CH489663A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drahtbündeln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von DrahtbündelnInfo
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- CH489663A CH489663A CH935769A CH935769A CH489663A CH 489663 A CH489663 A CH 489663A CH 935769 A CH935769 A CH 935769A CH 935769 A CH935769 A CH 935769A CH 489663 A CH489663 A CH 489663A
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- D—TEXTILES; PAPER
- D07—ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
- D07B—ROPES OR CABLES IN GENERAL
- D07B5/00—Making ropes or cables from special materials or of particular form
- D07B5/002—Making parallel wire strands
Landscapes
- Wire Processing (AREA)
Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drahtbündeln Bei verschiedenen Verwendungsarten von Draht, ins besondere bei der Vorbereitung von Draht zur Ver wendung als Betonarmierung, tritt das Problem auf, Drahtbündel aus einer mehr oder weniger grossen Zahl von Einzeldrähten herstellen zu müssen, wobei bei Ver wendung von hochfesten Drähten, die auch undressiert sein können, infolge deren hoher Festigkeit Schwierig keiten entstehen können. In solchen für die Betonarmie- rung bestimmten Bündeln müssen die einzelnen Drähte gleich lang sein; es müssen aber auch die einzelnen Bündel selbst gleiche Länge haben. Die Erfindung bezweckt die Lösung dieser Aufga ben durch Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung gleichmässig langer und einheitlich gespannter Draht bündel aus Einzeldrähten, bei welchem die freien Enden einer entsprechenden Anzahl von Einzeldrähten in einem Verankerungskopf zusammengefasst werden, die gefassten Drähte von einem Vorrat auf eine Länge ausgezogen werden, die grösser ist als die gewünschte Bündellänge, die Einzeldrähte in Parallellage durch Reibungskräfte gespannt und in diesem gespannten Zustand mittels einer Trennscheibe auf die gewünschte Bündellänge ab geschnitten werden. Alsdann können die abgeschnittenen Drahtenden durch einen Verankerungskopf zusammen gefasst und das entstandene Bündel mittels dieses zweiten Verankerungskopfes an einer Rückspultrommel befestigt und auf derselben aufgespult werden. Die Erfindung umfasst weiters eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens. Die Vorrichtung besteht aus einer Anzahl von Drahthaspel ständen, von welchen aus die Einzeldrähte abgezogen werden können, einem Verankerungskopf, in welchem die freien Drahtenden zusammengefasst werden können, einer Feststellvorrichtung, die z. B. mit Klinken aus gestattet sein kann, in welcher der Verankerungskopf festhaltbar ist, einer rückseitigen Spannvorrichtung, mit tels welcher die über die gewünschte Bündellänge hinaus ausgezogenen Drähte gegenüber der Feststellvorrichtung spannbar sind, sowie einer auf die gewünschte Bündel ringe einstellbaren Trennscheibe. Für die anschliessende Aufspulung der fertigen Bündel kann eine Trommel vor gesehen sein, auf welcher das Drahtbündel, zweckmässig nach Anlegung eines Verankerungskopfes, mittels wel chem die abgeschnittenen Enden des Drahtbündels zu sammengefasst werden, aufgespult werden kann. Die Spannvorrichtung besteht zweckmässig aus einer dreh baren Walze. z. B. aus Stahl, gegen welche das Draht bündel, das endseitig mittels des Verankerungskopfes an der Feststellvorrichtung festgehalten wird, mittels ge eigneter Mittel, z. B. mittels Rollen oder Walzen, auf einen geeigneten Umschlingungswinkel angedrückt wer den kann. Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung ist in den Zeichnungen in Fig. Lein Seiten ansicht und in Fig. 2 im Grundriss schematisch darge stellt. Von den Drahthaspeln 1 wird die notwendige Anzahl von Einzeldrähten 2 abgenommen und die Drähte zu einem Band zusammengeführt. Die freien Enden der Drähte werden mittels des Verankerungskopfes 3 zusammengenommen und dieser in der Feststellvorrich tung 4, z. B. mittels Klinken 5, festgehalten. Die losen Drähte laufen über die Rückspannvorrichtung 6, wel che vorzugsweise aus einer in Pfeilrichtung a antreib- baren Walze 7 grösseren Durchmessers besteht. Mit dieser Walze 7 wirken Rollen oder Walzen 8 kleineren Durchmessers zusammen, die die einzelnen Drähte des losen Bündels vor und hinter der Achse der Walze 7 gegen dieselbe drücken. Der Andruck, z. B. durch nicht gezeichnete Druckspindeln, und die Hubhöhe die ser Rollen oder Walzen 8 werden so gewählt, dass ein genügend grosser Umschlingungswinkel gebildet wird, da mit beim Rotieren der Walze 7 in Pfeilrichtung a von der Feststellvorrichtung 4 weg die noch losen @Einzel- drähte 2 gespannt werden, die schon gespannten Drähte jedoch schlüpfen können. Die so gespannten Einzel drähte des Bündels werden sodann mittels der Trenn scheibe 9 einer Schneidvorrichtung <B>10</B> auf die gewünschte Länge des Bündels abgeschnitten. Diese abgeschnittenen Enden werden sodann mittels eines nichtdargestellten Verankerungskopfes zusammengefasst. Die fcrti@gen Drahtbündel werden sodann frei abgelegt, sie können aber auch mittels einer Haspel 11 rückgespult werden, indem der gelöste Verankerungskopf 3 daran befestigt und die Haspel in Drehung versetzt wird. Die beschriebene Vorrichtung bewältigt die eingangs erwähnten Probleme in wirtschaftlichster Weise, die er haltenen Drahtbündel sind von einheitlicher Länge, die Einzeldrähte sind vollkommen gerade und gleichmässig gespannt, und es können die hochfesten wie auch walz- harten Einzeldrähte mit gleichem Erfolg verarbeitet wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung gleichmässig langer und einheitlich gespannter Drahtbündel aus Einzeldrähten, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden einer entsprechenden Anzahl von Einzeldrähten in einem Ver- ankerungskopf zusammengefasst werden, die gefassten Drähte von einem Vorrat auf eine Länge ausgezogen werden, die grösser ist als die gewünschte Bündellänge, die Einzeldrähte in Parallellage durch Reibungskräfte gespannt und in diesem gespannten Zustand mittels einer Trennscheibe auf die gewünschte Bündellänge ab geschnitten werden. UNTERANSPRUCH 1.Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, d.ass die abgeschnittenen Drahtenden des Drahtbündels mitttels eines Verankerungskopfes zu sammengefasst und das Bündel rückgespult wird.PATENTANSPRUCH 11 Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Drahthaspelständen, von welchen aus die Einzel drähte abgezogen werden können, einen Verankerungs- kopf zum Zusammenfassen der freien Drahtenden, eine Feststellvorrichtung zum Festhalten des Verankerungs- kopfes, eine rückseitige Spannvorrichtung, mittels wel cher die auf über die gewünschte Bündellänge hinaus ausgezogenen Einzeldrähte gegenüber der Feststellvor richtung spannbar sind, sowie eine auf die gewünschte Bündellänge einstellbare Trennscheibe. UNTERANSPRÜCHE 2.Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung eine dreh bare Walze, z. B. aus Stahl, sowie geeignete Andrück- vorrichtungen, z. B. Rollen oder Walzen, umfasst, die vor und hinter der Achse der drehbaren Walze parallel zu dieser angeordnet sind, so dass mittels dieser An- drückvorrichtungen die Einzeldrähte des Bündels über einen ausreichenden Umschlingungswinkel an die dreh bare Walze angedrückt werden kann. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Rückspulvorrichtung vorgesehen ist, mittels welcher das fertige Drahtbündel aufgehaspelt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH935769A CH489663A (de) | 1969-06-19 | 1969-06-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drahtbündeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH935769A CH489663A (de) | 1969-06-19 | 1969-06-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drahtbündeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH489663A true CH489663A (de) | 1970-04-30 |
Family
ID=4351130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH935769A CH489663A (de) | 1969-06-19 | 1969-06-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drahtbündeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH489663A (de) |
-
1969
- 1969-06-19 CH CH935769A patent/CH489663A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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