Tragtasche mit mindestens einem Henkel und einem lösbaren Sicherheitsverschlufl
Tragtaschen aus thermoplastischer Folie mit angeschweissten Traggriffen aus thermoplastischem Material werden immer mehr für das Abpacken von Früchten, Gemüsen, Flaschen, aber auch von sonstigen Konsumgütern verwendet. Die beiden Traggriffe werden beispielsweise durch Zapfen, basierend auf dem Druckknopfprinzip, verbunden. Bei schweren Füllgütern werden jedoch die Traggriffe infolge der relativ leichten Lösbarkeit der Druckknopfzapfen oder ähnlicher Vorrichtungen auseinandergesprengt. Dadurch öffnet sich die Tasche, und es entstehen Verluste der abgepackten Ware bei Transport und Lagerung, ja sogar durch Diebstahl in den Selbstbedienungsläden. Es drängten sich somit Sicherheitsverschlüsse auf.
Solche sind auch bereits bekannt, und zwar wird ein an einem Traggriff angebrachtes biegsames Verschlussorgan um einen Teil des anderen Traggriffes geschlauft und in einer Ose eingesteckt, gegebenenfalls verankert.
Das Einschlaufen der Verschlussorgane erfordert jedoch relativ grossen Zeitaufwand und wird durch die an den Traggriff angeschweisste Tragtaschenfolie behindert, so dass diese Ausführung kein rationelles Abpacken von Massengütern erlaubt. Zudem ist das Lösen der eingeschlauften Verschlussorgane einigermassen kompliziert.
Eine weitere Verschlussmöglichkeit besteht in der Verwendung von Fremdteilen, wie Agraffen, Klammern oder ähnlichen Elementen. Diese zusätzlichen Teile bringen jedoch vermehrte Umtriebe mit sich, wie beispielsweise separate Beschaffung und Lagerhaltung. Das spätere Lösen dieser Verschlüsse ist ebenfalls kompliziert und zeitraubend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tragtasche mit einem sicheren Verschluss gegen ungewolltes Öffnen der Tragtasche zu gewährleisten und zudem die oben erwähnten Nachteile zu vermeiden.
Erfindungsgemäss hat die Tasche, welche an der Öffnungskante mit zwei einander gegenüberliegenden Verstärkungsleisten versehen ist, von denen wenigstens die eine einen Henkel hat, zum sicheren Verschliessen mindestens ein Paar von kongruenten, im geschlossenen Zustande sich deckenden Langlöchern. ferner mindestens ein beim Verschliessen durch diese Löcher hindurchzusteckendes Verschlusselement, welches mit einer Einschnürung im mittleren Teil versehen ist so, dass es in eingesteckter Lage um 90 gedreht werden kann und dadurch die beiden Verstärkungsleisten zusammenhält.
Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnung eine Lösung als Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt des Traggriffpaares als Draufsicht auf die Innenseite der beiden zusammengehörenden Teile des Sicherheitsverschlusses,
Fig. 2 die entsprechenden Querschnitte,
Fig. 3 einen Querschnitt der beiden Teile des Sicherheitsverschlusses in zusammengestecktem Zustand, mit durchgestecktem Steckelement,
Fig. 4 einen Querschnitt und eine Ansicht der beiden Tragtaschenteile mit um 900 gedrehtem Steckelement, d. h. in verschlossenem Zustand.
Die Traggriffe 1 und 2 werden je nach Bedarf mit einem oder mehreren nach oben stehenden Steckelementen 3 versehen. Wenn bei grossen Tragtaschen zwei oder mehr Steckelemente benötigt werden, werden diese in der Längsrichtung des Traggriffes verteilt. Das Steckelement 3 ist abreissbar und zwecks guter Griffhaltung im oberen Teil mit Rippen 4 ausgerüstet. Die Traggriffe beziehungsweise die Verstärkungsleisten 1 und 2 sind zudem mit einer Öffnung 5 in Form eines Langloches für das Durchstecken des Steckelementes versehen. Die kongruenten Öffnungen 5 müssen demnach bei aufeinandergelegten Traggriffen oder Tragtaschenteilen einander genau gegenüberliegen.
Das Steckelement ist als ein Stück mit der Leiste gefertigt, vorzugsweise nach oben gerichtet, damit es beim Anschweissen der Taschen folie nicht stört. Zum Schliessen der Tragtasche werden die beiden Leisten respektive Traggriffe zunächst in herkömmlicher Weise zusammengesteckt. Zum Verschliessen wird bei diesem Beispiel das Steckelement 3 abgerissen, durch die einander gegenüberliegenden Öffnungen 5 durchee- steckt und durch Drehen um 90 Grad gegen ungewolltes Lösen gesichert. Dies ist möglich, weil das Steckelement im mittleren Teil eine Einschnürung besitzt vom Durchmesser gleich der Breite des Langloches.
Die Sicherheitsverschlussteile können auch ganz oder teilweise aus anderem Material bestehen als der Traggriff.
Die Verstärkungsleisten und das Steckelement können aus flexiblem Kunststoff hergestellt sein.
Selbstverständlich können eine Vielzahl von Langlochpaaren und Steckelementen vorgesehen sein.
Der Sicherheitsverschluss kann auch bei Tragtaschen verwendet werden, bei denen nur eine Tragtaschenseite mit einem Traggriff versehen ist, während die andere Tragtaschenseite nur eine Verstärkung besitzt, zum Beispiel in Form einer Leiste, eines Bandes, einer Verdickung oder sonst einer Verstärkungsart.
Der Sicherheitsverschluss kann auch auf andere Weise als durch das Spritzgussverfahren hergestellt werden, beispielsweise durch Stanzen oder andere Verfahren der Kunststoffverarbeitung.
Das Steckelement könnte auch als mit einer flexiblen Verbindung mit den Leisten zusammenhängendes Teil hergestellt sein, so dass es nicht abgerissen zu werden braucht.
Die hauptsächlichsten Vorteile dieses Sicherheitsverschlusses bestehen in einer grösstmöglichen Sicherung der Tragtasche gegen ungewolltes Öffnen bei gleichzeitiger Zeit und Arbeit sparender müheloser Handhabung des Verschlusses sowohl beim Verschliessen als auch beim späteren wieder Öffnen, ferner darin, dass keine zusätzlichen Fremdteile benötigt werden.
Carrying bag with at least one handle and a detachable security lock
Carrying bags made of thermoplastic film with welded handles made of thermoplastic material are used more and more for packing fruits, vegetables, bottles, but also other consumer goods. The two handles are connected, for example, by pegs based on the push-button principle. In the case of heavy contents, however, the carrying handles are blown apart due to the relatively easy detachability of the push-button pins or similar devices. This opens the bag, and the packaged goods are lost during transport and storage, and even through theft in self-service shops. Safety locks were thus forced on.
Such are also already known, namely a flexible closure member attached to a handle is looped around part of the other handle and inserted into an eyelet, anchored if necessary.
The looping in of the closure members, however, requires a relatively large amount of time and is hindered by the carrier bag film welded to the handle, so that this design does not allow the efficient packing of bulk goods. In addition, the loosening of the looped-in closure organs is somewhat complicated.
Another possibility of locking is the use of foreign parts such as clasps, clips or similar elements. However, these additional parts entail increased activities, such as separate procurement and storage. The later loosening of these closures is also complicated and time consuming.
The invention is based on the object of ensuring a carrier bag with a secure closure against unintentional opening of the carrier bag and also to avoid the disadvantages mentioned above.
According to the invention, the pocket, which is provided on the edge of the opening with two opposing reinforcement strips, at least one of which has a handle, has at least one pair of congruent elongated holes that are congruent in the closed state for secure closure. furthermore at least one closure element to be inserted through these holes when closing, which is provided with a constriction in the middle part so that it can be turned 90 in the inserted position and thereby holds the two reinforcing strips together.
In the following, a solution as an embodiment of the invention is described in more detail with reference to the accompanying drawing.
Show it:
1 shows a detail of the pair of carrying handles as a plan view of the inside of the two parts of the safety lock that belong together,
2 shows the corresponding cross-sections,
3 shows a cross section of the two parts of the safety lock in the assembled state, with the plug-in element pushed through,
4 shows a cross-section and a view of the two carrier bag parts with the plug-in element rotated by 900; H. in locked condition.
The handles 1 and 2 are provided with one or more upright plug-in elements 3 as required. If two or more plug-in elements are required for large carrying bags, they are distributed in the longitudinal direction of the carrying handle. The plug element 3 can be torn off and is equipped with ribs 4 in the upper part for the purpose of good grip. The carrying handles or the reinforcing strips 1 and 2 are also provided with an opening 5 in the form of an elongated hole for the insertion of the plug element. The congruent openings 5 must therefore be exactly opposite one another when carrying handles or carrying bag parts are placed on top of one another.
The plug element is made as one piece with the bar, preferably directed upwards so that it does not interfere with the welding of the bags foil. To close the carrier bag, the two strips or handles are first plugged together in a conventional manner. To close the plug element 3 is torn off in this example, pushed through the opposing openings 5 and secured against unintentional loosening by turning through 90 degrees. This is possible because the plug element has a constriction in the middle part with a diameter equal to the width of the elongated hole.
The safety closure parts can also consist entirely or partially of a different material than the handle.
The reinforcing strips and the plug element can be made of flexible plastic.
Of course, a large number of elongated hole pairs and plug-in elements can be provided.
The safety lock can also be used with carrier bags in which only one side of the carrier bag is provided with a handle, while the other side of the carrier bag has only one reinforcement, for example in the form of a strip, a band, a thickening or some other type of reinforcement.
The safety closure can also be produced in a way other than the injection molding process, for example by stamping or other plastics processing methods.
The plug element could also be produced as a part that is connected to the strips with a flexible connection so that it does not need to be torn off.
The main advantages of this safety lock consist in the greatest possible protection of the carrier bag against unintentional opening while at the same time effortless handling of the lock, which saves time and labor, both when closing and when opening it again, and also in the fact that no additional foreign parts are required.