CH487794A - Förderkran, insbesondere zum Verladen von Schüttgut bei Schiffen - Google Patents

Förderkran, insbesondere zum Verladen von Schüttgut bei Schiffen

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CH487794A
CH487794A CH1933968A CH1933968A CH487794A CH 487794 A CH487794 A CH 487794A CH 1933968 A CH1933968 A CH 1933968A CH 1933968 A CH1933968 A CH 1933968A CH 487794 A CH487794 A CH 487794A
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Switzerland
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upward
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crane
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CH1933968A
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Moeller Bonde
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Geschaefts Und Ind B Moeller &
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description


  



     Förderkran,    insbesondere zum Verladen von Schüttgut bei Schiffen    Die Erfindung betrifft einen Forderkran, insbesonde-    re zum   Verladen von Schüttgut    bei Schiffen, mit nach unten gerichtetem. in verschiedene Lagen bewegbarem,   stangenförmig ausgebildetem Aufwärts-oder Abwärts-      fiirderer,    der   von zumindest einem beweglichen    Kranarm   gehalten ist. wobei ein Fussstuck    zur Fördergutaufnahme bzw. -abgabe am unteren Ende des   Aufwärts-oder      Abwärtsforderers vorgesehen    ist und zwischen dem oberen Ende des   Förderers und einem Querförderer    eine Übergangsvorrichtung fur das Fördergut liegt.



     Förderkräne dieser Art finden    ein bevorzugtes Anwendungsgebiet in hafenanlagen, wo sie zur Be-und Entladung von am Quai liegenden Schiffen dienen. Das Förderg das in die Schiffe   hinein-oder    aus diesen   herauszufördern    ist, kann z. B. aus Getreide, Kohle oder auch aus   Banane    und anderen Waren bestehen. Für die cine   Warenart    kann der Aufwärts- oder. Abwärtsförderer Zweekmassig als Kettenelevator und   finir    eine andere   Warenart    kann dieser Forderer auch als Sauger ausgebildet werden.

   Bei einem   solchm    Förderkran kommt es darauf an, den Aufwärts- oder Abwärtsförderer je nach    Art der Lukenofrnung des Schiffes und    der   veränderli-    chen Eintauchtiefe des zu be-oder   entladenden    Schiffes, gegebenenfalls auch nach einem veränderlichen Wasserstand in   erschiedene Lagen    zu bewegen.

   Mit dieser Bewegung des Aufwärts- oder Abwärtsförderers wird bezweckt, seinen am unteren Ende angeordneten Aufnahme-bzw.   Abgabefuss immer in    die richtige Stellung   bezugtich des Laderaumes    zu   brinyn,    so dass nach   Miiolichkeit    bei allen sich einstellenden   La ; en    des Schiffes bezüglich der festen   Quaimauer    mit dem   Förderfuss    jede Ecke des Laderaumes erreicht werden kann.



   Es ist hierzu schon vorgeschlagen worden. den den
Aufwärts- oder Abwärtsförderer haltenden Kranarm   a@s    Teil   eifies    Gelenkviereckes auszubilden, wobei eine an   diesen    Kranarm angrenzende Seite des Gelenkviereckes von einem zusätzlichen Kranausleger gebildet wird.



  Durch eine   Drehbarkeit dieses Kranausiegers    um eine   vertikale Drehachse sowie eine Schwcnkbarkeit    dieses Kranauslegers um   eine horizontaie Achse    war es infolge der Veränderung des Gelenkviereckes in die   verschieden-    sten Stellungen bei dem vorgeschlagenen Förderkran bereits möglich, den Aufwärts- oder Abwärtsförderer von einer vertikalen Lage aus um einen grossen Winkel vom Kran   wegzuschwnken,    so dass der   seeseitig liegen-    de. also vom Kran weggerichtete Laderaumboden ines Schiffes gut zugänglich war.

   Bekannte Aufwärtsförderer konnten aber etwa ab einem   Verschwenkwinkei      von-    von ihrer vertikalen Lage auf das Krangerüst zu, nicht mehr das Fördergut auf die Übergabevorrichtung auswerfen. Dies   hing damit zusammen, dass    dann   die Auswurf-    öffnung des Förderers etwa in der   Fanrichtung    liegt. Ein   einwandfreier Abwurf des Aufwärtsförderers ist    also nur bis zu dieser   Neigung    der Auswurffläche zur Vertikalen gewährleistet.

   Da die bekannten Aufwärtsförderer also für eine stärkerc   Einwärtsschwenkung ab ihrer vertikalen    Lage nicht mehr verwendbar sind. war es bisher lediglich möglich, in die seeseitigen Laderaumecken zu gelangen, dagegen musste zum Entladen der Quaiseite des Laderaumbodens eine   gesonderte Zufuhreinrichtung zum För-    derfuss vorgesehen werden. Diese konnte z. B. als Kettenförderer ausgebildet sein, die vom Förderfuss des Aufwärtsförderers aus in die jeweiligen Ecken des Laderaumes reichte. Diese   gesonderte Zuführeinrichfung muss    zuerst in den Laderaum gebracht werden,   stellt zudcm    eine selbständige Fördereinrichtung dar und kann auch nur schwer der oft sehr grossen Förderleistung des   Aufwärtsförderers angepasst werden.

   Wie bei einer Kette    das   schwächste      Kettengiied    die Funktion der   {anzen    Kette bestimmt, ist damit dicsc   gesonderte Zuführein-    richtung zum   Förderfuss das schwache Gfied    des ganzen   Fördersystems,    denn auch der an der erwähnten   Überga-      bevorrichtung      anschliessnde      Querfiirderer    kann als fest installierte Einheit am Förderkran sehr leistungsfähig ausgebildet werden.



   Es wird bezweckt,   einen      F (irderkran    zu schaffen, mit dem der vorerwähnte Nachteil vermieden und z. B. so die vorerwähnte   Förderkranart    mit Gelenkviereck weiter   vervollkommnct    werden kann.



   Der erfindungsgemässe Förderkran ist dadurch gekennzeichnet, dass der Aufwärts- oder Abwärtsförderer um eine in seiner Längsrichtung sich erstreckende Achse dreh-oder schwenkbar gegenüber dem Kranarm gelagert ist.



   Diese Achse kann in der   Längsmitteiachse    des stangenförmigen Aufwärts- oder Abwärtsforderers liegen, sie kann aber auch parallel oder geneigt dazu liegen. Durch diese Massnahme ist es   möglich geworden, die Auswurf-    bzw.   Einwurföffnung des Aufwärts-oder Abwärtsförde-    rers immer so zu legen, dass ein einwandfreier Abwurf bzw.   Einvurf crrcicht wcrden kann. In vorteilhafter    Weise kann ein solcher   Forderkran    so ausgebildet werden, dass in einer Stellung des Aufwärts- oder Abwärts   förderers zum ihn tragenden Kranarm von einer vertika-    len Lage des aufwärts- oder Abwärtsförderers aus z.

   B. die eine   Laderaumhätfte bestrichen wird und    dass für die Entleerung der anderen   Laderaumhaifte    der Aufwärtsförderer um z.B. 180 um die Längsachse gedreht und von seiner vertikalen Lage aus zur anderen Laderaumseite bewegt werden kann. Beim Entalden eines Schiffes kann also die eine Drechlage des Aufwärtsförderers zum Entladen   der quai. seitigen Laderaumhäifte dienen und    zur   Entladung der seeseitigen Laderaumhäifte kann    dann der Aufwärtsförderer um 180  um seine Längsachse   gedreht und seeseits geschwenkt werden.   



   Diese Anordnung des. Auf- oder Abwärtsförderers kann   grundsätzHch am Kranarm jeder Art    von Förderkran vorgesehen sein; in bevorzguter Weise aber bei einem olchen vorerwähnten Förderkran mit Gelenkviereck da dieser an sich schon sehr gute Zugänglichkeit. z. B. im Laderaum   eines    Schiffes gewährleistende Förderkran, durch diese   Massnahme noch weiter vervoHkommnet    wird.



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegenstandes ein Förderkran mit als Ge) enk-      viereck ausgebildetem Kranarm dargestcllt. Es zeigen    :
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des Förderkrans mit zwei verschiedenen   Lagen des Aufwarts-oder      Abwärtsförderers.   



   Fig. 2 eine grössere Darstellung des oberen Teiles des aufwärts- oder Abwärtsförderers, der   tbergabevorrich-      tung und eines Teiis eines    daran anschliessenden Querförderers.



   Fig. 3 eine Ansicht der Partie   gemäss      Fig. 2 in    Richtung eines   Pfeifes A.   



   Fig.   4    eine Draufsicht auf die Partie nach Fig. 2,
Fig. 5 die gleiche Ansicht wie in Fig. 2, bei um   180    gedrehter Stellung des Aufwärts- oder Abwärtsörderers, und
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Partie nach Fig. 5.



   Im folgenden soll kurz der Aufbau eines Förderkrans mit Gelenk viereck als Kranarm beschrieben werden. Der Förderkran weist ein Portalgestell 1, ein hierzu festes   Stütziager 2 und ein Ge) enkviereck    mit den Trägern 3 bis 6 auf. Der   Tramer      3    ist   als Auslegeraum ausgebildet    und kann z. B. um eine   vertikale Achse in horizontafer    Richtung und um eine horizontale Achse des Stützlagers   2    in Richtung eines Doppelpfeiles 8 in vertikaler Richtung geschwenkt werden. Letzteres wird mittels einer Seilwinde 9 bewirkt. Der Antrieb des Trägers 3 zum Drehen um die vertikale Achse ist nicht dargestellt. Zum Verändern des Gelenkvierecks 3 bis 6 dient z.

   B. ein mit seiner teleskopischen Kolbenstange am Gelenkpunkt 11 angelenkter hydraulischer Stellmotor 10. Durch Ein-oder Ausfahren seines Druckkolbens können die Gelenkpunkte 2, 11, 12 und 13 bei unveränderlicher Lage des Auslegerarmes 3 in die Stellungen nach 2, 11', 12' und 13 verschwenkt werden, wie in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist. Die gelenkpunkte 2 und 13 sind also hierbei   unveränderhch    geblieben.

   Es soll nur kurz darauf hinge wiesen werden, dass bei einem anderen Ausführungsbei spiel der eine Gelenkpunkt des Gelenkvierecks nich   mehr mit dem Stutzlager 2 zusammcnfallen muss,    sondern ausserhalb dieses Stützlagers liegen kann and auel bei einer möglichen Ausführungsvariante veränderlicl zum   Stützlager 2 bewegt werden kann, so dass also de@      Auslegerarm 3 mit scinem hinteren Teil 14 als Ganze    gegenüber dem Portal 1 mit Stutzlager 2 vor- oder zurück-beweglich ist. Am unteren Träger 5 des Gelenk  vierecks    ist ein Querforderer   ls angeordnet,    der die   Beweguneen    des Tragers 5 mitmacht und   gemäss    de; strichpunktiert dargestellten Lage des Gelenkvierecks in die stellung nach 15' gelangt ist.



   Der Träger 6 des Gelenkvierecks stellt einen beweglichen Teil des Kranarmes dar. der in der strichpunktiert gezeigten Lage des Gelenkvierecks in die Lage   6 gelang@    ist. Dieser Täger 6 ist nach unten durch einen Arm 16 verlängert worden. Trager 6 und. Arm 16 weisen noel Tragkonsolen 17 un 18 auf. Träger 6 und Arm 16 zusammen mit ihren   Konsoten)    17   und) 8 ste) ien einer    einzigen starren Trager dar. der bei   unveränderhchet    Lage des.   Aus)egerarmes3minetsdes.Steitmotor'.h    von der mit voll ausgezogenen Linien dargestellten Lage aus in die strichpunktiert dargestellte Lage 6', 16', 17' und   18'schHcnkbar    ist.



   Vom   T'rayer    6 und 16 bis 18 ist ein Aufwärts- oder Abwärtsförderer 19 und auch eine Übergabevorrichtung 20 gehalten, die mittels eines gestänges 21 am Träger 6 fest ist. Die Bauteile 6.   Ifi.    17, 18, 20 und 21 stellen also eine starre Baueinheit dar.



   Der Aufwärts- oder Abwärtsförderer 19 soll im folgenden Vertikalförderer genannt werden, obwohl er natürlich nicht   nur vcrtika) sondern    auch schräg nach oben fördern kann. \ic aus der mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage und der strichpunktiert gezeigten Lage
19' in Fig. 1 gezeigt ist. Der Vertikalforderer 19 soll im Beispiel ein Kettenelevator sein und weist einen exzentrisch ausserhalb des sonstigen Verlaufs 22 liegenden   Förderfuss 23    auf.

   Der stangenförmige Verlauf 22 des Vertikalförderers kann z.B. eine rechteckige Querschnittsfläche einschliessen, innerhalb dem der Hin- und   Zurücklauf    der   Fördergheder    liegen Im Förderfuss 23 sind zusätziich nicht   dargestente      Umlenkorgane    für die Förderelemente und   natür ! ich    auch ein sogenannter Zulaufkanal für   aufzunehmendes    Fördergut vorhanden. Am oberen Ende des Vertikalförderers 19 befindet sich eine verdickte Baueinheit 24. Letztere weist die Antriebsorgane 25 bis 27 für den als   Kettenefevator ausgebildeten    Vertikalförderer 19 auf. (Fig. 2).

   Die Baueinheit 24 ist weiterhin mit zwei gegabelten Anschlussstutzen 28 und 29 für zwei ebenfalls gegabelte Anschlusstutzen 30 und   31    der Übergabevorrichtung 20 verschen (Fig. 3 und 4).



   Der   Vertikalforderer 19    ist mittels zwei auf den Konsolen 17 und 18   aufhegenden      Drehkränzen      32    und   33    3 drehbar gelagert. Die Drehachse dieser   Drehkränze und    somit auch die Drehachse 34 des Vertikalförderers   19    liegt in seinen Seitenansichten nach den   Fi. 1. 2 und s    ausserhalb des stangenförmigen Verlaufs 22. Der   Verti-    kalförderer 19 ist mittels   Lagersockein    35 und   36    auf den Drehkränzen 32   und 33 abgcstutzt (Fig. ).

   In der    anderen Ansicht nach   Fiii.      3      lient    die Drehachse   34    symmetrisch zum   Vcrtikalfeirderer 19.   



   Die Anschlussstutzen 28, 29 des   Vertikaiförderers    19 und die   Anschlussstutzen 30, 31    der Übergabevorrichtung 20 liegen auf einer   Krcisbahn    um die Drehachse   34      (Fig.    3, 4 und   6).    Im Beispiel liegen weiterhin die  Drehachse 34 und zwei durch das Zentrum der   Mün-      dungsfläche    der Anschlussstutzen 28 und 29 gehende Achsen in einer Ebene. Das gleiche gilt auch für die Mündungsfläche der Anschlussstutzen 30, 31 der   iJberga-      bevorrichtung 20 bezüglich der    Drehachse 34.



   In den   Fig. 2 und 4 ist der Vertikaiförderer    19 in die zum   Tramer    6   nächsthegende    Stellung geschwenkt und in den Fig. 5 und 6 ist der Vertikalförderer 19 um   180     gegenüber der vorerwähnten Stellung um die Achse   34    gedreht worden. Dieses Drehen oder Schwenken des   Vertika ! förderers 19 um die Achse    34 kann durch einen Zahnkranz erfolgen, der von einem Elektromotor angetrieben wird. Dieser nicht dargestellte Zahnkranz kann z. B. beim Lager 32 liegen und umgibt den   Vertikalfiirde-    rer   l9 exzentrisch.   



   Soll ein Schiff   37    vom   Förderkran entjaden    werden, so wird der als   Kettenelevator      ausgebildete Vertikafför-    derer 19 von den Antriebsorganen 25 bis 27 in   Fig. 2    angetrieben, und das durch den Förderfuss 23 eintretende
Fördergut wird in   Pfeiirichtung    nach Fig. l entlang dem stangenformigen verlauf 22 bis zum verdickten Oberteil   24    transportiert und hier durch ein Öffnung 38 in den   Fig. 2 und 3 vom Kettenefevator    zu den zwei gegabelten
Anschlussstutzen 28 und 9 ausgeworfen. Von hier    gelangt das Fördergut mittels der Übergabevorrichtung    20 zum Querförderer 15, dessen Antrieb nicht dargestellt ist.

   Auf dem Querforderer 15 wird das Fördergut in der pfeilrichtung nach Fig. 1 in Richtung zum Quai weitertransportiert und kann dann hier in Richtung eines Pfeiles 39   irgendwie veriaden werden.   



   Die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Lage des   Vcrtikalflsslderers ueicht um    einen Winkel 40 von der Vertikalen 41 ab. Dieser Winkel kann z.   B.    maximal etwa   35@ sein. Dieser Winkel genugt    in den meisten Fällen um durch die Ladeluke eines Schiffes gut in die Laderaumecken zu gelangen, die seeseitig des Schiffes 37, also auf der dem Quai 42 abgewandt liegenden Schiffsseite vor  handen    sind. Ein   solcher Winkel von 35@ von    der   Vertikaten 4 ! nach aussen kann auch    schon von bekannten   Vertikafförderern erreicht werden.

   Bei dieser    Lage des   Vertikatförderers    ist also auch die Auswurföffnung 38' so zur Vertikalen 41 geneigt, dass ein guter Auswurf des Fördergutes aus dem Vertikalförderer zur   Übergabe-    vorrichtung gewährleistet ist. Dies gilt in gleichem Masse auch für bekannte Vertikalförderer. Diese Auswurfbedingungen bei der Öffnung 38 werden immer schlechter, je kleiner der Winkel 40 in Fig. 1 wird. das bedeutet, je   nager    der   Vertikaiförderer von der Stellung    19'zur Vertikalen 41 gelangt.

   Wird der vertikalforderer in der in Fig. 1 strichpunktiert gezeigten Stellung in die Vertikaie gebracht oder gar noch um etwa 5  über diese Vertikale 41 hinaus zum Quai 42 gebracht. so liegt die    Auswurföffnung 38 auch etwa vertika),    und der Vertikal  förderer kann das Fördergut nicht    mehr auf die   Überga-      bevorrichtung    auswerfen. Damit ist bei den bekannten   Förderkranen der Schwenkbereich    des Vertikalförderers   bmndet,    der also von der Vertikalen   41    aus nach etwa   5     dem Quai 42 zu endigt.

   Demgegenüber kann nunmehr beim dargestellten Förderkran der Vertikalförderer 19 um einen Winkel von 180  um die Achse 34 gedreht werden, so dass dann der Auswurf des Vertikalförderers 19 gemäss Fig. 2 in Richtung eines Pfeiles 42 vom Träger 6   wee    erfolgt. Je mehr der Vertikalförderer 19 über die Vertikale 41 in Fig. 1 hinaus zum Quai 42 zu geschwenkt wird, desto stärker wird die Auswurföffnung 38 wiederzur   Vertikalen 41 geneigt,    so dass wiederum bis zum Winkel 43 in Fig. I ein einwandfreier Auswurf des Vertikalförderers zur   Übcrgabevorrichtung 20 gewährieistet    ist. In dieser in Fig. I mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage des Vertikalförderers 19 kann nunmehr der Schiffsladeraum auch   quaiseitig    gut erreicht werden.

   Durch die exzentrische   Ausbildun    des Förderfusses   23    vom Verti  kalfirderer 19    wird eine noch bessere   Zugängiichkeit    in die Ecken des Laderaumbodens   ermiiglicht.   



   Beim   Ausführungsbeispiel liegt dic    Dreh-oder Schwenkachse 34 des   Vertikaiförderers i 9    an seiner Aussenseite des   stangenförmigen Verlaufs 22.    Die   exzen-    trische Lagerung des Vertikalförderers beträgt hier also die halbe der in den Fig. 1, 2 und 5 sichtbaren Breite des stangenförmigen Teils 22 vom Förderer. Es kann natürlich auch eine andere Exzentrizität   gewahlt    werden, so dass die Drehachse 34 noch weiter   oder ganz ausserhalb    des   Vertikaiförderers liegt.

   Um    die   Traglast    des Förderkrans aber möglichst klein zu halten, und um auch die Konsolen 17 und 18 in Fig. 1 möglichst kurz halten zu können, und überhaupt wegen einer kompakten Bauweise ist es aber zweckmässig, die Drehachse 34 möglichst nah zum Träger 6 zu legen. So könnte man also die Drehachse 34 auch in die Langsmittelachse des stangdenförmig ausgebildeten Vertikalförderers 19 legen.

   Es wäre aber auch denkbar, die Drehachse 34 leicht geneigt zum   Längsver) auf    des im   wesendichen      stangenförmigen Verti-    kalfiirderers 19 zu wählen, und zwar so. dass der    Längsverfauf 22 und die Drehachse 34 im oberen Bereich    des Vertikalförderers 19 einen sehr spitzen Winkel   einschliessen,    so dass dann beim unten   Hegenden    Drehkranz   33    eine   arössere    exzentrische   Lagerung    vorhanden ist als beim   darüberfiegenden    Drehkranz 32.

   Die Drehachse   34    kann also in der Längsmittelachse des Vertikal  fiirderers    19 liegen, ebcnfalls parallel hierzu oder zu dieser leicht   geneigt. Im lctzteren Fall sollte der Schnitt-    punkt von Längsmittelachse und Drehachse 34 etwa bei den gegenseitigen Anschlussstutzen 28 bis 31 liegen. Die zwangsläufig sich an diesen Anschlusstutzen einstellenden verschiedenen Lagen zueinander, je nachdem ob der Vertikalförderer in die Lage nach   Fig. 2 oder    nach Fig.   5    geschwenkt ist,   feinnten    dann mit   elastischen Ansch) uss-    schläuchen überbrückt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Förderkran, insbesondere zum Verladen von Schütt- gut bei Schiffen, mit nach unten gerichtetem, in verschiedene Lagen bewegbarem, stangenförmig ausgebildetem Aufwärts- oder Abwärtsförderer, der von zumindest einem beweglichen Kranarm gehalten ist, wobei ein Fussstück zur Fördergutaufnahme bzw -abgabe am unteren Ende des Aufwärts- oder Abwärtsförderers vorgesehen ist und zwischen dem oberen Ende des Förderers und einem Querförderer eine Ubergabevorrich- tung für das Fördergut liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufwärts-oder.-Abwartsf (irderer (19) um eine in seiner Längsrichtung sich erstreckenden Achse (34) drehoder schwenkbar gegenüber dem Kranarm (6) gelagert ist.
    UNTERANSPRUCHE 1. Fiirderkran nach Patentanspruch. dadurch gekenn- zeichnet, dass miteinander in Verbindung stehende An schlussstutzen (28, 30 und2).31)desAufwärts-oder Abwärtsförderers (19) und der Cbergabevorrichtung (20) auf einer Kreisbahn um die Dreh-oder Schwenkachse (34) des Aufwärts- oder Abwärtsförderers liegen.
    2. Forderkran nach Untcranspruch 1, dadurch gc- kennzeichnet, dass am oberen Ende des Aufwärts- oder Abwärtsförderers (19) zwei Anschlussstutzen (28, 29) für die Übergabevorrichtung (200 vorhanden sind und dass die durch die Mitte der Stutzenanschlussoffnungen gehenden Stutzenachscn zu heiden Seiten der Dreh-oder Schwenkachse (34) des Aufwärts- oder Abwärtsförderers und in einer Ehene mit dieser liegen.
    3. Förderkran nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass am oberen Ende des Aufwarts- oder Abwärtsförderers (19) das Antriebsaggregat (25, 26, 27) dieses Förderers liegt.
    4. Förderkran nach Unteranspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die L'bergabevorrichtung (20) zwei Anschlussstutzen (30, 31) für den Aufwärts- oder Abwärtsförderer (19) aufweist und dass die durch die Mitte der Stutzenanschiussöffnungen gehenden Stutzenachsen zu beiden Seiten der Dreh- oder Schwenkachse (34) des Aufwärts-oder Abwärtsförderers und in einer Ebene mit dieser liegen und das zum wechselseitigen Ansch) uss der Stutzen der Ubergabevorrichtung an die Stutzen (28, 29) des Aufwarts- oder Abwärtsförderers, letzterer jeweils mu 180@ um seine Dreh- oder Schwenkachse bewegbar ist.
    5. Förderkran nach Patentanspruch und Unteran- spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ubergabevor- richtung (20) starr an dem den Aufwärts- oder Abwärts fördercr (19) haltenclen Kranarm (61 befestigt ist.
    6. Förderkran nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Antrieb zum Drehen oder Schwenken des Aufwärts- oder Abwartsförderers (19) um die Achse (34) mittels eines den Aufwarts- oder Abwärtsförderer umgebenden Zahnkranzes, der von einem Elektromotor antreibbar ist, erfofgt.
    7. Forderkran nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnct, dass der Zahnkranz den Aufwärts- oder Abwärtsförder (19) exzentrisch umgibt.
    8. Förderkran nach Patentanspruch, dadurch ockenn- zeichnet, dass der Aufwärts- oder abwärtsförderer (19) mitte) s zweier im Abstand voneinander stehender Lager (32, 33) am Kranarm (6, 160 gelagert ist und diese Lager den Aufwärts- oder Abwärtsförderer exzentrisch umgeben.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0029599A1 (de) * 1979-11-22 1981-06-03 Bühler AG Fördereinrichtung zur steilen Entladung von Schiffen und sonstigen Behältern
EP0039487A1 (de) * 1980-05-07 1981-11-11 Bühler AG Fördereinrichtung zur steilen Entladung von Schiffen und sonstigen Behältern
EP2527285A1 (de) * 2011-05-25 2012-11-28 Teraoka Shoji Inc. Schaufelkran mit Förderband
CN105731107A (zh) * 2016-03-29 2016-07-06 华电重工股份有限公司 螺旋卸船机及其垂直臂摆臂驱动装置
CN107021365A (zh) * 2017-06-01 2017-08-08 台州恒投工贸有限公司 一种超长轴扭矩螺旋式卸船机

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