CH488396A - Mittel zur Beeinflussung unerwünschten Pflanzenwachstums - Google Patents

Mittel zur Beeinflussung unerwünschten Pflanzenwachstums

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CH488396A
CH488396A CH1690367A CH1690367A CH488396A CH 488396 A CH488396 A CH 488396A CH 1690367 A CH1690367 A CH 1690367A CH 1690367 A CH1690367 A CH 1690367A CH 488396 A CH488396 A CH 488396A
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sep
triazinyl
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isopropylamino
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CH1690367A
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Edgar Dipl Chem Kern
Wilhelm Dr Loettge
Steinke Walter Dr Dipl-Chem
Schmidt Wolfgang Dr Dipl-Chem
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Wolfen Filmfab Veb
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/26—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hetero atoms directly attached to ring carbon atoms
    • C07D251/40—Nitrogen atoms
    • C07D251/48—Two nitrogen atoms
    • C07D251/52—Two nitrogen atoms with an oxygen or sulfur atom attached to the third ring carbon atom

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  Mittel zur     Beeinflussung    unerwünschten Pflanzenwachstums    Palette der bekannten Mittel erweitern und neue Ein  satzgebiete erschliessen, insbesondere bei Kulturen, für  die bekannten Herbizide ungeeignet sind.  



  Es bestand die Aufgabe, bisher nicht bekannte       Substitutionsprodukte    des     s-Triazins    zu untersuchen  und festzustellen, ob diese die erwünschte spezielle  Selektivität aufweisen.  



  Es wurde nun gefunden, dass Mittel zur Beein  flussung, insbesondere Hemmung oder Verhinderung  unerwünschten Pflanzenwachstums, die als aktive Kom  ponente einen Gehalt an mindestens einer Verbindung  der allgemeinen Formel    Die Erfindung betrifft Mittel zur Beeinflussung, ins  besondere Hemmung oder Verhinderung unerwünschten  Pflanzenwachstums sowie zur selektiven Unkrautbe  kämpfung in Kulturpflanzen, welche neue     Substitutions-          produkte    des     s-Triazins    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0007     
    enthalten, in der  R,,     R:;,    R:

  , und     R6    H,     Alkyl,        Cycloalkyl,        Alkenyl     oder substituiertes     All;yl,          R_,    und     R,        Alkyl,        Cycloalkyl,        Alkenyl    oder substi  tuiertes     Alkyl     bedeuten.  Es sind bereits Derivate des     2,4-Bis-alkylamino-s-          triazins    mit     herbizider    Wirkung     bekannt,    z.

   B. das       2,4-Bis-äthylamino-6-chlor-s-triazin    oder das     2,4-Bis-          isopropylamino-6-methyl-mercapto-s-triazin.    Weiterhin  sind auch     2,4-Bis-alkylamino-s-triazine    mit     Alkoxy-,          hitrilo-,        Azido-    und     Cyanogruppen    am     Triazinring    als  Herbizide beschrieben worden. Diese Verbindungen  besitzen zwar im allgemeinen eine gute     herbizide    Wirk  samkeit, doch ist ihre Verwendbarkeit durch eine spe  zifische Selektivität auf wenige Kulturen beschränkt,  wie z. B. Mais, Obstkulturen und einige Gemüsearten.  



  Zweck der vorliegenden     Erfindung    war es, neue  selektiv wirkende Herbizide zu entwickeln, welche die  
EMI0001.0035     
    in der R,, R.;,     R,;    und     R,;    H,     Alkyl,        Cycloalkyl,        Alkenyl     oder substituiertes     Alkyl,        R_.,    und     R,        Alkyl,        Cycloalkyl,          Alkenyl    oder substituiertes     Alkyl    bedeuten, aufweisen,

    auch das Wachstum von solchen gegenüber den bisher  bekanntgewordenen     Aminotriazinherbiziden    sehr emp  findlichen Kulturpflanzen wie zum Beispiel Zucker  rüben, Blumenkohl und Kohlrabi nicht beeinträchtigen,  während sie gegenüber den in solchen Kulturen vor  kommenden Unkräutern eine ausgezeichnete     herbizide     Wirkung entfalten.  



  Die neuen     Verbindungen    können durch Umsetzung  von Verbindungen der allgemeinen Formel    
EMI0002.0001     
    worin     Me#.H    oder ein     Alkalimetall    bedeuten und     R:1,     R.,, R:, und R, die oben angegebene Bedeutung besitzen,  mit einem Halogenamin der allgemeinen Formel  
EMI0002.0005     
    oder mit einem Gemisch aus einem Amin der allge  meinen Formel  
EMI0002.0006     
    worin R, und     R_2    die oben angegebene Bedeutung  haben, und Oxidationsmitteln, z. B. den     Alkalisalzen    der       unterchlorigen    Säure, im guten Ausbeuten hergestellt  werden.

   Die erfindungsgemässen Verbindungen stellen  farblose, im allgemeinen niedrig schmelzende Substan  zen dar, die sich in vielen organischen Lösungsmitteln  leicht, in Wasser jedoch nur wenig, lösen.  



  Die folgende Tabelle gibt die Schmelzpunkte einiger  der erfindungsgemässen Verbindungen an.  



  1.     2,4-Bis-(isopropylamino)-s-triazinyl(6)-N,N-          dimethylsulfenamid    F.     112-114'     2.     2,4-Bis-(isopropylamino)-s-triazinyl(6)-N-          methylsulfenamid    F. 87-89   3.     2,4-Bis-(isopropylamino)-s-triazinyl(6)-N,N-          diäthylsulfenamid    F.<B>81-93--</B>  4.     2,4-Bis-(isopropylamino)-s-triazinyl(6)-N-          äthylsulfenamid    F. 115-117   5.     2,4-Bis-(isopropylamino)-s-triazinyl(6)-N,N-          diisopropyl-sulfenamid    F.     120-121'     6.

       2,4-Bis-(isopropylamino)-s-triazinyl(6)-N-          isopropylamino-sulfenamid    F. 128-131   7.     2,4-Bis-(äthylamino)-s-triazinyl(6)-N,N-          dimethylsulfenamid    F. 135-137   8.     2,4-Bis-(äthylamino)-s-triazinyl(6)-N,N-          diäthylsulfenamid    F. 67-69   9.     2,4-Bis-(äthylamino)-s-triazinyl(6)-N-          äthylsulfenamid    F. 73-75   10.     2-Methylamino-4-isopropylamino-s-triazinyl(6)-          N,N-dimLthylsulfenamid    F. 139-140   11.

       2-Methylamino-4-isopropylamino-s-triazinyl(6)-          N,N-diäthylsulfenamid    F. 103-104   (2.     2-Äthylamino-4-isopropylamino-s-triazinyl(6)-          N,N-dimethylsulfenamid    F. 114   <B>13.</B>     2-Äthylamino-4-isopropylamino-s-triazinyl(6)-N-          äthylsulfenamid    F. 101-103   14.     2-Äthylamino-4-methylamino-s-triazinyl(6)-N,N-          dimethytsulfenamid    F. 105-107   15.     2-Äthytamino-4-methylamino-s-triazinyl(6)-N-          methylsulfenamid    F.

   114-116   <B>16.</B>     2-Athylamino-4-methylamino-s-triazinyl(6)-N,N-          diiithylsulfenamid    F. l02-104     17.     2-Methylamino-4-methoxypropylamino-s-          triazinyl(6)-N-methylsulfenamid    F.     93J     Die vorstehend aufgeführten Substanzen sowie  andere Vertreter dieser Verbindungsklasse lassen sich  in üblicher Weise durch Vermischen mit festen     Inert-          materialen,    wie z. B. Kaolin, Schiefermehl, Talkum, und  mit     Emulgatoren    und anderen     Formulierhilfsstoffen,    wie  z.

   B. eingedickter     Sulfitablauge,    zu     W'irkstoffkonzentra-          ten    verarbeiten, welche beim Verdünnen mit Wasser  stabile Suspensionen bilden und somit als Spritzmittel       Verwendung    finden können.  



  Es lassen sich aber auch durch Lösen der erfin  dungsgemässen Verbindungen in organischen Lösungs  mitteln, wie z. B.     Kohlenwasserstoffen,    Chlorkohlen  wasserstoffen, Alkoholen und     Ketonen,    unter Zusatz von       Emulgatoren        Emulsionskonzentrate    bilden, aus welchen  durch Verdünnen mit Wasser     Spritzbrühen        herstellbar     sind, die mit üblichen Geräten auf landwirtschaftlichen  Flächen ausgebracht werden können.  



  Folgende Beispiele sollen die Formulierung der  neuen Mittel verdeutlichen:       Beispiel   <I>1</I>  50 Teile     2,4-Bis-(isopropylamino)-triazinyl(6)-N-          methylsulfenamid    werden mit 40 Teilen Kaolin, 6 Tei  len     Zellpech    und 4 Teilen eines     äthoxylierten        Nonyl-          phenols    innig vermischt und in einer geeigneten Mühle  fein     vermahlen.    Das erhaltene netzbare Pulver ergibt  mit Wasser stabile Suspensionen mit     herbiziden    Eigen  schaften.  



  <I>Beispiel 2</I>  50 Teile     2-Äthylamino-4-isopropylamino-s-triazi-          nyl(6)-N,N-dimethylsulfenamid    werden mit 40 Teilen  Kaolin, 6 Teilen     Zellpech    und 4 Teilen     äthoxyliertem          Nonylphenol    innig vermischt und in einer geeigneten  Mühle fein vermahlen. Das erhaltene netzbare Pulver  ergibt mit Wasser stabile Suspensionen mit     herbiziden     Eigenschaften.  



  <I>Beispiel 3</I>  20 Teile     2,4-Bis-(isopropylamino-s-triazinyl(6)-N,N-          diisopropylsulfenamid    werden in einem Gemisch von  40 Teilen     Xylol    und 30 Teilen     Methylcyclohexanon     Gelöst, und diese Lösung wird mit 7 Teilen     äthoxylier-          tem        Nonylphenol    und 3 Teilen     Calciumdodecylbenzol-          sulfonat    vermischt.

   Es wird     ein    homogenes     Emuisions-          konzentrat    erhalten, welches nach dem Verdünnen mit  Wasser stabile Spritzbrühen mit     herbiziden    Eigenschaf  ten liefert.  



  <I>Beispiel 4</I>  20 Teile     2,4-Bis-(isopropylamino)-s-triazinyl(6)-N-          methylsulfenamid    werden in einer Mischung von 40  Teilen     Xylol,    30 Teilen     Methylcyclohexanon,    7 Teilen       iithoxyliertem        Nonylphenol    und 3 Teilen     Calciumdode-          cylbenzolsulfonat    gelöst. Es wird ein homogenes     Emul-          sionskonzentrat    erhalten, welches nach dem Verdünnen  mit Wasser stabile Spritzbrühen mit     herbiziden    Eigen  schaften liefert.  



  Die erfindungsgemässen Verbindungen können dar  überhinaus auch mit anderen Agrochemikalien, wie z. B.  Düngemitteln, oder mit anderen Pestiziden gemischt und  gemeinsam ausgebracht werden.  



  Die Aktivität der erfindungsgemässen Verbindun  gen als vor dem     Auflaufen    verabreichte Herbizide  wurde dadurch ermittelt, dass Unkrautsamen in Böden  ausgesät und deren     Aussaten    kurz danach oberflächig  mit den     erfindungsgemässen    Verbindungen behandelt      wurden. Angewendet wurden 5, 7 und 10 kg     AS/ha     als 50     3.;        iges        Suspensionsspritzpulver    in 600 1 Was  ser/ha.

   Als Testpflanzen dienten     Sinapis        arvensis,          Senecio        vulgaris,        Stellaria        media,        Galinsoga        parviflora,          Matricaria        inodora,        Amaranthus        retroflexus    und     Papa-          ver        rhoeas.    Die Endauswertung erfolgte am 35. Tage  nach der     Spritzung.    Die Resultate wurden nach einer    bestimmten Skala mit den Noten 1-9 bewertet.

   Dabei  bedeutet der Wert 1, dass mehr als     95%    des Unkraut  bestandes     vernichtet    sind. Der Wert 9 bedeutet keine  Wirksamkeit. Die mit einigen der erfindungsgemässen  Verbindungen gewonnenen Ergebnisse gehen aus der  Tabelle I hervor.

    
EMI0003.0023     
  
    <I>Tabelle <SEP> I</I>
<tb>  Nr. <SEP> Aufwandmenge <SEP> Sinapis <SEP> Senecio <SEP> Stellaria <SEP> Galinsoga <SEP> Matricaria <SEP> Amaranthus <SEP> Papaver
<tb>  der <SEP> Verbindung <SEP> kg <SEP> AS/ha <SEP> arvensis <SEP> vulgaria <SEP> media <SEP> parviflora <SEP> inodora <SEP> retroflexus <SEP> rhoeas
<tb>  <U>Unbehandelt <SEP> - <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9</U>
<tb>  5 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 5 <SEP> 2
<tb>  2 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 

  1
<tb>  8 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 2
<tb>  10 <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 8 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 1
<tb>  12 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 1       Die Aktivität der erfindungsgemässen Verbindun  gen als nach dem Auflaufen verabreichtes Herbizid  wurde dadurch ermittelt, dass     wässrige    Suspensionen  auf Pflanzen, die sich im     Keimblatt-bis-2-Laubblattsta-          dium    befanden,

   gespritzt wurden. Angewendet wurden  5, 7 und 10 kg     AS,Iha    als 50%iges     Suspensionsspritz-          pulver.    Als Testpflanzen dienten     Sinapis        arvenis,          Senecio        vulgaris,        Stellaria        media,        Galinsoga        parviflora,            Matricaria        inodora,

          Amaranthus        retroflexus    und     Papa-          ver        rhoeas.     



  Die Endauswertung erfolgte am 14. Tage nach der       Spritzung.    Die Ergebnisse wurden nach einer bestimm  ten Skala mit den Noten 1-9 bewertet. Dabei bedeutet 1,  dass 95 % und mehr des Pflanzenbestandes vernichtet  sind, Der Wert 9 bedeutet     keine    Wirksamkeit. Die mit  einigen der erfindungsgemässen Verbindungen gewon  nenen     Ergebnisse    gehen aus der Tabelle     II    hervor.

    
EMI0003.0049     
  
    <I><U>Tabelle <SEP> Il</U></I>
<tb>  Nr. <SEP> Aufwandmenge <SEP> Sinapis <SEP> Senecio <SEP> Stellaria <SEP> Galinsoga <SEP> Matricaria <SEP> Amaranthus <SEP> Papaver
<tb>  <U>der</U> <SEP> V<U>erbindung <SEP> kg <SEP> AS/ha <SEP> ar</U>v<U>ensis <SEP> vulgaria <SEP> media <SEP> parviflora <SEP> inodora <SEP> retrofle</U>xus <SEP> <U>r</U>hoea<U>s</U>
<tb>  Unbehandelt <SEP> - <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9
<tb>  5 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  2 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> I <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 1 <SEP> 1 

  <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  8 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 9 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 8 <SEP> 3 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 8 <SEP> 3 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 8 <SEP> 3 <SEP> 1
<tb>  5 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 1
<tb>  12 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1         Wie aus den Tabellen I und     II    ersichtlich ist, zei  gen die Verbindungen gegenüber einzelnen Pflanzen  arten ein selektives Verhalten (z. B. Nr. 10), das beson  ders bei     geringen    Dosierungen in Erscheinung tritt.  



  Zur Ermittlung der nutzbaren selektiven Wirksam  keit wurden Kulturpflanzen (z. B. Zuckerrübe, Hafer,  Möhre, Kohlrabi und Blumenkohl) vor bzw. nach dem  Auflaufen mit den erfindungsgemässen Verbindungen  mit 5, 7 und 10     kg/ha    behandelt. Die     Spritzung    erfolgte  entweder kurz nach der Aussaat oder bei den     Dikotylen     nach Ausbildung der ersten 2 bzw. 4 Laubblätter und  bei den     Monokotylen    im 3-4 Blattstadium. Die     Endaus-          wertung    wurde bei den     Vorauflaufanwendungen    am 35.  Tag und bei den     Nachauflaufanwendungen    am 14. Tag  nach der     Spritzung    vorgenommen.

   Die Ergebnisse wur-    den nach einer bestimmten Skala mit den Noten 1-9  bewertet. Dabei bedeutet der Wert 1, dass sämtliche  Kulturpflanzen     vernichtet    wurden. Beim Wert 9 wur  den keine Schäden an     Kulturpflanzen    registriert. Die  mit den     erfindungsgemässen    Verbindungen 5 und 10  gewonnenen Ergebnisse gehen aus der Tabelle     III    her  vor.  



  Zum Vergleich wurden in diese auch Werte für  das       2-Methylamino-4-isopropylamino-6-          methylmercapto-s-triazin,     ein sehr bekanntes Handelsprodukt, aufgenommen.     Ein     Strich bedeutet in dieser Tabelle, dass kein Test durch  geführt wurde.

    
EMI0004.0019     
  
    <I><U>Tabelle <SEP> Ill</U></I>
<tb>  Nr. <SEP> der <SEP> Verbindung <SEP> Aufwandmenge <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> gespritzt <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> gespritzt
<tb>  kg <SEP> <U>AS/</U>h<U>a</U> <SEP> Zuckerrübe <SEP> M<U>öh</U>re <SEP> <U>Hafer <SEP> Zuckerrübe <SEP> Möhre <SEP> Hafer <SEP> Ko</U>hlrabi <SEP> Blumenkohl
<tb>  Unbehandelt <SEP> - <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9
<tb>  5 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> - <SEP>   5 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> - <SEP>   10 <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> - <SEP>   5 <SEP> 9 <SEP> - <SEP> 9 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 9
<tb>  10 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> - <SEP> 9 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 9
<tb>  10 <SEP> 9 <SEP> - <SEP> 9 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 9 

  <SEP> 7 <SEP> 9
<tb>  2-Methyl-amino-4-iso- <SEP> 0,2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 5 <SEP> 1
<tb>  propylamino-6-methyl- <SEP> 0,3 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 5 <SEP> 1
<tb>  mercapto-s-triazin <SEP> 0,4 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 5 <SEP> 1

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mittel zur Beeinflussung, insbesondere Hemmung oder Verhinderung unerwünschten Pflanzenwachstums, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einer Verbindung der allgemeinen Formel EMI0004.0021 in der R1, R:s, R,; und R,;
    H, Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl, oder substituiertes All;yl, R= und R; AIkyl, Cycloalkyl, Alkenyl oder substituiertes Alkyl bedeuten, als aktiver Komponente.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
CH1690367A 1967-08-07 1967-12-01 Mittel zur Beeinflussung unerwünschten Pflanzenwachstums CH488396A (de)

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