CH487639A - Gehörschutzeinrichtung mit akustischer Übertragungseinrichtung gegen Schiessknall - Google Patents

Gehörschutzeinrichtung mit akustischer Übertragungseinrichtung gegen Schiessknall

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CH487639A
CH487639A CH411269A CH411269A CH487639A CH 487639 A CH487639 A CH 487639A CH 411269 A CH411269 A CH 411269A CH 411269 A CH411269 A CH 411269A CH 487639 A CH487639 A CH 487639A
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CH
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hearing protection
protection device
shell
amplifier
transmission device
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CH411269A
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Peter Dipl Ing Ruepp
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Peter Dipl Ing Ruepp
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F11/00Methods or devices for treatment of the ears or hearing sense; Non-electric hearing aids; Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense; Protective devices for the ears, carried on the body or in the hand
    • A61F11/06Protective devices for the ears
    • A61F11/14Protective devices for the ears external, e.g. earcaps or earmuffs
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Description


  



  Gehörschutzeinrichtung mit akustischer Übertragungseinrichtung gegen Schiessknall
Das Auslösen eines Schusses einer Feuerwaffe ist von einem Knall begleitet, dessen stossweise auftretender starker Schalldruck dem Gehör schädlich ist. Es besteht deshalb eine Vorschrift, in Schiessständen und bei der Bedienung von Artilleriewaffen eine Gehörschutzeinrichtung zu tragen. Bekannte Gehörschutzeinrichtungen bestehen aus in den Gehörgang einzusetzenden Zäpfchen oder aus den Gehörgang deckenden Muscheln aus schallisolierendem Material.



   Die Wirkung solcher Gehörschutzeinrichtungen ist rein mechanisch und die Dämpfung des Schalles erfolgt linear. Dies hat zur Folge, dass bei Sprechverkehr die Sprechlautstärke ebenfalls gedämpft wird, und zwar so stark, dass bei einer hinreichenden Knalldämpfung das gesprochene Wort kaum oder überhaupt nicht mehr verständlich ist.



   Um Sprechverbindung zwischen Personen unter starkem Lärm zu ermöglichen, wurden Gehörschutzmuscheln mit einer elektroakustischen Sprechübertragungseinrichtung kombiniert, welche aus Kehlkopfmikrophon, Verstärker und in die Gehörschutzmuscheln eingebauten Hörerkapseln besteht. Dabei liegt die Ansprechspannung des Verstärkers oberhalb der Lärmspannung des Mikrophons, so dass nur die Sprechströme verstärkt und von der Hörerkapsel unter Abschirmung des Lärms wiedergegeben werden. Solche Einrichtungen sind auch an Sprechfunkgeräte anschliess bar und ermöglichen eine einwandfreie Sprechverbindung bei konstantem oder allenfalls kontinuierlich änderndem Lärmpegel, indem die Ansprechspannung des Verstärkers den Änderungen des Lärmpegels allenfalls angepasst werden kann.

   Sie sind aber als Gehörschutzeinrichtung gegen Schiessknall nicht verwendbar, weil die von einem Knall erzeugte Mikrophonspannung weit über dem Ansprechpegel des Verstärkers liegt und ver  stark    an die Hörerkapsel geleitet wird.



   Die Erfindung betrifft eine Gehörschutzeinrichtung mit akustischer Übertragungseinrichtung gegen Schiessknall, mit zwei miteinander verbundenen Muscheln zum Decken der Ohren, die mit mindestens einer elektroakustischen Hörerkapsel versehen sind, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass an die Hörerkapsel eine elektroakustische Sprechübertragungseinrichtung mit mindestens einem Mikrophon. einer Batterie und einem Verstärker fest angeschlossen ist, wobei sich mindestens das Mikrophon direkt an der Gehörschutzeinrichtung befindet und der Verstärker auf einen Ausgangspegel beschränkt ist, welcher die Sprechlautstärke der Hörerkapsel nicht überschreiten kann.



   Zweckmässigerweise hat die Gehörschutzeinrichtung zwei elektroakustische Hörerkapseln, die fest an eine stereophone   Sprechübertragungseinrich tung    an geschlossen sind, welche je ein Mikrophon an jeder Muschel und einen Stereoverstärker aufweist. Die ganze elektroakustische Sprechübertragungseinrichtung kann mit den beiden Muscheln und ihrem Verbindungsbügel zusammengebaut sein. Dabei kann an der einen Muschel ein Schalter angebracht sein, der im Batteriestromkreis liegt, und an der anderen Muschel kann eine Schaltsteckbuchse in Verbindung mit dem Verstärkereingang angebracht sein, die zum Anschluss eines   Fernsprechkabels    dient, unter gleichzeitiger Ausschaltung des Mikrophons.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Gehörschutzeinrichtung mit einer stereophonen Sprecheinrichtung, deren Muscheln im Schnitt dargestellt sind.



  Die beiden Muscheln sind im wesentlichen gleich gestaltet und gleiche Teile sind mit gleichen Hinweiszeichen bezeichnet.



   Die beiden Muscheln 11 und 12 haben je ein Muschelgehäuse 13 aus Kunststoff, mit einem Tragzapfen 14, an welchem eine Bügellasche 15 drehbar befestigt ist. Die beiden Bügellaschen 15 sind je mittels einer Klemmschraube 16 und einer Rändelmutter 17 verstellbar an einem Tragbügel 1 8 befestigt. Die beiden Muscheln 11, 12 sind durch ein elektrisches Kabel 19 miteinander verbunden, welches dem Tragbügel   1 8    entlang geführt ist. Im mittleren Teil ist der Tragbügel   1 8    samt dem Kabel 19 von einem weichen Polstermantel 20 um geben, damit er beim Tragen der Gehörschutzeinrichtung nicht auf den Kopf drückt.



   Im Muschelgehäuse 13 ist durch einen Boden 21 eine Kammer abgeteilt, die durch Schallöffnungen 22 mit dem Aussenraum in Verbindung steht. In dieser Kammer befindet sich ein Mikrophon 23. Das Muschelgehäuse ist von einem Füllkörper 24 ausgefüllt, der aus Schaumkunststoff besteht und kopfseitig mit einer ebenen Seitenfläche abschliesst, an welcher er eine elektroakustische Hörerkapsel 25 trägt. Im Füllkörper 24 ist ein Hohlraum ausgespart, in welchem für die Muschel 11 eine Trockenbatterie 26 und für die Muschel 12 ein Stereoverstärker 27 eingebettet ist. Zweckmässigerweise befinden sich die Hörerkapsel, das Mikrophon und die Batterie bzw. der Verstärker samt den elektrischen Anschlussleitungen am Füllkörper 24, welcher in das Muschelgehäuse eingelegt und von einem flanschförmigen Gehäuserand 28 gehalten ist.

   Dabei ist zweckmässigerweise in der Wand 21 eine in der Zeichnung nicht dargestellte Öffnung ausgespart, durch welche das Mikrophon in die nach aussen offene Kammer geschoben werden kann. Ausserdem ist am Gehäuse der Muschel 11 ein kleiner Kippschalter 29 eingesetzt, der in den Batteriestromkreis geschaltet ist, um die Sprecheinrichtung nach Bedarf eine und ausschalten zu können, und am Gehäuse der Muschel 12 ist eine Schaltsteckbuchse 30 anebracht, zum Anschluss eines Telephonkabels unter gleichzeitiger Abschaltung der Mikrophone. Der flanschförmige Gehäuserand 28 ist mit einer Dichtungsmanschette 31 aus weichem Schaumkunststoff verkleidet. Der Durchmesser des Gehäuserandes 28 ist so gross, dass er bei am Kopf getragener Gehörschutzeinrichtung das Ohr umschliesst und die Dichtungsmanschette 31 dicht an den Kopf anschmiegt.



   Die Gehörschutzeinrichtung bewirkt eine vollständige Isolierung der Ohren gegen Schall und die   Über-    mittlung von Schall erfolgt rein elektroakustisch stereophon. Das Hören von Sprache und Geräuschen, z. B.



  Ladegeräuschen von Waffen, wirkt sehr natürlich, aber Schiessknall und starker Lärm kommt infolge des begrenzten Ausgangspegels des Verstärkers nur auf Sprechlautstärke gedämpft durch.



   Die Gehörschutzeinrichtung kann mit Bezug auf die beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform vereinfacht werden. Beispielsweise kann die elektroakustische Sprechübertragungseinrichtung monophon sein und nur ein   Mikrophon    und eine Hörerkapsel mit einem Einkanalverstärker in der Muschel 12 und einer Batterie in der Muschel 11 ausgerüstet sein.



  Allenfalls können der Verstärker und die Batterie auch ausserhalb der Muscheln angeordnet werden, z. B. in einem kleinen Behälter auf der Oberseite des Tragbügels 20 oder in einem durch ein fliegendes Kabel verbundenen Kästchen, das in einer Tasche der Bekleidung untergebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gehörschutzeinrichtung mit akustischer tZbertra- gungseinrichtung gegen Schiessknall, mit zwei miteinander verbundenen Muscheln zum Decken der Ohren, die mit mindestens einer elektroakustischen Hörerkapsel versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass an die Hörerkapsel (25) eine elektroakustische Sprechübertragungseinrichtung mit mindestens einem Mikrophon (23), einer Batterie (26) und einem Verstärker (27) fest angeschlossen ist, wobei mindestens das Mikrophon (23) direkt an der Gehörschutzmuschel befestigt ist und der Verstärker (27) auf einen Ausgangspegel beschränkt ist, welcher die Sprechlautstärke der Hörerkapsel nicht überschreiten kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gehörschutzeinrichtung nach Patentanspruch, mit zwei elektroakustischen Hörerkapseln, gekennzeichnet durch eine an diese Hörerkapseln fest angeschlossene stereophone Sprechübertragungseinrichtung mit je einem Mikrophon (23) an jeder Muschel (11, 12) und einem Stereoverstärker.
    2. Gehörschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektroakustische Sprech übertragungseinrichtung in den Gehörschutzmuscheln (11, 12) eingebaut ist.
    3. Gehörschutzeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker (27) in der einen Muschel (12) und die Batterie (26) in der andern Muschel (11) eingebaut ist.
    4. Gehörschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Muschel (11) ein elektrischer Schalter (29) angebracht ist, der im Batteriestromkreis liegt.
    5. Gehörschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Muschel (12) eine Schaltsteckbuchse (30) in Verbindung mit dem Verstärkereingang angebracht ist. zum Anschluss eines Fernsprechkabels unter gleichzeitiger Ausschaltung des Mikrophons.
CH411269A 1969-03-19 1969-03-19 Gehörschutzeinrichtung mit akustischer Übertragungseinrichtung gegen Schiessknall CH487639A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2401523A1 (de) * 1974-01-14 1975-07-24 Norbert Dipl Ing Hesselmann Einrichtung zur aktiven minderung und kompensation von schall am menschlichen gehoer
FR2546355A1 (fr) * 1983-05-19 1984-11-23 Fame Casque de protection et dispositif emetteur de signaux sonores
DE4415666A1 (de) * 1994-05-04 1995-11-09 Hauni Werke Koerber & Co Kg Gehörschutzsystem an Produktionsmaschinen

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EP0126690A1 (de) * 1983-05-19 1984-11-28 Fame Ohrenschützer und Schallsignalgeber
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