CH489309A - Vorrichtung zum Abführen geschnittener Plattenteile an Tafelscheren - Google Patents

Vorrichtung zum Abführen geschnittener Plattenteile an Tafelscheren

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CH489309A
CH489309A CH602168A CH602168A CH489309A CH 489309 A CH489309 A CH 489309A CH 602168 A CH602168 A CH 602168A CH 602168 A CH602168 A CH 602168A CH 489309 A CH489309 A CH 489309A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
frame
conveyor belt
cut
support strips
cutting edge
Prior art date
Application number
CH602168A
Other languages
English (en)
Inventor
Dummermuth Paul
Original Assignee
Arx Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/02Arrangements for holding, guiding, and/or feeding work during the operation
    • B23D33/025Guillotines with holding means behind the knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Abführen geschnittener Plattenteile an Tafelscheren    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum  Abführen geschnittener Plattenteile an einer Tafelschere,  die dazu dient, den Betrieb der Schere zu rationalisieren.  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung zeichnet sich aus  durch einen im Gestell der Schere hinter der Schneidkan  te angeordneten, von mindestens einem Transportband  umspannten Rahmen, in dem mechanisch betätigbare,  seitlich vom Transportband verlaufende, bis zur Schnitt  fläche hochstellbare und bis unter die Ebene des Trans  portbandes versenkbare Plattenstützleisten angeordnet  sind.

   Mit Hilfe einer solchen Vorrichtung können dank  der Plattenstützleisten breite Abschnitte genau und rasch  nacheinander erfolgen und die abgeschnittenen Platten  teile werden mittels des Transportbandes rasch von der  Schneidkante weggeführt.  



  Der Betrieb kann wahlweise so geführt werden,     dass     das Förderband dauernd läuft oder dass durch eine  automatische Steuerung nach jedem einzelnen Schnitt die  Plattenstützleisten bis zur Tischhöhe angehoben werden  und in diesem Zustand verbleiben, bis ein nächster  Schnitt eingeleitet wird, und die Plattenniederhalter die  zu schneidende Platte halten, wonach sie bis unter die  Ebene des Transportbandes gesenkt und dann wieder bis  zur Tischhöhe angehoben werden.  



  Mit dauernd laufendem Förderband wird man arbei  ten, wenn relativ schmale Streifen     geschnitten    werden.  Breitere Abschnitte, die ohne Hilfe durchbiegen und  nicht     sauber    am Anschlaglineal anliegen würden, schnei  det man mit Vorteil unter Zuhilfenahme der Stützlei  sten.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes in vereinfachter Darstellung und  erläutert den Betrieb der Vorrichtung in Zusammenarbeit  mit einer Tafelschere:  Fig. 1 zeigt eine Tafelschere mit einem angebauten,  die Vorrichtung bildenden Zusatzgerät im Vertikal  schnitt;  Fig.2 dieselbe Tafelschere mit dem Zusatzgerät in  einem andern Betriebszustand;  Fig. 3 und 4 das Zusatzgerät nach Fig. 1 und 2 in  grösserem     Massstab    und im Schnitt bzw. in Ansicht von  oben und    Fig. 5 ein Getriebeschema des Zusatzgeräts.  



  Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Tafelschere T mit einem  angebauten Zusatzgerät Z. Sowohl die Schere als das  Zusatzgerät sind stark vereinfacht dargestellt. Die Bauart  der Tafelschere spielt keine Rolle, es sind davon nur  diejenigen Teile dargestellt, welche zur Erläuterung der  Zusammenarbeit mit dem Zusatzgerät erforderlich sind.  Von der Tafelschere sind folgende Teile ersichtlich: eine  Rahmenseitenwand 1, ein Tisch 2 mit dem festen Messer  3, ein auf- und abbewegbarer Messerbalken 4 mit dem  Messer 5 und die Antriebswelle 6 für den Messerbalken.  An beiden Seitenwänden 1 ist je eine Führung 7 mit einer  Skala für die Einstellung der Schnittiefe angebracht, an  denen mittels Armen 8 ein Anschlaglineal 9 geführt ist.  Vorne am Messerbalken sind Niederhalter 10 angeord  net.  



  Das Zusatzgerät Z umfasst einen Rahmen 20, der von       Förderbändern    21 umschlungen ist. Im Rahmen sind  Hebearme 22 gelagert, die die Plattenstützleisten '_3  hochheben können. In Fig. 1 sind die Stützleisten in  hochgehobenem Zustand dargestellt, wobei ihre obre  Kante genau auf gleicher Höhe wie der Tisch 2 steht.  



  In     Fig.2    dagegen sind die Arme 22 in herunterge  klapptem Zustand dargestellt, wobei die Stützleisten im  Rahmen versenkt unter der Ebene der Förderbänder 21  liegen. Der Antriebsmotor für die Förderbänder und den       Verstellmechanismus    der Hebelarme 22 ist seitlich am  Rahmen 20 befestigt und mit 24 bezeichnet. In hochge  stelltem Zustand greifen die Stützleisten 23 in Ausschnit  te im Anschlaglineal 9 ein. In     Fig.    ? ist auch noch eine  zweite mögliche Lage Z' des Zusatzgeräts dargestellt.  Dazu ist der Rahmen 20 verschiebbar an den Seitenwän  den 1 der Schere gelagert und kann mittels eines  Hydraulikzylinders 25 von der Lage Z in die Lage Z' und  wieder zurück in die Lage Z geschoben werden.  



  .Anhand der     Fig.    1 und 2 lässt sich bereits der Zweck  und die Wirkungsweise des neuen Zusatzgeräts beschrei  bcn:       Vorgang   <I>I</I> Anschnitt der Platte  Hierbei wird ein schmaler Streifen von der Platte       abgcsclinitten,    um einen sauberen Rand zu bekommen.      Der Anschnittstreifen ist Abfall. Das Zusatzgerät wird  daher mittels des Hydraulikzylinders 25 in die Lage Z'  gebracht und der Anschnittstreifen fällt herunter zum  Abfall, wie bei A angedeutet.  



  Vorgang 2 Produktionsschnitt ohne Plattenhochhal  tung  Diese Betriebsart kommt dann in Frage, wenn relativ  schmale Streifen geschnitten werden. Nach jedem Schnitt  läuft Motor 24 eine gewisse Zeit weiter. Werden die  Schnitte rasch nacheinander ausgeführt so laufen die  Förderbänder des Geräts kontinuierlich. Die abgeschnit  tenen Platten können auf einfache Weise auf einer Palette  oder einem Transportwagen P automatisch aufgestapelt  werden. Es braucht dazu lediglich einen Anschlag a an  der Palette, damit die einzelnen Platten nicht über den  Stapel hinweggleiten.  



  Vorgang 3 Produktionsschnitt mit Plattenhochhal  tung  Diese Betriebsart kommt in Frage wenn breite Ab  schnitte gemacht werden sollen. In Ruhestellung sind  dabei die Plattenstützleisten 23 angehoben. Nach Beendi  gung eines Schnittes werden sie automatisch, kurzzeitig  bis unter die laufenden Förderbänder versenkt und  kommen dann in die Ruhestellung zurück, so dass ein  neuer Schnitt gemacht werden kann.  



  Die Fig. 3 und 4 zeigen den konstruktiven Aufbau des  Zusatzgeräts und Fig.5 erläutert den Betätigungsmecha  nismus. Der Rahmen 20 umfasst U-Profilleisten 200,  Seitenwände 201 und ein Abdeckblech 202. Im Rahmen  sind zwei Wellen 203 gelagert, die die Hebearme 22  tragen. An der linken Seite sind einige schmale, daneben  breitere Förderbänder 21 angeordnet. Sie laufen um die  im Rahmen gelagerten Walzen 204 herum. An einige  Arme 22 greifen Rückstellfedern 205 an. An den aus den  Seitenwänden 201 herausragenden Enden der Wellen 203  sind Rollen 206 befestigt, mit deren Hilfe das ganze  Zusatzgerät im Rahmen 1 der Tafelschere verschiebbar  bzw. verrollbar ist. An der Rahmenseitenwand sind dazu  Führungsbahnen angebracht, die jedoch nicht dargestellt  sind.  



  Anhand der Fig. 5 sei nun der Bewegungsmechanis  mus und dessen Funktion beschrieben. Der Motor 24 ist  ein Elektromotor der mit einem Reduktionsgetriebe und  einer automatischen Bremse zusammengebaut ist. Die  Bremse bremst den Motor ab wenn der Strom abgeschal  tet wird. Die beiden Betriebsarten des Geräts lassen sich  auf einfache Weise durch Umkehren der Drehrichtung  des Motors erzielen. Motor 24 treibt die rückseitige  Walze 204 direkt an und die vordere Walze 204' läuft mit.  Die     Förderrichtung    ist mit den voll ausgezogenen Pfeilen  dargestellt und die Förderbänder transportieren dann die  Plattenabschnitte von der Schneidkante weg. Auf der  vorderen Walze 204' läuft ein Zahnriemen 221, der den  äusseren Teil einer Freilaufkupplung 222 treibt.

   Bei  dieser Drehrichtung, bei der die Förderbänder in Betrieb  sind, steht der innere Teil der Freilaufkupplung still.  Wird dagegen der Drehsinn des Motors 24 geändert, so    laufen die Förderbänder kurzzeitig rückwärts, wie die  unterbrochenen Pfeile andeuten. Nun greift aber die  Freilaufkupplung 222 an und treibt mittels der Zahnrä  der 223 die vordere Welle 203' mit den Hebearmen 22  an, so dass diese hochgestellt werden. Ein Endschalter  schaltet den Motor ab und dessen Bremse hält die Arme  in der hochgestellten Lage fest. Wird der Drehsinn des  Motors 24 wieder auf     Vorwärtsbetrieb    der Förderbänder  21 umgestellt, so kehren die Hebearme 22 unter dem  Einfluss der Rückstellfedern 205 in die heruntergeklapp  te Lage zurück.  



  Man kann den Betrieb der Schere durch eine einfache  automatische Steuerung noch erleichtern, wenn man die  Schaltung so ausführt, dass beim Einleiten eines ersten  Produktionsschnittes das Zusatzgerät zuerst automatisch  in seine Ausgangslage zurückkehrt. Der     Bedienungsmann     braucht dann beim Anschneiden einer neuen Platte nur,  beispielsweise durch Betätigung eines Druckknopfes, die  Hilfsvorrichtung von der Schneidkante wegschieben zu  lassen. Nach der Ausführung eines einmaligen Schnittes  kehrt die Hilfsvorrichtung dann automatisch in die  Ausgangslage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Abführen geschnittener Plattenteile an Tafelscheren, gekennzeichnet durch einen im Gestell der Schere hinter der Schneidkante angeordneten, von mindestens einem Transportband umspannten Rahmen, in dem mechanisch betätigbare, seitlich vom Transport band verlaufende, bis zur Schnittfläche hochstellbare und bis unter die Ebene des Transportbandes versenkbare Plattenstützleisten angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rahmen im Gestell der Schere mechanisch verschiebbar angeordnet ist und eine Strecke von der Schneidkante weg und in die Ausgangslage zurück bewegt werden kann. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Rahmen ein Antriebsmotor für das Transportband angeordnet ist, der bei einer Drehrichtung das Transportband so antreibt, dass es von der Schere geschnittene Plattenteile von der Schneidkante weg transportiert, bei Umkehrung der Drehrichtung dagegen mittels einer nur in dieser Drehrichtung wirk wirksam werdenden Freilaufkupplung die Plattenstützlei- sten mit Hilfe von Hebearmen anhebt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mit mehreren parallel verlaufenden Transportbändern ausgerüstet ist und dass zwischen diesen Bändern jeweils gleichzeitig heb- und versenkbare Plattenstützleisten angeordnet sind.
CH602168A 1968-04-19 1968-04-19 Vorrichtung zum Abführen geschnittener Plattenteile an Tafelscheren CH489309A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2458655A1 (de) * 1974-12-11 1976-06-24 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Blechschere fuer bleche mit hochempfindlicher oberflaeche
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FR2534171A1 (fr) * 1982-10-06 1984-04-13 Mirlicourtois Alain Cisaille guillotine comportant des rouleaux supports et une bande d'evacuation de la tole decoupee
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