CH486922A - Vorrichtung zum Innenbeschichten von Rohren mit unterschiedlicher Schichtstärke - Google Patents

Vorrichtung zum Innenbeschichten von Rohren mit unterschiedlicher Schichtstärke

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CH486922A
CH486922A CH408668A CH408668A CH486922A CH 486922 A CH486922 A CH 486922A CH 408668 A CH408668 A CH 408668A CH 408668 A CH408668 A CH 408668A CH 486922 A CH486922 A CH 486922A
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pipes
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CH408668A
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Auge Johann
Ramesohl Horst
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Auge Johann
Ramesohl Horst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/92Methods or apparatus for treating or reshaping
    • B28B21/94Methods or apparatus for treating or reshaping for impregnating or coating by applying liquids or semi-liquids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Vorrichtung     zum        Innenbeschichten    von Rohren mit unterschiedlicher Schichtstärke    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die  Innenbeschichtung mit unterschiedlicher Schichtstärke  von Rohren, insbesondere Betonrohren, mit viskosen,  aushärtenden Stoffen.  



  Die an sich hohe Widerstandsfähigkeit gegen chemi  sche und mechanische Aggressionen der in der Ab  wassertechnik verwendeten Betonrohre kann durch In  nenbeschichtung mit geeigneten Mitteln wesentlich er  höht werden. Der Anteil betonschädlicher Substanzen  in Industrie- und Haushaltabwässern nimmt ständig zu.  Den technischen und wirtschaftlichen Vorzügen des  Betonrohres können neue Anwendungsgebiete erschlos  sen werden, wenn eine entsprechende Haltbarkeit des  Rohres     gewährleistet    ist. Diese Haltbarkeit ist über die  Innenbeschichtung zu erreichen. Dabei muss insbeson  dere das Sohlendrittel des Rohres gegen mechanische  und chemische Angriffe geschützt werden.

   Der obere  Teil des Rohres benötigt, da er keinen mechanischen  Angriffen durch mitgeführtes     Geschiebe    ausgesetzt ist,  nur einen Schutzfilm gegen die chemische Aggression.  Eine Innenbeschichtung unterschiedlicher Schichtstärke  ist also die wirtschaftlichste Lösung.  



  Es ist bekannt, Rohre mittels Bürsten manuell oder  mittels rotierender Sprühdüsen oder Ringdüsen mit  einem Schutzfilm zu versehen. Unterschiedliche Schicht  stärken in gleichmässiger Verteilung durch die Zugabe  von Füllstoffen zu dem     Beschichtungsmittel    lassen sich  jedoch nur     in    mehreren Arbeitsgängen erreichen. Es  ist weiter bekannt, Rohre mittels Vorrichtungen zu  beschichten; unterschiedliche Schichtstärken im Rohr  querschnitt aber lassen sich dabei     in    einem Arbeits  gang nicht erzielen. Siehe dazu Patentschriften Deutsch  land Nr. 1 157 987 und USA Nr. 3 233 580.  



  Diese Nachteile werden mit der erfindungsgemässen  Vorrichtung, die aus einer zentrisch in das zu be  schichtende Rohr einzuführenden, auf eine rotierende  Verteilerscheibe gerichteten Sprühdüse besteht, dadurch  behoben, dass neben dem Sprühkopf ein     justierbares          Dosierrohr    für die Zufuhr pulverförmiger Füllstoffe in  solchem Abstand von dem Mittelpunkt der Achse an-    geordnet ist, dass eine einseitige stärkere Beschichtung  des Rohres erfolgt.  



  Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes anhand einer dasselbe darstellen  den Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 die Darstellung der Vorrichtung mit einer       Sprühmithelkammer,        Dosierrohr    und Verteilerscheibe  und       Fig.    2 die Darstellung der Vorrichtung mit zwei       Sprühmittelkammern.     



  Die Vorrichtung besteht aus einem Sprühkopf I,  der eine oder mehrere separate     Sprühmittelkammern     1 enthält, die durch Bohrungen 2 mit Düsen 3 verbun  den sind. Die     kalibrierten    Düsenöffnungen 4 weisen  auf eine vor dem Sprühkopf rotierende Verteilerscheibe       II,    die in ihrem Mittelteil     kegelstumpf-    oder     ellipsoid-          förmig    gewölbt und deren abgeflachter, äusserer Rand  5 mit Leitschaufeln 6 versehen ist.

   Die Antriebsachse  7 für die Verteilerscheibe führt längs durch die Mitte des  Sprühkopfes und ist mehrfach, zweckmässig zweifach,  gelagert,  über     einen    oder mehrere Anschlüsse 8 werden die       Sprühmittelkammem    1 kontinuierlich über Zuleitungen  mit den Sprühmitteln versorgt. Die     Sprühmittelkammern     sind durch einen abgedichteten     überwurf    9 verschlossen.  



  Dem Sprühkopf beigeordnet ist ein Rohr     III    zur  gezielten und quantitativ regulierbaren Aufgabe von  Füllstoffen in einen bestimmbaren Bereich der Ver  teilerscheibe. Der Rohrdurchmesser ist zur Regulierung  der     Durchflussmenge    in einem bestimmten Bereich       variierbar,    die Rohrrichtung zur Fixierung des Streu  bereiches einstellbar.  



  Es ergibt sich folgende Arbeitsweise:  Der Sprühkopf und die rotierende Scheibe befinden  sich am Ende des Rohres. Während des     Beschichtungs-          vorganges    werden sie mit konstanter     Geschwindigkeit     in Richtung der gedachten Rohrachse bewegt. Das Rohr  ist unbewegt.     Ein    Ventil gibt den Fluss des viskosen     Be-          schichtungsmittels    frei. Gleichzeitig beginnt auch der  Fluss des pulverförmigen Füllstoffes. Beide Substanzen      treffen auf der Scheibeninnenseite aufeinander. Die  Scheibe ist mit dem viskosen Sprühmittel benetzt.

   Der  pulverförmige Füllstoff umhüllt sich     zwangweise    mit  dem Sprühmittel, da beide Stoffe durch die Fliehkraft  über den Rand der Scheibe gedrängt werden. Die Form  der Scheibe erzwingt ein relativ langsames Steigen der  Substanzen entlang der vorgegebenen Scheibenform. Da  durch erfolgt eine innige Vermischung. Die diesem Ge  misch mitgeteilte Bewegungsenergie wird erst- an der  Rohrwandung vernichtet. Das Gemisch bildet so eine  fest haftende Schicht an der     Rohrinnenwand.     



  Wird der Füllstoff nur an einem Punkt der rotieren  den Scheibe aufgegeben, so wird er auch einseitig ab  geschleudert. Dadurch entsteht der gewünschte Effekt  der einseitig dickeren Schichtstärke. Der Bereich der  grösseren Schichtstärke ist genau     lokalisierbar.    Er ist  abhängig von Durchmesser, Form, Steigung und Dreh  zahl der Scheibe sowie     Aufgabemenge    der     Beschich-          tungssubstanzen.    Durch die Justierung des     Füllstoffauf-          gabepunktes    kann die Zone grösserer Schichtstärke be  stimmt werden, wenn die anderen Daten gleich bleiben.

    Je näher der     Aufgabepunkt    des     Dosierrohres    zum Mit  telpunkt der     Verteilerscheibe    eingerichtet wird, umso  grösser wird der Bereich der grösseren Schichtstärke. Die  Schichtstärke wird dabei     geringer.    Je weiter das Dosier  rohr zum Rande der rotierenden Verteilerscheibe ein  gerichtet wird, umso enger wird der     Beschichtungsbe-          reich    bei gleichzeitiger Zunahme der Schichtstärke. Die  Bewegungsgeschwindigkeit entlang der Rohrachse be  stimmt die     Gesamtschichtdicke.     



  Bei einer gewünschten     Beschichtung    ohne Füllstoff  erhält man mit der gleichen Sprühvorrichtung eine  gleichmässige     Rundumbeschichtung.     



  Für die Beschichtung von Rohren mit einer Nenn  weite von 30-50 cm hat sich eine kegelförmige Scheibe  mit den folgenden Ausmassen als besonders zweckmässig  erwiesen:    Gesamtdurchmesser obere Aussenkante 110 mm  Oberer Durchmesser des kegelförmigen  Teiles 72,4 mm  Steigungswinkel des Kegels 16   Anzahl der Leitschaufeln am Scheiben  rand 12  Umdrehungen pro Minute 650    Die Anordnung eines     Dosierrohres    neben dem  Sprühkopf ermöglicht es, pulverförmige Füllstoffe, wie  z. B. Quarzmehl, so auf die Innenfläche des Rohres auf  zubringen, dass ein Teil des Rohres - und zwar die  Sohle - stärker beschichtet und auf diese Weise zu  sätzlich ein Schutzfilm gegen mechanischen     Abreib    er  zielt wird. Bei der Verwendung kalt aushärtender Kunst  stoffe, wie z.

   B.     Epoxyharze,    hat es sich als zweck-    mässig erwiesen, die einzelnen Komponenten des Kunst  stoffes erst in oder kurz vor der Sprühdüse zu ver  mischen, um eine vorzeitige Aushärtung des Materials  zu vermeiden. Zu diesem Zweck enthält der Sprühkopf  eine oder mehrere separate     Sprühmittelkammern,    wobei  Bohrungen zu den Düsenöffnungen so angeordnet sind,  dass sich die Sprühstrahlen zwischen Sprühkopf und  rotierender Scheibe vermischen. Ein weiterer Vorteil  dieser Anordnung besteht darin, dass die Zuführungs  leitungen und Vorratsbehälter nicht nach jedem Ge  brauch von     vorzeitig    ausgehärtetem Material gereinigt  werden müssen.  



  Die genaue     Dosierung    der Komponenten erfolgt  durch die Wahl unterschiedlicher Fördermengen und  -Drücke sowie entsprechender Düsenquerschnitte.  



  Zur Beschichtung werden die Rohre, z. B. Beton  rohre, zweckmässig vertikal gestellt. Auf diese Weise  kann die Zufuhr des pulverförmigen Füllstoffes von  oben in einfacher Weise ohne zusätzliche Druckan  wendung erfolgen.  



  Die mit der erfindungsgemässen Vorrichtung erziel  baren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass in  einem Arbeitsgang auf einfache     Weise    rohrförmige  Hohlkörper innenbeschichtet werden können, wobei eine  variable Schichtstärke in zwei Schnittebenen fixiert wer  den kann bzw. wobei die aufgebrachte Schicht an ge  wünschten Bereichen, vorzugsweise an der Sohle, stär  ker gewählt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Innenbeschichten mit unterschied licher Schichtstärke von Rohren mit viskosen, aus härtenden Stoffen, bestehend aus einer zentrisch in das zu beschichtende Rohr einzuführenden, auf eine rotierende Verteilerscheibe gerichteten Sprühdüse, da durch gekennzeichnet, dass neben dem Sprühkopf ein justierbares Dosierrohr für die Zufuhr pulverförmiger Füllstoffe in solchem Abstand von dem Mittelpunkt der Achse angeordnet ist, dass eine einseitige stärkere Be schichtung des Rohres erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verteilerscheibe flach kegelförmig oder ellipsenförmig gewölbt ausgebildet ist und bei der Ausbildung in Kegelform einen Steigungswinkel von 5 bis 45' aufweist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sprühkopf eine oder mehrere separate Sprühmittelkammern enthält, wobei die Boh rungen zu den Düsenöffnungen so angeordnet sind, dass sich die Sprühstrahlen zwischen Sprühkopf und rotierender Verteilerscheibe vermischen.
CH408668A 1964-05-27 1968-03-07 Vorrichtung zum Innenbeschichten von Rohren mit unterschiedlicher Schichtstärke CH486922A (de)

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CH1949068A CH511122A (de) 1964-05-27 1968-03-01 Verfahren zum Verstärken der mechanischen Beanspruchungen ausgesetzten Oberschicht eines bahnförmigen, mit einer gewebten Unterschicht vernadelten, ungewebten textilen Flächengebildes
CH408668A CH486922A (de) 1968-03-07 1968-03-07 Vorrichtung zum Innenbeschichten von Rohren mit unterschiedlicher Schichtstärke

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CH408668A CH486922A (de) 1968-03-07 1968-03-07 Vorrichtung zum Innenbeschichten von Rohren mit unterschiedlicher Schichtstärke

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CH486922A true CH486922A (de) 1970-03-15

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CH408668A CH486922A (de) 1964-05-27 1968-03-07 Vorrichtung zum Innenbeschichten von Rohren mit unterschiedlicher Schichtstärke

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