CH489370A - Verstellbare Lagerung für Walzen, insbesondere für Reib- und Auftragwalzen von Farbwerken an Druckmaschinen - Google Patents

Verstellbare Lagerung für Walzen, insbesondere für Reib- und Auftragwalzen von Farbwerken an Druckmaschinen

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Publication number
CH489370A
CH489370A CH272668A CH272668A CH489370A CH 489370 A CH489370 A CH 489370A CH 272668 A CH272668 A CH 272668A CH 272668 A CH272668 A CH 272668A CH 489370 A CH489370 A CH 489370A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller
housing
rollers
bearing pin
pin
Prior art date
Application number
CH272668A
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English (en)
Inventor
Bayer Hans
Achinger Michael
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/30Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
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  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 476 577    Verstellbare Lagerung für Walzen, insbesondere für Reib- und     :Auftragwalzen    von  Farbwerken an Druckmaschinen    Die Erfindung betrifft eine verstellbare Lagerung  für Walzen, insbesondere für Reib- und Auftragwalzen  von Farbwerken an Druckmaschinen, die nach dem  Patentanspruch des Hauptpatentes dadurch gekenn  zeichnet ist, dass das Lager aus einem mit der Gestell  wand verbundenen ortsfesten Lagerzapfen und einem  zur Aufnahme des Wellenstummels der Walze dienen  den Gehäuse besteht, wobei Lagerzapfen und Gehäuse  nichtmetallisch nachgiebig und einstellbar miteinander  verbunden sind.  



  Zum gleichzeitigen An- und Abstellen der     Farb-          auftragwalzen    von zwei benachbarten Walzen ist im  Hauptpatent bereits vorgeschlagen worden, das den Wel  lenstummel der Walze aufnehmende Lagergehäuse ring  förmig auszubilden und durch elastisch nachgiebige     voll-          wandige    oder hohle Körper mit einem ortsfesten Lager  zapfen zu verbinden. Beim Walzenwaschen oder Um  steuern von einer Drehrichtung hingegen wird beispiels  weise der Kontakt der Auftragwalze mit dem Platten  zylinder unterbrochen, während die     Auftragwalze    am  Reibzylinder weiterhin anliegen kann.  



  Um dies zu ermöglichen, ist in Weiterausbildung  des Gegenstandes des Hauptpatentes die vorliegende  Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass ein ortsfester  Lagerzapfen durch elastisch     nachgiebige    vollwandige  oder hohle Körper mit einem ringförmigen, zur Auf  nahme des Wellenstummels der Walze dienenden Ge  häuse verbunden ist und dass in Richtung der Ver  bindungslinie der Achsen der ständig aneinander liegen  den Walzen und annähernd senkrecht zur Verbindungs  linie der Schwerpunkte der elastischen Körper eine ge  lenkige Verbindung zwischen Gehäuse und Lagerzapfen  vorgesehen sowie annähernd senkrecht zur     Achsenver-          bindungslinie    wenigstens eine Einstellschraube zwischen  Gehäuse und Lagerzapfen angeordnet ist.  



  Durch diese Massnahme ist das Abstellen einer  Walze von einer der benachbarten Walzen zu verwirk  lichen, ohne dass der Kontakt mit der zweiten Walze  aufgehoben wird.    In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Er  findung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt durch die verstellbare Lagerung  senkrecht zur Achse,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-I1    der     Fig.    1,       Fig.    3 und 4 eine andere Ausführungsform in der  gleichen Darstellung,       Fig.    5     ein;.    andere Befestigung der Lagerung.  



  Die verstellbare Lagerung, mit welcher beispielsweise       Auftragswalzen    1 in den     Maschinenseitenwänden    2 vor.  Druckmaschinen befestigt sind, besteht im wesentlichen  aus einem mit der Wand     verschraubbaren    Lagerzapfen  3 und einem ringförmigen Lagergehäuse 4, an     welchem     in bekannter Weise ein     Walzenschloss    5     beliebiger    Bau  art zur Aufnahme des Wellenstummels der     Walze    1  drehbar befestigt ist.

   Der Lagerzapfen 3 ist am im  Lagergehäuse 4 befindlichen Ende mit einer     hammer-          kopfartigen        Verstärkung    7 versehen und der     Lagerge-          häuserinu    mit diesem Teil des Zapfens durch elastisches       Material    in Form vollwandiger 16 oder     hohikörper-          förmiger    Puffer 10 verbunden. Auf der dem Gestell  zugewandten Seite ist das Lagergehäuse durch einen  Distanzring<B>11</B> und eine Scheibe 12 abgedeckt, wobei  der ringförmige Teil des Lagergehäuses mit der einen  Stirnfläche beim An- und Abstellen der Walzen entlang  der Seitenwand gleitet.  



  Auf der dem Hohlkörper 10 abgewandten Seite der       hammerkopfartigen    Verstärkung 7 ist ein vollwandiger  elastischer Körper 16 eingefügt, der beim Abstellen der  Walze 1 durch Ablassen des Druckmittels aus dem  Hohlkörper 10     Lagergehäuse    und Lagerzapfen zuein  ander in koaxiale Lage bringt. Die Luft wird in den  Hohlkörper 10 durch eine zentrale     Bohrung    im Lager  zapfen 3 und eine anschliessende radiale Bohrung einge  bracht. Während die Einstellung pneumatisch oder hy  draulisch erfolgt, wird die Abstellung durch den beim  Anstellen deformierten elastischen Körper 16 bewirkt.  Anstelle des elastischen Körpers 16 kann auch ein      Hohlkörper 28 vorgesehen sein, der mit einer eigenen,  von der des Hohlkörpers 10 getrennten Druckleitung  verbunden ist.

   Das Anstellen der Walze 1 an die Walze  15 erfolgt nach     Fig.    3 durch     Unterdrucksetzen    des  Hohlkörpers 10, während zum Ab- bzw. entgegenge  setzten Anstellen an die Walze 27 der Hohlkörper 28  unter Druck gesetzt und der Druck im Hohlkörper 10  abgelassen wird.  



  Das Einstellen des     Anpressdrucks    der Walze 1 zu den  benachbarten Walzen 14, 15, 27 erfolgt durch     annähernd     senkrecht zur Verbindungslinie der Walzen 1 und 14  angeordnete Stellschrauben<B>13</B>     (Fig.    1) bzw. 13a und  13b     (Fig.    3) im Lagergehäuse 4, die sich gegen den  Kopf 7 des Lagerzapfens 3 abstützen bzw. nach     Fig.    3  als Anschlag für einen Stift 37 dienen, der mittels  eines parallel zum Lagerzapfen 3 liegenden Stiftes 38  gesichert ist. Letzterer ist wiederum in der im Lagerge  häuse 4 befindlichen Aussparung 39 um den Betrag  des durch die Mikroschrauben 13a, 13b begrenzten  Maximalhubes beweglich.  



  Die Anstellung der Walze 1 an die benachbarte  Walze 14 hingegen geschieht durch eine Mikroschraube  29, die an ihrem oberen Ende als Kugelpfanne ausge  bildet ist und den in der     hammerkopfartigen    Verstär  kung 7 gelagerten Kugelbolzen 30 umschliesst. Eine       überlastsicherung    beim Quellen des Gummibezugs in  folge übermässiger     Erwärmung    oder bei     Papierwicklern     zwischen der Walze 1 und der Walze 15 bzw. der  Walze 27 ist durch das elastische Druckpolster gewähr  leistet, während die     Überlastsicherung    zwischen der  Walze 1 und der Walze 14 durch einen mittels der  Federn 31 gegen den Anschlag 32 gedrückten Kugel  bolzen 30 erreicht wird.

   Die durch Überlastung hervor  gerufene Bewegung wird begrenzt durch das Spiel zwi  schen dem Anschlagbolzen 32 und die im Kugelbolzen  30 angeordnete Bohrung 33, wobei sich der Kugel  bolzen 30 in einer Bohrung 34 der     hammerkopfartigen     Verstärkung 7 radial zum Lagerzapfen 3 bewegen kann.  Die genaue Lage des Lagerzapfens 3 mit der     hammer-          kopfartigen    Verstärkung 7 zu den benachbarten Walzen  14,<B><I>15</I></B> und 27 wird durch den in einer Aussparung 35  der     Gestellseitenwand    2 im Lagerzapfen 3 angeordneten  Bolzen 36 gewährleistet.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    1 bleibt die Walze 1  ständig an der Walze 14 liegen, sowohl in der gegen  über der Walze 15 angestellten Stellung (ausgezogene  Linie) als auch in der abgestellten Lage (strichpunktierte  Linie). Das Anstellen wird durch     Unterdrucksetzen    des  Hohlkörpers 10 erreicht, wobei die Einstellung mittels  der Schraube 13 veränderbar ist. Beim Ablassen des  Druckmittels im Hohlkörper 10 wird das Gehäuse 4  unter der Kraft des Puffers 16 im gezeigten Fall nach  links ausweichen und dabei um den Kugelkopf 30  schwenken unter Abrollen des Walzenmantels 1 auf  dem der Walze 14. Beim Unterdruck-setzen des Hohl  körpers 10 spielt sich dieser Vorgang nach dem Wa  schen in     umgekehrter    Reihenfolge ab.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    3 wird die Walze 1  zwecks Umsteuerung wahlweise an die Walzen 15 oder  27 angestellt, während der Kontakt zur Walze 14 in  beiden Fällen aufrechterhalten bleibt. Beim Unterdruck  setzen des     Hohl'. < örpers    10, d. h. Anstellen der Walze 1  an die Walze 15     (ausaczoaener    Kreis), wird das Lager  gehäuse 4 gegenüber (lern Teil 7 des Lagerzapfens 3  nach rechts bewegt, bis der Anschlagstift 37 an der    einen Einstellschraube 13a anliegt. Das Gehäuse  schwenkt dabei um den Kugelkopf 30, wobei die Walze  1 auf der Walze 14 abrollt. Beim Anstellen der Walze 1  an die Walze 27 wird das Druckmittel aus dem Hohl  körper 10 abgelassen und der Hohlkörper 28 unter  Druck gesetzt.

   Das Lagergehäuse schwenkt dabei wieder  um den Kugelkopf 30, im gezeigten Fall nach     links,     wobei die Walze 1 auf der Walze 14 abrollt, bis der  Anschlagstift 37 an der rechten Einstellschraube 13b  im Gehäuse 4 anliegt (strichpunktierter Kreis).  



  In     Fig.    5 ist eine andere Ausführungsform der Be  festigung des Lagerzapfens 3 an der Maschinenseiten  wand 2 gezeigt. Das     Walzenschloss    5 ist dabei durch  eine zentrale Schraube 40 an einem zapfenförmigen  Vorsprung 41 des Lagergehäuses 4 befestigt. In axialer  Verlängerung der Schraube 40 ist eine weitere Schraube  42 vorgesehen, die durch eine Bohrung 43 des Lager  zapfens 3 einschliesslich seiner Verstärkung dringt und  in ein Gewinde 44 der     Gestellseitenwand        eingreift.     Durch diese Massnahme ist der Aus- und Einbau der  Lager wesentlich vereinfacht und von einer Seite aus  möglich, da nach dem Herausdrehen der Schraube 40  bzw. Abnehmen des Walzenschlosses die Schraube 42  zwecks Entfernen des Lagergehäuses 4 zugänglich ist.

    In axialer Verlängerung der Schrauben 40, 42 sind die       Zuführbohrungen    45 für das Druckmittel zu den Hohl  körpern 10 angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verstellbare Lagerung für Walzen, insbesondere für Reib- und Auftragwalzen von Farbwerken an Druck maschinen, nach dem Patentanspruch des Hauptpaten tes, wobei diese Walzen ständig an einer benachbarten Walze anliegen und wahlweise an eine zweite Walze angestellt oder von dieser abgestellt sind, dadurch ge kennzeichnet, dass ein ortsfester Lagerzapfen (3) durch elastisch nachgiebige vollwandige oder hohle Körper (10, 16, 28) mit einem ringförmigen, zur Aufnahme des Wellenstummels der Walze (1) dienenden Gehäuse (4) verbunden ist und dass in Richtung der Verbindungs linie der Achsen der ständig aneinander liegenden Wal zen (1, 14) und annähernd senkrecht zur Verbindungs linie der Schwerpunkte der elastischen Körper (10, 16, 28) eine gelenkige Verbindung (29, 30)
    zwischen Ge häuse und Lagerzapfen vorgesehen sowie annähernd senkrecht zur Achsenverbindunaslinie wenigstens eine Einstellschraube (13, 13a, 13b) zwischen Gehäuse und Lagerzapfen angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verstellbare Lagerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung (29, 30) als im Kopf des Lagerzapfens (3) verschieb barer Kugelbolzen (30) ausgebildet ist, dessen Pfanne (29) verstellbar im Gehäuse (4) angeordnet ist. 2. Verstellbare Lagerung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Kugelbolzen (30) fe dernd (31) gegen den Kopf des Lagerzapfens (3) abge stützt und -eführt ist. 3.
    Verstellbare Lagerung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kugelbolzen (30) diametral gegenüber im Kopf des Lagerzapfens (3) ein Anschlagstift (37) vorgesehen ist, der mit zwei senkrecht dazu im Gehäuse (4) angeordneten Einstell schrauben (13a. 13b<B>)</B> zusammenwirkt. 4. Verstellbare Lagerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse (4) mittels einer den Lagerzapfen (3) koaxial durchdringenden Schraube (42) an der Maschinenseitenwand (2) be festigt ist.
CH272668A 1967-03-02 1968-02-26 Verstellbare Lagerung für Walzen, insbesondere für Reib- und Auftragwalzen von Farbwerken an Druckmaschinen CH489370A (de)

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DEM0072990 1967-03-02
DEM0073492 1967-04-06

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CH272668A CH489370A (de) 1967-03-02 1968-02-26 Verstellbare Lagerung für Walzen, insbesondere für Reib- und Auftragwalzen von Farbwerken an Druckmaschinen

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DE (1) DE1561019B1 (de)
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4400563C2 (de) * 1994-01-11 2000-08-10 Roland Man Druckmasch Walze in einem Farbwerk oder Feuchtwerk einer Rotationsdruckmaschine

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DE1561019B1 (de) 1970-05-27
SE347691B (de) 1972-08-14
GB1213904A (en) 1970-11-25
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