Dicke von 0,3 mm besitzen, bei einer radialen  Flankenhöhe von etwa 1,0 bis 1,5 mm.

   Da der     Ril-          lungs-    und     Reckprozess    vorzugsweise, aber nicht aus  schliesslich, mit     faserhaltigem    Flachmaterial einer Dicke  unterhalb von 0,1 mm durchgeführt wird, beispielsweise  an Rohpapieren mit einer mittleren Dicke von etwa  0,07 mm, verläuft die Papierbahn im Spalt zwischen  zwei Walzen mit derartigen Ringrippen, wenn dieselben  beispielsweise 0,5 mm tief     ineinandergreifen,    ohne die  Seitenflanken der Rippen zu berühren, wenn die Rippen  der einen Walze jeweils genau in die Mitte der Rinne  zwischen den beiden     g,-genüberliegenden    Walzen hinein  ragen.

   Bei den oben genannten Abmessungen weist jede  der     ineinand:rgreifenden    Ringrippen einen Seitlichen Ab  stand von 0,2 mm auf, und eine durch diesen Spalt  laufende Papierbahn berührt die Ringrippen sämtlich nur  an ihren zylindrischen Stirnseiten. Wird der Eingriff der    einander     gegenüberstehenden    Ringrippen so weit gestei  gert, dass die flache     Stirnseite    der einen Rippe jeweils  den Boden der Rinne zwischen zwei gegenüberliegenden  benachbarten Ringrippen nahezu     bzrührt,    dann würde  eine durchlaufende Papierbahn in schmale Längsstreifen  geschnitten, also für den vorliegenden Zweck unbrauch  bar.

   Selbst wenn die radial: Höhe der Rippen     beispicls-          wcise    nur 0,6-0,8 mm betragen würde, ist es unzulässig,  den gegenseitigen Eingriff so weit zu steigern, dass die       S;irnflä    ehe der Rippen der einen Walze nahezu den  Boden der anderen Walze berühren. Um eine solche  Berührung zu vermeiden, ist es vorteilhaft, eine genü  gende radiale Höhe der Ringrippen vorzusehen.

   Der  Eingriff zwischen den     Ringrippen    gegenüberliegender  Walzen richtet sich einerseits nach der gewünschten  Tiefe der     Längsrillung    der durchlaufenden Papierbahn,  muss aber     anders its    mindestens so gross sein, dass sich  die Papierbahn nicht in axialer Richtung, also seitlich  zusammenziehen kann, da in diesem Falle keine oder  eine     ungcl:üge!:de        Querreckung    erfolgen würde.  



  Ein     Rillungs-    und     Reckprozess    kann auch, wie     bc-          reits        bekannt,    mit nur zwei     ineinandergreifenden,    mit  Ringrippen     verselicnen    Walzen durchgeführt werden, je  doch tritt hierbei eine so kurzzeitige und heftige Be  anspruchung der Papierbahn statt, dass die einzelnen  Fasern brechen oder zerreissen.

   Wird nämlich bei     Ril-          lungs-    und Reckwalzen mit den oben     angegebenen        Di-          m:nsiencn    der     Rin-rippen        b ispicisu,eise    ein Durchmes  ser von 191     nim,    entsprechend einem Umfange von  560 mm verwendet, wie dies bei kommerziellen Ma  schinen bekannter Bauart der Fall ist, und läuft die  Papierbahn mit einer Geschwindigkeit von 125 cm pro  Sekunde durch den Spalt zwischen derartigen zwei     in-          cinandcrgreifenden    Walzen, so findet zwischen der Pa  pierbahn und den Ringrippen jeweils nur auf eine Länge  von etwa 12,7 bis 25,

  4 mm eine Berührung statt. Bei  der oben genannten Bahngeschwindigkeit von<B>125</B> cm  pro Sekunde bedeutet dies, dass die     einzeln:    n Stellen  des Papiers lediglich für eine Zeit von 0,01-0,02 Sekun  den von den Ringrippen berührt werden. Diese kurze  Kontaktzeit wirkt auf das Papier wie ein heftiger Schlag  und hat zur Folge, dass eine sehr plötzliche     Querreckung     stattfindet, wobei die Fasern leicht abbrechen oder zer  reissen können.  



  Bei der Durchführung des     Rillungs-    und Reckver  fahrens mit einer Geschwindigkeit der Papierbahn bis  zu etwa 150 cm pro Sekunde, wie sie kommerziell in  grossem Umfange angewendet wird, zeigt sich bereits  die Tendenz, dass in der     l@ingsgekrzppten    und     queroe-          r,-ckten    Papierbahn eine Vielzahl von Längsrissen auf  tritt, die zwar unzusammenhängend sind und eine will  kürliche Verteilung zeigen, aber eine Vielzahl zerrisse  ner und abgebrochener Fasern aufweisen.

   Es ist er  wünscht, die Geschwindigkeit des     Rillungs-    und Reck  prozesses zu steigern, insbesondere wenn die     längsge-          kreppte    Papierbahn unmittelbar einer     Strangmaschinc     zur Herstellung eines endlosen Filterstrangs zugeführt  wird, denn es existieren     Strangmaschinen,    die mit we  sentlich grösseren     Einlaufgeschwindigkeiten    arbeiten.

    Beim Versuch, eine     Papierbahn    mit     grösserer    Geschwin  digkeit durch den Spalt zwischen zwei     Rillungs-    und  Kreppwalzen hindurchlaufen zu lassen, hat sich gezeigt,  dass es schwierig ist, in diesem Falle längere Risse in  der Papierbahn zu vermeiden und deren     Qu,-rzusammen-          hang    zu gewährleisten.

   Ausserdem ist der sehr kurze  Schlag, den das Papier an jeder Stelle beim Durchlauf  durch die     ineinandergreifenden    Ringrippen erhält, häu-           fig    die Ursache für eine zu starke Zerstörung der Pa  pierstruktur, so     dass    die erwünschte Papierqualität in  bezug auf Festigkeit und     Absch.idungswirkungsgrad     nicht     gewährleistet        werden    kann.  



  Gemäss dem     vorli.geriden    verbesserten     Rillungs-    und       R("ckverfahren    werden die genannten Nachteile sämt  lich beseitigt, und es besteht die Möglichkeit, eine Pa  pierbahn mit einem Mehrfachen der oben genannten  Geschwindigkeit in Längsrichtung zu kreppen und gleich  zeitig in Querrichtung zu recken, ohne dass die     Papi.r-          struktur        nachteilig        b::cinflusst    wird.  



  Ein     b::vorzug!es    Ausführungsbeispiel der auch beim  verbesserten Verfahren     verwend.ten        Rillungs-    und Reck  walzen ist in     Fig.    2 bis 4 vergrössert dargestellt, wobei  aber der Einfachheit halber der Durchmesser der     Wa!-          zen        k!:iner    als in Wirklichkeit ist. Die drei ineinander  greifenden     Rillungs-    und Reckwalzen 8, 9 und 10 sind  bezüglich ihrer Ringrippen 21 und der dazwischen sich  bildenden Ringkanäle 20 identisch. Die Ringrippen 21  der Walzen 8 und 10 greifen in die entsprechenden  Ringrippen 21 der Walze 9 ein.

   Wie in den     Fig.    2  und 3 angedeutet, läuft die Papierbahn 1 durch den  gewundenen Spalt zwischen den     ineinandergreifenden     Ringrippen. Vorzugsweise wird (in der Zeichnung nicht  angegeben) der Eingriff zwischen der unteren Walze 8  und der mittleren Walze 9 geringer eingestellt als der  Eingriff zwischen den Ringrippen der oberen Walze 10  und der mittleren Walze 9, so dass die untre     Rillungs-          und    Reckzone einen geringeren Eingriff und die obere       Rillungs-    und Reckzone einen grösseren Eingriff auf  weist.

   Beispielsweise kann der Eingriff für die untere       Rillungs-    und Reckzone etwa 0,3 mm betragen, wäh  rend die obere     Rillungs-    und Reckzone einen Eingriff  von etwa 0,6 mm zeigt, Der Eingriff ist dabei jeweils  längs der Verbindungslinie zwischen den Achsen der  Walze 8 und 9 bzw. der Walze 9 und 10 angegeben.

         Dic    durchlaufende Papierbahn wird also in zwei     auf-          cinanderfolgcnden    Stufen in Längsrichtung gekreppt und  dabei quergereckt, wobei jene Zonen der Papierbahn,  welche beim Durchlauf des Spaltes zwischen den Wal  zen 8 und 9 die zylindrischen Stirnflächen der Rippen  21 der Walze 9 berühren, nach dem Verlassen dieses  Spaltes auf     dicscn    Rippen liegen bleiben, bis sie in den  Spalt zwischen den Walzen 9 und 10 einlaufen.     Di#z     Papierbahn verweilt dabei eine dem     Umschlingungswin-          kel    von etwa     180     entsprechende Zeit auf der Walze 9.

    Nach dem Durchlauf durch den Spalt zwischen der  Walze 9 und der Walze 10 bleibt die dann tiefer ge  rillte und stärker gereckte     Papi.rbahn    während eines       Umschlingungswinkels    von ebenfalls etwa 180<B>'</B> auf der  Walze 10 liegen, und zwar berühren jetzt jene Längs  zonen die flachen Stirnseiten der Ringrippen 21 der  Walze 10, die beim Verweilen auf der Walze 9 die  dortigen Ringrippen nicht berührt hatten.  



  Der zweistufige     Rillungs-    und     Reckprozess    mit den  Walzen gemäss     Fig.    2 bis 4 erlaubt auch bei gesteiger  ter Bahngeschwindigkeit eine zuverlässige     Längsrillung     und     Querreckung    des Papiers, ohne das Papier zu stark  zu beanspruchen.

   Da die Walzen 8, 9 und 10 auf eine  Temperatur im Bereich von 100 bis     500"C,        vorzugs-          wcise    im Bereich von 300 bis     450     C, erhitzt sind, wird  jeweils jener Längsstreifen des Papiers der die Stirnsei  ten der erhitzten Ringrippen berührt, in einem gewissen  Ausmass getrocknet und versteift, was dazu führt, dass  beim nächstfolgenden     Rillungs-    und Reckvorgang das  Papier den Anforderungen gewachsen ist.

   Durch ent  sprechende Einjustierung der Eingriffstiefe der gegensei-         tigzn    Ringrippen in der ersten bzw. zweiten     Rillungs-          und    Reckzone kann eine längsgekreppte und     querg.-          r,ckte    Papierbahn erzeugt werden, die     einer    Vielzahl  von Anforderungen     #.recht    wird, ohne dass die Papier  struktur in nachteiliger Weise     becinflusst    wird.  



  Es sei     auch        dararaf    hingewiesen, dass eine     Papierbahn,     die während eines vorbestimmten     Umschlingungswin-          kels    auf einer der     Rillungs-    und Kreppwalzen liegen  bleibt, eine Biegung erfährt, die für die Lockerung und  Freilegung von Einzelfasern vorteilhaft ist. Bei     ein r          Rillungs-@und    Kreppstation aus den drei Walzen 8, 9  und 10 erfolgt die Biegung der längsgekreppten Ma  terialbahn zuerst in der einen und dann in der anderen  Richtung, was die Freilegung von Einzelfasern noch       erleichtert.     



  Die     Fig.    14 zeigt eine Mikrophotographie     ein.r        Pa-          picrbalin    aus einem Rohpapier entsprechend     d:r        Fig.    13  nach dem Durchlauf durch eine gegenüber dem Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.    1     vcrcinfachten    Einrichtung,  ohne     Vorperforation    durch die Walzen 3 und 4, ohne       Trocknungseinrichtung    13, ohne die     Nachbehandlung     mit dem Walzenpaar 14, 15 und ohne Nachperforation  durch     di:    Walzen 17, 18.

   Die     Rohpapierbahn    ist also  nach entsprechender     Anf.uchtung    lediglich in der aus  drei Walzen 8, 9 und 10 bestehenden     Rillungs-    und  Kreppstation behandelt und anschliessend von der über  schüssigen Feuchtigkeit befreit und getrocknet worden.  Die     Durchlaufgeschwindigkeit    war dabei etwa 200 m  pro Sekunde. Eine Prüfung der längsgekreppten Papier  bahn gemäss     Fig.    14 zeigt, dass nur sehr wenige der  einzelnen Fasern gebrochen oder zerrissen sind, trotz  dem die Struktur des Papiers sehr stark gelockert und  eine Vielzahl von einzelnen Fasern freigelegt wurde.  An den stark verdünnten Stellen der Bahn sind die.

    einzelnen Fasern     auseinandergezogen,    und selbst sehr  offene Stellen zeigen mindestens noch einen ganz dün  nen, sie bedeckenden Faserschleier. Vollständig offene  Löcher oder Risse sind offensichtlich nicht vorhanden.  



  Obwohl die verdünnten Teile der Papierbahn gemäss       Fig.    14 über deren Fläche willkürlich verteilt sind, ent  sprechen sie doch gewissen Teilen der     Rohpapierbahn     gemäss     Fig.    13. Wird nämlich eine     Rohpapierbahn    mit  einem Gewicht im Bereich von etwa     20-40    Gramm,  vorzugsweise 32 bis 35 Gramm pro m', verwendet, die  eine mittlere Papierdicke von etwa 0,07 mm aufweist,  so zeigt sich, was auch     Fig.    13 erkennen lässt, dass  das Rohpapier     b:,reits    dickere und dünnere Stellen auf  weist, also eine  wolkige  Struktur besitzt.

   Die in       Fig.    13 heller erscheinenden Stellen entsprechen einer  grösseren Dicke des Papiers. Bei der Durchführung des  vorliegenden     Rillungs-    und Reckprozesses mit einem  derartigen Rohpapier erfolgt vorzugsweise an den dün  neren Stellen eine stärkere     Querreckung    und eine wei  tere Verdünnung der Papierbahn.  



  Die Lockerung und Freilegung von Einzelfasern  durch die Behandlung eines Rohpapiers der in     Fig.    13  wiedergegebenen Art zeigt die     Fig.    15, die einen Quer  schnitt durch eine längsgekreppte und quergereckte Pa  pierbahn nach     Fig.    14 darstellt. Hierbei ist in zwei  Stufen das Papier mit etwa 0,46 mm tiefen Längskrepp  rinnen versehen worden und weist eine Gesamtdicke von  etwa 0,60 mm auf.  



  Beim Durchlauf einer Papierbahn durch die     Ril-          lungs-    und Reckapparatur aus den Walzen 8, 9 und  10 im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 bewirkt das Ver  weilen der Papierbahn auf den Walzen 9 und 10 wäh  rend des jeweiligen     Umschlingungswinkels,        dass    nur die      auf den heissen Stirnflächen der Ringrippen aufliegen  den Papierzonen partiell getrocknet und etwas versteift  werden, während die jeweils dazwischenliegenden Längs  zonen nachgiebiger und feuchter bleiben. Hierdurch  wird natürlich auch die Reissfestigkeit der Papierbahn  in Längsrichtung erhöht, was für den störungsfreien  Durchlauf derselben durch die gesamte Apparatur trotz  der erhöhten Geschwindigkeit von Wichtigkeit ist.

   Au  sserdem wird natürlich der Gehalt an überschüssiger  Feuchtigkeit vermindert, also der Aufwand für die nach  folgende völlige Trocknung entsprechend verringert.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten     Rillungs-    und Reck  apparatur kann der Durchlauf der Papierbahn durch  entsprechende     Umlenkrollen    auch anders als gezeichnet  vorgesehen werden. Es besteht beispielsweise die Mög  lichkeit, die angefeuchtete     Rohpapierbahn    nach oben  umzulenken und zuerst über die Oberfläche der obersten  Walze 10 längs eines     Umschlingungswinkels    von etwa  180      zii    führen, dann durch den Spalt zwischen den  Walzen 10 und 9,

   dann während eines     Umschlingungs-          winkels    von etwa     180^    auf der Walze 9 zu belassen  und anschliessend durch den Spalt zwischen den Wal  zen 9 und 8     hindurchzuführen.    Dieser Durchlauf der  Papierbahn wird gelegentlich bevorzugt, da beim Ver  weilen der     ang:feuchteten        Rohpapierbahn    längs eines       Umschlingungswinkels    von 180  auf der Oberfläche der  erhitzten Walze 10 eine gewisse     Dampfentwic#-lung    er  folgt und die Papierbahn gleichmässiger angefeuchtet  wird.

   Ausserdem besteht bei der in     Fig.    1 gezeichneten       Durchlaufrichtung    der Nachteil, dass der von der Walze 9  ausgehende Wasserdampf aufsteigt und die bereits stär  ker getrocknete, fertig längsgerillte Bahn auf ihrem  Wege zwischen der Walze 10 und der     Umlenkrolle    l l  erneut anfeuchten kann.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte, mit drei     ineinander9rei-          fenden    Walzen arbeitende     Rillungs-    und Reckapparatur  bewirkt eine Behandlung der durchlaufenden Papierbahn  gemäss folgenden     V _rfahrensschritten:     erste R     illung    - Trocknung     +    zweite     Rillung     Trocknung.  



  Wird der Durchlauf der Papierbahn wie oben ge  schrieben durch entsprechende     Umlenkrollen    geändert,  so ergeben sich die Verfahrensschritte:  Trocknung - erste     Rillung    + Trocknung  + zweite     Rillung.     



  Die gleichen Behandlungsschritte für die durchlau  fende Papierbahn lassen sich auch mit einer     Rillungs-          und    Reckapparatur entsprechend     Fig.    8 erzielen. Da  gegen liefert eine     Rillungs-    und Reckapparatur nach       Fig.    7 beim gezeichneten Durchlauf der Papierbahn die  Verfahrensschritte:  erste     Rillung    - Trocknung -- zweite     Rillung.     



  Bei den bekannten, oben bereits erwähnten     Rillungs-          und    Reckapparaturen mit nur zwei     ineinandergreifenden     Walzen ist, wie oben bereits erläutert, die sehr kurze  Behandlungszeit der Papierbahn beim Durchlauf durch  den Spalt zwischen den beiden Walzen von Nachteil.  Eine gewisse Verbesserung lässt sich durch eine Anord  nung gemäss den     Fig.    5 und 6 erzielen, in welchen die  Papierbahn jeweils mit einem der beiden Walzen längs  eines     Umschlingungswinkels    von etwa     180     in Kontakt  bleibt.

   In der     Rillungs-    und Reckapparatur gemäss     Fig.    5  ergeben sich die Behandlungsschritte:       Rillun(_T    + Trocknung,  während bei der     Fig.    6 die Verfahrensschritte umgekehrt  verlaufen:  Trocknung -     Rillung.       Die partielle Trocknung der Papierbahn bei der Be  handlung in einer solchen, nur zwei Walzen aufweisen  den     Rillungs-    und Reckapparatur ermöglicht eine höhere       Durchlaufgeschwindigkeit,    da sich eine stellenweise Ver  steifung der Papierbahn ergibt, die eine höhere Reiss  festigkeit in Längsrichtung aufweist.  



  Es können natürlich auch     Rillungs-    und Reckappa  raturen mit vier übereinander angeordneten Walzen ver  wendet werden. Beispielsweise ergeben die in den       Fig.   <B>9-11</B> angedeuteten     Rillungs-    und Reckstationen die  folgenden Verfahrensschritte:       Fig.    9 - erste     Rillung    + Trocknung + zweite       Rillung    + Trocknung + dritte     Rillung;          FiQ.    10 - erste     Rillung    + Trocknung + zweite       Rillung    + Trocknung + dritte     Rillung     + Trocknung;

         Fig.   <B>11</B> - Trocknung , erste     Rillung    + Trocknung  + zweite     Rillung        -.    Trocknung + dritte       Rillung.     



  Mit vier ineinander-reifenden Rollen kann aber auch  ein     Rillungs-    und Reckvorgang in vier Stufen durch  geführt werden, beispielsweise in einer Anordnung nach       Fig.    12. Hierbei sind die Drehachsen aller vier Walzen  an den Ecken eines Quadrates so angeordnet, dass jede  Walze mit zwei anderen Walzen in Eingriff steht. Bei  dieser Anordnung erfolgt die Behandlung der Papier  bahn gemäss folgenden Verfahrensschritten:  erste     Rillung    + Trocknung + zweite     Rillung     + Trocknung + dritte     Rillung    + Trocknung  + vierte     Rillung.     



  Es ist ersichtlich, dass bei dieser Anordnung teils  grössere, teils kleinere     Umschlingungswinkel    für die  durchlaufende Papierbahn auf den Rollen erzielbar sind,  so dass ausser dem     Rillungs-    und Reckvorgang in vier  Stufen auch eine stärkere Trocknung möglich ist.  



  Die in den     Fig.    1 bis 12 schematisch angegebenen  Einrichtungen zur Durchführung des vorliegenden ver  besserten     Rillungs-    und Reckverfahrens stellen natürlich  nur Ausführungsbeispiele dar, und eine grössere Anzahl  anderer Ausführungsbeispiele lassen sich leicht angeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Behandlung von endlosen Bahnen aus faserhaltigem Material, insbesondere Papier, um es für die Zusammenraffung in Querrichtung und Umhüllung geeignet zu machen, zwecks Herstellung eines endlosen, in Filterstäbe unterteilbaren Filterstrangs, dadurch ge kennzeichnet, dass die befeuchtete, praktisch unelastische Materialbahn kontinuierlich durch den Spalt zwischen rotierenden geheizten Rillungs- und Reckwalzen hin durchgeleitet wird, die mit engen, ineinandergreifenden, einander aber nicht berührenden Ringrippen versehen sind, wodurch die Materialbahn längsgekreppt und quer gereckt wird bis zur Lockerung und Freilegung von Fasern ohne vollständige Zerstörung des Querzusam menhangs der Bahn,
    die nach dem Austritt aus dem Spalt längs eines bestimmten Umschlingungswinkels auf einer der Walzen liegen bleibt und dabei partiell ge trocknet, versteift und in ihrer gelockerten Struktur fi xiert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine dritte mit identischen Ringrip pen versehene geheizte Walze in die Ringrippen jener zweiten Walze eingreift, auf denen die Bahn mitgeführt wird, welche Bahn durch den Spalt zwischen der zwei ten und dritten Walze hindurchgeleitet wird (Fig. 7). 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass im Spalt zwischen der zweiten und dritten Walze die Ringrippen in tieferen Eingriff als im Spalt zwischen der ersten und zweiten Walze ge bracht werden, so dass im erstgenannten Spalt die Ma terialbahn tiefer längsgekreppt und stärker quergereckt wird ohne vollständige Zerstörung ihres Querzusammen hangs. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Materialbahn nach dem Verlas sen des Spaltes zwischen der zweiten und dritten Walze längs eines zweiten bestimmten Umschlingungswinkels auf der dritten Walze liegenbleibt und dabei an anderen Stellen partiell getrocknet, versteift und in ihrer Struktur fixiert wird (Fig. 1). 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass eine vierte mit identischen Ringrip pen versehene geheizte Walze in die Ringrippen der dritten Walze eingreift, auf denen die Bahn mitgeführt wird, welche Bahn durch den Spalt zwischen der dritten und vierten Walze hindurchgeleitet wird (Fig. 9). 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass im Spalt zwischen der dritten und vierten Walze die Ringrippen in tieferen Eingriff als im Spalt zwischen der zweiten und dritten Walze ge bracht werden, so dass im erstgenannten Spalt die Ma terialbahn tiefer längsgekreppt und stärker quergereckt wird, ohne vollständige Zerstörung ihres Querzusam menhangs. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Materialbahn nach dem Verlas sen des Spaltes zwischen der dritten und vierten Walze längs eines dritten bestimmten Umschlingungswinkels auf der vierten Walze liegen bleibt und dabei partiell getrocknet, versteift und in ihrer Struktur fixiert wird (Fig. 10). 7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran sprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ring rippen im Betrieb auf eine Temperatur im Bereich von 100 bis 500 C, vorzugsweise 300 bis 450 C, erhitzt werden. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die befeuchtete Materialbahn vor dem Eintritt in den Spalt längs eines bestimmten Umschlin- gungswinkels auf einer der Walzen aufliegt (Fig. 8). 9. Verfahren nach einem der Unteransprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei stufenweise nacheinan der durchgeführtem Längskreppen und Querrecken die Fasern der Materialbahn auseinandergezerrt und nur zu einem geringen Bruchteil zerrissen werden. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Verwendung eines Rohpapiers mit wolkiger Struktur die Ouerreckung bis zum Auftreten offener, nur noch durch einen dünnen Faserschleier be deckter Stellen fortgeführt wird. PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mindestens zwei Rillungs- und Reckwalzen mit ineinandergreifenden, einander nichtberührenden, eng nebeneinander angeord neten Ringrippen,
    durch eine Heizung zur Aufrechter haltung einer Temperatur der Walzen von<B>100</B> bis 500 C während des Durchlaufs einer angefeuchteten faserhaltigen Materialbahn durch den Spalt zwischen den angetriebenen und rotierenden Walzen, und durch Umlenkorgane, um die aus dem Spalt austretende längs- gekreppte und quergereckte Materialbahn während eines bestimmten Umschlingungswinkels auf einer der Walzen zu belassen.
    UNTERANSPRÜCHE <B>11.</B> Einrichtung nach Patentanspruch 11, gekenn zeichnet durch drei aufeinanderfolgende derartige Ril- lungs- und Reckwalzen, deren mittlere mit ihren Ring rippen sowohl in die vorhergehende als auch in die nachfolgende Walze eingreift. 12. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch vier aufeinanderfolgende derartige Ril- lungs- und Reckwalzen, deren zweite mit ihren Ring rippen sowohl in die erste als auch in die dritte Walze eingreift, während die dritte mit ihren Ringrippen so wohl in die zweite als auch in die vierte Walze ein greift. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und einem der Unteransprüche 11 und 12, gekennzeichnet durch Verstellorgane an den Drehachsen der Walzen zur achs- parallelen reproduzierbaren Einstellung der gegenseiti gen Eingriffstiefe der jeweiligen Ringrippen. 14. Einrichtung nach Patentanspruch I1, gekenn zeichnet durch Umlenkorgane, um die der ersten Ril- lungs- und Reckwalze zugeführte angefeuchtete Mate rialbahn vor dem Einlaufen in den ersten Spalt längs eines bestimmten Umschlingungswinkels auf der ersten Walze abzulegen. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und einem der Unteransprüche<B>11,</B> 12 und 14, gekennzeichnet durch eine rotierende, mit einem luftdurchlässigen Mantel ver sehene Trockentrommel für die von den Rillungs- und Reckwalzen kommende Materialbahn, welche Trommel mit Heizelementen im Inneren und einer Zuführung für ein gasförmiges Medium dorthin versehen ist.
CH759967A 1966-05-31 1967-05-30 Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Bahnen aus faserhaltigem Material zwecks Herstellung eines Filterstranges CH484743A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US640255A US3466358A (en) 1966-05-31 1967-05-22 Method of making filtering material for cigarettes
CH759967A CH484743A (de) 1967-05-30 1967-05-30 Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Bahnen aus faserhaltigem Material zwecks Herstellung eines Filterstranges

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH759967A CH484743A (de) 1967-05-30 1967-05-30 Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Bahnen aus faserhaltigem Material zwecks Herstellung eines Filterstranges

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH484743A true CH484743A (de) 1970-01-31

Family

ID=4327654

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH759967A CH484743A (de) 1966-05-31 1967-05-30 Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Bahnen aus faserhaltigem Material zwecks Herstellung eines Filterstranges

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH484743A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH625403A5 (de)
DE2526850A1 (de) Verfahren zur herstellung von zigaretten und darnach hergestellte zigarette
DE1657244B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faserstaebchen,insbesondere zur Verwendung als Zigarettenfilter
DE1930435B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines filterstabes fuer zigaretten oder dergleichen
DE2319735A1 (de) Filtermaterial
DE2733355A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von filtern
DE2020115A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Filtermaterial fuer Rauchwaren
DE2534290A1 (de) Doppelsiebformer in einer papiermaschine
EP1242687B1 (de) Tissue- und/oder tissueähnliches material sowie verfahren zu dessen herstellung
DE1804948C3 (de) Vorrichtung zur Bildung von Garn
DE102017208301B4 (de) Zigarettenfilter-Produktionsvorrichtung und Steuerungsverfahren für Zigarettenfilter-Produktionsvorrichtungen
DE2000173C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigarettenfiltern
DE2210928C2 (de) Verfahren zur Erzeugung eines Materials für Tabakrauchfilter aus Kunststoff-Fasermaterial
DE2550071A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abtrennen einer faserbahn von einem sie tragenden band
EP2227103A1 (de) Filter tow ballen, vorrichtung und verfahren zur herstellung eines filter tow ballens sowie filter tow streifen
CH484743A (de) Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Bahnen aus faserhaltigem Material zwecks Herstellung eines Filterstranges
DE1632183C3 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Filtermaterial für Zigaretten
DE2126444A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Filterstöpseln für Tabakwaren und darnach hergestellte Filterstöpsel
DE2136526A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Filterstäben für Tabakwaren, sowie hiernach hergestellte Filter
DE1632183B2 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Filtermaterial für Zigaretten
DE1087958B (de) Vorrichtung zum Herstellen eines Laengsrillen aufweisenden Materials fuer Tabakwarenfilter
DE1125754B (de) Verfahren zur Herstellung eines gerillten, saugfaehigen Materials aus Papier
CH494584A (de) Verfahren zur Behandlung von endlosen Bahnen aus faserhaltigem Material, zwecks Herstellung eines Filterstranges
AT527959B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kraftpapier
AT309200B (de) Verfahren zur Behandlung von endlosen Bahnen aus faserhaltigem Material

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased