CH488077A - 1,50 m bis stockwerkhohes Kaminfertigteil - Google Patents

1,50 m bis stockwerkhohes Kaminfertigteil

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CH488077A
CH488077A CH649368A CH649368A CH488077A CH 488077 A CH488077 A CH 488077A CH 649368 A CH649368 A CH 649368A CH 649368 A CH649368 A CH 649368A CH 488077 A CH488077 A CH 488077A
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CH
Switzerland
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prefabricated
part according
chimney
dependent
barrier layer
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CH649368A
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Schiedel Friedrich
Otto Mueller Karl
Werner Dipl Ing Muenz
Original Assignee
Schiedel Kamin Betonwerk
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof

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Description


  1,50     m    bis     stockwerkhohes    Kaminfertigteil    Die Erfindung bezieht sich auf ein 1,50 m bis stock  werkhohes Kaminfertigteil, mit mindestens einem     Ka-          minrohrstrane    aus     gegen    Rauchgas widerstandsfähigen  Materialien, einem Betonmantel und einer     dazwischen          angeordneten    thermischen Isolierung.  



  Bei bekannten derartigen Kaminfertigteilen findet für  das Material des     Kaminrohrstranges    vornehmlich Scha  motte Verwendung. Als die Tragfähigkeit des Kaminfer  tigteils sichernder Betonmantel dient in der Regel ein  Betonmantel aus Stallbeton; der Stahlbeton kann  Schwerbeton oder     aher    auch Leichtbeton,     z.B.    mit Ze  ment gebundener Ziegelsplitt oder mit Gips gebundener  Bims, Schaumbeton,     Blähbeton,    Gasbeton oder dgl., sein.  Als thermische Isolierung verwendet man häufig     Mine-          ralfasermaterial    oder Glaswolle.  



  Es können jedoch auch     andere    Materialien zur Her  stellung der     Kaminfertigteile    der eingangs genannten Art  verwendet werden.  



  Übliche     Kaminrohrformsteine    aus     Schamotte    haben       z.B.    handelsübliche Höhen von 0,33 m oder 0,5 m. Wenn       man    ein     mehrschaliges        Kaminfertigteil    der     eingangs    ge  nannten Art 1,50 m bis     stockwerkhoch,        d.h.    etwa in  Höhen bis 3     m.    fertigen will, ist es üblich, den Kamin  rohrstrang aus einzelnen handelsüblichen     Kaminrohr-          formsteinen        aufzubauen.    Wenn beispielsweise Kamin  rohrformsteine von 0,

  5     m    verwendet wurden und ein  Kaminfertigteil für eine Höhe von 1,5     m    hergerichtet  wurde, benötigte     man    für die Herstellung des Kaminrohr  stran-es drei     Kaminrohrformsteine,    die in Längsrichtung       aneinandergesetzt    oder     ineinandergefügt    wurden.  



  Es ist bekannt, dass ein     Kaminfertigteil    der eingangs  genannten Art     ausser    einem einzigen derart aus einzelnen  handelsüblichen     Schamotteformsteinen    hergestellten     Ka-          minrohrstrang    auch noch einen oder mehrere weitere  derartige     Kaminrohrstrange    enthält, die von einem ge  meinsamen Betonmantel umgeben und     gegenüber    diesem  ausserdem thermisch isoliert sind. Es ist auch bekannt,  dass im vom Betonmantel umschlossenen Bereich     noch     ein weiterer Schacht,     z.B.    ein Lüftungsschacht, oder  mehrere weitere Schächte angeordnet ist bzw. sind.

      Ein Aufbau des jeweiligen     Kaminrohrstranges    aus  mehreren in Längsrichtung     aneinandergefügten    Einzeltei  len bietet verschiedene Nachteile.  



  Ein Nachteil besteht in der relativ grossen Fugenhäu  figkeit des     Kaminrohrstranges    mit der damit verbunde  nen     Undichtigkeitsgefahr    und den erforderlichen zusätzli  chen     Arbeitsgängen    beim Aufbau des     Kaminrohrstran-          ges.     



  Ein weiterer Nachteil besteht darin,     dass    an den  Verfügungsstellen in der Regel radiale     Auskragungen     entstehen, sei es durch     licrausgequollenen        Fugenmörtel,     sei es durch verdickte Verbindungsmuffen der     Schamot-          teformsteine    selbst oder hervorstehende Anschluss- oder  Abdichtungsmanschetten. Diese radialen     Auskragungen     sind nicht nur dann hinderlich, wenn man den Kamin  rohrstrang zur Fertigung des Kaminfertigteils nachträg  lich in die vorgefertigten     äusseren    Schalen einstecken  möchte.

   Ein besonders wesentlicher weiterer Nachteil  dieser     Auskragungen    besteht in der Gefahr,     dass    sie sich  in der angrenzenden thermischen Isolierung verhaken  und dann den     Kaminrohrstrang    daran hindern, sich unter  der wechselnden thermischen Einwirkung des     Rauchga-          ses    im Kamin gegenüber den     Umgebungsschalen    in  Längsrichtung zu expandieren oder zu kontrahieren.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese       Schwierigkeiten    auch bei     stockwerkhohen    Kaminfertigtei  len der eingangs genannten Art zu beheben.  



  Zur Lösung dieser     Aufgabe    ist nach der Erfindung  vorgesehen, dass der     Kaminrohrstrang    ein über die ganze  Höhe des Kaminfertigteils sich erstreckendes einstöckig  und fugenlos     ausgebildete    Kaminrohr ist.  



  Als 1,50 m bis     stockwerkliohes    Kaminrohr kann man  etwa ein mindestens bis 600 C temperaturbeständiges  Kunststoffrohr oder ein korrosionsbeständiges Stahlrohr  wählen. Grundsätzlich sind Stähle, wenn man von der  Möglichkeit bestimmter .Additive absieht, nicht ausrei  chend beständig, wenn es in schwefelhaltigen Rauchgasen  zu     Kondensatbildung    durch     Taupunktunterschreitung     kommt. Selbst die hochlegierten nichtrostenden Stähle  werden in dem entstandenen schwefelsäurehaltigen Kon  densat stark angegriffen und sind für diesen Verwen-           dungszweck    normalerweise nicht geeignet.

   Die Anord  nung einer im folgenden noch näher beschriebenen  zusätzlichen Sperrschicht zur mindestens teilweisen Ver  hinderung der Dampfdiffusion kann jedoch die Verwen  dung von Stahlrohren dadurch ermöglichen, dass die  Temperatur der Gase den Taupunkt nicht unterschreitet  und so eine vorzeitige     Zerstörung    der Rohre verhindert  wird,  Besonders zweckmässig ist es jedoch, als     stockwerk-          hohes    Kaminrohr ein     Schamotterohr    zu wählen wie  bisher bei weniger hohen Kaminrohren.  



  Bisher hat man geschosshohe     Schamotteformsteine     nicht verwendet, weil man mittels     Strangpressen    oder  anderen bekannten     Formgebungsverfahren    keine ausrei  chende     Masshaltigkeit    erreichte und ausserdem als Aus  gangsmaterial     Schamottegriess    und nassen Ton verwen  dete, was zu hohe Schwindmasse, erheblichen     Trock-          nungsaufwand    und dadurch bedingten Zeit-,     Apparate-          und        Liiftungs-        bzw,        Heizungsenergieaufwand    bedingte.

    Eine einwandfreie     Verpressung    von trockenem oder  halbtrockenem Tonmaterial bzw. Tongemisch war bis  lang nur mit schweren, sehr teueren hydraulischen Pres  sen oder im     Stanipfverfahren        möglich.    Für die Herstel  lung geschosshoher     Schamotterohre    ist dieser Aufwand  zu gross.     Masshaltige,    für die Herstellung     geschosshoher     Kaminfertigteile der hier beschriebenen Art geeignete       geschosshohe        Schaniotterohre    lassen sich jedoch mittels       trockenverpressteni    Schamotte unter Verwendung einer  kernlosen     Kufenpresse    gewinnen.

   Dabei wird nur  schwach     angefeuchteter        Schaniottegriess        tnit    etwa der  gleichen     A4enge    trockenem, fein gemahlenem feuerfestem  Ton innig gemischt und diese trockene Mischung zum  geschosshohen Kaminrohr geformt, das anschliessend  gebrannt wird. Bei dem Mischen des schwach angefeuch  teten     Schamottegriesses    mit dem feingemahlenen trocke  nen feuerfesten Ton umhüllen sich die     Griesskörnchen          finit    dem Ton und verkleben miteinander. Beim Formen  in der     Kufenpresse    entsteht ein     aussergewöhnlich    dichtes  Gefüge ohne Nester.

   Die geformten Rohre können in der       Vorwärmekamnier    des Tunnelofens kurz getrocknet und  unmittelbar in den Ofen eingesetzt werden.  



  Das     stockwerkliolie    Kaminrohr kann wie bekannte,  aus einzelnen     handelsüblichen        Schamotteformsteinen    auf  gebaute     Kaminrohrstränge    mit matten- oder     schnurför-          miger    thermischer     Isolation    bewickelt und in einen  vorgefertigten Betonmantel eingesteckt werden.  



  Man kann aber auch     das    bereits mit der     thermischen     Isolierung versehene Kaminrohr als verlorene Innen  schaltung für den darum aufzubauenden     Betonniiintel     verwenden. Bei bekannten Kaminfertigteilen führt die  dabei auftretende     radiale    Zusammenpressung der thermi  schen     Isolierung    besonders leicht zu deren     Verhakung    an       Fugenüberständen    des     Kaminrohrstranges:

      die einstöcki  ge und     zweckmässigerweise    in Längsrichtung gleichmäs  sig und glatt     ge-,vählte    Ausbildung des     stockv,erkhohen     Kaminrohres lässt diese Schwierigkeit allenfalls noch an  den Stirnflächen des     Kaminfertigteils    entstehen, wodurch  die zuletzt besprochene besonders einfache Herstellungs  weise des     Kztniinfertieteits    erst voll     gebrauchsfähig     wird.  



  Die geschosshohe     Ausbildung    des     Kaminfertigteils    ist  jedoch ausserdem besonders für solche Ausführungsfor  men des Kaminfertigteils geeignet, bei denen     bewusst     etwas     Radialspiel    zwischen der thermischen Isolierung  und dem     Kctniinrohr.trcinL,    belassen ist.  



  Die dann mit der Aussenfläche des     stockwerkhohen     Kaminrohres unter relativer     Länesverschiebbarkeit    zu-         sammenwirkende    Innenfläche der Nachbarschale des  Kaminfertigteils kann die thermische Isolierung oder eine  zwischengeschaltete oder auf der thermischen Isolierung  aufgebrachte zusätzliche     Sperrschicht    sein, die zur Ver  hinderung oder mindestens sehr starken Dämpfung einer  radialen Diffusion von Wasserdampf und anderen ag  gressiven Bestandteilen des Rauchgases, wie schwefeliger  Säure, durch die Wand des Kaminrohres oder dessen  Anschlussfugen an den Stirnseiten des Kaminfertigteils  vorgesehen sein kann. Die Sperrschicht sollte radial  weiter ausserhalb die     Kamininnenwand    angeordnet sein.

    Durch die radial nach aussen verlegte Anordnung der  Sperrschicht kann die     Kamininnenwand    noch zur vor  übergehenden Feuchtigkeitsspeicherung und damit zum  Ausgleichen der Feuchtigkeitsverhältnisse im Rohr ge  schützt werden; sonst     bestände    nämlich wie bei einer  bekannten Glasur der     Kamininnenwand    - abgesehen  von deren Neigung zum     Rissigwerden    - eine erhöhte  Neigung zum Ablaufen von Kondenswasser im Kamin  rohr.  



  Die jeweilige Nachbarschicht des Kaminrohres sollte  ebenso wie dessen     Aussenfläche        gleichmässig    und glatt  ausgebildet sein, uni das erforderliche     Radialspiel    klein  und optisch     kaute    bemerkbar halten zu können.  



  Zur Gewährleistung der     Masslialtigkeit    des Radial  spieles gegenüber den äusseren     Suli < tlcn    ist eine Ausbil  dungsforen besonders zweckmässig, bei der entweder die  Sperrschicht, die dann als     Kunststoffrohr    oder korro  sionsbeständiges Stahlrohr ausgebildet sein kann, oder  die thermische     Isolierung    selbst eine     verlorene    Schalung  für den     Betonmantel    bildet. Im letzteren Fall eignet sich  in     Umfangsrichtung    gewellte Asbestpappe besonders als  die     thermische        Isolierung    bildende verlorene Schalung.

    Man kann jedoch beispielsweise auch eine     *%,7ollzylinder-          schale    aus hinreichend gepresster     Steinwollfaser    verwen  den. Eine     gegebenenfalls    noch     vorz(ISelien(ie    zusätzliche  Sperrschicht zur Verhinderung der     Dampfdiffusion        lässt     sich dann     einfach    durch     Aufdampfen    einer     @ctallschlcht,          z.B.    einer Aluminiumschicht, oder anderweitiges Auf  bringen einer     Metallauflage    an einer der     Wandungen    der  thermischen Isolation, :

  in der Innenwand des Betonman  tels oder aber an der Aussenfläche des Kaminrohres  vorsehen. Beispielsweise kann man Aluminiumfolie,  Kupfer- oder Bleifolie für die Sperrschicht     verwenden.     Auch geeignete Kunststoffolie lässt sich verwenden.  



  Wenn     nian    die     thermische        Isolierung    nicht als verlo  rene Schalung verwenden will, sondern     @etwa    eine radial       ausserhalb    der     tliernii.clicn        Isolierung    angeordnete Sperr  schicht als verlorene     InnenschAung@für    die Betonwand  verwendet oder diese vorfertigt, kann man auch die  gegebene radiale     Masshaltigkeit    zwischen dein Kamin  rohr und dem äusseren     Schalenhercich    dazu verwenden,  die thermische Isolierung nachträglich in den Spalt  zwischen Kaminrohr und dem äusseren Schalenbereich  zu schieben.

   Hierzu ist es zweckmässig, die thermische  Isolierung aus mehreren     Zylinderschalense'_menten,        b:        i-          spielsweise    aus gepresster     Steinwollfaser,    aufzubauen, die  sich     ini    wesentlichen zu einer     Vollzylinderschale    ergän  zen und     nacheinander    in den Spalt eingeschoben werden  können. Am     praktischsten    erweist sich die Verwendung  von drei gleichartigen     Zylinderschalensegnienten.     



  Die Erfindung wird im folgenden anhand schemati  scher Zeichnungen noch beispielhaft näher erläutert. Es  zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungs  form des     Kaminfertigteils;              Fig.2    einen Längsschnitt durch einen mittleren Be  reich eines abgewandelten Kaminfertigteils:       Fig.3    einen Querschnitt durch ein abgewandeltes  Kaminfertigteil;       Fig.    4 einen in Längsrichtung abgebrochenen     Radial-          schnitt    durch das Kaminfertigteil gemäss     Fig.    1 in     grösse-          rem    Massstab;

         Fig.    5a einen Längsschnitt durch ein Teilelement des  Kaminfertigteils in Gestalt einer von der thermischen  Isolierung gebildeten verlorenen Innenschalung für den  Betonmantel, die zusammen dargestellt sind, während der  nachträglich einzuschiebende     Kaminrohrstrang    und die       Dampfdiffusionssperrschicht    hinzuzudenken sind;       Fig.5b    einen in Längsrichtung abgebrochenen     R;t-          dialschnitt    durch das Teilelement gemäss     Fig.5a    in  grösserem Massstab:

         Fig.5c    einen Querschnitt durch das Teilelement     ge-          mäss        Fig.5a;          Fig.5d    einen der     Fig.5a    entsprechenden Längs  schnitt eines nicht     erfindungsgemässen    Kaminfertigteils,  mit kleinerer     Länge    zur Verdeutlichung des Höhenunter  schiedes zwischen geschosshohen Kaminfertigteilen der  Länge des Teilelements gemäss     Fig.5a    und solchen       Kaminfertigteilen,    die nur einen einzigen handelsüblichen       Schamotteformstein    enthalten:

         Fig.6a    6b, 6c und 6c1 den     Fi,l:.5a,    5b,     Sc    und 5t1  entsprechende Darstellungen eines abgewandelten Teil  elements;       Fig.    7a einen Längsschnitt durch ein     stockwerkhohes          Schamotterohr,    das in einem     Teilclcittent    gemäss     Fig.        5a          oder    6a zur Herstellung des Kaminfertigteils eingescho  ben Werden kann oder den     Kaminrohrstrang    des Kamin  fertigteils     gemäss        Fig.    1 bilden kann;

   und       Fig.7b    einen Querschnitt durch das     Schantutterohr     gemäss     Fig.    7a.  



  Bei allen Kaminfertigteilen der der Erfindung     zta2rtrrt-          deliegenden    Gattung ist gemäss den     Fig.    1 und     -1    ein  zentraler     Karninrohrstrang    1 vorgesehen. der von     eirt@:r     thermischen Isolierung 2 umgeben ist, die wiederum     von     einem Mantelstein 3 aus Beton     untschlosscn    ist. Der       Mantelstein    besteht in der Regel aus Stahlbeton, dessen  Stahlbewehrung jedoch zur     Vereinfachung    der Darstel  lung nicht mit eingezeichnet ist.  



  Zum     ,Aufbau    eines     (,escltossltolten    Kaminfertigteils ist  es nach     dein    bisherigen     Stand    der Technik üblich. die  ganze Hohe des     K;itttinroltrstr;ings    1     gemäss        Fig.    2     aus     mehreren in     Längsrichtung        anfeinanderfolgenden    han  delsüblichen     Schantotteformsteinen    10 und 11     tiuf::ub;iti-          en,    die     ;in    der Trennfuge 12     ;iuMnanderstussen    oder sich  überlappen.  



  Es ist jedoch vorzuziehen, wenn ein     einstückigcs.     fugenloses, über die ganze Höhe des     K;iittinfertigteils    sich  erstreckendes Kaminrohr gebildet ist, wozu     z.B.    Scha  mottestein 13 aus     trockenverpresster        Schamotte        gc;:-;is <      den     Fig.    7a und 7b für den     Kaminrohrstrang    1 verwendet  wird, wie es auch     bereits    in     Fig.    1 gezeichnet ist.

   An die  Stelle des     Schantotterohres    13     kann    auch ein entspre  chendes Rohr aus     korrosionsbeständigem    Strahl oder ein  mindestens bis     600JC    temperaturbeständiges Kunststoff  rohr treten. Ein     mögliches        Material    ist     int        USA-Patent     Nr. 3 391 506 beschrieben.  



  Im Falle der Verwendung eines     Schantotterohres    13  für den     Kaminrohrstrang    ist zur Eindämmung von  radialer Dampfdiffusion aus der     Kaminrohrwandung    eine  nicht dargestellte     Aussenglasur    zweckmässig, Zur Ein  dämmung von     Ausströmungserscheinungen    oder radialer  Dampfdiffusion     ;in    den stirnseitigen     Anschlussfugen    sind    diese gemäss     Fig.7    mit einer     ineinandcrgreifenden        An-          schlussstufe    14 versehen.  



  Zur     pniktisch    vollständigen Sperrung einer radialen  Dampfdiffusion aus dem     Kaminrohrinneren    in die Ka  minwandung kann man die in den     Fig.    1 bis 4 dargestellte  zusätzliche Sperrschicht 4 vorsehen.  



  Wie besonders deutlich in     Fig.    4 zu erkennen ist, kann  zwischen der Sperrschicht 4 und dem     Kaminrohrstrang    1  ein     Radialspiel    5 vorgesehen sein, während die Sperr  schicht 4, die thermische     Isolierung    2 und der Betonman  tel 3 spielfrei     aufeinandersitzen.    Das ermöglicht es, den  Mantelstein, die thermische Isolierung und die Sperr  schicht als ein Teilelement vorzufertigen und den     Kamin-          rohrstrang        nachtr:iglich    einzuschieben.

   Das geht beson  ders, leicht, wenn der     Kaminrohrstrang    gemäss     Fig.7a     einstöckig ausgebildet ist und keine hindernden     Zwi-          schenfugenüberstände    besitzt, wie es bei der Ausfüh  rungsform     gemäss        Fig.    2 vorkommt. Auch die thermi  sche Expansion und Kontraktion des     Katninrohrstranges     1 gegenüber den anderen Schalen 4, 2 und 3 des  Kaminfertigteils wird     durch    das     Radialspiel    5 erleichtert.

    Die Wirksamkeit des     Radialspieles    5 kommt voll zur  Geltung, wenn die im Bereich des     Radialpielcs    5 aneinan  der gleitenden Flächen     von        Kaminrohrstrang    1 und       Dampfdiffusionssperrschicht    4     gleichmässig    und glatt  ausgebildet sind. Dann kann man auch das     Radialspiel    5  klein halten.  



  Beispielsweise bei der Ausführungsform gemäss       Fig.4    ist es möglich, die     Sperrschicht        -1        radial        missen,     etwa durch Bewickeln, mit einer thermischen Isolierung  zu versehen und dann     dieses        Aggregat    als verlorene  Innenschalung für den Betonmantel 3 zu verwenden.  



  Man kann aber auch eine Sperrschicht     -4t)    in Abwand  lung der Ausführungsform von     Fi & 4    gemäss     Fig.3     zwischen der     thermischen    Isolierung 2 und     dein    Mantel  stein 3 anordnen und dort gegebenenfalls unmittelbar als  verlorene     Innensch;ilung    für den     Betonmantel    verwen  den.  



  In     diesem    Falle kann     märt    beispielsweise den Kamin  rohrstrang unmittelbar mit thermischem     Isolierungsmate-          rial    bewickeln.     Pr;iktiscltcr    als die Herstellung der     tlicr-          mischen        lsolierune    durch     Bewickeln    einer Schale des       Kaminfertiuteils    ist die     Atu:

  bildung    der thermischen  Isolierung in Gestalt mehrerer sich zu einer Zylinderscha  le ergänzender     Teilsegittente    gemäss     Fie.3.    Wo drei  gleichartige Teilsegmente 20 die thermische Isolierung  bilden. Diese     Teilsegmente    lassen sich einfach in einen  freigelassenen Spalt zwischen     Kaminrohrstrang    1 und       Betonnt;intcl    3 mit     etwas        R;:

  dialspiel    6 nachträglich  einschieben und erlauben ausserdem thermische relative       !_ängsb@@te#_un,@en.    Es ist praktischer, drei sich ergänzen  de     Zylinderteilsegmente    als etwa zwei Segmente zu       b ittrtzcr,        urundsätzlich    auch möglich ist.  



       Zweckmässig    ist die Verwendung der thermischen       Isoie        ung    2     ;,ts        verlorene        Innenschalung    des     Betunman-          t;        Isteins,    wie es in den     Fig.    5a bis 5d     Lind    6a bis 6d für       stuckw=@kh@@i:c        (Fig.        5;a    und 6a) und normal hohe     (Fig.    5d  und 6d)     K;rrninfertigteile    verdeutlicht ist.  



  Zum Aufbau der     thermischen    Isolierung als verlorene  Innenschalung kann diese gemäss     Fig.    5c eine homogene       Zylinderschale    21 sein. Diese kann     beispielsweise        ver-          presste        Steinwollfaser    sein mit einer     Mindestrohdichte     von<B>160</B>     kg/m''.    Besonders bewährt sich jedoch eine  gewellte Ausbildung der verlorenen Innenschalung     ge-          mäss        Fig.    6c,

   wo die Innenschalung 22 aus in Umfangs  richtung des Kaminfertigteils gewellten     Wellasbest    be  steht, der zur Aufnahme thermischer     Radial-    und Um-           fangsbewegungen    besonders geeignet ist und trotzdem  ausreichende Festigkeit zur Verwendung als verlorene  Innenschalung für den Betonmantel besitzen kann.  



  Eine vorzusehende Sperrschicht zur Verhinderung der  Dampfdiffusion kann dann durch Metall- oder Kunst  stoff-Folienauflage,     Aufdampfung    oder Anlage an einer  der Schalen oder auch durch Einlage zwischen der von  der thermischen Isolierung gebildeten Innenschalung 21  oder 22 und dem Betonmantel 3 gewonnen werden.  



  Wendet man sich noch einmal der     Fig.    1 zu, so  erkennt man, dass der     Kaminrohrstrang    1 gegenüber den  anderen Schalen 2, 3 und 4 an den Stirnflächen des  Kaminfertigteils versetzt endet, damit die Ansatzfugen  des     Kaminrohrstranges    und der anderen Schalen     aufein-          anderfolgender    Kaminfertigteile gegeneinander versetzt  sind.  



  Eine nicht dargestellte andere Möglichkeit der     Fugen-          abdichtungo    besteht darin, dass die Sperrschicht in Längs  richtung des Kaminfertigteils mindestens an einer Stirn  seite um die halbe oder ganze Länge einer     Anschlussfuge     gegenüber dem Betonmantel übersteht. Die Fuge im  Betonmantel kann dann mit Fugenmörtel geschlossen  werden. Der Überstand der Sperrschicht kann sich       zweckmässigerweise    an einem entsprechenden     Überstand     der thermischen Isolation abstützen. Anstatt die Sperr  schicht homogen zu verlängern, ist auch die     Verwendung     einer entsprechenden Ansatzmanschette möglich.  



  Das dargestellte Kaminfertigteil gemäss     Fit;.    1 enthält  nur wegen der Einfachheit der Darstellung einen einzigen       Kaminrohrstrang    I. Stattdessen können auch mehrere       Kaminrohrstränge    von thermischer Isolation und einem  gemeinsamen Betonmantel umgeben sein. Auch einen  Lüftungsschacht oder dgl. oder mehrere solche Schächte  kann man noch im Betonmantel anordnen. Ebenso wie  bei dem dargestellten     Kaminfertigteil    gemäss     Fig.    1 kann  auch ein mit mehreren     Kaminrohrsträngen    und gegebe  nenfalls weiteren Schächten versehenes Kaminfertigteil  mit der zusätzlichen Sperrschicht     \ersehen    sein.

   Letztere  kann auch zum Abhalten einer     Radialdiffusion    anderer  Gase neben dem Wasserdampf dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH <B>1,50</B> m bis stockwerkhohes Kaminfertigteil mit min destens einem Kaminrohrstrang aus gegen Rauchgas widerst < < ndsfähigen Materialien, einem Betonmantel und einer dazwischen angeordneten tltermisclicn Isolierung, dadurch gekennzeichnet, dass der Kaminrohrstrang (1) ein über die ganze Höhe des Kaminfertigteils sich erstreckendes, einstückig und fugenlos ausgebildetes Ka minrohr (13) ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kaminfertigteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kaminrohr (13) ein trockenver- presstes Schamotterohr ist. 2. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schamotterohr (13) mit einer den Dampfdurchlass dämmenden Aussenbeschichtung versehen ist. 3. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenbeschichtung eine Aus senglasur ist. 4.
    Kaminfertigteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kaminrohr (1) ein mindestens b:s 600 C temperaturbeständiges Kunststoffrohr ist. 5. Kaminfertigteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kaminrohr (1) ein korrosionsbe ständiges Stahlrohr ist. 6. Kaminfertigteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenfläche des Kaminrohres (1; 13) über ihre ganze Länge gleichmässig und glatt ausge bildet ist. 7.
    Kaminfertigteil nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine zusätzliche Sperrschicht (4), zur minde stens teilweisen Verhinderung der Dampfdiffusion, die vorzugsweise radial weiter aussen als die Kaminrohrin- nenwand angeordnet ist. B. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) zwischen der thermischen Isolierung (2) und dem stockwerkhohen Kaminrohr (1) angeordnet ist. 9. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht auf dem Kamin rohr aufgebracht ist. 10. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht auf der Innenwand des Betonmantels aufgebracht ist. 11.
    Kaminfertigteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperrschicht auf einer verlorenen Innenschalung (21 ; 22) des Betonmantels (3) aufgebracht ist. 12. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die verlorene Schalung (21; 22) aus thermisch isolierendem Material besteht. 13. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die verlorene Schalung in Umfangs richtung des Kaminfertigteils gewellte Asbestpappe (22) <B>Ist.</B> 14.
    Kaminfertigteil nach einem der Unteransprüche <B>11</B> bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) auf der Innenwand der verlorenen Schalung (21; 22) @itif"cbraclit ist. 15. K;iminfertigteil nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) an Innenwand und Aussenwand der verlorenen Schalung (21; 22) aufgebracht ist. 16. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) eine Metallauf lage auf einer der anderen Schichten (l; 2; 3) ist. 17.
    Kaminfertigteil nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) eine aufge dampfte Aluminium-Schicht ist. 18. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die verlorene Schalung (21, 22) die thermische Isolierung bildet und die Sperrschicht zwi schen der verlorenen Schalung und dem Betonmantel (3) eingelagert ist. 19. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (40) von einer verlorenen Innenschalung des Betonmantels gebildet ist.
    20. K;iminfcrtigteil nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) ein Kunststoff rohr ist. 21. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) ein korrosions beständiges Stahlrohr ist. 22. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Kaminrohrstrang (1) zuge wandte Fläche der Sperrschicht (4) gleichmässig Lind glatt ausgebildet ist. 23.
    Kaminfertigteil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Isolierung (20) zwi schen dem Kaminrohrstrang (1) und der Sperrschicht (4) mit Radialspiel (6) angeordnet ist. 24. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Isolierung aus drei sich in Umfangsrichtung zu einer Zylinderschale ergän zenden Zylinderschalensegmenten (20) besteht. 25. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) in Längsrich tung des Kaminfertigteils mindestens an einer Stirnseite über die halbe oder ganze Länge einer Anschlussfuge gegenüber dem Betonmantel übersteht. 26.
    Kaminfertigteil nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschicht (4) an einem entsprechenden Überstand der thermischen Isolierung ahgestützt ist. 27. Kaminfertigteil nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand der Sperrschicht (4) von einer Ansatzmanschette gebildet ist.
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