CH488955A - Regulierbare Mischvorrichtung für Heiss- und Kaltwasser - Google Patents

Regulierbare Mischvorrichtung für Heiss- und Kaltwasser

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CH488955A
CH488955A CH1604867A CH1604867A CH488955A CH 488955 A CH488955 A CH 488955A CH 1604867 A CH1604867 A CH 1604867A CH 1604867 A CH1604867 A CH 1604867A CH 488955 A CH488955 A CH 488955A
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Description


  Regulierbare     Mischvorrichtung    für Heiss- und     Kaltwasser       Die Erfindung betrifft eine regulierbare Mischvor  richtung für Heiss- und Kaltwasser, mit einem in einem  Gehäuse     angeordneten    Zylinder, der relativ zu einem in  ihn hineinragenden Hohlkolben axial verschiebbar und  drehbar ist, wobei im Regulierbereich Heiss- und Kalt  wasser durch sich überlappende, in Umfangsrichtung       verlaufende    Schlitze dieser beiden Organe in einen mit  einem Ablauf versehenen Mischraum gelangen, und  wobei die Auslaufmenge und das Mischungsverhältnis  unabhängig voneinander durch     Relativ-Verschiebung     oder     -drehung    dieser Organe, regulierbar sind.

   Bei  bekannten Mischvorrichtungen dieser Art ist der Hohl  kolben mit einem Betätigungsorgan kinematisch verbun  den, während der Zylinder gehäusefest angeordnet ist.  Das     Heissbzw.    Kaltwasser strömt in radialen Richtungen  von aussen nach innen durch die sich überlappenden  Schlitze und verlässt den Hohlkolben in axialer Rich  tung, wobei es durch eine axiale Bohrung des Zylinders  strömt, durch die auch ein am Hohlkolben befestigter  Stengel hindurchgeht, der zur kinematischen Verbin  dung des Kolbens mit einem Betätigungsorgan dient.  Diese Konstruktion erfordert relativ viele Einzelteile und  schafft schwierige Dichtungsprobleme.

   Zur Vermeidung  dieser Nachteile zeichnet sich die     Mischvorrichtung     nach der Erfindung dadurch aus, dass der Zylinder mit  einem Betätigungsorgan kinematisch verbunden ist,  während der Hohlkolben gehäusefest angeordnet und  mit zwei     axialparallelen    Sackbohrungen versehen ist,  denen das Heiss- bzw.

   Kaltwasser in axialer Richtung  zuströmt und aus denen es in radialen Richtungen von  innen nach aussen strömend durch die sich überlappen  den Schlitze in einen von dem Gehäuse und dem  Zylinder begrenzenden Mischraum eintritt, Diese Aus  bildung, die weniger Einzelteile benötigt und die Ab  dichtungsprobleme vereinfacht, hat ausserdem den gros  sen Vorzug, dass sie auf sehr einfache \'eise gestattet    das Auftreten von     Wässerschlägen    beim Schliessen der  Vorrichtung zu vermeiden.     Hierzu    wird     zweckmässig     vorgesehen, dass der Raum zwischen Kolben und  Zylinder über ein im Zylinderboden vorgesehenes Loch  mit dem Mischraum in Verbindung steht.  



  Ein Lecken zwischen der Heiss- und der Kaltwasser  leitung kann auf sehr einfache und auch nach langer  Zeit wirksamer Weise dadurch vermieden werden, dass  auf dem einen der genannten Organe eine dem oder den  Schlitzen dieses Organ entsprechend geschlitzte Gummi  manschette sitzt, die in eine Ringnut dieses Organes  einvulkanisiert ist oder eine Armierung aufweist, auf  welcher der Gummi     aufvulkanisiert    ist. Dabei ist das  andere Organ vorzugsweise mit einer auf der Gummi  manschette gleitbaren, entsprechend geschlitzten     Polyte-          trafluoräthylenschicht    versehen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist:       Fig.    1 ein Schnitt durch eine Mischvorrichtung  gemäss Linie 1-1 von     Fig.    2;       Fig.    2 ein Schnitt gemäss Linie     II-11    von     Fig.    1;       Fig.    3 eine schematische Darstellung einer Abwick  lung der     Durchlaufschlitze    mit einer Varianten;       Fig.    4 eine Draufsicht auf einen Ausgleichsring in  grösserem Masstabe;

         Fig.    5 eine Einzelheit von     Fig.    2 in     grösserem          Massstabe;          Fig.    6 ein Schnitt durch eine Variante des Kol  bens.  



  Die dargestellte Mischvorrichtung weist zwei sym  metrische, abgewinkelte     Einlaufrohre    1 auf, die mit       Gewide-.Anschlüssen    2 versehen sind. mit denen die      Vorrichtung an eine Kalt- und eine Warmwasserleitung  angeschlossen wird. Für den Austritt des Mischwassers  ist ein zentraler Auslaufbogen 3 vorgesehen, der an ein  zylindrisches Gehäuse 4 angeschlossen, z. B. angelötet  ist. Das Gehäuse 4 ist unten mit einem Innengewinde 5  versehen, in das ein Kopf 6 eines Hohlkolbens 7 mit  zwei zu seiner     Axe    parallelen Bohrungen 8 einge  schraubt ist.

   Ein     Anschluss-Stück    9, in das die inneren  Enden der     Einlaufrohre    1 eingelötet sind, ist mittels  zweier Schrauben 10 über eine Dichtung 11 am Kolben  kopf 6 befestigt, so dass die Rohre 1 mit den Bohrungen  8 in Verbindung sind.  



  In eine Ringnut 12 des Kolbens 7 ist eine Gummi  manschette 13 einvulkanisiert, die mit zwei einander  diametral gegenüber liegenden, in Umfangsrichtung ver  laufenden Schlitzen 14 versehen ist, die sich im Kolben  7 fortsetzen und bis etwa zur Mittellinie je einer der  Bohrungen 8 reichen. Auf der Gummimanschette 13,  deren Aussendurchmesser ein wenig grösser ist als  derjenige des Kolbens 7, ist ein mit zwei Schlitzen 15  versehener Zylinder 16 verschiebbar, der eine äussere  Messinghülse 17 aufweist, die innen mit einer     Gleit-          schicht    18 aus      Teflon         (Polytetrafluoräthylen)    verse  hen ist. Die Schlitze<B>15</B> sind praktisch gleich lang wie die  Schlitze 14 und gleich breit.

   Der Abstand zwischen den  Schlitzen 14 ist etwas grösser als die Länge eines  Schlitzes 15, um einen kleinen Winkelbereich zu schaf  fen, in dem die Mischvorrichtung mit Sicherheit ge  schlossen ist. Die Hülse 17 erstreckt sich etwas über den  Zylinderboden 19 hinaus, so dass oberhalb desselben  eine kleine Kammer 20 gebildet ist, die über ein im  Boden 19 vorgesehenes, enges Loch 21 mit dem Inneren  des Zylinders 16 in Verbindung ist. Die Kammer 20  dient zur Aufnahme einer Vorrichtung 22, welche den  Zylinder 16 mit einem Stengel 23 verbindet, unter  Ausgleichung einer eventuellen, radialen Abweichung  der     Axen    des Zylinders 16 und des     Stengels    23. Der       Stengel    23 ist in einer Bohrung 24 des     yGehäuses    4  geführt.  



  Die     Verbindtinsvorrichtung    22     weist    einen Aus  gleichsring 25 (s. auch     Fig.    5) auf, an dessen äusserem  Umfange     zw:i    radiale, diametral einander gegenüber  liegende     Vorsprünze    26     vorgesehen    sind, Um 90' zu  den Vorsprünen 26 versetzt, sind am inneren Umfang  des Ringes     2#-    zwei radiale Einschnitte 27 vorgesehen,  die auf zwei Vorsprüngen 28 des     Sten    Fels 23 radial  geführt sind.

   Die     '#,'orspriinge    26 des Ringes sind in zwei  entsprechende     öffnungon    29 der Hülse 17 radial ge  führt, und es ist ersichtlich, dass der Ring 25 sich  infolgedessen in     seiner    Ebene beliebig verschieben kann,  wie es zum     Ausgleich    einer allfälligen geringen Abwei  chen\ des Stempels 23, bzw. der     Bohrung    24, von der       Axe    des Zylinders<B>16,</B> bzw. des Kolbens 7 notwendig ist.

    Der Ring 25     lie_:    oben an einem Flansch 30 des  Stengels 23 und unten an einem Ring 31 an, der auf  dem     Sten,-el    23     a::feschobcn    und durch einen in einer  Nut 32     angebrachiea    geschlitzten Federring 33 auf  demselben     fat;@l@slt:n        iSt.    Zur     \'erstellrrng    des Zylin  ders 16 wird auf den     Stengel    23 eine     Axialkraft          oder,lund    ein Drehmoment     ausgeübt,    die bzw. das über  den Ausgleichsring 25 der Verbindungsvorrichtung 22  auf den Zylinder     übertragen    wird.  



  Der Stengel 2 3 ist mittels eines in einer Ringnut 34  der i     olirtin"->        an:oldneter:        O-Rin-cs    35 abgedichtet,  so dass aus     dc:n        z\        isclien    dem zylindrischen Gehäuse 4  und dem     Z5,lir._le    r i6.     dem    Kolben 7 vorhandenen,    ringförmigen Raum 36, kein     Leckwasser    austreten  kann.  



  Das obere Ende des Stengels 23 ist als Gabel 37  ausgebildet, in welcher ein Betätigungshebel 38 mittels  eines Zapfens 39 gelagert ist. Der Hebel 38 ist auf einer  Seite des Zapfens 39 mit einem abgerundeten Ende 40  versehen, das in eine Nut 41 eines oberen Gehäusefort  satzes 42 eingreift, der sich oberhalb der Bohrung 24  über einen     Zentriwinkel    von 180' erstreckt. Auf dem  entgegengesetzten Ende des Hebels 38 ist ein Griff 43  angebracht.

   Es ist ersichtlich, dass bei einer Auf- oder  Abwärtsbewegung des Griffes 43 der Hebel 38 sich um  sein abgerundetes Ende 40     verschwenkt,    wobei der       Stengel    23 nach oben, bzw. unten bewegt wird.     Ver-          schw#enkt    man den Griff 43 dagegen in seiner Horizonta  lebene, so     bewegt    sich das Hebelende 40 in der Nut 41,  wobei der     Stengel    23 gedreht, aber nicht axial verscho  ben wird.  



  In     Fig.    1 und 2 ist angenommen, dass die Schlitze 15  des Zylinders 16 in gleicher Höhe wie die Schlitze 14  des Kolbens 17 und symmetrisch vor denselben liegen.  Unter diesen Umständen sind die Schlitze 14 vollständig  frei und es wird - bei gleichem Druck in der Kalt- und  in der Heisswasserleitung - gleich viel Kalt- und  Heisswasser durch die Schlitze 14 und 15 hindurch in  den     ringförmiöen    Mischraum 36     fliessen    und eine  maximale     Mischwassermenge    durch den Auslaufbogen 3  auslaufen.  



  In     Fig.    3 ist schematisch die Abwicklung der Schlitze  14 und 15 in vollen Linien für in einer Lage dargestellt,  in welcher sich die Schlitze 15 infolge einer Abwärtsbe  wegung des Griffes 43 etwas unterhalb der Schlitze 14  aber immer noch symmetrisch zu     denselben    befinden. In  dieser Lage stellen die schraffierten     überlappungsflä-          chen    44a und 44b der Schlitze 14 und 15 die freien       Durchlaufquersciinitte    zwischen den Bohrungen 8 und  dem Mischraum 36 dar.

   Es ist klar, dass in dieser Lage  das     ilischungsverhältnis    von Heiss- und Kaltwasser  immer noch 1 : 1 beträgt, die Temperatur des Misch  wassers also noch die gleiche ist wie in der Lage nach       Fig.    1 und 2, dagegen wird     nun    die     @lischw-assermenge     kleiner sein. Wird der Griff 43 horizontal     verschwenkt,     so dass die Fläche 44a, durch die z. B.

   Heisswasser  strömt, grösser wird, so bleibt die Summe dieser Flächen  und somit die     Mischwassermenge    konstant, indem sich  nur das     Mischungsverhältnis    ändert, so     dass    die Tempe  ratur des     hlischwasssers    sinkt, bzw. bei umgekehrter       Vorschwenkung    des Griffes 43 steigt. In der äussersten  Rechts- bzw.

   Linkslage der Schlitze 15 gemäss der  Darstellung von     Fig.    3 ist die Fläche     44b,    bzw. 44a,       maximal,        während    die Fläche     44a,    bzw.     :44b,    zu Null       geworden    ist, d. h. dass nur Kalt- bzw. nur Heisswasser  durch die Vorrichtung läuft. Diese beiden Grenzlagen  werden durch zwei nur in     Fig.    3 symbolisch angedeutete  Anschläge 45 definiert, welche verhindern, dass der  linke Schlitz 15 vor den rechten Schlitz 14 gelangen,  bzw. das Hebelende 40 aus der Nut 41 austreten kann.

    Wird der Griff 43 ganz nach unten gedrückt, so schlägt  schliesslich die untere Stirnfläche des Zylinders 16 am  Kolbenkopf 5 an, wobei in dieser Lage die Schlitze 14  durch den Zylinder 16 vollkommen verschlossen sind.  



  Anstelle der beiden Schlitze 15 kann in deren Höhe  ein einziger Schlitz 46 vorgesehen sein, der in     Fig.    3  strichpunktiert unter den Schlitzen 14 dargestellt ist.  



  In     Fig.    5 ist gezeigt, dass die     Teflonschicht    18 des       Zylinders    16 beim Schlitz 14 eine     Abschrägung    47       aufweist.    so dass die obere Innenkante dieses Schlitzes      14 gebrochen ist. Die     Abschrägung    47 gestattet eine sehr  feine Regulierung kleiner     Durchflussmengen;    indem der       Durchfluss    noch nicht ganz unterbunden ist, wenn sich  der Schlitz 15 bereits etwas unter dem Schlitz 14  befindet, wie bei 15' strichpunktiert dargestellt ist.

    Solange die obere Kante der     Abschrägung    47' noch  nicht unter dem Schlitz 14 liegt, kann immer noch etwas  Wasser durch die Schlitze 14, 15'     hindurchtreten    und die  höhe der Kante 47 stellt den axialen Weg des Zylinders  16 für die Feineinstellung der     Wassermenge    dar. In  gleicher  'eise ist die     Teflonschicht    18 auch an den  beiden Enden der Schlitze 15 abgeschrägt zur Feinein  stellung des Mischverhältnisses, insbesondere in der  Nähe der Grenzlagen.  



  Es wird hervorgehoben,     dass    bei der beschriebenen       Teflon-Gummiabdichtung    ein direktes Lecken von der  Heisswasserleitung zur Kaltwasserleitung in jeder Lage  des Zylinders 16 vollständig unterbunden ist, was bei  bekannten     Mischwasservorrichtungen    trotz der Anwen  dung von einer Mehrzahl von Dichtungen nicht gewähr  leistet ist. Ferner wird beim Altern der Gummidichtung  13 ein Abreiben derselben durch Metallteile vermieden.

    Da die Gummidichtung 13 in die Ringnut 12 einvulkani  siert ist, kann sich dieselbe auch bei teilweisem Verlust  ihrer Elastizität beim Schlitz 14 nicht vom Kolben 7  lösen, was ein Lecken vom Schlitz 14 zum Mischraum  36 zur Folge haben könnte, wie dies bei bekannten, mit       O-Rinc-    Dichtungen     versehenen    Konstruktionen der Fall  ist. Sehr vorteilhaft ist es ferner, dass die Gummidich  tung 13 schlitzseitig nicht von Metall umfasst ist, was bei       Verschmutzungen    ungünstig wäre.

   Es wird Hervorgeho  ben, dass mit der dargestellten     Mischvorrichtung    prak  tisch im ganzen Regulierbereich tatsächlich eine unab  hängige Mengen- und     Mischverhältnisregulierung    erzielt  wird, was bei anderen, auf dem Markt befindlichen  Mischvorrichtungen wohl angestrebt, aber in Wirklich  keit nicht erreicht ist.  



  In Variante wäre es möglich, den Kolben mit einer       Teflonschicht        zii        versehen    und die Gummidichtung in  eine Ringnut der Innenwand des Zylinders     einzuvulkani-          sieren.    Ferner ist es nicht     unbedin#2t        röti-.    die Mengen  regulierung durch axiale     @:'erschi:bt:n2    des Zylinders  und die     Temperaturregulierung    durch dessen Drehung  zu bewirken.     Figg.    6 zeit eine Variante des Kolbens, bei  welcher das Umgekehrte der Fall ist.  



  Beim Kolben 48 nach     Fig.    6 sind zwei axial  gerichtete Bohrungen 49 und 50     vorgesehen,    die in zwei  übereinander liegende Schlitze 51 und 52 ausmünden,  die im Kolben     @48    und einer Gummimanschette 53  vorgesehen sind. Die Gummimanschette 53 weist ein aus  einem dünnen.     feingelochten    Blech bestehende     Armie-          rung    54 auf, die allseitig von dem auf sie     aufvulkanisier-          ten    Gummi umgeben ist und natürlich den Schlitzen 51  und 52 entsprechende Aussparungen aufweist.

   Die  armierte Gummimanschette 53 ist auf einer äusseren  Schulter 55 des Kolbens 48 angebracht und reicht bis     zti     deren oberem Ende. Infolge der Armierung 54 kann sich  die Manschette 54 auch bei Alterung des Gummis nicht  von ihrem Sitz auf dem Kolben 48 lösen.  



  Ein sehr wichtiger Vorteil der dargestellten Misch  vorrichtung, auf den schon in der     Einleitun        o    hingewie  sen wurde, ist auch der, dass der Zylinder 16 nur  langsam in seine     Schliesslade    gebracht werden kann, so  dass     Wasserschläge    vermieden werden.

   Über das Spiel  der     Vorsprünge    26 des     Ausgleichringes    25 in den       Öffnungen    29 steht nämlich die Kammer 20 mit dem       Mischraum        3%    in     Verbindung        Lind    letztere über das    Loch 21 mit dem Inneren des Zylinders 16, so dass beim  Herunterdrücken des Griffes 43 das über dem Kolben 7  im     Zvlinder    16 befindliche Wasser durch das Loch 21  und die Öffnungen 29 in den Mischraum verdrängt  werden muss, was ein rasches Abstellen der Vorrichtung  verhindert. Ferner trägt auch die     Abschrägung    47 der  Schliesskante der Schlitze 15 zur Vermeidung von  Wasserschlägen bei.

    



  Obwohl die Schlitze 14, bzw. 15 der Einfachheit  halber in diametraler Anordnung dargestellt worden  sind, wird in der Praxis der Winkel zwischen den  Mittellinien dieser Schlitze erheblich weniger als 180   betragen.  



  Es sei noch bemerkt, dass es auch bei Auslauf- oder       Durchlaufreguliervorrichtungen    für ein einziges flüssiges  oder gasförmiges Fluidum, die Anwendung einer auf ein  Dichtungsorgan oder eine Armierung     aufvulkanisierten     Gummidichtung und einer mit derselben zusammenar  beitenden     Polytetrafluoräthylenschicht    eines anderen  Dichtungsorganes sehr vorteilhaft sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regulierbare Mischvorrichtung für Heiss- und Kalt wasser, mit einem in einem Gehäuse angeordneten Zylinder, der relativ zu einem in ihn hineinragenden Hohlkolben axial verschiebbar und drehbar ist, wobei im Regulierbereich Heiss- und Kaltwasser durch sich überlappende, in Umfangsrichtung verlaufende Schlitze dieser beiden Organe in einen mit einem Auslauf versehenen Mischraum gelangen, und wobei die Aus laufmenge und das Mischungsverhältnis unabhängig voneinander durch Relativ-Verschiebung oder -drehung dieser Organe regulierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (16) mit einem Betätigungsorgan (43) kinematisch verbunden ist, während der Hohlkolben (7;
    48) gehäusefest angeordnet und mit zwei axialparallelen Sackbohrungen (8, 8; 49, 50) versehen ist, denen das Heiss- bzw. Kaltwasser in axialer Richtung zuströmt und aus denen es in radialen Richtungen von innen nach aussen strömend durch die sich überlappenden Schlitze (14, 15) in einen dem Gehäuse (4) und dem Zylinder (16) begrenzenden Mischraum (36) eintritt. UNTERANSPRCYCHE 1. Mischvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass der Raum zwischen Kolen (7) und Zylinder (16) über ein im Zylinderboden (19) vorgese henes Loch (21) mit dem Mischraum (36) in Verbin dung steht. 2.
    Mischvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem einen der genannten Organe eine dem oder den Schlitzen (14, 1:1; 51, 52) dieses Organes (7; 48) entsprechend geschlitzte Gummi- CD (13; 53) sitzt, die in eine Ringnut (12) dieses Organes (7) einvulkanisiert ist oder eine Armierung (54) aufweist, auf welcher der Gummi aufvulkanisiert ist. 3. Mischvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Organ (16) mit einer auf der CILImmimanSClletfe (13; 53) gleitbaren, entspre chend geschlitzten Polytetrafluoräthylenschicht (8) ver sehen ist. 4.
    Mischvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei axialparallelen Sackboh rungen (8) mit auf verschiedenen Seiten des Hohlkol bens liegenden Schlitzen (14) versehen sind. 5. Mischvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei axialparallelen Sackboh rungen (49, 50) mit auf der gleichen Seite des Hohlkol bens (48) liegenden Schlitzen (51, 52) versehen sind. 6. Mischvorrichtung nach Unteranspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (16) mit zwei Schlitzen (15, 15; 51, 53) versehen ist, die mindestens angenähert gleich gross wie die Schlitze (14, 14) des Hohlkolbens (7) sind. 7.
    Mischvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polytetrafluoräthylenschicht (18) bei jedem ihrer Schlitze (15) eine Abschrägung (47) aufweist, so dass die Schliesskante dieses Schlitzes gebrochen ist. B. Mischvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Polytetrafluoräthylenschicht (18) auch an den Enden der Schlitze (15) abgeschrägt ist. 9.
    Mischvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (16) über eine radiale Achsenabweichungen gestattende Verbindungsvorrich tung (22) mit einem Stengel (23) verbunden ist, der in einer axialen Bohrung (24) des den Mischraum (36) umgebenden Gehäuses (4) geführt und mittels eines Hebels (38) verschoben und gedreht werden kann. 10. Mischvorrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtung (22) einen Ausgleichsring (25) aufweist, der radial in bezug auf den Zylinder (16), und um 90 versetzt, auch radial in bezug auf den Stengel (23) geführt ist, und der bei Verschiebung des Stengels von demselben in axialer Richtung mitgenommen wird.
    11. Mischvorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das im Zylinderboden (19) vorgesehene Loch (21) mit dem Mischraum (36) über eine Kammer (20) in Verbindung steht, in welcher die Verbindungsvorrichtung (22) angeordnet ist. 12. Mischvorrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Hebel (38) am freien Ende des Stengels (23) schwenkbar gelagert ist und mit einem abgerundeten Ende (40) in eine bogenförmige Nut (41) eines Gehäusefortsatzes (42) eingreift, während das andere des Hebels mit dem Betätigungsorgan (43) versehen ist.
CH1604867A 1967-11-16 1967-11-16 Regulierbare Mischvorrichtung für Heiss- und Kaltwasser CH488955A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2004040179A1 (en) * 2002-10-31 2004-05-13 Carlo Nobili S.P.A. Rubinetterie Mixing cartridge for single-lever mixing faucets

Cited By (2)

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WO2004040179A1 (en) * 2002-10-31 2004-05-13 Carlo Nobili S.P.A. Rubinetterie Mixing cartridge for single-lever mixing faucets
US7318450B2 (en) 2002-10-31 2008-01-15 Carlo Nobili S.P.A. Rubinetterie Mixing cartridge for single-lever mixing faucets

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