CH489360A - Anlage zur Herstellung von Blöcken, insbesondere Anoden, aus schüttbarer Masse - Google Patents

Anlage zur Herstellung von Blöcken, insbesondere Anoden, aus schüttbarer Masse

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CH489360A
CH489360A CH1682168A CH1682168A CH489360A CH 489360 A CH489360 A CH 489360A CH 1682168 A CH1682168 A CH 1682168A CH 1682168 A CH1682168 A CH 1682168A CH 489360 A CH489360 A CH 489360A
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Description


  Anlage zur Herstellung von Blöcken, insbesondere Anoden, aus     schüttbarer    Masse    Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur  Herstellung von Blöcken, insbesondere Anoden, aus  schüttbarer Masse, in der die schüttbare Masse zu  Blöcken verdichtet und gepresst wird.  



  Es sind Pressen zum Verdichten schüttbarer Massen  bekannt, die zwei     Pressstempel,    von denen mindestens  einer heb- und senkbar ist, und eine heb- und senkbare  Kokille aufweisen. Zum Pressen eines Blockes wird aus  der Kokille und einem Stempel ein Hohlraum gebildet,  in den die schüttbare Masse eingefüllt wird, worauf un  ter Einbeziehung des zweiten Stempels die Pressung der  schüttbaren Masse zu einem Block erfolgt. Eine solche  Presse weist eine bestimmte Stundenleistung auf, die  im wesentlichen von der     Presszeit    abhängig ist. Die       Presszeit    kann nicht beliebig verkürzt werden, da sonst  keine einwandfreie Pressung erfolgt und dadurch der  Ausschuss zunimmt.  



  Zur Vergrösserung der Stundenleistung einer solchen  Presse ist vorgeschlagen worden, die Pressung in meh  rere Schritte aufzuteilen. Hierzu ist es bekannt, eine       Mehrstationen-Maschine    mit einer Presse zu benützen,  wobei pro Station eine Kokille für die Endverdichtung  benötigt wird.  



  Die vorliegende Erfindung zeigt gegenüber den be  kannten Ausführungen eine besonders wirtschaftliche  und leistungsfähige Anlage zur Herstellung von Blöcken,  insbesondere von Anoden, und ist gekennzeichnet durch  eine     Vorverdichtungseinrichtung    zum Verdichten der  schüttbaren Masse zu einem vorverdichteten Block und  einer mit der     Vorverdichtungseinrichtung    zusammen  wirkenden, aus einer Presse mit einer Kokille und zwei       Pressstempeln,    von welchen Teilen mindestens einer be  weglich ist, bestehenden     Endverdichtungseinrichtuno,    in  der der vorverdichtete Block durch eine     Pressop#.ration     endverdichtet wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung bei  spielsweise dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine schematische Darstellung einer ersten       Ausführungsform    einer Anlage,         Fig.2    eine     schemati,chc    Darstellung einer zweiten  Ausführungsform einer Anlage,       Fig.3    eine schematische Darstellung einer dritten  Ausführungsform einer Anlage und       Fig.4    eine Seitenansicht der     Endverdichtungspresse     in     Fig.    3.  



  In     Fig.    1 besteht die Anlage im wesentlichen aus  zwei Teilen, nämlich aus einer     Vorverdichtungseinrich-          tung,    die nahstehend im Detail beschrieben wird, und  aus einer gesamthaft mit 1 bezeichneten Presse für die  Endverdichtung des     Presslings.    Diese Presse 1 weist  einen in der Figur nur andeutungsweise dargestellten       Pressrahmen    2 auf, in dessen Obergurt ein mit 3 bezeich  neter     Schubkolbenantrieb    eingebaut ist, der aus einem  Zylinder 4 und einem Differenzialkolben 5 besteht.

   Für  die Betätigung des     Schubkolben-Antriebes    3 sind 2 Zu  leitungen 6, 7 vorgesehen, die der Zu- und Ableitung  des Druckmediums während der     Betätigung    des Schub  kolbenantriebes dienen. Am Kolben 5 ist ein     Press-          stempel    8 angeordnet, der als beweglicher     Pressstempel     bezeichnet wird.  



  Im Untergurt des     Pressenrahmens    2 ist ein fester,  nichtbewegbarer     Pressstempel    9 angeordnet sowie eine  heb- und senkbare Kokille 10. Die Kokille 10 wird durch  zwei     Schubkolbenantriebe    11, 12 angehoben und ge  senkt, deren Differenzialkolben 13, 14 sich an der  Kokille 10 abstützen und deren Zylinder 15 je zwei An  schlüsse 17, 18 und 19, 20 für die Zu- und Ableitung  des Druckmediums aufweisen.  



  Mit 20 ist der     endgepresste    Block, beispielsweise  eine Anode, bezeichnet, die über eine nicht näher dar  gestellte Transporteinrichtung 21 in Pfeilrichtung 22  wegtransportierbar ist. In der Figur sind die Teile der  Presse in derjenigen Lage dargestellt, die sie beim Beginn  einer neuen Endverdichtung einer vorverdichteten  Anode einnehmen.  



  Die     Vibriereinrichtung    besteht aus einer einen orts  festen Formkasten 23 bildenden Kokille, unter der eine  Bodenplatte 24 angeordnet ist, die über eine Stützplatte  25 mittels eines     Schubkolbenantriebes    26 heb- und senk-      bar ist. Die Bodenplatte 24 ist über Federn 27 abge  stützt und weist auf ihrer Rückseite ein     Vibriergerät    28  auf.  



  Über der Kokille 23 ist eine Deckelplatte 29 angeord  net, die mit einem     Schubkolbenantrieb    30 heb- und  senkbar ist. Die Deckelplatte 29 mit ihrem Schubkolben  antrieb 30 ist in einem Wagen 31 gelagert, der mittels  eines     Schubkolbenantriebes    32 seitlich verschiebbar ist.  Der Wagen 31 trägt zudem einen neben der Deckelplatte  29 angeordneten     Einwurfschacht    33.  



  Ober dem Wagen 31, d. h. über der Deckelplatte 29  mit ihrem     Schubkolben.antrieb    30 und dem Einwurf  schacht 33, ist annähernd senkrecht über der Kokille 23  eine gesamthaft mit 34 bezeichnete Dosier- und Be  schickungseinrichtung angeordnet, die alle notwendigen  Geräte enthält, um die Beschickung des Formkastens  mit der notwendigen Geschwindigkeit vornehmen zu  können.  



  Die Anlage funktioniert wie folgt:  Auf der abgesenkten Bodenplatte ist ein vorver  dichteter Block 35 dargestellt, der vom Schubkolben  antrieb 36 seitlich über eine nicht näher erläuterte  Fördereinrichtung 37 auf den festen     Pressstempel    9 der  Presse 1 verschoben wird. Hierauf wird die Kokille 10  in ihre obere Endlage angehoben und gleichzeitig der  bewegliche     Pressstempel    8 auf den Block abgesenkt,  worauf die Endverdichtung beginnt. Da die Volumen  verringerung zwischen dem vorverdichteten Block 35  und dem endverdichteten Block 20     verhälinismässig    ge  ring ist, braucht die Geschwindigkeit der Kokille 10 und  des beweglichen     Pressstempels    8 weder gesteuert noch  in eine gegenseitige Abhängigkeit gebracht werden.

   Nach  Beendigung der     Pressoperation    wird der bewegliche       Pressstempel    8 angehoben und die Kokille 10 in die in  der Figur dargestellte Lage abgesenkt, worauf der     end-          verdichtete    Block 20 seitlich über die Fördereinrichtung  21 in Pfeilrichtung 22 wegtransportiert wird.  



  Nach Entfernen des vorverdichteten Blockes 35 von  der Bodenplatte 24 wird dieselbe durch den     Schubkol-          benantrieb    26 so weit angehoben, dass sie mit der Ko  kille 23 einen Hohlraum bildet. Gleichzeitig wird der  Wagen<B>31</B> durch den     Schubkolbenantrieb    32 in der  Figur nach rechts bewegt, so dass der     Einwurfschacht     über der Kokille 23 zu liegen kommt. Hierauf wird der  durch die Bodenplatte 24 und der Kokille 23 gebildete  Hohlraum aus der Dosier- und Beschickungseinrichtung  34 mit schüttbarer Masse angefüllt. Darauf wird der  Wagen 31 nach links bewegt und die Deckelplatte 29  auf die schüttbare Masse abgesenkt.

   Gleichzeitig wird  das     Vibriergerät    28 in Betrieb gesetzt, wodurch die  schüttbare Masse vorverdichtet wird. Dadurch, dass die  Deckelplatte 29 mit ihrem Gewicht oder gegebenenfalls  durch den auf den     Schubkolbenantrieb    30 wirkenden  Druck     mit    einer kontinuierlichen     Presskraft    auf die  schüttbare Masse wirkt, wird die     Vorverdichtung    we  sentlich beschleunigt. Da die hierzu notwendige Druck  kraft nur wenige Kilogramm pro Einheitsfläche des  Blockes sein muss, können die     Schubkolbenantriebe    26  und 30 verhältnismässig klein dimensioniert werden.

    Eine Verbesserung     do-r    Verdichtung erhält man dadurch,  dass die Druckkraft nach einem bestimmten Programm  wirksam ist, d. h. dass die Druckkraft programmiert  wird. Durch das Vibrieren der schüttbaren Masse unter  gleichzeitigem Einfluss einer kontinuierlichen, gegebe  nenfalls programmierten Druckkraft ist es möglich, die  schüttbare Masse mit höherer Temperatur als bei einer       Pressoperation        einzufüllen,    wodurch sie     fliessf;ihiger    ist    und deshalb eine sehr gleichmässige Materialverteilung  ergibt, wobei trotzdem die in den Hohlräumen der  schüttbaren Masse vorhandenen Gase weitgehend aus  getrieben werden.

   Durch die einwandfreie Austreibung  der Gase wird eine wesentliche Voraussetzung zur Her  stellung fehlerfreier Blöcke bzw. Anoden erfüllt.  



  Nach beendigter     Vorverdichtung    wird die Boden  platte 24 abgesenkt, wodurch der vorverdichtete Block  35 in die in der     Figur    gezeichnete Lage gelangt. Gege  benenfalls wird die Deckelplatte 29 dazu verwendet, das  Ausstossen des vorverdichteten Blockes 35 zu unter  stützen. Nun     beginnt    der Zyklus wieder aufs neue, in  dem der Block 35 der Presse zugeführt wird und gleich  zeitig die     Vibriereinrichtung    das Vorverdichten eines  nächsten Blockes vornimmt, während in der     Pre_se    der  vorverdichtete Block     endverdichtet    wird.  



  In     Fig.    2 ist eine ähnliche Anlage wie in     Fig.    1     dar-          ,;:steilt.    Die im rechten Teil der Figur dargestellte  Presse 1     cn;spricht    in allen Teilen der Presse I in     Fig.    1.  Deshalb stimmen die Bezugszahlen in beiden Figuren  überein. Eine weitere Übereinstimmung besteht bezüg  lich der Dosier- und Beschickungseinrichtung 34, des  Wagens 31 mit den     Schubkolbenantrieben    30, 32 und  dem     Einwurfschacht    33 und dem     Schubkolbenantrieb     36, weshalb die Bezugszahlen in     Fig.    1 und 2 überein  stimmen.

   Die Deckelplatte 29 ist stirnseitig konkav     aus-          gebiid..t    und enthält gegebenenfalls auch Vorsprünge  zum Pressen von Löchern in die Blöcke, z. B. zur Auf  nahme einer bei Anoden verwendeten Stromschiene.  



  Im Gegensatz zur Ausführung nach     Fig.    1 weist die       Ausführung    nach     Fig.    2 für die Verdichtungseinrichtung  eine bewegliche Kokille 40 auf, die mittels zweier       Schubkolb;        nantriebe    41, 42 heb- und senkbar ist. Die  Bodenplatze 43, die eine Ausdehnung aufweist, die  etwas kleiner als die lichte Weite der Kokille 40 ist, ist  mit einem     Schubkolbenantrieb    44 verbunden.  



  Die     Schubkolbenantriebe    41, 42, 44 sind     doppelt-          wirkend,-    Aggregate, deren beide Zylinderräume über  <B>i</B> angedeutete, jedoch nicht näher bezeichnete Leitungen  <B>C</B>       beaufschlagt    werden.  



  Die     Anlage    funktioniert in Gleicher Weise, wie dies  für     di:    Ausführung nach     Fig.    1 beschrieben wurde. Die       Vorverdichtungseinrichtuna    und die Presse 1 arbeiten  beispielsweise mit gleichen Taktlängen, so dass mit je  dem     vorverdichteten        Pressling    35 ein     endverdichteter          Presslina    hergestellt wird. Gegebenenfalls     können    auch  zwei     Vorverdichtunaseinrichtunaen    benützt werden,  während die Presse 1 mit der doppelten Taktgeschwin  digkeit arbeitet.  



  Bei der Anlage nach     Fig.    2 wird durch     Hochfahrer,     der Kokille 40 ein Hohlraum gebildet, dessen Boden  durch die Bodenplatte 43 gebildet wird. Ist durch den       über    die     Kokiile    40 angeordneten     Einwurfschacht    33 die       schüttbare    Masse eingegeben worden, fährt der Wagen  33 in eine Stellung, in der die Deckelplatte 29 in die  Kokille 40     eingefahren    werden kann. Nun beginnt der       Pressvorgang,    indem die     Schubkolbenantriebe    30, 44  unter Druck gesetzt werden, wobei der eine derselben,  oder bade angehoben bzw. abgesenkt werden.

   Im Ge  gensatz zu     Fig.    1 ist hier keine     Vibrieranlage        vorgese-          lien,    sondern die     Vorverdichtang    erfolgt durch einen  reinen     Pressvorgang.    Um die     Gasentweichung    aus der  schüttbaren Masse zu erleichtern, wird während der       Vorverdichtung    mehrmals entlastet, wobei die Deckel  platte 29 kurz um einige Millimeter von dem vorver  dichteten     Presslina    abgehoben wird.

   Das Verhältnis der       Presskraft    in der     Vorverdichtungseinrichtung    und in der      Presse ist bei praktischen Ausführungen etwa 1 : 10 bis  1 : 15, was die Verwendung von verhältnismässig leich  ten     Schubkolbenantrieben    in der     Vorverdichtungsein-          richtung    erlaubt.  



  In     Fig.    3 und 4 ist eine von den Ausführungen nach       Fig.    1 und 2 etwas abweichende Anlage dargestellt. So  weit die Bezugszeichen nicht erläutert sind, betreffen  sie Teile, die in den anderen Figuren bereits beschrieben  sind, so z. B. die Dosier- und Beschickungseinrichtung  34 und den Wagen 31 mit den     Schubkolbenantrieben     30, 32 und dem     Einwurfschacht    33. Der Unterschied  der Anlage nach     Fig.    3 und 4 besteht darin, dass der  Transport der vorverdichteten Masse 51 zur Presse 52  in einer Kokille 53 erfolgt.

   Der Einsatz einer solchen  Anlage kommt dann in Frage, wenn der vorverdichtete       Pressling    noch keine genügende Formfestigkeit aufweist  und deshalb beim Entfernen aus der Kokille 51 der     Vor-          v,:rdichtungseinrichtung    teilweise oder ganz zerbröckeln  könnte. Die Formfestigkeit der vorverdichteten Masse  51 hängt von ihrer Zusammensetzung ab, die von den  örtlichen Betriebsbedingungen abhängig ist.  



  Die     Vorverdichtung    der schüttbaren     Masse    51 er  folgt nach Einfüllen in der Kokille 53 mittels der mit  denn     Schubkolbenantrieb    48 verbundenen Bodenplatte  59 und der     Deckelplatte    50. Die Deckelplatte 50 weist       stirnseitig    einen Vorsprung 54 auf, mit dem eine Ver  tiefung in den     Pressling    gedrückt wird. Beispielsweise  kann eine solche     Vertiefung    zur Aufnahme einer Strom  schiene dienen, wie dies vor allem bei     Anoden-Presslin-          gen    benötigt wird.

   Selbstverständlich können auch die  Deckelplatten der Anlagen nach     Fig.    1 und 2 solche  den speziellen Anforderungen des     Presslings    genügende  Formteile     aufweisen,.    Nach dem Vorverdichten wird  der     Pressling    51 etwas nach abwärts gedrückt, damit er  lose in der Kokille 53 geführt ist, was sich aus der     koni-          schen    Ausbildung der Innenwände der Kokille 53, wie  auch     d,:r    Kokillen in     anderen    Anlagen, ergibt.

   Nun tritt  der     Schubkoibenanti-ieb    55 in Betrieb, an dessen     Kol-          b-,rstange    56 die Kokille 53 befestigt ist, und schiebt       dvn    in     d.--r    Kokille 53 befindlichen     Pressling    über die       Transport;n!age    37 auf den unseren     Press--tempel    57       d-r    Presse<B>52.</B>     Di;

      Kokille 53     wJst    einen Stössel 58 auf,  der     dzn        während    der     \'orv rdichtutie#    dis     Pessiings    51  gleichzeitig     cndg,pressten        @rcsslii;ö   <B>59</B> auf die     Transport-          cinrichtung   <B>'11</B> schiebt.

   Damit dieser Wechsel möglich  ist,     muss    der     obcr,2        Presss:enipel    60 seitlich weggefahren       w,-rdcn    können.     Hierzu    dient ein     Schubkolbenantrieb     6!.     (nie        d:ni        d, r    in     Führungen    62 des oberen     Joches    63  laufende     Prei?stempel    60     verschoben    wird.

   Ist     d:c    Ko  kille 53     niit        d:ni    unteren     Pressstcnipel    57 au gerichtet,  so wird     der    untre     Pressstempel    57 abgesenkt, bis der       vorverdichte.        Pressling    51 in der Kokille 64     verschwin-          ciet.        Ntin    kann die Kokille 53     niit    Hilfe des     Schubkolben-          antriebes    wider zurückgezogen werden und steht für  ein: neue     Vorverdichtungsopcration    zur Verfügung.  



  In der Presse 52 erfolgt die Endverdichtung des       Presslin"s,    indem die Kokille 64 mittels der Schubkolben  antriebe 65, 66 und der     Pressstenipel    57 mit dem     Press-          !ing        mitiels    der     Schubkolbenantricbe    67, 68 angehoben       wird.    Für     di_        Endverdichtung    wird hierauf der im     Press-          7ylii;der    69     \@leitC'nd@        Presskolben    70     beaufschlagt.     



  Nach     Bcei.dic,ting    der Pressung werden die Kokille 64  und der untre     Pressstenipel    57 soweit abgesenkt, bis sie  die in     Fi''.    3     darg;a.cllte    Lage einnehmen. Nun wird der       ini        glticlien    Zeitraum vorverdichtete     Pressling    51 mittels       d:s@Schtibkcllb#7naniriebes    55 in die     Presse>    52 gescho  ben,     wuhci        vorerst    der obere     Pressstenipel    60 seitlich    verschoben wird.

   Gleichzeitig mit der     Einführung    eines  neuen vorverdichteten     Presslings    in die Presse 52 wird  der     endverdichtete        Pressling    59 aus der Presse 52 ent  fernt.  



  Die Steuerung der Presse 52 wird in ähnlicher Weise,  wie bezüglich der Anlagen nach     Fig.    1 und 2 bereits er  w     i        ihn'        t   <B>,</B>     vereinfacht,        da        auch        hier        der        Presshub        für        die          Endv:rdichtung    verhältnismässig klein ist.  



  Gegenüber den in den     Fig.    1 bis 3 beschriebenen  Vor- und     Endverdichtungseinrichtungen    sind Verein  fachungen denkbar, die je nach Bedarf vorgesehen wer  den können. So können Kokille und     Pressstempel    bzw.       Pressplatten    mit Ausnahme eines einzigen Teiles fest  sein. In diesem Fall wird lediglich noch ein Auswerfer  für das     Auss:ossen    des     Presslinas    aus der Kokille vorge  sehen.  



  Auch können zusätzliche Einrichtungen vorgesehen  werden,     uni    die     Leistung    der Anlage oder die Qualität  der     Presslinge        zti    steigern. Beispielsweise kann das Vor  verdichten     verb.-rsert    werden, wenn     währ,@nd    des     Ver-          dichtens    die     I're        ssplatten    mehrmals um     ein,#n    :beringen  Hub vom     Pressling    wegbewegt werden, um     das    in der       schüttbaren    Masse befindliche Gas entweichen zu lassen.  



  Während man bei den     Endverdichtungsee-.:        i,ai:ungen     wegen des geringen     Presshubes    gewöhnlich leine Steue  rung der     Relativgeschwindigkeit    zwischen Kokille und       Pressstempel    vorsieht, so kann dies bei den     Vorverdich-          tungseinrichtungen,    z. B. bei der     Ausführung    nach       Fig.2,    vorteilhaft sein, und zwar wird man die Teile  zweckmässig so steuern, dass die     Pressplatten    in bezug  auf die Kokille     niit    der gleichen     Geschwindigkeit    in die  Kokille eindringen.  



  Welche Art von     Vorverdichtungs iririchtung    man  mit der Presse für die     Endverdichtung    kombiniert, sei es  eine reine Vibrier- oder     Pressoperation    oder auch eine  kombinierte Vibrier- und     Pressoperation,    mit oder ohne  Transport des vorverdichteten     Presslings    in der Kokille,  hängt von den     j@weüi@en        Bciriebsb:dingungen    ab.

   We  sentlich ist, dass durch die     erfindungsgemässe    Anlage die       Hersteliun;    von     Blöcken    pro Zeiteinheit     erlicblich        g;.-          stei"er,    t werden kann.

   Dies gelingt     v.r    allem durch die in       der@Vorv::rdkii,un        gs:inrichtung        durchzuführende        Vor-          verdichetungsoperat;on,    die sehr rasch,     beispielsweise    in       Bruch;cilrn    einer     Minutz,        beerdet    ist und trotzdem eine       weitg:hciicie        \'orv-.,rd:cli:uiig        ermöc!icht.        D-bci    sind die       aufzuwer.dciiden        @rucl:

  krüfte,        wie@b:rei'.s        ürwähnt,    ge  ring,     Lind        dis        Einrichtung    kann deshalb leicht und     dem-          @.ntsprc2hjiid    kostensparend     " < :baut        v:erden.    Da die     Vo-          lumeninder;ine,    beim     Endverdichten        verhiiltnism:issig    ge  ring     is;

  .    kann für diese Operation eine ganz einfache  Presse     verwcndct    werden, die keine aufwendige Steue  rung     benötigt.    Die grosse     Vorverdicmun@g    in der     Vorver-          dichttin-seinr:;li;ung    wirkt sich somit auch auf die  Presse für die     Endverdichtung    kostensparend aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlage zur Herstellung von Blöcken, insbesondere Anoden, aus schüttbarer Masse, in der die schüttbare Masse zu Blöcken verdichtet und gepresst wird, gekenn zeichnet durch eine Vorverdiclitun2:cinrich;ui,g zum Verdichten der schüttbaren Masse zu einem vorverdich teten Block und einer mit der Vorverdichtungseinrich- tung zusammenwirkenden, aus einer Presse mit einer Kokille und zwei Pressstempeln, von welchen Teilen mindestens einer beweglich ist, bcs;
    ehenden Endver- dichtungseinrichtung, in der der vorverdichtete Flock durch eine Prcssoperatioti crdverdichict wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorverdichtungseinrichtung eine Vi- brieranlage aufweist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorverdichtungseinrichtung eine Press- anlage aufweist.
    3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Vorverdichtungseinrichtung eine Kokille zur Aufnahme der schüttbaren Masse sowie mindestens eine Platte angeordnet ist, von welchen Tei len mindestens einer beweglich ist. 4. Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorverdichtungs- einrichtung das Vibrieren der schüttbaren Masse unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung eines Druckes durch führbar ist, wobei der auf die schüttbare Masse ausge übte Druck nach vorbestimmten Werten programmier bar ist. 5.
    Anlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kokille der Vorverdichtungseinrichtung seitlich ver schiebbar ist zum Zwecke des Transportes des vorver dichteten Presslings in die Presseinrichtung für die End- verdichtung. 6. Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Vorverdichtungseinrichtung die Deckelplatte und die Bodenplatte im Gleichlauf ab senkbar sind. 7.
    Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Deckelplatte mit einem Einwurf- Schacht verbunden und mit diesem zusammen seitlich verschiebbar ist, wobei die Deckelplatte beim Vorver dichten und der Einwurfschacht beim Einfüllen der schüttbaren Masse über die Kokille der Vorverdich- tungseinrichtung liegt. B. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Endverdichtungseinrichtung einen un teren Pressstempel aufweist, auf den der vorverdichtete Block von der Vorverdichtungseinrichtung durch seit lichen Transport gelangt. 9.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Endverdichtung des Presslings der obere Pressstempel absenkbar und die Kokille bis zu ihrer höchsten Lage anhebbar ist. 10. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Endverdichtung des Presslings der untere Pressstempel und die Kokille bis zu ihrer höchsten Lage anhebbar sind. 11.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Pressstempel der Endverdich- tungseinrichtung seitlich verschiebbar ist. 12. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kokillen der Vor- und Endverdich- tungseinrichtung konische Innenräume aufweisen. 13. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass über der Deckelplatte bzw. dem Einwurf schacht der Vorverdichtungseinrichtung eine Dosier- und Beschickungseinrichtung für die schüttbare Masse angeordnet ist.
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