CH485307A - Transformatorengruppe - Google Patents

Transformatorengruppe

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Publication number
CH485307A
CH485307A CH826768A CH826768A CH485307A CH 485307 A CH485307 A CH 485307A CH 826768 A CH826768 A CH 826768A CH 826768 A CH826768 A CH 826768A CH 485307 A CH485307 A CH 485307A
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CH
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transformers
transformer
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Application number
CH826768A
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Inventor
Chmelik Josef
Zak Miloslav
Klesa Josef
Original Assignee
Skoda Op Plzen
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/02Casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Transformatorengruppe   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine    Transfor-      mätörengruppe.   



  Die ständige Zunahme des Verbrauches und dadurch auch der Erzeugung elektrischer Energie erfordert die Einrichtung von neuen Elektrizitätswerken. Dabei wird auch intensiv eine höhere Wirtschaftlichkeit der Energieerzeugung angestrebt. Es werden neue Wege zur Erhöhung des Wirkungsgrades der technischen Einrichtungen und zur Herabsetzung von    Anschaffungs-   und Betriebskosten gesucht. Eine wirksame Massnahme zur Erreichung dieser Ziele stellt die Leistungserhöhung von Maschinen-Einheiten, wie z. B. von Kesseln, Turbinen, Generatoren und Transformatoren dar. Um die grossen Mengen der erzeugten elektrischen Energie übertragen zu können, ist es notwendig, gleichzeitig die Nennspanhung der Netze und der Transformatoren zu erhöhen. 



  Die Herstellung von Maschinen-Einheiten mit grosser Leistung bringt aber neue Probleme und Erfordernisse betreffend die Ausrüstung der Herstellerwerke, nicht nur bei den    Produktions-Einrichtungen,   sondern auch hinsichtlich sehr hoher Bauinvestitionen. Die schweren Einheiten müssen nach Fertigstellung im Herstellerwerk zum    Bestimmunnsort   befördert und dort montiert werden. Der Transport mit der Eisenbahn ist aber durch das gegebene Profil und durch das Tragvermögen der Eisenbahnstrecken begrenzt. In manchen Fällen ist auch der Strassentransport entweder überhaupt nicht möglich oder nur zum halben Preis von grossen Investitionskosten für die Zurichtung von Brücken, Unterführungen u. dgl. Es bleibt dann nur die Beförderung in zerlegtem Zustand und die Montage und Teilprüfung auf dem Bestimmungsort übrig.

   Diese Variante kann aber z. B. bei grossen Transformatoren für sehr hohe Spannungen (220 V bis 400 V und mehr) sehr    gefährlich   sein. Das Isoliermaterial der Wicklung, imprägniert mit    Transfor-      matorenöl,   ist sehr hygroskopisch. Das    Feuchtwerden   setzt schnell seine elektrische Festigkeit herab. Es ist dann sehr schwierig, die Feuchtigkeit aus der Isolierung auszutreiben, und in manchen Fällen ist es gar unmöglich, mit vertretbarem Aufwand das Isoliermaterial wieder in den    ursprünglichen   Zustand zu bringen. 



  Aus den erwähnten Gründen ist es erforderlich, alle Varianten in der    Grösse   der Einheiten für die Lösung der gegebenen Aufgabe von Fall zu Fall in Betracht zu ziehen. 



  Ein weiterer, die Wahl des    Transformatortyps   beeinflussender Faktor wird durch die Art der Verbindung zwischen dem Generator und dem Blocktransformator gebildet. Aus Betriebsgründen ist es    vorteilhaft,   die Verbindung direkt mit Hilfe von röhrenförmigen Leitern durchzuführen. 



  Falls die    Transformatorgrösse   über die Transportmöglichkeiten hinausgeht, ist es notwendig, einen Dreiphasentyp mit Demontage beim Hersteller und Montage am Bestimmungsort, oder aber eine Gruppe von    Einpha-      sentransformatoren   zu wählen. Bei dieser letzteren Lösung entstehen Schwierigkeiten mit der Durchführung von Verbindungen zwischen dem Generator und dem Transformator. Die röhrenförmigen Leitverbindungen sind kompliziert und kostspielig. Dieser Nachteil ist besonders bei den sogenannten    Doppelblocktransforma-      toren   auffallend, d. h. im Falle, in welchem zwei Generatoren einen Blocktransformator versorgen.

   Der angeführte Nachteil wird zwar teilweise durch eine Konstruktion von drei    Einphasentransformatoren   beseitigt, die derart konstruiert sind, dass sie bei der Montage am Bestimmungsort mechanisch und elektrisch derart verbunden werden, dass sie eine    Dreiphaseneinheit   bilden. Im Vergleich mit der weiter unten beschriebenen    erfin-      dungsgemässen   Lösung weist aber eine Gruppe von drei    Einphasentransformatoren   für eine gegebene Leistung grössere Verluste auf und auch ein höheres Gewicht an aktivem Material, Konstruktionsmaterial und    (51.   



  Zur Behebung der erwähnten Nachteile bezieht sich 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Erfindung auf eine    Transformatorengruppe,   bestehend aus wenigstens zwei    Dreiphasentransformatoren   mit gleicher oder unterschiedlicher Leistung, von denen jeder wenigstens zwei Wicklungen hat, die bei jedem Transformator in einem eigenen Behälter angeordnet sind, wobei mindestens eine Wicklung von jedem Transformator für dieselbe Spannung ausgelegt ist.

   Eine solche    Transfor-      matorengruppe   ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangs und die oder Ausgangsanschlüsse für die bleiche Spannung aller Transformatoren elektrisch und mechanisch mit    Ausgangsanschlussein-      richtungen   verbunden sind, wobei diese Verbindung in mindestens einem    Ausgangskasten   mit    g,-n"cinsamer   Durchführung angeordnet ist und die Ausgangskästen mit den Behältern der Transformatoren verbunden sind. 



  Ein Ausführungsbeispiel einer    erfindungsgemässen      Transformatorengruppe   ist in der    beigelegte:i   Zeichnung dargestellt. 



     Fig.   1 zeigt eine Seitenansicht und    Fig.   2 den Grundriss der    Transformatorengruppe.   Die    Fig.   1 stellt eine Seitenansicht der zusammenmontierten    Transformatorengruppe   dar, die aus    zwei   Transformatoren mit den bei jedem Transformator in seinem einzelnen    Behälter   1, 2    angerodneten   Wicklungen besteht, wobei die Wicklungen der höheren Spannung in einem Ausgangskasten 3 mit einer gemeinsamen Durchführung 4 pro Phase zusammengeschaltet sind.    D,:r   Ausgangskasten 3 ist mit Hilfe von Flanschen 8 mit den    Behältern   der beiden Transformatoren verbunden. In dem senkrechten Teil des Ausgangskastens 3 ist die gemeinsame Durchführung 4 befestigt. 



  Wie aus der    Fig.   2 hervorgeht, sind die Ausgangskästen 3 separat für die Durchführung 4 jeder Phase vorgesehen. Die Wicklungen für die niedrigere Spannung bei beiden Transformatoren sind unter sich gleich und ihre Ausgänge sind ebenfalls    paarweise   verbunden. Diese Verbindung ist pro Rohrleitung 5, 6 verlegt und an eine gemeinsame Durchführung 7 angeschlossen. Die Rohrleitungen 5, 6 sind mit Hilfe von    Flanschen   10 mit den    Behältern   1; 2 der beiden Transformatoren verbunden. 



  Die Verbindung der Behälter 1, 2 über Rohrleitungen 5, 6 und Ausgangskästen 3 ist derart, dass das Kühlmedium für beide Behälter durch die genannten Verbindungsstücke zirkulieren kann. Es können Ausgangskästen für jede Durchführung oder die Durchführungen jeder Phase, oder aber ein Kasten gemeinsam für die    Durchführungen   aller Phasen vorhanden sein. Sind noch weitere Wicklungen der Transformatoren für die    deiche   Spannung bestimmt, dann werden vorzugsweise auch diese weiteren Wicklungen elektrisch und mechanisch in einem Ausgang vereinigt.

   Diese Verbindung von Ausgängen, meist für niedrigere Spannung und höheren Strom, ist mit Vorteil in einer Rohrleitung oder in Schränken mit gemeinsamer Durchführungen angeordnet, welche wiederum mit den Behältern der beiden Transformatoren derart verbunden sind, dass das Kühlmittel für beide Behälter sowie für Rohrleitungen und Schränke gemeinsam ist. 



  Wie aus den beiden Figuren 1 und 2 hervorgeht; sind die Rohrleitungen 5, 6 und die darin geführten Ausgangsverbindungen für die niedrigere Spannung zerlegbar. Jeder Transformator der    Transformatorengruppe   kann nach der elektrischen und mechanischen Trennung von anderen Transformatoren und nach Abdecken der nach Entfernung der Flansche 8, 10 verbliebenen    öff-      nungen   durch Deckel auch selbständig arbeiten. 



  Die Vereinigung von zwei    Dreipliasentransformato-      ren   oder Autotransformatoren zu einer    Transformato-      rengruppe   in der beschriebenen Weise bietet verschiedene Vorteile: 1. Jede Einheit kann selbständig im    Herstellerwerk   nach der Fertigstellung überprüft werden. 



  2. Die für die Herstellung und Montage notwendigen Kosten sind niedriger im Vergleich mit den    Koster   für drei    Einphaseneinheiten.   



  3. Gegenüber einer einzigen    Dreiphaseneinheit      füi   die    aesanite      Leistung   hat die beschriebene, aus    zwei   oder mehreren    Dreiphasentransformatoren   bestehende Trans    formatorengruppe   etwas grössere Verluste und    grösserer,   Bedarf an aktivem Material. Da ein einziger Transformator für so grosse Leistung im zerlegten Zustand an den Bestimmungsort befördert werden muss und dort zusammenmontiert, nachgetrocknet, evakuiert und mit öl gefüllt werden muss, so entstehen durch die Mehrarbeiten bedeutende    Mehrkosten,   und auch bei grösster Sorgfalt lässt sich nicht die gleiche Qualität des Erzeugnisses erreichen wie bei der Fertigung im Herstellerwerk.

   Mit Rücksicht darauf, dass der Wert der in einer    Transformatoreinheit   während 60 Tagen umgesetzten elektrischen Energie etwa dem Preis des Transformators entspricht, ist die Forderung höchster Qualität und Betriebssicherheit bei diesen Maschinen offensichtlich. 



  4. Die aus    Dreiphaseneinheiten   zusammengesetzte    Transformatorengruppe   nimmt eine kleinere Grundfläche ein als drei    Einphasentransformatoren   mit gleicher Gesamtleistung. 



  5. Im Vergleich mit drei    Einphaseneinheiten   benötigt die Gruppe aus    Dreiphasentransformatoren   weniger aktives Material und hat auch niedrigere Verluste. 



  6. Bei einer Störung eines Transformators der Gruppe wird die beschädigte Maschine abgestellt, und der unbeschädigte Transformator kann nach    verhältnismäs-      sig   kurzer Zeit wieder normal arbeiten. Dadurch wird bei zwei gleichen Einheiten der Betrieb mit 50    %   der ursprünglichen Leistung gesichert, was für die Versorgung einen wesentlichen Vorteil bedeutet. Diese Tatsache ist besonders bei der Entscheidung des Kunden über die Gestaltung der    Verteilstation   wichtig. Bei    Verteilsta-      tionen   (Unterwerken) für höchste Leistung, insbesondere solchen für höchste Spannungen, stellt eine Gruppe von drei    Einphaseneinheiten   mit einer Reserve-Phase eine sehr grosse finanzielle Belastung dar.

   Bei einer Variante ohne Reserve-Phase wird beim Ausfall    einer   Einheit die ganze Station ausser Betrieb gesetzt. 



  7. Die Herstellung von Einheiten mit halber Leistung ist ohne grosse Bauinvestitionen und ohne neue    Produktions-Einrichtungen   mit den bestehenden Mitteln möglich. Es ist deshalb in der beschriebenen Weise praktisch möglich,    Transformatorengruppen   für höchste Leistungen mit bestehenden Einrichtungen herzustellen. 



  B. Bei Anwendung der Erfindung in grossen    Verteil-      stationen   ist es vorteilhaft, einige Typen von Transformatoren für verschiedene Leistungen vorzusehen und diese zu    Transformatorengruppen   in verschiedenen Kombinationen gemäss den gewünschten Leistungen zu vereinigen.

   Dabei ist auch die Tatsache von Vorteil, dass die Isolationsabstände bei Durchführungen und Ausgangskästen, besonders auf der Hochspannungsseite, praktisch durch die Spannung    bestimmt      sind.   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Das beschriebene Prinzip gilt natürlich auch für die Vereinigung von mehr als zwei Transformatoren mit gleicher oder ungleicher Leistung, aber gleichem übersetzungsverhältnis, zu einer    Transformatorengruppe,   unter der Bedingung eines dauernden Parallel-Betriebes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transformatorengruppe, bestehend aus wenigstens zwei Dreiphasentransformatoren mit gleicher oder unterschiedlicher Leistung, von denen jeder wenigstens zwei Wicklungen hat, die bei jedem Transformator in einem eigenen Behälter angeordnet sind, wobei mindestens eine Wicklung von jedem Transformator für dieselbe Spannung ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangs- und/oder die Ausgangsanschlüsse für die gleiche Spannung aller Transformatoren elektrisch und mechanisch mit Ausgangsanschlusseinrichtungen verbunden sind, wobei diese Verbindung in mindestens einem Ausgangskasten (3) mit gemeinsamer Durchführung (4) angeordnet ist und die Ausgangskästen (3) mit den Behältern (1, 2) der Transformatoren verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Transformatorengruppe nach Patentanspruch, durch gekennzeichnet, dass die Ausgangskästen separat für jede Durchführung oder die Durchführun! (4) jeder Phase, oder ein Ausgangskasten gemeinsam die Durchführungen (4) aller Phasen vorhanden s: bzw. ist. 2. Transformatorengruppe nach Patentansprt oder Unteranspruch 1, mit mehr als zwei Wicklungen jedem Transformator für die gleiche Spannung, dadui gekennzeichnet, dass die Ausgangsanschlüsse dieser teren Wicklungen elektrisch und mechanisch mit we, ren Ausgangsanschlusseinrichtungen verbunden si;
    wobei diese Verbindung in Rohrstücken oder -Stur (5, 6) mit gemeinsamer Durchführung (7) angeordnet und die Rohrstücke und -Stutzen (5, 6) die Behälter 2) der Transformatoren untereinander verbinden.
CH826768A 1967-06-12 1968-06-05 Transformatorengruppe CH485307A (de)

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CS427567 1967-06-12

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CH485307A true CH485307A (de) 1970-01-31

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CH826768A CH485307A (de) 1967-06-12 1968-06-05 Transformatorengruppe

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2554514A1 (de) * 1975-12-04 1977-06-08 Transformatoren Union Ag Transformator fuer grosse elektrische leistungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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