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Vorrichtung zur Entwicklung von photographischen Filmen Beim Entwickeln von photographischem Material ist es wichtig, dass das entwickelte Material über seinen gesamten Bereich gleichmässig wird, weswegen es allgemein üblich ist (beispielsweise im Schalenentwick- lungsverfahren), die Schale in verschiedenen Richtungen zu schwenken. um zu bewirken, dass die Entwicklungslösung abwechselnd in Längsrichtung und Quer- L- über das zu entwickelnde Material fliesst. Bei Tankentwicklungssystemen ist es heute häufig üblich, Stickstoff in den Boden der Tanks einzublasen, so dass die aufsteigenden Bläschen die Lösung bewegen.
Dieses Verfahren genügt jedoch nicht immer. so dass es notwendig ist, das Alaterial von Zeit zu Zeit von Hand oder mechanisch in der Lüsun; zu be e@sen. Bei einer Handhabung von Hand ergeben sich jedoch häufig Schwierigkeiten, wenn das Verfahren Genau wiederholt werden soll oder beim Erzielen Bleicher Ergebnisse, wenn die Entwicklunesaro?it von verschiedenen Personen aus;eführt wird.
Es ist z. B. aus dem französischen Patent Nr. 1 180599 bekannt, die Entwicklung photographischen Materials zu erleichtern, indem dieses Material auf der Innenoberfläche einer zylindrischer, Trommel angeordnet wird, die sich während der Arbeit in einer im wesentlichen w,aaLerecliten Stellung befindet und um ihre geometrische Lä ngSachSe gedreht wird, nachdem Entwicklungslösung in die Trommel eingebracht wurde.
Die Trommel ist mit Endwänden versehen, die verhindern. dass die Fliissigkeit während des Entwick- lungsvorganges aus der Trommel ausströmt und weiterhin mit mittigen öffnungen, durch die eine Leitung für Entw-icklungsfliissigkeit sich in die Trommel erstreckt. Die Trommel ist drehbar, da sie an ihrem unteren Ende auf mechanisch angetriebenen Rollen ruht. Während der Drehung der Trommel bewegt sich die Entwicklungsfli.issi@;keit in der Trommel ständig über den Film, in der für die Trommel peripheren Richtung.
Das Einlei2en und Herausnehmen des photographischen Material, erfoh@t entweder durch eine mittige Öffnutt@@ in (ICH Fnd"\;inLicn clcr Tnominul ,@@ler nach- dem die Entwicklungslösung aus der Trommel entfernt wurde, nachdem die Trommel mit ihrem Flüssigkeitsgehalt während des Entwicklungsprozesses aus ihrer Stellung gehoben wird.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung. die geschilderten Nachteile zu beheben.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Entwicklung von photographischen Filmen ist gekennzeichnet durch mindestens einen für die Leitung der Flüssigkeit vorgesehenen Kanal, der den Boden des Innenraums der Trommel an deren einem seitlichen Ende mit einem ortsfesten Leitungssystem für die genannte Flüssigkeit verbindet, welcher Kanal einen natürlichen Ab- fluss für die gesamte in der Trommel enthaltene Flüssigkeit bildet.
Die Erfinduna soll nun mit Hilfe der Figuren an einem Ausführungsbeispi:i näher erläutert werden.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines für die Erfindung repräsentativen Geräts.
Fig.2 ist eine Querschnittsans:cht nach Fig.1. wobei diese Ansicht in Richtung der Pfeile 2-2 der Fig. 3 gezeigt ist, Fig.3 ist eine Querschnittsscitenansicht des Entwicklungsteiles nach Fig. 2 in Richtung der Pfeile 3-3 in Fig. 2 gesehen, Fig. =1 ist ein schematisches Diagramm, das die Bestandteile des Gerätes nach Fig. 1 und den funktionellen Zusammenhang dieser Bestandteile zeit, Fi2. 5 ist ein Vektordia_#ramm,
das die verschiedenen mö\zlichen relativen Bewegun@jen zwischen dem Film. der in dem Gerät nach FigT@1 entwickelt wird, und einer Flüssigkeit zeigt, die die Entwicklung vornimmt, Fig.6 ist eine Vorderansicht eines aus mehreren Haspeln bestehenden Aufbaus. der in dem Gerät nach Fig.l zum Entwickeln des Filmstreifens verwendet werden kann, und Fig. i ist eine Ansicht des Aufbaus nach Fie. 6 in einer abg:
%\-andelten Trommel eingebracht. die in dem Gerät nach hig. 1 benutzt \tird.
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In Fig. 1 ist gezeigt, dass das Gerät ein Gehäuse 8 aufweist, auf Beinen 9 montiert und in einen Reagenzienvorratsteil 10, einen Entwicklungsteil 11 und einen Steuerungsteil 12 unterteilt ist. Um diese Teile kurz zu beschreiben, kann gesagt werden, dass heisses und kaltes Wasser in das Gerät über Einlässe 13 bzw. 14 eingeleitet wird. Die beiden Eingangsströme werden in geregelter Weise durch Teile im hinteren Abschnitt des Steuerungsteils 12 gemischt, um einen Ausgangsstrom zu schaffen, der auf einer gewählten Temperatur gehalten wird und als Temperierungsmittel dient.
Dieser Ausgangsstrom wird durch die Teile 10 und 11 geleitet (um diese Teile zu temperieren) und danach zu einem Abfluss. Das gleiche Temperierungswasser kann auch verwendet werden, um in der Entwicklung befindliche Filme zu waschen oder zu spülen und um verschiedene Teile des Gerätes auszuspülen und zu reinigen. Der Reagenzienvorratsteil 10 besteht aus neun gleichartigen zylindrischen Behältern aus rostfreiem Stahl mit offener Oberseite für verschiedene Reagenzien, die in einem Entwicklungszyklus für eine Filmgruppe verwendet werden sollen.
Diese Behälter sind mit neun entsprechenden Flüssigkeitsstandanzeigern 17 gekuppelt, die vor einer Tafel 18 angeordnet sind, auf der eine Anzahl nummerierter senkrecht im Abstand voneinander liegender waagerechter Markierungslinien 19 aufgezeichnet ist, die sich quer über die gesamte Tafel erstrecken und zusammen für jeden Flüssigkeitsstandanzeiger eine Skala bilden, durch die der Flüssigkeitsstand in den Anzeiger in das Flüssigkeitsvolumen umgewandelt werden kann, das in dem dazu gehörigen Behälter vorhanden ist. Alle erwähnten Behälter sind in einem Temperierungstank untergebracht und sind darin von Temperierungswasser umgeben, das die Reagenzien innerhalb der Behälter auf der gewählten Temperatur hält.
Die neun Reaoenzienvorratsbehälter sind durch entsprechende und wahlweise zu betätigende Bodenventile mit einem Krümmer verbunden, der jegliche Flüssigkeit darin zum Entwicklungsteil 1l führt. Die aktiven Teile dieses letzteren Teiles sind in einem kastenartigen. lichtdichten Gehäuse 25 untergebracht, dessen Inneres von oben bzw. von unten durch einen hinten mit Scharnier versehenen oberen Deckel 26 und eine hinten mit Scharnier versehene untere Platte 27 zugänglich ist. Wie später noch im einzelnen beschrieben. findet das ei,-gentl:che Er!wchein des photographischen Films, der von verschiedener Art ;ein kann, wie etwa Rollfilm, Plattenfilm und Abzüge. irr, Inneren des EntwickltinLsteiis 11 stet;.
In dieser Verbindung istklar, dass das Wort Film hierin verwendet wird, um jegliche .-%rt von photographischem Film ztt umfassen, der der EntwickIting durch die hierin beschriebenen Verfahren Lind Nlittel unterzogen wird. Das Gerät nach Fi-. 1 ist ein Entwicklungszerät für Filme in gewissen Grupp=n in dem Sinne. dass jede Char_-ye von Filmma;erial, die in das SN stem eingebracht wird, voll an der gleichen Stelle darin bearbeitet wird, bevor ein neuer Film zum Entwickeln eingebracht werden kann.
Ein derartiges Gerät, muss daher von photographischen Entwicklungsanlagen unterschieden werden. worin getrennte Filmteile nacheinander in und durch eine Serie von Bearbeitungsstationen geführt werden. so dass jeder Bearbeitungsschritt auf einem besonderen Fil;tltc;l an einer verschiedenen Stell; stattfin@l@r mtLl da.s clie,c ver#cliiedeneit Filrn-
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teile gleichzeitig verschiedenen Verarbeitungsschritten unterzogen werden.
Jeder Bearbeitungszyklus des Systems nach Fig. 1 kann einen vorherigen Temperierungsschritt umfassen, eine Folge von Schritten, in der der Film in dem Gerät der Einwirkung verschiedener Reagenzien ausgesetzt wird und eine Folge von Schritten, (die mit den Reagenzien-Bearbeitungsschritten abwechseln), worin der Film behandelt wird. indem er mit temperiertem Wasser gewaschen oder gespült wird.
Bei jedem derartigen Bearbeitungszyklus können die Art, der Zeitpunkt des Beginns (nach dem Zeitpunkt null) Lind die darauffolgende Dauer eines jeden Schrittes durch ein Programm bestimmt werden, das auf einer Kunststoffkarte 30 aufgezeichnet ist, die in einen Schlitz 31 einer automatischen elektrischen Steuervorrichtung, in dem Steuerunosteil 12 an der Innensei!c eines nach rechts schwingenden Türblattes 32 montiert ist. damit es vor den Elementen liegt, die die Temperatur des Wassereinlasses steuern. Die Arbeit des Gerätes nach einem auf einer eingesteckten Karte aufgezeichneten Programm wird durch Drücken eines Startknopfes 33 eingeleitet.
Wenn das Gerät einmal so unter Programmsteuerung gebracht wurde, wird die Kunststoffkarte 30 automatisch und nach und nach weiter in den Schlitz 31 mit einer Geschwindigkeit hinein"ezogen. die durch das aufLezeichnete Programm selbst bestimmt wird.
Falls cr%ünscht, kann das Gerät anstatt durch ein Programm halbmanuell gesteuert werden. Solch eine halbmanuelle Steueruni wird durch die Verwendung eines Satzes von Knöpfen 35 durchgeführt, von denen jeder, wenn er gedrückt wird, einen entsprechenden der folgenden Arbeitsgänge zum Einsatz brinLi: 1. Zweite Belichtung; 2. Temperieren des Gerätes durch Temperierungswasser; 3. Auswaschen des Gerät;.s durch dieses NI:'asser; 4. Entwässern des Systems.
Bevor fortgefahren! wird. sei darauf hingewiesen, dass die beschriebene. durch Karte progra rnmierte automatische Ste;t:rtinos\orrich;un_# handclsühlicii von der deu:schet: Firma Otto Rani#te,t:r zur X'erfügun, steht und a1; s,l*-lständige Ei2heit keinen Teil der Erfinduns darstellt.
Indem Ew.wicklungsteil 11 r=em.1@@ Fig.2 und 3 befindet sich im äusseren Gehäuse 2\ cin Inneres lichtdich:es Gehäuse -10 mit Endwände^ 11. ;-' und Seitenwänden 413. -4-1. die einen terhteckigen Raum -15 einschliessen, der oh:n und unten durch den oberen Dekkel 26 t;"d die Liniere Platte 27 ab@_esz#hio,,sen ist. Die W,'ände des Raumes 15 sind nach innen von den Wänden des Gehäuses 25 versetzt. um z:: i;chen dem äusseren Gehäuse und dem Raun-; ein Paar vor. Endarbeitsräumen 46. 47 und hinteren Lind vorderen Arbeitsräumen =18. 19 zu schaffen. Der rechteckige Raum 45 ist 1 :n eine obere Kammer 50 und eine untere Kammer 51 durch eire lich:durcalässige Funsts;ofltrennwand 52 unterteilt, die e'.nen Boden für die h:irnnier 5( darstellt und von vorne nach hinten leicht @-etieizt ist.
Innerhalb der Kammer 50 befindet sich eine durchsichtige Kunststoff-Entv:ick'ungs:ro;-imcl 55, die beispielsweise aus Methylakrylatharz hergestellt ist und offene Enden aufweist, die einwärts von den Endeabschlusswänden 11, 42 des recliterlNi;en Raumes 45 versetzt sind. Die Trommel 55 ruht niit ihrer Achse waagerecht atrf zwei Paaret: von Ro''; !, clie an ent- ge@e@l@e@etCie@i i:nden der '1 ro;itutel ;ingcorrdnet sind.
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so dass die beiden Rollen in jedem Paar an der Trommel an Punkten auf gegenüberlieg,nden Seiten des Trommelbodens anliegen. In jedem Paar Rollen ist das Vorderelement eine Leerlaufrolle und das Hinterelement ein; Antriebsrolle.
Die Trommel 55 ist so beschaffen, dass sie um ihre Achse entweder im Uhrzeigersinne oder entgegen dem Uhrzeigersinne durch eine Kupplung 63 der beiden Antriebsrollen durch ihre Wellen 57, Riemenscheiben. 58 auf diesen Wellen, Treibriemen 59, die die Riemenscheiben 58 mit Riemenscheiben 60 auf einer Welle 61 verbinden und einen Elektrorotor 62 (Fig. 4) in dem Arbeitsraum 48 gedreht werden kann, wobei dieser Motor mit der Welle 61 gekuppelt und in seiner Drehung durch einen relaisgesteuerten Umkehrschalter 65 umkehrbar ist. Um den Reibungs"ontakt zwischen der Trommel und den Antriebsrollen zu verbessern, ist die Trommel 55 durch Gummibänder 66 umgeben, die an gekordelten (nicht gezeigten) Abschnitten angreifen. die sich um die Antriebsrollen erstrecken.
Falls erwünscht, können die Gumm:bä:#ider 66 in gel,:ordelten ringförmigen Nu:en laufen, die in den Rollen ausgebildet sind und die das axiale ,\'andern der Trommel während ihrer Drehung auf ein Minimum verringern. Die Trommel 55 hat in ihrem Innern zwei Paar gleichartiger waagerechter Reihen von axial im Abstand voneinander legenden Filmhaltehaken 70, die um die Innenseite der Trommel so verteilt sind, dass die beiden Reihen von Haken, die jedes Paar bilden. v;inklic voneinander um die Trommel um weniger als einen Halbkreis entfernt liegen.
Jeder der Haken 70 ist aus einem Stück Draht gebadet, von d:ni gegenüberliegende Enden in das Kunstharz der Trommel versenkt sind und die zwsciien diesen Enden einen Abschnitt haben, der so gebogen ist, dass er einen einwärts gerichteten Winkel bildet, der auf die andere Reihe von Halsen in dem @@lc:cl:en Paar von Hakenreihen zu gerichtet ist. Fil:_:hahnen 7 1, die :n;w ickelt werden sollen. werden inn,:rhalb der Trommel 55 gehalten, indem die ;.ahnen in ::i der Ebene eeb o;=@z Form geboeen und danach die :unten der @al:;i@n an eeeenüberlie=e@d:a Enden de,; 3oeens iii die Ei::w < irtswinkel eindie durch die ent,-#e2er,@zcsetzten Haken in den :Iakenrei\::n tebildet werden. die paarweise zueinander eeliören. D:e Biegsamkeit der Filmbahnen hält dann den Film 71 auf yder Haken innerhalb der Trommel, so da-#s sie sich mit ihr drehen.
Um ein ele:chmäss:@cs Behandeln des Films auf ;einen beiden 5eiter zu s;cl:erii. halten die Haken 7) die Kanten der Filmf;ahn d.,r Innenwand der Trommel entfernt. D:1- Mi;:eheil c;, Fiimes wird \o;: dieser M-and durch Drahtstifte 7= :ntiernt gehaben. "on denen jeder ein Ende in das Harz der Trommel versenkt hat, während das andere End, radial vor. der Innenoberfläche der Trommel herausragt. Ausserhalb der Trommel 55 befindet sich ein Leituncss\@tcni für Filnibeliziidiun sfl#issiclceit, Diese Flüss.gkeit wird zuerst in folgender 1@''e:se@durch dieses S-#,.;eni :ittf d,.e @nne::@.eite der Trommel 55 geführt.
Ein Krüninier 8':) zttai Zulei;en dieser Flii#siLkeit führt von dem @ea_zenzie::@orratsteil 10 (Fig. 1) durch das Gehäuse _5 ui:d zu de-in lichtdichten Geh:iuse 40, um mit der oberen Kammer 50 durch einen Kanal oder eine Öffrlun-.z 81 Ncrbunden zu werden, die sich durch die Endwand -:1 des Gehauges erstrecht. :'%tts dieser Öffnunc austretende Flüssigkeit wv-d zum Boden der Trorntltel 5.; %oii dem \!:;@ ,:@.;@ !@:inü(eit 85 und
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86 geleitet, die eine Übertragungseinrichtung für eine solche Flüssigkeit haben. Wie gezeigt haben die Kanäle 85 und 86 die Form von Gummitrogtei!en, die auf den Innenseiten der Endwände 41 und 42 durch Schrauben 87 gehalten werden, die durch verhältnismässig dicke Unterteile 80 dieser Teile und dann in die Endwände hinein verlaufen. Jeder der Trogteile 85 und 86 ist in der Umfangsrichtun2 der Trommel von gebogener Gestalt.
In der axialen Richtung der Trommel erstreckt sich jeder derartige Teil zu und über das entsprechende der beiden entgegengesetzten offenen Enden der Trommel. Die vorderen Teile der Trogteile 85 und 86 haben die Form nachgiebiger Lippen 89. die unter dem Boden der Trommel liegen und sich enflanz deren Seiten aufwärts üb, -r einen Bogen er,;rec,cn, der geringer ist als ein Halbkreis. Jede derartige Lippe 89 hat eine nach oben eerchtete Oberfläche 90. die an der äusseren Oberfläche der Trommel über den gesamten eebocenen Bereich der Lippe anliegt.
Die Trogteile 85 und 86 liecen in senkrechter Richtung so auf den Wänden 41 und -l?. dass, bevor die Trommel 55 zur Auflage auf den Rollen 56 im Laufe des Absenkens der Trommel in die Kammer 50 kommt, das Gewicht der Trommel auf die Lippen 89 drückt und diese Lippen elastisch abwärts ablenkt, um eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen den aufwärts gerichteter, Oberflächen der Lippe und der äusseren Oberfläche der Trommel herzustellen. Neben dem abdichtenden Eingriff können die entsprechenden Eingriffe der Tro:iiinel mit den Lippen peripher gleiten, in dem Sinne dass dieser Eingriff eine Drehung der Trommel gestattet. aber dennoch eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zu dieser Trommel und den Trocieilen 85 und 86 aufrechterhalten wird.
Die beschriebenen Kanäle bilden so Flüssiekeitskupplungen aus einem stationären zu einem umlaufenden Teil zwischen dem stationären LeittincssN,stem ausserhalb der Trommel und dem umlaufenden Inneren der Trommel. Weil der linke Kanal 85 unter der öffnune ei für den Krümmer 8!) lieL'. v,ird von diesem Kriim:;ier zuc:leitete Flüssi,!Keit von d;c@em Kanal zur Inne;isei;e der Trommel geleitet. Wenn die so zugeleitete Flüssitr:e:@ ein Reagens ist, wird sie in einer vorherbestirrm;en be_renzten@ Nlence anstatt in einem kontinuierlichen S-rcm zu:zcleitet.
Um sicherzustellen. dass die@c betren#.e Nlenee des Reagens gleichmässig und mit grösstem Xt:rkungsgrad den Film @-1 behandelt, wird das R,aLc!,- in einem geschlossenen Kreislauf du-ch die Trommel -#eleitet, der wie folgt geschlossen wird: Eii- durch einen Moor ancetrieher.e Pumpe 95 (im linken Endarbeitsraum 16) hat ein Fliitelrad 96. das in einer Pumpenkammer 97 z\@ischen Leitungen 98 und 99 angeordnet ist. die sich in dies: Kammer öffnen. Das Rohr 98 erstr:cb:t sich durch die Endwand 41 der Trommelkammer, um auf der filn#:nseite dieser Wand eitle Öffnung 105 über dem Kanal 85 zu bilden. Die Lei;ung 99 verbindet die Punipkammer 97 mit einer Ablaufleitung 106 und einem Ende einer Rücklatifieitt:nt 107.
Eine Gleichartige von einem Motor angetr:eL@ene Pumpe 110 (im rechten Endarbeitsraum 47) hat Flügelrad 108, das in einer Pumpenkammer 109 zwischen Leittinten 111 und 1121 angeordnet ist, die sielt in diese Kammer hinein iiffnen. Die Leitung 111 erstreckt sich durch die Frdwand 42 der oberen Kammer 50, um auf der Innenseite dieser Wand eint' Ofil:tlll_ 113 libt.'i deal Kanal @#ilti b!ldün. Die
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Leitung 112 verbindet die Pumpenkammer 109 mit einer Ablaufleitung 114 und mit dem anderen Ende der Rücklaufleitung 107.
Die beiden Pumpen 95 und 110 können wahlweise betätigt werden und können umgekehrt werden, um Flüssigkeit entweder aufwärts oder abwärts zu pumpen. Die beiden Ablaufleitungen 106 und 114 können wahlweise mit später beschriebenen Mitteln geöffnet und geschlossen werden. Diese beiden Ablaufleitungen führen zu einer gemeinsamen Ablaufleitung 115 (Fig. 3).
Wenn die Flüssigkeit in der Trommel 55 eine Rea- gensmenge ist, wird dieses Reagens zum erneuten Umlaufen gebracht, indem die beiden Ablaufleitungen 106, 114 geschlossen werden und durch das wahlweise Betätigen der Pumpen 95 und 110, so dass die eine aufwärts und die andere abwärts pumpt. Wenn die Pumpe 95 so betätigt wird, dass sie abwärts pumpt, fliesst das Reagens axial von rechts nach links durch die Trommel 55 und verläuft dann von links nach rechts durch die Rücklaufleitung 107 und dann aufwärts durch die Pumpe 110 und in die Trommel zurück.
Wenn die Pumpe 110 betätigt wird, um abwärts zu pumpen, fliesst das Reagens axial von links nach rechts durch die Trommel und dann von rechts nach links durch das Rücklaufrohr 107, um durch die Pumpe 95 und zurück in die Trommel zu verlaufen.
Anstatt eine Menge an Reagens zuzuführen, kann der Krümmer 80 der Trommel 55 einen kontinuierlichen Strom von Temperierungswasser zuleiten, um den Film 71 in der Trommel zu waschen oder zu spüren. In diesem Falle wird die Pumpe 110 betätigt, um abwärts zu pumpen und die Pumpe 95, um aufwärts zu pumpen, und ebenso sind die Ablaufleitungen 106 und 114 beide offen. Die Aufwärtspumpwirkung der Pumpe 95 verhütet, dass das Temperierungswasser durch die öffnung 105 fliesst. Demgemäss wird der Wasserstrom von der Abwärtspumpw,irkung der Pumpe 110 axial von links nach rechts durch die Pumpe 55 gezogen, um dann durch die Ablaufleitungen zum Ablaufrohr 115 zu verlaufen.
Wie aus den Fig.2 und 3 her"or_gellt, liegen die oberen Begrenzungsflächen der haniile S',' und 86 unterhalb der Höhe des Bodens des Innenraums der Trommel 55. Auch die Höhen der Öffnungen 105 und 113 liegen unterhalb des Bodens des Trommelinnenraums. Die erwähnten Kanäle bilden Flüssigkeitsweee, durch welche der ganze Flüssilkeitsinhalt der Trommel unter dem Einfluss der Schwerkraft. ausfl;essen kann.
Um einen derartigen Fliissigheitss',rom sicherzustellen, brauchen die Kanäle von der Trommel aus nicht unbedingt schräg nach abwärts zu verlaufen, sondern können auch auf gleicher Höhe mit dem tiefsten Punkt des Innenraums der Trommel liegen.
Um wenigstens einen solchen, unter dem Einfluss der Schwerkraft durchflossenen Flüssigkeitsweg zu erhalten, ist die Trommel ein zweckmässiger Bestandteil. Das Vorhandensein weniastens eines solchen Flüssic,- keitswe2s verhindert die Entstehung einer stagnierenden Flüssigkeitstasche im Verlauf d,:r Reagenzlösung oder im Wasserstrom. axial zur Trommel und in Rich- tun2 des erwähnten Fliissigkeitsweges. Die Verwendung von zwei solchen Flüssigkeitswegen verhindert die Bildung einer solchen Tasche in beiden axialen Richtungen,.
Wie@bereits früher beschrieben. werden die in dem Roa-enzienvorr:itsteil 10 (Fig. 1) gelaucrtcn Reagen- zien durch erhitztes Wasser temperiert, das die Behälter für die Reagenzien umgibt. Es ist auch wünschenswert, dass die Trommelkammer 50 und das wieder in Umlauf gebrachte Reagens temperiert werden. Zu diesem Zweck wird ein Strom temperierten Wassers über eine Leitung 120 zur Innenseite eines Mantels 121 geleitet, der die Rücklaufleitung 107 umgibt. Dieses Wasser bewegt sich von rechts nach links durch diesen Mantel, um das durch das Rücklaufrohr verlaufende Reagens auf der gewählten Temperatur zu halten.
Am linken Ende des Mantels verläuft das temperierte Wasser aufwärts durch ein Steigrohr 122, um über die obere Oberfläche der lichtdurchlässigen Plastiktrennwand 52 zu fliessen, wobei das Temperierungsmedium sich abwärts über die leichte Neigung dieser Oberfläche zu einem Abfluss 123 bewegt, der mit dem Ablaufrohr 115 verbunden ist. Bei diesem Fliessen über den Boden 52 der Trommelkammer 50 temperiert das erhitzte WaSSer diese Kammer.
Der Auslass 123 dient dazu, sowohl das vom Rohr 122 zugeführte Temperie- rungswasser als auch jegliche andere Flüssigkeit (Reagens oder Wasser), die zufällig in die Kammer etwa durch Überströmen über die Seiten des Kanals 85 oder 86 in die Kammer hineingespritzt sein sollte, aus dieser Kammer 50 abzuleiten.
Die Rücklaufleitung 107 und der Mantel 121 sind daher unter der Wand 52 angeordnet, um sich in der unteren Kammer 51 zu befinden, die innerhalb des Gehäuses 40 durch diese Trennwand gebildet wird. Ebenso befindet sich in dieser Kammer eine Anordnung von vier Leuchtstoffröhren 130, die sich axial zwischen den Leuchtstoffröhrenhüllen 131 erstrek- ken, die auf der hinten mit Scharnier versehenen unteren Platte 27 montiert sind. Diese zuletzt genannte Platte befindet sich normalerweise in geschlossener Stellung (wie dargestellt) und wird in dieser Stellung durch (nicht gezeigte) Befestigungsmittel gehalten.
Die vier Leuchtstoffröhren 130 sind in zwei getrennte Paare von Röhren unterteilt, die auf quer entgegengesetzten Seiten des Mantels 121 angeordnet sind, so dass jedes Rohr sich in einem unbehinderten Strahlungsverhältnis (durch die Wand il-) zur Trommel 52 befindet.
Alle vier Röhren können gleichzei;ig durch die wahlweise Betätigung eines relai"gesteu:rten Schalters 132 (Fig.4) gezündet werden. Der Lichtausgang von den gezündeten Leuchtstoffröhren verliiuft durch die Kunststofftrennwand 52 und die durchsichtiee Wand der Trommel 55 (die dann umläuft. aber keine Flüssigkeit enthält). um den Film 71 in der Trommel zu bestrahlen und dadurch eine zweite Belichtung dieses Films zu bewirken.
Da der Film sich in einem geschlossenen Pfad dreht und das Licht von den Leucht- stoffröhren 130 in mehreren verschiedenen Einfallswinkeln um diesen Pfad auf den Film einfällt, erhält der Film eine gleichmässige zweite Belichtung trotz jeglicher Faltenbildungen oder andrer Nlä noel der Gleichmässigkeit der Lage des Films innerhalb der Trommel.
Fig. 4 ist ein schematisches Schaubild des gesamten Gerätes nach Fig.l. In diesem Dia=_ramm sind die Flüssiekeits-, Elektrizitäts- und mechanischen Verbindungen durch feste, gestrichelte bzw, sichtpunktierte Linien dargestellt.
Wie in Fig.4 gezeigt, wird das heisse und kalte Wasser an den Einlässen 13 und 1-1 zu eineri motorisch eingestellten Nliscllventil 140 i __eführt. um darin
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gemischt und als ein temperierter Wasserstrom wieder herausgeleitet zu werden. Dieser Strom verläuft danach durch ein von Hand eingestellten Drosselventil 141, ein von einen Solenoid betätigten Absperrventil 142 und erste und zweite Wärmesteuerungen 143 und 144.
Das Ventil 142 wird von der Kontrollvorrichtung 150 entweder durch ein halbmanuelles Si±#nal oder durch ein von einem Programm induzierten Signal (das von der Kunststoffkarte 30 stammt) betätigt, um sich zu öffnen, wenn die Zuleitung von Wasser in das Gerät erwünscht ist. Thermosteuerungen 143 und 144 sind mit dem Motor des Mischventils 1-l0 durch entsprechende Signalrückkopplungspfade 145 und 146 gekuppelt. Jede dieser Thermosteuerun;en spricht auf die Temperatur des hindurchfliessenden Wassers an, um über den entsprechenden Rückkopplungspfad ein Signal zu liefern, das in übereinstimmung mit der Ternperatur schwankt, die von der Kon'rolleinrichtung abgefühlt wird, um das Mischventil 140 so einzustellen, dass die Wassertemperatur auf einem gewählten Wert gehalten wird, der von Hand vorher auf der Steuerun,svorriclitun2 eingestellt wurde.
Nur eine der Thermosteuerungen 143, 144 wird (von der Kontrollvorrichtung 150) zu irgendeiner Zeit betätigt, um die Mischwirkung zu regeln, aber verschiedene dieser beiden Tliermosteuerun@(en können zu verschiedenen Zeitpunkten in einem Bearbeitungszyklus gewählt werden, um diese Regulierungsfunktion auszuführen. Durch Einstellen von Hand der verschiedenen gewählten Temperaturen auf den beiden Thermosteuerungen ist es möglich, wahlweise eine dieser beiden Temperaturen als Arbeitstemperatur für irgendeinen ausgewählten Schritt eines gegebenen Bearbeitungszyklus zur Verfügung zu stellen. Der Strom temperierten Wasser verläuft von der zweiten Thermosteuerungseinrichtung 144 und über eine Zuleitung 151 zu dem Temperierungstank 155, um diesen Tank zu füllen, bis das Wasser darin das Niveau des Einlasses eines Rohres 156 erreicht, das vom Boden des Tanks aufwärts ram.
Danach verläuft das Wasser durch diesen Einlass ahwärts durch das Rohr 156 und die Leitung 120 zu dem Mantel 121, von wo. wie besc:iriehen. das Wasser durch das Steilrohr 122 und über die Oberseite dir Trennwand 52 fliesst, um durch den Auslass 123 aus dem System abQeleitet zu werden. Der Einlass des Rohres 156 ist von einer Höhe über dem Boden des Tanks 155, um normalerweise das Niveau des Tankwassers gerade unter den offenen Oberseiten der erwähnten neun Rea2ensvorratsbehälter zu hauen. die in Fi;_.4 als Behiilter 160a-160i bezeichnet sind. Wie gezeigt, befinden sich diese Behälteroberseiten ihrerseits auf einer Höhe, die geringer ist als die Hihe der Oberseite der Seitenwände 161 des Tank-. @@cr.ti das 'asser in dem Tank jemals die letztere Höhe erreichen sollte, fliesst es durch einen Sicherl:;:itsiiberlauf 162 ab.
Wenn das erhitzte TemperiertinL,sNasser sich auf seinem notrnial=n Niveau im Tank befindet. dient e#, wie beschrieben, dazu, die Reagenzien zu temperieren, die innerhalb der Behälter untergebracht sind, die in dem Tank liegen. Die neun Vorratsbehälter 160a-160i sind durch neun entsprechende Solenoid-betätigte Bodenventile 165a-16 5i mit dem Krümmer 80 verbunden, der, wie [.,schrieben. zu!- Trommelkammer 50 führt. Diese Ventile sind nornialcrwei?e 'eschlossun. aber ein beliebiges von ihnen kann gewählt werden. das von einem elektrischen Signal von der Kontrollvorrichtung 150 betätigt wird, um den gesamten Inhalt des entsprechenden Behälters in dem Krümmer und von dort in das Innere der Trommel 55 zu entleeren. Ein zusätzliches Solenoid-betätigtes Ventil 166 ist zwischen dem Boden des Tanks 155 und dem Krümmer angeordnet.
Das Ventil 166 ist normalerweise geschlossen, aber wird wahlweise in einen offenen Zustand durch ein Signal von der Kontrollvorrichtung gebracht. Wenn das Ventil 166 so geöffnet wird, lässt es das Temperierungs- wasser aus dem Tank 155 abfliessen, um einen Strom dieses Wassers abwärts durch den Krümmer und durch die Trommel strömen zu lassen.
Ein Paar Solenoid-betätigter Ventile 170 und 171 sind in den Ablaufleitungen 106 und 114 für das Rea- gensumlaufsystem angeordnet. Die Ventile 170 und 171 sind normalerweise geschlossen, aber sie können durch ein Signal von der Kontrollvorrichtung 150 ge- öffnet werden, um das zuletzt erwähnte System zu entleeren.
Die Ablaufleitung für den Mantel 121 hat ein normalerweise geschlossenes Abstellventil 172. Da der !Mantel 121 normalerweise nicht entleert werden muss, ist das Ventil 172 als ein von Hand zu öffnendes Ventil gezeigt. Falls jedoch erwünscht, kann das Ventil 172 ein Solenoid-betätigtes Ventil sein, das wahlweise durch ein Signal von der Kontrollvorrichtung 150 ge- öffnet wird.
Weitere Elemente des beschriebenen Gerätes, die in Fig.4 als elektrisch von der Kontrollvorrichtung 150 gesteuert gezeigt sind. sind die Pumpen 95 und 110, der umkehrbare Trommeldrehmotor 62 (der durch die relaisgesteuerte Umkehrschalteinrichtung 65 betätigt wird) und die Leuchtstoffröhren 130 (die von dem relaisgesteuerten Schalter 132 betätigt werden).
Die Art, durch die der Film in der Trommel 55 unter Programmsteuerung bearbeitet wird, ist besser durch weitere Betrachtung der Art der Plastikkarte 30 zu verstehen. Eine Seite der Karte ist so geformt, dass sie durch vierundzw-anzia quer im Abstand voneinander lieLlende parallele erhöhte Rippengekennzeichnet ist. die sich in Längsrichtung erstrecken (d. h. in der Richtung der Kartenzufuhr). Jeder der länglichen Bereiche. der von einer dieser Rippen eingenommen wird, ist bestimmend für und entspricht einem von vierundzwanzig Kanälen, von denen jeder eine der Funktionen in dem Gerät nach Fit. 1 steuert.
Die langen Rippen sind (durch in LänLsrichtun(7 im Abstand liegende quer verlaufende Führungslinien. die auf der Karte aufgezeichnet sind) in 15(1 gleiche Zonen unterteilt, von denen jede einen Indexschritt der Karte darstellt. Der Kunststoff einer jeden Rippe kann wahlweise (durch besondere Schneidwerkzeuge) bis zu dem Niveau des Unterteils der Rippe in jeder der Zonen entfernt werden, in die die Rippe unterteilt ist.
Durch ein solches wahlweises Entfernen von Plastik in diesen Zonen werden einzelne oder alle der genannten Kanäle in der Längsrichtung in Form nicht entfernter Abschnitte von Rippen in gewissen Zonen gebracht, die mit den entfernten Abschnitten der Rippe (d. h. Leerstellen) in den anderen Zonenteilen de: Kanals abwechseln. Wenn die Karte 30 in die Kontrollvorrichtung 150 mit jeweils einem Indexschritt eingeführt wird, fiihlen vierundzwanzig Signalvorrichtungen (z. B. Mikroschalter) jeder an jedem Schritt den Zustand der Rippe eines entsprechenden der vierundzw anzi±,. Kanäle ab.
Wenn eine gegebene dieser Vorrichtungen fühlt, dass die ent-
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sprechende Rippe nicht entfernt ist, dann bleibt diese Vorrichtung inaktiv. Wenn jedoch diese Vorrichtung fühlt, dass der Kunststoff der Rippe in der Zone entfernt wurde. die diesen besonderen Indexschritt entspricht, dann erzeugt die Vorrichtung für den entsprechenden Kanal ein elektrisches Signal oder einen Ausgang, der von der Kontrollvorrichtung 150 geliefert wird, und in dem Gerät nach Fig. 1 das Ventil oder ein anderes Mittel zu betätigen, das von diesem Kanal gesteuert wird. Es ist darauf hinzuweisen, dass zwei der auf der Karte 30 befindlichen Kanäle wahlweise die Geschwindigkeit bestimmen, mit der die Karte durch die Kontrollvorrichtung weitergeführt wird.
Das heisst, wenn einer dieser Kanäle betätigt wird, ist der Zeitabstand zwischen aufeinanderfolgenden Kartenschaltbewegungen fünfzehn Sekunden, wenn aber der andere Kanal betätigt wird. beläuft sich dieser Zeitzwischenraum auf sechzig Sekunden. Es kann auch darauf hingewiesen werden, dass anstelle der Kontrolle der Zufuhr der Karte durch einen ausgewählten der erwähnten zwei Kanäle die Karte 30 soweit als gewünscht in den Schlitz 31 durch Drehen von Hand eines (nicht gezeigten) Vorschubrades weitergeführt werden kann, um so einige der Schaltschritte zu übergehen, die auf der Karte programmiert sind. Die Karte 30 ist so ein Aufzeichnungsteil, der in der Lage ist, darauf eine fast unendliche Vielzahl von Programmen für die Arbeitszyklen unterzubringen, die von der Vorrichtun; nach Fig. 1 ausgeführt werden können.
Beispielsweise kann die Karte (in der vorstehend beschriebenen Art und Weise) ein Programm enthalten, das bewirkt, dass das Gerät vollständig automatisch die wohlbekannten Entwicklungsverfahren E-2 und E-3 für Kodak Extrachrom-Film durchführt, wobei diese Verfahren in dem Blatt KP 52 S83 0 8-62 beschrieben sind, veröffentlicht von der Eastman Kodak Company, Rochester, New York. Wahlweise kann die Karte 30 ein Programm für ein ANSCO Entwicklungsverfahren tragen. Einige Verfahren zur Benutzung des Gerätes nach Fi±. 1 werden nachstehend beschrieben. Es sei zunächst angenommen. dass es erwünscht ist. mit dem Gerät -eine@Charge von belichtetetn Farbfilm zu entwickeln. Wenn das Gerät bereitsteht, wird es entleert bis es trocken ist und eine leere Trommel 55 ist (der Einfachheit halber) in der Trommelkammer 5() untergebracht.
Als Vorbereitung für den Entwicklungsprozess wird der obere Deckel 26 \ceöffnet und die Trommel 55 wird aus ihrer Kammer lierausgenomnnen. indem die Trommel einfach aus den nachgiebigen Kanälen 83, 86 angehoben wird. Während der Raum, in dem das Gerät untergebracht ist, verdunkelt ist, wird die TIo-ninel mit dem zu bearbeitenden Film gefüllt. indem dieser Film in der Trommel auf den Reihen von Haken 70 in der bereits beschriebenen Art und Weise aufLebracht wird. Die Trommel wird dann w ioder in ihre Kammer 50 eingesetzt, der obere Deckel =6 wird geschlossen (tim jegliches Licht von der Um- @_ebunt-, aus der Kammer 50 fernzuhalten) und die nortaale Belettchtttn,-, wird danach in dem Geräteraum wieder ein,eschaltet.
Als eine weitere Vorbereitungsarbeit für den Entwicklungsprozess werden einige oder alle Behälter 160a-1601 mit verschiedenen der Rea,-enzien beschickt. die in dem Entwicklun;:sprozcss verwendet werden sollen. Durch die Verwendunu, von Reagenzien von in geeigneter Art und Weise eingerichteter relativer Stärke kann bewirkt werden. dass das Volumen des Reagens in jedem Behälter das gleiche sein kann. Ebenso wird das Volumen des Reagens in jedem Behälter in Proportion zu dem Bereich des zu bearbeitenden Filmes gebracht. Das Füllen eines Behälters mit den richtigen Volumen des Reagens wird ausgeführt, indem das Reagens in den Behälter eingeschüttet wird bis der Flüssigkeitsanzeiger 17 dafür anzeigt (Fig.l), dass das gewünschte Volumen an Reagens vorhanden ist.
Der Bearbeitungszyklus wird eingeleitet, indem eine Kunststoffkarte 30, die so prog=rammiert ist, dass sie zuerst bewirkt, dass das solenoidgesteuerte Ventil 142 (Fig.4) sich öffnet, um Wasser aus den Einlässen 13 und 14 durch das System fliessen zu lassen, in den Schlitz 31 der Kontrollvorrichtung 150 eingeführt wird. Das Drosselventil 141 wird von Hand eingestellt, um den gewünschten Volumendurchfluss des Wassers je Minute zu gestatten. Ebenso ist das Mischventil 140 von einem vorangegengenen Zyklus eingestellt, um auf der Leitung 151 sofort einen Auslass von Temperie- rungswasser strömen zu lassen, das ziemlich nahe in seiner gewöhnlichen Temperatur der genauen gewünschten Temperatur ist.
Die Thermosteuerungen 143 und 144 werden während etwa fünf Minuten durch dieses anfängliche Fliessen erwärmt. Dann wird ein vorher ausgewähltes der Elemente 143 und 144 durch das Proorramm auf der Karte aktiviert, um das Mischventil so@ zu steuern, dass die Ausgangswassertemperatur auf dem gewählten Wert bleibt, der durch vorherige Handeinstellung der ausgewählten Thermo- steuerung eingestellt wurde.
Nachdem die Temperatur des Temperieruneswas- sers unter die Servosteuerung im geschlossenen Kreislauf gebracht wurde durch das ausgewählte der Ther- moelemente 143 und 144 und der Signalrückkopp- lungskupplung dieses Elements zu dem durch Motor angetriebenen Mischventil 140 dargestellt wird. geht das Temperieren des Gerätes durch Zirkulieren des Temperierungswassers im Tark 155 und durch den N:antel 1'_ und über den Boden 53 der Trommelkammer 50 weiter.
Ungefähr 20 Minuten dieses Strömens von in seiner Temperatur gesteuerten Wassers genügt. um die Temperatur der in den Behältern untergebrachten Rea?enzien sowie auch die Temperatur der Trommelkammer und die der Rücklauflcitung 107 auf den ausge@@ähl:
en cewünscliten Wert zu brin_et1. Daher bewirkt ungefähr 20 Minuten. nachdem die gewählte Thermosteuerung eingeschaltet wurde. das Programm auf der Karte 30 das Betätigen von beispielsweise dem Bodenventil 165a. um ein Einströmen in den Krümmer 80 des gesanten Reagens zu bewirken, das in dem Behälter 160a untergebracht ist. wobei dieses Reagens das erste ist. das für das programmierte Etrtwicklun2s- verfahren vorgesehen ist. Diese Menge an Reagens verläuft durch den Krümmer 80 Lind (über den Kanal 85) in den Boden der Trommel 50.
Sobald das gesamte Quantum des ersten Reagens in der Trommel untergebracht ist, wird das Bodenventil 165a geschlossen und die Programmkarte bewirkt, dass durch die Kontrollvorrichtung 150 der Motor 62 unter Strom gesetzt wird, um die Trommel 55 zu drehen, um so intermittierende Umkehrungen in ihrer Umlaufrichtung zu erhalten. Ebenso betätigt die Karte die Pumpen 95 und 110, um ein Wiederinum- laufbringen des Reagens durch die Trommel zu bewir-
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ken und im Laufe eines solchen Wiederinumlaufbrin- gens intermittierende Umkehrungen in Richtung des axialen Stromes des Reagens durch die Trommel.
Fig. 5 zeigt durch ein Vektordiagramm die Wirkung der Trommeldrehrichtung und der Richtung des axialen Stromes des Reagens (durch die Trommel) bei der relativen Bewegung des Reagens über den dadurch bearbeiteten Film. Wenn die Pumpen nicht arbeiten, aber der Motor 62 gleichzeitig unter Strom gesetzt wird, um die Trommel in den Drehrichtungen anzutreiben, die im Uhrzeigersinne bzw.
entgegengesetzt dem Uhrzei- gersinne verlaufen (wobei die Trommel von ihrem linken Ende her angesehen wird), sind die Bewegungen des Reagens im Verhältnis zum Film durch die Vektoren 170 und 171 dar#cestellt. Als ein anderer Fall, und wenn der Motor 62 nicht arbeitet, aber die Pumpen in Betrieb gesetzt sind, um abwechselnd einen ersten Pumpzustand zu bewirken, worin die Pumpen 95 und 110 das Reagens aufwärts bzw. abwärts treiben, und einen zweiten Pumpzustand. worin die Pumpen 95 und 110 das Reagens abwärts bzw. aufwärts treiben, spricht das Reagens auf diese ersten und zweiten Pumpbedingungen an, um Bewegungen im Verhältnis zum Film auszuführen, die in Fig. 5 durch den Vektor 172 bzw.
den Vektor 173 dargestellt sind.
Wenn die Trommel 50 sich dreht und gleichzeitig die Pumpen 95 und 110 einen axialen Fluss des Reagens durch die Trommel erzeugen, wird die Bewegung des Reagens in der Trommel im Verhältnis zum Film durch einen Vektor dargestellt, der eine Resultierende der vorstehend erwähnten Vektoren ist, der die Trom- meldrehtina alleine darstellt, und eines der vorstehend erwähnten \'ektoren, der den axialen Fluss alleine darstellt.
Das heisst, wenn die Trommeldrehung zu einem gegebenen Zeitpunkt durch einen Vektor 171 dargestellt wird und im Verlaufe dieser Trommeldrehung der axiale Strom des Reagens durch die Trommel zunächst durch einen Vektor 172 und dann von einem Vektor 173 dargestellt wird. werden die Bewegungen des Reagens Tiber den Film im Laufe einer solchen Drehung zuerst durch einen Vektor 174 und dann durch einen Vektor 175 darLestellt. Wenn andererseits die Trommeldrehung-, zu einem gegebenen Zeitpunkt durch den Vektor 170 dar_estellt wird und im Verlaufe dieser letzteren Drehung der axiale Fluss des Mediums zunächst vom Vektor 173 und dann vom Vektor 172 darL,estellt wird,
werden die Bewe2uiigen des Reagens über und relativ zum Film im Verlauf dieser Drehung zunächst durch einen Vektor 176 und dann durch einen Vektor 177 dargestellt.
Aus vorstehendem ergibt sich. dass die Karte 30 so programmiert werden kann. dass sie dem Reagens in der Trommel eine Bewegtin,-, im Verhältnis zum Film geben kann. die einer beliebigen ausgewählten der acht verschiedenen Bewegungen entspricht. die in Fig.5 durch die Vektoren 170-177 dargestellt sind.
Da jedoch die relativen Bewegungen, die von den kombinierten Wirkungen der Trommeldrehung und vom axialen Fluss des Reagens erzeugt werden, grösser in ihrer Grösse sind als die B@we_@un@en, die von der Trommeldrehung alleine oder durch die axiale Strömung alleine erzeugt werden (wobei diese grössere Weite in Fi2.5 durch die Vektoren 174-177 dargestellt ist. die eine grössere Länge haben als die Vektoren 17(l-173) hat es sich als in der Praxis wirksamer tIezei@;t. für den grössten Teil diejenigen relativen Be- w,egun2en des Reagens und des Filmes zti verwenden, die von den erwähnten kombinierten Bewirkungen erzeugt werden.
Zu dem Zweck, dieses wirksamere Vorgehen zu erreichen, wird die Zeiteinstellung der inter- mittierenden Umkehrungen in der Richtung der Trommeldrehung im Verhältnis zur Zeit der intermittieren- den Umkehrungen im axialen Fluss des Reagens versetzt, so dass eine solche Art der Umkehrung in ungefähr der Mitte des Zeitraumes zwischen aufeinanderfolgenden Umkehrungen des anderen Typs stattfindet.
Durch ein solches Versetzen in 180' Zeitphasenreia- tion der beiden Arten von Umkehrungen werden die kleineren relativen Reagens-Filmbewegungen, die durch die Vektoren 170-173 dargestellt sind, in der Zeit auf diejenigen relativ kurzen Tot-Zeit -Intervalle begrenzt, während denen die Trommel von einer Drehrichtung in die andere übergeht oder während der der axiale Strom des Reagens von einer Richtung in die andere umkehrt.
Daher kann über den Zeitraum, der durch die Programmkarte für die Behandlung des Films durch das erste Reagens gewährt wird, die Rea- gens-Filmbewegung gemäss der bevorzugten Ausführungsform als aus einer Folge von Zyklen relativer Bewegung angesehen werden, in der die Folge der Bewegungen in jedem Zyklus in Fig. 5 durch etwa die Vektoren 174, 175, 176 und 177 in der genannten Reihenfolge dargestellt wird.
Weil im Laufe der Bearbeitung des Films durch das erste Reagens dieses ständig durch die Trommel zum Umlauf gebracht wird und innerhalb der Trommel in verschiedenen Richtungen im Verhältnis zum Film fliesst. ist die Bearbeitung des Reagens durch den Film hochgradig wirksam und gleichmässig. Ebenso hat das beschriebene Wiederinumlaufbringen des Reagens den Vorteil. dass es gestattet, dass der Film durch ein Reagens behandelt wird, das ihn gleichmässig behandelt, während es dennoch nur in einer beschränkten Menge vorhanden ist, um so die Kosten der Behandlung zu senken.
Ein damit zusammenhängender Vorteil liegt darin, dass die Technik des @#@'iederinumlaufbringens es wirtschaftlich durchführbar macht, frische und verhält- nismässig starke Reagenzien in jedem Bearbeitungszyklus einer Filmcharge zu verwenden.
Nachdem der Film (wie beschrieben) durch das erste Reagens für den Zeitraum behandelt wurde, der von der Programmkarte zur N'erfügung gestellt wird. bringt das IA'eiterschalten dieser Karte in die Kontroll- vorrichtung das aufgezeichnete Programm zu einem Punkt, der ein öffnen der Auslassventile 170 und 171 (Figur) sowie eine Inbetriebsetzung der Pumpe 95 und 110 bewirkt, so dass beide Pumpen abwärts arbeiten. Das Ergebnis ist das Abführen des ersten Reagens aus der Trommel und dem dazuLehörigen System zum Wiederinumlaufbringen. Während dieses Ablaufschrittes wird die Trommel 55 nicht gedreht.
Wenn dieser Ablaufschritt beendet ist, bewirkt das Kartenprogramm ein Öffnen des Wasserventils 166 für einen Zeitraum, der von dem Procramm bestimmt wird, wobei die Ablaufventile 170 und 171 gleichzeitig offengehalten werden. Während dieses Zeitraumes fliesst ein Strom von Temperierungswasser vom Tank 155 durch das Ventil 166 und in den Krümmer 80, um den Krümmer von jeder Spur des ersten Reagens reinzuspülen. die darin verblieben sein könnte. Aus dem Krümmer fliesst der erwähnte Strom durch die Trom- niel 55 und dann aus den Abläufen 106 und 11.1, um so ein Waschen oder ein Spülen des Films in der Trommel zu bewirken.
Wenn die Pumpe 95 im Verlauf
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dieser Wasserbehandlung des Films betätigt würde, hätte die Pumpe das Bestreben das Wasser von dem Krümmer direkt vom Ablauf 106 zu drücken, um dieses Wasser von der Pumpe wegzuleiten. Daher werden während des Wasch- oder Spülschrittes die Pumpen 95 und 110 ständig betätigt, um nur auf bzw. nur abwärts zu pumpen und der axiale Strom des Wassers durch die Trommel verläuft nur von links nach rechts. Dieses Strömen des Wassers in einer einzigen Richtung wird jedoch durch intermittierendes Umkehren in der Drehrichtung der Trommel begleitet.
Der Wasch- oder Spülschritt wird durch das Schliessen des Ventils 166 unter Programmsteuerung beendet. Auf dieses Schliessen folgt ein weiterer Ablaufzeitraum, während dessen die Ventile 170 und 171 offen bleiben und die Pumpen 95 und 110 abwärts arbeiten, um das Tennperierungswasser aus dem Krümmer, der Trommel und dem System zum W'iederinum- laufbriizìen abzuleiten. Wie zuvor kann die Pumpe 55 während dieses Ablaufes stationär bleiben. Wenn das Ablaufen beendet ist, werden die Ventile 170 und 171 unter Programmsteuerung geschlossen und die Einrichtung ist für das Bearbeiten des Films in der Trommel durch ein zweites, beispielsweise im Behälter 160b untergebrachtes Reagens bereit.
Der zweite Reagensbear- beitungsschritt ist im wesentlichen der gleiche wie der bereits beschriebene erste Reagensbearbeitungsschritt mit der Ausnahme, dass beim zweiten Schritt es das Ableitungsventil 165b anstatt das Ventil 165a ist, das selektiv betätigt wird, um ein Quantum von Reagens in die Trommel einzuführen.
Aus dem, as hier erklärt wurde, ergibt sich klar, dass der Bearbeitungszyklus für den Film durch eine FolLe von Unterzyklen vor sich geht, von denen jeder einen Reagensbearbeitungsschritt umfasst, auf den ein Ableitungsschritt, ein Wasch- oder Spülschritt und ein weiterer Ableitungsschritt folgt und wobei in jedem dieser Schritte ein anderes Reagens in die Trommel eingeführt wird.
An einem Punkt in der Mitte des Zyklus und zwischen einem Leerlaufen der Trommel und dem Einführen des nächsten programmierten Reagens in die Trommel hinein, wird der Film einer zweiten Belichtung tintert@orfen. die durchgeführt wird, indem die Leuchtstoffröhren 130 unter durchgeführt geziindet werden. um den Film in der Trommel 55 zu bestrahlen. während sich die Trommel dreht.
Wie vorher beschrieben. erfolgt die Drehung des Films in einem Pfad einer geschlossenen Schlaufe und das Gleichzeiti#ae Auftreffen %o!l Licht von den Leuchtstoff- röhren 130 in \erschiedenen Einfallwinkeln um diesen Pfad herum auf den Film sind Merkmale. clie in Kombination wirken. um dem Film eine hochgradig gleich- mässige zweite Belichtung zu vermitteln.
Es ist klar. dass während eines Bearbeitungszyklus das Temperierungswasser ständT im Tank 155 und durch den Mantel 121 und über den Boden 52 der Trommelkammer 50 fliesst. um die tintengebrachten Reagenzien, das wieder in Umlauf gebrachte Reagens und die Trommelkammer auf der ewünschten Temperatur zu halten.
In einem oder mehreren auseewählten Intervallen im Zt klus kann jedoch die Temperatur dieses Wassers von einem ge\N ünschten Wert zu einem anderen verändert werden, indem unter Proerammsteue- rung die Regulierung des Mischventils 140 von der einen der TlierniostetierLin#,en 143 und 1-1-1 auf die andere unigeschaltet wird, die beide auf verschiedene gewählte Temperaturwerte eingestellt sind.
Nach der Behandlung des Films durch das zuletzt im Programm befindliche Reagens kann der Filmbear- beitungszyklus in geeigneter Art und Weise unter Prograinmsteuerung in folgender Art und Weise beendet werden. Zunächst werden die Thermosteuerungen 143 und 144 ausser Betrieb gesetzt und der Motor für das Mischventil 140 wird stromlos gemacht. Danach wird das Ventil 147_ geschlossen, um den Einlass von Wasser in das System abzuschalten. Drittens werden über einen längeren Zeitraum die Ventile 166, 170 und 171 geöffnet und die Pumpen 95 und 110 beide betätigt, um nach abwärts zu fördern.
Unter diesen Umständen wird das gesamte Temperierungswasser im Tank 155, der Trommel 55 und dem System zum W'iederinum- laufbringer, veranlasst, durch die Ablaufleitungen 106 und 114 abzufliessen. Nachdem das Ableiten vollendet ist, werden die Ventile 166 und 170. 171 wieder geschlossen und die Pumpen 95 und 110 werden abgestellt. Während dieses letzten Ablaufschrittes befindet sich der Motor 62 im Stillstand.
Wenn der programmierte Zyklus so beendet ist, wird der obere Deckel 26 (Fig. 1) geöffnet und die jetzt trockene Trommel 55 mit ihrem Filminhalt wird aus der Kammer 50 entfernt und in eine geeignete (nicht gezeigte) Trockenkammer eingebracht. Nachdem der Film getrocknet ist, wird er aus der Trommel entfernt, die dann (zur einfachen Unterbringung) wieder in die Trommelkammer 50 eingesetzt wird. Ebenso wird die Kunststoffkarte 30, die das Programm bestimmt hat, aus der Kontrollvorrichtung 150 entnommen. Wenn alles dies erreicht ist. ist das Gerät fertig, um einen neuen Entwicklungszyklus vorzunehmen.
Es mag darauf hingewiesen werden, dass, wenn das Gerät sich im Stillstand befindet, das Wasser in dem Rohr 156, der Leitung 120 und dem Mantel 121 entfernt werden kann, indem von Hand das Ventil 173 lange genug aufgedreht wird, um sämtliches Wasser ablaufen zu lassen.
Nach jedem täglichen Gebrauch des Gerätes ist es wünschenswert. es zu reinigen. Dieses Reinigen kann Geschehen. indem ein (nicht gezeigter) Stöpsel in das obere offene Ende des Rohres 156 eingestückt wird. Das Ventil 1421 wird dann Le:ifftiet. um Wasser in den Tank 155 einfliessen zu lassen. bi,s das Wasser eine klöhe erreicht. bei der es über die ohereii Ränder der jetzt leeren Reagenzienbehälter 160a-160i fliesst, um jeden diesen Behälter zu füllen. In der Zwischenzeit sind die Auslassventile 170 Lind 171 geöffnet worden.
Wenn alle Behälter mit Wasser gefüllt worden sind, wird das Ventil 142 geschlossen. Danach werden alle Bodenventile 165a-165i sowie das Ventil 166 geöffnet und offengehalten. bis alles Wasser au: dem Tank 155 und aus dem Behälter. aus der Trommel und dem System für das Wiederinumlaufbrinuen ausgeflossen ist und durch die AblaufleitunLen 106 und 11-1 ausgeflossen ist.
Das Ausfliessen eines solch grossen Wasservolu- spült die Behälter und den Rest des Systems von jeglichen Spuren von Reagenzien, die von einem vorheri2en Entwiehlungszyklus ztiriickLeblieben sind. Ebenso reini_-,t dieser starke Strom von Wasser das System von jeglichem Schmutz. Nachdem das gesamte Wasser abgeflossen ist, werden die Ventile 165a-165i, 166 und 170, 171 alle geschlossen.
Das beschriebene Reinigungsverfahren kann entweder durch halbmanuelle Steuerung der Kontrollvorrich- tung 150 ausgeführt werden oder auch durch Einführen einer Steuerkarte mit einem besonderen Reini-
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gungsprogramm darauf in die Kontrollvorrichtung.
Wenn solch eine Reinigungsprogrammkarte verwendet wird, muss das Programm auf ihr so entwickelt sein, dass nach dem Wasserabfluss ein darauffolgendes Wiederauffüllen der Behälter 160a-1601 durch Wasser, das in sie vom Tank 155 einfliesst, möglich ist und dass dieses Wasser in dem Behälter bleibt, bis es zu einem Zeitpunkt direkt bevor das Gerät das nächste Mal zum Entwickeln eines Films verwendet wird, zum Ausfliessen gebracht wird.
Die in Fig.2 und 3 gezeigte Trommel 55 eignet sich für das Behandeln von Filmbahnen durch Anbringen derselben auf den beschriebenen Haken 70 im Innern der Trommel. Wahlweise kann das beschriebene Gerät jedoch für das Entwickeln von Rollfilmen in der Weise angepasst werden wie nachstehend beschrieben.
Gemäss Fig.6 und 7 werden Längen von zu entwickelndem Rollfilm auf eine oder mehrere einer Vielzahl von Spulen aufgebracht, wovon drei in Fig. 6 gezeigt und mit 180a, 180b und 180c bezeichnet sind. Die Spulen sind alle gleichartig. Jede besteht aus einer Kunststoffwelle 181 und einem Paar Kunststoffscheiben 182, 183, die fest in koaxialem Verhältnis auf der Welle montiert sind, so dass die beiden Scheiben in einem axialen Abstand voneinander liegen und jede der Scheiben sich einwärts von dem Wellenende befindet, das ihr am nächsten liegt.
Der Abstand zwischen den Scheiben ist von der gleichen Abmessung wie die Breite der Längen des zu entwickelnden Films und wie bei der Spule 180b gezeigt, sind diese Längen 184 auf den mittleren Teil der Welle aufgewunden, der sich zwischen den beiden Scheiben erstreckt.
Jede Spulenwelle 181 hat ein einfaches zylinderför- miges Ende vom gleichen Radius wie der Mittelteil der Welle. Jede Welle hat jedoch auch ein entgegengesetztes Ende 186, das radial erweitert ist, um eine Verdik- kung zu bilden. Das Verdickungsende einer jeden \'Felle hat ein darin angeordnetes zylindrisches Tüllenloch 187, das sich axial in die Welle von einer Endöff- nung für das Loch erstreckt.
Ausserdem ist die periphere Wandung um jedes derartige Tüllenloch um das Loch in eine Vielzahl von elastischen Fingern 188 durch eine Vielzahl von in gleichen Winkeln voneinander liegenden im Abstand voneinander angeordneten Schlitzen 189 unterteilt, die in der Wand ausgebildet sind, um sich radial durch sie zu erstrecken und sich axial von der Endöffnung des Tüllenloches zu dessen innerem Ende zu erstrecken.
In jeder Spule sind das Tüllenloch und die elastischen Finger um es herum von einer Grösse und Form. um mit einem engen Passitz das einfache Ende der Welle eines anderen derartigen Haspels aufzunehmen. Daher kann die Vielzahl der Haspeln Ende an Ende miteinander gekuppelt werden, indem das einfache Ende der Welle eines jeden Haspels (mit Ausnahme von einem) in das Tüllenloch der Welle eines benachbarten Haspels eingeführt wird, um so eine feste Verbindung zwischen je zwei derartig gekuppelten Haspeln zu bilden. Wenn die Haspel so miteinander verbunden sind. bilden sie den gezeigten länglichen zylindrischen Aufbau 190 (Fig. 6) aus mehreren Haspeln, der die Filmrollen auf einem oder mehreren der Haspel trägt.
Der Rollfilm auf dem zylindrischen Aufbau 190 \vird in dem Gerät nach FiQ. 1 entwickelt, indem der Zylinder 190 in eine Trommel 55' (Fig. 7) eingeführt wird, wobei keinerlei Haken oder Stift 72 (Fig. 3) vor- handen ist, die Trommel aber sonst gleich der Trommel 55 ist. Der Zylinder 190 ist von kleinerem äusse- ren Durchmesser als der innere Durchmesser der Trommel 55".
Daher erzeugt die Drehung der Trommel im Verlauf eines Entwicklungszyklus ein Rollen des Zylinders 190 auf der Innenoberfläche der Trommel und am Boden der Trommel, so dass der Zylinder nach und nach und zyklisch verschiedene Winkelteile des Rollfilms in die Flüssigkeit (Reagens oder Wasser) im Trommelboden eintaucht. Es hat sich gezeigt, dass die gerade beschriebene Technik ein wirksames Ver arbeiten von Rollfilm von einer Länge erlaubt, die zu gross ist um linear innerhalb der Trommel ausgestreckt zu werden.