CH488915A - Schnappschloss - Google Patents

Schnappschloss

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Publication number
CH488915A
CH488915A CH409169A CH409169A CH488915A CH 488915 A CH488915 A CH 488915A CH 409169 A CH409169 A CH 409169A CH 409169 A CH409169 A CH 409169A CH 488915 A CH488915 A CH 488915A
Authority
CH
Switzerland
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locking
snap lock
engagement
lock according
dependent
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Application number
CH409169A
Other languages
English (en)
Inventor
Amiet Franz
Original Assignee
Amiet & Hofmann Franz
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  Schnappschloss    Die     Erfindung    bezieht sich auf     cin    Schnappschloss  mit einem Hauptteil und einem in diesen eingreifenden       Einsteckteil,    wobei der Hauptteil zur Befestigung an  einem mit Deckel versehenen Behälter und der     Einsteck-          teil    zur Befestigung am Deckel des Behälters bestimmt  sind.  



  Ein Schnappschloss dieser Art kann bei entspre  chender Ausbildung für Behälter der verschiedensten  Art, z. B. für Schmuckkästen mit Klappdeckel oder als  Taschenschloss, beispielsweise für Aktentaschen, ver  wendet werden.  



  Für derartige Behälter bestimmte Schnappschlösser  sind bereits in zahlreichen     Ausführuncsformen    bekannt.  Es ist allgemein üblich, solche Schlösser mit einem  Schlüssel     auszustatten,    durch den das Schloss im ge  schlossenen Zustand gesperrt werden kann, so dass ein  ungewolltes öffnen verhindert wird. Bei den bekann  ten Schlössern sind im allgemeinen zusätzlich verschieb  bare,     verfederte    Sperrorgane vorgesehen, die auch im       entsperrten    Zustand den Eingriff     d.2r    beiden Schlossteile  aufrecht erhalten und die erst von Hand durch Betätigen  eines Schiebers oder zweier Schieber gelöst werden müs  sen, bevor das Schloss geöffnet werden kann.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines  Schnappschlosses, bei dem zum öffnen des Schlosses die  Betätigung eines Schiebers nicht erforderlich ist. Beim  erfindungsgemässen     Schloss    wird vielmehr im     entc,perr-          ten    Zustand der Eingriff der beiden Schlossteile durch  eine Federkraft aufrechterhalten, die durch     Auseinan-          derziehen    der beiden Schlossteile überwunden werden  kann, Es entfällt somit die vielfach, insbesondere bei  kleinen Behältern, umständliche Art des     Öffnens,    bei  der die eine Hand zum Lösen des bzw. der Schieber und  zum Festhalten des Hauptteils des Behälters und die  andere Hand zum Abheben oder Abziehen des Deckels  benötigt wird.

      Das erfindungsgemässe Schnappschloss     iSt    dadurch  gekennzeichnet, dass der Hauptteil mit einem federnd  ausgebildeten, mit dem     Einsteckteil    in Eingriff zu brin  genden     Verriegelungs-    und Rastorgan und einem     Sp--rr-          element    versehen ist, das im     entsperrten    Zustand vom       Verriegclungs-    und Rastorgan     freigeht    und im gesperr  ten Zustand das in Eingriff mit dem     Einsteckteil    be  findliche     Verregelungs-    und Rastorgan blockiert.  



  Im folgenden werden Ausführungsbeispiele des  Schnappschlosses gemäss der Erfindung anhand der  Zeichnungen erläutert:  In     Fig.    1-5 ist eine Ausführungsform dargestellt,  die als     Kleinschloss        zur        Anbringuna    an einem Kästchen,  z. B.

   Schmuckkästchen, ausgebildet ist, und zwar zeigen       Fio.    1-3 das Schloss im geschlossenen und gesperr  ten Zustand in Vorderansicht bzw. in zwei geschnittenen  Darstellungen, und       Fig.    4     da=se16e    Schloss in Vorderansicht gemäss     Fig.     1,     jedcch    in geöffnetem Zustand, und       Fig.5    das     Verriegelungs-    und Rastorgan in seit  licher Ansicht;       Fig.    6 zeit in Draufsicht auf das Schloss eine wei  tere Ausführungsform eines Teils desselben.  



  Der Hauptteil 1 des Schnappschlosses weist ein fla  ches, dosenartiges Gehäuse auf, das aus dem in den  Vorderansichten gemäss     Fig.    1 und 4 rechteckigen     Dek-          kelteil    10 und dem entsprechend geformten, in den  Deckelteil     eincesetzten    Bodenteil 9 besteht. Der Boden  teil 9 nimmt das als Feder mit flachem Querschnitt aus  gebildete     Verriegelun;s-    und Rastorgan 3 und das mit  diesem     zusammenwirkende    Sperrelement 7, welches am  Boden des Bodenteils drehbar gelagert ist, auf.  



  Der     Einsteckteil    2 besteht, wie dies aus dem Schnitt  der     Fig.    3 hervorgeht, aus einem rechtwinklig geboge  nen     R'inkeMück,    das an seiner einen geraden Kante  einen mit einem Auge 12 versehenen Ansatz 8 trägt,      siehe insbesondere     Fig.    4, der das Eingriffselement des       Einsteckteils    2 bildet.  



  Das     Verriegelungs-    und Rastorgan 3 ist in     Fig.    5 in  seitlicher Ansicht und in Draufsicht dargestellt. Es bil  det eine Feder, die aus einem Stück bandförmigen Fe  derstahls hergestellt ist. Der Mittelteil 4 ist im wesent  lichen gerade, jedoch ist in seiner Mitte ein     warzen-          förmiger    Ansatz     angeformt,    der das Rastelement 6 bil  det. Die beiden Enden 5 sind gegenüber dem Mittelteil  etwas breiter und hakenförmig vom Mittelteil abgebo  gen.

   Die Höhe dieser hakenförmigen Endteile 5 in Rich  tung senkrecht zur Ebene des Mittelteils 4 ist so be  messen, dass die Feder 3 nach dem Einlegen in den  Bodenteil 9 des Gehäuses und nach Aufsetzen des     Dek-          kelteils    10 auf den Bodenteil in der genannten Richtung  im Gehäuse festgelegt ist; die Länge der Feder 3 ist so  bestimmt, dass sie in ihrer Längsrichtung im Bodenteil  des Gehäuses festgelegt ist, wie dies insbesondere aus       Fig.    2 hervorgeht. Am Bodenteil 9 befinden sich zwei  Ansätze 11, welche die Feder 3 in ihrer Querrichtung  im Bodenteil 9 festlegen.  



  Im Bodenteil 9 und im     Dckelteil    10 ist in je einer  Bohrung ein Schlüsselzapfen 13 drehbar gelagert, der  mit einem radialen, in axialer Richtung durch den Zap  fen 13 hindurchgehenden Schlitz 14 zur Aufnahme eines  nicht dargestellten Schlüssels versehen ist. Auf das     bo-          denseitige    Ende des Zapfens     is.t    das als Plättchen ge  formte, mit einer Bohrung versehene Sperrelement 7  aufgesetzt, derart, dass beim Drehen des Zapfens 13  mittels des Schlüssels das Sperrelement 7 entsprechend  gedreht wird.

   In     Fig.    1 bis 3 ist das Sperrelement 7 in  seiner sperrenden Stellung dargestellt, in welcher es an  der Unterseite der Feder 3 anliegt und diese mit ihrem  Rastelement 6 in Eingriff mit einem Auge 12 des An  satzes 8 des     E;nsteckteils    2 hält. In dieser Stellung ist  also das Schloss gespart.  



  In der     entsperrten    Stellung und geöffneten Stellung  gemäss     Fig.    4 ist das Sperrelement gegenüber der in       Fig.    1 dargestellten     gesp;        rrten    Stellung um 90  nach  links geschwenkt, so dass es von der Feder 3 völlig       freiaeht.    Die Feder bzw. ihr Rastelement 6 kann in die  ser Stellung in Richten; zum Boden des Bodenteils 9 hin  gedrückt werden.

   In dieser Stellung kann das gemäss       Fig.    4 freie     Einsteckteil    2 nach unten durch einen Schlitz  15 des Gehäuses eingeführt werden, wobei das vordere  Ende des Ansatzes 8 auf die konische     Seitenfläche    der  Warze 6     aufläuft    und diese nach unten drückt, bis der       An,atz    8 über die Warze     hinweggleiten    kann und das  Auge 12 in die     federnd    nach oben     zuriickschnapp nde     Warze 6 einrastet.

   Ein entsprechender Vorgang, jedoch  in entgegengesetzter Richtung, vollzieht sich beim öff  nen des     entsoerrten    Schlosses, wenn der     Einsteckteil    2  aus dem Gehäuse 1 herausgezogen wird.  



       Gemäss        Fia.    6 ist das     Verriegelungs-    und Rastorgan  3 mit in     R,chtung    senkrecht zur Längsachse des Mittel  teils 4, aber in dessen Ebene verlaufenden abgewinkel  ten Fahnen 16 versehen, die mit dem Mittelteil zusam  men einen etwa U-förmigen Bauteil bilden. Die Aussen-         abmessungen    dieses Bauteils sind so bemessen,     dass    das       Verriegelungs-    und Rastorgan allseitig im Gehäuse 1  festgelegt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schnappschloss mit einem Hauptteil und einem in diesen eingreifenden Einsteckteil, wobei der Hauptteil zur Befestigung an einem mit Deckel versehenen Behäl ter und der Einsteckt; il zur Befestigung am Deckel des Behälters bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil (1) mit einem federnd ausgebildeten, mit dem Einsteckteil (2) in Eingriff zu bringenden Verriege- lungs- und Rastorgan (3) und einem Sperrelement (7) versehen ist, das im entsperrten Zustand vom Verriege- lungs- und Rastorgan (3)
    freigebt und im gesperrten Zu stand das in Eingriff mit dem Einsteckteil (2) befind liche Verriegelungs- und Rastorgan blockiert. UNTERANSPROCHE 1. Schnappschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil (1) ein rechteckiges, dosenförmiges Gehäuse mit einem Bodenteil (9) und einem diesen übergreifenden Deckelteil (10) aufweist, der die Vorderseite des Gehäuses bildet. 2.
    Schnappschloss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vcrriegelungs- und Rastorgan (3) als Fedjr mit einem im wesentlichen flachen Mittel teil (4) und von diesem aus dessen Ebene heraus abge winkelten Auflageteilen (5) ausgebildet ist, welche an der Innenseite des Bodenteils (9) und des Deckelteils (10) anliegen, und dass am Mittelteil (4) ein Rastele ment (6) angeordnet ist, welches bei in den Hauptteil eingestecktem Einsteckteil (2) durch die Kraft der Fe der in Eingriff mit einem Eingriffselement (8) des Ein steckteils (2) gehalten wird. 3.
    Schnappschloss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungs- und Rastorgan (3) mit in Richtung senkrecht zur Längsachse des Mit teilteils, aber in dessen Ebene verlaufenden abgewin- keIten Fahnen (16) versehen ist, derart, dass das Ver- riegelungs- und Rastorgan einen U-förmigen Bauteil bildet, dessen Aussenabmessungen so bemessen sind, dass das Verriegelung-- und Rastorgan allseitig im Ge häuse (1) festgelegt ist (Fig. 6). 4.
    Schnappschloss nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sp.-rrelement (7) als drehbares Plättchen ausgebildet ist, welches im gesperr ten Zustand auf der vom Rastelement abgewandten Seite unter den geraden Mittelteil (4) der Feder (3) greift und das Rastelement (6) der Feder in Eingriff mit einem Eingriffselement (8) des Einsteckteils hält. 5. Schnappschloss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (7) am Bodenteil (9) und am Deckelteil (10) drehbar montiert und mit tels eines Schlüssels in den gesperrten bzw. entsperrten Zustand drehbar ist.
CH409169A 1969-03-18 1969-03-18 Schnappschloss CH488915A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107489306A (zh) * 2017-09-06 2017-12-19 深圳圣保路皮具有限公司 磁感应分体式电子五金报警箱包旋转拧锁

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN107489306A (zh) * 2017-09-06 2017-12-19 深圳圣保路皮具有限公司 磁感应分体式电子五金报警箱包旋转拧锁

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ES368780A1 (es) 1971-05-01
DE6918343U (de) 1969-08-28

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