Verfahren zum Verbinden von Enden thermoplastischer Garne
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden von Enden thermoplastischer Garne, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Enden der zu verbindenden Garne, die nahe aneinander und parallel zueinander gehalten werden, so dass sich beide Teile der Garne in der gleichen Richtung erstrecken, im Bereich ihrer Enden derart erhitzt werden, dass sie zum Schmelzen kommen, und dass an der Stelle, an der die Enden aneinander gehalten werden und die vom erhitzten Bereich entfernt ist, Wärme abgeführt wird, so dass die Enden im erhitzten Bereich durch Schmelzen abgetrennt werden, wobei das geschmolzene Garnmaterial gegen die Stelle zurückläuft, an welcher die Enden aneinander gehalten werden, dort erstarrt und eine Verbindung der beiden Enden bewirkt.
Die Erfindung wird anhand von zwei in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungen einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtung erläutert. Es zeigen :
Fig. I eine Ansicht einer ersten Vorrichtung,
Fig. 2 einen Grundriss zur Fig. 1.
Fig. 3 eine räumliche Darstellung, teilweise im Schnitt, der Vorrichtung nach den Fig. I und 2, und die
Fig. 4 und 5 Schnitte nach der Linie X-X in der Fig. 2 mit offenen und geschlossenen Backen, wobei einige Teile aus Gründen der Anschaulichkeit weggelas- sen wurden,
Fig. 6 eine Ansicht der zweiten Ausführung der Vorrichtung,
Fig. 7 einen Grundriss der zweiten Vorrichtung,
Fig. 8 eine der Fig. 6 entsprechende Ansicht, jedoch mit entfernten Gehäuseteilen,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in der Fig. 8,
Fig. 10 ein Detail im Schnitt, zur Erklärung der Funktion des Auslöse-Mechanismus,
Fig. I I eine räumliche Ansicht des festen Teiles einer funktionellen Einheit der Vorrichtung,
Fig.
12 eine räumliche Ansicht des beweglichen Teiles der funktioncllen Einheit der Vorrichtung, und
Fig. 13 einen Grundriss der gesamten funktionellen Einheit.
Die Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung enthält als wesentliche Teile Backen zum Fassen der zu verbindenden Enden des Garns, ein Heizelement zur Erhitzung der Enden des Garns, sowie Organe zur Betätigung der Backen und des Heizelements.
Zur Führung des Garns ist ein mit einem V-förmigen Einschnitt versehener Block 10 vorgesehen, der in einem metallischen U-Profil 12 angeordnet ist.
Zum Fassen des Garns sind zwei Backen 14,16 vorgesehen. Die Backe 14 ist fest angeordnet und befindet sich in einem quer verlaufenden Schlitz im Block 10 und im Profil 12. Die Backe 16 ist beweglich und ist um eine Stellvorrichtung 18 schwenkbar, deren Funktion später beschrieben wird. Die Backen haben eine sich ergänzende V-Form. In ihrer geöffneten Stellung (Fig. 4) ist ein Zugang zum V-f6rmic, n Einschnitt der festen Backe 14 gewährleistet. Tn geschlossener Stellung (Fig. 5) dienen die V-firmigen Einschnitte zum Fassen der Enden 20, 22 des Garns.
Neben der festen Backe 14 ist ein Heizelement 24 angeordnet. Das Heizelement befindet sich in einem Raum, welcher durch Zurücksetzung des Blocks 10 gegenüber der festen Backe 14 entstanden ist. Das Heizelement besteht aus einem geeigneten Stück von Widerstandsdraht, weiches durch keramische Isolatoren 26 durchgeführt und in seiner Stellung gehalten ist. Der Widerstandsdraht ist mit Anschlüssen 28 versehen und erstreckt sich horizontal zu den Ebenen der Backen 14, 16, und zwar auf die Höhe des tiefsten Punktes des Einschnittes in der festen Backe 14. Die in der festen Backe 14 gehaltenen Enden des Garns liegen somit auf dem Heizelement auf.
Zur Betätigung der Backen 14, 16 ist ein Hebei 30 vorgesehen. Wenn das Ende des Hebels 30 niedergedrückt gehalten wird, so sind die Backen 14, 16 geschlossen. Wenn der Hebel 30 gelöst ist und sich in seiner oberen Stellung befindet, so sind die Backen offen.
Dieser Zusammenhang ist durch eine geeignete Lagerung der Backen sowie durch eine Verbindung des Hebels 30 mit der Backe 16 miiglich. Die Befestigung der beiden Backen ist bereits erwähnt worden. Es ist in diesem Zusammenhang noch erforderlich, die Ausführung und die Funktion der Stellvorrichtung 18 zu beschreiben.
Diese besteht aus drei Teilen. Zwei davon sind mit einem Aussengewinde versehene Bolzen 32,34, die in entsprechenden Bohrungen mit Innengewinde in Stützen 36,38 befestigt sind. Die benachbarten Enden der Bolzen 32. 34 sind hohl und dienen der Lagerung der Enden eines Zapfens (der in der Zeichnung nicht dargestellt ist) an welchem die Backe 16 schwenkbar gelagert ist. Die Bolzen 32. 34 dienen einer Einstellung der Backe 16 in Längsrichtung der Vorrichtung sowie relativ zur festen Backe 14, und zwar auf die Weise, dass deren Lage in den Stützen 6, 38 eingestellt wird. Der Hebel 30 ist in einem Block 40 schwenkbar gelagert, welcher einen verstellbaren Anschlag 42 enthält. durch welchen die Bewegung des Hebels 30 nach unten begrenzt ist.
Zwi schen dem freien Ende des Hebels 30 und einem festen Teil der Vorrichtung befindet sich ein eine Druckfeder 44, welche den Hebel nach oben drückt. Ungefähr in der Mitte des Hebels 30 sind zwei weitere Federn vorgesehen, welche den Hebel mit der Backe 16 serbinden. Beide Federn sind Zugfedern. Die eine davon, 46, erstreckt sich zwischen der Backe 16 und einem festen Teil der Vorrichtung derart, dass durch sie die Backe 16 in ihre offene Stellung gezogen wird. Die andere Feder, 48, erstreckt sich zwischen der Backe 16 und dem Hebel 30 in einer derartigen Lage, dass durch sie die Backe 16 in die geschlossene Stellung gezogen wird.
Die Federn 44, 46,48 sind so gewählt, dass nach einem Niederdrücken des Hebels 30 die Backe 16 in ihre geschlossene Stellung geschwen ! ct wird, wodurch das Garn zwischen der beweglichen Backe 16 und der festen Backe 14 gehalten wird.
Gleichzeitig ist die Kraft jedoch so gewählt, dass bei einem weiteren Niederdrücken des Hebels 30 keine übermässige Kraft auf die Enden des Garns ausgeübt werden kann, die zu dessen Beschädigung führen würde und dass nach einem Loslassen des Hebels 30 die feste Backe 16 rasch in ihre offene Stellung gelangt und dort verbleibt.
Zur Betätigung des Heizelements ist ein Druckschalter 50 mit einem zugeordneten Signatticht 52 vorgesehen, welches eingeschaltet wird. wenn das Heizelement an die Stromquetie angeschlossen ist Diese Teile sind in einem Kreis zwischen einer Hauptleitung 54 und dem Heizete- ment 24 vorgesehen, wobei der elektrische Strom dem Heizelement solangc zugeführt wird, wie der Druckschal- ter niedergedrückt wird.
Bei der Betätigung werden die Enden 20. 22 des Garns nebeneinander in den Ausschnitt des BJocks) 0 bei offenen Backen 4,) 6 einge) egl. Die Enden des Garns erstrecken sich über den horizonta) en Tci ! des Heizelements 24 (Fig. 2). Darauf wird der Hebe niedergedrückt, wodurch die Backe 16 in ihre g eschloss2ne Stellung geschwenkt wird und die Enden des Garns durch leichten Druck in ihrer Stellung hält (Fig. 5).
Darauf wird der Druckschaitcr betätigt, wodurch das Heizelement 24 aufgehest wird und rasch die Enden des Garns schmilzt und miteinander verbindet. Das gesclimolzene Garn läuft zu den Backen 14, 1F, zuriick, welche als ein Kühlorgan wirken und rasch das geschmolzene Materia ! des Garns abkühlen, sobald es sich den Backen nähert, wodurch eine feste Verbindung der Enden entsteht. Nach dem Schweissvorgang wird der Druckschalter 50 gel (ist, wodurch das Heizelement 24 von der Stromzufuhr getrennt wird.
L'nmittetbar nach der Herstellung der Verbindung kann auch der Hebel 30 gelöst werden, wodurch die Backen geöffnet werden und worauf die verbundenen Enden des Garns aus der Vorrichtung entfernt werden können.
Die Fig. 6 bis 12 zeigen eine weitere Ausführunas- form einer geeigneten Vorrichtung. Wie am besten aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, hat die Vorrichtung ein äusseres Gehäuse in der Form einer Pistole, und ist zum Halten in der Hand während der Betätigung bestimmt.
Das Gehäuse enthält einen Teil 100, welcher die eine Seite des Gehäuses bildet sowie Teile 101 und 10', die mit dem Teil 100 durch Schrauben 103 verbunden sind und die andere Seite des Gehäuses bilden, Zwischen den Teilen 101 und 10'befindet sich ein Schlitz 104, in welchen ein Paar zu verbindender Stränge des Garns Y eingelegt werden kann, derart, dass sich diese parallel zueinander und quer zum orderen Teil des Gehäuses erstrecken. Zur Betätigung der Vorrichtung ist ein nach innen ins Gehäuse beweglicher Auslöser 105 vorgesehen.
Wenn der Auslöser) 105 nach innen gedrückt w ird, so gelangt er in eine verriegelte Stellung, aus welcher er durch einen Entriege) ungsknopf frei gegeben werden kann, welcher sich aus dem Teil 101 des Gehäuses nach aussen erstreckt.
Wie es am besten aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, enthält der Auslaser 105, der die Form eines Blocks hat, eine Bohrung 107, die sich von seiner hinteren Stirnfläche nach orne erstreckt. In der Bohrung 107 befindet sich eine Druckfeder 108, welche sich gegen die hintere Wand des Gehäuses stiitzt und dabei einen Bolzen 109 umfasst, welches sich teilsveise in die Bohrung 107 erstreckt, wenn sich der Austöser in der entriegelten Stellung befindet (wie in der Fig. 8 dargestellt). In der Seitenfläche des Auslösers, die dem Gehäuseteil 100 abgewandt ist, befindet sich eine Nut HO.
In der Nut HO ist ein Hebel MI mittels eines Zapfens 112 schwenkbar befestigt. Der Zapfen 112 befindet sich am vorderen Ende des Hebels 111. Der Hebel wird durch eine kleine Druckfeder 113 nach aussen gedrückt, welche sich in einer blinden Bohrung im Block des Auslösers 105 befindet.
Das hintere Ende des Hebel. 111 ist mit einem Kopf I l la verschen, wclcher mit einer Stufe 114 zusammen- wirkt, die auf der Tnnenseite des Gehäuseteile, 101 ausgebildet ist und dem Festhalten des Austösers in seiner inneren Stc ! ! ung dient, wenn dieser gegen die Kraft der Feder 108 nach innen gedrückt wird. Der Knopf 106 stützt sich gegen eine Blattfeder 115, welche dem Abhe- ben des Kopfes ! a von der Stufe 114 dient (siehe Fig. 10), wenn der Kopf 106 niedergedrückt wird. Darauf brin, die Feder 108 den Auslöser 105 in sein vordere Stellung zurück.
tm vorderen Ende des Gehäuses 10 () ist eine funktionelle Einheit 116 angeordnet. Dieses enthält ein Gleitstück 117, welches sich aus der Einheit nach hinten erstreckt. Das Gleitstfick 117 ist mit einem Einschnitt I 7a versehen, welcher sich an dessen hinterem Ende befindet uncl mit einem Teil 118 zusammenwirkt, der am Austöser) 05 befestigt ist und sich von diesem nach oben erstreckt.
Wenn der Austöscr ! 05 nach innen gedrückt wird, so iibt er eine doppelte Funktion aus. In der ersten Phase wirkt der Teil 118 mit dem Gleitstück 117 zusammen und zieht dieses nach hinten. In der zweiten Phase wirkt die untere Fläche des Austösers 105 mit einer Blattfeder 119 zusammen und schliesst auf diese Weise einen Schalter 120, wobei der Ausföscr in seine verriegelte Stellung gedrückt wird.
Durch den Griffteil des Gehäuses ist ein elektrisches Kabel 121 mittels einer Durchführung 122 eingeführt.
Das Kabel 121 hat zwei Leiter, von denen der eine an das Gehäuse angeschlossen ist, das aus einem elektrisch leitfähigen Metall hergestellt ist. Der zweite Leiter ist an einen Pol des Schalters 120 angeschlossen. Der andere Pol des Schalters ist mit einer Signallampe 123 am hinteren Ende des Gehäuses sowie einem elektrischen Widerstands-Heizelement 124 verbunden. Das Heizelement 124 befindet sich in der funktionellen Einheit 116.
Daraus folgt, dass, wenn der Auslöser 105 sich in seiner innersten Stellung befindet, die Lampe 1'3 aufleuchtet und das Heizelement 124 eingeschahet ist.
Die Fig. 11 und) 2 zeigen die funktionelle Einheit 116. Diese enthält einen Körpertei) 12. 5 mit im wesentlichen H-förmigem Querschnitt, mit Führungen 126 und ) 27 an entgegengesetzten Seiten eines mittleren Steges 125a. Ein mittlerer Teil eines der scitlichen Flanschen 12' und des Stems 25a des Körperteiles 125 ist entfernt, wodurch eine Ausnehmung 128 gebildet wird.
Die Ausnehmung 128 befindet sich im Schlitz 104 des Gehäuses, so dass in das Gehäuse durch den Schlitz 104 eingeführte Stränge von Garn in die Ausnehmung 128 zu liegen kommen.
Im Körperteil 125 sind'metallische Streifen 129 und i 30 angeordnet, welche V-förmige Einschnitte aufweisen, die Backen bilden. Die Streifen befinden sich im Abstand voneinander auf einer Seite der Führung 126. Die Vförmigen Einschnitte befinden sich nebeneinander und liegen auf der hinteren Seite der Ausnehmung 128.
In der Führung 126 ist ein Gleitteil 117 beweglich, zusammen mit einem metallischen Streifen 131. In der Führung 127 ist ein metallischer Streifen 132 beweglich.
Die Streifen 131 und 132 sind miteinander durch einen Zapfen 133 verbunden, der sich zwischen beiden auf der hinteren Seite des Körperteiles 125 erstreckt.
Zwischen dem hinteren Ende des Streifens 131 und dem Glcitstück 117 erstreckt sich eine kleine Zugfeder 134, wobei die Bewegung der Streifen 131 und 132 im Gleitstück 117 durch das vordere Ende des Streifens 131 bcgrenzt ist. Dieses Ende ist gebogen und schlägt gegen das vordere Ende des Gleitstückes 117 an.
Die Streifen 131 und 132 sind mit Einschnitten 131a und 132a versehen, in welche das Garn einfiihrbar ist.
Der entsprechende Teil des Gleitstücks 117, welcher ein Einlegen de Garns durch die Ausnehmung 128 verhindern würde, ist entfernt.
Bei der Betätigung bewegt sich der Streifen 131 zwischen den Streifen) 29 und 130. Der vordere Teil des
Einschnittes 131a hat dabei eine V-Form, durch welche eine Backe gebildet, welche mit den V-förmigen Backen der Streifen 129 und 130 zusammenwirkt und dem
Fassen der Enden des Garns dient.
Um einen geringen Abstand von den Streifen 129 und
130 entfernt befindet sich ein Widcrstands-Heizdement
124. Das Heizetemcnt 124 befindet sich um ein geringes
Mass vor den tiefsten Punkten der V-förmiacn Einschnit te der Streifen 129 und 130.
Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Ver fahrens werden z. B. die Enden der zu verbindenden Garne nebeneinander durch den Schlitz 104 eingeführt, derart, dass sie sich parallel in der gleichen Richtung erstrecken. Die Enden srnd dabei xo angeordnet, dass Teile, welche an entgegengesetzten Seiten der Verbin dungsstelle liegen sollen, sich vom oberen Ende des Schlitzes I04 im vorderen Teil des Gehäuses nach aussen erstrecken. Darauf wird der Auslöser 105 nach innen gedrückt, wodurch die Streifen 131 und 132 nach hinten bewegt werden.
Die Streifen 131 und 132 bewegen die Enden des Garns mit sich, wodurch das Garn von den Backen erfasst wird, welche durch die Einschnitte der Streifen 128, 129 und 131 gebildet werden. Dabei gelangt das Garn in den Bereich des Heizelements 124.
Die Backen werden durch die Feder 134 in geschlossener Stellung gehalten, wobei die Feder eine weitere Bewegung des Gleitstiickes 117 gegenüber clem Streifen 131 und 132 gestattet. Soba ! d der Ausiöser 105 in seine verriegelte Stellung gelant, wird das Heizelement 124 eingeschaltet, wodurch die Enden des Garns geschmolzen und mitein- ander verschweisst werden. Das geschmolzene Garn läuft zurück zu den Backen, welche dureh die Streifen 130 und 131 gebildet werden. Die Backen wirken als kühlendes Organ und haben eine rasche Abkühlung des geschmol- zenen Materials wie sich dieses den Backen nähert, zur Fo) ge.
Auf diese Weise wird eine feste Verbindung des Garns gebildet. Nachdem der Schmelzvorgang abge- schfossen ist, wird der Ausliiser losgelassen, bleibt jedoch verriegelt. Dadurch wird das Heizelement zusammen mit dem Signallicht abgeschaltet, das Garn bleibt jedoch weiter in den Backen eingeklemmt. Es folgt eine Abküh- lullg der gebildeten Schweissverbindung, welche einen Zeitraum von 2 bis 3 Sekunden erfordert. Nach diesem Zeitraum wird der Entriegelungsknopf 106 niederge drückt, wodurch der Aus ! öser freigegeben wird. Der Austöser bewegt sich unter der Einwirkung der Feder 108 nach vorne, was eine Öffnung der Backen zur Folge hat.
Die miteinander verbundenen Enden der Garne können nun aus der Vorrichtung entfernt werden.
Die gegenseitigen Dimensionen der verschiedenen Teile der als Beispiele angeführten Vorrichtungen sind nicht näher beschrieben worden, da ein Fachmann, eventuell nach einigen Versuchen diese selbst entspre- chend den konkreten Bediirfnissen mit Rücksicht auf die Eigenschaften des zu verbindenden Garns wählen kann.
Das als Garn bezziehnele Material kann ein beliebiges fadenförmiges Gebilde aus thermoplastischem Kunststoff sein. Die Erfindung ist insbesondere zur Bildung von Verbindungen von schweren Garnen, wie z. B. für Teppiche, geeignet, bei welchen eine Verbindung durch Kno- ten nicht zu ! ässig ist. Es hat sich erwiesen, dass eine ausgezeichnete Verbindung zwischen zwei Enden eine- ; -on 1050 Denier in annähernd) 2 Sekunden hergestellt werden kann.
Eine nähere Untersuchung der Schwcissvcrbindung zeigte, dass, während die Fe > tigkeit cles Materials genau gleich war wie im unverschweissten Teil, der Querschnitt an der SchweisssteHe um ein wenig kleiner war als der duurchschnittiiche Querschnitt des Garns. Fin. vielleicht überraschendes Resultat war auch das, dass die Enden des Garns leicht nach der Bildung der Schwessverbindung in einer Geraden ausgerichtet werden konnten und auch nachher germa blieben.
Es versteht sich, dass die beschriebenen Ausführungen der Erfindung nur als Beispiele dienen sollen und dass weitere Ausführungen im Rahmen der folgenden Ansprüche möglich sind. Es ist dabei allerdings mit \'orteil darauf zu achten, dass das Heizelement das Garn rasch zum Schmelzen bringt, dass dabei die Entfernung zwi schen dem Heizetemcnt und den Backen richtig gewählt wird und dass für eine rasche Öffnung der Backen nach der Ausbildung der Verbindung gesorgt wird.
Method of joining ends of thermoplastic yarns
The invention relates to a method for joining ends of thermoplastic yarns, which is characterized in that the ends of the yarns to be joined, which are held close to one another and parallel to one another, so that both parts of the yarns extend in the same direction, in the area of their Ends are heated in such a way that they melt, and that at the point where the ends are held together and which is away from the heated area, heat is dissipated so that the ends in the heated area are separated by melting, whereby the molten yarn material runs back against the point at which the ends are held together, solidifies there and causes a connection of the two ends.
The invention is explained with reference to two embodiments of a device suitable for carrying out the method, shown schematically in the drawing. Show it :
Fig. I a view of a first device,
FIG. 2 shows a floor plan for FIG. 1.
3 shows a three-dimensional representation, partly in section, of the device according to FIGS. I and 2, and FIG
4 and 5 sections along the line X-X in FIG. 2 with open and closed jaws, some parts being omitted for reasons of clarity,
6 shows a view of the second embodiment of the device,
7 shows a plan view of the second device,
8 shows a view corresponding to FIG. 6, but with the housing parts removed,
9 shows a section along the line IX-IX in FIG. 8,
10 shows a detail in section to explain the function of the release mechanism,
Fig. I I a spatial view of the fixed part of a functional unit of the device,
Fig.
12 is a three-dimensional view of the movable part of the functional unit of the device, and
13 shows a floor plan of the entire functional unit.
The device according to FIGS. 1 to 5 of the drawing contains, as essential parts, jaws for gripping the ends of the yarn to be connected, a heating element for heating the ends of the yarn, and organs for operating the jaws and the heating element.
A block 10, which is provided with a V-shaped incision and is arranged in a metallic U-profile 12, is provided to guide the yarn.
Two jaws 14, 16 are provided for grasping the yarn. The jaw 14 is fixedly arranged and is located in a transverse slot in the block 10 and in the profile 12. The jaw 16 is movable and can be pivoted about an adjusting device 18, the function of which will be described later. The jaws have a complementary V shape. In its open position (FIG. 4) access to the V-shape, n incision of the fixed jaw 14 is guaranteed. In the closed position (FIG. 5), the V-shaped incisions are used to grip the ends 20, 22 of the yarn.
A heating element 24 is arranged next to the fixed jaw 14. The heating element is located in a space that was created by setting back the block 10 with respect to the fixed jaw 14. The heating element consists of a suitable length of resistance wire which is passed through ceramic insulators 26 and held in place. The resistance wire is provided with terminals 28 and extends horizontally to the planes of the jaws 14, 16, to the level of the lowest point of the incision in the fixed jaw 14. The ends of the yarn held in the fixed jaw 14 are thus on top of the Heating element on.
A lever 30 is provided for actuating the jaws 14, 16. When the end of the lever 30 is kept depressed, the jaws 14, 16 are closed. When the lever 30 is released and in its upper position, the jaws are open.
This relationship is possible through a suitable mounting of the jaws and a connection between the lever 30 and the jaw 16. The fastening of the two jaws has already been mentioned. In this context, it is still necessary to describe the design and function of the actuating device 18.
This consists of three parts. Two of these are bolts 32, 34 provided with an external thread, which are fastened in corresponding bores with internal threads in supports 36, 38. The adjacent ends of the bolts 32, 34 are hollow and serve to support the ends of a pin (which is not shown in the drawing) on which the jaw 16 is pivotably mounted. The bolts 32, 34 are used to adjust the jaw 16 in the longitudinal direction of the device and relative to the fixed jaw 14, specifically in such a way that its position in the supports 6, 38 is adjusted. The lever 30 is pivotably mounted in a block 40 which contains an adjustable stop 42. by which the movement of the lever 30 is limited downwards.
Between tween the free end of the lever 30 and a fixed part of the device there is a compression spring 44 which pushes the lever upwards. Approximately in the middle of the lever 30, two further springs are provided which serbinden the lever with the jaw 16. Both springs are tension springs. One of these, 46, extends between the jaw 16 and a fixed part of the device such that it pulls the jaw 16 into its open position. The other spring, 48, extends between jaw 16 and lever 30 in a position such that it pulls jaw 16 into the closed position.
The springs 44, 46, 48 are chosen so that after the lever 30 is depressed, the jaw 16 is swiveled into its closed position! ct, whereby the yarn is held between the movable jaw 16 and the fixed jaw 14.
At the same time, however, the force is chosen so that if the lever 30 is pressed down further, no excessive force can be exerted on the ends of the yarn that would damage it and that after releasing the lever 30, the fixed jaw 16 quickly opens Reaches position and remains there.
To actuate the heating element, a pressure switch 50 with an associated signature 52 is provided, which is switched on. when the heating element is connected to the power supply These parts are provided in a circuit between a main line 54 and the heating element 24, the electric current being supplied to the heating element as long as the pressure switch is depressed.
When actuated, the ends 20, 22 of the yarn are inserted next to one another in the cutout of the BJock) 0 with open jaws 4,) 6. The ends of the yarn extend over the horizonta) en Tci! of the heating element 24 (Fig. 2). The lever is then depressed, whereby the jaw 16 is pivoted into its closed position and holds the ends of the yarn in place by applying slight pressure (FIG. 5).
The push button is then actuated causing the heating element 24 to open and rapidly melt and bond the ends of the yarn together. The melted yarn runs back to the jaws 14, 1F, which act as a cooling element and quickly remove the melted materia! of the yarn cool as it approaches the jaws, creating a tight connection between the ends. After the welding process, the pressure switch 50 is turned off, whereby the heating element 24 is disconnected from the power supply.
Immediately after the connection has been made, the lever 30 can also be released, whereby the jaws are opened and the connected ends of the yarn can then be removed from the device.
FIGS. 6 to 12 show a further embodiment of a suitable device. As best seen in Figures 6 and 7, the device has an outer housing in the form of a pistol and is intended to be held in the hand during operation.
The housing contains a part 100 which forms one side of the housing as well as parts 101 and 10 'which are connected to part 100 by screws 103 and form the other side of the housing. There is a slot between parts 101 and 10' 104, in which a pair of strands of the yarn Y to be connected can be laid in such a way that they extend parallel to one another and transversely to the order part of the housing. A trigger 105 which can be moved inwards into the housing is provided for actuating the device.
When the trigger 105 is pressed inwards, it arrives in a locked position, from which it can be released by an unlocking button which extends outward from the part 101 of the housing.
As best seen in Figures 8 and 9, the laser 105, which is in the form of a block, includes a bore 107 which extends toward the front from its rear face. In the bore 107 there is a compression spring 108 which rests against the rear wall of the housing and comprises a bolt 109 which partially extends into the bore 107 when the trigger is in the unlocked position (as in FIG. 8 shown). A groove HO is located in the side surface of the release that faces away from the housing part 100.
A lever MI is pivotably attached in the groove HO by means of a pin 112. The pin 112 is located at the front end of the lever 111. The lever is pressed outwards by a small compression spring 113, which is located in a blind hole in the block of the trigger 105.
The rear end of the lever. 111 is provided with a head 111 which interacts with a step 114 which is formed on the inside of the housing part 101 and which holds the trigger in its inner part. ! ung serves when it is pressed inwards against the force of the spring 108. The button 106 is supported against a leaf spring 115, which prevents the head! a from stage 114 (see Fig. 10) when head 106 is depressed. Then the spring 108 returns the trigger 105 to its forward position.
A functional unit 116 is arranged at the front end of the housing 10 (FIG. 10). This includes a slide 117 which extends rearwardly from the unit. The Gleitstfick 117 is provided with an incision I 7a, which is located at its rear end and cooperates with a part 118 which is attached to the trigger) 05 and extends upward therefrom.
If the trigger! 05 is pressed inwards, it has a double function. In the first phase, the part 118 interacts with the slide 117 and pulls it backwards. In the second phase, the lower surface of the trigger 105 interacts with a leaf spring 119 and in this way closes a switch 120, the trigger being pressed into its locked position.
An electrical cable 121 is inserted through the handle part of the housing by means of a bushing 122.
The cable 121 has two conductors, one of which is connected to the housing made of an electrically conductive metal. The second conductor is connected to one pole of the switch 120. The other pole of the switch is connected to a signal lamp 123 at the rear end of the housing and to an electrical resistance heating element 124. The heating element 124 is located in the functional unit 116.
It follows from this that when the trigger 105 is in its innermost position, the lamp 1'3 lights up and the heating element 124 is closed.
11 and) 2 show the functional unit 116. This contains a body part) 12. 5 with an essentially H-shaped cross section, with guides 126 and) 27 on opposite sides of a central web 125a. A central portion of one of the physical flanges 12 'and stem 25a of the body portion 125 is removed, thereby forming a recess 128.
The recess 128 is located in the slot 104 of the housing, so that strands of yarn introduced into the housing through the slot 104 come to lie in the recess 128.
Arranged in the body part 125 are metallic strips 129 and 30 which have V-shaped incisions which form jaws. The strips are spaced from one another on one side of the guide 126. The V-shaped incisions are adjacent to one another and are on the rear side of the recess 128.
A sliding part 117 is movable in the guide 126, together with a metallic strip 131. In the guide 127, a metallic strip 132 is movable.
The strips 131 and 132 are connected to one another by a peg 133 which extends between the two on the rear side of the body part 125.
A small tension spring 134 extends between the rear end of the strip 131 and the sliding piece 117, the movement of the strips 131 and 132 in the sliding piece 117 being limited by the front end of the strip 131. This end is bent and strikes against the front end of the slide 117.
The strips 131 and 132 are provided with incisions 131a and 132a into which the yarn can be inserted.
The corresponding part of the slider 117, which would prevent an insertion of the yarn through the recess 128, is removed.
When actuated, strip 131 moves between strips 29 and 130. The front part of the
Incision 131a has a V-shape through which a jaw is formed, which cooperates with the V-shaped jaws of the strips 129 and 130 and the
Grasping the ends of the yarn is used.
To a small distance from the strips 129 and
130 away is a resistance heating element
124. The heating element 124 is a little
Measure in front of the deepest points of the V-shaped incisions of the strips 129 and 130.
When carrying out the inventive method z. B. the ends of the yarns to be joined are inserted side by side through the slot 104 so that they extend in parallel in the same direction. The ends are arranged in such a way that parts which are intended to lie on opposite sides of the connection point extend outwards from the upper end of the slot I04 in the front part of the housing. The trigger 105 is then pressed inwards, whereby the strips 131 and 132 are moved backwards.
The strips 131 and 132 move the ends of the yarn with them, whereby the yarn is grasped by the jaws which are formed by the incisions of the strips 128, 129 and 131. The yarn then reaches the area of the heating element 124.
The jaws are held in the closed position by the spring 134, the spring allowing further movement of the slide 117 with respect to the strip 131 and 132. Soba! When the release 105 reaches its locked position, the heating element 124 is switched on, as a result of which the ends of the yarn are melted and welded together. The melted yarn runs back to the jaws formed by strips 130 and 131. The jaws act as a cooling organ and have a rapid cooling of the molten material as it approaches the jaws.
In this way a firm connection of the yarn is formed. After the melting process has finished, the Ausliiser is released but remains locked. This switches off the heating element together with the signal light, but the yarn remains trapped in the jaws. The weld joint that has formed is then cooled down, which requires a period of 2 to 3 seconds. After this period of time, the release button 106 is pressed down, whereby the off! öser is released. The trigger moves forward under the action of the spring 108, causing the jaws to open.
The interconnected ends of the yarns can now be removed from the device.
The mutual dimensions of the various parts of the devices cited as examples have not been described in more detail, since a person skilled in the art, possibly after a few attempts, can choose them himself according to the specific requirements with regard to the properties of the yarn to be connected.
The material referred to as a yarn can be any thread-like structure made of thermoplastic material. The invention is particularly useful for forming joints of heavy yarns, such as. B. suitable for carpets, which cannot be connected by knots! is casual. It has been shown that an excellent connection between two ends is one-; -on 1050 denier can be produced in approximately) 2 seconds.
A closer examination of the welded joint showed that while the strength of the material was exactly the same as in the unwelded part, the cross-section at the welded joint was a little smaller than the average cross-section of the yarn. Fin. Perhaps a surprising result was that the ends of the yarn could easily be aligned in a straight line after the welded joint had been formed, and that they remained too long afterwards.
It goes without saying that the embodiments of the invention described are only intended to serve as examples and that further embodiments are possible within the scope of the following claims. However, it is advantageous to ensure that the heating element quickly melts the yarn, that the distance between the heating element and the jaws is chosen correctly and that the jaws open quickly after the connection has been established becomes.