CH488137A - Bogenmuffe - Google Patents
BogenmuffeInfo
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- CH488137A CH488137A CH1353768A CH1353768A CH488137A CH 488137 A CH488137 A CH 488137A CH 1353768 A CH1353768 A CH 1353768A CH 1353768 A CH1353768 A CH 1353768A CH 488137 A CH488137 A CH 488137A
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Description
Bogenmuffe Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Bogenmuffe für den Anschluss von Rohren in einer Wand oder Decke aus Beton. Es ist üblich, Kabelfüh- rungsrohre aus Kunststoff direkt in Wände oder Dek- ken aus Beton zu verlegen. Diese in die Wand oder Decke einbetonierten Rohre müssen jeweils an den ge wünschten Stellen rechtwinklig zur Wand oder Decke aus dieser herausgeführt werden.
Da die üblichen Kunst stoffrohre trotz ihrer relativ grossen Biegsamkeit einen Biegeradius von mindestens 15 bis 20 cm verlangen, damit jede Knickgefahr ausgeschlossen ist, ergeben sich bei muffenloser Führung der Kunststoffrohre relativ grosse Rohrschlaufen, die in den üblichen Betonwän den oder Decken kaum unterzubringen sind. Man hat deshalb vorgeschlagen. spezielle Bogenmuffen aus Metall zu verwenden, die es gestatten, mehr oder weni ger gradlinig in der Wand oder Decke verlaufende Rohrstücke unter kleinstmöglichem Biegeradius recht- winkling an aus der Wand oder Decke herausführende Rohrstücke anzuschliessen.
Diese bekannten Bogen muffen werden vor dem Betonieren der Wand oder Decke mittels eines am einen Nluffende vorgesehenen Flansches an der Schalung fixiert, wonach am anderen Muffende das in die Wand oder Decke einzulegende Rohr angeschlossen wird.
Der Hauptnachteil dieser be kannten Bogenmuffen liegt darin, dass sie vor dem Einlegen der Armierungseisen an der Schalung fixiert werden müssen, während das anzuschliessende Rohr erst nach dem Einlegen der Armierungseisen verlegt und angeschlossen wird, sodass beim Fixieren der Bogenmuffe noch keineswegs feststeht, welches die günstigste Richtung der Anschlussmündung der bluffe für das später zu verlegende Rohr ist. Da meist eine Mehrzahl von verschieden laufenden Rohren an der gleichen Stelle der Decke oder Wand aus der letzteren herausgeführt werden müssen, bedingt dies auch ein verschiedenes Ausrichten der Anschlussmündungen der verschiedenen Bogenmuffen. Diese Nachteile sind bei der erfindungsgemässen Bogenmuffe vermieden.
Sie ist zu diesem Zweck dadurch gekennzeichnet, dass der Muffenbogen um die Achse der einen Muffenmündung drehbar an einem zu dieser Achse senkrechten Befesti- eungsflansch montiert ist.
Diese Ausbildung der Bogenmuffe ermöglicht es, den mittels des Flansches an der Schalung fixierten Muffenbogen beim An- schliessen des in der Wand oder Decke zu verlegenden Rohres in die jeweils günstigste Lage zu drehen; sind mehrere Bogenmuffen an der gleichen Wand oder Dek- kenstelle erforderlich, so können diese ohne Rücksicht auf die spätere Richtung des Muffenbogens nebenein ander fixiert werden, wobei erst beim Anschliessen der verschiedenen Rohre der betreffende Muffenbogen in die zweckmässigste Richtung gedreht wird.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Bogenmuffe ist in der beiliegenden Zeichnung, darge stellt; es zeigt: Fig. 1 in Seitensicht und teilweisem Schnitt die auf einer Deckenschalung fixierte Bogenmuffe, und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Muffe nach Fis. 1.
Die gezeichnete Bogenmuffe ist aus einem Befesti gungsflansch 1 und einem 90 -Rohrbogen 2 zusam- men;esetzt; der Rohrbogen 2 ist aus zwei sektorförmi- een, aufeinanderliecenden und unter Bildung je eines Halbrohrstückes verformten und miteinander verbun denen Blechplatten gebildet. Das durch die genannte Verformung der Platte geschaffene Rohrstück<B>3</B> besitzt an seinen Enden erweiterte, geradachsige Anschluss- stutzen 3g, und 3b.
Diese Stutzen 3g,, 3b ragen etwas über die ebenen, an der Bogeninnenseite und an der Bogenaussenseite je eine 'Versteifungsrippe 4g, bzw. 4b bildenden Teile der beiden Blechplatten hinaus; ihre Bohrung ist zweckmässig nach innen leicht konisch verengt, sodass ein in diese Stutzen eingeschobenes Kunststoffrohr einwandfrei abgedichtet ist. Zweckmäs- sig sind in den Rohrstutzen zahnartige Vorsprünge oder Spitzen vorgesehen, welche sich beim Einschieben des Kunststoffrohres im letzteren festkrallen und so das Rohr in der bluffe festhalten.
Der Rohrbocen Z ist mittels des über die B1cchplatten vorstehendeii@Endteils des einen Rohrstutzens 3a in einer entsprechenden Ausnehmung des Befestingungsflansches 1 um die zum Flansch senkrechte Stutzenachse a schwenkbar gela gert.
Die Flanschausnehmung besitzt auf der vom Rohrbogen 2 abgekehrten Flanschseite eine Erweite rung, in welche ein nach aussen abgebogener Endrand 3c des Stutzens 3a eingreift; der Rohrbogen 2 ist somit einerseits durch diesen Endrand 3c und andererseits durch die unmittelbar über dem Flansch endenden Blechplatlenteile 4a, 4b gegen axiales Verschieben am Befestigungsflansch 1 fixiert.
Die beschriebene Bogenmuffe wird nach Erstellung der Schalung S an der Innenseite der letzteren festge nagelt oder festgeschraubt, zu welchem Zweck im Be festigungsflansch 1 entsprechende Löcher 5 vorgesehen sind. Wenn nach dem Einbringen der Armierungseisen das in der Decke oder Wand zu verlegende Kunststoff rohr K (Fig. 1) in den Stutzen 3b der Muffe eingesetzt wird, lässt sich der Rohrbogen 2 der Muffe um die Achse a in Pfeilrichtung b (Fig.2) genau in die dem Rohrverlauf entsprechende Richtung drehen.
Das am andern Stutzen 3a zu fixierende, aus der Decke oder Wand herausführende Rohrstück braucht erst nach dem Ausschalen der fertig betonierten Decke oder Wand angeschlossen zu werden. Dadurch ist die Instal lation von Elktro-Kunststoffrohren in Betondecken wesentlich vereinfacht. Der Radius der Bogenmuffe, d. h. also ihre Höhe über der Schalung kann relativ klein gehalten sein; sie beträgt in der Praxis zweckmäs- sig 8,5 cm, sodass sie auch in Betondecken von nur 10 cm Dicke eingesetzt werden kann.
Auch die Instal lation der Zuleitung von dem in der Decke verlegten Rohr zu einem darunter befindlichen, an einer Wand montierten Schalt- oder Zählerkasten wird durch Ver wendung der beschriebenen Bogenmuffe vereinfacht; die Zuleitungsrohre von der Decke zum Kasten müssen nicht mehr unter Verputz verlegt werden, da der Rohr bogen vollständig innerhalb der Decke liegt und der Anschlussstutzen 3a der Muffe unmittelbar an der Wand und parallel zu ihr aus der Decke führt. Es sind deshalb auch keine Spitzarbeiten mehr nötig, denn die Muffen können so auf die Schalung montiert werden, dass deren Enden vor der )\'and die Decke verlassen.
Entsprechend der Anzahl Leitungen werden die Muf fen auf einer Latte oder einem Schlitzbandeisen befe- stigt und als eine Einheit auf der Baustelle montiert. Die gegen die Schalung gerichteten Muffenenden kön nen mit einem Endzapfen oder einem Streifen Schaum stoff gegen das Eindringen von Betonwasser gedichtet werden. Die freien Muffenenden werden in die Rich tung zur nächsten Verbindung gestellt. Das von hier eingesetzte Plastikrohr ergänzt die Leitung. Die be schriebene Muffe mit drehbarem Rohrbogen verein facht nicht nur die Installation der Rohre im Beton, sondern hilft Material und Arbeitszeit einsparen.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Rohrbo gen 2 direkt im Befestigungsflansch 1 gelagert. Die Ausbildung könnte aber auch so sein, dass der Rohr bogen in einem kurzen, senkrecht vom Flansch abste henden Abschlussstutzen drehbar gelagert ist. Ferner könnte der Rohrbogen auch durch ein einfaches Rohr bogenstück mit erweiterten Endstutzen gebildet sein, obwohl sich dessen Herstellung aus zwei aufeinander liegenden, halbrohrförmig ausgepressten Stahlblech platten als besonders vorteilhaft erwiesen hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bogenmuffe für den Anschluss von Rohren in einer Wand oder Decke aus Beton, dadurch gekennzeichnet, dass der Muffenbogen um die Achse. der einen Muffen mündung drehbar an einem zu dieser Achse senkrech ten Befestigungsflansch montiert ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Bogenmuffe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rohrbogen an beiden Enden einen erweiterten Anschlussstutzen (3a,<B>315)</B> aufweist, wobei der eine Anschlussstutzen (3a) direkt in einer Ausnehmung des Befestigungsflansches (1) gelagert ist und mit einem nach aussen gebogenen Endrand (3c) in eine auf der vom Rohrbogen abgekehrten Flanschseite vorgesehene Erweiterung dieser Ausnehmung eingreift. z.Bogenmuffe nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rohrbogen (2) aus zwei aufein- anderliegend miteinander verbundenen Blechplatten gebildet ist, in welchen je ein Halbrohrstück geformt ist und die an der Bogeninnenseite und an der Bogen ausseinseite des so Gebildeten Rohrstückes Verstei fungsrippen (4a. 4b) bilden, über welche die erweiter ten Anschlessstutzen (3a, 3b) teilweise vorstehen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1353768A CH488137A (de) | 1968-09-06 | 1968-09-06 | Bogenmuffe |
| DE19696933805 DE6933805U (de) | 1968-09-06 | 1969-08-27 | Bogenmuffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1353768A CH488137A (de) | 1968-09-06 | 1968-09-06 | Bogenmuffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH488137A true CH488137A (de) | 1970-03-31 |
Family
ID=4393281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1353768A CH488137A (de) | 1968-09-06 | 1968-09-06 | Bogenmuffe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH488137A (de) |
| DE (1) | DE6933805U (de) |
-
1968
- 1968-09-06 CH CH1353768A patent/CH488137A/de not_active IP Right Cessation
-
1969
- 1969-08-27 DE DE19696933805 patent/DE6933805U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE6933805U (de) | 1970-01-15 |
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Legal Events
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| PL | Patent ceased |