CH489392A - Einrichtung zum Zusammenfassen runder Tabletten in Rollenform - Google Patents

Einrichtung zum Zusammenfassen runder Tabletten in Rollenform

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CH489392A
CH489392A CH34468A CH34468A CH489392A CH 489392 A CH489392 A CH 489392A CH 34468 A CH34468 A CH 34468A CH 34468 A CH34468 A CH 34468A CH 489392 A CH489392 A CH 489392A
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CH
Switzerland
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tablets
grooves
running
barrier
angled
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Application number
CH34468A
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English (en)
Inventor
Glover William
Original Assignee
Rose Forgrove Ltd
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/04Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
    • B65G47/12Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles
    • B65G47/14Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding
    • B65G47/1492Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a feeding conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Zusammenfassen runder Tabletten in Rollenform
Diese Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zusammenfassen runder Tabletten in Rollen, wobei die Tabletten hochkant von einer   Vorratsstelle    aus in eine Reihe paralleler, abwärts geneigter Laufrillen geleitet werden und besondere Vorrichtungen die Laufrillen in horizontale Schwingungen versetzen, so dass die Tabletten in den Laufrillen   abwärts      rollcn    und in Rollenform z. B. in die Taschen   cincs    Förderers falten, der eine Rolle nach der anderen zu einer Verpackungsmaschine bringt.



   Die   grösste    Schwierigkeit   crgibt    sich bei einer derartigen Einrichtung beim Einfüllen der Tabletten von der   Vorratsstelle    in die Laufrillen. Zur Zeit sind dabei zwei Methoden gebräuchlich.



   Die erste Methode setzt den Gebrauch von Wendeplatten voraus. Die Laufrillen weisen im vorderen Abschnitt einen nach und nach abnehmenden Querschnitt auf; die flach liegenden Tabletten werden in die Kanäle eingeführt, und die Wendeplatten stellen sie dann hochkant, wenn sie die anschliessenden Abschnitte der Laufrillen erreichen.



   Die hauptsächlichen Nachteile dieser Methode sind:
1. Bei den Eingängen zu den Laufrillen wird ein Kontrollarbeiter benötigt, damit die Tabletten die ersten Abschnitte der Kanäle in flacher Lage erreichen.



   2. Die Wendeplatten bewirken eine Verengung des Tablettenstromes und vermindern damit die Zuteilungsgeschwindigkeit.



   3. Werden schon verpackte Tabletten eingeführt, so kann die Tätigkeit der Wendeplatten das Packmaterial lockern und in der Nähe derselben Verstopfungen verursachen, welche dann von Hand behoben werden müssen; dadurch wird die Förderleistung weiter vermindert.



   Die zweite bekannte Methode beruht auf der Verwendung vertikaler, am Eingang der Laufrillen eingebauter, hin und her gehender Platten, welche zwischen festen Wänden angeordnet sind. Ferner ist eine rotierende Bürste vorgesehen, welche die Tabletten in die Laufrillen   leitet,    falls sie auf den Platten   liegen-    bleiben.



   Die hauptsächlichsten Nachteile dieser Methode sind:
1. Bei Tabletten mit   schr    grossem Durchmesser im Vergleich zu ihrer Dicke besteht die Gefahr, dass die Tabletten vor ihrem Fall in die Laufrillen einige Zeit lang auf den Platten liegenbleiben, wodurch die Tablettenförderung vermindert wird.



   2. Manche   Tablettensorten    werden leicht durch die hin und her gehenden Platten   bescha digt,    die auf ihre Oberfläche treffen (z. B. Tabletten mit einem Überzug aus kristallisiertem Zucker, wie Fruchtbonbons).



   3. Bei schon verpackten Tabletten können die hin und her gehenden Platten das Packpapier lockern; dieses wickelt sich dann oft um die Platten herum und verursacht damit Verstopfungen und eine Verminderung des Tablettenstromes.



   Die den Gegenstand der obigen Erfindung bildende Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die horizontal schwingenden Laufrillen einen oberen Abschnitt aufweisen, in welchem die zwischen den Laufrillen angeordneten Trennwände in ihrem oberen Teil mindestens auf einer Seite jeder Laufrille abgewinkelt sind, derart, dass die quer auf eine Laufrille auftreffenden Tabletten gekippt und hochkant gestellt werden, wobei am unteren Ende des genannten oberen Laufrillenabschnitts eine Schranke vorgesehen ist, welche die Tabletten abfängt, die nicht mehr im unteren Laufrillenabschnitt Platz finden.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel sowie eine Variante des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Einrichtung gemäss der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Hälfte der Einrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Linie A-A in Fig. 1, stark vergrössert, 
Fig. 4 eine vergrösserte   Tcilansicht    einer Abfangschranke,
Fig. 5 einen   vcrgrösscrten    Schnitt gemäss der Linie A-A aus Fig.   1, eine    Konstruktionsvariante zeigend,
Fig. 6 zeigt die   glciche    Variante gemäss einem vcrgrösserten Schnitt nach der Linie B-B in Fig.



   Die in Fig. l bis 4 gezeigte Einrichtung   enthält    eine Stützkonstruktion   1()    sowie Tragarme   lt    mit Profilen 12, welche Rollen 13 auf einem vibrierenden   Ge-    stell 14 tragen. Auf   dem    Gestell 14 ist ein Einfüllkasten 15 angeordnet sowie eine Anzahl obercr Laufrillen 16, welche durch senkrechte   Wände    17   ge2en-    einander abgegrenzt sind und Seitenwände   tS    aufweisen.

   Ferner sind   untcre    Laufrillen 19 vorgesehen. die dieselbe Breite wie die oberen Laufrillen 16 aufweisen und mit diesen fluchten. sowie eine   Bürste 20,    welche   auf einer Wellc 21 I sitzt, die ihrerseits auf Schwenk-    armen   22 gelagert    ist, welche bei 23 am   Gcstell      ange-    lenkt sind.

   Das Gestell 14 wird durch die Welle 24 in   horizontalc    Schwingungen versetzt, wobei der An  tricb    über einen   Treibriemen'5.    einen Exzenter 26 und eine Kurbelstange   97      crfolgt.      Dic      Kurbelstange 27    ist mit dem unteren Ende eines   Hebels 211    verbunden, welcher bei 29 an der Stützkonstruktion 10 schwenkbar gelagert Ist und dessen obercs Ende durch einen Lenker 30 mit dem   Gestell    14 verbunden ist. Die Bürste 20 wird, wie in Fig. 1 angedeutet, durch die   Wcllc      24.   



  Zahnräder   3 1    und   einen    Riemen   32    im Uhrzeigersinne in Drehung versetzt.



   Ist die Maschine in   Betrieb,    so rollen die Ta  betten    33 vom   Einfüllkasten      1 5    nacheinander hochkant durch die Laufrillen und gelangen so zu den Taschen 34 eines intermittierend arbeitenden Förderers 35, wobei die Steuerung durch   eine    bei 37 am   Gestell    drehbar gelagerte Klappe 36 crfolgt.

   Durch   seitliche,    winklig angeordnete Führungen   311    (Fig.   2)    werden die   Tablettenrollen      wihrend    der   Förderung    zusammenge  schonen,    worauf sic aus den Taschen des Förderers durch eine bekannte, nicht dargestellte Vorrichtung zu   einer    Verpackungsmaschine gelangen.



   Wie Fig. 3 zeigt. ist der gegenseitige Abstand P der oberen Laufrillen   1 6    grösser als der Durchmesser der Tabletten 33 und gleich der Breite einer Laufrille zuzüglich der   Dickc    W einer Trennwand 17.



   Die Zwischenwände 17 sind in ihrem oberen Teil,   wic    bei 39, abgeschrägt. Eine flach auf einer solchen schrägen Wandfläche liegende Tablette berührt die vertikale benachbarte Wandfläche somit nur mit einer Kante, wodurch jegliches Verklemmen ausgeschlossen wird. Die Neigung der schrägen Oberflächen 39 der Trennwände   1 7    ist den Abmessungen der Tabletten angepasst. Die   rotiercndc    Bürste   2 < )    ist oberhalb des Austritts der oberen Laufrillen 16 angeordnet und bürstet die überzähligen Tabletten wieder zurück, welche von den bereits gefüllten unteren Laufrillen 19 nicht mehr aufgenommen werden können.



   Wenn die Tabletten aus dem Einfüllkasten 15 aufgrund der Vibration des Gestelles 14 hervorquellen, so fällt ein grosser Prozentsatz der Tabletten direkt in die oberen Laufrillen   16    und zwar fällt jede Tablette dank der schrägen Ausbildung der oberen Wandflächen 39 auf ihre Schmalseite. Die waagrechte, hin und her gehende Bewegung des Gestells 14 wird selbstverständlich auf die Wände 17 übertragen, so dass alle Tabletten, welche nicht direkt in die Laufrillen 16 gelangten, aufgrund dieser Bewegung von selbst in die Laufrillen hineinfallen. Da der Abstand P der Trcnnwände   1 7 grösser    ist als der Durchmesser der Tabletten 33, können die Tabletten nicht auf den Oberkanten der Wände   1 7    liegenbleiben, sondern müssen sogleich kippen, so dass sie der Laufrille 16 ihre Schmalseite zuwenden.

   Der in Fig. 3 mit   X      bezeichnetc    Abstand zwischen   dcm    unteren Ende der schrägen Fläche 39 einer Wand 17 und der Basis der benachbarten Laufrillen 16 sollte grösser sein als der Durchmesser der Tablette, aber kleiner als der doppelte Durchmesser der Tablette, so dass ein Verstopfen der Laufrillen unterhalb der Bürste   20    vermieden wird.



   Mit der beschriebenen Einrichtung kann ein verhältnismässig   grosser    Durchsatz erzielt werden, da keinc Wendeplatten und auch keine vertikalen, hin und her gehenden Leisten   verwendet    werden. Die Tabletten kön  ncn    frei, d. h. ohne das Risiko einer Verstopfung. und ohne Beschädigung gefördert werden. Bei der Kon  struktionsvariante      gemäss    Fig. 5 und 6 ist die Anordnung im wesentlichen unverändert, mit Ausnahme der Tatsache, dass hier beide Seiten 40 der oberen Laufrillen 16 abgeschrägt sind.

   Auch hier ist der Abstand P der die Laufrillen voneinander   trennendcn    Kup  pcn    grösser als der Durchmesser der Tabletten, so dass die Tabletten automatisch auf den Grund der Laufrillen fallen und sich dabei sofort hochkant stellen.



     Dic    Breite der Laufrillen nimmt in Richtung der Bürste   20    nach und nach ab (Fig. 6), so dass die   Tabletten    beim Übergang in die unteren   Laufrillen    19 unterhalb der Bürste   21)    aufgerichtet werden.   Dic    Breite der unteren Laufrillen entspricht derjenigen der unteren Endabschnitte der oberen Laufrillen 16.



   Der   Einfüllkasten    muss nicht unbedingt an der   Schwingbewegung    des Gestells 14 teilnehmen. Er kann auch   ortqfcst    angeordnet sein, wobei dann die   Tabict-      tcn    von Hand in die vibrierenden oberen Laufrillen   1 6    gebracht werden. Auch können die Tabletten von der Vorratsstelle zu den oberen Laufrillen 16 durch   eine    beliebige andere Fördervorrichtung gefördert werden.



     Dic    einzige   Aufgabc    der   Bürste 20    besteht darin, überzählige Tabletten, welche nicht in die unteren Laufrillen 19 gelangen können,   zurückzufegen;    die Bürste kann daher auch durch eine ortsfcste Schranke oder durch eine hin und her gehende Leiste ersetzt werden.



   Der Förderer 35 kann, falls gewünscht. auch durch einen horizontalen, rotierenden, mit Fördertaschen versehenen Scheibenförderer ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Zusammenfassen runder Tabletten in Rollen, wobei die Tabletten hochkant von einer Vorratsstelle aus in eine Reihe paralleler, abwärts geneigter Laufrillen geleitet werden und besondere Vorrichtungen die Laufrillen in horizontale Schwingungen versetzen, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontal schwingenden Laufrillen einen oberen Abschnitt aufweisen, in welchem die zwischen den Laufrillen angeordneten Trennwände in ihrem oberen Teil mindestens auf einer Seite jeder Laufrille abgewinkelt sind, derart, dass die quer auf eine Laufrille auftreffenden Tabletten gekippt und hochkant gestellt werden, wobei am unteren Ende des genannten oberen Laufrillenabschnitts eine Schranke vorgesehen ist, welche die Tabletten abfängt, die nicht mehr im unteren Laufrillenabschnitt Platz finden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände aufrechtstehendc Leisten mit abgewinkelten oberen Enden sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzcichnet, dass beide Seiten des oberen Laufrillenabschnitts abgewinkelt sind und sich die Breite der Laufrillen des oberen Abschnittes in Richtung auf die Schranke nach und nach verringert.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche I und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schranke eine rotierende Bürste ist.
    A. Einrichtung nach Patentanspruch, geiicnnzeich- net durch einen Tabletten-Einfüllkasten der an der Schwingbewegung der Laufrillen teilnimmt.
CH34468A 1967-01-13 1968-01-10 Einrichtung zum Zusammenfassen runder Tabletten in Rollenform CH489392A (de)

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