CH485231A - Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen - Google Patents

Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen

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CH485231A
CH485231A CH1383268A CH1383268A CH485231A CH 485231 A CH485231 A CH 485231A CH 1383268 A CH1383268 A CH 1383268A CH 1383268 A CH1383268 A CH 1383268A CH 485231 A CH485231 A CH 485231A
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Switzerland
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characteristic curve
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tolerance limits
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CH1383268A
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Erwin Dipl Ing Martin
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description


  



     Verfahren    zum   selbstt.    Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen
Dic   Erfindung    betrifft ein Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen. die genauso wie die entsprechende Sollkennlinie abhängig sind von einem Werte eines durch das Übertragungsmittel übertragenen Stromes.



   Um das elektrische Verhalten der Schaltelemente unter solchen Bedingungen zu prüfen und daraus auf   Linter    einwandfreie   Beschaifenheit schi@essen zu können,    ist es bekannt. die zu untersuchenden Schaltelemente    einzeln @o zu me@@en. dass sie einerseits an cine Strom-    quelle mit den genannten Eigenschaften, andererseits    an einen Kathodenstrahl-O-z@llografen angeschlossen      werden@ Aui dem Bildschirm erscheint dann die das    jeweilige Schaltelement charakteristerende Kurve. die zwi  schcn    zwei Toleranzgrenzen   tiegen sou. Dieses Mess-      verfahren @@@ lang@ierig and umständlich. es eignet    sich nicht zum Prüfen grösserer Stückzahien von Schalt  etemenien.   



   Um nun eine selbsttätige Messung durchführen zu können. ist schon vorgeschlagen worden. vor dcm   Bild-      scilirm      eine Reihe      n      Fotodioden anzuordnen, die    das Toleranzfeld der Kurve begrenzen und jede Überschreitung der zweidimensionalen Toleranzgrenzen zwecks   entsprech@nder Sortierung der Schaltelemente    an eine Steuereinrichtung signalisieren. Dieses Messverfahren   ist nur geeignet für solche Spei@estromänderungen. die    die Kurve auf dem Bildschirm darzustellen gestatten.



   Ausserdem werden aufwendige Geräte, wie ein Kathodenstrahl-Oszillograf, mchrere Fotodioden mit den zugehörigen Verstäkern und Impulsformern sowie eine grössere Steuereinrichtung benötigt.   



   Aufgabe der Erfindung ist @@, ein weniger aufwen-    diges einfacheres Verfahren zum selbsttätigen Prüfen    von Schaltmitteln uater glerch@n Bedingungen aufzuzeigen. das ohne Kathodenstrahl-O@zillograf auskommt.   



   Das Verfahren gemäss der Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass in der Prüfeinrichtung der durch das zu überprüfende Übertragungsmittel übertragene Strom in einem Netzwerk derart entzerrt wird. dass die Toleranzen in   bezug auf den genannten Wert des Stro-    mes einen konstanten Wert   annehmcn.   



   Dadurch, dass ein dem   jeweiligen Cbertragungsmit-    tel entsprechendes Netzwerk die aus dem durch den Prüfling   entstehcnde      Kennlinie entzerrt, ist    zur   Fest-      stcllung    der Lage dieser Kennlinie   zwischen den To) e-      ranzgrenzen und ggf."orhandener Grenzwertüber- schreitungen keine Darsteuung auf einem Bildschirm    erforderlich, es genügt z. B. eine Anzeige mit einem einfachen   Messinstrument m't eindimensionaler Skata.   



  Das ist nur deshalb   möglich, wei) die Toleranzgrenzen    während des   gesamten Messvorganges ihren konstanten    Wert beibehalten.



   Das Verfahren gemass d. Erfindung erlaubt es nicht nur, den Einfluss sich laufend ändernder Eigenschaften des Speisestromes auf das Dchaltmittel zu un  tersuchen.    sondern auch einmalige Vorgänge zu erfassen, die auf dem Bildschirm eines Kathodenstrahl-Oszillografen nicht oder nur   schwer darsteHbar sind.   



   Zur selbsttätigen Auswertung des Messergebnisses kann dann gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ein Messinstrument mit zwei oder mehr Grenzwertmeldern   verwendet werden, das die Lage des gemessenen      analogen Wertes    in   einem bestimmten Bereich fest-    stellt.



   Ein   Beispivl    der   Erfindung wird anhand der Zeich-    nung näher erläutert. Während in   Fig. I    eine   Schah-      tungsanordnung    gemäss der Erfindung dargestellt ist. zeigt die Fig.   2    eine durch ein Schaltelement verursachte normale Kurve im zugehörigen   Toleranzfeld    und Fig. 3 eine entzerrte.



   Das Erfindungsbeispiel gemäss Fig. 1 stellt eine Schaltungsanordnung zum selbsttätigen prüfen von  Schaltelementen. beispielsweise Filter oder anderer Vierpole. in Abhängigkeit von der Zugeführton Frequenz   dar.   



   Das Schaltelement P wird von einem Wechselstromgenerator G mit einem Strom Ul gespeist. der seine Frequenz von einem unteren bis zu einem oberen Grenzwert laufend verändert. Die am Ausgang des Schaltclementes vorhandene Spannung U2 wird im Verstär  ker      or    verstärkt und einem entzerrenden Netzwerk E   zugeleitet, Dieses Netzwerk ha@ einen Frequenzgang, der annäherend spiegelbildlich zu der Frequenzku@ve des Prüfling@ P und praktisch voilkommen spiegelbildlich zu der Toleranzkurve verläuft.   



   In Fig. 2 ist eine derartige nicht entzerrte Kurve   veines    Schaltelementes dargestellt. Die gestrichelten Linien   oberhalb    und unterhalb dieser Kurve geben die Grenzen des Toleranzfeldes an.



   Nach der Addition der beiden Kurven des Prüflings und des Netzwerkes E   entstch@    eine nachzzu waagrecht verlaufende Gerade, wie in Fig. 2 (ausgezogene Linie)    gezeigt. und die Toleranzgrenzen (ge@trichelte Linen)    behalten wahrend der gesamten Frequenzänderung einenkonstanten Wert bei.



   Die resulticrende Messspannung U3 wird einem Messinstrument M zugeführt. Dieses Messinstrument kann ein Lichtmarkengalvanometer oder ein anderes mit Grenzwertmeldern ausgerustetes Gerät sein. In Fig. 1 ist ein Messinstrument M mit zwei Fotodioden   F1 und F2 als Grenzwertmelder @ezeigt. Bei einer    an deren Aufgabenstellung der Prüfeinrichtung können beispielsweise auch vier Grenzwertmelder vorgeschen    werdcn.    so dass die Lage des Zeigers in einem der so  entstandenen Bereiche als Kriterium für eine spätere Sortierung der Schaltelemente herangezogen werden kann. Es könnte   abe@    auch d'e Schwankung des Zeigers  über mehrere Berceiche bzw. Grenzwertmelder unter sucht   w    erden.



   Das   dargesteHte    Messinstrument M ist so   eingerich-    tet. dass bei Erreichen des oberen Grenzwertes die Foto  diode    Fl einen Imputs iiber den \'erstärke ;' V2 an die
Steuereinrichtung St abgibt und bei Erreichen des unte    ren    Grenzwertes die Fotodiode F2 anspricht.



   Die   Steuereinrichtung    St   betätigt ihrerseits eine    me    chanische    Sortiereinrichtung. die entsprechend dem festgestellten Meswert oder der Lage des   Messwertes    innerhalb des Toleranzbereiches den Prüfling selbst  tätig    aus seiner Ha] te\'orrichtung entnimmt und in eine der Messgruppen einsortiert. Gleichzeitig kann über die    Leitung al jeder Ausschuss akustisch und optisch gemeldet werden. Es kann aber auch ein Zähler ange-      schlossen      sein.      der    zu statistischen Zwecken d'e Anzahl der jeder Gruppe zugeordneten geprüften Schaltelemente im Lauie cines   Z@ltabschnittes    erfasst.



   Der   Verstärker VI    ist in der beschrichenen Schal   tuncsanordnung mit dem EntzerrnctzwerkEzueiner    gemeinsamen Baucinheit zusammengefasst. Eine dem Kurvenverlauf des Schaltelementes angepasste Gegenkopplung zwischen den einzelnen Verstärkerstufen sorgt für die notwendige   frequenzabhi'. ngige      Entzerrung. Die-    se   Entzerrung    wirkt naturlich nur zufriedenstellend für Schaltelemente mit einer gleichen oder annahernd gleichen Kurvenform. jeder andere Kurvenverlauf eriordert demgemäss auch ein anderes Entzerrernetzwerk.



  Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft. die gezeigte Schaltungsanordnung vor allem zur prüfung von Schaltelementen anzuwenden. die in grösseren Stückzahlen vorkomen. Der Entzerrer E. ggl. zusammen mit dem Verstärker V1, kann aber auch steckbar ausgeführt   werden. o dass    die Prüfeinrichtung zur Anpassung an ein anderes zu untersuchendes Schaltelement auch in kürzester Zeit leicht abgeändert werden kann.



   Zur S.   lbstkontrolle der rül@mrichtung ist diese so    geschaltet. dass beim er tmaligen Überschreiten der un   teren Messwertgrenz, der G@enzwertm@lder F2 anspricht    und die Steuereinrichtung St entsperrt. Spricht der untere Grenzwertmelder F2 aber nicht an. dann schaltet nach einer bestimmten Zeitdauer das Zeitglied T und meldet das Vorliegen einer Sterung der Prüfeinrichtung oder eines deickten Prüflings z. B. mit Wicklungsunter   brechung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in be- zug auf To lez-, : nzgrenzen. die genauso wie die entsprechende Sollkennlinie abhängig sind von einem Werte eines durch das Übertragungsmitt@l übertragenen Stro- mes. dadurch gekennzeichnet. dass in der Prüfeinrichtung der durch das zu überprüfende Übertragunsgmittel (P) übertragene Strom in einem Netzwerk (E) derart entzerrt wird. dass die Toleranzen in bezug auf den genannten Wert des Stromes einen konstanten Wert annehmen.
    L'NTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass zum Prufen der Kennlinie auf Über schreiter, der Toleranzen ein Messgerät (M) mit mindestens zwei Grenzwertmeldern (F1. F2) verwendet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet. dass zum Prüfen von frequenzabhänglgen Übertragungsmitteln (P) ein Verstärker (V1) mit frequenzabhängiger Gegenkopplung als entzerrendes Netzwerk (E) verwendet wird.
CH1383268A 1968-09-16 1968-09-16 Verfahren zum selbsttätigen Prüfen einer Kennlinie eines Übertragungsmittels der Fernmeldetechnik in bezug auf Toleranzgrenzen CH485231A (de)

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