CH489533A - Herstellung von fluoracylierten Tris-aziridinylphosphinoxyden und -sulfiden und ihre Verwendung zum Wasser- und Ölabweisendmachen nichttextiler Materialflächen - Google Patents
Herstellung von fluoracylierten Tris-aziridinylphosphinoxyden und -sulfiden und ihre Verwendung zum Wasser- und Ölabweisendmachen nichttextiler MaterialflächenInfo
- Publication number
- CH489533A CH489533A CH471565A CH471565A CH489533A CH 489533 A CH489533 A CH 489533A CH 471565 A CH471565 A CH 471565A CH 471565 A CH471565 A CH 471565A CH 489533 A CH489533 A CH 489533A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- fluoroacylated
- treated
- compounds
- sulfides
- oxides
- Prior art date
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
- C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
- C07F9/02—Phosphorus compounds
- C07F9/06—Phosphorus compounds without P—C bonds
- C07F9/22—Amides of acids of phosphorus
- C07F9/224—Phosphorus triamides
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
- C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
- C07F9/02—Phosphorus compounds
- C07F9/547—Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
- C07F9/553—Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom having one nitrogen atom as the only ring hetero atom
- C07F9/564—Three-membered rings
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M13/00—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
- D06M13/322—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing nitrogen
- D06M13/487—Aziridinylphosphines; Aziridinylphosphine-oxides or sulfides; Carbonylaziridinyl or carbonylbisaziridinyl compounds; Sulfonylaziridinyl or sulfonylbisaziridinyl compounds
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
Herstellung von fluoracylierten Tris-aziridinylphosphinoxyden und -sulfiden und ihre Verwendung zum Wasser- und Ölabweisendmachen richttextiler Materialflächen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von fluoracylierten Derivaten von Tris-aziridinylphosphinoxyden oder -sulfiden sowie de ren Verwendung zum Wasser- und Ölabweisendmachen nichttextiler Materialflächen, wie Metall, Holz, Glas,
EMI0001.0000
worin R Wasserstoff oder Methyl und X Sauerstoff oder Schwefel darstellt. mit einer Fluorcarbonsäure der Formel R'-COOH. worin R' einen zu mindestens 75%
EMI0001.0001
worin m = 1, 2 oder 3 ist. umsetzt. R' weist vorzugsweise eine endständige CF3-Gruppe auf.
Es wurde weiterhin gefunden, dass man die erfin dungsgemäss hergestellten Verbindungen zur Behand lung nichttextiler Materialflächen. um diese wasser- und ölabweisend zu machen, verwenden kann. Die mono- und difluora-eylierten Verbindungen sind ge genüber Materialien mit aktiven Wasserstoffen, bei spielsweise Papier, reaktiv. Die tri-fluor-acylierten Ver bindungen sind zwar nicht reaktiv. können jedoch zum Überziehen und Beschichten von Oberflächen ohne reaktionsfähigen Wasserstoff. beispielsweise von Metal- Keramik, Kunststoff oder Papier.
Es wurde gefunden, dass man fluoracylierte Deri vate von Tris-aziridinylphosphinoxyden oder -sulfiden herstellen kann, wenn man Verbindungen der Formel: fluorierten Alkylrest mit 3 bis 221 Kohlenstoffatomen darstellt, bei 15 bis 100- zu einer Verbindung der For mel len, Keramik, Glas, Elastomeren oder Kunststoffen verwendet werden.
Die Umsetzung der Tris-aziridinyIphosphinverbin dung mit der Fluorcarbonsäure erfolgt bei Temperatu ren von etwa 15 bis 100' C, wobei die Reaktionszeit bei Raumtemperatur etwa eine Stunde beträgt und bei erhöhter Temperatur entsprechend kürzer ist. Es kön nen Fluorcarbonsäuren mit geradkettigem oder ver- zweiatem Alkylrest verwendet werden. Der Fluorie- rungsgrad beträgt vorzugsweise 75-90%. Die erfin- dungsgemäss hergestellten fluoracylierten Derivate des Tris-aziridinylphosphinoxyds oder -sulfids werden nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dazu verwendet, nichttextile Oberflächen wasser- und ölabweisend zu machen.
Hierbei kann die fluoracylierte Verbindung bei Temperaturen von 15-100 C in situ auf dem zu behandelnden Material erzeugt werden, beispielsweise indem man das zu be handelnde Material in eine wässerige Lösung des Aziri- dinylphosphinoxyds oder -sulfids eintaucht und die Fluorcarbonsäure zugibt. Das Phosphinoxyd oder -sul- fid reagiert über die Aziridinylgruppe mit dem Wasser stoff der Materialoberfläche und die Fluorcarbonsäure mit der Aziridinylgruppe, so dass die fluoracylierte Verbindung in situ auf der Oberfläche des zu behan delnden Materials erzeugt wird.
Stattdessen kann: man auch fluoracylierte Derivate des Tris-aziridinylphos- phinoxyds oder -sulfids mit ein oder zwei Aziridinyl- gruppen herstellen und das Reaktionsprodukt in einem geeigneten Lösungsmittel, beispielsweise Methanol, Dioxan oder Aceton oder in wässeriger Lösung bei Zimmertemperatur auf die zu behandelnde Oberfläche aufbringen oder das zu behandelnde Material auf eine Temperatur unterhalb seines Erweichungs- und Ver kohlungspunktes, vorzugsweise im Bereich von 121-177 C, erwärmen.
Beispielsweise kann man eine Holz- oder Metallfläche mit einem der fluoracylierten Derivate beschichten und während einer Zeit von min destens 5 Minuten durch einen vorzugsweise auf 121 bis 177 C gehaltenen Ofen führen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung von fluoracylierten De rivaten von Tris-aziridinylphosphinoxyden oder -sulfi- den, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0002.0012 worin R Wasserstoff oder Methyl und X Sauerstoff oder Schwefel darstellt, mit einer Fluorcarbonsäure der Formel R'-CO-OH, worin R' einen zu mindestens 75 % fluorierten Alkylrest mit 3 bis 22 Kohlenstoffato men darstellt, bei 15-100 C zu einer Verbindung der Formel EMI0002.0013 worin m = 1, 2 oder 3 ist, umsetzt. UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man Tris-aziridinylphosphinoxyd mit Pentadecafluoroctancarbonsäure umsetzt. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass R' eine endständige CF3-Gruppe aufweist. PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Verbindungen zum Wasser- und Ölabweisendmachen nichttextiler Material flächen. UNTERANSPRÜCHE 3. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man mono- oder bis-fluoracy- lierte Verbindungen verwendet und aktive Wasserstoff atome enthaltende Materialflächen behandelt. 4.Verwendune, nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man tri-fluoracylierte Verbin dungen verwendet und keine aktiven Wasserstoffatome enthaltende Materialfläche, insbesondere von Lietall, Holz, Glas, Keramik oder Kunststoff, behandelt. 5. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man Papier behandelt. 6. Verwendung nach Patentanspruch Il. dadurch gekennzeichnet, dass man das behandelte Material mindestens 1-5 Minuten auf eine Temperatur unter halb seines Schmelz- oder Verkohlungspunktes er wärmt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US28849063A | 1963-06-17 | 1963-06-17 | |
| CH746064A CH462100A (de) | 1963-06-17 | 1964-06-08 | Verfahren zum Ölabweisendmachen von Textilien sowie nach diesem Verfahren ölabweisend gemachte Textilien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH489533A true CH489533A (de) | 1970-04-30 |
Family
ID=25701390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH471565A CH489533A (de) | 1963-06-17 | 1964-06-08 | Herstellung von fluoracylierten Tris-aziridinylphosphinoxyden und -sulfiden und ihre Verwendung zum Wasser- und Ölabweisendmachen nichttextiler Materialflächen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH489533A (de) |
-
1964
- 1964-06-08 CH CH471565A patent/CH489533A/de not_active IP Right Cessation
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1595286A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Polyamids | |
| DE1770564C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polybenzoxazolen | |
| CH489533A (de) | Herstellung von fluoracylierten Tris-aziridinylphosphinoxyden und -sulfiden und ihre Verwendung zum Wasser- und Ölabweisendmachen nichttextiler Materialflächen | |
| DE1958361C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Kohlenstoffasern | |
| DE2004307C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von bis-Merkaptoalkylformalen | |
| DE1938545A1 (de) | Fluorierte Amide und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2513843C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von leichthärtbarem epoxidiertem Bitumen | |
| EP0026847B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von 4-Amino-5-chlor-1-phenyl-pyridazon-(6) | |
| DE748360C (de) | Verfahren zur Herstellung von Wasserfesten, versteinerten Zell- oder Faserstoffen | |
| AT254900B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Organophosphorverbindungen | |
| DE1955285C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Pech und Teer durch Hochtemperaturbehandlung | |
| DE2121458B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von für Elektrodenbinde- bzw. -imprägniermittel geeigneten Pechen | |
| DE931130C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen | |
| DE901372C (de) | Verfahren zur Herstellung transparenter Papiere | |
| DE1953249A1 (de) | Heterocyclische Verbindungen,Verfahren zu deren Herstellung und Anwendung | |
| DE210467C (de) | ||
| DE818351C (de) | Verfahren zur Herstellung von Ketenen durch thermische Zersetzung von Ketonen | |
| DE535007C (de) | Verfahren zur Herstellung von geschwefelten Naturharzen und solche enthaltenden Kunstharzen | |
| AT56495B (de) | Verfahren zur Behandlung von Betulin. | |
| DE428040C (de) | Herstellung von Loesungen von gelbem Arsen | |
| DE1620971C (de) | Verfahren zur Herstellung von Poly furoxanen | |
| DE318885C (de) | Verfahren zur Herstellung von Isoliermassen aus basischem Magnesiumkarbonat und Fasern | |
| DE759607C (de) | Verfahren zur Herstellung von substituierten 2, 6-Diaminotriazinen-1, 3, 5 (Guanaminen) | |
| DE952941C (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyharnstoffen | |
| DE1061686B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kohleformkoerpern |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |