Anschauungs-Lehnnittel Die Erfindung betrifft ein Anschauungs-Lehrmittel, das speziell zum Lehren der Grundrechenarten in einem frühen Lernstadium dient.
Es sind bereits rechtwinklige Blöcke als Lehrhilfe für Arithmetik vorgeschlagen worden, bei denen die Kardinalzahlen durch eine Anzahl reclttwinkliger Blöcke dargestellt sind. bei denen di,. Länge die einzige zu beachtende veränderliche Grösse war.
Ein solches Blocksystem ist in der US-Patentschrift 3 229 388 ge- zeiet. Die Hauptschwierigkeit bei Blocksystemen dieses Typs ist die Notwendigkeit, dass ein kastenartiger Be hälter zum Aufnehmen der Blöcke vorhanden sein muss, der aber die Handhabung der Blöcke erschwert und ihre SichtbarmachunL, der Zahlen und sowohl ihre vertikalen als auch horizontalen Beziehungen zueinan der.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaf fung eines Lehrmittels ohne die erwähnten Nachteile. Erfinduneseemäss wird dies erreicht. durch eine offene Grundplatte mit einteilenden, eine Vielzahl von ber- ausL,ehobenen rechteckigen Flächen bildenden Szh]i:
- zen und eine Vielzahl rechtwin'aiger Blöcke mit sich nach unten erstreckenden äusseren Wänden. die in zum Eingreifen in die Schlitze der Grundplatte nus,_e- bildeten peripherischen Kanten enden und dabei ein: oder mehrere der herausgehobenen reclintin';IILen FI;
i- chen der Grundplatte bedecken. wobei sich von der Oberfläche jedes Blockes eine oder mehrere Flächen herausheben. die in Anzahl Lind Flächengestalt den herausgehobenen rechtwinkligen Flächen der von dem Block bedeckten Grundplatte entsprechen. und wobei: jeder Block eine Kardinalzahl trägt und von einer der Kardinalzahl proportionalen kubischen Atisdehnttn#I ist.
Die vorliegende Erfindung ist mit weiteren Einzel heiten an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispie les beschrieben, wobei attf die heieefüt#ten Zeichnuneen Bezug genommen ist:
Fig. I ist eine perspektivische Ansicht einer offe nen Grundplatte. mit verschiedenen Blöcken. die Kar-
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dinalzahlen <SEP> darstellen <SEP> Lind <SEP> mit <SEP> einem <SEP> mathematischen
<tb> Symbol;
<tb> Fig.2 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Querschnitt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Mitte <SEP> der
<tb> Grundplatte <SEP> und <SEP> eine <SEP> Anzahl <SEP> darauf <SEP> aufgebauter
<tb> Elöcke, <SEP> sowie <SEP> des <SEP> mathematischen <SEP> Symbols;
<tb> Fig.3 <SEP> ist <SEP> die <SEP> perspektivische <SEP> Ansicht <SEP> eines <SEP> Blocks.
<tb> von <SEP> dem <SEP> ein <SEP> "feil <SEP> weggebrochen <SEP> Lind <SEP> im <SEP> Schnitt <SEP> gezeigt
<tb> ist;
<tb> Fig.4 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Querschnitt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Fie. <SEP> 2 <SEP> an <SEP> der
<tb> Linie <SEP> IV-IV;
<tb> Fig.5 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Draufsicht <SEP> auf <SEP> den <SEP> Block <SEP> 6 <SEP> der
<tb> Fig. <SEP> 1, <SEP> von <SEP> dem <SEP> ein <SEP> T,-il <SEP> @@e@#@ <SEP> ebro;:hen <SEP> und <SEP> im <SEP> Schnitt
<tb> gezeigt <SEP> ist;
<tb> Fig.6 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Querschnitt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> bei <SEP> den
<tb> Pre:leri <SEP> VI-VI;
<tb> <U>Fig.</U> <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> perspektivische <SEP> Ansicht <SEP> die <SEP> die <SEP> Ver @:endung <SEP> der <SEP> Erfindt,ng <SEP> zt:
m <SEP> Lehren <SEP> der <SEP> Bezielium,
<tb> zweier <SEP> verschiedener <SEP> Zahlensätze <SEP> zueinander <SEP> zeigt. <SEP> von
<tb> denen <SEP> der <SEP> eine <SEP> Satz <SEP> das <SEP> Doppelte <SEP> des <SEP> anderen <SEP> aus -.,acht. <SEP> und
<tb> Fig. <SEP> 8 <SEP> zeigt <SEP> zwei <SEP> perspektivische <SEP> Darstellungen. <SEP> die
<tb> die <SEP> Verwendung <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> zum <SEP> Lehren <SEP> von <SEP> Addi t:onsbeziehungen <SEP> zeigt.
<tb> Bei <SEP> Verwendung <SEP> der <SEP> in <SEP> den <SEP> Zeichnungen <SEP> d@tr <SEP> @e stellten <SEP> Form <SEP> der <SEP> Erfindtin@_ <SEP> v@i-d <SEP> die <SEP> Grundplatte <SEP> 11
<tb> vom <SEP> Schüler <SEP> als <SEP> Arbeitsfläche <SEP> v:nvendet. <SEP> die <SEP> die <SEP> v=r schiedenen <SEP> vom <SEP> Schiller <SEP> aus=c@@ül;
lten <SEP> Blöcke <SEP> sichtbar
<tb> trägt. <SEP> Wie <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> <B>@eLll\,t.</B> <SEP> sind <SEP> a <SEP> n <SEP> der <SEP> Oberfl;iche <SEP> dct.
<tb> Grundplatte <SEP> 11 <SEP> eine <SEP> Anzahl <SEP> rechtN@inkli-ger, <SEP> mittelst <SEP> der
<tb> Schlitze <SEP> 13 <SEP> ausgebildete <SEP> Vorsprüng=e <SEP> 12 <SEP> nach <SEP> oben <SEP> vor gesehen. <SEP> Wie <SEP> in <SEP> Fi__.2 <SEP> @,ezeigt, <SEP> sind <SEP> die <SEP> mittlerer:
<tb> Schlitze <SEP> der <SEP> Grundplatte <SEP> l@l. <SEP> wie <SEP> z. <SEP> B. <SEP> der <SEP> Schlitz <SEP> 1-1,
<tb> wesentlich <SEP> breiter <SEP> als <SEP> der <SEP> peripherische <SEP> Absatz <SEP> <B>15.</B> <SEP> der
<tb> sich <SEP> um <SEP> da, <SEP> ganze <SEP> Grundelement <SEP> i <SEP> l <SEP> herumzieht.
<tb> Durch <SEP> diese <SEP> besondere <SEP> Breite <SEP> der <SEP> Innenschlitze <SEP> ist <SEP> es
<tb> möglich, <SEP> einen <SEP> Block <SEP> neben <SEP> einem <SEP> anderen <SEP> einzupas sen, <SEP> indem <SEP> die <SEP> nach <SEP> unten <SEP> vorragenden <SEP> Stege <SEP> 16 <SEP> paar weise <SEP> in <SEP> diese <SEP> breiteren <SEP> Schlitze. <SEP> wie <SEP> in <SEP> Fh;. <SEP> 2 <SEP> gezei@,t.
<tb> eingepasst <SEP> werden. <SEP> hI < in <SEP> \%ird <SEP> ;stich <SEP> bemerken. <SEP> das;
<SEP> sich
<tb> an <SEP> den <SEP> oberen <SEP> Flichen <SEP> dvr <SEP> Bliickc <SEP> die <SEP> gleichen <SEP> Innen- schlitze 17 befinden, die wesentlich breiter als die Ab sätze 18 sind, die die Peripherie jeden Blockes umran den.
Eine Anzahl mathematischer Zeichen, wie das in der Fig. 1 gezeigte Satz-Zeichen 19, sind ebenfalls vor gesehen. Diese werden auf dem Grundglied 11 mittels sich peripherisch nach unten erstreckenden Querrippen 21 festgehalten, die in einen vorgewählten breiten In nenschlitz des Grundgliedes 11. wie auf der rechten Seite der Fig. 2 gezeigt ist, eingreift. Um die Möglich keit zu schaffen, die verschiedenen Blöcke aus einem Kunststoff herzustellen, so dass die Blöcke fest, halt bar, formbeständig und gleichzeitig leicht sind, ist, wie in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigt, eine sich aus vertikal er streckenden Quergliedern 22 bestehende Innenkon struktion vorgesehen.
Diese Querglieder erstrecken sich innerhalb des Blockes nach unten bis zu einer Ebene genau über den oberen Flächen 12 des Grundliedes <B>11,</B> wie in Fig. 2 gezeigt. Daraus folgt, dass die Seiten wände und Stege jeden Blockes fest in ihrer Lage ge halten sind, und der Block zugleich leicht an Gewicht und einfach zu handhaben ist. da er einen im wesent lichen offenen Innenraum hat.
Mit der Kombination der Elemente kann der Leh rer, der eine Vorstellung von den Satzgliedern vermit teln will, wie bei der oberen Darstellung der Fig. 8 ge zeigt, eine Anzahl von Blöcken auf seiner Grundplatte zusammenstellen. Zuerst kann der Schüler aufgefordert werden, auf seiner Grundplatte nur den gleichen Satz mit gleich bezifferten Blöcken aufzubauen. Danach kann der Schüler aufgefordert \verden, einen gleichen Satz mit anders bezifferten Blöcken aufzubauen, wie es bei der unteren Darstellung der Fig. 8 gezeigt ist.
Der Lehrer kann auch einen wie auf der linken Seite der
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Fig. <SEP> 7 <SEP> gezeigten <SEP> Satz <SEP> aufbauen <SEP> und <SEP> den <SEP> Schüler <SEP> auffor dern, <SEP> einen <SEP> Satz <SEP> herzustellen, <SEP> der <SEP> ums <SEP> Doppelte <SEP> oder
<tb> ein <SEP> anderes <SEP> Vielfaches <SEP> grösser <SEP> ist, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> Falle
<tb> vom <SEP> Schüler <SEP> erwartet <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> er <SEP> auf <SEP> seiner <SEP> Schüler Grundplatte <SEP> einen <SEP> Satz <SEP> aufbaut, <SEP> dessen <SEP> kubische
<tb> Grösse <SEP> der <SEP> auf <SEP> der <SEP> rechten <SEP> Seite <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> gezeigten
<tb> entspricht. <SEP> Zur <SEP> Bezeichnung <SEP> der <SEP> verschiedenen
<tb> Rechenvor#,äti,e <SEP> Addition. <SEP> Subtraktion.
<SEP> Division <SEP> und
<tb> Multiplikatioti@müssen <SEP> auch <SEP> einzelne <SEP> Blicke. <SEP> die <SEP> dieses
<tb> Zeichen <SEP> tra;=en. <SEP> ein@_ebaut <SEP> werden,.
<tb> Aus <SEP> der <SEP> obi<U>i</U>en <SEP> Beschreibung <SEP> ist <SEP> zu <SEP> ersehen, <SEP> dass
<tb> die <SEP> verschiedenen <SEP> Blöcke <SEP> in <SEP> direkter <SEP> Beziehung <SEP> zuein ander <SEP> stehen <SEP> und <SEP> dass <SEP> die <SEP> kubische <SEP> Grösse <SEP> sich <SEP> pro portional <SEP> zu <SEP> der <SEP> durch <SEP> den <SEP> Block <SEP> dargestellten <SEP> Grund zahl <SEP> verhält. <SEP> Dieses <SEP> Verhältnis <SEP> ist <SEP> nicht <SEP> nur <SEP> gewahrt.
<tb> wenn <SEP> sich <SEP> der <SEP> Block <SEP> seitlich <SEP> erstreckt. <SEP> wie <SEP> im <SEP> Falle <SEP> des
<tb> Blockes <SEP> Nr. <SEP> 5. <SEP> sondern <SEP> auch.
<SEP> wenn <SEP> er <SEP> sich <SEP> sowohl <SEP> seit lich <SEP> als <SEP> auch <SEP> vertikal <SEP> erstreckt. <SEP> wie <SEP> im <SEP> Fall <SEP> des <SEP> Blockes
<tb> Nr.8. <SEP> Folglich <SEP> erwirbt <SEP> der <SEP> Schüler <SEP> zeitig <SEP> im <SEP> Lernpro zess <SEP> einen <SEP> klaren <SEP> und <SEP> genauen <SEP> Eindruck <SEP> von <SEP> der <SEP> Be deutung <SEP> der <SEP> Beziehungen, <SEP> zwischen <SEP> Zahl. <SEP> Menge.
<tb> Masse <SEP> und <SEP> Gewicht. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> eine <SEP> wichtige <SEP> Tatsache, <SEP> dass
<tb> die <SEP> Grössenverhiihnisse <SEP> vom <SEP> Schüler <SEP> und <SEP> vom <SEP> Lehrer zugleich stets zu überschauen sind. da die Blöcke auch nach dem Aufbauen auf der Grundplatte gut sichtbar bleiben.