CH485886A - Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns - Google Patents
Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten GarnsInfo
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- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
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- D02G1/02—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
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Description
Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns Die Erfindun(T betrifft ein Verfahren zur Verarbei tung eines gekräuselten Garns, welches einen gegebenen Kräuselmoduf hat, zur Herstellung eines gekräuselten Garns, weiches einen<B>'</B> grösseren Kräuselmodul hat.
Erfindun-s-emäss wird das -ekräuselte Garn zwi schen Druckausübungsmitteln so hindurchgeführt, dass im wesentlichen alle Kräuselungen der Fasern des Garns zwischen den Druckausübungsmitteln mit ihren Ebenen nach der Berührungslinie zwischen den Druckausübungs- mitteln ausgerichtet hindurchlaufen, wodurch die einzel nen Fasern im Querschnitt so plattgedrückt werden, dass an jeder Stelle die grösste Abmessung des Querschnitts in der Ebene der Kräuselung an der betreffenden Stelle liegt, und wobei die Behandlung des Garns ohne Wärme zufuhr erfol-t.
Dabei ist unter Kräuselmodul die Fähigkeit eines gekräuselten Garns zu verstehen, seine Kräusclung nach Streckung wiederzuerlangen. Dieser Begriff bezieht sich auf die Kräuselbeständigkeit oder Kräuselfestigkeit des Garns. Diese wird gemessen, indem das Garn unter einer zum Strecken der Fasern des Garns ausreichenden Belastung so gedehnt wird, dass deren Kräuselunuen beseitigt werden, und dass man dem Garn dann eine Kontraktion unter einer sehr viel kleineren Belastung ermöglicht.
Die Kräuscifestigkeit ist durch den Betrag der Kontraktion aeueben, weicher in Prozenten der vollständiL, aedehnten Länge ausgedrückt wird. Allge- C <B>- C</B> mein gesagt hat ein Garn mit hohem Kräuselmodul auch eine hohe Krätiseifcsti##k-eit. Der höhere Kräuselmodul der nach der Erfindung hergestellten Garne ist der grösseren Oucrschiiittsabmessun" der Fasern in der Ehe- no der Kräuselung zuzuschreiben,
welche den Widerstand gegenüber dem Streck-en und die Fähigkeit, die Eigen schaften nach dem Strecken widerzuerlangen vergrös- sert.
Der Druck- kann durch Druckrollen ausgeübt wer den.
Eine lateilte Kräusolung kann im Garn, beispielsweise durch Erhitzung entwickelt worden sein, bevor dasselbe nach dem vorliegenden Verfahren zwischen den Druck- ausübungsmitteln hindurchgeführt wird, <B>C</B> Die einzelnen Fasern des Garns können mechanisch oder elektrostatisch zu einer flachen Bahn ausgebreitet werden, bevor sie zwischen den Druckausübungsmitteln hindurchgeführt werden.
Die Erfindung betrifft auch ein nach dem erfindungs- gcmässen Verfahren verarbeitetes, gekräuseltes Garn, welches dadurch -ekennzeichnet ist, dass seine einzelnen Fasern an jeder Stelle einen flachen Querschnitt haben, dessen grösste Abmessung in der Ebene der Kräuselung an dieser Stelle liegt.
Eine Ausführungsforrn der Erfindung wird anhand der Zeichnun beschrieben. Es zeiaen: <B>9</B> CI Fig. <B>1</B> eine schematische Ansicht des zwischen Druck ausübenden Rollen vorwärtsbeweoten Garns Lind Fig. 2 eine stark vergrösserte perspektivische Ansicht einer einzelnen Faser eines Garns, welches nach dem erfindungsgemässen Verfahren verarbeitet wurde.
Ein gekräuseltes Garn<B>10</B> wird durch Zufuhrrollen <B>11</B> zu einem Paar Druck ausübender Rollen 12 gefördert. Die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen<B>11</B> ist grösser als diejenige der Rollen 12, so dass das Garn im übermass zwischen die beiden Paare Rollen<B>11</B> und 12 gefördert wird.
Das Garn<B>10,</B> welches die Druck ausübenden Rollen 12 verlässt, wird in Aufwickelmitteln <B>15</B> aufge wickelt, Der durch die Rollen<B>121</B> auf das Garn<B>10</B> ausgeübte Druck und die Art, auf welche das Garn<B>10</B> den Rollen 12 zueeführt wird, sind derart, dass die einzelnen Faseril des Garns im Querschnitt so plattgedrückt wer den, dass ihre grösste Querschnittsabniessung an jeder Stelle in der Ebene der Kräuseluna der betreffenden Stelle liegt.
Dieses Ergebnis ist in Fig. 2 dargestellt, welche ein kurzes Längsstück einer Faser eines Garns zei-t. das nach dem vorliuenden Verfahren behandelt wurde. Dabei ist der Querschnitt der Faser zur Vereinfa chung im wesentlichen rechteckig gezeigt, doch hat der tatsächliche Querschnitt natürlich nicht aenau diese Form, er ist mehr einer Ellipse angenähert mit möglicher weise leicht abgeflachten Seiten.
Die einzelnen Fasern des Garns werden vorzugsweise mechanisch oder elektrostatisch zu einer flachen Bahn ausgebreitet, bevor sie zwischen den Druck ausübenden Rollen 12 hindurchgehen. Die Kräuselung, welche in dem Garn erzeugt wird, indem dasselbe im überrnass zwi schen den Rollen<B>11</B> zugeführt wird, und die durch eine latente Fähigkeit des Fasennaterials zum Kräuseln unter stützt wird, tritt natürlich in zufälligen Richtungen auf, d.h., die Krümmungsebenen der Kräuselungen der einzel nen Fasern sind im wesentlichen zufällig angeordnet.
Wenn das Garn in den Spalt der Druck ausübenden Rollen 12 eintritt, werden die einzelnen Fasern des Garns so gedreht, dass die Ebenen im wesentlichen aller Kräuselungen nach der Berührungslinie zwischen den Druckrollen ausgerichtet werden.
Die dadurch erzeugte Abflachung, bei welcher die grösste Abmessung des Querschnitts in der Ebene der Kräuselung liegt, vergrössert den Widerstand gegenüber Streckung der einzelnen Fasern, und daher ist der Kräuselmodul des Garns vergrössert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHI Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns, welches einen gegebenen Kräuselmodul hat, zur Herstel lung eines gekräuselten Garns, weiches einen grösseren Krauselmodul hat, dadurch gekennzeichnet, dass das gekräuselte Garn zwischen Druckausübungsmitteln so hindurchgeführt wird, dass im wesentlichen alle Kräuse- lunaen der Fasern des Garns zwischen den Druckaus- übungsmitteln mit ihren Ebenen nach der Berührungslinie <B>C</B> zwischen den Druckausübungsmitteln ausgerichtet hin durchlaufen,wodurch die einzelnen Fasern im Quer schnitt so plattgedrückt werden, dass an jeder Stelle die grösste Abmessung des Querschnitts in der Ebene der Kräuselung an der betreffenden Stelle liegt, und wobei die Behandlung des Garns ohne Wärmezufuhr erfolgt. UNTERANSPRüCHE ].Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass das Garn zwischen Druck ausübenden Rollen hindurchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch<B>1</B> oder Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Fasern des Garns mechanisch oder elektrostatisch zu einer flachen Bahn ausgebreitet werden, bevor sie zwi schen den Druckausübungsmitteln hindurchlaufen.CI <B>PATENTANSPRUCH 11</B> Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch<B>1</B> verar beitetes, 2ekräuscltcs Garn, dadurch aekennzeichnet, dass seine einzelnen Fasern an jeder Stelle einen flachen Querschnitt haben, dessen grösste Abmessung in der Ebene der Kräuselung an der betreffenden Stelle liegt. C, <B>C</B>
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB947366 | 1966-06-04 | ||
| CH786267A CH494294A (de) | 1966-06-04 | 1967-06-02 | Verfahren zur Verarbeitung eines mindestens latent gekräuselten, thermoplastischen Garns |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH485886A true CH485886A (de) | 1970-02-15 |
Family
ID=25702353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH534569A CH485886A (de) | 1966-06-04 | 1967-06-02 | Verfahren zur Verarbeitung eines gekräuselten Garns |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH485886A (de) |
-
1967
- 1967-06-02 CH CH534569A patent/CH485886A/de not_active IP Right Cessation
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