CH489385A - Skilift-Schleppvorrichtung - Google Patents

Skilift-Schleppvorrichtung

Info

Publication number
CH489385A
CH489385A CH598068A CH598068A CH489385A CH 489385 A CH489385 A CH 489385A CH 598068 A CH598068 A CH 598068A CH 598068 A CH598068 A CH 598068A CH 489385 A CH489385 A CH 489385A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
towing device
ski lift
belt
tape
lift towing
Prior art date
Application number
CH598068A
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Mathias Streiff
Original Assignee
Ag Mathias Streiff
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag Mathias Streiff filed Critical Ag Mathias Streiff
Priority to CH598068A priority Critical patent/CH489385A/de
Publication of CH489385A publication Critical patent/CH489385A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B11/00Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only
    • B61B11/004Means connecting load and cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Skilift-Schleppvorrichtung    Die Erfindung betrifft eine Skilift-Schleppvorrich  tung, die am umlaufenden Hauptseil von Skiliften zu  befestigen bestimmt ist und ein biegsames Zugorgan  aufweist, dessen eines Ende an einer Auf- und Ab  wickeltrommel befestigt ist, die mit einer sich beim  Abwickeln des Zugorgans spannenden Aufzugsfeder ver  sehen ist, und an dessen anderem Ende ein zum Schlep  pen von ein oder zwei Skifahrern dienendes Organ ange  bracht ist. Als Schlepporgan wird bei den bekannten  Schleppvorrichtungen meistens ein etwa T-förmiges Or  gan benützt, das am freien Ende des T-Mittelbalkens am  Zugorgan befestigt ist. Bei den üblichen Schleppvorrich  tungen kommt das Schlepporgan an der unteren Station,  wo es von einer Bedienungsperson dem oder den Ski  fahrern in einer geeigneten Lage dargeboten werden  muss, in irgendeiner zufälligen Orientierungslage an.  



  Die Erfindung geht aus von der Überlegung, dass  dies einen unnötigen Arbeitsaufwand der Bedienungs  person bedingt und dass diese zufällige Orientierung  durch die Symmetrie der bisher als Zugorgane verwen  deten Seile bedingt ist. Gemäss der Erfindung wird die  ser Nachteil dadurch behoben, dass als Zugorgan ein  Band vorgesehen ist. Vorteilhaft läuft dieses Band über  mindestens ein Führungsorgan, welches das Band selbst  tätig in seiner Laufrichtung zentriert.  



  Ein weiterer, sehr erheblicher Arbeitsaufwand der  Bedienungsperson rührt bei bekannten Schleppvorrich  tungen davon her, dass die Bedienungsperson das Seil  jeweils nicht nur gegen die Anfangskraft der Aufzugs  feder, sondern auch gegen die Kraft einer Bremsvorrich  tung ein Stück weit nach unten ziehen muss. Bei der er  findungsgemässen Vorrichtung kann ein Zugband vorge  sehen werden, das auf sehr einfache Art ermöglicht,  auch diese Arbeit sehr erheblich zu vermindern.  



  Anhand der Zeichnung werden nachstehend bevor  zugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes  erläutert. In der Zeichnung ist:  Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schleppvorrichtung  mit einer Wegbrechung;  Fig. 2 ein Schnitt gemäss Linie 11-1I von Fig. 1,    Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil eines Schlepp  bandes,  Fig. 4 ein Schnitt gemäss Linie IV-IV von Fig. 3,  Fig. 5 eine Einzelheit im Schnitt gemäss Linie V-V  von Fig. 1,  Fig. 6 ein Teilschnitt gemäss Linie VI-VI von       Fig.    2 und       Fig.    7 und 8 je eine Variante der Bremsvorrichtung  im Schnitt.  



  Die dargestellte Schleppvorrichtung ist dazu be  stimmt, mittels eines am obren Teil seines Gehäuses 1  angebrachten, nicht dargestellten Klemmorgans bekann  ter Art am umlaufenden Hauptseil eines Skiliftes     fest-          Qek!emmt    zu werden und an einem biegsamen Zugorgan  2 ein     eb--nfalls    nicht dargestelltes Schlepporgan bekann  ter Art     nachzuzieh,-    n, z.

   B. einen zum Schleppen     zwcicr     oder auch nur eines Skifahrers     geeigneten        Schleppbügel     in Form eines umgekehrten      T .    Im Gegensatz zu den  üblichen Schleppvorrichtungen ist das Zugorgan 2 nicht  ein Seil, sondern ein Band, das in     Fig.    3 und 4 näher  dargestellt ist. Das Band 2 besteht     -z.    B. aus zwei Kunst  stofflagen 3 und 4, die auf baden Seiten einer aus Textil  material, z. B. einem Textilgewebe, bestehenden Lage  5 fest an derselben angebracht sind. Die     Kunststofflage     3 weist eine mit Noppen 6 besetzte äussere Oberfläche  auf, die eine starke Adhäsion des Bandes 2 auf einem  Zapfen 7 bewirkt, über den das Band 2 geführt ist.

   An  Stelle der Noppen kann das Band auch mit einem     and;2-          ren    die Adhäsion vergrössernden Belag versehen sein.  Aus später näher erläuterten Gründen hat aber ein etwa  2-3 m langer Anfangsabschnitt 3a der Aussenlage 3  eine vollkommen glatte Oberfläche. Die äussere Ober  fläche der Aussenlage 4 ist dagegen überall glatt.  



  Am Gehäuse 1 ist ein schräg nach unten ragender  Doppelarm 8 befestigt, an dessen freiem Ende eine  Führungsrolle 9 für das vom Schleppbügel kommende  Band 2 angebracht ist. Die Rolle 9 ist doppelkonisch  symmetrisch ausgebildet, wobei ihr grösster Durchmesser  in der Mitte liegt. Dies hat in an sich bekannter Weise  eine zentrierende Wirkung auf das geführte Band 2.      Von der Rolle 9 aus gelangt das Band 2 zwischen zwei  weitere Führungsrollen 10 und 11 gleicher Art, dann  über den erwähnten Zapfen 7 und schliesslich auf eine  Trommel 12, an welcher das obere Bandende mittels  eines Keiles 13 befestigt ist.  



  Die Trommel 12 ist über zwei Kugellager 14 auf  einem gehäusefest montierten und - wie ersichtlich   leicht demontierbaren Zapfen 15 drehbar gelagert. Die  Trommel 12 weist nicht nur einen zum Aufwickeln des  Bandes 2 dienenden Trommelmantel 16 auf, sondern bil  det ausserdem noch ein zylindrisches Gehäuse 17 für  eine Spiralfeder 18, deren Enden in bekannter Weise  einerseits am Gehäuse 17 und anderseits am Zapfen  15 befestigt sind,  Wenn der Schleppbügel nicht durch den (oder die)  Skifahrer belastet ist, so wird das Band 2 durch die  Wirkung der Feder 18 auf den Trommelmantel 16  aufgewickelt, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Die Länge  des Bandes 2 ist so bemessen, dass bei entspannter  Feder 18 der Tragbügel sich noch in einem kurzen Ab  stand von der Schleppvorrichtung befindet.  



  An der unteren Station des Skiliftes muss in üblicher  Weise eine Bedienungsperson den Schleppbügel nach  unten ziehen und in geeigneter Höhe dem Skifahrer  darbieten. Durch das Gewicht des Skifahrers wird zu  nächst das Band 2 von dem Trommelmantel 16 abge  zogen, wobei sich die Trommel 12 dreht und die Feder  18 gespannt wird. Wenn die anfangs nur geringe Span  nung der Feder 18 genügend gross wird, um den Ski  fahrer mitzunehmen, erfährt letzterer zu Beginn seiner  Aufwärtsfahrt - je nach der Anfangssteilheit der Ski  liftpiste - bekanntlich einen ziemlich starken Stoss. Um  diesen Stoss zu vermindern, ist es bekannt, in der Schlepp  vorrichtung eine Bremse vorzusehen, z. B. eine Band  bremse, die auf eine Trommel einwirkt, welche unter  Federspannung zum Aufwickeln des als Zugorgan die  nenden Seiles vorgesehen ist.

   Die Wirkung der bekann  ten Bremsen auf die Dämpfung des Anfahrstosses ist  nicht immer sehr befriedigend. Ausserdem ergibt sich  durch die Bremsung der     Nachtei,    dass die Bedienungs  person zum Herunterziehen des Schleppbügels eine er  hebliche Arbeit leisten muss, was auf die Dauer sehr  ermüdend ist. Die vorliegende     Schleppvorrichtung    weist  nun eine Bremsvorrichtung 19 auf, welche ein sehr sanf  tes Anfahren     gewährleistet    und die von der Bedienungs  person zu leistende Arbeit bedeutend verringert.  



  Die Bremsvorrichtung 19 weist eine auf zwei Kugel  lagern 20 gelagerte Welle 21 auf, die einerseits den  früher erwähnten Zapfen 7 bildet und anderseits einen  Zapfen 22, der über eine Freilaufvorrichtung 23 mit  einer Mehrzahl von Bremsflügeln 24 gekuppelt ist.  



  Die Freilaufvorrichtung 23 ist von der bei Fahr  rädern üblichen .Art und ist mittels einer Schraube 25  <B>am</B> Zapfen 22 befestigt. Das Kettenrad 26, das sonst zur  Übertragung des Antriebs von den Pedalen auf das Hin  terrad des Fahrrades dient, ist zwischen zwei Ringen  27 und 28 festgeklemmt, von denen ersterer die Brems  flügel 24 trägt. Die Ringe 27 und 28 sind durch einige,  z. B. drei, Schrauben 29 aneinander befestigt, die durch  Zahnlücken des Kettenrades 26 hindurch greifen.  



  Wenn das Band 2 nach unten gezogen wird und mit  den Noppen 6 am Zapfen 7 anliegt, so werden über die  Welle 21 und die Freilaufvorrichtung 23 die Brems  flügel 24 im Sinne der in Fig. 1, 2 und 6 angegebenen  Pfeile 30 in Umdrehung versetzt. Die Flügel     2-t    sind in  einer Kammer 31 drehbar, in deren Wandung 32 eine    Reihe von Ausnehmungen 33 vorgesehen ist, die dazu  dienen, bei der Drehung der Flügel 24 in einer in der  Bremskammer 31 enthaltenen Bremsflüssigkeit, z. B.  Öl, starke Wirbel hervorzurufen, wie durch die in Fig. 6  gezeichneten Pfeile angedeutet ist. Dabei wird das Öl  teilweise in eine zwischen den Kugellagern 20 befindliche  Ausweichkammer 34 verdrängt, aus der es aber bei  Stillstand der Flügel 24 durch das betreffende Kugel  lager hindurch wieder in die Bremskammer 31 zurück  fliessen kann.  



  Wenn das Band 2 auf dem Trommelmantel 16 auf  gewickelt wird und sich die Welle infolgedessen in der  umgekehrten Richtung der Pfeile 30 dreht, so werden  die Flügel 24 durch die Freilaufvorrichtung 23 nicht  in Drehung mitgenommen, so dass die Aufwärtsbewe  gung der Schleppbügel nicht gebremst ist. Aber auch  beim anfänglichen Abwärtsziehen des Bandes 2 durch  die Bedienungsperson wirkt die Bremsvorrichtung 19  nicht, und zwar weil dann die glatte Oberfläche des etwa  2-3 m langen Anfangsabschnittes 3a der Kunststoff  lage 3 auf dem Antriebszapfen 7 liegt und auf dem  selben keine genügende Adhäsion hat, um ihn in voller  Drehung mitzunehmen. Erst wenn der mit den Noppen  6 besetzte Teil der Lage 3 auf dem Zapfen 7 abläuft,  genügt die Adhäsion (Reibung), um die Welle 21 zu  drehen und dadurch die Bremsung zu bewirken.

   Der  Antriebszapfen ist ähnlich wie die Rollen 9-11 doppel  konischsymmetrisch ausgebildet zwecks Zentrierung des  Bandes 2.  



  Die Vorteile der beschriebenen Schleppvorrichtung  gegenüber den bekannten Schleppvorrichtungen ähnli  cher     Art    sind sehr erheblich. Zunächst hat das Band 2  die Neigung, sich Mets so einzustellen, dass seine Breiten  richtung der horizontalen Lage der Führungsrollen<B>9-11</B>  und der Zapfen 7 und 15 entspricht, die zur Fahrt  richtung senkrecht ist.

   Wenn der Schleppbügel am unte  ren Ende des Bandes 2 so befestigt ist, dass der Quer  balken des von ihm gebildeten T in der     Breitenrichtung     liegt, so ist der Bügel an der unteren Station in bezug auf  die Fahrtrichtung bereits im wesentlichen richtig     ori n-          tiert.    Beim Herunterziehen der Schleppbügel muss die  Bedienungsperson nur die relativ geringe Anfangskraft  der Spiralfeder 18 überwinden, die natürlich dem Eigen  gewicht der Bügel entsprechend vorgespannt sein wird,  nicht aber auch noch die Bremskraft der Bremsvorrich  tung 19. Diese Bremskraft ist aber beim weiteren Aus  ziehen des Bandes 2 sehr wirksam, so dass das Anfahren  praktisch stossfrei stattfindet.

   Beim Aufwärtsziehen ist  das Band 2 wiederum nicht gebremst, so dass der  Schleppbügel in erwünschter Weise rasch vom Boden       abg hoben    wird, wenn der Skifahrer ihn verlassen hat.  



  Es wird noch bemerkt., dass die beweglichen Organe  der Bremsvorrichtung 19 nach Abnahme eines mit  Schrauben 35 am Gehäuseteil 36 befestigten Deckels 37  sehr leicht demontierbar sind. Desgleichen ist ein ab  nehmbarer Deckel 38 für die Demontage des Zapfens  15 und ein grösserer, abnehmbarer Deckel 39 für die       Demontag;    der Trommel 12 vorgesehen.  



       Fig.    7 zeigt eine Bremsvorrichtung 19a nichthydrau  lischer Art, die jedoch sonst in mancher Hinsicht der  Bremsvorrichtung 19 ähnlich ist, weshalb entsprechend  Teile mit den gleichen Bezugszeichen unter Hinzufügung  des Indexes      a     bezeichnet sind. Die durch die Zahn  lücken des Kettenrades 26a der     Freilaufvorrichtung    23a  hindurch greifenden Schrauben 29a dienen nicht dazu,  zwei Ringe am Kettenrad 26a zu befestigen, sondern      vielmehr dazu, Bremsbacken 40 mit dem Kettenrad 26a  zu kuppeln. Bei Drehung des Kettenrades 26a werden  die Bremsbacken 40 (z.

   B. vier Bremsbacken) durch  die Fliehkraft radial nach aussen gedrückt, wobei die  Schrauben 29a nur als Mitnehmer wirken, so dass die  Bremsbacken mit ihrer ganzen Aussenfläche mit gehäuse  festen Bremsbelägen 41 in Kontakt kommen und durch  Reibung die Drehung der Welle 21a bremsen. Der An  triebszapfen 7a unterscheidet sich vom Antriebszapfen 7  dadurch, dass er zwischen den beiden zur Selbstzentrie  rung des Bandes 2 dienenden, entgegengesetzt gerichteten  konischen Teilen noch einen zylindrischen Teil 42 auf  weist. In gleicher Weise können auch die Führungsrol  len 9-11 profiliert sein. Der Querschnitt des Bandes 2  muss übrigens nicht unbedingt rechteckig sein, indem  es z. B. in Querrichtung in beliebiger Weise profiliert  sein kann, wobei dann natürlich auch die Führungs  zapfen 9-11 und der Antriebszapfen 7 entsprechend  profiliert sein müssen.

   Auch das Material des Bandes  bzw. die Anzahl der Lagen ist keineswegs auf die mit  Bezug auf Fig. 3 und 4 gemachten Angaben beschränkt,  wobei insbesondere zum Erzielen einer rauhen Aussen  seite auch ganz andere Mittel als Noppen 6 vorgesehen  werden können. Besonders vorteilhaft ist es, ein in  Längsrichtung elastisch dehnbares Band vorzusehen,  dessen zwischen Trommel und Schleppbügel befindlicher  Abschnitt sich bei den im Betrieb vorkommenden Be  lastungen z.     B,    in der Grössenordnung von etwa 5     %    aus  dehnt.  



  Die Bremsvorrichtung nach Fig. 7 kann noch ge  mäss Fig. 8 so abgewandelt werden, dass sie eine ge  wisse Bremswirkung auch dann ausübt, wenn sich das  Band 2 aufwickelt. Zu diesem Zwecke werden neben  den Bremsbacken 40a z. B. weitere vier Bremsbacken  40b vorgesehen, die aber nicht mit dem Kettenrad 26a  gekuppelt werden, sondern mit einem Kettenrad 26b,  das mit der Welle 21a fest verbunden ist. Die Brems  backen 40b, die vorzugsweise erheblich schmaler sind  als die Bremsbacken 40a, bewirken infolgedessen sowohl  beim Ausziehen als beim Aufwickeln des Bandes 2 eine       Bremsung.    während die Backen 40a zufolge dem Frei  lauf nach wie vor nur bei Ausziehen des Bandes 2 brem  sen. Durch die zusätzlichen Bremsbacken wird verhin  dert, dass das Schlepporgan, wenn es losgelassen wird,  allzu rasch nach oben gezogen wird.

   Durch Verwendung  von nur einer Bremsbacke 40b kann z. B. eine leichte  Bremsung auf das zurückgehende Band ausgeübt wer  den, während durch Verwendung von mehreren Brems  backen die Bremsung wahlweise einstellbar ist. Es ist  damit möglich, die Geschwindigkeit des aufwärtsgehen  den, also losgelassenen Skiliftbügels den jeweiligen Ge  gebenheiten individuell anzupassen.  



  Ausserordentlich wichtig ist die Tatsache, dass die  Bremseinrichtung nicht mit der Trommel 12 gekuppelt,  sondern für sich gesondert im Gehäuse 1 angeordnet ist.  Durch den verhältnismässig kleinen Durchmesser des  Zapfens 7 (bzw. 7a) erhalten die drehbaren Bremsteile  eine wesentlich grössere Geschwindigkeit als die Trom  mel 12, %% as deren Wirksamkeit erhöht.  



  Die Verwendung eines Bandes bringt auch den we  sentlichen Vorteil einer längeren Lebensdauer desselben  gegenüber einem der bisher üblichen Drahtseile. Dies  geht schon daraus hervor, dass sich ein Band auf ein  fachste  'eise aufwickeln lässt, während das geordnete  Aufwickeln eines Seiles, um dessen Litzen zu schonen, in  der Regel nicht einfach ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Skilift-Schleppvorrichtung, die am umlaufenden Hauptseil von Skiliften zu befestigen bestimmt ist und ein biegsames Zugorgan aufweist, dessen eines Ende an einer Auf- und Abwickeltrommel befestigt ist, die mit einer sich beim Abwickeln des Zugorgans spannenden Aufzugsfeder versehen ist, und an dessen anderem Ende ein zum Schleppen von ein oder zwei Skifahrern dienendes Organ angebracht ist, dadurch gekennzeich net, dass als Zugorgan ein Band (2) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Skilift-Schleppvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Bremsvorrichtung (l9, 19a) mit einer Welle (21, 21a) aufweist, welche zum Antrieb von Bremsorganen (24, 40) dient und einen Antriebszapfen (7, 7a) bildet, der teilweise vom Band (2) umschlungen ist, und dass das Band auf einem Teil seiner Länge auf seiner mit dem Zapfen (7, 7a) in Berührung kommenden Seite (3) eine rauhe Oberfläche hat, die beim Abwickeln oder Aufwickeln des Bandes (2) vom bzw. auf den Trommelumfang (16) eine zum Antrieb der Welle (21, 26) genügende Adhäsion gewährleistet, und ein Anfangsabschnitt (3a) des Bandes beidseitig eine glatte Oberfläche hat, wel che dabei die Welle nicht voll antreiben kann. 2.
    Skilift-Schleppvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung von der Bandtrommel getrennt in einem gemeinsamen Ge häuse (1) untergebracht ist. 3. Skilift-Schleppvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Welle (21, 21a) und mindestens einem Teil der Bremsorgane (24, 40) eine Freilaufvorrichtung (23 23a) angeordnet ist, welche die betreffenden Bremsorgane nur dann in Dre hung mitnimmt und dadurch wirksam macht, wenn das Band (2) beim Abwickeln vom Trommelumfang (16) die Welle in Drehung versetzt. 4.
    Skilift-Schleppvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Bremsorgane Flügel (24) vorgesehen sind, die in einer eine Flüssigkeit ent haltenden Bremskammer (31) angeordnet sind, deren Wand Ausnehmungen (33) aufweist, die bei der Dre hung der Flügel (24) in der Flüssigkeit Wirbel erzeugen. 5. Skilift-Schleppvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Bremsorgane Brems backen (40) vorgesehen sind, die bei ihrer Drehung durch die Fliehkraftwirkung radial gegen Reibbeläge (41) gedrückt werden. 6. Skilift-Schleppvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band über mindestens ein Führungsorgan (9-11, 7, 7a) läuft, welches das Band beim Ab- und Aufwickeln selbsttätig in seiner Laufrichtung zentriert.
    7. Skilift-Schleppvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (2) zwei äussere Lagen (3, 4) aus Kunststoff aufweist, die mit einer inne ren Lage (5) aus Textilstoff fest verbunden sind, wobei die eine äussere Lage (3) bis auf den genannten An fangsabschnitt (3a) auf ihrer freien Oberfläche mit einem die erwähnte Adhäsion erzeugenden Belag versehen ist. B. Skilitt-Schleppvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch Bremsorgane vor gesehen sind, die bei Drehung der Welle ohne Rücksicht auf deren Drehsinn bremsend wirken.
    9. Skilift-Schleppvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Brems- organe eine Mehrzahl von auswechselbaren Bremsbak- ken (40b) sind, von denen eine wahlweise Anzahl ver wendbar ist, um den stets wirkenden Bremsdruck aus wählen zu können. 10. Skilift-Schleppvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsorgan (9-11, 7, 7a) zur selbsttätigen Zentrierung des Bandes (2) zwei konische Abschnitte von entgegengesetzter Neigung auf weist. 11. Skilift-Schleppvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band in Längsrichtung elastisch dehnbar ist. 12.
    Skilift-Schleppvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band in Quer richtung profiliert ist.
CH598068A 1968-04-23 1968-04-23 Skilift-Schleppvorrichtung CH489385A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH598068A CH489385A (de) 1968-04-23 1968-04-23 Skilift-Schleppvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH598068A CH489385A (de) 1968-04-23 1968-04-23 Skilift-Schleppvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH489385A true CH489385A (de) 1970-04-30

Family

ID=4302437

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH598068A CH489385A (de) 1968-04-23 1968-04-23 Skilift-Schleppvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH489385A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0158095A1 (de) * 1984-03-22 1985-10-16 KONRAD DOPPELMAYR &amp; SOHN MASCHINENFABRIK GESELLSCHAFT M.B.H. &amp; CO. KG. Bremse, insbesondere für Einziehvorrichtungen von Schleppseilen bei Schleppliften

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0158095A1 (de) * 1984-03-22 1985-10-16 KONRAD DOPPELMAYR &amp; SOHN MASCHINENFABRIK GESELLSCHAFT M.B.H. &amp; CO. KG. Bremse, insbesondere für Einziehvorrichtungen von Schleppseilen bei Schleppliften

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2016652C2 (de) Übungsgerät
DE2222198A1 (de) Haftstrang-Austragsvorrichtung
DE2522303A1 (de) Rolle mit keilwirkung und ihre anwendung an winden
DE1925450B2 (de) Anlage zum bewegen von losen materialien
AT358771B (de) Seilkran
DE3622411A1 (de) Kupplungsvorrichtung fuer die wickelwelle eines sicherheitsgurtaufrollers mit rueckstrammeinrichtung
CH489385A (de) Skilift-Schleppvorrichtung
DE2400132A1 (de) Abwickelvorrichtung
DE2039547A1 (de) Vorrichtung zur automatischen Regelung der Spannung in Zugkabeln eines laengs einer Wegbahn hin und her verfahrbaren Schlittens
WO2013044283A2 (de) Klettersicherung
DE1456411A1 (de) Trommeleinrichtung
EP0161437B1 (de) Seilkran
DE1905388C3 (de) Vorrichtung zur mechanischen Fernsteuerung der Bremsen von Bootswinden
DE1481901A1 (de) Kletter- und Abseilgeraet
DE884710C (de) Angelwinde, insbesondere zur Spinnfischerei
DE740611C (de) Vorrichtung zum Einziehen und Absenken mittels eines Querhauptes hochgezogener langer Stoffbahnen
AT397073B (de) Kabelkran
DE20203970U1 (de) Abseilvorrichtung
AT287062B (de) Seilspeichervorrichtung, insbesondere für Ski- oder Schlepplifte
DE576115C (de) Breitfaerbemaschine mit Geweberuecklauf (Jigger)
AT137352B (de) Skibremse.
DE117058C (de)
DE525807C (de) Winde fuer den Beschickungskuebel von Betonmischmaschinen
DE1854217U (de) Pflanzvorrichtung.
DE1505986A1 (de) Federvorrichtung mit einem aus- und einziehbaren Zugseil,insbesondere zur Verbindung einer zum Transport von Personen dienenden Befoerderungsvorrichtung mit dem Antriebskabel eines Ski- bzw. Schleppliftes

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased