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Apparat zur Ausgabe und E twertung von Abschnitten eines bandförmigen :Materials, z.B. eines Papierstreifens. insbesonders Fahrkartenausgabe- und -Enhvertungsapparat
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Die vorliee,entle Erfindung betrifft einen Apparat zur Ausgabe und-Ent ertung, %on Abschnitten eines bandförmi,cn Nlatcrials, z. B. eines Papierstreifens. insbesonders Fahrb;artenattsLabe- und -Entwertungsapparat. Dieser Apparat zeichnet sich dadurch aus, dass zum Auslösen der Entwertun g,selemente ein oder mehrere Lichtschalter in der Bahn des in den Apparat zur Entwertung einLeführten :11)schnitt#.s an-cordnet sind. Ein Ausführun-sbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend anhand der Zeichnun, erläutert.
Es zei_,t: Fie. 1 eine Vorderansicht des Fahrscheine:ntwerteund -.\ttse,abeatttotnat;n. Ei".' cinc Seitenansicht des Automaten, mit weggehobenem Gehäuse, in schematischer Darstellung_, Fi-. 3 eine Darstellung der Schnittlinie 111-111 des Automaten nach Ftl. 2'. Fi,_>. 4 eine aus dem Autom;tten @ine,elicfertc und :nt crtete Fahrkarte. Fi-. 5 das vordere Ende des FahriarlenSLreifens, Fiu. 6 eine Fahrkarte für mehrfachen Gebrauch, entwertet für den 11. Tarif, Fig. 7 eine Fahrkarte. beispielsweise aus einem Abonnement. für den 1. Tarif in entwertetem Zustand. Der Falirsclieitientwcrte- und Ausgabeautomat weist eine Frontseite 1 auf. mit Münzeinwürfen 3, 4, 5 und 6 für @,erschiedene Münzarten sowie zwei Druckknöpfen 9 und 11) zur Tarifwahl 11 und 111. Es ist weiterhin eine Tarifskala 1.3 von,eseheu, sowie ein AusLabe- und Entwcrtun#,sschlitz 15.
Auf einer obern Walze 20 ist ein Fahrscheinstrcifen 2-3 aufe,erollt. dessen Ende in Fig. 2 unmittelbar nach seinem Abrollen von der obern Walze _'() sichtbar ist. F. inc unte=re, als Reservewalze 21 aus@,cbildete Walze= tr-;igt einen Fahrscheinstreifen 24, dessen vorderes Ende durch einen StreifencndanzeigesChalter 26 durcli,-,czoe,eti und in einen Stanzblock 36
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eingeführt ist. Das Ende des unteren Fahrscheinstreifens 24 ist auf der Oberseite, dasjenige des obern Fahrscheinstreifens ? 3 auf der Unterseite gummiert. Zwei Mikroschalter 3? Lind 34, deren Taster auf den Fahrscheinstreifen 2'3 und 24 aufliegen, geben entsprechende Impulse, sobald der eine oder andere Fahrscheinstreifen 23 bzw. '-* endet, bzw. wenn dessen Ende durch den Streifenendanzeigeschtiltcr 26 durchläuft.
Dem Schalter 26 nacliLesclialtet befindet sich der Stanzblock 36 mit den beiden Backen 3e3 und 39 sowie zwei Transportwalzen 41 Lind 4_', welche die ei-entlichen Antriebsorgane für die Be\\ee,utie der Falirscheinstreifen 23 und 24 bilden. Der Stanzblock 36 ist ausser mit drei Stanzmagneten 45. 46 und 47 mit einem Klebemagnet 43 versehen sowie den Transportwalzen 41 und 42 und diesen nachi_=eschaltet mit einer Schere 49. Dem Stanzblock 36 fol,-,t eine Stempelvorrichtung mit einem Stempelträger 5 1 und einem Stempelwerk 5-3. Zu diesem gehört eine Färbeinrichtune, 55 mit einem Farbbandkasten 57. ein eni Farbband 59 sowie einer Farbbandwalze 61.
Ein Antrieb 63 be\%ect über eine Exzenterscheibe 69 und einen Hebel 65, der mittels einer Feder 67 in Anschla,, auf die Erzentersclieihe 69 #,ezocen wird, das Farbband. wobei ein Freilauf dafür sorgt, dass die hin und her flehende Bewellung des Hebels 65 in eine Drehbewe < ntne- der Farbbandwalze 61 umgesetzt wird. Sowohl die Fahrscheinstrcifen ? 3 bzw. 24 als auch das Farbband 59 werden in einer Streifenführung 71 geführt. Das Farbband 59 wird von den Farbumlenkrollen 73 und 74 in die= Führutie, 7 l und aus dieser umgelenkt. Zu Kontrollzwecken sind ferner Lichtschranken 75. 76 und 77 vorvesehen, sowie ein messerartiges Stanzmagnetgerät und als Sicherheitsorgane in später erläutertem Sinne, elektronia\_netische Hochfrequenzschalter 31. Der Lichtschranke 77 @,e,enüber lice,t im Abstand einer Fahrkartenbreite e=ntsprechend einyKontroll-Lichtschalter 78.
Es können ferner auch den beiden Schaltern 75 und 76
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gegenüberliegende Kontrollschalter vorgesehen werden. In Fig. 4 ist eine entwertete Fahrkarte 87 dargestellt, wie diese ab der obern Walze 20 vom Fahrscheinstreifen 23 abi-,eschnitten aus dem Automaten abgegeben wird. Auf dieser Fahrkarte 87 ist der Ausgabeort mit Datum und Zeitgruppe 89 sowie die entsprechenden Tarifmarkierungen aufgedruckt, welche zeigen, wie viel für die Fahrkarte bezahlt wurde. l11 Fig. 5 ist in Aufsicht das vordere freie Ende des Fahrscheinstreifens 23 nach dem Abschneid::n der Fahrkarte 87 durch die Schere 49 ersichtlich. In Fig. 6 ist eine entwertete Fahrkarte 83 für Mehrfachgebrauch gezeigt, in welcher ebenfalls Ausgabeort, Datum und Zeitgruppe aufgestempelt und weiterhin eine längliche Ecke 84 gemäss Tarif 11 ausgestanzt ist.
Wenn Fig. 6 eine Fahrkarte für mehrere Entwertungen inform einer Abonnementskarte darstellt, zeigt Fig. 7 einen einfachen nach einmaligem Gebrauch wegwerfbaren Fahrschein in entwertetem Zustand. Der beschriebene Fahrscheinentwerte- und Ausgabeautomat funktioniert wie folgt: Ein Fahrgast wünscht eine Fahrkarte gemäss der Tarifgruppe III. Vor dem Einwerfen von Münzen wird eine entsprechende Vorwähltaste 7 gewählt. Er wirft in den Münzeinwurf 3 ein Zelinrappen-S'.ück, in den Münzeinwurf 4 zwei Zwanzigrappen-Stücke und in den \7ünzeinwurf 6 ein Einfranken-Stück ein. Unmittelbar nachdem der vorgewählte Betrag durch das Einstecken der entsprechenden Münzen in die Münzeinwürfe 3, 4 und 6 erfolgt ist, werden mittels der Stanzmagnete 45, 46 und 47 die der Tarifgruppe III entsprechenden drei Tarifmarken 91 gestanzt.
Hernach wird automatisch der Antrieb für die Transportwalzen 41 und 42 in Bewegung gesetzt, so dass der Fahrscheinstreifen 23 von der obern Walze 20 abgezogen und gegen den Ausgabe- und Entwertungsschlitz 15 hin bewegt wird, Sobald eine einer Fahrkarte entsprechende Länge des Fahrscheinstreifen 2 3 durch die Transportwalzen 41 und 42 vorbewegt ist, tritt das Stempelwerk 53 in Funktion, indem mittels eines. am Stempelträger 51 befestigten, unter dem Fahrscheinstreifen 23 angeordneten Magneten (nicht dargestellt) der entsprechende Teil des Streifens 23 an das Stempelwerk 23 gedrückt wird, wodurch der Aus=abeort mit Datums- und Zeitgruppe 89 aufgedruckt wird. Unmittelbar anschliessend erfolgt durch die Schere 49 das Abtrennen der Fahrkarte 87 vom Fahrscheinstreifen 23.
Nun kann die entwertete Fahrkarte 87 an ihrem aus dem Schlitz 15 vorstehenden Ende erfasst und aus dem Automaten herausgezogen werden. Da die Lichtzellen 75. 76, 77 und 78 sowie der Stanzmagnet 79 nur im Falle der Ent\vertung von nicht aus dem Automaten bezogenen Fahrkarten benützt wird, schaltet ein entsprechendes Relais nach dem Einsatz der Stanzmagnete 45-47 diese ganzen Lichtschrankengruppe 75-78 mitsamt dem µtanzmagneten 79 aus. Die Fahrkarte 87 erscheint also in der Form, wie sie in Fig. 4 in Aufsicht dargestellt ist. Der vorbeschriebene Automat dient aber ebenfalls dazu, nicht durch ihn bezogene Fahrscheine oder gegebenenfalls Abonnementskarten zu entwerten. Zu diesem Zwecke wird eine aus einem gewöhnlichen Abonnement getrennte Fahrkarte am angegebenen Ende ergriffen und durch den Ausgabe- und Entwertungsschlitz 15 in den Automaten eingeschoben.
Wenn nun die Vorderkante des Fahrscheines 92 gemäss Fig. 7 unter die erste Lichtschranke 77 gelangt, tritt der durch diese gesteuer-
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te, nicht dar,@cltclltc F-@dcrlna@@nct in Funl;iion und drückt das vordere @ah:i;:lrtcicide 1ègcn die \\'alze des Stempelwerkes 5.3. Gleichzeitig senk: sich der Stanzmaeriet 79 und stanzt eine Ecl;c 9-1 aus der- Fahrkarte. Diese. iÜr :1C11 E!I@ZCIt < Ihr@C!l:lli 1171 Grund: eCI10111111C17 überflüssi ,c S;:IIIZUIIi-' k,11111 Mich: unt@rblcihen, da der Automat 111c111 \1';'.151. 0i' zulll Entwerten CI.,w Mehrfachfahrkarte ü11 Fi-. o oder ein: ..;1m:!11; zu gebrauchende Fahrkarte zuccl_'.iohei \\ird.
Wenn z.- B. aus Unacht;anikeit die 1 alirkurtc link#.:cchts \-crtauscht zum Entwerten in dii Sclili:z. 1# cin@@:5chob.i \\ird, so spricht der e:-#;t an. wenn sovohl der Schalter 77 als auch c!cr Sclialtci 78 durch den Fairkartenrand a!,_@dcc;,:t \\crcl@a. Ein schief cinecstccktcr Fahrsclicin kann daher. d" c: nicht _!:ichz:itig beide Schalter 7 7 tlIld 7 a'\dc@1;c11 :;arm. 1r1 der schiefen Laue nicht entwertet S;!-,alter arbeiten 11111 den Schalterle -O und Wenn es sich uin d::5 Ent\v, r ten \'o11 Fahrscheinen oder Ahol!ncmcntcn ie:acicit. \,:i@hc zu niehrmalieern Gebraticl: .:, ii:tcli dein er,tcn Gebrauch. bei\\-:clc!ic:,. der dc5 ;@u:. abeortes mit Datums- :1:1:1 7_:;t@run, so\vi@ d:: au@.gcs:anzte Ecke 84 der Ent\\;:rtu:l_ dient. beim EInsclii:beli der Falirk < iric in dcrl n:ida;:n :@utoniaten der Verbraucher seine Fahrbar t:
51s zur \ ordcr'_n Kante 1'2 der ausgestanzten E::kc '4 in d:c- enllnr;:chende 1.ichtschra nke schieben. \','01'a @f dl',: r1;t1115_C 1.?l:\\', r l@rl@ und die Ausstanzuric der @iü;:hltcnc!,e catlnrcellcnd den: niittcls der Vorw:ihltaste \ or@_c\v;tült; n Tarif \ orLcnonlmen wird. In c'.ic#e:n Sinne c:asnricht die Licht:chrarike 7 7 einem vorbes'iiimten Tarii. n;i:llücll den: Tarif I. Soll nun eine Fc:llrkarte oder ein Abonnement niit dein Tarif 1I oder III ent\vcrtct \vcrden so wird dci- eiitspreclicn(le Druckknop: c1 oder 10 fier den Taril- 1i bz"v, den Tarif IIl gedrückt, wobei von dcsem Knopf ein Innpuls ausgeht und die zuzchöriec Licht-chrankc 76 für den Knopf 9 bzw. 7# für d;,:i'K:loi)f lt; ;n Barich letzt. Die nachfolL,cndcn. d. h. die @i:htsdlrani;en 7 7 ILz\\-. 76 und 77 \vei-deri J-Olei aus@esc!ial;ct.
Wenn demnach der Besitzer der @a ürL:artc\# # ci;es: für cili: Strecl;c :',CIII:tss Tarif III ent\\'ertet haben \viil. #,,-; drücla er den Drrichknopf 10. schaltet damit d:c Liditschrankcn 76 und 77 ab und stösst so"vcit Hinein. bis die vordere Kanie 8_ in di. Li.';asclar!11:;; ' 7# ecla:iet und damit in \'orb_s:!lri:',,c:lLal Sinne d:a Stemp:l\verk 5; durch den HtlbniaL,1lcte:e in Bc;ricb letzt. Gici:hzeitie schneidet der' Stail@nltrC:l@t 711 drei \.cirerc Felder oder Ecken entsprech=id dem Tarif 111 ;nis den: linken Rand der Fahrkarte 813.
Um eine @clchüdi;_un@ des Automaien zu verhüten, indem bcicpiels\vcise dtI'.C11 Ei11:ü11r:11 nietalii"cher Gegenstände in derb Bereich des' Lichtschranken der Automat zuni Entsprechen 2cbraclit \\ürde. wobei der Stanzmaenet 71) in Funktion tritt, und bcscli;idiet wird, ist vor den Lichtschranken 75-77 der elektronische Hochfrequenzschalter 81 vor@:sehcn, welcher beim Einschieben eines metallenen Gegenstandes den '\'ersoreerstrom zum Automaten unterbricht. so dass dieser ausser Funktion tritt. Wenn der obere Fahrscheinstreifen 2 3 abgelaufen ist, und der Taster 32 zum entsprechenden Mikroschalter nicht mehr tauf denn Streifen 23 sondern auf der Unterlage aufliegt. so schaltet er einen Stromkreis ein. der den Klebnla@ictcn -13 'tiet;itizt.
Dabei wird die gummierte Unterseite : (t des Streifens 23 mit der
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den Klebmagneten 43 so zusammengepresst, dass eine gute Verbindung der Enden entsteht. Um diese Verbindung zu verbessern, ist der -'#1agnetl;opf mit zyIindrisehen Stanzstiltc.n \:ersehen. Die in Fiu. ' dar-es;ellte Fiirbeinriclitun,-, 55 ist fohendermassen aufgebaut: Das endlose Farbband 559 ist im Farbbandspeicher 60eyela#2ert und weist eine Länge von beispielsweise 10 oder mehr Metern auf. Das Ablagern erfol,-7t insbLsond,-re mittel; zier _@e@@c!i die F arbbandwalze 61 1epressten Druckwalze 641 welche beispielsweise tcderbelastet ist.
Die Nlögiichkcit der V e;rwendunV@ eines endlosen Farbbandes finit derart erosser Lange teuf einem kleinen Raum verhütet das störanf;illie@e L'i,ischalten und überzzeh:;n.dies bei Schreibmaschinen beispielsweise alleeitiei:i b,!1annt ist. Das Band angearieben durch die Farbbandwalze (il läuft i:n ü@r:@,en _@m:i@@ den eingezeichneten Pfeilen. wobei die übrigen Walzen Führungswalzen darstellen. Zur Sicherung sind ele! < troniscllc Hochrrequenzschalter 51 \orLcsehcti. Beim Eintauchen eines Nletaateiles in den sich im Selialt;:r in Selbstschwingung befindenden S:itwn@=krzis %wird dieser werbrochen und ein #,-erstiirher angesteti:-rt. Dieser crzeu-t einen Widerstandssprunu# vom @G'ert 0 auf einen Wert \;ege:n unendlich, wobei dieser Sprung dazu benützt wird, über ein Relais die Stromztift!hr zum AutOil:aie:i zu Unterbrechen.
Es ist natürlich auch ;7d\lich, die Funktion der Fahrkartenausgabe und der Entwertung eon der reinen Entwertunesfunktion zu trerlren und die beiden Operation;--n durch zwji v; rscüiedene; Schli=z -, ii:i Au,omaten in Funktion zti setzen. Ferner ist es @;iö=lich, anstelle einzelner Fahrkarten aus de^i Automaten Anbringen einer entsprechenden Anzahl V@rwähltasten 7 Abonneinente zu kaufen. Die vorlic @cnd@ ErfindunL ist ali@=en;@;n für Apparate zur @@S:aahe von Abschnitten eines @a nierstreifcns verwendbar, so z. B. für die Ausübe von K;i#senzetteln, Rabattmarken. Parking-Karten.-Eintrittskarten usw.