CH486081A - Feuermelder mit einer elektrischen Rückkopplungsanordnung - Google Patents
Feuermelder mit einer elektrischen RückkopplungsanordnungInfo
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- CH486081A CH486081A CH1820568A CH1820568A CH486081A CH 486081 A CH486081 A CH 486081A CH 1820568 A CH1820568 A CH 1820568A CH 1820568 A CH1820568 A CH 1820568A CH 486081 A CH486081 A CH 486081A
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- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/10—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means
- G08B17/11—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means using an ionisation chamber for detecting smoke or gas
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 468 683 Feuermelder mit einer elektrischen Rückkopplungsanordnung Das Hauptpatent betrifft einen Feuermelder, beste hend aus mindestens einem Fühlerelement, welches bei angelegter Spannung und bei Einwirkung von Folge erscheinungen eines Brandes ein elektrisches Signal ab gibt, aus einem an den Ausgang des Fühlerelementes angeschlossenen als Verstärkerelement und Schwellen wertdetektor dienenden Transistor und einer elektro nischen Schaltungsanordnung zur Auswertung der Aus gangssignale des Transistors, wobei das Fühlerelement, der Transistor und die elektronische Schaltungsanord nung eine elektrische Rückkopplungsanordnung bilden.
Dabei ist die elektronische Schaltungsanordnung so ausgebildet, dass bei einer Betriebszustandsänderung des Transistors die Spannung am Fühlerelement so stark herabgesetzt wird, dass das dem Transistor zu geführte Signal am Ausgang des Fühlerelementes auch bei Fortfall der Folgeerscheinungen eines Brandes sich nur so wenig ändert, dass die Betriebszustandsänderung des Transistors bis zu einer allfälligen Rückstellung des Melders aufrecht erhalten bleibt.
Gemäss einer Ausfüh rungsform des Hauptpatentes besteht die elektronische Schaltung aus einem zweiten Transistor und einem Wi derstand, die in Reihe miteinander geschaltet sind, wo bei die Basis des zweiten Transistors mit dem Aus gang des ersten Transistors und der Verbindungspunkt des zweiten Transistors und des Widerstandes mit einer Klemme des Fühlerelementes verbunden ist.
Feuermelder dieser Art haben die Eigenschaft, dass bei Einwirkung von Folgeerscheinungen eines Bran des, z. B. Rauch oder Brandaerosolen oder Strahlung, der Feuermelder seinen Betricbszustand ändert und ein Alarmsi;nal an eine Zentrale ab-ibt. Gleichzeitig mit der Betriebszustandsiinderung wird durch die elektro nische Schaltung die Spannung am Fühlerelement so stark herabgesetzt,
dass die Spannung am Ausgang des Fühlerelementes auch bei Wegfall der Folgeerschei nungen eines Brandes nicht mehr auf den ursprüngli- chen Wert zurückkehren kann und damit die Betriebs zustandsänderung des Feuermelders so lange erhalten bleibt, bis der Feuermelder von Hand, z. B. durch kurz zeitiges Abschalten der Spannung, zurückgestellt wird.
In den Fällen wo die elektrische Spannung am Mel der nicht sehr konstant ist oder wo die Speiseleitungen einen relativ hohen Leitungswiderstand, z. B. infolge grosser Leitungslängen, besitzen oder wo die Speise spannungsquelle nicht niederohmig genug ist, arbeiten derartige Schaltungen nicht immer sicher genug und durch äussere Störungen, z. B. Spannungsschwankun gen, kann die Selbsthaltung des Systems verloren ge hen.
Ziel der Erfindung ist daher ein Feuermelder der beschriebenen Art mit verbesserter Selbsthaltung. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass parallel zu einem im Hauptstromkreis des ersten Ver- stärkerelementes liegenden Widerstandes ein drittes Ver- stärkerelement angeordnet ist, dessen Steuerelektrode vom zweiten Verstärkerelement derart angesteuert wird, dass bei Ansprechen des ersten Verstärkerelementes und des zweiten Verstärkerelementes das dritte Verstärker element den genannten Widerstand praktisch kurz- schliesst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Fig. dargestellt.
Das Fühlerelement besteht aus einer Ionisationskam- mer 1, die in Serie mit einem Widerstandselement 2 liegt, welches ebenfalls eine lonisationskammer sein kann. Der Verbindungspunkt von Ionisationskammer und Widerstandselement ist auf dic Steuerelektrode ei nes Feldeffekttransistors 4 geführt. Die Quellenelektro de des Feldeffekttransistors ist mittels eines Spannungs- teilers, bestehend aus Widerstand 5 und Potentiome- ter 6, vorgespannt.
Der Feldeffekttransistor arbeitet als Verstärkerelement- und Schwellenwertdetektor, wobei eine Ansprechschwelle durch das Potentiometer 6 ein- gestellt werden kann. Die Senkenelektrode des Feld effekttransistors 4 ist über einen Widerstand 7 mit der einen Speiseleitung 11 verbunden. Die elektronische Schaltung besteht aus einem Transistor 8 und einem Widerstand 3, wobei der Emitter des Transistors 8 mit der Speiseleitung 11, der Kollektor über den Wider stand 3 mit der Speiseleitung 12 verbunden ist.
Der Ausgang der lonisationskammer 1 ist auf den Verbin dungspunkt des Kollektors des Transistors 8 und des Widerstandes 2 -cführt. Die Basis des Transistors 8 wird von der Senkenelektrode des Feldeffekttransistors 4 angesteuert. Parallel zum Potentiometer 6 ist nun die Emitter-Kollektor-Strecke eines weiteren Transistors 21 angeordnet, dessen Basis über einen Widerstand 22 mit dem Kollektor des Transistors 8 und über einen Wider stand 23 mit der Speisel-itung 12 verbunden ist.
Bei Einwirkung von Brandaerosolen auf die Ioni- sationskammer 1 ändert sich die Spannung am Ver bindungspunkt von Ionisationskammer 1 und Wider standselement 2, so dass der Feld=f@ekttransistor 4 zu leiten begnnt. Dadurch werden auch die Transistoren 8 und 21 leitend, durch den Transistor 8 werden dabei Ionisationskammer 1 und Widerztaild-elemznt 2 prak tisch kurzgeschlossen,
so dass die Spannung an der Ionisationskammer 1 praktisch Null wird und die Spannung an der Steuerelektrode des Feldeffekttransi- stors noch weiter erhöht wird, so dass der Feldeffekt transistor 4 im leitenden Zustand verharrt. Gleichzei tig wird durch den Transistor 21 das Potentiometer 6 praktisch kurzgeschlossen, so dass die Steuerspannung des Feldeffekttransistors 4 zusätzlich vergrössert und praktisch auf die Melderbetriebsspannung gebracht wird.
Dadurch wird erreicht. dass auch bei herabge setzter Melderspannung noch die Selbsthaltung erhal ten bleibt solange die Melderspannung die Schwell- wertspannung des Feldeffekttrailsistors übersteigt.
Auf diese Weise kann erreicht werden, dass auch bei Schwankungen der Melderspannung die Selbsthal tung nicht automatisch verloren geht.
Es wird bemerkt, dass in bekannter Weise anstelle einer für Brandaerosole empfindlichen Ionisationskam- mer auch ander, Fühlerelemente verwendet werden können, die auf andere Folgeerscheinungen eines Bran des ansprechen, z. B. Photozellen oder Photoelemente die auf eine Flammenstrahlung reagieren oder die Ver bindung mit einer oder mehreren Lichtquellen, die Lichtverminderung infolge der Absorption durch Rauchpartikel ausnützen oder Widerstandsthermometer, bzw. Widerstandselemente die ihren elektrischen Wi derstand bei Temperaturänderungen gleichfalls ändern.
Gegebenenfalls können zwei Fühlerelemente in bekann ter Weise verschieden stark gegen Umgebungseinflüsse isoliert sein, so dass nur schnelle Zustandsänderungen registriert werden, langsame Schwankungen jedoch au tomatisch durch das gleichartige jedoch besser isolierte Fühlerelement kompensiert werden. Anstelle von Tran sistoren können in bekannter Weise auch Bauelemente mit gleicher Funktion z. B. gesteuerte Gleichrichter oder Elektronenröhren verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Feu: rmelder, bestehend aus mindestens einem Füh- lerelement, welches bei angelegter Spannung und bei Einwirkung von Folgeerscheinungen eines Brandes ein elektrisches Signal abgibt, aus einem an den Ausgang des Fühlerelementes (1) angeschlossenen, gleichzeitig als Schw-ellenwertdetektor dienenden ersten Verstärker- elemcnt (4) und einer elcktronisch"-n Schaltungsanord nung zur Auswertung der Ausgangssignale des ersten Verstärk-zrel#-m,@ntes. wobei das Fühlerelemcnt, das er ste Iv'erstärkerelemcnt und die elektronische Schal- tung-anordnuee, eine elcktri,-che Rückkopplungsanord nung bilden.bei der die elektronische Schaltung,anord- nun- ein zweites Verstärkerclement (8) enthält, das mit dem Ausgang des ersten Verstärkerelementes verbun den ist und so angeordnet ist, dass bei einer Betriebs- zustandsJnderun2 des ersten Ver#tärkerelementes die Spannung am Fühlerelement so stark herabgesetzt wird, dass das dem ersten Verstärkerelemcnt zugeführte Si gnal am Au,--gang des Fühlerelementes auch bei Fort fall der Folgeerscheinungen eines Brandes sich nur so wenig ändert, dass die @Betriebszustandsänderung des ersten Verstärkcrelementes bis zu einer Rückstellung des Melders aufrecht erhalten bleibt.dadurch gekenn zeichnet, dass parallel zu einem im Hauptstromkreis des ersten Verstärkerelementes liegenden Widerstand (6) ein drittes Verstärkerelement (21) angeordnet ist, dessen Steuerelektrode vom zweiten Verstärkerelement derart angesteuert wi,d, dass bei Ansprechen des ersten Verstärkerelementes und des zweiten Verstärker lemen- tes das dritte Verstärkerelement den genannten Wider stand praktisch kurzschliesst.EMI0002.0077 UNTERANSPRCCHE <tb> 1. <SEP> Feuermelder <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> das <SEP> erste <SEP> Verstärkerelement <SEP> (4) <SEP> als <tb> Feldeffekttransistor <SEP> ausgebildet <SEP> ist. <tb> 2. <SEP> Feuermelder <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> mindestens <SEP> eines <SEP> der <SEP> Verstärkerele mente <SEP> als <SEP> Transistor <SEP> ausgebildet <SEP> ist. <tb> 3. <SEP> Feuermelder <SEP> nach <SEP> Patentan-pruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> mindestens <SEP> eines <SEP> der <SEP> Verstärkerele mente <SEP> als <SEP> steuerbarer <SEP> Halbleiter <SEP> ;:usgebildet <SEP> ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1820568A CH486081A (de) | 1966-12-29 | 1967-12-15 | Feuermelder mit einer elektrischen Rückkopplungsanordnung |
| NL6917976A NL6917976A (de) | 1967-12-15 | 1969-11-28 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1875166A CH468683A (de) | 1966-12-29 | 1966-12-29 | Feuermelder mit einer elektrischen Rückkopplungsanordnung |
| CH1820568A CH486081A (de) | 1966-12-29 | 1967-12-15 | Feuermelder mit einer elektrischen Rückkopplungsanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH486081A true CH486081A (de) | 1970-02-15 |
Family
ID=25720663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1820568A CH486081A (de) | 1966-12-29 | 1967-12-15 | Feuermelder mit einer elektrischen Rückkopplungsanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH486081A (de) |
-
1967
- 1967-12-15 CH CH1820568A patent/CH486081A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |