CH486932A - Oberwangenantrieb für Abkantmaschinen - Google Patents

Oberwangenantrieb für Abkantmaschinen

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Publication number
CH486932A
CH486932A CH1293769A CH1293769A CH486932A CH 486932 A CH486932 A CH 486932A CH 1293769 A CH1293769 A CH 1293769A CH 1293769 A CH1293769 A CH 1293769A CH 486932 A CH486932 A CH 486932A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
upper beam
drive
crank
beam drive
folding machines
Prior art date
Application number
CH1293769A
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English (en)
Inventor
Griebel Edgar
Original Assignee
Griebel Gmbh & Co Kommanditges
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/04Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
    • B21D5/042With a rotational movement of the bending blade

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


      Oberwangenantrieb        für        Abkantmaschinen       Nr.<B>486932</B> PATENTSCHRIFT     Nr.    48b 932  Internationale Klassifikation:<B>B 21 d 5/04</B>  I' I I I  Gesuchsnummer: 12937/69  Anmeldungsdatum: 26. August 1969, 18!G Uhr       SCHWEIZERISCHE        EIDGENOSSENSCHAFT    Priorität: Deutschland, 27. August 1968       (P    17 77 038.6)       EIDGENÖSSISCHES    AMT FÜR GEISTIGES EIGENTUM  Patent erteilt: 15. März 1970  Patentschrift veröffentlicht: 30. April 1970  5    Die Erfindung bezieht sich auf einen Oberwangen  antrieb für     Abkantmaschinen,    insbesondere Schwenk  biegemaschinen.  



  Bisher ist es vielfach üblich, bei derartigen Maschi  nen die Oberwange mittels Gewindespindel auf und ab  zu bewegen. Bei einem derartigen     Oberwangenantrieb     müssen die gesamten Kräfte durch die Gewindegänge  der Gewindespindeln aufgenommen werden, wodurch  sich ein verhältnismässig schneller Verschleiss ergibt.  Darüber hinaus erfolgt der Antrieb mit konstanter  Arbeitsgeschwindigkeit, wodurch sich . ungünstige     öff-          nungs-    und Schliesszeiten ergeben.  



  Es ist bei     Abkantmaschinen    erwünscht, dass die  Oberwange schnell in die maximale     Offenstellung    bzw.  in die Schliessstellung gelangt, wobei jedoch gegen Ende  der Schliessbewegung eine Verlangsamung erfolgen soll,  damit das zu bearbeitende Werkstück sauber in bezug  auf die     Abkantschneiden        eingelegt    werden kann. Man  hat bereits versucht, eine derartige Hubcharakteristik  auf hydraulischem Wege zu verwirklichen.

   Es hat sich  herausgestellt, dass ein derartiger hydraulischer Antrieb  verhältnismässig kompliziert und dadurch störanfällig  ist und dass bei sehr langen     Abkantmaschinen    kein  Gleichlauf der Oberwange über die ganze Länge ohne  zusätzliche mechanische Einrichtungen möglich ist, da  bereits geringe Reibungsunterschiede in den Leitungen  der     Hydraulikflüssigkeit    in den einzelnen Hubstellen  ungleichen Antrieb bedingen.  



  Hier hilft die Erfindung ab, indem sie vorschlägt,  dass die Oberwange mittels eines Kurbelantriebs     heb-          und    senkbar ist.     Ein    Kurbelantrieb ist mechanisch zu  verlässig und wenig reparaturanfällig und lässt sich  derart ausbilden, dass man eine Hubcharakteristik mit  anfänglich schneller Schliessbewegung erhält, die sich  progressiv gegen Ende des     Abwärtshubs    verzögert, wäh  rend beim Öffnen ein entsprechender progressiver Auf  wärtshub erhalten wird.

   Dabei ist es von besonderem  Vorteil, wenn die Anordnung so getroffen ist, dass bei  vollständig abgesenkter Oberwange sich der Kurbelan-    trieb in     Totpunktstellung    befindet, so dass bei abgesenk  ter oder geschlossener Oberwange die grösste Druck  kraft erhalten     wird.     



  Zweckmässig ist der Kurbelantrieb von einem an der  Oberwange vorgesehenen angetriebenen Exzenter und  einer diesen mit dem Maschinenständer verbindenden  Kurbelstange gebildet, die vorzugsweise als Doppel  spindel mit Rechts- und     Linksgewinde    ausgebildet ist,  um in einfacher Weise Hubkorrekturen vornehmen zu  können.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand schema  tischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel nä  her erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine mit einem Kurbelantrieb versehene       Schwenkbiegemaschine    in einer     Teilfrontansicht    mit  längs der Linie     1-I    in     Fig.    2 geschnittenem Maschinen  ständer und       Fig.    2 einen Vertikalschnitt durch den Maschinen  ständer nach     Fig.    1 längs der Linie     II-II    in     Fig.    1.

    Die     Schwenkbiegemaschine    nach den     Fig.    1 und 2  besitzt eine vertikale     Rundsäulenführung    1, eine ver  tikal auf und ab bewegbare Oberwange 2 sowie eine mit  dieser zusammenwirkende, in Richtung des Pfeils 3  schwenkbare Unterwange 4, mit der ein zwischen der  Schneide 5 der Oberwange und einer Auflage 6 einge  spanntes Blech 7 durch     Hochschwenken    der Unter  wange 4 abgekantet werden kann.  



  Der nicht dargestellte Schwenkantrieb der Unter  wange 4 sowie der Antrieb der Oberwange sind in seit  lichen, an den Stirnenden der Wangen vorgesehenen  Maschinenständern 8 untergebracht, von denen ledig  lich ein Maschinenständer gezeigt ist. Für den Antrieb  der Oberwange dient     ein    Kurbelantrieb mit einer Dop  pelspindel 9 mit Rechts- und Linksgewinde, die einer  seits bei 10 am Maschinenständer 8 und anderseits bei  11 an einen an der Oberwange vorgesehenen ange  triebenen Exzenter 12     angelenkt    ist.

   Mit Hilfe dieses  Kurbelantriebs erreicht man eine maximale Hubhöhe  der Oberwange von 2 mal h, wobei die Hubgeschwin-           digkeit    bis zur halben Hubhöhe h progressiv zunimmt  und dann bis zum Erreichen der maximalen Hubhöhe  wieder entsprechend der gleichen Funktion abnimmt,  so dass man gegen die Endstellungen der Oberwange  eine geringe, im Zwischenbereich     eine    verhältnismässig  hohe Hubgeschwindigkeit besitzt. Bei konstanter Dreh  geschwindigkeit des Exzenters 12 erhält man auf diese  Weise automatisch eine Hubbegrenzung, wobei im ei  gentlichen Arbeitsbereich, d. h. bei völlig abgesenkter       Oberwange,    die Strecklage von Kurbelstange und Ex  zenter einen maximalen Haltedruck gewährleistet.

   Da  bei kann durch Einstellung der Doppelspindel eine  genaue Parallelführung der Oberwange an den beiden  Enden und die Grenzstellung genau eingestellt werden.  



  In der     Fig.    2 ist strichpunktiert die Stellung der  Oberwange und des Kurbelantriebs in einer Hublage  angedeutet.  



  In dem Maschinenständer 8 können im übrigen die  gesamten Steuer- und Schalteinrichtungen sowie auch  andere Antriebe untergebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Oberwangenantrieb für Abkantmaschinen, insbe sondere Schwenkbiegemaschinen, mit vertikal geführter Oberwange, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober wange (2) mittels eines Kurbelantriebs (9, 12) heb- und senkbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Oberwangenantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kurbelantrieb (9, 12) von einem an der Oberwange vorgesehenen angetriebe nen Exzenter (12) und einer diesen mit dem Maschinen ständer (8) verbindenden Kurbelstange (9) gebildet ist, die vorzugsweise als Doppelspindel mit Rechts- und Linksgewinde ausgebildet ist.
    2. Oberwangenantrieb nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung so getroffen ist, dass bei vollständig abge senkter Oberwange (2) die Gelenkachsen der Kurbel stange (9) und die Drehachse des Exzenters (12) mit einander fluchten.
CH1293769A 1968-08-27 1969-08-26 Oberwangenantrieb für Abkantmaschinen CH486932A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE1777038 1968-08-27

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AT293142B (de) 1971-09-27

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