CH485231A - Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen - Google Patents
Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf ToleranzgrenzenInfo
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Description
Verfahren zum selbstt. Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen
Dic Erfindung betrifft ein Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen. die genauso wie die entsprechende Sollkennlinie abhängig sind von einem Werte eines durch das Übertragungsmittel übertragenen Stromes.
Um das elektrische Verhalten der Schaltelemente unter solchen Bedingungen zu prüfen und daraus auf Linter einwandfreie Beschaifenheit schi@essen zu können, ist es bekannt. die zu untersuchenden Schaltelemente einzeln @o zu me@@en. dass sie einerseits an cine Strom- quelle mit den genannten Eigenschaften, andererseits an einen Kathodenstrahl-O-z@llografen angeschlossen werden@ Aui dem Bildschirm erscheint dann die das jeweilige Schaltelement charakteristerende Kurve. die zwi schcn zwei Toleranzgrenzen tiegen sou. Dieses Mess- verfahren @@@ lang@ierig and umständlich. es eignet sich nicht zum Prüfen grösserer Stückzahien von Schalt etemenien.
Um nun eine selbsttätige Messung durchführen zu können. ist schon vorgeschlagen worden. vor dcm Bild- scilirm eine Reihe n Fotodioden anzuordnen, die das Toleranzfeld der Kurve begrenzen und jede Überschreitung der zweidimensionalen Toleranzgrenzen zwecks entsprech@nder Sortierung der Schaltelemente an eine Steuereinrichtung signalisieren. Dieses Messverfahren ist nur geeignet für solche Spei@estromänderungen. die die Kurve auf dem Bildschirm darzustellen gestatten.
Ausserdem werden aufwendige Geräte, wie ein Kathodenstrahl-Oszillograf, mchrere Fotodioden mit den zugehörigen Verstäkern und Impulsformern sowie eine grössere Steuereinrichtung benötigt.
Aufgabe der Erfindung ist @@, ein weniger aufwen- diges einfacheres Verfahren zum selbsttätigen Prüfen von Schaltmitteln uater glerch@n Bedingungen aufzuzeigen. das ohne Kathodenstrahl-O@zillograf auskommt.
Das Verfahren gemäss der Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass in der Prüfeinrichtung der durch das zu überprüfende Übertragungsmittel übertragene Strom in einem Netzwerk derart entzerrt wird. dass die Toleranzen in bezug auf den genannten Wert des Stro- mes einen konstanten Wert annehmcn.
Dadurch, dass ein dem jeweiligen Cbertragungsmit- tel entsprechendes Netzwerk die aus dem durch den Prüfling entstehcnde Kennlinie entzerrt, ist zur Fest- stcllung der Lage dieser Kennlinie zwischen den To) e- ranzgrenzen und ggf."orhandener Grenzwertüber- schreitungen keine Darsteuung auf einem Bildschirm erforderlich, es genügt z. B. eine Anzeige mit einem einfachen Messinstrument m't eindimensionaler Skata.
Das ist nur deshalb möglich, wei) die Toleranzgrenzen während des gesamten Messvorganges ihren konstanten Wert beibehalten.
Das Verfahren gemass d. Erfindung erlaubt es nicht nur, den Einfluss sich laufend ändernder Eigenschaften des Speisestromes auf das Dchaltmittel zu un tersuchen. sondern auch einmalige Vorgänge zu erfassen, die auf dem Bildschirm eines Kathodenstrahl-Oszillografen nicht oder nur schwer darsteHbar sind.
Zur selbsttätigen Auswertung des Messergebnisses kann dann gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ein Messinstrument mit zwei oder mehr Grenzwertmeldern verwendet werden, das die Lage des gemessenen analogen Wertes in einem bestimmten Bereich fest- stellt.
Ein Beispivl der Erfindung wird anhand der Zeich- nung näher erläutert. Während in Fig. I eine Schah- tungsanordnung gemäss der Erfindung dargestellt ist. zeigt die Fig. 2 eine durch ein Schaltelement verursachte normale Kurve im zugehörigen Toleranzfeld und Fig. 3 eine entzerrte.
Das Erfindungsbeispiel gemäss Fig. 1 stellt eine Schaltungsanordnung zum selbsttätigen prüfen von Schaltelementen. beispielsweise Filter oder anderer Vierpole. in Abhängigkeit von der Zugeführton Frequenz dar.
Das Schaltelement P wird von einem Wechselstromgenerator G mit einem Strom Ul gespeist. der seine Frequenz von einem unteren bis zu einem oberen Grenzwert laufend verändert. Die am Ausgang des Schaltclementes vorhandene Spannung U2 wird im Verstär ker or verstärkt und einem entzerrenden Netzwerk E zugeleitet, Dieses Netzwerk ha@ einen Frequenzgang, der annäherend spiegelbildlich zu der Frequenzku@ve des Prüfling@ P und praktisch voilkommen spiegelbildlich zu der Toleranzkurve verläuft.
In Fig. 2 ist eine derartige nicht entzerrte Kurve veines Schaltelementes dargestellt. Die gestrichelten Linien oberhalb und unterhalb dieser Kurve geben die Grenzen des Toleranzfeldes an.
Nach der Addition der beiden Kurven des Prüflings und des Netzwerkes E entstch@ eine nachzzu waagrecht verlaufende Gerade, wie in Fig. 2 (ausgezogene Linie) gezeigt. und die Toleranzgrenzen (ge@trichelte Linen) behalten wahrend der gesamten Frequenzänderung einenkonstanten Wert bei.
Die resulticrende Messspannung U3 wird einem Messinstrument M zugeführt. Dieses Messinstrument kann ein Lichtmarkengalvanometer oder ein anderes mit Grenzwertmeldern ausgerustetes Gerät sein. In Fig. 1 ist ein Messinstrument M mit zwei Fotodioden F1 und F2 als Grenzwertmelder @ezeigt. Bei einer an deren Aufgabenstellung der Prüfeinrichtung können beispielsweise auch vier Grenzwertmelder vorgeschen werdcn. so dass die Lage des Zeigers in einem der so entstandenen Bereiche als Kriterium für eine spätere Sortierung der Schaltelemente herangezogen werden kann. Es könnte abe@ auch d'e Schwankung des Zeigers über mehrere Berceiche bzw. Grenzwertmelder unter sucht w erden.
Das dargesteHte Messinstrument M ist so eingerich- tet. dass bei Erreichen des oberen Grenzwertes die Foto diode Fl einen Imputs iiber den \'erstärke ;' V2 an die
Steuereinrichtung St abgibt und bei Erreichen des unte ren Grenzwertes die Fotodiode F2 anspricht.
Die Steuereinrichtung St betätigt ihrerseits eine me chanische Sortiereinrichtung. die entsprechend dem festgestellten Meswert oder der Lage des Messwertes innerhalb des Toleranzbereiches den Prüfling selbst tätig aus seiner Ha] te\'orrichtung entnimmt und in eine der Messgruppen einsortiert. Gleichzeitig kann über die Leitung al jeder Ausschuss akustisch und optisch gemeldet werden. Es kann aber auch ein Zähler ange- schlossen sein. der zu statistischen Zwecken d'e Anzahl der jeder Gruppe zugeordneten geprüften Schaltelemente im Lauie cines Z@ltabschnittes erfasst.
Der Verstärker VI ist in der beschrichenen Schal tuncsanordnung mit dem EntzerrnctzwerkEzueiner gemeinsamen Baucinheit zusammengefasst. Eine dem Kurvenverlauf des Schaltelementes angepasste Gegenkopplung zwischen den einzelnen Verstärkerstufen sorgt für die notwendige frequenzabhi'. ngige Entzerrung. Die- se Entzerrung wirkt naturlich nur zufriedenstellend für Schaltelemente mit einer gleichen oder annahernd gleichen Kurvenform. jeder andere Kurvenverlauf eriordert demgemäss auch ein anderes Entzerrernetzwerk.
Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft. die gezeigte Schaltungsanordnung vor allem zur prüfung von Schaltelementen anzuwenden. die in grösseren Stückzahlen vorkomen. Der Entzerrer E. ggl. zusammen mit dem Verstärker V1, kann aber auch steckbar ausgeführt werden. o dass die Prüfeinrichtung zur Anpassung an ein anderes zu untersuchendes Schaltelement auch in kürzester Zeit leicht abgeändert werden kann.
Zur S. lbstkontrolle der rül@mrichtung ist diese so geschaltet. dass beim er tmaligen Überschreiten der un teren Messwertgrenz, der G@enzwertm@lder F2 anspricht und die Steuereinrichtung St entsperrt. Spricht der untere Grenzwertmelder F2 aber nicht an. dann schaltet nach einer bestimmten Zeitdauer das Zeitglied T und meldet das Vorliegen einer Sterung der Prüfeinrichtung oder eines deickten Prüflings z. B. mit Wicklungsunter brechung.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in be- zug auf To lez-, : nzgrenzen. die genauso wie die entsprechende Sollkennlinie abhängig sind von einem Werte eines durch das Übertragungsmitt@l übertragenen Stro- mes. dadurch gekennzeichnet. dass in der Prüfeinrichtung der durch das zu überprüfende Übertragunsgmittel (P) übertragene Strom in einem Netzwerk (E) derart entzerrt wird. dass die Toleranzen in bezug auf den genannten Wert des Stromes einen konstanten Wert annehmen.L'NTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass zum Prufen der Kennlinie auf Über schreiter, der Toleranzen ein Messgerät (M) mit mindestens zwei Grenzwertmeldern (F1. F2) verwendet wird.2. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet. dass zum Prüfen von frequenzabhänglgen Übertragungsmitteln (P) ein Verstärker (V1) mit frequenzabhängiger Gegenkopplung als entzerrendes Netzwerk (E) verwendet wird.
Priority Applications (1)
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| CH1383268A CH485231A (de) | 1968-09-16 | 1968-09-16 | Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen |
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| CH485231A true CH485231A (de) | 1970-01-31 |
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ID=4395707
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| CH1383268A CH485231A (de) | 1968-09-16 | 1968-09-16 | Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen |
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| CH (1) | CH485231A (de) |
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1968
- 1968-09-16 CH CH1383268A patent/CH485231A/de not_active IP Right Cessation
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