CH485320A - Elektrische Flächenleuchte und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Elektrische Flächenleuchte und Verfahren zu deren Herstellung

Info

Publication number
CH485320A
CH485320A CH139768A CH139768A CH485320A CH 485320 A CH485320 A CH 485320A CH 139768 A CH139768 A CH 139768A CH 139768 A CH139768 A CH 139768A CH 485320 A CH485320 A CH 485320A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cavities
glass plate
surface light
glass
another
Prior art date
Application number
CH139768A
Other languages
English (en)
Inventor
Remmele Wilfred
Original Assignee
Remmele Wilfred
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Remmele Wilfred filed Critical Remmele Wilfred
Priority to CH139768A priority Critical patent/CH485320A/de
Publication of CH485320A publication Critical patent/CH485320A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • H01J17/49Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current

Landscapes

  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Elektrische Flächenleuchte und     Verfahren        zu    deren Herstellung    Übliche elektrische Flächenleuchten bestehen aus       eitler    Armatur, in welcher mehrere, meist parallel zuein  ander angeordnete Leuchtröhren angebracht sind, und  aus einer in einem gewissen Abstand vor diesen Röhren  angebrachten Mattscheibe und/oder einem Raster von  lichtstreuenden     Opalglaskörpern.    Die Erfindung be  zweckt, eine elektrische Flächenleuchte zu schaffen, die  mit geringerem Aufwand und bei einer in vielen Fällen  erwünschten, wesentlich geringeren Bautiefe eine noch  gleichmässigere Flächenausleuchtung ergeben kann.  



  Die Flächenleuchte nach der Erfindung zeichnet sich  aus durch eine Glasplatte, die eine Mehrzahl von  vakuumdicht gegenüber der äusseren Atmosphäre abge  schlossenen, länglichen Hohlräumen aufweist, wobei an  den Enden jedes Hohlraumes zwei Elektroden angeord  net sind, die mit zur Glasplatte hinaus führenden  Anschlussleitern verbunden sind.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  dieser elektrischen     Flächenleuchten.    Dieses Verfahren  zeichnet sich dadurch aus, dass man zwei symmetrische       Ausnehmungen    aufweisende Teile der Glasplatte aus  geschmolzenem Glas presst, wobei mindestens einer  dieser Teile mit Elektroden und     Anschlussleitern    verse  hen wird, und dass man diese Teile so aufeinander legt,  dass sich die     Ausnehmungen    zu den Hohlräumen ergän  zen, die Plattenteile an ihrem Rand vakuumdicht mitein  ander verbindet und die Hohlräume evakuiert und mit  einem Gas füllt.  



  Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes näher erläutert. In der schematischen       Zeichnung.    ist:       Fig.    1 eine perspektivische Teildarstellung einer  Flächenleuchte;       Fig.    2 eine perspektivische Darstellung des unteren  Teiles derselben, und       Fig.    3 ein Längsschnitt     -gemäss    der Linie     III-III     von     Fig.    1.    Die dargestellte Flächenleuchte besteht hauptsäch  lich aus einer rechteckigen Glasplatte 1, in welcher eine  Mehrzahl von zueinander parallelen, zylindrischen Hohl  räumen 2 ausgespart ist.

   Von den die Enden der  Hohlräume 2     stirnseitig    begrenzenden, gegenüberliegen  den Randteilen 3 der Platte 1 ragen in jeden Hohlraum 2  zwei teilweise in diese Randteile 3 eingeschmolzene,  einander gegenüberliegende Elektroden 4 hinein, die mit  elektrischen Anschlussleitern 5 verbunden sind, die zur  Platte 1 hinausführen. Die Platte 1 ist aus zwei     Hälften     la und 16 zusammengesetzt, von denen in     Fig.    2 die  untere Hälfte la für sich allein gezeigt ist. Dieselbe weist  für jeden Hohlraum 2 eine halbzylindrische     Ausneh-          mung    2a auf, zwischen denen die Halbplatte la Stege 6a  bildet, die je an einer Stelle eine kleine Aussparung 7a  aufweisen.

   Die Halbplatte la wird aus geschmolzenem  Glas gepresst, wobei die Elektroden 4 und die inneren  Enden der Anschlussleiter 5 von der Glasmasse     um-          presst    werden. Eine Schmalseite 8 der Halbplatte la  wird mit einem nicht dargestellten Loch versehen, an  welches ein Röhrchen 9     angeschmolzen    wird.  



  Die obere Halbplatte     1b    wird in der gleichen Form  gepresst wie die Halbplatte la, aber ohne Elektroden  und Anschlussleiter. Nun werden die Oberflächen der       Ausnehmungen    2a und 26     mit    einer fluoreszierenden       Leuchtstoffschicht    belegt, worauf die beiden Halbplatten  la und     1b    aufeinander gelegt und an ihrem ganzen Rand  miteinander, vakuumdicht verbunden, z. B. gekittet wer  den. Dann werden die über die Aussparungen 7a, und  die entsprechenden Aussparungen 7b der oberen Halb  platte     1b    miteinander verbundenen Hohlräume 2 durch  das Röhrchen 9 evakuiert, und anschliessend mit einem  Edelgas, z. B. Neon, unter geringem Druck, z.

   B. etwa  7 mm     Hg    gefüllt. Schliesslich wird das Röhrchen 9  abgeschmolzen zur vakuumdichten     Abschliessung    der  Hohlräume 2.  



  Für die Elektroden und die     fluoreszierende    Leucht-           stoffschicht    kann man genau die gleichen Materialien       verwenden,    wie für die bekannten     Neon-Fluoreszenzröh-          ren    mit kalter Kathode und auch die Länge und der  Durchmesser der Hohlräume 2 können den üblichen  Neonröhren entsprechend gewählt werden, unter Be  rücksichtigung der Spannung, für welche die Leuchte  bestimmt ist.  



  Wenn zwischen den zwei Elektroden 4 eines  Hohlraumes 2 eine elektrische Entladung stattfindet, so  liefert das ionisierte Gas, wie wohl bekannt, primär eine  ultraviolette Strahlung, die die     Leuchtstoffschicht    erregt,  welche ihrerseits eine Strahlung von der gewünschten  Farbe oder eine weisse Strahlung liefert.  



  Die aufeinander liegenden Stege 6a und 6b können  gegebenenfalls noch miteinander verklebt werden, doch  dürfte dies im allgemeinen nicht nötig sein, wenigstens  solange     in    den Hohlräumen 2 ein Druck herrscht, der  niedriger ist als der Atmosphärendruck, so dass die Stege  6a und 6b durch letzteren ohnehin     gegeneinander        ge-          presst    werden. Die Flächenleuchte kann aber prinzipiell  mit beliebigen Gasfüllungen, Drücken, ungeheizten oder  geheizten Elektroden, mit oder ohne Verwendung von       Leuchtstoffpulver    ausgeführt werden, je nach dem ge  wünschten Zweck. Die Glasplatte 1, deren Dicke z. B.

    nur etwa     1-4    cm betragen kann, muss nicht     unbedingt     rechteckig sein und die Hohlräume brauchen nicht       geradelinig    und parallel zueinander zu verlaufen. Die  Anschlussleiter 5 können zu unmittelbar neben der  Platte, z. B. in einem Fassungsrahmen, vorgesehenen  Steckstiften oder Steckbuchsen führen. Die durch die  Hohlräume 2 und die betreffenden Paare von Elektroden  4 gebildeten Lichtquellen der Flächenleuchte müssen  nicht alle gleichzeitig eingeschaltet werden, sondern  können in getrennten, je mit einer     Vorschaltdrossel     versehenen Stromkreisen über einen Streifenschalter an  der Netzspannung liegen, so dass die Leuchte nur  teilweise benützt und stufenweise auf volle Beleuchtung  gebracht werden kann.

   Die Herstellung der Leuchte  muss nicht unbedingt auf die beschriebene Weise erfol  gen, obwohl dieselbe z.     Zt.    als die zweckmässigste  betrachtet wird.  



  Das Glas kann ein Opalglas sein; man kann aber  auch klares Glas verwenden und die untere Oberfläche  der Glasplatte mattieren. Zur besseren Ausnützung der  Lichtquellen kann die obere Oberfläche der Glasplatte  mit einem nach innen reflektierendem Belag versehen  werden; ein diffus reflektierender Belag kann z. B.  einfach aus einem aufgeklebten, weissen Papier beste  hen.  



  Der Körper der Glasplatte kann auch aus durchsich  tigem Kunststoff, d. h. organischem Glas bestehen, wo  bei dann aber die Hohlräume noch mit einer Ausklei  dung aus anorganischem Glas versehen werden, da die  bekannten organischen Gläser auf die Dauer nicht  genügend vakuumdicht sind. Um eine solche Flächen  leuchte herzustellen, kann man einfach eine Anzahl  handelsüblicher     Fluoreszenzröhren    mit durchsichtigem  Kunststoff in einer tafelförmigen Form umgiessen, so  dass sie nach dem Erhärten des Kunststoffes in densel  ben eingebettet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Elektrische Flächenleuchte, gekennzeichnet durch eine Glasplatte (1), die eine Mehrzahl von vakuumdicht gegenüber der äusseren Atmosphäre abgeschlossenes länglichen Hohlräumen (2) aufweist, wobei an de Enden jedes Hohlraumes (2) zwei Elektroden (4) angc ordnet sind, die mit zur Glasplatte hinaus führende Anschlussleitern (5) verbunden sind.
    Il. Verfahren zur Herstellung der elektrischen F1: chenleuchte nach Patentanspruch I, dadurch gekenr zeichnet, dass man zwei symmetrische Ausnehmunge (2a, 2b) aufweisende Teile (la, 1b) der Glasplatte (l aus geschmolzenem Glas presst, wobei mindestens eine dieser Teile mit Elektroden (4) und Anschlussleitern (_\ versehen wird, und dass man diese Teile so aufeinandc legt, dass sich die Ausnehmungen zu den Hohlräume (2) ergänzen,
    die Plattenteile an ihrem Rand vakuurr dicht miteinander verbindet und die Hohlräume evr kuiert und mit einem Gas füllt. UNTERAINSPRÜCHE 1. Flächenleuchten nach Patentanspruch I, dadurc gekennzeichnet, dass die Glasplatte (1) rechteckig i5 und zylindrische, zueinander parallele Hohlräume gleicher Länge in derselben vorgesehen sind. 2. Flächenleuchte nach Patentanspruch I, dadurc gekennzeichnet, dass die Hohlräume (2) miteinandc kommunizieren. 3.
    Flächenleuchte nach Patentanspruch I, dadurc gekennzeichnet, dass die Elektroden als Kaltkathode ausgebildet sind. 4. Flächenleuchte nach Patentanspruch I, dadurc gekennzeichnet, dass die Wände der Hohlräume m einer fluoreszierenden Leuchtstoffschicht versehe sind. 5. Flächenleuchte nach Patentanspruch I, dadurc gekennzeichnet, dass die Glasplatte aus Opalglas bc steht. 6. Flächenleuchte nach Patentanspruch I, dadurc gekennzeichnet, dass eine Oberfläche der Glasplatt mattiert ist. 7.
    Flächenleuchte nach Patentanspruch I, dadurc gekennzeichnet, dass eine Oberfläche der Glasplatte m einem nach innen reflektierenden Belag versehen ist. B. Flächenleuchte nach Patentanspruch I, dadurc gekennzeichnet, dass der Körper der Glasplatte at: organischem Glas besteht und die Hohlräume mit eine Auskleidung aus anorganischem Glas versehen sind. 9. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Glasplattenteile (la, lt einander gleich sind. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurc gekennzeichnet, dass man in zwischen den Ausnehmun gen (2a, 26) befindlichen Stegen (6a, 6b) Aussparunge (7a, 7b) vorsieht, so dass alle Hohlräume (2) miteinan der kommunizieren, und dass dieselben mittels eine einzigen AbschmeIzröhrchens (9) evakuiert und mit Ga gefüllt werden.
CH139768A 1968-01-30 1968-01-30 Elektrische Flächenleuchte und Verfahren zu deren Herstellung CH485320A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH139768A CH485320A (de) 1968-01-30 1968-01-30 Elektrische Flächenleuchte und Verfahren zu deren Herstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH139768A CH485320A (de) 1968-01-30 1968-01-30 Elektrische Flächenleuchte und Verfahren zu deren Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH485320A true CH485320A (de) 1970-01-31

Family

ID=4209466

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH139768A CH485320A (de) 1968-01-30 1968-01-30 Elektrische Flächenleuchte und Verfahren zu deren Herstellung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH485320A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2730333A1 (fr) * 1995-02-08 1996-08-09 Smiths Industries Plc Dispositif d'affichage par emission de rayonnement
WO1997005639A1 (en) * 1995-07-31 1997-02-13 Casio Computer Co., Ltd. Electron-emitting electrode, method of manufacturing the same, and light-emitting device having the same

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2730333A1 (fr) * 1995-02-08 1996-08-09 Smiths Industries Plc Dispositif d'affichage par emission de rayonnement
US5663611A (en) * 1995-02-08 1997-09-02 Smiths Industries Public Limited Company Plasma display Panel with field emitters
WO1997005639A1 (en) * 1995-07-31 1997-02-13 Casio Computer Co., Ltd. Electron-emitting electrode, method of manufacturing the same, and light-emitting device having the same

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2641962C2 (de) Gasentladungs-Anzeigetafel
DE202009005160U1 (de) Eine Leuchtröhre mit lichtemittierender Diode
DE3751911T2 (de) Lichtanzeige
DE948796C (de) Elektrische Lampe mit roehrenfoermiger Glashuelle
DE2057362C3 (de) Elektrolumineszente Anzeigeeinrichtung
CH485320A (de) Elektrische Flächenleuchte und Verfahren zu deren Herstellung
DE2750587A1 (de) Gasentladungsanzeigevorrichtung mit abstandselementen
DE2108600B2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Gasentladungs-Bildwiedergabevorrichtung
DE29900384U1 (de) Schmückende Beleuchtungsvorrichtung mit einem flexibel formbaren Lichtemissionsschlauch, wodurch vom Benutzer konzipierte Zeichen blinkend anzeigbar sind
DE3307780A1 (de) Einseitig gesockelte niederdruckentladungslampe und verfahren zur herstellung
DE102006006573B4 (de) Einbauleuchte für Fliesenflächen
DE632434C (de) Elektrische Entladungsroehre mit Metalldampffuellung, insbesondere zum Aussenden vonLichtstrahlen
DE2149686B2 (de)
DE702410C (de) Aus Hohlglasbausteinen bestehende Gebaeudewand
DE2615681A1 (de) Gasentladungsanzeigevorrichtung mit einer steuerstruktur
DE612122C (de) Gasgefuellte elektrische Beleuchtungs- und Bestrahlungsvorrichtung
DE102004055328B3 (de) Vorrichtung nach dem Prinzip einer dielektrisch behinderten Entladung zur Strahlungserzeugung
AT120626B (de) Lampen ans glashellem oder farbigem, beliebigem Material in Buchstaben- oder Zeichenform mit ein- oder mehrpoligem Steckanschluß.
DE825725C (de) Gasentladungsleuchtsystem fuer Beleuchtungszwecke
DE490144C (de) Leuchtschild
DE684639C (de) Elektrische Sicherung
DE1911225A1 (de) Elektrische Beleuchtungsarmatur
DE1589301A1 (de) Zwergglimmlampe
DE809325C (de) Elektrische Entladungsroehre mit mehreren Elektrodensystemen in einem Kolben
DE2235242B2 (de) Ebene Anzeigevorrichtung und Herstellungsverfahren dafür

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased