CH486908A - Verfahren zur Filtration von ausgefällten Natriumchloridlösungen für Elektrolyse-Anlagen - Google Patents

Verfahren zur Filtration von ausgefällten Natriumchloridlösungen für Elektrolyse-Anlagen

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Publication number
CH486908A
CH486908A CH103569A CH103569A CH486908A CH 486908 A CH486908 A CH 486908A CH 103569 A CH103569 A CH 103569A CH 103569 A CH103569 A CH 103569A CH 486908 A CH486908 A CH 486908A
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filtration
sodium chloride
chloride solutions
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CH103569A
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English (en)
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Louis Dr Grob
Mueller Hans Ing Dr
Schraemmli Max
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Mueller Hans
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D3/00Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D3/14Purification
    • C01D3/16Purification by precipitation or adsorption

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren     zur    Filtration von ausgefällten     Natriumehloridlösungen        für        Elektrolyse-Anlagen       Wie bekannt, werden für die     Herstellung    von  Natronlaugen in     Elektrolyse-Zellen        Natriumchloridlö-          sungen    verwendet, welche vor ihrer Verarbeitung nor  malerweise gereinigt werden müssen.

   Die     Reinigung     solcher     Salzlösungen    geschieht durch Ausfällung mit       Barium-Salzen,    Soda, Natronlauge, Kalilauge     usw.    Die  Ausfällung erfolgt je nach dem Verfahren mit den oben  erwähnten Chemikalien und bei verschiedenen Tempera  turen.  



  Die Filtration der ausgefällten Salze erfolgt vorzugs  weise über Filterpressen oder Scheibenfilter, wobei als  Filtermedium Tücher oder grobe Gewebe mit den üb  lichen     Anschwemmaterialien,    wie     Kieselgur,    Kohle usw.,  zur Anwendung gelangen.  



  Es wurde nun verschiedentlich vorgeschlagen, die       Filtration    über Konzentrate der     genannten    Ausfällungen  selbst vorzunehmen, d. h. man     verwendet    die genannten  Ausfällungen als     Anschwemmaterial.    Da jedoch diese  Ausfällungen nicht nur relativ grobkörniges Material  aufweisen, sondern auch     schlammförmige        Ausfällpro-          dukte,    sind die spezifischen Filterleistungen relativ klein,  d. h. diese variieren von 200 bis     15001/m--'/h.     



  Es wurde nun gefunden, dass eine     eindeutige    Ver  besserung der     Filtrationsleistung    dadurch erreicht wer  den kann, dass die ausgefällten Stoffe     (Bariumsulfat,          Hydroxyde)    von den feinen Anteilen befreit werden.  Das     Verfahren    der Filtration besteht erfindungsgemäss  darin, dass die ausgefällten trüben Lösungen über eine       Anschwemmschicht    filtriert werden, wobei diese An  schwemmschicht aus nach der Korngrösse klassierten       Rückstandteilen    der erwähnten Ausfällung selbst besteht,  aus denen die feinsten Anteile durch die     Klassierung          entfernt    wurden.  



  Die     Klassierung    nach der Korngrösse kann beispiels  weise durch einen Hydrozyklon, durch Dekantieren,  Zentrifugieren, Aussieben in nasser oder trockener  Form,     Vibrationssiebung    u. a. erfolgen.  



  Wenn durch die     Klassierung    die feinsten Anteile des  anzuschwemmenden Rückstandes     entfernt    wurden, also    nur die mittleren und gröberen Fraktionen ange  schwemmt werden, können Filterleistungen von 3 bis  5000     1/m -/h    und mehr erreicht werden. Dabei sind  zusätzliche Filterhilfsmittel, wie     Kieselgur    u. a., nicht       erforderlich.    Bis zu welcher Korngrösse die Abtrennung  der     Fein-Anteile    getrieben werden muss, damit eine       Anschwemmschicht    hoher Leistung zustande kommt,  hängt sehr von der Art der Ausfällungen ab.

   So kann  beispielsweise     Bariumsulfat-Ausfällung    noch bis zu re  lativ     geringer    Korngrösse ein gutes     Anschwemmfilter-          hilfsmittel    darstellen, während     Eisenhydroxyd    leicht  flockig anfällt und nur     zusammen    mit anderen Aus  fällungen - etwa     Calciumcarbonat    - angeschwemmt  werden kann. Der     Klassierungsgrad    muss also durch       Vorversuche    ermittelt werden.  



  Es hat sich auch gezeigt, dass diese     Anschwemm-          filtrationen    mit Vorteil auf modernen Scheibenfiltern  mit horizontalen     Filterflächen    durchgeführt werden, wel  che durch Rotation dieser     Filterflächen    gereinigt wer  den. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Filter  für die Reinigung nicht mehr geöffnet werden müssen  und dass zudem mit relativ kurzen     Filterzyklen    ge  arbeitet werden kann, da die Reinigung automatisch  und sehr schnell erfolgt. Dies im Gegensatz zu den  normalerweise bis heute für das genannte Gebiet ver  wendeten Plattenfiltern, welche für die Reinigung ge  öffnet und von Hand gesäubert werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Filtration von ausgefällten Natrium chloridlösungen für Elektrolyse-Anlagen, dadurch ge kennzeichnet, dass die ausgefällten trüben Lösungen über eine Anschwemmschicht filtriert werden, wobei diese Anschwemmschicht aus nach der Korngrösse klassierten Rückstandteilen der erwähnten Ausfällung selbst besteht, aus denen die feinsten Anteile durch die Klassierung entfernt wurden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klassierung mit einem Hydrozyklon erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klassierung durch Dekantierung er folgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klassierung durch Zentrifugieren er folgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klassierung durch Aussiebung in trockener Form erfolgt. S. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klassierung durch Aussiebung in nasser Form erfolgt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klassierung durch Vibrationssiebung erfolgt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Filtration Filter mit horizontaler Filterfläche verwendet werden, deren Reinigung durch Rotation dieser Filterflächen erfolgt.
CH103569A 1969-01-20 1969-01-20 Verfahren zur Filtration von ausgefällten Natriumchloridlösungen für Elektrolyse-Anlagen CH486908A (de)

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DE19691961779 DE1961779C3 (de) 1969-01-20 1969-12-09 Verfahren zum Reinigen von in der Chloralkali-Elektrolyse einzusetzenden Salzlösungen
FR7001486A FR2028723A1 (en) 1969-01-20 1970-01-14 Improved brine purification in alkali chlori -

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN120573917A (zh) * 2025-08-04 2025-09-02 高密建滔化工有限公司 一种氯碱盐泥的高效处理回收方法

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