CH487782A - Einrichtung zum Speichern ausgehobener Erde - Google Patents

Einrichtung zum Speichern ausgehobener Erde

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CH487782A
CH487782A CH976169A CH976169A CH487782A CH 487782 A CH487782 A CH 487782A CH 976169 A CH976169 A CH 976169A CH 976169 A CH976169 A CH 976169A CH 487782 A CH487782 A CH 487782A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
boards
grave
earth
container element
Prior art date
Application number
CH976169A
Other languages
English (en)
Inventor
Keller-Fritschi Josef
Original Assignee
Keller Fritschi Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keller Fritschi Josef filed Critical Keller Fritschi Josef
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Publication of CH487782A publication Critical patent/CH487782A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H13/00Monuments; Tombs; Burial vaults; Columbaria
    • E04H13/001Accessories for grave sites, e.g. liners, covers, vault lowering devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Speichern ausgehobener Erde
Die Erfindung bezicht sich auf eine Einrichtung zum   Speichern der hei einem    Grab ausgehobenen Erde und .   Eindecken dieser Erde in das    Grab nach der   Bestattung.   



   Beim.   Ausheben eines Grabes steht    normalerweise nur   dessein    eine Breitseite für die Deponie der ausgehobenen Erder zur Verfügung. Um aber bei der   Bestattung    die den   Sarg in das Grab senkenden    Personen nicht zu behindern, soll auch diese andere   Breitseite des    Grabes freigehalten werden können. Dadurch stellt sich das Problem, die Erde distanziert zum Grab zu deponieren und nach erfolgter Bestattung von verhältnismässig weiter Distanz   son    der Deponie wieder an das einzudeckende Grab heranzuführen.



   Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend erwähnten Arbeiten mit möglichst geringem manucllen aufwand und in kurzerer Zeit als wie bisher ausführen zu konnen
Dieses ziel ist erfindungsgemäss durch eine Einrichtung erreicht worden. welche durch mindestens eine auf den Boden verlegbare Rollbahn und durch einen auf dieser Rollbahn   verfahrbaren, zerlesbaren    Behälter gekennzeichnet ist.



   Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten ausführungsbeispieles näber be  schrieben.   



   In der Zerchnung zeigen
Fig. I eine Draufsicht auf die Einrichtung,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt II-II durch die   Einrich-    ! ung.



   Fig. 3 in grosscrem Massstab einen Horizontalschnitt durch die verkürzt gezeichnete Frontseite des   Behäl-    ters,
Fig. 4 emen Vertikalschnitt IV-IV durch den   Behäl-      terboden,   
Fig. 5 eine Seitenansicht des Behälters,
Fig. 6   einen Vertikaischnitt VI-VI    durch die Rollhahn. und
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Rollbahn.



   Bei zinem Behälter Bodenbrett   2    und 1 bilden je ein sechs   Behälterele-      @e zwei vertikalgestellte Seitenbretter 3    sind die beiden   Seitenbretter'an den beiden Enden    des mente 4. Wie auf Fig. 2 ersichtlich ist. mit   Scharnieren 5 gelenkig verbunden.    Zur Montage des Behälters I sind die Bodenbreues 2 ersichtlich ist. mit je an einem Bodenbrett Behälterelemente 4. wie aus Fig. 4 ten Bügeln 6, und wie aus 2 verschraub- Fig. 5 ersichtlich ist, in Schlaufen 7 mit Riegeln 8 miteinander   l (isbar vcrbun-    den.



   Wie in Fig. 3 dargestellt ist, hat beim vordersten Behälterelement 4 aussen am linken Scitenbrett 3 durch nicht gezeichnete Schrauben eine vertikale Winkelschiene 9 und innenseitig eine vertikale anschlaglatte 10 feste Verbindung. Beim   gIcichen      Behälterelement 4    ist am   rechtseitigen Seitcnbrett 3 eine weitere Winkelschieme 11    an einer   Scharnierstelle 12 um eine Vertikalachse ver-    schwenkbar und mittels zwei Riegeln 13 in der gezeichne  tell    Stellung   arretierbar.

   Einerends zwischen der Winkel-    schiene 9 und der   Anschlaglalte      10 und anderends    zwischen der Winkelschiene 11 und der Seitenkante des benachbarten Scitenbrettes 3 einsctzbare Forntbretter 14 bilden die Frontwand des Behälters 1. Zur Demontage der Frontbretter 14 wird bei vorherigem Zurückschieben der beiden Riegel 13 die Winkelschiene 11 verschwenkt.



  In der Folge   müssen      clic      Frontbretter    14 nicht nach   aufwÅarts    ausgehoben werden. soundern können in horizontaler   Richtung nach \orn aus ihrer Verankerung    gelöst werden.



   An der Rückscite des Behaltcrs I ist ein Behälterelement 4 an beiden Ecken ebenfalls mit je einer   Winkel-    schiene 9 und   ciner.      Anschlaglatte      10    verschen in welche horizontalliegende   Rückwandbretter    I einsetzbar sind.



  Zur Verstärkung des   nuontierten      Behälters    I sind in diagonaler Anordnung zwei Streben 16 an den vicr Ecken des Behälters auf in Fig. 5 sichtbare Bolzen steckbar.



   Die Bodenbretter   Lier    der Behalterelemente 4 sind an ihrer Unterseite mit Eisenplatten 18 beschlagen. mit welchen der   Behälter    I auf zwei Rollbahnen 19 Auflage hat. Mit zwei, in ihrer Längsmitte mit einem Zapfen 20 gelenkig   miteinander verbundenen Diagonalstreben 21    sind beide Rollbahnen 19 in paralleler, unverschiebbarer Lage gehalten Durch nicht gezeichnete Verbindungsmittel sind die Diagonalstreben 21 an ihren Enden mit den  Rollbahnen 19 leicht lösbar verbunden.

   Je cine Rollbahn 19 besteht aus   zwei parallelen, mit Querstegen 22 mitein-    ander fest   vcrbundencn Winkeleisen 23, an welchen    mittels   incs    Lagerbolzens 24 eine Mehrzahl von Rollen 25 drehaber gelagert sind, wobei die letzteren   vorzugswei-    se aus einem verschlcissfesten Kunststoff bestchen.



   Mit der beschriebenen Einrichtung ist die Aushubund Eindeckarbeit wie folgt durchführbar: Vor dem   Ausheben des Grabes werden vorerst    die Rollbahnen 19 mit einem Ende bis an die Breitseite des auszuhcbenden Grabes verlegt. Der Behälter 1   wird unmittclbar    auf den   Rollbahnen 19 montiert und kann anschlicssend mit Erde    gefüllt werden. wobei der Behälter 1 den ganzen Aushub des Grabcs aufzunehmen   vermag. Nach Beendigung    der Aushubarbeiten kann entsprechend der Länge der Roll  bahnen 19 der Behälter l von    Hand   soweit gestossen    werden, dass fur die Bestattung genügend Platz frei ist.



  Zum   müheloseren      Fortrollen    des   Behälters l kann    es zweckmässig scin. mit gceigneten Hebelwerkzeugen die   Menschenkraft    wirkungsvoller einzusetzen.



     Nach erfolgter Bestattung wird der Behälter l auf    den Rollbahnen 19 bis hart an den Rand des Grabes herangefahren. Zur Fntleerung des Behälters 1 werden die   Frontbrcttcr    14 entfernt. wozu   vorgängig    die   Winkel-    schiene   11ausihrerVerriegelunggelostwerdenmuss.   



     Dass    dabei   die Fronthrener 14 in horizontaler Richtung    nach vorn   gelost werden können,    ist der durch die Erdfüllung auf die Frontbrette 14 ausgeübte Druck keine Erschwerung, sondern eine Erleichterung.



   Alsdann wird ein Teil der Erde schon beim Entfernen der Frontbretter 14 selbständing in das Grab fallen. Den restlichen Teil der Erde wird man mit geeigneten Werk  zeugen mühelos in    das Grab   kralzen    können. Eine weitere Erleichterung   bel    dieser   Entleerungsarbcit    ist nun dadurch gegeben, class mit zunehmender Entleerung des Behälters I ein   Behälterelcmcnt    4 nach dem andern entfernt werden kann und der Bechalter 1 ieweils um die Breite eines   Behällerclements    4 näher an das Grab   herangefahren werden kann. Das Eindecken    des Grabes kann auf diese Weise   praktisch ohne mühevolle    Schaufelarbeit gemacht werden.



   Nach Beendigung der Eindeckarbeiten wird der Be  haleter    in   demontiertem Zustand magaziniert,    wobei dieser verhähnismässig wenig Platz beansprucht, indem durch Zusammenklappen der einzelnen Behälterelemente 4 keine sperrigen Bestandteile vorhanden sind. Durch die   Démontage    und mit   dem.Einklappen der Diagonal. stre-    ben 21 ist auch die Platzbeanspruchung der beiden Rollbahnen 19 schr klein.



      PATENTANSPRL'CH   
Einrichtung zum Speichern der bei einem Grab ausgchobenen Erde und zum Eindecken dieser Erde in das   Grab nach der Bestattung, gekennzeichnet durch    mindestens eine auf den Boden verlegbare Rollbahn und durch einen auf dieser Rollbahn   verfahrharen. zerlegba-    ren Behälter.



   L   NTERANSPRtX'HE       1.    Einrichtung nach   Patentansprmh, dadurch gc-    kennzeichnet, da der Behälter (1) aus mehreren. mit Schnellverschlüssen (6 und 7. 8) an vertikalen Trennflä   chenmiteinanderlösbar\erhundeiienBehalterelementen    (4)   bestcht.    bei welchen an einem Bodenbrett (2) zwei Scitenbretter (3) anscharniert sind.

Claims (1)

  1. 2. Emrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. Dadurch gekennzeichnet. dass die Schnellverschlüsse an den Bodenbrettern befestigte. ineinandergreifende Bu-ex (6) und am oberen Ende der Seitenbretter angebrachte, in Schlaufen (7) verschiebbare Riegel (8) sind.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass bei einem vorderen Behalterelement horizontale Frontbretter (14) und bei einem hinteren Behältcrelenlcllt horizontale Ruckv-andbretter (15) eingelegt sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. das mindestens auf einer Seite eines vorderen Behälterelements eme um eine A ertikalachse schwenkbargelagerteWinkelschiene(11)ineinerdie Frontbretter haltenden Stellung verriegelbar ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet. dass zwei Rollbahnen (19) vorhanden sind. bei welchen an zwei Winkeleisen (23) eine Mehrzahl von Rollen (25) drehbar gelagert sind.
CH976169A 1969-06-24 1969-06-24 Einrichtung zum Speichern ausgehobener Erde CH487782A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0014187A1 (de) * 1979-01-17 1980-08-06 Wiener Innovationsgesellschaft m.b.H. Gerät zur Aufnahme der Erde od. dgl. bei Aushubarbeiten
DE3127744A1 (de) * 1981-06-25 1983-01-13 Anton 5304 Endingen Keller Vorrichtung zum speichern und transportieren von schuettgut wie ausgehobener erde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0014187A1 (de) * 1979-01-17 1980-08-06 Wiener Innovationsgesellschaft m.b.H. Gerät zur Aufnahme der Erde od. dgl. bei Aushubarbeiten
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