CH485907A - Handelsfähiges Mittel, das zusammen mit sauren oder säurebildenden Katalysatoren in bei unter 150ºC flüchtigen Kohlenwasserstoffen oder Chlorkohlenwasserstoffen zum Knitterfestmachen von Textilgut geeignet ist, weches mindestens teilweise natürliche Cellulose- und/oder Regeneratorcellulosefasern enthält - Google Patents

Handelsfähiges Mittel, das zusammen mit sauren oder säurebildenden Katalysatoren in bei unter 150ºC flüchtigen Kohlenwasserstoffen oder Chlorkohlenwasserstoffen zum Knitterfestmachen von Textilgut geeignet ist, weches mindestens teilweise natürliche Cellulose- und/oder Regeneratorcellulosefasern enthält

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CH485907A
CH485907A CH653769A CH653769A CH485907A CH 485907 A CH485907 A CH 485907A CH 653769 A CH653769 A CH 653769A CH 653769 A CH653769 A CH 653769A CH 485907 A CH485907 A CH 485907A
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acidic
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CH653769A
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Enders Heinz
Dantanello Wilhelm
Pusch Guenter
Adolph Siegfried
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Pfersee Chem Fab
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/39Aldehyde resins; Ketone resins; Polyacetals
    • D06M15/423Amino-aldehyde resins

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Description


  Handelsfähiges Mittel, das zusammen mit sauren oder säurebildenden Katalysatoren in bei unter  150 C flüchtigen     Kohlenwasserstoffen    oder     Chlorkohlenwasserstoffen    zum     Knitterfestmachen    von  Textilgut geeignet ist,

   welches mindestens teilweise natürliche     Cellulose-    und/oder       Regeneratorcellulosefasern    enthält    Textilien aus     Cellulose-    oder     Re2eneratorcellulosefa-          sern    werden seit langem durch Behandlung mit wässrigen  Lösungen von     Aminoplastvorkondensaten    der verschie  densten Art oder von anderen Kunstharze bildenden Ver  bindungen     zemeinsatn    mit sauren oder säurebildenden       Härtungsmitteln    und anschliessende     Trocknung    und even  tuelle Nacherhitzung     knitter-,    schrumpf- und     quellfest     gemacht.  



  Es ist auch bekannt, solche Ausrüstungen mit Flotten  vorzunehmen, welche Wasser und ein mit Wasser misch  bares     or_ <  < nisches    Lösungsmittel enthalten.  



  So werden Textilien nach der     USA-Patentschrift    Num  nier 3     043    719 mit Flotten behandelt, welche neben einem  mit der Faser reagierenden     Vorkondensat    und einem Ka  talysator eine kleine Menge Wasser und eine     grosse    Men  ge     Lösunsmittel    aus der Gruppe von Aceton oder     Me-          thyläthylketon    enthalten. Dieses Verfahren hat den Nach  teil der     Flüchtigkeit    und Brennbarkeit solcher Lösungs  mittel.  



  Wenn die Flotte     Grössere    Wassermengen enthält, wie       z.B.    nach der britischen Patentschrift     Nr.    971 047, tritt  eine erhebliche     Faserquellung    auf und auch die sonsti  Qen Erscheinungen entsprechen einem Arbeiten in wäss  rigem     Medium.     



  Die     französische    Patentschrift Nr. 1<B>174859,</B> die der  deutschen Auslegeschrift Nr. 1<B>086205</B> entspricht, be  schreibt das     Knitterfestmachen    von Textilien durch Be  handlung mit     wässrigen    Lösungen von     Aminoplast    bil  denden Verbindungen und     Härtungsmitteln,    denen 6-1770  eines in Wasser nicht oder wenig löslichen organischen  Lösungsmittels zugesetzt sind.  



  Es liegt eine zweiphasige Mischung vor und das Lö  sungsmittel soll das Durchdringen von festen Geweben  mit der wässrigen Flotte erleichtern.         Grundsätzlich    dasselbe ist schon in     Beispiel    13 der bri  tischen Patentschrift Nr. 537 971 beschrieben.

   Es han  delt sich     Imi    diesem Verfahren im Prinzip auch uni     Be-          handlun2en    mit wässrigen Flotten,     d.h.    um ein Verfahren  bei dem     ein;.        Quellwertsverminderung,    was eine verrin  gerte Feuchtigkeitsaufnahme des Gewebes bedingt, und  gleichzeitig eine erhöhte     Krumpfung    auftritt und nach  dem ausserdem empfindliche Gewebe nicht ausgerüstet  werden können, wobei die Fasern in gequollenen Zustand  übergehen, und die als gesonderte Phase benutzte organi  sche Flüssigkeit kann zu     Ungleichmässigekeiten    in der       Ausrüstuni,    führen.  



  Nach der österreichischen Patentschrift Nr. 242 096  werden Textilien schliesslich dadurch knitterfest gemacht,  dass man vernetzend wirkende     Kunstharzvorkondensate     mit einer zur Erreichung eines Wassergehalts von     3-107o     des Warengewichts erforderlichen Wassermenge und  deichzeitig einen sauren oder alkalischen Vernetzungs  katalysator in nichtwässriger Lösung oder in Emulsion  in einem indifferenten organischen Lösungsmittel auf die  Ware aufbringt. Bei diesem Verfahren wird also die Ware  nicht in üblicher Weise mit einer Flotte getränkt. sondern  nur mit einer begrenzten, genau zu dosierenden Flotten  menge behandelt, was besondere Vorrichtungen erfor  dert.  



  Nach der     britischen    Patentschrift Nr.     5-14    157 ist es  weiterhin bekannt,     pastenförmige    Emulsionen zur Textil  behandlung zu verwenden, die in der wässrigen Phase  Formaldehyd,     Alkalicaseinat    und eine Substanz, die mit  Formaldehyd Kondensationsprodukte bildet,     z.B.    Harn  stoff,     Guanidin    und     Melamin,    und in der öligen Phase  ein organisches, mit Wasser nicht mischbares     Lösun;s-          mittel    mit einem Siedepunkt zwischen ca. 100 und     250 C,     enthält.

        Diese     pastenförmigen    Emulsionen werden als Schlich  temittel oder als Grundlage für Druckfarben verwendet,  wobei zur Anwendung besonders maschinelle Vorrich  tungen notwendig sind. Dem behandelten Gewebe wird  dabei jedoch praktisch keine Knitterfestigkeit verliehen.  



  Das erfindungsgemässe Mittel ist dadurch gekenn  zeichnet, dass es eine stabile Mischung aus 25-60     Gew.-%     eines wasserlöslichen     Methylolderivates    von Harnstoff  oder     cyclischem        Alkylenharnstoff,    dessen     Methylolgrup-          pen        gegeb nenfalls    durch einwertige gesättigte Alkohole  mit 1-5     C-Atomen        veräthert    sind, 25-65     Gew.-7o    Wasser  und 10-35     Gew.-7,        Emulgator,

      der mit dem     Methylolde-          rivat    mischbar ist und eine     HLB-Zahl    von 3-13 aufweist,  enthält.  



  Das Mittel kann bis 35     Gew.-        ö    eines flüssigen bei  Temperaturen unter 150 C flüchtigen Kohlenwasserstof  fes bzw. Chlorkohlenwasserstoffes enthalten.  



  Als     Vorkondensate    sind     hochmethylolierte        1-Iarnstoffe          geeignet,    solche mit etwa 1.5     Methylolgruppen    sind weni  ger brauchbar. Besonders     geeignet    sind     Ivlethylolderivate          cyclischer        Alkylenharnstoffe    mit 5- bis     6gliedrigen    Rin  gen. Auch die     Verätherungsprodukte    aller dieser     Methyl-          olharnstoffe    mit niedrigen, einwertigen Alkoholen sind  brauchbar.  



  Zusätzlich können im Mittel auch etwa 10-20     Gew.-7,     gegebenenfalls     verätherte        Methylotmelarrine    vorhanden  sein; bei höherem Gehalt lassen sich ebenso wie von     Me-          thylolmelaminen    selbst keine brauchbaren Emulsionen  mehr herstellen.  



  Die     Emuleatoren    müssen mit dem Harz mischbar  sein und zugleich eine     HLB-Zahl    von 3 bis 13, insbeson  dere 3 bis 8,5 aufweisen. Diese     HLB-Zahl    nach     Griffin     (J.

       Soc.        Cosm.        Chem.    1949, 311) gibt Auskunft     über    das       hydrophile    -     lipophile    Gleichewicht eines     Emulgators.     Bei einem     HLB-Wert    unter     #_        überwie,t    mehr     d#e        lipo-          phile    Eigenschaft, bei einem solchen über 11 mehr die       hydrophile    Eigenschaft.

   Im Rahmen der vorliegenden  Erfindung sind von den     Emuleatoren    mit einer     HLB-          Zahl    von 11 bis 13 einige     ionoaene        Emulaatoren,    welche  waschaktive Substanzen sind, besonders brauchbar. Un  ter mischbar ist dabei ein Verhalten zu verstehen, bei  dem sich Mischungen bilden, in denen keine Phasen  trennung erfolgt.  



  Die chemische Konstitution des     Emul?ators,    nämlich  ob er     nichtiono_en,        anion-    oder     kationaktiv    ist, spielt  bei der vorliegenden Erfindung eine     untergcordnete    Rolle.  



  Als     geeignete        Emuigatoren    seien unter Angabe der       HLB-Zahl    beispielsweise folgende genannt:       Ölsäuremonoäthanolamid    mit 7     Äthoxygruppen    (9, 4),       Stearinsäuremonoäthylamid    mit 7     Äthoxygruppen    (9,5),       Kokosfettsäurepropanolamid    mit 4     Äthoxy#,ruppen    (7, 8),       Glycerinmonocaprinat    (3.

   5), die     Polyglykoläther    von     Do-          decylamin    mit 3     Äthoxygruppen    (7, 8),     Stearinsäuretri-          äthanolaminester    mit 2     Äthoxygruppen    (3. 5), ferner das       Natriumsalz    des     Dodecylschwefelsäureesters    (7, 5), das       Alkalisalz    der     Dodecylbenzolsulfonsäure    (11) oder das  eines     Mineralölsulfonates    (7). Auch Gemische von     Emul-          gatoren    sind brauchbar.

   Solche     Mischun-en    bestehen bei  spielsweise aus gleichen     "feilen    der     Polyglykoläther    des       Cetyl-    und des     Stearylalkohols    mit jeweils 5     Äthoxygrup-          pen    (7, 2) oder des     äthoxylierten        Ölsäuretnonoäthanol-          amids    mit     äthoxyliertem        bodecylamin    (8, 8), des Na  triumsalzes der     Dodecylbenzolsulfonsäure    mit     Nonylphe-          nolpolyglykoläther    (11-13),

   des     Lorolpolyglykoläthers    mit  2     Äthoxygruppe    und dem     Natriumsalz    des     Schwefelsäure-          esters    dieses     Polyglykoläthers    (11-13) oder dem     Acetat       des     Distearyldiäthylentriamids    und dem     Formiat    des     Ko-          kosfettsäureatnids    (7).  



  Die für die Verwendung des beanspruchten Mittels  brauchbaren     Härtungskatalysatoren    sind bekannt und  können in Mengen von 6-25     Gew.-7    , bezogen auf die       Methylolverbindungen,    eingesetzt werden. Als besonders  brauchbar haben sich     20-60 ,/oige    wässrige Lösungen von  Zinkchlorid oder Zinknitrat sowie das Hydrochlorid des       2-Amino-2-methylpropanols    erwiesen, aber auch     Magne-          siumchlorid    oder     Ammoniumsalze    sind geeignet.  



  Die     erfindungsgemässen    Mittel können in beliebiger  Reihenfolge hergestellt werden. Im allgemeinen werden  die     Methylolverbindungen    und der     Emulgator        gleichmäs-          sie    vermischt. Gegebenenfalls kann etwas     Lösungsmittel     unter gutem Rühren bei Bildung einer stabilen Masse  zugegeben werden. Diese Massnahme wird bevorzugt be  nutzt, wenn die     Methylolverbindungen    zähflüssig oder  pastös sind und sich in dem Lösungsmittel nur langsam  lösen.  



  Die     erfindungsgemässen    Mittel können nach Zusatz  von Katalysator mit den genannten     wasserunlöslichen     Lösungsmitteln zu fast klaren bis     opaleszenten    bzw. fein  dispersen beständigen Wasser; Ölemulsionen verdünnt  werden, welche dann als Behandlungsflotten geeignet sind.  Diese Flotten enthalten im allgemeinen mindestens     50%.     vorwiegend     75-90ö,    des genannten Lösungsmittels, je  nach der vorgesehenen Anwendungsweise.  



  Textilien, welche mit solchen Flotten getränkt, von der  überschüssigen Flotte befreit und getrocknet, sowie     zweck-          mässig    auf Temperaturen von 110-170 C nacherhitzt wor  den sind, besitzen ausgezeichnete     Knitterfesteffekte,    wel  che zum Teil höher als die mit     wässrigen    Flotten gleicher  Kunstharz- und     Katalysatorkonzentration    - jedoch  selbstverständlich ohne     Emulgator    - und unter densel  ben     Ausrüstungsbedingungen    erhältlich sind.

   Dieses Ver  fahren bietet weiter den Vorteil der     Energieeinsparung     bei der Trocknung und die Möglichkeit, auch sehr emp  findliche Gewebe. welche bei der     Tränkung    mit wässeri  gen Flotten Glanz oder Form verlieren würden, auszu  rüsten.  



  Ausser dem     erfindungsgemässen    Mittel und den Kata  lysatoren können auch geeignete     Weichmachunas-,    Füll  mittel oder Mittel zum     wasser-    oder ölabweisenden Im  prägnieren     mitverwendet    werden. Die so hergestellten  Flotten sind zur Behandlung von Textilmaterialien jeder  Art aus natürlichen     Cellulose-    und !oder     Re2eneratcel-          lulosefasern    sowie auch deren Mischungen mit Wolle.

    Seide,     Acetatreyon    sowie sämtlichen vollsynthetischen  Fasern     aeeiEinet.    Die für die Behandlung von Textilien  mit nichtwässerigen Flotten brauchbaren maschinellen  Vorrichtungen, welche mit     Rückgewinnungsanlagen    für  die organischen Lösungsmittel versehen oder mit solchen  kombinierbar sind, können benutzt werden. Auch die in  der sogenannten chemischen     Reinigung    verwendeten     iNfa-          schinen    sind brauchbar.

   Die     Textilien-können    aber auch  mit nur wenig verdünnten     erfindungsgemässen    Mitteln  besprüht werden, wodurch sich sogar die Entfernung  grösserer     Lösungsmittelmengen    erübrigt.    <I>Beispiel I</I>  1000 g einer klaren, wässrigen     50%igen    Lösung von       Dimethylolpropylenharnstoff    werden     gleichmässig    mit  350 g eines     ca.        100Q/oigen        Emulgators    auf Basis von     Öl-          säuremonoäthanolamid,

      das mit 7     Glykolätherresten          äthoxyliert    ist     (HLB-Zahl    9,4), vermischt.  



  Vor dem Ansetzen der Ausrüstungsflotte werden  140 ccm einer     50%igen        wässrigen        Lösun;    von Zinkchlo-           rid,    die mit Salzsäure auf     pH    1,5 eingestellt ist, eingerührt  und durch Zugabe von     ca.    8,5 Liter     Perchloräthylen    auf  10 Liter Flotte aufgefüllt. Diese stellt eine sehr feinteilige,  stabile Emulsion dar.  



  Ein weisser,     mercerisierter    Baumwollpopelin mit einem       qm-Gewicht    von 128 kann mit dieser Flotte auf einer  geeigneten Maschine durch Tränken, Abquetschen der  überschüssigen Flotte, Trocknen in breitem Zustand und  Kondensieren bei einer Temperatur von 150 C während  4 Minuten behandelt werden und zeigt eine sehr gute       Entknitterung    in trockenem und eine gute in nassem Zu  stand bei relativ guter Erhaltung der Reissfestigkeit.  



  Aus nachstehender Tabelle ist zu entnehmen, dass bei  einer Ausrüstung auf herkömmliche Weise in wässerigem  Medium unter Anwendung des gleichen Vernetzungsmit  tels in der Bleichen Konzentration und gleichem Kata  lysator wesentlich weniger gute Ergebnisse zustande kom  men.  
EMI0003.0008     
  
    Trocken <SEP> Nass- <SEP> Reiss  knitter- <SEP> knitter- <SEP> festig  winkel <SEP> winke[ <SEP> keits  verlust
<tb>  Flotte
<tb>  (erfindungsgemäss) <SEP> l25  <SEP> 118  <SEP> 31 j,
<tb>  entsprechende <SEP> wäss  rige <SEP> Flotte
<tb>  (ohne <SEP> Emulgator) <SEP> 110  <SEP> 122  <SEP> <B>360/10</B>       <I>Beispiel 2</I>  Es wird eine     homegene    Mischung aus 1000 g einer  flüssigen, wässrigen     437,

  igen        Dimethylol-Dihydroxy-          äthylenharnstofflösun,-    und 200g des im Beispiel I be  schriebenen     Emulgators    hergestellt.  



  Dieses Produkt wird zur Herstellung der Ausrüstungs  flotte mit 160 g einer     507,igen    wässerigen Zinknitratlö  sung, die mit Salzsäure auf     pH    1,0 eingestellt ist, versetzt  und durch Zuhabe von ca. 8,7 Liter     Perchloräthylen    auf  10 Liter aufgefüllt, wobei eine stabil,     opalescente    Flotte  entsteht.  



  Wird bei feinfädiger Baumwollsatin mit dieser Flotte       foulardiert,         etrocknet    und bei 145 C während 5 Minu  ten kondensiert, so erhält er sehr gute Trockenknitter  festigkeit mit weichem Griff und sein Glanz wird im  Gegensatz zu einer entsprechenden Ausrüstung mit einer  wässerigen Flotte nicht     beeinträchti,t.       <I>Beispiel</I>     .i     1000<B><U>c</U></B>     75c-liges        Dimethylolglyoxalmonourein    werden  mit 300 B     äthoxyliertem        Octadecylamin,

      welches 7     Gly-          kolätherreste    enthält und eine     HLB-Zahl    von<B>10,8</B> be  sitzt, zu einer homogenen Mischung verrührt. Diese ent  hält 587, des     Vorkondensates,        23 7,        Emulgator    und 197,  Wasser.  



  Man kann dann 180 ml einer     40Cj,i2en    wässerigen  Lösung von     Ammoniumnitrat    einrühren und mit     Tri-          chloräthvleu    auf 10 Liter verdünnen.  



  Es ist auch die Verdünnung mit     Perchloräthylen        oder     Benzin möglich, in letzterem Fall geht die     Emulsionsbil-          dune    aber weniger leicht vor sich. Man fügt dabei zu  nächst unter Anwendung eines     Schnellrührers    1500 ml  Benzin hinzu und die so gebildete Emulsion lässt sich  dann leicht mit Benzin auf 10 1 zur Behandlungsflotte  verdünnen.    Wird ein feinfädiger Baumwollsatin mit dieser Flotte       foulardiert,    getrocknet und bei 145 C während 5 Minu  ten kondensiert, so erhält er sehr gute Trockenknitter  festigkeit mit weichem Griff und sein Glanz wird im Ge  gensatz zu einer entsprechenden Ausrüstung mit einer  wässerigen Flotte nicht beeinträchtigt.  



  Zur Anwendung kann man auch 25 Gewichtsteile  einer     35 7,igen    wässerigen Lösung von kristallisiertem     Ma-          gnesiumnitrat    einrühren und dann mit     Trichloräthylen     zu einer     Wasser-in-Öl-Emulsion    verdünnen. Diese ist  u. a. zur Ausrüstung eines Batistes aus     50C/,        Viskosezell-          wolle    und 507, Polyesterfasern mit sehr gutem Erfolg  verwendbar.  



  <I>Beispiel 4</I>  1000 g einer     30 J,igen    wässerigen Lösung eines gleich  teiligen Gemisches von Mono- und     Dimethyloläthylen-          harnstoff    werden mit 400g     äthoxyliertem        Kokosfett-          säurepropanolamid,    das 4     Äthoxygruppen    enthält     (HLB-          Zahl    7, 8) vermischt.  



  Dieser Lösung kann man 150 g einer     40%igen    wässe  rigen     Magnesiumnitratlösung    zugeben und das Ganze  durch Einrühren in     Perchloräthylen    auf 10 Liter ver  dünnen, so dass eine kolloide Lösung entsteht, die zur       Knitterfreiausrüstung    geeignet ist.    <I>Beispiel 5</I>  Ein ähnlich brauchbares Mittel erhält man durch  Vermischen von 1000g einer     70c/,i-en    wässerigen Lö  sung von     Dimethyloldihydroxyäthylenharnstoff    mit 300 g       äthoxyliertetn        Stearinsäuremonoäthylamid,    welches etwa  7     Äthoxygruppen    enthält     (HLB-Zahl    9,5).

    



  Es kann zusammen mit 200g einer     30 J,igen    wässe  rigen Lösung von     Monoäthanolaminhydrochlorid    als       Härtungsmittel    und 8.5 Liter     Chlorkohlenwasserstoff-Lö-          sungsmittel    angewandt werden.  



  <I>Beispiel 6</I>  Eine gleich brauchbare Mischung erhält man aus 1 k<B>g</B>       Dimethylolpropylenharnstoff        (707cie)    und 0,27 kg eines       L,leichteili;;et5    Gemisches von     Polyglykoläther    des     Cetyl-          und    des     Stearylalkohols    mit jeweils 5     Glykoläthergrup-          pen,    welches eine     HLB-Zahl    von 7.2 hat.

   Aus dieser ho  mogenen Mischung, die 557,     Vorkondensat,        2117,        Emul-          gator    und 247c Wasser enthält, erhält man nach Einrüh  ren von 0.16 kg einer 50 eigen wässerigen Zinkchlorid  lösung eine Emulsion, die mit 8,6 Liter Benzin zu einer  brauchbaren Behandlungsflotte verdünnt werden kann.

         Beispiel   <I>7</I>  Aus 1000 g     Dimethylolglyoxalmonourein        (757,tg),     300 g einer     507,igen    wässerigen     Lösung,    welche das     For-          miat    von     Kokosfettsäureamid    und das .Acetat des     Stearin-          säureamids    von     Diäthylentriamin    enthält, und 300 g     Tri-          chloräthylen    erhält man durch Vermischen mittels eines       Schnellrührers    ebenfalls ein brauchbares Produkt.

   Der  benutzte     Emulgator    hat eine     HLB-Zahl    von 7. In diese  Emulsion werden 100 ml einer konzentrierten wässerigen  Lösung von     Ammoniumnitrat    eingerührt und sie kann  dann nach Verdünnung mit 8,4 Liter     Trichloräthylen    zur  Textilbehandlung angewandt werden.  



  <I>Beispiel 8</I>       1000e    einer     507,i-en    wässerigen Lösung eines etwa  zur Hälfte durch Methanol     verätherten        Dimethylolharn-          stoffes,    300 g eines     80 J,igen        Natriumsalzes    der     Dode-          cylbenzolsulfonsäure        (HLB-Zahl    12) ergibt eine Mischung      von<B>38%</B>     Methylolverbindung,        197o        Emulgator    und 42%  Wasser.

   Sie lässt sich unter Benutzung von 200 g einer       37 joigen        2-Amino-2-Methylpropanolhydrochlorid-lösung     als     Härtungsmittel    in einer mit 8,5 Liter     Perchloräthylen          hereestellten    Emulsion verwenden.  



  <I>Beispiel 9</I>  1000 g eines     pastenförmigen    Produktes, welches     45c/,          Dimethylolharnstoff    und<B>57,</B> eines weitgehend durch Me  thanol     verätherten        Pentamethylolmelamins    enthält, wird  mit 200 g eines     Emulgators,    der aus der Mischung glei  cher Mengen des     Natriumsalzes    des     Lorolschwefelsäure-          esters    und eines     Lorolpolyglykoläthers    mit etwa 7     Äthoxy-          gruppen    besteht und eine     HLB-Zahl    von 12 hat,

   und  mit 200 g     Toluol    unter Verwendung eines     Schnellrührers     vermischt. Die entstandene Emulsion enthält<B>36%</B>     Me-          thylolverbindung,        147o        Emulgator,        36ä    Wasser und 14  Lösungsmittel, wird mit 200 g einer     307oigen    wässrigen  Lösung von     Monoäthanolaminhydrochlorid    als     Här-          tun2smittel    versetzt und kann mit 8,4 Liter     Toluol    zur  Anwendung verdünnt werden.  



  <I>Beispiel I D</I>  1000 g einer 56     teigen    wässerigen Lösung von     Dime-          thyloldihydroxyäthylenharnstoff    werden mit 350g eines       Stearinsäuretriäthanolaminesters,    der 2     Glykoläthergrup-          pen    enthält und eine     HLB-Zahl    von 3,5 besitzt,     gleich-          mässig    vermischt.

   In dieses homogene Gemisch, welches       41,5 7o        Vorkondensat,   <B>267,</B>     Emulgator    und     32,57o    Was  ser enthält, kann man 140 ml einer     507oigen    wässeri  gen Lösung von Zinkchlorid einrühren und hierauf durch  Zugabe von etwa 8,5 Liter     Perchloräthylen    oder Benzin  auf 10 Liter auffüllen, wobei sich eine sehr feinteilige, sta  bile Emulsion bildet. Die mit     Perchloräthylen    hergestellte  ist besonders     beständie.     



  Ein weisser,     mercerisierter    Baumwollpopeline mit  einem     qm-Gewicht    von 128 kann mit dieser Flotte auf  einer geeigneten Maschine durch Tränken, Abquetschen  der überschüssigen Flotte, Trocknen in breitem Zustand  und Kondensieren bei einer Temperatur von 150 C wäh-         rend    4 Minuten behandelt werden und zeigt eine sehr  gute     Entknitterung    in trockenem und eine gute in nassem  Zustand     bei    guter Erhaltung der Reissfestigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handelsfähiges Mittel, das zusammen mit sauren oder säurebildenden Katalysatoren in bei unter 150 C flüchti gen Kohlenwasserstoffen oder Chlorkohlenwasserstoffen zum Knitterfestmachen von Textilgut geeignet ist, welches mindestens teilweise natürliche Cellulose- und/oder Re- generatorceilulosefasern enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel eine stabile Mischung aus 25-60 Gew.-7o eines wasserlöslichen Methylolderivats von Harnstoff oder cyclischem Alkylenharnstoff,
    dessen Methylolgruppen ge gebenenfalls durch einwertige gesättigte Alkohole mit 1-5 C-Atomen veräthert sind, 25-65 Gew.-7o Wasser und 10 35 Gew.-7o Emulgator, der mit dem Methylolderivat mischbar ist und eine HLB-Zahl von 3-13 aufweist, ent hält. UNTERANSPRÜCHE 1. Mittel nach Patentanspruch, wobei die Methylol- derivate von cyclischen Alkylenharnstoffen mit 5- bis 6gliedrigen Ringen abgeleitet sind. 2.
    Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass es ausserdem 10-20 Gew.-7o Methylolderivate von Melamin bzw. deren Äther mit niedrigen, einwerti gen, aliphatischen Alkoholen mit 1-5 Kohlenstoffatomen aufweist. 3. Mittel nach Patentanspruch, wobei der Emulgator eine HLB-Zahl von 3-8,5 aufweist. 4.
    Mittel nach Patentanspruch oder einem der Unter ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem bis zu 35 Gew.-7o eines bei unter 150yC flüchtigen Koh lenwasserstoffes oder Chlorkohlenwasserstoffes enthält.
CH653769A 1966-07-30 1967-07-21 Handelsfähiges Mittel, das zusammen mit sauren oder säurebildenden Katalysatoren in bei unter 150ºC flüchtigen Kohlenwasserstoffen oder Chlorkohlenwasserstoffen zum Knitterfestmachen von Textilgut geeignet ist, weches mindestens teilweise natürliche Cellulose- und/oder Regeneratorcellulosefasern enthält CH485907A (de)

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