CH485936A - Schliessblech - Google Patents

Schliessblech

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Publication number
CH485936A
CH485936A CH1244069A CH1244069A CH485936A CH 485936 A CH485936 A CH 485936A CH 1244069 A CH1244069 A CH 1244069A CH 1244069 A CH1244069 A CH 1244069A CH 485936 A CH485936 A CH 485936A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
striking plate
recess
lock
door frame
strike plate
Prior art date
Application number
CH1244069A
Other languages
English (en)
Inventor
Perlick Reinhold
Original Assignee
Eaton Yale & Towne Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eaton Yale & Towne Gmbh filed Critical Eaton Yale & Towne Gmbh
Publication of CH485936A publication Critical patent/CH485936A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/02Striking-plates; Keepers; Bolt staples; Escutcheons
    • E05B15/0205Striking-plates, keepers, staples

Landscapes

  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


      Schliessblech       Die Erfindung betrifft ein Schliessblech, insbesondere  für Holztürrahmen, das in einer Aussparung des Türrah  mens mittels Schrauben zu befestigen und mit     Schliesslö-          chern    für den Eingriff der Schlossfalle und/oder des       Schlossrie2eis    versehen ist, wobei eine Ausbildung be  zweckt wird, so dass die Aussparung im Türrahmen nur  einen einzigen     Frässchnitt    erfordert.  



  Es sind Schliessbleche obiger Art bekannt, die aus  einer Profilleiste mit U-förmigem Querschnitt bestehen,  wobei im Steg des Schliessbleches für die jeweiligen  Schliesslöcher von Falle und Riegel     rechteckförmige          Ausstanzungen    vorgesehen sind. Mit den freien Kanten  ihrer     U-Schenkel    liegt das Schliessblech auf der Fläche  der Aussparung des Türrahmens auf. Weiterhin sind auf  dem Steg des Schliessbleches mehrere Löcher für die       Schraubbefestigung    vorhanden.

   Beim Anziehen dieser  Befestigungsschrauben drücken sich die schmalen Kan  tenflächen der     U-Schenkel    leicht in das Holz ein, wo  durch je nach     Schraubenanzugskraft    der davon     beauf-          schlagte    Schliessblechteil mehr oder weniger tief in das  Holz eindringt und dabei der an der Kante des Türrah  mens gelesene     U-Schenkel    bei zu starker Anzugskraft die  ihn tragende Holzkante abbrechen kann. Daher dürfen  derartige Schliessbleche stets nur verhältnismässig  schwach     angezonen    werden, nämlich nur soweit, wie es  die durch die     U-Schenkel    hervorgerufene Deformation  des Holzes gerade noch erlaubt.

   Ein weiterer Nachteil  besteht darin. dass die Schäfte der Befestigungsschrauben       vcrhältnismässie    weit     freilicgen,    wodurch sie bei etwaigen       Aufbrechversuchen    leicht verbogen oder     abgeschert    wer  den können. Ein weiterer Nachteil ist in dem Biegeradius       zwischen    Steg und Schenkel des Schliessbleches zu  erblicken, wodurch an der Stirnseite des Türrahmens       zwischeil    dem     inneneclegenen    Schenkel und dessen     Ania-          "efläche    in der Aussparung eine Rille bzw. Fuge entsteht.  die das Ansetzen eines Einbruchwerkzeuges begünstigt.  



  Auch sind     Winkelschliessbleche    bekannt, die eben  falls nur einen     einziecn        Frässchnitt    zu ihrer     Anbringung     am Türrahmen erfordern. Diese     Winkelschliessbleche     stützen sich dabei einerseits mit ihrem Deckschenkel an  der äusseren     Aussparungskante    und andererseits entwe  der mit an den Schliesslöchern abgewinkelten Lappen    oder mit besonderen zusätzlichen, zwischen Steg und       Aussparungsfläche    einzusetzenden Distanzstücken an  der inneren     Aussparungsfläche    ab.

   Dabei hat die erste  Art den Nachteil, dass die abstützende Fläche noch  geringer ist als bei den vorerwähnten     U-förmigen     Schliessblechen, somit bei gleicher Anzugskraft der  Schrauben eine noch stärkere Flächenpressung als zuvor  erfolgt. Die     zweite,    sich über zusätzliche     Distanzstücke     abstützende     Schliessblechart    ist aufwendig, teuer und mit  einer entsprechend komplizierteren Montage verbun  den.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein  Schliessblech der eingangs erwähnten Gattung dahinge  hend zu verbessern und zu vervollkommnen, dass es die  vorerwähnten Nachteile nicht     aufweist,    vielmehr bei  einfacher, leicht und billig     herstellbarer    Ausführung so  beschaffen ist, dass es einerseits unter Vermeidung des       Eindrückens    in seine Holzaussparung eine in jeder  Angriffsrichtung genügend hohe     Steifigkeit    besitzt und  andererseits die     Fräsaussparung    im Türrahmen auch im  Bereich der     Schliesslöcher    vollständig abdeckt.

   Dieser  Aufgabe entsprechend sind     erfindungsgemäss    die  Schliesslöcher als aus dem     Schliessbiechmaterial        tiefLe-          zoLyene    Wannen mit geschlossenen Böden ausgebildet.  Auf diese Weise erhält das Schliessblech sowohl in seiner  Längsachse als auch in seinen beiden Querachsen ein  erheblich     grösseres        Widerstandsmoment,    ist somit also  erheblich biegesteifer als die     vorbekannten    Ausführun  gen.

   Zugleich können die     Schlicsslochwannen    die     Ausfrä-          sung    im Türrahmen vollständig abdecken, wodurch die  sonst hier auftretenden Schmutznester vermieden werden  und ein einwandfreier Rahmenabschluss erzielt wird. Die       Schliesslochwannen    können von     Verschmutzungen,    falls  diese überhaupt auftreten, leicht gesäubert werden.  



  Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes sind die     Schraubbcfestigungslöcher    in  den Böden der     Schliesslochwannen    vorgesehen, wodurch  die Befestigungsschrauben auch mit ihren Schäften bzw.       Schraubhälsen    in den Türrahmen eindringen und somit  einerseits     we-en    der grossen Auflagefläche des     Schliess-          bleches    infolge seiner Wannenböden entsprechend fest  angezogen und andererseits bei     Aufbrechversuchen    nur      noch Scherkräften, nicht jedoch auch zusätzlichen Biege  momenten unterworfen werden können.  



  Bei einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung  liegt bei einem     Winkelschliessblech    die freie Kante seines  Deckschenkels in der gleichen Ebene wie die Aussenflä  chen der     Schliesslochwannenböden.    Dadurch kann auch  an der     Deckschenkelkante    ein glattwandiger Abschluss  erreicht werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Schliessbleches    nach der  Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Dabei zei  gen       Fig.    1 eine Draufsicht auf das neue Schliessblech,       Fig.2    eine teilweise Beschnittene Seitenansicht von       FiB.    1 und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     111-III    der       Fig.    1.  



  Das     erfindungsgemäss    beschaffene     Winkelschliess-          blech    1 besteht im wesentlichen aus dem Deckschenkel 2  und dem Stirnschenkel     i.    In letzterem sind durch Tiefzie  hen zwei     Schliesslochwannen    4 und 5 für den Eingriff des       Schlossriegels    und der Schlossfalle angebracht. In den im  übrigen Beschlossenen Böden 4', 5' der     Schliesslochwan-          nen    4, 5 sind jeweils zwei     Schraubbefestigungslöcher    4",  5" für die in den Holztürrahmen 6 einzusetzenden  Befestigungsschrauben 7     vorgeschen.     



  Wie insbesondere aus den     Fig.    2 und 3 zu entnehmen  ist, kann die für das Schliessblech 1 im Türrahmen 6  notwendige Aussparung 6' in einem Arbeitsgang gefräst  werden, wobei der     Fräser    mit seiner Achse rechtwinklig  zur Türfläche 6" angesetzt wird. Der Deckschenkel 2 ist  für diesen Fall an seinen beiden Enden 2' entsprechend  dem     Fräserradius    abgerundet. Es versteht sich, dass die       Ausfräsung    der Aussparung 6' auch mit zur Türfläche 6"  paralleler     Fräserachse    erzeugt werden kann, wobei dann    statt des Deckschenkels 2 die Enden 3' des Stirnschenkels  3 abgerundet werden müssen.  



  Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abwand  lungen möglich. Insbesondere muss das Schliessblech  nicht unbedingt einen winkelförmigen Querschnitt besit  zen. Vielmehr können die     Schliesslochwannen    4, 5 auch  bei anders profilierten Schliessblechen mit Vorteil ver  wendet werden, beispielsweise bei     U-förmigen    oder sogar       Flachschienen-Schliessblechen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schliessblech, insbesondere für Holztürrahmen, das in einer Aussparung des Türrahmens mittels Schrauben zu befestigen und mit Schliesslöchern für den Eingriff der Schlossfalle und/oder des Schlossriegels versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliesslöcher als aus dem Schliessblechmaterial tief,ezo-ene Wannen (4, 5) mit geschlossenen Böden (4', 5') ausgebildet sind. UNTER ANSPRÜCHE 1. Schliessblech nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass seine Schraubbefcsti-ungslöcher (4", 5") in den Böden (4', 5') der Schliesslochwannen (4, 5) vorgesehen sind.
    2. Winkelschliessblech nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freie Kante seines Deckschenkels (2) in der gleichen Ebene wie die Aussenflächen der Schliesslochwannenböden (4', 5') liegt.
CH1244069A 1968-09-13 1969-08-15 Schliessblech CH485936A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1728224 1968-09-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH485936A true CH485936A (de) 1970-02-15

Family

ID=5690340

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1244069A CH485936A (de) 1968-09-13 1969-08-15 Schliessblech

Country Status (3)

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AT (1) AT294616B (de)
CH (1) CH485936A (de)
NL (1) NL6912252A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT294616B (de) 1971-11-25
NL6912252A (de) 1970-03-17

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