CH485886A - Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns

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CH485886A
CH485886A CH534569A CH534569A CH485886A CH 485886 A CH485886 A CH 485886A CH 534569 A CH534569 A CH 534569A CH 534569 A CH534569 A CH 534569A CH 485886 A CH485886 A CH 485886A
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CH
Switzerland
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yarn
crimp
pressure
point
cross
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Application number
CH534569A
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English (en)
Inventor
Fitton Joseph
Original Assignee
Scragg & Sons
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/0206Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D02G1/20Combinations of two or more of the above-mentioned operations or devices; After-treatments for fixing crimp or curl
    • D02G1/205After-treatments for fixing crimp or curl

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


  Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns    Die     Erfindun(T    betrifft ein Verfahren zur Verarbei  tung eines gekräuselten Garns, welches einen gegebenen       Kräuselmoduf    hat, zur Herstellung eines gekräuselten  Garns, weiches einen<B>'</B> grösseren     Kräuselmodul    hat.  



       Erfindun-s-emäss    wird das     -ekräuselte    Garn zwi  schen     Druckausübungsmitteln    so hindurchgeführt, dass  im wesentlichen alle Kräuselungen der Fasern des Garns  zwischen den     Druckausübungsmitteln    mit ihren Ebenen  nach der Berührungslinie zwischen den     Druckausübungs-          mitteln    ausgerichtet hindurchlaufen, wodurch die einzel  nen Fasern im Querschnitt so plattgedrückt werden, dass  an jeder Stelle die grösste Abmessung des Querschnitts in  der Ebene der Kräuselung an der betreffenden Stelle  liegt, und wobei die Behandlung des Garns ohne Wärme  zufuhr     erfol-t.     



  Dabei ist unter     Kräuselmodul    die Fähigkeit eines  gekräuselten Garns zu verstehen, seine     Kräusclung    nach  Streckung wiederzuerlangen. Dieser Begriff bezieht sich  auf die     Kräuselbeständigkeit    oder     Kräuselfestigkeit    des  Garns. Diese wird gemessen, indem das Garn unter einer  zum Strecken der Fasern des Garns ausreichenden  Belastung so gedehnt wird, dass deren     Kräuselunuen     beseitigt werden, und dass man dem Garn dann eine  Kontraktion unter einer sehr viel kleineren Belastung  ermöglicht.

   Die     Kräuscifestigkeit    ist durch den Betrag  der Kontraktion     aeueben,    weicher in Prozenten der       vollständiL,        aedehnten    Länge ausgedrückt wird.     Allge-          C   <B>- C</B>  mein gesagt hat ein Garn mit hohem     Kräuselmodul    auch  eine hohe     Krätiseifcsti##k-eit.    Der höhere     Kräuselmodul     der nach der Erfindung hergestellten Garne ist der  grösseren     Oucrschiiittsabmessun"    der Fasern in der     Ehe-          no    der Kräuselung zuzuschreiben,

   welche den Widerstand  gegenüber dem     Streck-en    und die Fähigkeit, die Eigen  schaften nach     dem    Strecken     widerzuerlangen        vergrös-          sert.     



  Der Druck- kann durch Druckrollen ausgeübt wer  den.  



  Eine     lateilte        Kräusolung    kann im Garn, beispielsweise  durch Erhitzung entwickelt worden sein, bevor dasselbe  nach dem vorliegenden Verfahren zwischen     den        Druck-          ausübungsmitteln    hindurchgeführt wird,  <B>C</B>    Die einzelnen Fasern des Garns können mechanisch  oder elektrostatisch zu einer flachen Bahn ausgebreitet  werden, bevor sie zwischen den     Druckausübungsmitteln     hindurchgeführt werden.  



  Die Erfindung betrifft auch ein nach dem     erfindungs-          gcmässen    Verfahren verarbeitetes, gekräuseltes Garn,  welches dadurch     -ekennzeichnet    ist, dass seine einzelnen  Fasern an jeder Stelle einen flachen Querschnitt haben,  dessen grösste Abmessung in der Ebene der Kräuselung  an dieser Stelle liegt.  



  Eine     Ausführungsforrn    der Erfindung wird anhand  der     Zeichnun    beschrieben. Es     zeiaen:     <B>9</B>     CI          Fig.   <B>1</B> eine schematische Ansicht des zwischen Druck  ausübenden Rollen     vorwärtsbeweoten    Garns Lind       Fig.    2 eine stark vergrösserte perspektivische Ansicht  einer einzelnen Faser eines Garns, welches nach dem       erfindungsgemässen    Verfahren verarbeitet wurde.  



  Ein gekräuseltes Garn<B>10</B> wird durch     Zufuhrrollen   <B>11</B>  zu einem Paar Druck ausübender Rollen 12 gefördert.  Die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen<B>11</B> ist grösser als  diejenige der Rollen 12, so dass das Garn im     übermass     zwischen die beiden Paare Rollen<B>11</B> und 12 gefördert  wird.

   Das Garn<B>10,</B> welches die Druck ausübenden  Rollen 12 verlässt, wird in     Aufwickelmitteln   <B>15</B> aufge  wickelt,  Der durch die Rollen<B>121</B> auf das Garn<B>10</B> ausgeübte  Druck und die Art, auf welche das Garn<B>10</B> den Rollen  12     zueeführt    wird, sind derart, dass die einzelnen       Faseril    des Garns im Querschnitt so plattgedrückt wer  den, dass ihre grösste     Querschnittsabniessung    an jeder  Stelle in der Ebene der     Kräuseluna    der betreffenden  Stelle liegt.

   Dieses Ergebnis ist in     Fig.    2 dargestellt,  welche     ein    kurzes Längsstück einer Faser eines Garns       zei-t.    das nach dem     vorliuenden    Verfahren behandelt  wurde. Dabei ist der Querschnitt der Faser zur Vereinfa  chung im wesentlichen rechteckig gezeigt, doch hat der  tatsächliche Querschnitt natürlich nicht     aenau    diese  Form, er ist mehr einer Ellipse angenähert mit möglicher  weise leicht abgeflachten Seiten.  



  Die einzelnen Fasern des Garns werden vorzugsweise  mechanisch oder elektrostatisch zu einer flachen Bahn      ausgebreitet, bevor sie zwischen den Druck ausübenden  Rollen 12 hindurchgehen. Die Kräuselung, welche in dem  Garn erzeugt wird, indem dasselbe im     überrnass    zwi  schen den Rollen<B>11</B> zugeführt wird, und die durch eine  latente Fähigkeit des     Fasennaterials    zum Kräuseln unter  stützt wird, tritt natürlich in zufälligen Richtungen auf,       d.h.,    die     Krümmungsebenen    der Kräuselungen der einzel  nen Fasern sind im wesentlichen zufällig angeordnet.

    Wenn das Garn in den Spalt der Druck ausübenden  Rollen 12 eintritt, werden die einzelnen Fasern des Garns  so gedreht, dass die Ebenen im wesentlichen aller  Kräuselungen nach der Berührungslinie zwischen den  Druckrollen ausgerichtet werden.  



  Die dadurch erzeugte     Abflachung,    bei welcher die  grösste Abmessung des Querschnitts in der Ebene der  Kräuselung liegt, vergrössert den Widerstand gegenüber  Streckung der einzelnen Fasern, und daher ist der       Kräuselmodul    des Garns vergrössert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns, welches einen gegebenen Kräuselmodul hat, zur Herstel lung eines gekräuselten Garns, weiches einen grösseren Krauselmodul hat, dadurch gekennzeichnet, dass das gekräuselte Garn zwischen Druckausübungsmitteln so hindurchgeführt wird, dass im wesentlichen alle Kräuse- lunaen der Fasern des Garns zwischen den Druckaus- übungsmitteln mit ihren Ebenen nach der Berührungslinie <B>C</B> zwischen den Druckausübungsmitteln ausgerichtet hin durchlaufen,
    wodurch die einzelnen Fasern im Quer schnitt so plattgedrückt werden, dass an jeder Stelle die grösste Abmessung des Querschnitts in der Ebene der Kräuselung an der betreffenden Stelle liegt, und wobei die Behandlung des Garns ohne Wärmezufuhr erfolgt. UNTERANSPRüCHE ].Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass das Garn zwischen Druck ausübenden Rollen hindurchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch<B>1</B> oder Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Fasern des Garns mechanisch oder elektrostatisch zu einer flachen Bahn ausgebreitet werden, bevor sie zwi schen den Druckausübungsmitteln hindurchlaufen.
    CI <B>PATENTANSPRUCH 11</B> Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch<B>1</B> verar beitetes, 2ekräuscltcs Garn, dadurch aekennzeichnet, dass seine einzelnen Fasern an jeder Stelle einen flachen Querschnitt haben, dessen grösste Abmessung in der Ebene der Kräuselung an der betreffenden Stelle liegt. C, <B>C</B>
CH534569A 1966-06-04 1967-06-02 Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns CH485886A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB947366 1966-06-04
CH786267A CH494294A (de) 1966-06-04 1967-06-02 Verfahren zur Verarbeitung eines mindestens latent gekräuselten, thermoplastischen Garns

Publications (1)

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CH485886A true CH485886A (de) 1970-02-15

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CH534569A CH485886A (de) 1966-06-04 1967-06-02 Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns

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